{"id":155,"date":"2014-04-27T20:38:09","date_gmt":"2014-04-27T20:38:09","guid":{"rendered":"http:\/\/192.168.2.101\/wordpress\/?page_id=155"},"modified":"2026-10-14T18:50:53","modified_gmt":"2026-10-14T18:50:53","slug":"newsnachrichten","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/wiesenhausen.de\/?page_id=155","title":{"rendered":"News\/Nachrichten"},"content":{"rendered":"<p><strong>Ezechiel I. bleibt K\u00f6nig von Meadowhouse<\/strong><\/p>\n<p>Mit der K\u00f6nigswahl ging am Sonntag der zweite Teil der Reichswahlen 1826 \u00fcber die B\u00fchne und im Gegensatz zur Parlamentswahl eine Woche zuvor, waren die Verh\u00e4ltnisse zwischen den Kandidaten am Ende nicht nur deutlich, sondern auch schon fr\u00fch am Wahlabend entschieden. Der amtierende Monarch Ezechiel I., der 1822 noch knapp ins Amt gew\u00e4hlt wurde, besiegte seine Herausforderin Elena Weinandt, ehemalige Vorsitzende der FED, am Ende deutlich mit 445 Wahlm\u00e4nnern zu 296 Wahlm\u00e4nnern. Ausschlaggebend war beim ersten Sieg eines Amtsinhabers seit 1814 und dem ersten Sieg dieser Art unter dem seit 1818 geltenden Wahlsystem, vor allem Ezechiels St\u00e4rke in den l\u00e4ndlichen Gebieten im gesamten K\u00f6nigreich, womit er seiner Herausforderin im Verlaufe des Abends immer weiter enteilte und bereits gut zwei Stunden nach Schlie\u00dfung der Wahllokale de facto im Amt best\u00e4tigt war.<\/p>\n<p>Zum Auftakt des Wahlabends sah es f\u00fcr einen ganz kurzen Moment so aus, als wenn sich trotz der relativ eindeutigen Favoritenrolle Ezechiels, die nach der f\u00fcr Weinandts FED verheerenden Parlamentswahl und den daraus insgesamt resultierenden unklaren Verh\u00e4ltnissen im Saal der Gespenster eine Woche zuvor in Umfragen als noch deutlicher eingestuft wurde, m\u00f6glicherweise dennoch eine \u00dcberraschung anbahnen w\u00fcrde: Der erste Wahlkreis Ledhian-Nord, ganz im Nordwesten des K\u00f6nigreichs rund um Khevenbach und Eindorf, ging an Herausforderin Weinandt. Der Jubel dar\u00fcber im Lager der Herausforderin, die dem amtierenden Monarchen damit einen Wahlkreis abnahm, den dieser 1822 noch gewonnen hatte, sollte aber so ziemlich die einzige positive Emotion bleiben, die die Anh\u00e4nger von Elena Weinandt an diesem Abend versp\u00fcren sollten. Schnell konnte Ezechiel in den anderen l\u00e4ndlich gepr\u00e4gten Kreisen, sei es Roscrovel-Iffelland rund um Rosenthal, Niederstein rund um Herboldstein, oder auch Eisach-Tierhagen im gesamten Herzogtum Preu\u00dfen triumphieren und baute so schon fr\u00fch einen gewissen Vorsprung auf seine Herausforderin auf. Mit Spannung erwartet wurde im \u00e4u\u00dfersten Norden des K\u00f6nigreichs insbesondere das Ergebnis aus der Herzogenhauptstadt Karburg im Wahlkreis Karburg-Impfe, welchen Ezechiel 1822 noch nicht gewinnen konnte. Nachdem die ersten Wahlkreise im s\u00fcdlicher gelegeneren Herzogtum Saphirento bereits ausgez\u00e4hlt waren, sorgte das Ergebnis aus Karburg dann auch f\u00fcr den ersten wirklichen Paukenschlag des Abends: Ezechiel konnte sich die 23 Wahlm\u00e4nner im Gegensatz zu vor vier Jahren sichern und baute damit seinen Vorsprung deutlich aus. Herausforderin Weinandt konnte in ganz Preu\u00dfen lediglich den einen Wahlkreis f\u00fcr sich entscheiden, der ganz zu Beginn ausgez\u00e4hlt worden war.<\/p>\n<p>Der deutliche Vorsprung Ezechiels wuchs mit der Auswertung der Wahlkreise im Herzogtum Saphirento immer weiter. Mit Wahlkreisen wie Drohdeland rund um Siebenst\u00e4tten und Lind-Meger rund um Gambsdorf und Dornhof konnte er Wahlkreise einerseits verteidigen, andererseits aber auch mit Kreisen wie K\u00f6nigsbach-Wose rund um Dernsund und K\u00f6nigsf\u00f6rde sowie Meger-Mitte rund um Trellburgh und Bordtvormwald solche gewinnen, die vor vier Jahren noch nicht in seinem Lager gewesen waren. Das konsequent gute Abschneiden Ezechiels in den ruralen Wahlkreisen, der im Hezogtum Saphirento von diesen lediglich Menz-Nord rund um Holmsfall an seine Herausforderin abgeben musste, sorgte schon recht fr\u00fch f\u00fcr eine klare Tendenz nicht nur im Ergebnis, sondern auch in der Einsch\u00e4tzung der Experten, wer die Wahl letztendlich gewinnen w\u00fcrde. Zwar waren, zum Teil auch deutliche, Wahlgewinne Ezechiels im traditionell konservativen Norden des K\u00f6nigreichs erwartet worden, doch einen solchen Durchmarsch war von den wenigsten erwartet worden. Elena Weinandts Hoffnungen ruhten damit insbesondere auf den beiden gro\u00dfen urbanen R\u00e4umen im Herzogtum Saphirento, n\u00e4mlich Saphirento-Nord rund um die Herzogenhauptstadt und Ilmer-Meger rund um das Ballungszentrum Rubinburgh. Als Saphirento-Nord mit 29 Wahlm\u00e4nnern schlie\u00dflich ebenfalls an Ezechiel fiel, womit er den Wahlkreis verteidigen konnte, setzte im Lager von Weinandt allm\u00e4hlich endg\u00fcltige Ern\u00fcchterung ein, w\u00e4hrend im Lager des amtierenden K\u00f6nigs die gr\u00f6\u00dften Optimisten bereits den Sekt \u00f6ffneten. Dass sp\u00e4ter am Abend Ilmer-Meger mit immerhin 37 Wahlm\u00e4nnern an Elena Weinandt ging, womit sie auch hier Ezechiel einen Wahlkreis, den dieser 1822 noch gewonnen hatte, abnahm, fiel schon fast nicht mehr ins Gewicht, da zu diesem Zeitpunkt der Vorsprung Ezechiels mit den ausgez\u00e4hlten Wahlkreisen aus den Herzogt\u00fcmern Wiesenhausen und Santo Opalo noch gr\u00f6\u00dfer geworden war.<\/p>\n<p>Im Heimatherzogtum von K\u00f6nig Ezechiel kam dessen Dominanz dann endg\u00fcltig zum Tragen und brachte ihn, was das Gesamtergebnis anging, schon bis kurz vor die Ziellinie. Besonders auff\u00e4llig war dabei, dass Ezechiel insbesondere hier Wahlkreise gewann, die er 1822 noch seinem damaligen Konkurrenten Percival I. \u00fcberlassen musste. Mit Waldbach-Gerste rund um Ranstedt und Johannestal sowie Vest\u00a0 rund um Westingen im Norden des Herzogtums, mit dem Flosserland rund um Wilmersdorf und Donnersfeld sowie dem Grohneland rund um Erlenberg im Nordosten, und mit Rimer-Uhle rund um Kerchental und Ikenberg ganz im S\u00fcden des Herzogtums gingen gleich f\u00fcnf Kreise ins Lager von Ezechiel \u00fcber. Herausforderin Weinandt konnte lediglich Maranhl\u00e8s-S\u00fcd rund um Kullburg an der Grenze zu Gr\u00fcnland im S\u00fcdwesten f\u00fcr sich verbuchen. Am Ende sollte Weinandt gerade im wichtigen, weil von Wechselw\u00e4hlern bewohnten, Herzogtum Wiesenhausen nur diesen einen Wahlkreis gewinnen, was ihre Niederlage r\u00fcckblickend mit erkl\u00e4rt. Auf das Ergebnis aus der Hauptstadt musste allerdings auch in diesem Jahr wieder l\u00e4nger gewartet werden, da das Ausz\u00e4hlen im bev\u00f6lkerungsreichsten Wahlkreis naturgem\u00e4\u00df am l\u00e4ngsten dauerte.<\/p>\n<p>So richteten sich die Blicke parallel zur Ausz\u00e4hlung bereits an die Ostk\u00fcste des K\u00f6nigreichs ins Heimatherzogtum von Elena Weinandt, Santo Opalo. Ein deutlicher Erfolg f\u00fcr sie war hier schon im Vorhinein von Experten als notwendige Grundlage f\u00fcr einen m\u00f6glichen Wahlsieg der Herausforderin gesehen worden. Zwar konnte sie im Herzogtum Santo Opalo am Ende mehr Stimmen als K\u00f6nig Ezechiel auf sich vereinen, doch war der Sieg alles andere als deutlich. Die\u00a0 Tiefschl\u00e4ge f\u00fcr das Weinandt-Lager setzten sich n\u00e4mlich insbesondere im Norden des Herzogtums fort, wo Ezechiel mit den drei gro\u00dfen Kreisen Ysen-Karlsbach rund um Karlsburg am Isen, Grote-Elm-Nordbach rund um Bruchhausen und Wolfenstein sowie Ysen-Nordbach rund um Nordsen und Grothaven gleich drei Gebiete gewann, die er 1822 noch nicht hatte gewinnen k\u00f6nnen. Zwar konnte Weinandt rund um ihren Heimatort Santo Opalo mit Mohre-Sognitz rund um Tjerningen und Brisciusfels, Rimer-Sognitz rund um Regensberg und Rohrdorf, Rimer-Ost am Kap Sanorma sowie ihren Heimatbezirk Mohre-Gunzlach rund um Santo Opalo eine ganze Region am Unterlauf von Ysen und Rimer f\u00fcr sich entscheiden, doch schon etwas weiter s\u00fcdlich konnte Ezechiel im l\u00e4ndlicheren Dresauland rund um St. Theresia und Rosenach schon wieder triumphieren und holte sich zudem auch den bei dieser Wahl erstmals bestehenden Wahlkreis des Archipels Vielerlei vor der Ostk\u00fcste Santo Opalos. Der Sieg Ezechiels war zu diesem Zeitpunkt fast nur noch Formsache.<\/p>\n<p>Parallel zur Ausz\u00e4hlung in den s\u00fcdlicheren Wahlkreisen in Santo Opalo r\u00fcckte damit auch das Herzogtum El Grande in den Blick, wo sich Elena Weinandt auch einige rurale Kreise sichern konnte, so etwa Rimer-Nord rund um Eschbach, das Isselland rund um Westbach und Steinhausen sowie Westbach-Gr\u00fcne rund um Manzhausen, die damit nach 1822 allesamt erneut nicht f\u00fcr K\u00f6nig Ezechiel stimmten. Jede eventuell noch einmal aufkeimende Hoffnung im Weinandt-Lager, mit einem sensationellen Comeback im S\u00fcden des K\u00f6nigsreichs das Wunder doch noch zu schaffen, wurde aber schon kurz darauf endg\u00fcltig zerst\u00f6rt, als Ezechiel als Wiesenhausener ausgerechnet die Herzogenhauptstadt El Grande f\u00fcr sich entschied, was ihm bereits 1822 gelungen war. Als es nun nur noch eine Frage von Minuten war, bis der Wahlsieg final feststehen w\u00fcrde, trat der wiedergew\u00e4hlte Monarch dann auch auf die B\u00fchne vor seiner Anh\u00e4ngerschaft in der Isengoldhalle und bedankte sich in einer verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig kurzen, fast schon sachlichen Rede bei den versammelten Menschen. Er habe einen Anruf von Elena Weinandt bekommen, bei dem sie ihm gratuliert habe, verk\u00fcndete er, woraufhin tosender Jubel losbrach. Er versprach, seinen Regierungsstil weiter fortzusetzen und verwies auf die Herausforderungen der kommenden Jahre, sei es ganz kurzfristig bei der Bildung einer neuen Regierung mit den Mehrheiten aus der Reichstagswahl, oder langfristig mit der Positionierung Meadowhouse&#8216; in einer Titanien-Union. Am Ende forderte er seine Anh\u00e4nger dennoch auf, den Abend \u00fcber zu feiern, bevor es am darauffolgenden Tag wieder an die Arbeit ginge.<\/p>\n<p>Kurz nach Ezechiels Rede konnte Reichswahlleiter Heinrich Petersen dann auch ganz offiziell Vollzug melden: Wie schon vor vier Jahren brachte der Wahlkreis um die Hauptstadt Wiesenhausen, der Heimat Ezechiels, die endg\u00fctige Entscheidung. Ezechiel holte sich die 54 Wahlm\u00e4nner aus der Hauptstadt und deren Umland und kam damit deutlich \u00fcber die geforderte Anzahl von 371 Wahlm\u00e4nnern hinaus, noch bevor gro\u00dfe Teile im S\u00fcden des Herzogtums El Grande oder im Herzogtum S\u00fcdstrand \u00fcberhaupt ausgez\u00e4hlt waren. In El Grande konnte Elena Weinandt mit Keslenburg-Halge rund um die Gro\u00dfstadt Keslenburg dem amtierenden K\u00f6nig immerhin noch einen urban gepr\u00e4gten Kreis abnehmen, den dieser vor vier Jahren gewonnen hatte. Im Herzogtum S\u00fcdstrand holte sie sich mit den beiden bev\u00f6lkerungsreichsten Kreisen Sonne-Nord rund um Chaconne und Gersthafen sowie Campinas-K\u00fcste rund um Campinas, Vanitas und Herzogenhauptstadt San Laven noch einmal viele Wahlm\u00e4nner in ihr Lager, doch war dies zu diesem Zeitpunkt bereits eine Randnotiz, da die Wahl schon l\u00e4ngst entschieden war, auch, weil Ezechiel selbst in S\u00fcdstrand, wo er 1822 nur einen einzigen Wahlkreis gewonnen hatte, mit Kreisen wie Sonne-Reede rund um Berghausen, Laine-Sirogio rund um Godersdorf sowie dem Tigualer Land rund um Ilefontaine und San Vascas durchaus \u00fcberraschende Erfolge, auch hier im l\u00e4ndlichen Gebiet verzeichnen konnte.<\/p>\n<p>Am Ende gewann K\u00f6nig Ezechiel I. die K\u00f6nigswahl 1826 deutlich mit 445 zu 296 Wahlm\u00e4nnern und holte von insgesamt 51 Wahlkreisen ganze 33 an der Zahl, was den zweitdeutlichsten Sieg in einer K\u00f6nigswahl nach der Wahl 1818 darstellt. Zum Vergleich: 1822 holten der damalige Amtsinhaber Percival I. und Ezechiel mit jeweils 25 Wahlkreisen sogar gleich viele Bezirke, wodurch am Ende die reine Wahlm\u00e4nneranzahl das Rennen denkbar knapp entschied. Dabei geht Ezechiels Sieg insbesondere auf sein von Norden nach S\u00fcden gleicherma\u00dfen starkes Abschneiden in den l\u00e4ndlichen Regionen zur\u00fcck, wo er viele Wahlkreise gewinnen konnte, die 1822 noch nicht f\u00fcr ihn gestimmt hatten. Dadurch reichte es f\u00fcr ihn letztendlich auch, nur in einigen st\u00e4dtischen Regionen, wie etwa Karburg, Saphirento, Wiesenhausen und El Grande, zu gewinnen und Verluste von St\u00e4dten wie Rubinburgh, Santo Opalo, Keslenburg und San Laven waren zu verschmerzen. Ezechiel I. d\u00fcrfte dieses Ergebnis insgesamt als Best\u00e4tigung seiner Arbeit und seines Regierungsstils auffassen, was sich in seinem kurzen Sieger-Statement am Sonntagabend bereits abzeichnete. F\u00fcr seine Herausforderin Elena Weinandt muss hingegen ein vernichtendes Urteil gef\u00e4llt werden: Trotz ihres einigerma\u00dfen hohen Bekanntheitsgrades schaffte sie es nicht im Ansatz, ihre eigene politische Kampagne in eine wirkliche Dynamik zu versetzen und spiegelt damit das Problem ihrer auch bei der Parlamentswahl f\u00fcr \u00e4hnliche Gr\u00fcnde abgestraften Partei wieder. Die Tatsache, dass sie in Preu\u00dfen und Wiesenhausen jeweils gerade einmal einen Wahlkreis und in Saphirento lediglich zwei gewinnen konnte, sowie, dass El Grande das einzige Herzogtum war, in welchem sie \u00fcberhaupt mehr Wahlkreise als Amtsinhaber Ezechiel f\u00fcr sich entscheiden konnte, sollten der Partei zu denken geben. Gerade als Kandidatin links der Mitte schaffte sie es bereits im Vorwahlkampf im Fr\u00fchjahr nur geringf\u00fcgig, den konservativen Ezechiel wirklich anzugreifen und wirkte auch im Hauptwahlkampf \u00fcber den Sommer bis in den Herbst hinein zu wenig greifbar. Insbesondere f\u00fcr die Landbev\u00f6lkerung, die Ezechiels zur\u00fcckhaltenden Regierungsstil sch\u00e4tzt, war sie damit keine wirkliche Alternative oder, wie es Gerhard S. Herme im &#8222;H\u00f6hlenpodcast&#8220; am Sonntagabend res\u00fcmierend feststellte: &#8222;Sie war keine wirkliche Gegnerin f\u00fcr den amtierenden K\u00f6nig&#8220;.<\/p>\n<p>Mit der Wiederwahl K\u00f6nig Ezechiels I. enden die Reichswahlen 1826. Durch die Best\u00e4tigung im Amt mit dem deutlichen Ergebnis vom Sonntag, d\u00fcrfte sich Ezechiel darin best\u00e4rkt sehen, seinen Kurs nicht nur fortzuf\u00fchren, sondern auch eine deutlichere Rolle in der Innen- und Au\u00dfenpolitik zu spielen. Innenpolitisch gibt ihm das Wahlergebnis die klare R\u00fcckendeckung, die im Saal der Gespenster befindlichen Parteien unter den Randbedingungen der schwierigen Mehrheitsverh\u00e4ltnisse zu einer Regierungsbildung zu motivieren. Eine Regierungs- oder gar Staatskrise, wie sie nach den Parlamentswahlen vergangene Woche von einigen Experten bef\u00fcrchtet wurde, ist mit Ezechiels Wiederwahl zumindest unwahrscheinlicher geworden. Au\u00dfenpolitisch d\u00fcrfte Ezechiel vor allem in Hinblick auf die Mitsprache Meadowhouse&#8216; bei der Formierung und Ausgestaltung einer Titanien-Union einen st\u00e4rkeren Einfluss haben, da das gute Ergebnis f\u00fcr ihn letztlich auch ein f\u00fcr ihn ausgesprochen positiv ausgefallenes Referendum \u00fcber seine Positionierung des K\u00f6nigreichs zu einer m\u00f6glichen Titanien-Union ist. Er hat damit ein klares Mandat, den begonnen Weg der Gestaltung weiterzuverfolgen. Anfangen wird er damit, wie er bereits angek\u00fcndigt hatte, wohl so schnell wie m\u00f6glich. Am Montag erneuerte Ezechiel auf Burg Daunenfels bereits seinen Amtseid und lud die Spitzen der k\u00fcnftig im Saal der Gespenster vertretenen Parteien f\u00fcr Mittwoch zum weiteren Vorgehen in Sachen Regierungsbildung und konstituierender Sitzung des Reichstags ein. Mit der Wiederwahl Ezechiels I. d\u00fcrfte Meadowhouse&#8216; Weg in den n\u00e4chsten vier Jahren \u00e4hnlich weitergehen, wie die vergangenen vier Jahre bereits gezeichnet waren, sofern der neue alte K\u00f6nig im Falle eines Falles zwischen den Parteien zwecks einer Regierungsbildung erfolgreich vermitteln kann. Dass die meadowhousischen B\u00fcrger ihm dies und dar\u00fcber hinaus noch vieles Weitere zutrauen, haben sie jedoch am vergangenen Sonntag bewiesen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ezechiel I. bleibt K\u00f6nig von Meadowhouse Mit der K\u00f6nigswahl ging am Sonntag der zweite Teil der Reichswahlen 1826 \u00fcber die B\u00fchne und im Gegensatz zur Parlamentswahl eine Woche zuvor, waren die Verh\u00e4ltnisse zwischen den Kandidaten am Ende nicht nur deutlich, sondern auch schon fr\u00fch am Wahlabend entschieden. Der amtierende Monarch Ezechiel I., der 1822 noch knapp ins Amt gew\u00e4hlt wurde, besiegte seine Herausforderin Elena Weinandt, ehemalige Vorsitzende der FED, am Ende deutlich mit 445 Wahlm\u00e4nnern zu 296 Wahlm\u00e4nnern. 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