{"id":188,"date":"2014-12-29T20:08:09","date_gmt":"2014-12-29T20:08:09","guid":{"rendered":"http:\/\/192.168.2.101\/wordpress\/?page_id=188"},"modified":"2026-07-08T18:51:28","modified_gmt":"2026-07-08T18:51:28","slug":"news","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/wiesenhausen.de\/?page_id=188","title":{"rendered":"News"},"content":{"rendered":"<p><strong>Mondstein-Adler bezwingen Smaragdschlangen und kr\u00f6nen sich zum Qudditch-Meister<\/strong><\/p>\n<p>Es war ein packendes Match im altehrw\u00fcrdigen Schattenfeld in S\u00fcdwiesenhausen. Das restlos ausverkaufte Wiesenhausener Quidditch-Stadion war mal wieder der Austragungsort des gro\u00dfen meadowhousischen Finals um die Quidditch-Meisterschaft. Und der Titel geht erstmals seit 1814 wieder in die Hauptstadt! Die Wiesenhausener Mondstein-Adler bezwangen in einem epischen Endspiel die Smaragdschlangen aus Saphirento und holten ihre insgesamt vierte meadowhousische Meisterschaft.<\/p>\n<p>Schon der Einflug der Teams war spektakul\u00e4r. Feuerwerke kreierten f\u00fcr die Smaragdschlangen eine riesige, gr\u00fcne Viper, die \u00fcber dem Saphirenter Fanblock auftauchte, und f\u00fcr die Mondstein-Adler einen gigantischen Adler, der einem Mondstein hinterherjagt. F\u00fcr die lange Wartezeit auf einen Titel war dieses Feuerwerk geradezu symbolisch. Die gut 20.000 Fans, die parit\u00e4tisch in den jeweiligen Fanbl\u00f6cken versammelt waren, bedachten ihre Teams mit tosendem Jubel. Schiedsrichter Benedikt Eisenfiedler gab um 20 Uhr den Quaffel frei, gerade als leichter Regen einzusetzen begann. Es entwickelte sich zugleich eine Partie mit atemberaubendem Tempo. Beide Teams waren schon die ganze Saison hindurch mit \u00fcberfallartigem Angriffsspiel aufgefallen und sie setzten es trotz eventueller Taktikspiegelung auch im Finale fort. Schon nach nicht mal einer Minute fing Marek Silberkamm einen langen Pass von J\u00e4gerkollegin Alina Sternfels ab, tauchte clever unter einem Klatscher hinweg und erzielte das erste Tor des Abends zum 10:0 f\u00fcr die Mondstein-Adler. Die Antwort der Smaragdschlangen lie\u00df jedoch nicht lange auf sich warten. Cassius Morn t\u00e4uschte einen Wurf an, spielte den Quaffel jedoch im letzten Moment nach hinten auf Selene Corwin, die dem \u00fcberraschten Frederik Falkenhorst mit einem perfekten Wurf in den linken Ring keine Chance lie\u00df. Von da an wechselte die F\u00fchrung beinahe im Minutentakt. Insbesondere Treiberin Greta Donnerflug zeigte f\u00fcr die Mondstein-Adler eine \u00fcberragende Leistung. Immer wieder antizipierte sie Flugwege und blockte oder schlug die Klatscher so pr\u00e4zise, dass die Angriffe der Smaragdschlangen ins Leere liefen. Spektakul\u00e4r war vor allem ihre Aktion nach einer knappen halben Stunde. Mit einem sensationellen Schlag schickt sie einen Klatscher quer \u00fcber das Spielfeld hin\u00fcber zu Tarek Nadir, der im Sturzflug zum Ausweichen gezwungen war. Die Mondstein-Fans quittierten das mit gro\u00dfem Jubel und Sprechch\u00f6ren. Allerdings hielten die Treiber der Smaragdschlangen gut dagegen. Brutus Grimm traf Jonas Eichwind so hart an der Schulter, dass dieser fast vom Besen geschleudert wurde. Nur eine artistische Rolle bewahrte ihn vor einer Verletzung. Zur Halbzeit stand eine ganz knappe F\u00fchrung von 130:120 f\u00fcr die Smaragdschlangen zubuche.<\/p>\n<p>Man sp\u00fcrte selbst in der Halbzeitpause die Anspannung in den Fanlagern. Trotz des unterbrochenen Spiels ging es weiter mit Fanges\u00e4ngen, die teils auch in Schm\u00e4hges\u00e4nge \u00fcbergingen. Die Rivalit\u00e4t der beiden Klubs hatte schon zu diesem Zeitpunkt ihren vorl\u00e4ufigen H\u00f6hepunkt erreicht. Und das Finale furioso sollte noch eine ganze Halbzeit parat halten. In dieser zweiten Halbzeit wurde das Endspiel dann endg\u00fcltig zu einem offenen Schlagabtausch. Nun tat sich auf Seiten der Mondstein-Adler vor allem Alina Sternfels hervor, die wie entfesselt aufspielte. Direkt zu Beginn des zweiten Durchgangs erzielte sie mit einem riskanten Sturzflug zwischen zwei Verteidiger hindurch gleich drei Tore innerhalb von wenigen Minuten und brachte ihre Mondstein-Adler wieder in F\u00fchrung. Aber auch Tarek Nadir aufseiten der Smaragdschlangen lief jetzt zur H\u00f6chstform auf und konterte die guten Offensivaktionen der Mondstein-Adler immer wieder durch geniale T\u00e4uschungsman\u00f6ver. Der gr\u00f6\u00dfte Vorsprung war schlie\u00dflich ein 170:140 f\u00fcr die Mondstein-Adler, der jedoch innerhalb von f\u00fcnf Minuten wieder egalisiert werden konnte. Nach rund 20 weiteren Minuten entdeckte dann Ludovic Serpens f\u00fcr die Smaragdschlangen den Schnatz. Sofort ging er zur Jagd \u00fcber, was Livia Morgenstern sofort bemerkte und ebenfalls zum Angriff \u00fcberging und die Verfolgung aufnahm. Vom regen Treiben unter ihnen waren vor allem die Mondstein-Adler kurzfristig abgelenkt, woraufhin Selene Corvin und Cassius Morn direkt vier schnelle Treffer erzielten und die Smaragdschlangen mit 230:210 in F\u00fchrung brachten. In diesem Moment schien es, als sei das Finale endg\u00fcltig zugunsten der Schlangen gekippt. Die Mondstein-Adler wirkten im Treiben und Jagen nun fahrig und unkonzentriert, w\u00e4hrend der Titeltr\u00e4ger aus 1818 und 1823 die zweite Luft zu haben schien. Immer wieder sa\u00dfen jetzt die Klatscher und Blocks gegen die Hausherren, die in Person von H\u00fcter Falkenhorst dann auch noch einen Patzer einbauten, als er den Quaffel nicht ausreichend touchierte. Mittlerweile stand es 260:220. Und in der Verfolgungsjagd um den Schnatz f\u00fchrte Serpens vor Morgenstern. Doch dann endete das Finale auf die spektakul\u00e4rste Weise. Nur wenige Minuten waren noch offiziell zu spielen und alles sah nach einer Niederlage der Mondstein-Adler nach Scoring aus. Der Schnatz raste zwischen den Flutlichtmasten hindurch nach unten, wo er nur wenige Meter \u00fcber dem Rasen schwebte. Beide Sucher flogen nahezu waagerecht \u00fcber das Spielfeld, Serpens lag etwa um eine Besenl\u00e4nge vor Morgenstern. Pl\u00f6tzlich lenkte ein von Oskar Rabenmark fantastisch geschlagener Klatscher Nero Valis ab, der gerade dabei war, Serpens Deckung zu geben. Dieser war nun gezwungen, f\u00fcr den Bruchteil einer Sekunde auszuweichen, doch diese winzige Verz\u00f6gerung gen\u00fcgte. Livia Morgenstern st\u00fcrzte sich in einem waghalsigen Man\u00f6ver von ihrem Besen nach vorne, streckte den linken Arm bis an die Grenze des M\u00f6glichen aus und erwischte den Schnatz mit den Fingerspitzen. Das reichte. Sie hatte ihn gefangen. Bei einer Restzeit von zwei Minuten und 38 Sekunden hatten die Mondstein-Adler das Spiel doch noch auf ihre Seite gezogen und siegten schlie\u00dflich mit 370:270. Ohne das Fangen des Schnatzes w\u00e4re dieses Comeback unm\u00f6glich gewesen. Ein Riesenjubel schallte aus dem Fanblock der Heimmannschaft, unten auf dem Rasen versammelten sie sich zur Jubeltraube und feierten den ersten Titel seit zw\u00f6lf Jahren. Trainer Ernest Cavendish kam hinzu und wurde sogleich von seinem Team in die L\u00fcfte geworfen. Bei der \u00dcbergabe der Opalkrone, der begehrten Quidditch-Troph\u00e4e, war dann auch K\u00f6nig Ezechiel I. anwesend. Er \u00fcberreichte inmitten des erneut explodierenden Adler-Feuerwerks das Meisterwerk aus Ebenholzsockel, zwei silbernen spiralf\u00f6rmigen Besen, goldenem Schnatz mit Schwebezauber und dem riesigen Opal auf der Spitze zwischen den beiden Besen. Livia Morgenstern stemmte das Kunstwerk in den Wiesenhausener Nachthimmel. Die Opalkrone war nach Hause gekommen.<\/p>\n<p>\u201eHeute hat nicht das gl\u00fccklichere, sondern das mutigere Team gewonnen\u201c, fasste Ludovic Serpens die Niederlage zusammen. \u201eWir waren so nah dran. Sie haben es in letzter Sekunde au\u00dfergew\u00f6hnlich gut gespielt.\u201c Livia Morgenstern, Heldin des Abends, war voll des \u00dcberschwangs: \u201eMein gr\u00f6\u00dfter Traum ist heute in Erf\u00fcllung gegangen. Wie oft ich abends wach lag und mir vorgestellt habe, eines Tages Quidditch-Meister zu sein \u2013 ich kann\u2019s nicht glauben, ich bin so stolz.\u201c Dann musste sie tr\u00e4nenbedingt abbrechen. K\u00f6nig Ezechiel, mitten im Wahlkampf, lobte beide Teams: \u201eIch denke, wir haben heute Abend eines der besten Finals aller Zeiten gesehen. Ich finde es unglaublich, auf welchem Niveau beide Teams gespielt haben. Der Sieg ging heute an die Mondstein-Adler, aber ich bin mir sicher, dass diese Smaragdschlangen noch viele Titel gewinnen werden.\u201c Tats\u00e4chlich hatten die Schlangen 1818 das bis heute letzte Finale gewonnen, das durch Fangen des Schnatzes und nicht nach regul\u00e4rer Spielzeit durch Scoring beendet wurde. Erstaunlich war im Nachgang des Spiels, dass die w\u00e4hrend des Matchs herrschenden Feindseligkeiten schnell ad acta gelegt wurden. Die Smaragdschlangen bekamen von Siegermannschaft und ihren Fans minutenlangen Applaus und erhielten eine w\u00fcrdige Medaillen\u00fcbergabe. Besonders ergreifend waren im Trubel der anschlie\u00dfenden Siegesfeier noch die Szenen, als Adler-Trainer Cavendish seine kleine Tochter aus Feld holte und mit ihr gemeinsam eine Clubfahne schwenkte. F\u00fcr das Stemmen der Opalkrone hatte die Kleine noch nicht genug Kraft.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mondstein-Adler bezwingen Smaragdschlangen und kr\u00f6nen sich zum Qudditch-Meister Es war ein packendes Match im altehrw\u00fcrdigen Schattenfeld in S\u00fcdwiesenhausen. Das restlos ausverkaufte Wiesenhausener Quidditch-Stadion war mal wieder der Austragungsort des gro\u00dfen meadowhousischen Finals um die Quidditch-Meisterschaft. Und der Titel geht erstmals seit 1814 wieder in die Hauptstadt! Die Wiesenhausener Mondstein-Adler bezwangen in einem epischen Endspiel die Smaragdschlangen aus Saphirento und holten ihre insgesamt vierte meadowhousische Meisterschaft. Schon der Einflug der Teams war spektakul\u00e4r. Feuerwerke kreierten f\u00fcr die Smaragdschlangen eine riesige, gr\u00fcne Viper, die \u00fcber dem Saphirenter Fanblock auftauchte, und f\u00fcr die Mondstein-Adler einen gigantischen Adler, der einem Mondstein hinterherjagt. 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