{"id":155,"date":"2014-04-27T20:38:09","date_gmt":"2014-04-27T20:38:09","guid":{"rendered":"http:\/\/192.168.2.101\/wordpress\/?page_id=155"},"modified":"2026-03-30T21:24:03","modified_gmt":"2026-03-30T21:24:03","slug":"newsnachrichten","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/wiesenhausen.de\/?page_id=155","title":{"rendered":"News\/Nachrichten"},"content":{"rendered":"<p><strong>Auftakt ins Wahljahr: Kandidaten f\u00fcr die K\u00f6nigsvorwahlen bekannt gegeben<\/strong><\/p>\n<p>Mit dem heutigen Tage darf das Wahljahr 1826 offiziell als er\u00f6ffnet gelten. Nach dem Ende der Nominierungszeit am vergangenen Freitag und der Auswertung \u00fcber das Wochenende, verk\u00fcndete der k\u00f6nigliche Sekret\u00e4r und Reichswahlleiter Heinrich Petersen heute auf Schloss Wiesenhausen die Kandidaten f\u00fcr die K\u00f6nigsvorwahlen im Mai und Juni diesen Jahres. Voraussetzung f\u00fcr eine Zulassung als Kandidat war wie immer die Unterst\u00fctzung entweder einer im Saal der Gespenster oder auf Herzogtumsebene im Parlament vertretenen Partei oder von 500.000 meadowhousischen B\u00fcrgern. Insgesamt sechs Kandidaten konnten die genannten Kriterien erf\u00fcllen und werden sich somit ab dem 10. Mai, wenn die Vorwahlen im Herzogtum Preu\u00dfen beginnen, darum messen, wer im Herbst gegen K\u00f6nig Ezechiel I. in der Hauptwahl antreten darf. Beim Blick auf das Kandidatenfeld f\u00e4llt auf, dass es, im Gegensatz zu vor vier Jahren, politisch sehr divers ist. Je nachdem, wer am Ende der Kandidat f\u00fcr die K\u00f6nigswahl wird, k\u00f6nnte er (oder sie) K\u00f6nig Ezechiel von politisch linker oder rechter Seite versuchen anzugreifen. Zum ersten Mal sind auch zwei Frauen im Kandidatenfeld vertreten und erneut sind vier Kandidaten aktive Mitglieder von Parteien, zwei dagegen parteilos, k\u00f6nnen aber durchaus mit Parteien in Verbindung gebracht werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Elena Weinandt (FED):<\/strong><\/p>\n<p>Mit der Nominierung der fr\u00fcheren FED-Vorsitzenden war bereits gerechnet worden. Schon Anfang des Jahres hatte der heutige FED-Chef Lobenbach explizit in Aussicht gestellt, dass seine Partei einen eigenen Kandidaten werde aufstellen wollen. Angesichts der mangelnden Bekanntheit vieler FED-Funktion\u00e4re auf Reichsebene und Lobenbachs eigenem Verzicht, war die Wahl von Weinandt fast schon die logische Konsequenz. F\u00fcr sie ist es nach fast vier Jahren das Comeback auf der gro\u00dfen politischen B\u00fchne. 1822 hatte sie f\u00fcr die FED das beste Ergebnis ihrer Parteigeschichte eingefahren, war jedoch recht deutlich hinter den prognostizierten Ergebnissen zur\u00fcckgeblieben, was letztlich zwar zur drittst\u00e4rksten Kraft reichte, jedoch nicht f\u00fcr eine Regierungsbeteiligung. Nun m\u00f6chte Weinandt, die sich in der FED dem linken Fl\u00fcgel zuordnen l\u00e4sst, K\u00f6nig Ezechiel aus eben jener Richtung attackieren. Die 48-j\u00e4hrige Santo Opalerin setzt dabei insbesondere auf eine Erh\u00f6hung von Steuern f\u00fcr Besserverdiener, etwa der Gesellschaftssteuer und einer Ausweitung der Kapitalverm\u00f6genssteuer, um das Geld etwa in Bildung, Infrastruktur und das Gesundheitssystem zu investieren. Au\u00dfenpolitisch bef\u00fcrwortet sie ein schnelles Zustandekommen der Titanien-Union, jedoch unter klaren Schutzvorschriften f\u00fcr Arbeitnehmer, die heimische Industrie und die Landwirtschaft. Vor dem Eintritt Meadowhouse&#8216; in eine TU soll es demnach einen Volksentscheid geben, der dar\u00fcber befindet. F\u00fcr Weinandt wird es im Wahlkampf insbesondere darauf ankommen, das politisch linke Lager zu einen. Dies betrifft ihre eigene Partei, in welcher etwa der s\u00fcdstr\u00e4ndische Herzog Farnmann den moderateren FED-Fl\u00fcgel vertritt, aber auch die W\u00e4hlerschaft von MP, sowie au\u00dferparlamentarischer Parteien wie der MSP oder der VPM. Gelingt es Weinandt, einen ausreichenden Teil hinter sich zu bringen, und in den traditionell weder eindeutig konservativ noch eindeutig progressiv ausgerichteten Herzogt\u00fcmern Santo Opalo und Wiesenhausen an die Wahlurnen zu motivieren, hat ihre Kandidatur gute Aussichten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Anna Bertels (MP):<\/strong><\/p>\n<p>Die Fraktionsvorsitzende der MP im Herzogenrat von San Laven ist bei den Vorwahlen wohl die Hauptkonkurrentin von Weinandt um Stimmen aus dem linken Lager. Die 45-j\u00e4hrige geb\u00fcrtige S\u00fcdstr\u00e4nderin wurde von ihrer Partei, die auf Reichsebene wohl um den Wiedereinzug in den Saal der Gespenster bangen muss, mit breiter Mehrheit nominiert. Hintergrund war vor allem Bertels&#8216; hervorragendes Ergebnis bei der Herzogenwahl in S\u00fcdstrand 1822, als sie mit 14,2% das beste Resultat ihrer Partei auf Herzogtumsebene \u00fcberhaupt holte. Trotz dieses Ergebnisses wurde es am Ende nichts mit einer Regierungsbeteiligung, weil sich der neue Herzog Christoph Farnmann lieber mit BdH und MCM zu einer in dieser Art einzigartigen Koalition verst\u00e4ndigte. Dies f\u00fchrte innerhalb der MP vor\u00fcbergehend zu harscher Kritik an Bertels, die dem in der Partei inzwischen schw\u00e4cheren Fundi-Fl\u00fcgel angeh\u00f6rt. Trotz alledem konnte sie ihre Position behaupten und ist seit vier Jahren Oppositionsf\u00fchrerin im San Laver Herzogenrat, wo sie sich insbesondere f\u00fcr klassische Themen wie Naturschutz, \u00d6kologie und soziale Belange einsetzt. Innerparteilich gilt sie als Rivalin von Parteichef Schubert, der mit ihrer Kandidatur sicherlich auch die eigene Position f\u00fcr die Reichstagswahlen absichern will. Inhaltlich w\u00fcrde Bertels als K\u00f6nigin sich vor allem f\u00fcr eine Ausweitung von Naturschutzgebieten in der Westparadiesischen Bucht und in den Gebirgen aussprechen, sowie f\u00fcr erh\u00f6hte Umweltabgaben zur Finanzierung staatlicher Leistungen. Au\u00dfenpolitisch begr\u00fc\u00dft sie eine Titanien-Union, jedoch nur unter starker Einbeziehung \u00f6kologischer Standards, die titanienweit gelten sollen. F\u00fcr Bertels wird es insbesondere darauf ankommen, ihre Bekanntheit zu st\u00e4rken. Au\u00dferhalb von S\u00fcdstrand ist sie kaum jemandem ein Begriff und ihre bisher eher vagen Formulierungen zu Wirtschafts- und Finanzthemen m\u00fcssen bis zum Beginn der Vorwahlen sicherlich auch noch gesch\u00e4rft werden. Unterst\u00fctzung d\u00fcrfte sie sowohl von W\u00e4hlern der eigenen Partei, dar\u00fcber hinaus aber auch von Teilen der FED und der MSP bekommen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Franz Gillisch (MCM):<\/strong><\/p>\n<p>Auch hier wird ein altbekannter Name von seiner Partei noch einmal reaktiviert: Der 61-j\u00e4hrige Gillisch, der von 1814 bis 1818 Justizminister im Kabinett Schwalbenschwanz I war, wurde von seiner Partei etwas \u00fcberraschend f\u00fcr den K\u00f6nigsvorwahlkampf nominiert. Nicht wenige Experten hatten damit gerechnet, dass die MCM \u00fcberhaupt keinen Kandidaten gegen K\u00f6nig Ezechiel I. ins Rennen schicken wollen w\u00fcrde, da dieser wesentliche Teile des eigenen Parteiprogramms ohnehin vertritt. Die Kandidatur des geb\u00fcrtigen Saphirenters ist daher wohl in einem anderen Licht zu sehen: Nachdem die MCM sich in den vergangenen Jahren intern heftige Auseinandersetzungen zwischen dem klassisch-konservativen und dem nationalkonservativen Fl\u00fcgel geleistet hatte, was MCM-Chef Knucker beinahe das Amt gekostet h\u00e4tte und die MCM vor\u00fcbergehend sogar gef\u00e4hrlich nah an die 3%-Marke rutschen lie\u00df, will sich die Partei nun in der politischen Landschaft des K\u00f6nigreichs wieder Geh\u00f6r verschaffen. Nach dem Rauswurf zentraler Figuren des nationalkonservativen, teils v\u00f6lkischen, Fl\u00fcgels, scheint Ruhe in der Partei eingekehrt zu sein und Gillisch soll die nun offizielle Programmatik prominent in den K\u00f6nigsvorwahlkampf tragen. Durch die Platzierung erhofft sich die Partei somit bessere Chancen f\u00fcr den Reichstagswahlkampf. Inhaltlich steht Gillisch f\u00fcr klassische konservative Themen: Die eingef\u00fchrte Kapitalverm\u00f6genssteuer etwa soll abgeschafft werden, der Sicherheitsetat aufgestockt und die Wirtschaft entlastet werden. Dar\u00fcber hinaus sollen die Kompetenzen des Reichsrates noch einmal gepr\u00fcft und eventuell eingeschr\u00e4nkt werden. Einer Titanien-Union steht Gillisch positiv gegen\u00fcber und pocht insbesondere auf die wirtschaftlichen Aspekte eines solchen B\u00fcndnisses. Allerdings spricht er sich auch klar f\u00fcr einen Volksentscheid vor dem Beitritt aus. F\u00fcr ihn wird es neben den konservativen Hochburgen im Norden des K\u00f6nigreichs insbesondere darum gehen, sich klar von K\u00f6nig Ezechiel abzugrenzen, ohne dabei jedoch die Koalitionsf\u00e4higkeit seiner Partei auf Reichsebene zu gef\u00e4hrden. Ein schwieriger Spagat. Ob ihm das gelingt, oder ob er tats\u00e4chlich nur die MCM-Programmatik fr\u00fchzeitig im Wahljahr prominent machen kann, werden die W\u00e4hler ab Mai zeigen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Lorenz Sonnholm (parteilos):<\/strong><\/p>\n<p>Auch hier kehrt ein ehemaliger Minister zur\u00fcck ins politische Rampenlicht. Der 56-j\u00e4hrige geb\u00fcrtige Preu\u00dfe und Ex-WVD-Mitglied Sonnholm war einst Kabinettskollege von Gillisch zwischen 1814 und 1818 und damals f\u00fcr das Entwicklungsressort zust\u00e4ndig. Im Vorfeld der Wahlen 1818 \u00fcberwarf er sich dann in einem Machtkampf mit dem damaligen WVD-Chef Basilisk, woraufhin er nach der Wahl keinen Kabinettsposten erhielt. Nach einer Legislaturperiode auf den hinteren B\u00e4nken des Saals der Gespenster schied er 1822 schlie\u00dflich aus der Politik aus. Anschlie\u00dfend ging er in die Wirtschaft und arbeitete unter anderem im Vorstand des Bauunternehmens BUJSK und der Mittelstandvereinigung VMM. Anfang 1825 meldete er sich dann sporadisch wieder mit politischen Beitr\u00e4gen \u00fcber die sozialen Medien und gewann \u00fcber das Jahr hinweg erh\u00f6hte Aufmerksamkeit. Seine Nominierung hat er wohl insbesondere dieser neu gewonnenen Prominenz zu verdanken. W\u00e4hrend \u00fcber sein offizielles Wahlprogramm noch wenig bekannt ist, l\u00e4sst sich aus seinen \u00c4u\u00dferungen durchaus ablesen, welche programmatischen Punkte er vertreten k\u00f6nnte. So kritisierte er die Politik der Regierung in Bezug auf den MeadowPlan deutlich, verlangte eine sofortige Abschaffung von Gesellschafts-, Kapitalverm\u00f6gens- und Erbschaftssteuer, sowie von einigen Ministerien, die er demnach zusammenlegen will. Gesundheitssystem und Infrastruktur will er f\u00fcr Investitionsanreize privatisieren und Umweltauflagen absenken. Dar\u00fcber hinaus stehen weitere K\u00fcrzungen im Bereich Familien- und Kulturf\u00f6rderung zu Buche, zu denen er sich ge\u00e4u\u00dfert hat. Einer Titanien-Union steht er nur bei vollkommen freiem Handel positiv gegen\u00fcber, eine \u00fcbergeordnete supranationale Institution lehnt er klar ab und will stattdessen einzelne Freihandelsabkommen schlie\u00dfen. Es ist genau der liberal-libert\u00e4re Kurs, der ihn 1818 mit gro\u00dfen Teilen der WVD-F\u00fchrung kollidieren lie\u00df. Inwieweit Sonnholm seine recht beachtliche Online-Anh\u00e4ngerschaft auch an die Wahlurnen wird mobilisieren k\u00f6nnen, ist bei ihm die ausschlaggebende Frage. Inhaltlich gibt es nur wenige \u00dcberschneidungen mit anderen Kandidaten, weshalb er sich in seinem politischen Bereich mit niemandem um W\u00e4hlerstimmen streiten muss. Will er realistische Chancen auf die Kandidatur im Herbst haben, wird er jedoch nicht umhin kommen, auch klassisch-liberale und konservative Kr\u00e4fte anzusprechen, was seine Kommunikation entsch\u00e4rfen und bei seinem Stammklientel schlecht ankommen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Heinz Drachenberg (parteilos):<\/strong><\/p>\n<p>Der ehemalige MCM-Generalsekret\u00e4r Drachenberg ist ebenfalls ein vor allem durch politische Provokation gegen die eigene Parteif\u00fchrung im Ged\u00e4chtnis gebliebener Kandidat. Der 65-j\u00e4hrige Wiesenhausener \u00fcbernahm das Amt seinerzeit nach der Wahlniederlage der MCM 1818 und \u00fcbte es bis 1823 aus. Im Vorfeld der Wahlen 1822 schickte er sich an, die Parteif\u00fchrung zu \u00fcbernehmen und stellte sich offen gegen Parteichef Knucker. In einer denkbar knappen Wahl gewann Knucker und behielt auch nach den Reichstagswahlen, die mit dem gem\u00e4\u00dfigteren Kurs Knuckers besser ausfielen als erwartet, die Oberhand. Drachenberg versuchte es daraufhin 1823 auf einem Parteitag in Rubinburgh noch einmal, Knucker abzul\u00f6sen und verstieg sich im Vorhinein der innerparteilichen Wahl in v\u00f6lkische und rechtsnationale \u00c4u\u00dferungen. Der darauffolgende wochenlange Eklat in den Medien \u00fcberschattete die parteilichen Aktivit\u00e4ten der MCM komplett und f\u00fchrten fast zum Kollaps der Partei. Schlie\u00dflich einigte sich der Vorstand nach dem Parteitag auf eine Abl\u00f6sung Drachenbergs und auf einen Parteiausschluss von eben jenem. In der Folge verlie\u00dfen etwa 15% der Mitglieder die MCM, die Drachenbergs Kurs guthie\u00dfen und unterst\u00fctzten. Nachdem es einige Zeit ruhig um ihn gewesen und seine politische Karriere so gut wie beendet war, tauchte er Ende 1824 wieder auf, als die Einigung in Sachen Titanien-Union allm\u00e4hlich auf den Weg gebracht wurde. Inhaltlich ist dies auch sein politischer Hauptpunkt. Er lehnt die TU, ganz gleich in welcher Form, ab und warnt vor einer &#8222;Fremdbeherrschung&#8220; Meadowhouse&#8216; durch eine internationale, nicht gew\u00e4hlte Elite. Diese habe es sich zum Ziel gemacht, die meadowhousische Kultur langfristig abzuschaffen, da diese zu erfolgreich und eine Bedrohung f\u00fcr die Liebe Welt sei. Wirtschaftspolitisch vertritt er eine isolationistische Haltung, will etwa Z\u00f6lle gegen\u00fcber s\u00e4mtlichen Handelspartnern einf\u00fchren, ist gegen eine weiterf\u00fchrende Verst\u00e4ndigung mit Gr\u00fcnland, sondern fordert von diesem Reparationen wegen der entstandenen Sch\u00e4den im Winterkrieg 1809 und in der Weltschlacht 1812. Dar\u00fcber hinaus ist er f\u00fcr eine starke Einschr\u00e4nkung der Befugnisse der Sicherheitsorgane und des MD in Bezug auf die Beobachtung verfassungsfeindlicher Aktivit\u00e4ten. Seit seinem Ausscheiden aus der MCM hat er sich damit weiter radikalisiert. Inwiefern er reale Chancen hat, ist anzuzweifeln. Abgesehen von einer kleinen loyalen Anh\u00e4ngerschaft, die immer wieder auf die Stra\u00dfe geht, so zuletzt etwa im Oktober im Zuge der Unterzeichnung der &#8222;Rubinburgher Vertr\u00e4ge&#8220; als Vorboten der TU, und Demonstrationen gegen \u00dcberfremdung, Fremdherrschaft und Demokratieverlust organisiert, scheint es kein gro\u00dfes W\u00e4hlerpotential f\u00fcr ihn zu geben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Korbinian K\u00e4ferberg (FMP):<\/strong><\/p>\n<p>Erstmals wird mit dem 47-j\u00e4hrigen K\u00e4ferberg ein Mitglied der &#8222;Freien Meadowhousischen Partei&#8220; nominiert. Der Zeitpunkt der Nominierung des geb\u00fcrtigen El Granders ist allerdings kein Zufall. Der FMP, die bereits vor vier Jahren nur knapp an der 3%-H\u00fcrde scheiterte, werden in diesem Jahr gute Chancen ausgerechnet, zum ersten Mal in den Saal der Gespenster einzuziehen. Die nun gelungene und erfolgte Nominierung K\u00e4ferbergs ist dabei ein weiterer Schritt der Partei ins politische Bewusstsein des Landes. K\u00e4ferberg, der die Partei 1812 mitgegr\u00fcndet hatte, ist Vize-Parteichef und gilt als Stratege der Liberalen. Inhaltlich stellt er sich sowohl wirtschaftlich als auch gesellschaftlich klassisch liberal dar. Wirtschaftspolitisch kritisierte er zuletzt die Einf\u00fchrung der Kapitalverm\u00f6genssteuer, r\u00e4umte jedoch ein, dass diese dann in Ordnung sei, wenn zugleich die erfolgten Steuersenkungen effektive Entlastungen der Unternehmen mit sich br\u00e4chten. Dar\u00fcber hinaus ist er f\u00fcr eine weitestgehende Abschaffung von Subventionen und f\u00fcr eine St\u00e4rkung des Kartell- und Wettbewerbsrechts. Er lehnt ausgeweitete Investitionen in Polizei und Geheimdienste ab, sofern sie nicht verfassungsrelevante Aspekte betreffen, und m\u00f6chte die B\u00fcrokratie im Staat im Zaum halten. Au\u00dfenpolitisch ist er klarer Unterst\u00fctzer einer Titanien-Union, fordert allerdings ebenfalls einen Volksentscheid vor einem endg\u00fcltigen Beitritt Meadowhouse&#8216;. Seine Unterst\u00fctzer kann K\u00e4ferberg dabei insbesondere aus den klassisch liberalen W\u00e4hlerschaften von WVD, VCS, MCM und auch BdH gewinnen, sodass er auf eine breite Koalition aus potentiellen W\u00e4hlern bauen kann. Fraglich ist jedoch einerseits, ob er mit der liberalen Ausrichtung in den einzelnen Herzogt\u00fcmern genug Menschen erreicht unter denjenigen, die sonst eher konservativ oder eher progressiv w\u00e4hlen, und ob seine Kandidatur auch die \u00e4lteren W\u00e4hler \u00fcberzeugen kann. Seine Unterst\u00fctzer und auch die Anh\u00e4nger seiner Partei sind verglichen mit den anderen Parteien die j\u00fcngsten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Insgesamt haben die W\u00e4hler bei den diesj\u00e4hrigen K\u00f6nigsvorwahlen damit eine breite Palette unterschiedlichster Kandidaten und Kandidatinnen zur Auswahl. Die sechs heute gek\u00fcrten Kandidaten gehen nach der Osterpause unmittelbar in den Wahlkampf und haben dann etwa sechs Wochen, um die Menschen von ihren jeweiligen politischen Ans\u00e4tzen zu \u00fcberzeugen. Sicher ist jedoch jetzt schon: Wer auch immer im Herbst gegen K\u00f6nig Ezechiel I. wird antreten d\u00fcrfen, k\u00f6nnte es durchaus schwer haben. Laut letzten Erhebungen rangieren die Beliebtheitswerte des amtierenden K\u00f6nig konstant zwischen 60% und 70%. Zusammen mit der Unterst\u00fctzung, die Ezechiel von der Regierungskoalition aus BdH und VCS sowie der oppositionellen WVD erh\u00e4lt, wird es ganz gleich f\u00fcr welchen Kandidaten eine gro\u00dfe Herausforderung. Dennoch sollte die K\u00f6nigsvorwahl auch als erster Stimmungstest f\u00fcr die Reichstagswahl nicht untersch\u00e4tzt werden und k\u00f6nnte auf diese Weise zumindest die Regierungsbildung im Saal der Gespenster indirekt beeinflussen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auftakt ins Wahljahr: Kandidaten f\u00fcr die K\u00f6nigsvorwahlen bekannt gegeben Mit dem heutigen Tage darf das Wahljahr 1826 offiziell als er\u00f6ffnet gelten. Nach dem Ende der Nominierungszeit am vergangenen Freitag und der Auswertung \u00fcber das Wochenende, verk\u00fcndete der k\u00f6nigliche Sekret\u00e4r und Reichswahlleiter Heinrich Petersen heute auf Schloss Wiesenhausen die Kandidaten f\u00fcr die K\u00f6nigsvorwahlen im Mai und Juni diesen Jahres. Voraussetzung f\u00fcr eine Zulassung als Kandidat war wie immer die Unterst\u00fctzung entweder einer im Saal der Gespenster oder auf Herzogtumsebene im Parlament vertretenen Partei oder von 500.000 meadowhousischen B\u00fcrgern. Insgesamt sechs Kandidaten konnten die genannten Kriterien erf\u00fcllen und werden sich somit ab dem 10. 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