{"id":799,"date":"2014-12-30T10:31:40","date_gmt":"2014-12-30T10:31:40","guid":{"rendered":"http:\/\/wiesenhausen.de\/?page_id=799"},"modified":"2026-01-03T14:25:47","modified_gmt":"2026-01-03T14:25:47","slug":"sportarchiv","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/wiesenhausen.de\/?page_id=799","title":{"rendered":"Sportarchiv"},"content":{"rendered":"<p>Hier k\u00f6nnen Sie die letzten Meldungen aus der Rubrik &#8222;Sport&#8220; noch einmal nachlesen.<\/p>\n<p><strong>Jochen Wintermann zum ersten Mal Kugelbahnmeister &#8211; Regger verabschiedet sich w\u00fcrdig<\/strong><\/p>\n<p>Am Ende einer denkw\u00fcrdigen Kugelbahnsaison ist ein neuer Name in die auserlesene Riege Meadowhousischer Kugelbahnmeister aufgenommen worden: Jochen Wintermann errang in einem teils dramatischen, teils kuriosen Saisonfinale in Wiesenhausen am Ende zwar keine Medaille, verteidigte jedoch knapp seine Spitzenposition in der Gesamtabrechnung und kr\u00f6nte sich damit zum ersten Mal in seiner Karriere zum Kugelbahnmeister. Die Entscheidung in der ausverkauften Kugelbahnanlage in Wiesenhausen-Frankenthal fiel dabei im vorletzten Rennen des sonnt\u00e4glichen Finals, bei welchem zudem der bereits abgestiegen gegoltene Anton Regger noch einmal f\u00fcr Furore sorgte und sich schlie\u00dflich w\u00fcrdig aus der Meadowhousischen Eliteklasse des Kugelbahnsports verabschiedete.<\/p>\n<p>Doch zun\u00e4chst zur Ausgangslage vor dem Finale. Nach einer hochspannenden Saison, die im September im Gegensatz zu vielen Vorsaisons nicht etwa entschieden, sondern noch spannender wurde, hatten vier Kugelbahner noch Chancen auf den Titel. Als Tabellenf\u00fchrer mit nur drei Punkten Vorsprung ging dabei der bis dato noch titellose Jochen Wintermann in das Saisonfinale, jedoch dicht gefolgt vom Kugelbahnmeister von 1819, Friedrich von Lingen, der nach einem starken September mit drei Tagessiegen aus f\u00fcnf Renntagen derjenige Kugelbahner mit der besten Form zu sein schien. Ebenfalls Chancen auf den Titel ausrechnen konnten sich noch Kugelbahnlegende und Altmeister Mirco Magiaro, ebenfalls mit drei Punkten R\u00fcckstand auf die Spitze, der allerdings Ende Juli zuletzt einen Tagessieg hatte feiern k\u00f6nnen und sich nicht in Bestform befand, und Titelverteidiger Karl-Friedrich M\u00fcller mit f\u00fcnf Punkten R\u00fcckstand auf Wintermann. Aufsteiger Wolfgang Mirenis stand mit 21 Punkten Vorsprung auf den Abstiegsplatz komfortabel da, w\u00e4hrend die Zeichen bei Anton Regger nach drei Jahren in Gruppe 1 auf Abstieg standen. Insgesamt war somit klar: Zum ersten Mal sollte es einen Vierkampf um den Kugelbahnmeistertitel in einem Saisonfinale geben.<\/p>\n<p>Am Sonntag war es dann zun\u00e4chst Karl-Friedrich M\u00fcller, der vom genannten Quartett am besten in den Renntag startete und sich recht schnell eine F\u00fchrung in der Tageswertung sicherte. Seine Konkurrenten Wintermann und von Lingen hatten hingegen Probleme, auf Betriebstemperatur zu kommen und mussten M\u00fcller zun\u00e4chst gew\u00e4hren lassen. Im ersten Drittel des Saisonfinals konnte zudem Wolfgang Mirenis recht schnell zwei Rennen gewinnen, die sich im Nachhinein noch als durchaus wichtig, wenn auch nur zur Beruhigung der Nerven, erweisen sollten. Denn ab Mitte des Finals setzte sich auf einmal derjenige Athlet an die Spitze, von dem an diesem Tag beinahe keine Rede gewesen war: Anton Regger gewann in den Runden 4, 5 und 6 jeweils zwei Rennen, st\u00fcrmte damit an die Spitze der Tageswertung und war auf einmal Favorit f\u00fcr den Sieg im letzten Rennen des Jahres. Dies f\u00fchrte, vor allem aufgrund der hohen Zahl an Bonuspunkten kurzzeitig noch einmal zu Nervosit\u00e4t beim eigentlich schon sicher geglaubten Wolfgang Mirenis, doch sollte dessen Vorsprung am Ende trotzdem reichen. Im Meisterschaftskampf hingegen machte M\u00fcller weiterhin die beste Figur, konnte aber nicht verhindern, dass Wintermann und von Lingen nach und nach immer n\u00e4her an ihn heranr\u00fcckten. Keine Rolle spielte hingegen mehr Mirco Magiaro, der erneut hinter den Erwartungen zur\u00fcck blieb und in der Tageswertung am Ende nur zwei Siege einfahren konnte. Die Entscheidung um die Meisterschaft fiel dann im vorletzten Rennen des Tages, welches sich Tabellenf\u00fchrer Wintermann sichern konnte und damit f\u00fcr die Konkurrenz uneinholbar wurde. Zwar gewann Konkurrent von Lingen noch das letzte Rennen des Tages und dann sogar noch das Stichrennen um Bronze gegen Wintermann, doch stand da schon fest, dass es f\u00fcr Letzteren zum Titel reichen w\u00fcrde. Gold ging so am Ende an Anton Regger, der sich damit w\u00fcrdig aus der Eliteklasse des Meadowhousischen Kugelbahnens verabschiedete, Silber an Karl-Friedrich M\u00fcller, dem am Ende jedoch zwei Punkte in der Gesamtwertung auf Wintermann fehlten, und Bronze an Friedrich von Lingen, der den Titel sogar nur um 1,5 Punkte verpasste.<\/p>\n<p>Jochen Wintermann feierte nach Feststehen seines Triumphs dann noch ausgelassen mit seinen Anh\u00e4ngern und sp\u00e4ter dann auch mit seinen Technikern. F\u00fcr den geb\u00fcrtigen Molchendorfer ist es nach Jahren der festen Zugeh\u00f6rigkeit zur Gruppe 1 der lang ersehnte erste Titel seiner Karriere. Schon im vergangenen Jahr hatte er in einem teils unerbittlichen Duell mit Karl-Friedrich M\u00fcller erstmals unter Beweis gestellt, ein Titelkandidat zu sein, am Ende jedoch knapp gegen den dann dreimaligen Titeltr\u00e4ger M\u00fcller den K\u00fcrzeren gezogen. Mit dem Gesamtsieg ein Jahr sp\u00e4ter stellte er somit unter Beweis, dass die schon zuvor zu beobachtende Entwicklung eine nachhaltige Entwicklung ist. Wintermann ist insgesamt der neunte Titeltr\u00e4ger in der Geschichte des Kugelbahnverbands Meadowhouse (KVM) und einer von sechs Athleten, die noch aktive Kugelbahner sind.<\/p>\n<p>Aufgestiegen aus Gruppe 2 ist hingegen Kugelbahn-Urgestein Jakob Entricks, der sich mit einem Sieg im Saisonfinale der zweith\u00f6chsten Klasse in einem Fotofinish gegen den auch am Sonntag auf dem Silberrang befindlichen Theo Taschenkrebs durch setzte. F\u00fcr Entricks ist es nach jahrelanger ununterbrochener Zugeh\u00f6rigkeit zur Gruppe 2 der lang ersehnte Aufstieg in die h\u00f6chste Kugelbahnklasse, wo er sich nun mit den Besten des Landes messen kann und zumindest nicht als sofortiger Wiederabstiegskandidat gilt. F\u00fcr Konkurrent Taschenkrebs, der den Aufstieg nach Punktgleichheit mit Entricks vor dem letzten Renntag in Nordsen am Ende um zwei Punkte verpasste, ist es nach vergangener Saison erneut ein bitterer Saisonabschluss, war er doch schon 1824 nur knapp gescheitert, damals an Wolfgang Mirenis. Abgestiegen aus Gruppe 2 ist hingegen der ehemalige Topkugelbahner und Ex-Weltmeisterschaftsteilnehmer Victor Hugenay, der noch am Sonntagabend sein Karriereende verk\u00fcndete. Mit seinem R\u00fccktritt verl\u00e4sst der n\u00e4chste Topkugelbahner aus der Meadowhousischen Gr\u00fcndungszeit den beliebten Sport.<\/p>\n<p>Im Hinblick auf die kommende Saison kann nach Abschluss dieser Serie nur geschlussfolgert werden, dass die Qualit\u00e4tsunterschiede im Feld der Gruppe 1 ma\u00dfgeblich zusammengeschrumpft sind und eine erneut hochspannende Meisterschaft auch in 1826 nicht unwahrscheinlich ist. Mit Jochen Wintermann, Friedrich von Lingen, Karl-Friedrich M\u00fcller und Mirco Magiaro, der am Sonntagabend zusicherte, auch kommendes Jahr seine Karriere fortsetzen zu wollen, nehmen dann gleich vier amtierende oder ehemalige Kugelbahnmeister an der Saison teil, die insgesamt acht Titel unter sich aufteilen. Zusammen mit den beiden Routiniers Wolfgang Mirenis und Jakob Entricks scheint angesichts dieses Feldes so auch f\u00fcr die kommende Saison Spannung garantiert zu sein.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Matt Goldman auf dem Zenit seines Schaffens<\/strong><\/p>\n<p>Der Miwaner Matt Goldman hat zum ersten Mal in seiner Karriere die Darts-WM gewonnen. 18 Jahre nach seinem ersten Einzug ins Endspiel des wichtigsten Turniers des Darts-Kalenders steht der 51-j\u00e4hrige gelernte Postmann damit auf dem Zenit seines Schaffens. Im Finale in der ber\u00fcchtigten Sichtburgher Glasburg besiegte er den Florentiner Magnus Bj\u00f6rn Kamper mit 7:5. F\u00fcr Kamper ist es damit die zweite Finalniederlage in Folge. Goldman \u00fcbernimmt durch diesen Sieg sogar den ersten Platz der Weltrangliste.<\/p>\n<p>Dass Goldman dieses Spiel \u00fcberhaupt bestreiten konnte, war vor einigen Jahren noch nicht abzusehen. Sein Deb\u00fct hatte er bei der WM 1803 gefeiert, 1805 zog er das erste Mal ins Halbfinale ein. Zwei Jahre sp\u00e4ter dann schien er endg\u00fcltig auf dem Weg in die Weltspitze zu sein, als er das Endspiel erreichte, dort allerdings gegen den gro\u00dfen Viktor Washa unterlag. Danach bekam seine Karriere einen Knick und 1816 stand er schon kurz vor dem beruflichen Ende, als er in der Weltrangliste aus den Top 32 fiel. Das Alter tat sein \u00dcbriges und doch k\u00e4mpfte er sich in einem ph\u00e4nomenalen Comeback zur\u00fcck. Nach einigen kleineren Titel bei Flurturnieren und dem Gewinn der Atlantis Open 1819 startete Goldman den zweiten Angriff auf die Dartselite. Und was soll man sagen? Dieser Versuch wurde vollendet.<\/p>\n<p>Dabei war der diesj\u00e4hrige Titel keine allzu gro\u00dfe \u00dcberraschung, hatte Goldman im Duett mit Ilpa schon den Weltpokal 1823 gewonnen und im selben Jahr auch das Weltspiel. Die gr\u00f6\u00dften Titel, abseits der Darts-Division, hatte er also bereits in der Tasche. Nun holte er sich mit einem Turnieraverage von 101,07 die gr\u00f6\u00dfte Troph\u00e4e des Sports. Der Weg war dabei gepflastert von gro\u00dfen Galavorstellungen wie in der ersten Runde gegen George Finch oder im Viertelfinale gegen Oliver Fahrian, sondern auch nervenstarke Auftritte in engen Spielen wie im Finale oder im besonders beachteten Halbfinale gegen Vladimir Stitov, als Goldman den einstigen Serienweltmeister im Tie-Break bezwang. Das Finale gegen Kamper, der seine Vorjahresniederlage gegen Richard Gonzalez vergessen machen wollte, wogte dann hin und her. Nach einem \u00fcberaus vielversprechenden Start Goldmans und einer 2:0-F\u00fchrung kam Kamper pl\u00f6tzlich ins Rollen und holte sich die n\u00e4chsten vier S\u00e4tze ohne echte Gegenwehr von Goldman, der zwischendurch auf 95 im Average absackte. Doch er konnte sich wieder fangen und zog auf 5:4 davon, indem er Kamper in drei S\u00e4tzen nur neun Darts auf ein Doppel gew\u00e4hrte. Einmal zuckte der Florentiner noch und glich auf 5:5 aus, danach machte Goldman jedoch den Deckel drauf und siegte 7:5, mit einem Dart auf seiner geliebten Doppel-18 und einem 76er-Finish. Goldman gewann die begehrte Welttroph\u00e4e und eine halbe Million Schillinge obendrauf. Kamper stockte sein Bankkonto immerhin um 200.000 Schillinge auf, was ihm in diesem Moment jedoch wohl nicht so viel bedeutete.<\/p>\n<p>Es war ein Finale, was weniger von einem heftigen Schlagabtausch lebte, sondern mehr von einzelnen Phasen in denen jeweils ein Spieler den anderen nach Belieben dominierte. \u201eEs war ein seltsames Spiel\u201c, gab Goldman im Siegerinterview zu. \u201eZuerst dachte ich, dass ich heute keinen Satz abgeben werde, danach dachte ich, ich w\u00fcrde keinen mehr gewinnen.\u201c Auch Kamper war verwundert \u00fcber den Verlauf des Spiels. \u201eAm Anfang habe ich gespielt wie ein Anf\u00e4nger, danach war ich im Tunnel wie noch nie zuvor in meinem Leben. Und dann habe ich den Flow wieder verloren.\u201c Kamper spielte trotz der erneuten Finalniederlage ein tolles Turnier mit einem 100er-Turnieraverage und Siegen gegen Vorjahressieger Gonzalez und einen wiedererstarkten Koltora im Halbfinale. Mit dabei waren auch zwei Siege im Sudden-Death, einmal im K(r)ampf der ersten Runde gegen den Meadowhouser Mario Mur\u00e4ne und im Viertelfinale gegen Gonzalez, dem wohl besten Spiel des kompletten Turniers. F\u00fcr ihn wird es jetzt darauf ankommen, wie er mit dieser erneuten Entt\u00e4uschung im Laufe des Jahres umgehen wird. Goldman dagegen hat nun doppelten Grund zur Freude. Nicht nur hat er seine lange Laufbahn im Dartsport mit einem Weltmeistertitel gekr\u00f6nt, sondern ist er obendrein noch auf Position 1 der Weltrangliste gesprungen. Vladimir Stitov gibt damit den Platz an der Sonne nach f\u00fcnf ununterbrochenen Jahren ab und rutscht auf Platz 3 ab. Kamper gelang mit der neuerlichen Finalteilnahme immerhin der Sprung auf Weltranglistenposition 7. Beide festigen damit ihre Meriten in den Top 10 der Welt und nehmen auch an der kommenden Darts-Division teil. Neben den beiden sind au\u00dferdem noch Richard Gonzalez, Eric Martolod, Stevan Koltora, Richard Paterson, John Culane, Velka Swayk, Mika Volcan und Andres Ersgo. Auch in Wiesenhausen wird wieder ein Spieltag abgehalten, die Terminierung steht allerdings noch aus.<\/p>\n<p>Einige Highlights hatte die Darts-WM nicht nur im Finale zu bieten. Vier Mal wurde die 170 gecheckt, zweimal davon von Richard Gonzalez, dar\u00fcber hinaus checkten das h\u00f6chste Finish noch Magnus Bj\u00f6rn Kamper und Peter Sworder. Und auch ein Neun-Darter war dabei, der erste seit gef\u00fchlten Ewigkeiten in der Glasburg. Der gl\u00fcckliche Werfer war John Culane, dem das Meisterst\u00fcck zwar eine Rekordpr\u00e4mie von 75.000 Schillingen einbrachte, sein Spiel gegen Stevan Koltora aber dennoch krachend mit 1:5 verloren ging. Culane ist damit erst der sechste Spieler, dem ein Neun-Darter bei einer WM gelang. Vor ihm schafften das noch Erik van Feurveld, Olav Marbourg, Adrian Lovchek, Stevan Koltora und Mika Volcan. Besonders in Erinnerung bleiben wird vor allem das Viertelfinale zwischen Gonzalez und Kamper, mit seinen unglaublichen Averages und der nervenaufreibenden Spannung wohl eines der besten Glasburg-Spiele aller Zeiten. Aber auch das Halbfinale von Goldman gegen Stitov wird man wohl noch lange in Erinnerung behalten. Auch hier war die Spannung fast nicht auszuhalten und der Standard nur wenig schw\u00e4cher. Die WM wird also definitiv als eine der besseren in die Geschichte eingehen, sowohl vom gespielten Standard, als auch von der Spannung.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Das WM-Finale 1825 in Zahlen:<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>Matt Goldman (5)\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 7:5\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Magnus Bj\u00f6rn Kamper (10)<\/strong><\/p>\n<p>3:0; 3:1; 1:3; 1:3; 1:3; 1:3; 3:1; 3:0; 3:0; 1:3; 3:0; 3:2<\/p>\n<p>100,47 \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0 Average\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 98,85<\/p>\n<p>56\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 100+-Aufnahmen\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 49<\/p>\n<p>24\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 140+-Aufnahmen\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 22<\/p>\n<p>11\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 180er-Aufnahmen\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 9<\/p>\n<p>127\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 H\u00f6chstes Finish\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 114<\/p>\n<p>3\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 100+-Finishes\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 2<\/p>\n<p>41,47%\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Checkout-Quote\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 37,82%<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Bestmarken der Darts-WM 1825:<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>H\u00f6chster Average: <\/strong>107,84 von Stevan Koltora (Viertelfinale, 5:1-Sieg gegen John Culane)<\/p>\n<p><strong>H\u00f6chstes Finish: <\/strong>170 Punkte von Richard Gonzalez (2. Runde, 4:0-Sieg gegen Christopher de Feuerfrij; Viertelfinale, 4:5-Niederlage gegen Magnus Bj\u00f6rn Kamper), von Magnus Bj\u00f6rn Kamper (Halbfinale, 6:3-Sieg gegen Stevan Koltora), von Peter Sworder (1. Runde, 3:1-Sieg gegen Mika Volcan)<\/p>\n<p><strong>Beste Checkout-Quote: <\/strong>66,6 % von Velka Swayk (2. Runde, 4:0-Sieg gegen Kilian Kombark)<\/p>\n<p><strong>Neun-Darter: <\/strong>John Culane (Viertelfinale, 1:5-Niederlage gegen Stevan Koltora)<\/p>\n<p><strong>Meiste 100+-Finishes in einem Match:<\/strong> 7 von Stevan Koltora (Achtelfinale, 4:3-Sieg gegen Ramon Szibiszko)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Traditionsvereine in der Krise &#8211; Ahornsburg und Eichenstadt entlassen Trainer<\/strong><\/p>\n<p>Schon lange war gemutma\u00dft, prognostiziert und gefordert worden, nun reagierten die F\u00fchrungsebenen der beiden in schweren sportlichen Turbulenzen befindlichen Meadowhousischen Traditionsvereine VfB Ahornsburg und FC Eichenstadt 05. W\u00e4hrend die Demission von Ahornsburgs Cheftrainer Rebisberger bereits am Sonntagabend \u00f6ffentlich bekannt wurde, gab der drittgr\u00f6\u00dfte Verein der FLM am Montagmorgen dann die Trennung von Langzeittrainer Falckenstein bekannt. Zudem muss in Eichenstadt auch Sportdirektor Eichenbrink seinen Hut nehmen. Kurz vor Weihnachten befinden sich damit zwei der gr\u00f6\u00dften und traditionsreichsten Erstligisten in Meadowhouse in einem teils chaotischen Zustand und m\u00fcssen nun die Winterpause nutzen, um Nachfolger f\u00fcr die nun vakanten Positionen zu finden.<\/p>\n<p>Die Entlassung von Alexander Rebisberger, seit Beginn der Saison 1821\/22 als Cheftrainer des VfB Ahornsburg verantwortlich, schien den meisten Beobachtern und Experten nur eine Frage der Zeit zu sein. Zu schlecht war das Abschneiden des Vereins aus dem Zentrum Wiesenhausens nach der gestern beschlossenen Hinrunde. Mit gerade einmal 18 Punkten aus 19 Spielen steht der Meister von 1814 nur aufgrund des Torverh\u00e4ltnisses noch \u00fcber der Abstiegszone. Nach der gestrigen 1:2-Niederlage gegen den TSV Wiesen-Zentrum, bei welcher der VfB nicht nur einmal mehr eine katastrophale Abwehrleistung an den Tag legte, sondern sich in Person von Topscorer Vohlberg, der nach einer knappen halben Stunde mit glatt Rot vom Platz flog, auch noch anderweitige Aussetzer leistete, hallten gellende Pfiffe nach Abpfiff durch das weite Rund der Rohan Water Lane. VfB-Trainer Rebisberger schlich mit gesenktem Kopf an den Reportern vorbei und Sportdirektor Waldmaus lie\u00df ausrichten, dass man sich noch am selben Abend zusammensetzen und dann eine Entscheidung verk\u00fcnden werde. So war es dann auch: Gut drei Stunden nach Abpfiff meldeten die Medien die Demission von Rebisberger, der damit nach dreieinhalb Jahren seinen Hut nehmen muss. Seine Entlassung ist in zweierlei Hinsicht eine Z\u00e4sur: Sowohl f\u00fcr den Verein, als auch f\u00fcr ihn pers\u00f6nlich. Der Verein muss nun, knapp vier Jahre nach der bisherigen schwersten Krise, als man in der Saison 1820\/21 erst am letzten Spieltag den Abstieg verhinderte, was im gleichen Zuge auch dem damaligen Langzeit- und Erfolgscoach Bernhard Baumgard den Job kostete, erneut auf die Suche nach einem Trainer gehen, obwohl nur wenige Experten vor der Saison ausgerechnet Rebisberger als erste Trainerentlassung auf dem Schirm hatten. Damit zur pers\u00f6nlichen Z\u00e4sur f\u00fcr Rebisberger selbst: Mit besten Empfehlungen war der ehemalige Trainer des FC Gestr\u00fcppstadt 1821 an die Rohan Water Lane gekommen und erf\u00fcllte die an ihn gerichteten Erwartungen mehr als befriedigend. Am Ende seiner ersten Saison qualifizierte man sich ohne Probleme f\u00fcr das internationale Gesch\u00e4ft, indem man 1822 zum ersten Mal in der Geschichte Pokalsieger wurde. Die Qualifikation f\u00fcr den Premiere Cup der Pokalsieger wurde dann ein sogar noch gr\u00f6\u00dferer Erfolg, als man sich den Titel im darauffolgenden Jahr in einem spannenden Finale gegen den FK Halden sicherte. Die Qualifikation f\u00fcr die internationalen Pl\u00e4tze verfehlte man jedoch deutlich, doch \u00fcbertraf der erste internationale Titel f\u00fcr den Verein alle negativen Komponenten. Die Saison 1823\/24 war dann bereits die schw\u00e4chste Saison, die unter Rebisberger gespielt wurde und die Qualifikation f\u00fcr die World League wurde am Ende erneut klar verpasst, sogar deutlicher als im Jahr zuvor. Trotzdem sa\u00df er noch im Sommer fest im Sattel, bekam Wunschspieler wie Dmitri Dolgavic und Gaetan Adrianovic, die sich der Verein eine gute Stange Geld kosten lie\u00df, welches durch die vorangegangenen Titel in den Club gesp\u00fclt worden waren. Doch dann kam die gerade beendete Hinrunde, die einem Alptraum f\u00fcr den Club gleichkam: Der Saisonstart wurde bereits verpatzt, doch schien es gerade gegen Mitte der Hinrunde langsam aufw\u00e4rts zu gehen, ehe ab Mitte November eine erneute Niederlagenserie einsetzte, die den Verein auf den bereits beschriebenen 16. Platz zur Winterpause abst\u00fcrzen lie\u00df. Sp\u00e4testens ab Anfang Dezember wurde eine Trennung von Rebisberger immer offensiver kommuniziert und gefordert, nun ist es dazu gekommen. F\u00fcr Rebisberger ist es damit der erste ganz gro\u00dfe R\u00fcckschlag seiner noch jungen Karriere, doch kann er auf durchaus erfolgreiche Zeiten in Ahornsburg zur\u00fcckblicken. F\u00fcr den VfB ist es hingegen gescheitert, mit Rebisberger eine \u00e4hnlich lange \u00c4ra aufzubauen, wie es unter seinem Vorg\u00e4nger Baumgard der Fall gewesen war, der immerhin zw\u00f6lf Jahre die Geschicke an der Rohan Water Lane leitete. Wer Rebisbergers Nachfolger wird, soll sp\u00e4testens Anfang des neuen Jahres gekl\u00e4rt werden, so VfB-Sportdirektor Waldmaus auf der abendlichen Pressekonferenz.<\/p>\n<p>Nach der ersten Trainerentlassung der Saison folgte dann am Montagmorgen schon die n\u00e4chste. Auf einer eilig und au\u00dferplanm\u00e4\u00dfig einberufenen Pressekonferenz erkl\u00e4rte Eichenstadt-Pr\u00e4sident Pahlmann die Entlassung von Cheftrainer Manuel Falckenstein und Sportdirektor Rolf Eichenbrink. Der drittgr\u00f6\u00dfte Meadowhousische Verein steht damit vor einem vollkommenen sportlichen Neuanfang. Am Abend zuvor war die Entlassung des seit M\u00e4rz 1817 amtierenden Falckenstein noch nicht absehbar gewesen. Zwar hatte der FCE in beinahe letzter Minute noch einen Sieg in Geisterfelsen verspielt (1:1), doch wirkten sowohl der Trainer als auch der Sportdirektor nach dem Spiel alles andere als am erwarteten Ende ihrer Laufbahn in Nordwiesenhausen. Dementsprechend gro\u00df war die \u00dcberraschung, als es am Montagmorgen dann doch dazu kam. Mit der Entlassung von Manuel Falckenstein entl\u00e4sst der Verein nicht nur den bisher am l\u00e4ngsten amtierenden Trainer auf dem Eichenst\u00e4dter H\u00fcgel, sondern auch denjenigen, der dem Verein 1821 die erste Meisterschaft der Vereinsgeschichte beschert hatte und damit den ersten nationalen Titel seit dem Pokalsieg 1812. Falckensteins Amtszeit war in der Anfangsphase insbesondere von einer Konsolidierungsphase gepr\u00e4gt, die etwa bis 1819 anhielt, nachdem er gegen Ende der Saison 1816\/17 als Nachfolger des geschassten Frank Suedmann eingesetzt worden und ein vollkommen unbeschriebenes Blatt war. Ein erster gro\u00dfer Erfolg f\u00fcr ihn war der Einzug ins Finale des Premiere Cup der Pokalsieger in der Saison 1819\/20, f\u00fcr welchen man sich als Finalteilnehmer und Vize-Pokalsieger der Vorsaison qualifiziert hatte. Zwar verlor man das Endspiel auf denkbar bittere Weise im Elfmeterschie\u00dfen gegen den Mittell\u00e4ndischen Vertreter Schneestadt, doch schien Falckensteins Arbeit in die richtige Richtung zu gehen. Falckenstein schaffte es dann auch, aus dem ehemaligen Meisterkandidaten wieder einen solchen zu machen und mischte in der Saison 1820\/21 erstmals ernstzunehmend neben dem AC Phoenix und El Grande als Meisterschaftskandidat mit. In einem bis heute an Kuriosit\u00e4t und Zufall kaum \u00fcbertroffenen Saisonfinale konnte sich der Club dann tats\u00e4chlich die erste Meisterschaft der Vereinsgeschichte sichern und war vermeintlich wieder dort angekommen, wo sich der Verein dem Selbstverst\u00e4ndnis nach immer gesehen hatte: An der Tabellenspitze. Doch mit dem Meistertitel begannen aus heutiger Perspektive dann auch die Probleme. Mit dem Geld der Meisterschaft und den nun regelm\u00e4\u00dfig erfolgenden Teilnahmen an der World League ging der Verein auf gro\u00dfe Einkaufstour. Spieler wie Antonio de Revo, Carlos Odere, Branco Silvic, Joris Ydersal oder Ted Alistair wurden f\u00fcr teure Abl\u00f6sesummen in den Hexenkessel transferiert, wo man nun hoffte, endg\u00fcltig die dritte gro\u00dfe Kraft im Meadowhousischen Fu\u00dfball zu sein. Das Gegenteil war der Fall. In keiner der darauffolgenden Saisons hatte Eichenstadt auch nur einmal ernstzunehmend etwas mit der Meisterschaft zu tun, schaffte zwar immer die Qualifikation f\u00fcr die World League, doch auch international war h\u00e4ufig noch vor der Winterpause Schluss. Die Reaktion auf eine erneut nicht den Erwartungen verlaufende Saison war zumeist die Investition in noch mehr Spieler, erneut zu hohen Preisen. Verantwortlich daf\u00fcr war neben Trainer Falckenstein auch der mit ihm entlassene Sportdirektor Eichenbrink, der seinen Job 1819 angetreten hatte. Schon nach dem Ende der vergangenen Saison wurden teilweise Rufe laut, die eine Abl\u00f6sung Falckensteins in der Sommerpause forderten, doch hielt der Verein an ihm fest. Zu Unrecht, wie sich bald nach Beginn der aktuellen Saison herausstellen sollte. Die Hinrunde, die gestern zu Ende ging, geriet zum kompletten Desaster. Anstatt endlich wieder oben mitzuspielen, gaben sich unzureichende Auftritte die Klinke in die Hand und selten stand man in der Tabelle auf einem einstelligen Tabellenplatz. Nach Abschluss der Hinrunde steht nun Platz 13 zu Buche mit gerade einmal 22 Punkten aus 19 Spielen. Sieben Punkte sind es auf die internationalen Pl\u00e4tze, ganze 24 Punkte auf Herbstmeister El Grande. Weiter auseinander konnten Anspruch und Realit\u00e4t kaum liegen. Dazu kam eine zunehmende \u00dcberforderung von Trainer Falckenstein, bei dem man bereits Mitte der Hinrunde das Gef\u00fchl hatte, dass er die Mannschaft nicht mehr erreichte. Topspieler wie de Revo, Odere oder Alistair sa\u00dfen zum Teil 90 Minuten auf der Bank oder waren gar nicht im Kader, andere Spieler wie McMerrey, Silvic oder Nemajic wirkten in der Folge \u00fcberspielt und weit von ihren Bestformen entfernt. Das Festhalten an Falckenstein durch Eichenbrink wurde letzterem dann nun auch zum Verh\u00e4ngnis und die Vereinsf\u00fchrung entschloss sich nun zu einem vollst\u00e4ndigen Schnitt in der sportlichen Leitungsebene. Wer Nachfolger der beiden werden soll, ist bisher noch nicht bekannt, lediglich, dass mit Beginn der R\u00fcckrunde Mitte Januar ein Nachfolger pr\u00e4sentiert werden soll. Klar ist, dass alle beteiligten Seiten in dieser Hinrunde schweren Schaden genommen haben: Der Verein, da er eine Nichtqualifikation f\u00fcr die World League finanziell nur schwerlich schultern k\u00f6nnte, die Spieler in der Mannschaft, von denen viele einige Jahre ihrer Karriere vergeudet haben, Trainer Falckenstein, der trotz vormaliger Erfolge nun einige Kratzer auf dem Image hat und Sportdirektor Eichenbrink, der sich im Nachhinein als fast schon gr\u00f6\u00dfenwahnsinniger und finanziell spendabler Funktion\u00e4r herausstellte, dessen anf\u00e4ngliche Erfolge schnell ins Gegenteil umschlugen. Es wird definitiv spannend bleiben, wie sich die Situation in Eichenstadt weiterentwickelt.<\/p>\n<p>Die Entlassungen von Rebisberger und Falckenstein bedeuten die Trennung von zwei der erfolgreichsten und am l\u00e4ngsten amtierenden Trainer in der FLM bei zwei der gr\u00f6\u00dften und traditionsreichsten Vereine der Liga. Kumuliert erreichten die beiden nun entlassenen Trainer eine Meisterschaft, einen Pokalsieg, einen internationalen Titel und ein internationales Finale. Trotzdem war die Performance ihrer Vereine in der abgelaufenen Hinrunde derart indiskutabel, dass eine Trennung folgerichtig und daher auch nicht wirklich \u00fcberraschend kam. Interessant wird es nun sein, wie es weitergeht. W\u00e4hrend Ahornsburg vor allem gegen den Abstieg spielen wird und der neue Trainer versuchen muss, die individuell stark besetzte Mannschaft wieder als solche auftreten zu lassen, liegen die Probleme bei Eichenstadt wesentlich tiefer. Der neue Trainer und der neue Sportdirektor m\u00fcssen ab Januar alles daran setzen, die bisher vollkommen unzureichende Saison noch irgendwie zu retten, indem das internationale Gesch\u00e4ft erreicht wird. Andernfalls k\u00f6nnten die hohen Geh\u00e4lter und bisherigen Ausgaben zu einer realen Gefahr f\u00fcr den Verein werden, selbst wenn ein zu erwartender Exodus von Topspielern im kommenenden Sommer mit eingepreist wird. Ahornsburg steht damit vor einer herausfordernden Situation, Eichenstadt hingegen schon eher vor einer existenziellen Krise, die es in der Dimension im Verein bisher noch nie gegeben hat. Die R\u00fcckrunde wird zeigen, ob sich der Super-GAU in beiden Traditionsklubs noch verhindern l\u00e4sst.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Karl-Friedrich M\u00fcller zum dritten Mal Kugelbahnmeister &#8211; Vorjahressieger Mausohr steigt ab<\/strong><\/p>\n<p>Am Ende war alles dann doch ganz deutlich: Mit einem deutlichen Sieg am letzten Spieltag der Kugelbahnsaison 1824 sicherte sich Karl-Friedrich M\u00fcller zum dritten Mal den Meistertitel des Meadowhousischen Kugelbahnverbandes KVM und verwies seinen \u00e4rgsten Konkurrenten Jochen Wintermann nicht nur in der Tages- sondern auch in der Gesamtwertung deutlich auf Rang zwei. Es war der finale H\u00f6hepunkt eines Duells, welches die gesamte Saison gepr\u00e4gt hatte und nun mit M\u00fcller seinen endg\u00fcltigen Sieger fand. Keine \u00dcberraschung hingegen gab es im Keller der Tabelle: Nach einer f\u00fcr einen amtierenden Meister schon fast historisch schwachen Saison stieg Michael Mausohr ein Jahr nach seinem sensationellen Triumph als Aufsteiger zur\u00fcck in Gruppe 2 ab.<\/p>\n<p>Doch zur Chronologie des Duells M\u00fcller vs. Wintermann. Schon vor Beginn der Kugelbahnsaison 1824 \u00e4u\u00dferten sich Experten erwartungsvoll in Richtung des Aufsteigers M\u00fcller, der laut ihnen alles andere als ein &#8222;normaler&#8220; Aufsteiger sein w\u00fcrde. Zu gro\u00df war die Reputation und auch die Erwartung an den bis dahin zweimaligen Kugelbahnmeister (1818, 1820), sich zumindest wieder souver\u00e4n in der Belle Etage des Meadowhousischen Kugelbahnsports zu etablieren. Dass sein Erfolg am Ende jedoch derart durchschlagend werden sollte, h\u00e4tten wohl aber nur die k\u00fchnsten Optimisten prognostiziert. Dabei legte M\u00fcller schon in den ersten sechs Wochen der Saison einen buchst\u00e4blichen Raketenstart hin und holte sich bereits drei Mal Gold, womit er bereits Mitte Mai von der Tabellenspitze der Kugelbahnliga gr\u00fc\u00dfen konnte. Die Konkurrenz, zu diesem Zeitpunkt zum Teil noch auf Formsuche, konnte nur geringf\u00fcgig mithalten und so blieb M\u00fcller lange Zeit unangefochten an der Spitze. Profitieren konnte er dabei auch von einer sehr schwachen ersten Saisonh\u00e4lfte von Kugelbahnlegende Mirco Magiaro, der erst Mitte August seinen ersten Tagessieg feiern sollte, und von einer sehr wankelm\u00fctigen Performance vom amtierenden Meister Michael Mausohr und Ex-Kugelbahnmeister Friedrich von Lingen.<\/p>\n<p>Es war dann Anfang Juli, als sich das pr\u00e4gende Duell der Kugelbahnsaison endg\u00fcltig herauskristallisierte. Der bis dahin weitgehend und mit nur einem Tagessieg zu Buche stehende Jochen Wintermann kam innerhalb k\u00fcrzester Zeit in absolute Topform und holte sich ganze drei Tagessiege hintereinander, zum Teil mit sehr gro\u00dfem Abstand zur Konkurrenz, wodurch er nicht nur in der Tabelle immer weiter hinaufkletterte, sondern ab Mitte Juli dann auch M\u00fcller den Spitzenrang endg\u00fcltig streitig machte. M\u00fcller hatte in dieser Phase, m\u00f6glicherweise auch aufgrund der bis dahin mangelnden Konkurrenz, durchaus seine Schwierigkeiten und landete einige Mal auch gar nicht auf dem Podest. Doch arbeitete sich der zweimalige Kugelbahnmeister aus der Formkrise heraus und sorgte so ab Ende Juli f\u00fcr ein erbittertes und schon jetzt legend\u00e4res Duell mit seinem Herausforderer Wintermann. Zum Teil wechselten sie sich w\u00f6chentlich mit den Tagessiegen ab, aber meistens landeten sie zumindest immer auf dem Podest, selbst wenn ein anderer Kugelbahner den Tagessieg davontrug.<\/p>\n<p>Am Ende war es dann vor allem der September, der das Duell immer weiter in Richtung von M\u00fcller ausschlagen lie\u00df. Zun\u00e4chst gewann er Anfang September den sechsten von insgesamt sieben Tagessiegen in der Saison und in den darauffolgenden Wochen, als im Zuge des Abstiegskampfes insbesondere Michael Mausohr und auch Mirco Magiaro die Siege davontrugen, landete er meist immer auf Rang zwei oder drei hinter dem jeweiligen Tagessieger. R\u00fcckblickend war dies sicherlich die entscheidende Phase der Saison, da Jochen Wintermann es hier immer wieder verpasste, das Podest zu erreichen und M\u00fcllers Vorsprung so Woche f\u00fcr Woche st\u00fcckweise zunahm. Trotzdem zeigte Wintermann im vorletzten Rennen der Saison dann noch einmal seine ganze Klasse und sorgte f\u00fcr selten dagewesene Spannung f\u00fcr den letzten Renntag in Wiesenhausen: Ende September feierte Wintermann seinen sechsten Tagessieg und Karl-Friedrich M\u00fcller verpasste das Podium komplett. Vollkommen unerwartet konnte Wintermann so die L\u00fccke zu M\u00fcller massiv verkleinern und hatte bei einem Abstand von nun nur noch f\u00fcnf Punkten alle M\u00f6glichkeiten auf den Gesamtsieg beim Gro\u00dfen Preis von Wiesenhausen am Saisonende.<\/p>\n<p>Doch wie eingangs erw\u00e4hnt, lie\u00df M\u00fcller seinem Konkurrenten im Saisonfinale keine Chance. Mit einer sehr dominanten Vorstellung, bei der er mehr als ein Drittel der Tagesrennen f\u00fcr sich entscheiden konnte, setzte sich M\u00fcller am Ende durch und holte sich seinen dritten Kugelbahnmeistertitel. Dieser Titelgewinn ist durchaus historisch, schlie\u00dft M\u00fcller damit doch zu den Meadowhousischen Kugelbahnlegenden Magiaro und Moody auf, die den Meistertitel ebenfalls je drei Mal gewinnen konnten. Zudem gelang es mit M\u00fcller nun zum zweiten Mal in Folge einem Aufsteiger, den Titel in Gruppe 1 des Meadowhousischen Kugelbahnsports zu gewinnen, nachdem dies letztes Jahr Michael Mausohr gelungen war. F\u00fcr diesen endete die Saison schlie\u00dflich in einem Fiasko. Nach einem ordentlichen Saisonstart konnte der amtierende Meister zwischen Anfang Mai und Anfang September nicht einen einzigen Renntag f\u00fcr sich entscheiden und landete dabei h\u00e4ufig fernab der Podestpl\u00e4tze, wodurch sein Abstand zum Rest des Feldes bis Ende August schon sehr gro\u00df geworden war. Eine Aufholjagd im August und September, als er binnen f\u00fcnf Wochen drei Mal den Tagessieg holte, kam am Ende zu sp\u00e4t und reichte nicht mehr zum Klassenerhalt, womit zum ersten Mal in der Geschichte des KVM ein amtierender Meister den Gang in Gruppe 2 antreten muss.<\/p>\n<p>Das \u00fcbrige Feld hinter Meister M\u00fcller und Vize-Meister Wintermann, der damit weiter auf seinen Titel warten muss, bestand dann aus Rekordsieger Magiaro, der durch eine Steigerung im letzten Saisondrittel noch Platz drei erreichte. Zwischenzeitlich steckte er sogar tief im Abstiegskampf, wodurch von manchen Experten schon ein baldiges Karriereende des Multitalents in Aussicht gestellt wurde. Dem widersprach Magiaro nach Saisonende jedoch und deutete an, zun\u00e4chst seine Fu\u00dfballerkarriere an den Nagel h\u00e4ngen zu wollen, ehe beim Kugelbahnen aufzuh\u00f6ren. Hinter Magiaro folgen in der Abschlusstabelle dann mit geringen Abst\u00e4nden Anton Regger, der sich inzwischen fest in der ersten Gruppe etabliert zu haben scheint und kaum in Abstiegsgefahr geriet, sowie der Kugelbahnmeister von 1819, Friedrich von Lingen, der eine sehr unauff\u00e4llige Saison absolvierte und weder oben noch unten wirklich ins Gespr\u00e4ch geriet. Letzter und damit Absteiger in Gruppe 2 ist der bereits erw\u00e4hnte Michael Mausohr.<\/p>\n<p>Aufgestiegen aus eben jener Gruppe 2 ist hingegen der langj\u00e4hrige Topkugelbahner und ebenfalls ehemaliges Mitglied der Gruppe 1, Wolfgang Mirenis nach einer durchweg \u00fcberzeugenden und ebenfalls dominanten Saison. Mit Mirenis kehrt so ebenfalls ein Kugelbahner in Gruppe 1 zur\u00fcck, der nicht als direkter Wiederabsteiger einzuordnen sein d\u00fcrfte. Ob er den Erfolg von Karl-Friedrich M\u00fcller kopieren kann, ist fraglich, doch wird es der Spannung in Gruppe 1 sicherlich zutr\u00e4glich sein, einen weiteren Kugelbahner in ihren Reihen zu haben, der die Klasse ohne Weiteres halten kann. Abgestiegen aus Gruppe 2 zur\u00fcck in die regionalen Gruppen ist hingegen Heinrich Petersen. Der Aufsteiger konnte erst am Ende der Saison \u00fcberhaupt mit dem Rest des Feldes mithalten und auch hier kam eine Aufholjagd am Ende zu sp\u00e4t, auch wenn sein Abstieg deutlich enger war als der von Michael Mausohr aus Gruppe 1 in Gruppe 2.<\/p>\n<p>Alles in allem liegt damit eine sehr spannende und teils spektakul\u00e4re Kugelbahnsaison 1824 hinter den Athleten. F\u00fcr das Jahr 1825 ist sicherlich mit \u00e4hnlicher Spannung zu rechnen, da sich die Kugelbahner in beiden Gruppen qualitativ sehr \u00e4hneln. Positive Nachrichten gab es nach der Saison auch vom KVM: Pr\u00e4sident Untermeier vermeldete Rekordgewinne bei den Zuschauerzahlen vor Ort und konnte zudem ank\u00fcndigen, dass die Gro\u00dfen Preise der kommenden Saison allesamt live im WRF-Fernsehen \u00fcbertragen werden w\u00fcrden. F\u00fcr die genuin Meadowhousische Sportart Kugelbahnen ist dies ein gro\u00dfer Erfolg und ein weiterer Schritt hin zu einer in der breiten Bev\u00f6lkerung verfolgten Veranstaltung. Ab April geht es dann weiter im Weltcup und die neue Saison 1825 wird an den Start gehen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Schneckenrennen stellt sich am Vorbild Kugelbahnen neu auf<\/strong><\/p>\n<p>Lange war es still geworden um die fr\u00fcher \u00fcberaus beliebte Sportart des Schneckenrennens, die nach einigen Dopingskandalen erheblich an Ansehen eingeb\u00fc\u00dft hatte. Nun stellt sich der Verband neu auf und will in die kommende Saison mit einem neuen Wettbewerbskonzept gehen, welches sich unter Anderem am meadowhousischen Vorbild Kugelbahnen orientiert.<\/p>\n<p>Mittlerweile sind sie eher als schneckl\u00e4ndische Fu\u00dfballhelden, denn als Schneckenrennchampions im kollektiven Ged\u00e4chtnis. Stars wie Lasse Gewinnen, K\u00e4pt\u2019n Plansch oder Schnik\u00e9le Schneccoretto holten vor wenigen Wochen erst den sensationellen Titanienmeistertitel im eigenen Land. Doch lange waren sie vor allem als Schneckrenner bekannt, die die schneckl\u00e4ndischen Stadien mit teilweise \u00fcber 60 000 Fans f\u00fcllten. Zahlreiche Doping- und Korruptionsskandale ersch\u00fctterten schlie\u00dflich in den Jahren 1808 bis 1811 den Schneckenrennsport und verwandelten den ehemaligen Breitensport in eine Nischenveranstaltung. Zuletzt betrugen die ausl\u00e4ndischen Einschaltquoten gerade einmal ein Zehntel des Niveaus von 1807. Nun jedoch gibt es Licht am Ende des Tunnels. Der Schneckenrennverband hatte zuletzt in seinem Venutier in immer h\u00f6herer Frequenz getagt und ein neues Wettbewerbskonzept erarbeitet. Es sieht vor, den Modus zu reformieren und dabei Sportarten wie Kugelbahnen oder Darts n\u00e4herzukommen. So sagte Schneckenrennpr\u00e4sident Carlos Schneckius: \u201eEs ist f\u00fcr uns unabdingbar geworden, tiefgreifende Reformen anzustreben. Wir erhoffen uns ein h\u00f6heres Interesse am Sport, h\u00e4rtere Wettkampfbedingungen, sowie einen Reputationsgewinn durch hohe Transparenz.\u201c<\/p>\n<p>Der neue Modus sieht ein Satzkonstrukt \u00e4hnlich beim Tennis oder Darts vor. So soll es wie beim Kugelbahnen Runden geben, die aus mehreren L\u00e4ufen bestehen und zwischen denen es eine Pause gibt. Beim Kugelbahnen sind es 9 Runden mit jeweils drei Durchg\u00e4ngen, was eine Gesamtanzahl an 27 L\u00e4ufen ergibt. Beim Schneckenrennen sollen nun 5 Runden mit jeweils 5 L\u00e4ufen stattfinden. Anders als beim Kugelbahnen jedoch soll es f\u00fcr jede Runde bzw. Satz einen Sieger geben, der seinen Satzgewinn dann verbuchen kann. Gibt es einen Gleichstand in einem Satz von beispielsweise 2:2 gewonnenen L\u00e4ufen, entscheidet die kumulierte Rennzeit \u00fcber den Satzgewinn.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus soll es eine h\u00f6here Durchl\u00e4ssigkeit f\u00fcr den fr\u00fcher so elit\u00e4ren und abgeschotteten Schneckenrennzirkel geben. Dazu werden immer am Tag des eigentlichen Rennens Qualifikationen ausgetragen. An diesen nehmen dann auch L\u00e4ufer teil, die sich vorher in regionalen Ausscheidewettbewerben empfehlen konnten. Versagt ein gesetzter Teilnehmer in der Qualifikation, so kann er am darauffolgenden Wettkampftag nicht teilnehmen. Das soll eine h\u00f6here Durchl\u00e4ssigkeit sowie st\u00e4rkeren Leistungsdruck hervorrufen. Zudem w\u00fcrden so auch jungen Schnecken die M\u00f6glichkeit einer Teilnahme am prestigetr\u00e4chtigsten Sport Schnecklands erm\u00f6glicht. \u201eWir gewinnen somit in der Breite und f\u00f6rdern den Sport nachhaltig, in dem wir die T\u00fcren immer offen haben und nicht nur einmal in der Saisonvorbereitung\u201c, so Schneckius. Eine weitere Neuerung ist die Transparenz bei Dopingproben. Die Proben werden von jedem Teilnehmer eine halbe Stunde vor dem Start genommen und zwar live in der TV-\u00dcbertragung. Dies geschieht mithilfe einer neuen Technik zur Dopingkontrolle aus der Roboterwelt. \u201eDie Athleten m\u00fcssen weder Urin- noch Blutproben abgeben, sondern werden ganz einfach gescannt\u201c, erkl\u00e4rt Schneckius. Dazu m\u00fcssen sie durch einen Scanner, der \u00e4hnlich denen an Flugh\u00e4fen sei. \u201eFindet der Scan eine unzul\u00e4ssige Substanz oder einen erh\u00f6hten Wert einer Substanz, schl\u00e4gt er an.\u201c Das erh\u00f6ht den sozialen Druck f\u00fcr die Schnecken, auf jegliche Art von Doping zu verzichten. Zudem erkenne der Scan auch, ob die Schnecke wettkampftauglich ist. \u201eLiegt eine Erkrankung vor oder verd\u00e4chtige Indikationen wie abnormale Nieren- oder Leberwerte, wird ebenfalls angeschlagen, allerdings klar unterscheidbar zum Vorliegen eines positiven Dopingbefundes\u201c, erkl\u00e4rt der Schneckenrennpr\u00e4sident. So werde man h\u00f6chsten Anspr\u00fcchen an Transparenz, Glaubw\u00fcrdigkeit, aber auch Sicherheit der Schnecken gerecht. Diese Anspr\u00fcche m\u00fcsse man aufgrund der j\u00fcngeren Vergangenheit auch stellen, f\u00fchrte Schneckius unumwunden aus.<\/p>\n<p>Nichts ge\u00e4ndert hat sich allerdings bei der Anzahl der Teilnehmer eines jeweiligen Wettkampfs. Weiterhin werden sechs Athleten gegeneinander antreten, in welcher Zusammensetzung ergibt allerdings erst die vorherige Qualifikation. Es gibt jedoch f\u00fcr den ersten Renntag sechs gesetzte Schnecken, die sich im Laufe des vergangenen Jahres \u00fcber die Tour de Schneck und weitere Ausscheidungsturniere einen festen Startplatz sichern konnten. Die Schnecken hei\u00dfen:<\/p>\n<ul>\n<li>Rubens Schneckichello \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Startnr. 1<\/li>\n<li>Juan Schnecklo Schnecktoya\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Startnr. 2<\/li>\n<li>Mark Schnebber\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Startnr. 3<\/li>\n<li>David Schneckhard\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Startnr. 4<\/li>\n<li>Felipe Schneckssa\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Startnr. 5<\/li>\n<li>Schleimi Schneckk\u00f6nen\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Startnr. 6<\/li>\n<\/ul>\n<p>Als Favorit gilt Rubens Schneckichello, der sich im Vorausscheid 1823 mit sieben Einzelsiegen und einem Jahresrekord von 35,41 Sekunden die Bestplatzierung sichern konnte. Ebenfalls stark eingesch\u00e4tzt werden David Schneckhard und Schleimi Schnekk\u00f6nen. Schnecktoya, Schnebber und Schneckssa werden eher Au\u00dfenseiterchancen einger\u00e4umt. Von den Herausforderern wird sich wohl erst im Laufe der Tour de Schneck ein ernst zu nehmender Kandidat herauskristallisieren.<\/p>\n<p>Die Spielzeit solle nach wie vor \u00fcber etwas mehr als ein halbes Jahr gehen. Dabei ist Start der Tour immer im September, das Ende soll im April bis Anfang Mai sein. Aus meadowhousischer Sicht ergibt sich damit ein sehr gro\u00dfes Potenzial f\u00fcr die sonnt\u00e4glichen Sportfans, da die Kugelbahnsaison fast genau im anderen Halbjahr stattfindet. Somit w\u00fcrden die beiden Wettbewerbe nur f\u00fcr einige Wochen um die Gunst des Fernsehpublikums konkurrieren. Die Spielorte bleiben weiterhin rein schneckl\u00e4ndisch. \u201eWir wissen um das Marktpotenzial insbesondere im klassischen Teil der Lieben Welt, wollen allerdings weiterhin lokal verwurzelt bleiben. Man w\u00fcrde Buddhyball ja auch nicht in Florenz austragen\u201c, stellte Schneckius klar. Den ausl\u00e4ndischen Fernsehanstalten habe man dar\u00fcber hinaus ein \u00fcberaus preiswertes Angebot f\u00fcr die Rechte zur \u00dcbertragung gemacht. So ist es laut Recherchen des Morgengespenstes in Zusammenarbeit mit der schneckl\u00e4ndischen Postschnecke wohl m\u00f6glich, \u00fcber den Streamingdienst MeadowSport f\u00fcr bereits 10 Tropale im Monat die Tour de Schneck in vollem Umfang zu verfolgen, inklusive Vor- und Nachberichterstattung. Bisher war die Tour in Meadowhouse nicht mehr empfangbar, nachdem der Schneckenrennverband aufgrund der Sponsorenausf\u00e4lle im Zuge der Dopingskandale die TV-Preise massiv angezogen hatte. Damit solle nun Schluss sein, was insbesondere auch durch die Hilfe des Sportdromorniss Dagobert Duck m\u00f6glich geworden sei. \u201eDer Sportdromorniss hat mit seinem Aufbauprogramm f\u00fcr lokale Sportph\u00e4nomene ein wichtiges Instrument zur St\u00e4rkung des Breitensports geschaffen\u201c, lobt der studierte Arzt Schneckius, der letztes Jahr noch als Gegenkandidat f\u00fcr Gesundheitsdromorniss Sch\u00e4ffke gescheitert war. Das Aufbauprogramm stellt bis 1827 weltweit rund 170 Milliarden Schillinge zur F\u00f6rderung lokaler und identit\u00e4tsstiftender Sportarten zur Verf\u00fcgung, von der der Schneckenrennverband nun ca. 15 Milliarden Schillinge abrufen konnte. \u201eDadurch war es uns nun m\u00f6glich, dem Publikum sowohl preiswerte Tickets, als auch preiswerte TV-\u00dcbertragungen anzubieten.\u201c Die Eintrittskarten sollen zwischen 12 und 40 Schillingen kosten. Die Austragungsorte sind weiterhin die bekannten Schneckenrennstadien. Das Tourfinale findet wie fr\u00fcher auch in der Schnecklicher K\u00f6nigsarena statt.<\/p>\n<p>F\u00fcr Nostalgiker lohnt sich besonders ein Blick auf die Trainergarde. Die Schneckenrennikone der 1790er-Jahre Schneckie Schneckloz trainiert seit 1822 Felipe Schneckssa. Und auch der frisch gek\u00fcrte Fu\u00dfballtitanienmeister Lasse Gewinnen ist vertreten, er trainiert seit ein paar Wochen erst Mark Schnebber, wie er ebenfalls eine Wasserschnecke. Die Neuerungen sollen daf\u00fcr sorgen, dass der Schneckenrennverband wieder durch positive Schlagzeilen auf sich aufmerksam macht und auch das internationale Auge wieder mehr auf den Schneckenrennsport lenkt. Der Zeitpunkt daf\u00fcr scheint g\u00fcnstig, ist das Land doch gerade erst durch sportlichen Erfolg und vor allem durch eine ansteckende Euphorie der Einwohner in aller Munde. Aber ein gewisser wirtschaftlicher Druck existiert inzwischen auch. Selbst in Schneckland waren sowohl die Stadienauslastung als auch die Einschaltquoten auf ein Allzeittief gefallen. Der Schneckenrennverband k\u00e4mpft mit Zahlungsverpflichtungen aus den Skandalen, bis 1850 m\u00fcssen noch insgesamt 22 Milliarden Schillinge berappt werden. Somit ist die F\u00f6rderung aus dem Weltpalast wohl eher als Kickstart zu betrachten. Besonders, da von den 15 Milliarden wohl mindestens 8 Milliarden als Kredit gew\u00e4hrt wurden, inklusive Zinsen. Nicht nur die pers\u00f6nliche Zukunft von Carlos Schneckius, sondern vielleicht auch die gesamte Zukunft des Sports scheinen jetzt vom Gelingen der Reform abzuh\u00e4ngen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Schneckland vollendet das M\u00e4rchen im eigenen Land \u2013 Fantasio abermals unterlegen<\/strong><\/p>\n<p>Welch ein denkw\u00fcrdiges Finale spielte sich am Freitagabend in der K\u00f6nigsarena zu Schnecklich doch ab. Dass \u00fcberhaupt der Gastgeber Schneckland dieses Spiel erreicht hatte, war bereits der gr\u00f6\u00dfte Erfolg f\u00fcr diese Nation seit der Halbfinalteilnahme bei der WM 1806. Fantasio als Dauerfinalteilnehmer \u00fcberraschte jedoch niemanden wirklich, auch dass sie nun mittlerweile das f\u00fcnfte Endspiel in Folge verloren, lie\u00df ebenfalls niemanden in erstaunter Andacht zur\u00fcck. Alles war am Freitagabend angerichtet f\u00fcr die Wiederauflage des Finals von 1800, dem bis dahin einzigen Titel Schnecklands.<\/p>\n<p>Damals hatte Schneckland in Julsavien im Elfmeterschie\u00dfen triumphiert, als man dort noch ohne Bedenken eine Sportveranstaltung durchf\u00fchren konnte. Diesmal war allerdings alles anders. Im eigenen Land legte Schneckland schon im ganzen Turnier eine unm\u00f6glich zu vorhersehende Renaissance hin. Angefangen vom berauschenden 3:0 im Er\u00f6ffnungsspiel gegen Rekordtitanienmeister Atlantis, \u00fcber \u00fcberzeugend offensive Spiele gegen Transanien, Whale und Kalavien bis hin ins Endspiel war Schneckland gegen\u00fcber den Turnieren seit 1806 kaum wiederzuerkennen. Die Mannschaft, die f\u00fcr die letzte TM nicht mal die Qualifikation geschafft hatte, wurde von einer \u00fcberschw\u00e4nglichen Euphorie des ganzen Landes getragen. Die war es wohl letztendlich auch, die Schneckland bis zum Titel trug. Fantasios Lauf kam erst nach der Auftaktniederlage gegen Whale zustande, die Siege im Viertel- und Halbfinale gegen Transanien und Gr\u00fcnland waren sehr souver\u00e4n. Nat\u00fcrlich waren sie auch der Favorit im Finale, trotz stimmgewaltiger Heimfans. Und dieser Rolle wurden sie trotz der ganzen verlorenen Finals im Gep\u00e4ck zun\u00e4chst gerecht. Eine sehr aktive Anfangsphase belohnte Phoenix-St\u00fcrmer Juan Antonio Salamanca mit einem musterg\u00fcltigen Kopfball nach einer Viertelstunde zum 0:1. Zwar waren nur etwa 8000 Fantasianer mitgereist, doch waren in diesem Moment nur sie im weiten Rund der K\u00f6nigsarena zu h\u00f6ren. Schneckland zeigte sich beeindruckt, war auf eine sichere Defensive bem\u00fcht und fand sich weiteren fantasischen Attacken ausgesetzt. Marconato blieb der Ungl\u00fccksrabe des fantasischen Turniers, seine Volleyabnahme parierte Schneccoretto weltklasse. Bis zur ersten richtigen Chance f\u00fcr den Gastgeber dauerte es beinahe eine halbe Stunde, doch Gewinnens Schuss zog knapp am Tor vorbei. Fantasio dominierte Ball und Gegner und spielte den Fu\u00dfball, den man in den Finals seit 1816 von ihnen immer vermisst hatte. Zielstrebig, selbstbewusst und immer auf ein zweites Tor gehend. Schneckland wehrte sich tapfer, jede gelungene Abwehraktion wurde frenetisch vom Publikum gefeiert, doch fehlten ihnen bis zur Pause die offensiven Mittel, Fantasio auch selbst zu gef\u00e4hrden.<\/p>\n<p>Nach der Pause stellte Schneckland jedoch auf mehr Offensive um, presste nun h\u00f6her und versuchte, Fantasio noch in deren eigener H\u00e4lfte, den Ball abzujagen. Damit hatte der Titanienmeister von 1812 nun seine M\u00fche, war offensiv nicht mehr so aktiv und war eher damit besch\u00e4ftigt, sein eigenes Tor zu verteidigen. Trainer Alfredo de la Triche reagierte und stellte seine Mannschaft defensiver ein. Schnecklands beste Chancen resultierten jeweils aus Standardsituationen, aus dem Spiel heraus verteidigte Fantasio sehr konzentriert und wirkte bereit f\u00fcr den ersehnten Finalsieg. Doch wurden sie auch immer passiver und konnten aufgrund der Kaderzusammenstellung nur noch bedingt auf die schneckl\u00e4ndischen Umstellungen reagieren, besonders nicht auf die Einwechslung von Routinier K\u00e4pt\u2019n Plansch. Dieser war von Trainer Schnika\u00e9l Schnekkodas nach 79 Minuten f\u00fcr den ausgelaugten Lasse Gewinnen gebracht worden und brachte damit zus\u00e4tzliche Unordnung in die in der Schlussphase nun nerv\u00f6ser wirkende Mannschaft aus Fantasio. Und dann kam der Moment, in dem die K\u00f6nigsarena zum ersten Mal dem Zusammenbruch nahe war. Eine weite Flanke vom unerm\u00fcdlichen Schneckthaler legte Schneckenberger ab auf den eingelaufenen Plansch, der den Ball nach kurzer Mitnahme per Brust alleine vor Lamenosa zum 1:1 verwandelte (85.). Nach 70 Minuten R\u00fcckstand war die Erl\u00f6sung beim Jubel \u00fcberall greifbar, die ganze Bank rannte aufs Feld und erdr\u00fcckte den Torsch\u00fctzen in einer Jubeltraube beinahe. Fantasio wirkte konsterniert, aber fast so, als ob sie es heimlich erwartet h\u00e4tten. De la Triche trieb sein Team noch einmal an und fast h\u00e4tte es doch noch f\u00fcr den Sieg gereicht, aber Salamanca traf aus Abseitsposition (90.+2), die das meadowhousische Schiedsrichtergespann um Hubert Ullmen richtig erkannte. So hie\u00df es zum \u00fcberhaupt erst zweiten Mal bei dieser TM: Verl\u00e4ngerung.<\/p>\n<p>Das Momentum lag bei Schneckland, die Atmosph\u00e4re brodelte und das Gef\u00fchl, den Gegner jetzt am Schlafittchen zu haben, war allenthalben sp\u00fcrbar. Die Wechsel beider Teams hatten nun vor allem k\u00f6rperliche Gr\u00fcnde, die warme Schnecklicher Nacht tat ihr \u00fcbriges f\u00fcr die ohnehin schon in die Jahre gekommenen Spieler auf beiden Seiten. Man merkte nun auch, dass keine der beiden Mannschaften zu sehr ins Risiko gehen wollte, zu gro\u00df war der Respekt vor dem wom\u00f6glich entscheidenden Gegenschlag des jeweils anderen Teams. Lediglich kurz vor und nach der Pause gab es Gelegenheiten, Schneckdr\u00e9es Weitschuss parierte Lamenosa stark (103.) und Schn\u00e4kkinen kl\u00e4rte Punteras Kopfball auf der Linie f\u00fcr den geschlagenen Schneccoretto (108.). Gepr\u00e4gt wurde die Verl\u00e4ngerung vor allem von Kr\u00e4mpfen und Verletzungsunterbrechungen, die Anstrengungen waren beiden Teams jetzt augenscheinlich anzusehen. Und dann pfiff Hubert Ullmen auch die Verl\u00e4ngerung beim Stand von 1:1 ab. Das TM-Finale \u2013 es musste im Elfmeterschie\u00dfen, in der Lotterie, entschieden werden.<\/p>\n<p>Sp\u00e4testens jetzt traten die psychologischen Unterschiede beider Mannschaften zutage. Fantasios Spieler waren gehemmt, wirkten unsicher, de la Triche brauchte fast zwei Minuten l\u00e4nger, um seine Sch\u00fctzen zu bestimmen. Bei Schneckland \u2013 so erz\u00e4hlte Schnekkodas sp\u00e4ter \u2013 wollte beinahe jeder schie\u00dfen. Der Push durch die Fans und all die Unterst\u00fctzung im ganzen Land berauschte die Spieler geradezu. Und genauso schossen sie auch die Elfmeter, w\u00e4hrend Fantasio der selbsterf\u00fcllenden Prophezeiung wieder einmal erlag. Burg Daunenfels\u2018 Schneckdr\u00e9e, Laufwunder pur trotz des Alters, donnerte den ersten Elfmeter mit einer Selbstverst\u00e4ndlichkeit in den Winkel, die ein Zeichen an alle setzte: Niemand zweifelt jetzt. Und sie hatten das Faustpfand des Torh\u00fcters. Schnik\u00e9le Schneccoretto lenkte den Schuss von Salamanca gl\u00e4nzend um den Pfosten, Schnecklich tobte. Schneckkarl Schneckovo verlud Lamenosa und erh\u00f6hte auf 2:0, der Druck auf Fantasio wuchs jetzt mit jeder Sekunde. Und das wirkte, Schneccorettos Fu\u00dfabwehr gegen de Marzo lie\u00df fast das Dach wegfliegen. Beinahe h\u00e4tte es K\u00e4pt\u2019n Plansch dann zu genau gemacht, der Innenpfosten war jedoch im Bunde und besorgte das 3:0. Damit war das Spiel eigentlich entschieden. Pokryta verl\u00e4ngerte Fantasios Siechtum mit seinem verwandelten Elfmeter lediglich. Mit Schnekki Laudas \u00fcberlegtem Schuss ins rechte Eck brachen alle schneckl\u00e4ndischen D\u00e4mme. Nur mit M\u00fche konnten die Ordner einen Platzsturm verhindern, erst an den Werbebanden konnte die jubelnde Masse aufgehalten werden. Es war ein wahres Freudenmeer. Auf den Trib\u00fcnen tanzte der Teufel, auf dem Rasen waren die Spieler einzeln nicht mehr zu erkennen, es waren ineinander verknotete, \u00fcbergl\u00fcckliche Sieger. Schnika\u00e9l Schnekkodas blickte ungl\u00e4ubig drein und wurde minutenlang von Stab und Spielern geherzt. Schnecklands Kanzler Schneckor Schneckich konnte sein Gl\u00fcck auf der Trib\u00fcne kaum fassen und nahm entgeistert die Gl\u00fcckw\u00fcnsche der Offiziellen entgegen. Um 0:07 stemmte Schneckkarl Schneckovo den 23 Kilo schweren Silberpokal in die H\u00f6he. Das Konfetti regnete vom Schnecklicher Himmel herab und nachdem jeder das Objekt der Begierde mindestens einmal hochleben durfte ging der erste Gang zu den Fans, die hinter provisorisch aufgebauten Banden sehns\u00fcchtig warteten und zusammen mit den Spielern feierten. Es waren unglaubliche Szenen. Das erste Mal seit 1802 konnte eine Nationalmannschaft wieder einen Titel im eigenen Land feiern. Auch auf den anderen Kontinenten hatte es dies seitdem nicht gegeben. Schneckland wiederholte damit den Triumph aus 1800 gegen denselben Gegner und auf dieselbe Weise. So war es symboltr\u00e4chtig, dass ausgerechnet der letzte Sch\u00fctze des damaligen Elfmeterschie\u00dfens und ehemaliger Phoenix-Verteidiger Schneckilya Schnecktos den Pokal \u00fcberreichte. Auch ihm standen die Tr\u00e4nen im Gesicht. Und so erging es den meisten auf schneckl\u00e4ndischer Seite.<\/p>\n<p>Auf der anderen Seite herrschte Resignation. F\u00fcr viele Spieler war es wohl das letzte Turnier im fantasischen Nationaltrikot. Einige wie Gab\u00f3r Pokryta, Armando Puntera und Fernando Forro haben bereits vor der TM angek\u00fcndigt, im Anschluss aus der Nationalmannschaft zur\u00fcckzutreten. Bei anderen wie Felipe Marconato, Tomas Coppe oder Roberto Villar scheint eine Teilnahme bei der WM 1826 indes fraglich. Es ist eine Verlierer-Generation, so nannten sie sich im Anschluss sogar teilweise selbst. \u201eWir m\u00fcssen deutlich gestehen: Wir k\u00f6nnen es einfach nicht. Wir sind immer nur dann gut, wenn wir nicht um eine Troph\u00e4e spielen\u201c, bekundete Puntera nachher zynisch. Auch allgemein herrschten weniger Frust und Traurigkeit als vielmehr Sarkasmus und Fatalismus. Alfredo de la Triche, f\u00fcr den es erst das erste Turnier als Trainer Fantasios war, will nach eigenen Aussagen weitermachen. Vermutlich wird sich um Spieler wie Pellegrino, Monier und Salamanca eine komplett neue Mannschaft gebildet werden. Aber die fantasische Fu\u00dfballseele ist zu geschunden, um ihnen derzeit Hoffnung machen zu k\u00f6nnen. Viele Fans sagten sp\u00e4ter, sie wollten die n\u00e4chsten Jahrzehnte \u00fcberhaupt keine Finals mehr erreichen.<\/p>\n<p>Schneckland dagegen befindet sich in einem nationalen Gl\u00fcckszustand. Auch hier wird es einen gro\u00dfen Umbruch geben, doch gehen die Spieler im Gegensatz zu Fantasio als Helden. Lasse Gewinnen, Mika Schn\u00e4kkinen, Schnekki Lauda, K\u00e4pt\u2019n Plansch und auch Schnik\u00e9le Schneccoretto, letzterer mit gar 41 Jahren der \u00e4lteste Spieler des Turniers, werden ihre Karriere beenden und verlassen die Nationalmannschaft auf dem absoluten H\u00f6hepunkt. Die meisten Spieler hatten bisher nur Entt\u00e4uschungen durchleben m\u00fcssen, manchmal sogar Turniere vor dem Fernseher aus verfolgen m\u00fcssen. Dieser Titel ist die gr\u00f6\u00dfte \u00dcberraschung seit dem Sensationstitel von Charymoyebso aus dem Jahr 1804. Eine Mannschaft, die man aufgrund der Auslosung auch durchaus schon in der Gruppenphase ausscheiden sehen konnte, steigerte sich in einen wahren Gl\u00fccksrausch hinein. Die Stimmung im ganzen Land war eine lange nicht mehr da gewesene Ausgelassenheit und Positivit\u00e4t. Auf den Stra\u00dfen dominierten Autokorsos, Autobahnen mussten gesperrt werden, Parks waren mit feiernden Menschen geflutet und die Innenst\u00e4dte verwandelten sich in ein einziges Volksfest. Am Samstag stieg dann die gro\u00dfe Siegesparade auf dem Unabh\u00e4ngigkeitsplatz im Schnecklicher Viertel Purpurstadt. Zun\u00e4chst bewegte sich der Mannschaftsbus im Schritttempo durch die Stadt, der Weg ges\u00e4umt von benebelten Fans. Am Platz angekommen gab es eine gro\u00dfe Feier vor sch\u00e4tzungsweise 300 000 Menschen. Ohnehin wirkte es so, als w\u00e4ren alle der rund 5 Millionen Einwohner Teil der Siegesfeier. Gratulationen gab es aus allen Teilen der Welt, auch auf den anderen Kontinenten wurde der Triumph des TM-Gastgebers wahrgenommen und wohlwollend beschrieben. Die sprichw\u00f6rtliche \u201eeinmalige Chance\u201c war auch im w\u00f6rtlichen Sinne f\u00fcr die meisten Spieler eine solche und genau so wurde es zelebriert.<\/p>\n<p>Neben der irren Geschichte des Titeltr\u00e4gers bleiben aber auch noch viele weitere Eindr\u00fccke der TM 1824. Allen voran das Viertelfinale mit zwei deutlichen Siegen der sp\u00e4teren Finalisten aber besonders die \u201eV\u00f6lkerschlacht von Schneckdies\u201c im ersten Aufeinandertreffen von Julsavien und Kalavien seit Ausbruch des Erkietenland-Krieges 1811\/12 bleibt in denkw\u00fcrdiger Erinnerung. Das dritte meadowhousiche Aus gegen Gr\u00fcnland bei einer TM, diesmal in der Verl\u00e4ngerung, war ebenfalls eines der erinnerungsw\u00fcrdigsten Spiele des Turniers. Es war ein torreiches Turnier, die meisten Mannschaften wollten in erster Linie Tore schie\u00dfen statt welche zu verhindern. Die Atmosph\u00e4re in den Stadien war famos, lediglich drei Spiele waren nicht restlos ausverkauft. Ohnehin verspr\u00fchten die Stadien einen ganz besonderen Flair. Vor allem die Spiele im alten, zerkl\u00fcfteten Schneckziger Stadion waren schon optisch lohnenswert. Schneckland erwies sich nicht nur als w\u00fcrdiger Gewinner, sondern auch als hervorragender Gastgeber. Die Gastfreundlichkeit war \u00fcber die Ma\u00dfen zu sp\u00fcren und das gemeinsame Feiern des Sports, was oft eine reine Utopie bleibt, gab es hier tats\u00e4chlich. Neben Schnecklands Triumph gab es jedoch wenige gro\u00dfe positive \u00dcberraschungen, lediglich Transanien und Kalavien spielten etwas \u00fcber den Erwartungen. Entt\u00e4uschungen waren neben Meadowhouse besonders Dagobinien und Atlantis, mit Einschr\u00e4nkungen auch Whale.<\/p>\n<p>Jeder weitere Gastgeber wird sich an dieser TM messen lassen m\u00fcssen. Schneckland hat Ma\u00dfst\u00e4be in Sachen Organisation, Atmosph\u00e4re und Gastfreundschaft gesetzt, selbst in der Nacht der Ausschreitungen in Schneckdies. Die Vergabe der TM 1828 l\u00e4uft aktuell bereits und geht in die Finalrunde. M\u00f6gliche Gastgeber sind dann Westparadies, die Tschechoslowakei, Gallertland und \u2013 Meadowhouse.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Immer wieder Gr\u00fcnland \u2013 Meadowhouse scheitert zum wiederholten Male im TM-Viertelfinale<\/strong><\/p>\n<p>Es schien doch schon \u00fcberwundern zu sein, das Gr\u00fcnland-Trauma. Das befreiende wie entfesselnde 4:1 im letzten WM-Halbfinale schien alle b\u00f6sen Geister der Vorjahre beerdigt zu haben. Vom 3:6 nach Verl\u00e4ngerung 1812 nach 3:0-F\u00fchrung \u00fcber das bittere 1:2 in der WM-Qualifikation 1814 bis zum 1:2 im TM-Viertelfinale 1820. Immer wieder war der ungeliebte Nachbar und ehemaliges Vaterland die Endstation. Mit frischem Mut ging die meadowhousische Nationalmannschaft nach dem sp\u00e4ten 1:0 gegen Julsavien in das diesmalige Viertelfinale. Und nach 120 Minuten stand erneut das Aus bei einer Titanienmeisterschaft. Auch beim f\u00fcnften Anlauf konnte die FVM-Elf nicht das Halbfinale erreichen und bleibt bei diesem Turnier damit eher Beiwerk als Hauptakteur.<\/p>\n<p>Das 3:2 durch Norbert Gryszius weckte alle vergessen geglaubte Erinnerungen an die bitteren Ausscheiden der vorangegangenen Turniere. Diesmal wog der Schmerz jedoch nicht so schwer, wie beispielsweise 1820, als man zurecht das Gef\u00fchl hatte, um den Sieg betrogen worden zu sein. In diesem Spiel holte die Mannschaft alles raus und hatte in einem ausgeglichenen Spiel am Ende auch das Pech auf ihrer Seite. Flugdraches musterg\u00fcltiger Kopfball an die Latte nur vier Minuten vor Gryszius\u2018 Kopfball, der mit der Unterkante der Latte ins Tor gelenkt wurde, h\u00e4tte genauso gut ein Tor sein k\u00f6nnen. Wieder einmal muss man jedoch feststellen, dass sich die Muster in diesem Turnier wiederholten. Erneut ging die meadowhousische Mannschaft fr\u00fch in R\u00fcckstand, wie schon gegen Dagobinien und Mompracem. Wieder schafften sie es nicht, die absolut t\u00f6dliche Torgefahr im letzten Drittel heraufzubeschw\u00f6ren und erneut verpassten sie es, in den entscheidenden Momenten die n\u00f6tige Konzentration aufrecht zu erhalten. Kumuliert lag die Mannschaft von Dagobert Georgie im kompletten Turnier nur 16 Minuten in F\u00fchrung. Dass diese Schreckensbilanz \u00fcberhaupt f\u00fcr ein Viertelfinale reichte, darf ohne Weiteres als Wunder angesehen werden. Dabei hatte man wie schon gegen Mompracem den R\u00fcckstand gedreht. Die Hereinnahme des schnellen Robin Rabe erwies als guter Schachzug von Georgie, seine Flanke f\u00fcr Fasan nutzte dieser zum 1:1. Kreuzotters ansatzloser Spannschuss in die lange Ecke brachte die etwa 40.000 meadowhousischen Fans im weiten Rund des Schneckziger Stadions zum Kochen. Und Maischkes Ausgleich nach einem Stellungsfehler von Gabelweihe nur sechs Minuten danach war ein weiteres Symptom der meadowhousischen Antikonstanz. Auf f\u00fcnfzehn b\u00e4renstarke Minuten folgten auf erstaunliche passive Momente. Das wankelm\u00fctige Spiel kostete der Mannschaft die erste Teilnahme an einem TM-Halbfinale. In der Verl\u00e4ngerung war aufgrund der Kraftreserven beider Teams klar, dass das erste Tor wohl siegbringend sein w\u00fcrde. Als Gryszius dann sieben Minuten vor dem Ende traf, war das Aus besiegelt. Wieder einmal jubelte Gr\u00fcnland, wieder einmal trauerte Meadowhouse. Das inzwischen entspannte Verh\u00e4ltnis sorgte im Nachklapp wenigstens nicht f\u00fcr eine neue V\u00f6lkerschlacht.<\/p>\n<p>Man muss ehrlich feststellen: Diese meadowhousische Mannschaft ist (noch) nicht gut genug. Zu schwer wiegen die zu Ende gegangenen Karrieren von Auge, Moody, Eisdrache und Co. Mirco Magiaro war kein Faktor mehr und wird es aufgrund seines Alters wohl auch nicht mehr. Neufeld darf als alleiniger Sechser durchaus angezweifelt werden und im Sturm fehlt es an einer klaren Hierarchie. Die st\u00e4ndig wechselnden offensiven Anfangsformationen verdeutlichen dieses Problem. Einzig die Viererkette scheint gefestigt, allerdings ist auch diese nicht frei von individuellen Fehlern, selbst die Phoenixer Innenverteidigung aus Maik\u00e4fer und Gabelweihe leistete sich ein ums andere Mal ungewohnte Wackler. Au\u00dfer Tepes hat es bei diesem Turnier keinen F\u00fchrungsspieler gegeben, zumindest keinen, der seine Rolle auch durch Leistung untermauern konnte. Der Umbruch nach 1822 l\u00e4uft noch und ist l\u00e4ngst nicht vollzogen.<\/p>\n<p>Hinzu kam eine erstaunliche Ideenlosigkeit gegen defensiv stabile Gegner. Gegen Dagobinien gelang nur ein Gewaltschuss von Tepes, gegen Mompracem musste eine sp\u00e4te Standardsituation herhalten, gegen Julsavien ein noch sp\u00e4terer Geniestreich eben jenes Vlad Tepes. Gr\u00fcnland erwies sich als taktisch kluger und reifer Gegner, der einiges aus seinem Titel gelernt zu haben schien. Reife war sicherlich eine Qualit\u00e4t, an der es Meadowhouse dieses Jahr mangelte. Die gelungene Qualifikation t\u00e4uschte aufgrund der Qualit\u00e4t der dortigen Gegner, von denen sich zurecht niemand f\u00fcr Schneckland qualifizierte. Einige Spieler werden wir wohl bei der n\u00e4chsten WM nicht wiedersehen, es muss eine neue Achse gebildet werden. Dieser erste Versuch einer Achsenbildung scheiterte gr\u00f6\u00dftenteils. Einzig Vlad Tepes kann eine F\u00fchrungsrolle auch in der Zukunft zuge- und anvertraut werden. Er erwies sich als absoluter F\u00fchrungsspieler und riss zwischendurch eine ganze Nation durch seine Einstellung mit.<\/p>\n<p>Auch Dagobert Georgie muss hinterfragt werden. Sicherlich wird der FVM ihn nicht entlassen, dies w\u00e4re auch ungerechtfertigt. Sein Verdienst mit dem Weltmeistertitel wird unvergessen bleiben und nicht nur damit hat er seine Fertigkeiten als Weltklasse-Trainer unter Beweis gestellt. Seine merkw\u00fcrdig destruktive Herangehensweise gegen Dagobinien, die z\u00fcgige Korrektur derer und die vielen Wechsel im Verlauf der TM deuten darauf hin, dass er sich selbst seiner Sache nicht sicher war. Offensichtlich konnte er selbst keine Achse ausmachen, er entschied sich notd\u00fcrftig f\u00fcr Neufeld und Tepes, aber auch erst im Verlauf der Gruppenphase. Eine richtige Spielidee war ebenfalls nicht zu erkennen. Ja, viel \u00fcber die Au\u00dfen, aber ob man eine Umschalt- oder Ballbesitzmannschaft sein wollte, konnte keiner wirklich ausmachen. Die Spieler wohl auch nicht. So lassen sich auch die Schwankungen in den Leistungen erkl\u00e4ren. An ihm liegt es letztendlich, ob er weitermachen will und den Umbruch betreuen will. Die Aussagen nach dem Spiel lassen aber darauf hindeuten, dass er es in Angriff nehmen will. Das w\u00e4re eine gute Nachricht, da Dagobert Georgie unbestritten ein au\u00dfergew\u00f6hnlich f\u00e4higer Trainer ist, der trotz seiner Fehler hohes Ansehen in der Mannschaft genie\u00dft. Jedoch: Im Falle einer schwachen WM 1826 w\u00e4re trotz des Weltmeistertitels 1822 wohl Schluss. Das wei\u00df er wohl auch selbst. Dass mit Gerhard Herme aktuell ein designierter Nachfolger bereits durch die Medien geistert, hilft der Sache nicht besonders. Diskretion und Fokus w\u00e4ren nun stattdessen geboten.<\/p>\n<p>Fakt ist allerdings auch, dass Georgie bei der Auswahl der Spieler erheblich st\u00e4rker eingeschr\u00e4nkt war, als noch vor zwei Jahren. Die meadowhousische Jugendarbeit au\u00dferhalb des AC Phoenix Wiesenhausen ist, vorsichtig ausgedr\u00fcckt, verbesserungsw\u00fcrdig. Einzig Hans-Georg Ritter und Heiko Haselmaus geben Anlass zur Hoffnung, f\u00fcr sie kam das Turnier auch aufgrund der engen Spielverl\u00e4ufe aber noch zu fr\u00fch. Es ist auch in den Vereinen nun an der Zeit, mehr auf den eigenen Nachwuchs zu setzen und weniger ausl\u00e4ndische Spieler zu verpflichten. Aber auch der FVM muss die bisherigen Methoden der Jugendarbeit hinterfragen. Die meadowhousischen Jugendmannschaften hinken aktuell dem Weltgeschehen weit hinterher, die U17 konnte sich nicht mal mehr f\u00fcr die letzte WM qualifizieren. Noch w\u00e4ren die Weichen zu stellen, um eine aussichtslose Generation meadowhousischer Fu\u00dfballer zu verhindern. Viel Zeit, bleibt jedoch nicht mehr.<\/p>\n<p>Ach ja, Gr\u00fcnlands Bundeskanzler Gr\u00fcnbaum und K\u00f6nig Ezechiel pflegten einen sehr freundschaftlichen Umgang miteinander und Gr\u00fcnbaum spendierte in der Lobby des Hotels anschlie\u00dfend alle Getr\u00e4nke f\u00fcr die gr\u00fcnl\u00e4ndische aber auch die meadowhousische Delegation. Dennoch w\u00e4re es sch\u00f6n, es w\u00e4re n\u00e4chstes Mal umgekehrt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Vlad Tepes&#8216; Schuss ins Gl\u00fcck &#8211; Meadowhouse jubelt sich ins Viertelfinale<\/strong><\/p>\n<p>Vlad Tepes hei\u00dft der Held. Sein Tor versetzte das ganze Land in kollektive Ekstase. Zwei Minuten vor Ende der regul\u00e4ren Spielzeit sorgte sein Treffer gegen Julsavien doch noch f\u00fcr das Weiterkommen des Weltmeisters ins Viertelfinale von Schneckzig. Seit der vierten Minute hatte virtuell Dagobinien den zweiten Platz inne. Doch Tepes\u2018 Tor riss alles ein, was bis dahin angespannt und verkrampft wirkte. Es k\u00f6nnte die Initialz\u00fcndung zu etwas Gro\u00dfem sein.<\/p>\n<p>Vor dem Spiel sp\u00fcrte man noch die Nachwirkungen von Gabelweihes Siegtreffer gegen Mompracem nur zwei Tage zuvor. Allen war der Optimismus anzumerken, mit dem man ins Spiel gegen Julsavien, das mehr oder weniger schon als Gruppensieger feststand, gehen wollte. Kreuzotter und Neufeld scherzten mit Journalisten, Maik\u00e4fer hielt ein Pl\u00e4uschchen mit anwesenden Fans und auch Dagobert Georgie zeigte sich sehr locker und entspannt. Die Aufstellung bildete systematisch das ab, was auch gegen Mompracem schon gebracht worden war. Allerdings spielte Smargov f\u00fcr Drachkopf, der sich im Abschlusstraining verletzt hatte, auf der Rechtsverteidigerposition und Flugdrache ersetzte Sturmstar Magiaro. Kaum hatte das Spiel im von der Abendsonne noch aufgeheiztem Schneckholm begonnen, war schon klar, dass ein Unentschieden wohl nicht reichen w\u00fcrde. Dagobinien spielte sich parallel in Schneckfurt gegen Mompracem in einen regelrechten Rausch und brachte das meadowhousische Team unter Zugzwang. Julsavien konnte recht entspannt antreten, alles au\u00dfer eines Kantersiegs von Meadowhouse h\u00e4tte das Weiterkommen bedeutet. So \u00fcberlie\u00dfen sie dem Weltmeister oftmals den Ball. Und die FVM-Elf wusste zumindest zu Beginn mehr damit anzufangen, als noch gegen Mompracem. Smargov hatte direkt eine gute Einschussm\u00f6glichkeit (8.), Kreuzotters Traumpass konnte Miskovic so gerade vor Flugdrache kl\u00e4ren (12.). Aber Julsavien zeigte sich vor allem durch Standards brandgef\u00e4hrlich, einen Alienov-Kopfball lenkte Igel musterg\u00fcltig \u00fcber die Latte (17.). Dagobinien f\u00fchrte indessen 2:0 und lie\u00df die meadowhousische Bank zum ersten Mal auf das Torverh\u00e4ltnis schielen. Meadowhouse spielte gef\u00e4llig, aber ohne rechte Durchschlagskraft im letzten Angriffsdrittel. Julsavien verteidigte kompakt und giftig, was das Kombinationsspiel ein ums andere Mal hemmte. Georgie, der unentwegt an der Seitenlinie aktiv war, pr\u00e4sentierte erste Sorgenfalten, als Gabelweihe beinahe ein R\u00fcckspiel auf Igel misslang, der jedoch blitzschnell agierte und vor Erkonbayev kl\u00e4rte (29.). Wenig sp\u00e4ter stand es gar 3:0 f\u00fcr Dagobinien und es war klar, dass ein Sieg mit einem Tor Unterschied eventuell nicht genug sein k\u00f6nnte. Das Z\u00e4hneknirschen begann und auf den Fanmeilen machte sich eine sp\u00fcrbare Nervosit\u00e4t breit. Torlos ging es in die Halbzeit und ein richtiges Rezept, eine L\u00f6sung f\u00fcr das oft zu verkopfte meadowhousische Offensivspiel lag nicht gerade auf der Hand.<\/p>\n<p>Ein erneutes Aus in der Gruppenphase? Wie schon 1816? Man mag es sich kaum ausmalen. In den Redaktionen wurden bereits die ersten Nachrufe auf eine gescheiterte Nachfolgegeneration und Abges\u00e4nge auf Dagobert Georgie verfasst. Ohne Wechsel startete die zweite Halbzeit zun\u00e4chst mit guten Neuigkeiten aus Schneckfurt \u2013 nur noch 1:3. Jetzt z\u00e4hlte jedes Tor, egal wo. Kreuzotter jedoch konnte schon bald nicht mehr mithelfen, nach einem Sprint deutete er auf seine Wade, sein Einsatz im Viertelfinale scheint unklar. Lobenau ersetzte ihn und erwies sich als w\u00fcrdiger Ersatz, vor allem, da er mit seinem Gegenspieler Stepanov deutlich besser zurande kam, als Kreuzotter. Mit jeder Minute schn\u00fcrte sich jedoch die Schlinge mehr und mehr um den meadowhousischen Hals, zumal Julsavien stets ein Tor aus dem Nichts zugetraut werden musste. Die Chancen wurden jetzt jedoch immer besser. Neufelds Distanzschuss parierte Miskovic stark (61.), Flugdraches Kopfball landete am Au\u00dfenpfosten (66.) und Jatow traf \u2013 wenn auch deutlich \u2013 aus Abseitsposition (69.). Parallel erh\u00f6hte Dagobinien auf 4:1 und so wurde es endg\u00fcltig ein Spiel auf Messers Schneide. Bei einem 5:1 h\u00e4tte Meadowhouse mit zwei Toren Unterschied gewinnen m\u00fcssen. F\u00fcr den m\u00fcde gelaufenen Neufeld kam Hallmann (74.), der sofort zur Schlussattacke blies, nachdem sein Abschluss nach einem zweiten Ball nur knapp vorbeistrich (77.). Und die Minuten rannen dahin. Auf den Fanmeilen in Wiesenhausen, Rubinburgh oder Santo Opalo, an den Str\u00e4nden von S\u00fcdstrand, \u00fcberall stand den Fans nicht nur wegen der Temperaturen tags\u00fcber der Schwei\u00df auf der Stirn. Besonders Tepes, Lobenau und der jetzt f\u00fcr Stieglitz eingewechselte Magiaro (83.) taten sich als Leader hervor und pushten die erneut zu tausenden mitgereisten Fans im Stadion. Nach wie vor 4:1 in Schneckfurt, ein Tor k\u00f6nnte doch reichen. Und es schien doch alles gegen den Weltmeister zu laufen. Eine \u00fcberragende Jatow-Flanke gr\u00e4tschte Laube am zweiten Pfosten musterg\u00fcltig auf die lange Ecke und der Pfosten verhinderte die Eskalation in rot-schwarz-gr\u00fcn (86.). Auf den Fanmeilen vergruben sich die H\u00e4nde in Haare, Gesichter oder Flaggen. Georgie sackte ungl\u00e4ubig ins Kellergeschoss seines K\u00f6rpers. Und dann kam doch der Moment. Erneut \u00fcber die rechte Seite, Smargov schickte Jatow, der ein letztes Mal einen Sprint zog und dann noch in der Lage war, den Ball \u00fcberlegt in den R\u00fccken der julsavischen Abwehr zu spielen. Der Ball landete auf H\u00f6he des Elfmeterpunkts und Vlad Tepes, sowieso erneut Mann des Spiels, rauschte mit letzter Kraft heran. Mit der Innenseite vollendete er perfekt gegen die Laufrichtung von Miskovic halbhoch ins rechte Eck (88.). Was dann folgte, waren unfassbare Szenen, auf den R\u00e4ngen und auf dem Rasen. Die meadowhousische Kurve direkt hinter dem Tor verwandelte sich in ein Meer aus Armen, Bier, Fahnen und H\u00fcten. Tepes drehte, die Arme weit ausgebreitet, jubelnd Richtung Eckfahne ab und wurde in einer Traube aus Mitspielern, Stabmitgliedern und weiteren Offiziellen begraben. Und Georgie? Der blieb erstaunlich ruhig, riss triumphierend die linke Faust nach oben und nahm auf der jetzt komplett verwaisten Bank Platz. In Schneckfurt nach wie vor 4:1. Julsavien waren die Anstrengungen des Verteidigens anzumerken und bis zum Schlusspfiff um 22:49 Uhr passierte kaum noch etwas.<\/p>\n<p>Und doch war der Jubel zun\u00e4chst verhalten. Um ein Radio versammelte sich die Mannschaft, w\u00e4hrend sich die Julsavier bereits auf den Weg zu ihren Fans machten. Und dann h\u00f6rten sie die frohe Kunde. Dagobinien schied trotz sechs Punkten aus, Meadowhouse war aufgrund eines Tores doch noch ins Viertelfinale eingezogen. Was f\u00fcr eine Nacht!<\/p>\n<p>\u201eWir haben uns belohnt. Ja, es war wieder ein Kampf, aber es ist mir v\u00f6llig egal\u201c, strahlte der Torsch\u00fctze \u00fcber beide Ohren. Auch Kapit\u00e4n Magiaro war die Art und Weise des Weiterkommens egal: \u201eDass wir nur vier Tore in drei Spielen geschossen haben, interessiert mich \u00fcberhaupt nicht. Wir sind weiter und das z\u00e4hlt.\u201c Dagobert Georgie lobte seine Mannschaft f\u00fcr die Entschlossenheit und Beharrlichkeit: \u201eMit jedem Misserfolg, jeder misslungenen Aktion wurde unser Wille noch gr\u00f6\u00dfer. Das ist die Zutat f\u00fcr eine gro\u00dfe Mannschaft.\u201c Die Experten legten allerdings auch den Finger in die Wunde: \u201eAlle Mannschaften, die bisher weitergekommen sind, haben sieben Tore geschossen. Wir vier\u201c, mahnte Sperber Yeamber. \u201eDas herauszubekommen, ist im Verlaufe eines Turniers eigentlich unm\u00f6glich, da muss man schon radikal werden\u201c, kommentierte auch Antonio d\u2019Alessandro als Gastexperte im WRF. Aber: Dieses 1:0 wird so schnell niemand vergessen. Die Szenen auf den Fanmeilen bringen aktuell ein Zusammengeh\u00f6rigkeitsgef\u00fchl in dieses Land, welches die Mannschaft tragen kann, obwohl es nicht mal ein Heimturnier ist. Meadowhouse spielt zwar nicht frei, aber ist im Viertelfinale. Wahrscheinlich gegen Gr\u00fcnland. Und da kann, wie wir wissen, alles passieren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Gabelweihe rettet FVM-Elf &#8211; mehr aber auch (noch) nicht<\/strong><\/p>\n<p>Es musste gewonnen werden. Alles andere h\u00e4tte die Chancen auf ein Weiterkommen f\u00fcr die meadowhousische Nationalmannschaft entweder ins Unerreichbare verringert oder gar v\u00f6llig zerst\u00f6rt. Und es gelang. 2:1 k\u00e4mpfte man sich am Ende gegen Gruppenau\u00dfenseiter Mompracem durch, nachdem man zum wiederholten Male einem R\u00fcckstand hinterherlaufen musste. Georg Gabelweihe tauchte das ganze K\u00f6nigreich in ein Bad der Erleichterung, das Weiterkommen hat die Mannschaft nun in der eigenen Hand. Aber beim n\u00e4chsten Gegner und der derzeitigen Form unseres Teams kann einem angst und bange werden.<\/p>\n<p>Mehr Mut &#8211; das hatten durchweg alle Experten und Fans gefordert. Im Zentrum der Kritik stand Trainer Dagobert Georgie, der mit seiner destruktiven Herangehensweise gegen ein defensiv eigentlich anf\u00e4lliges Dagobinien &#8211; gegen Julsavien 0:4 &#8211; einiges zunichte gemacht hatte und die Mannschaft ihrer offensiven Kreativit\u00e4t beraubt hatte. Gegen Mompracem, die sich in letzter Sekunde so gerade f\u00fcr das Turnier qualifiziert hatten und die im Auftaktspiel gegen Julsavien recht chancenlos wirkten w\u00e4re alles andere als eine offensivere Aufstellung einem Witz gleichgekommen. Und tats\u00e4chlich: Georgie stellte offensiv auf, brachte das eingespielte 4-4-2 mit Raute im Mittelfeld auf den Rasen, mit Neufeld und Tepes als zentrale Akteure und Magiaro und Stieglitz als zwei echte Spitzen. Allein &#8211; es half zun\u00e4chst nichts. Die diesj\u00e4hrige TM ist das Turnier der fr\u00fchen Tore und das bekam auch Meadowhouse zu sp\u00fcren. Tim Krilla sorgte nach sechs Minuten f\u00fcr entsetzte Gesichter im Stadion und zuhause auf den Fanmeilen. Das vorzeitige Aus &#8211; so fr\u00fch wie noch nie nach zwei Spielen &#8211; war auf einmal bedrohlich nahe. R\u00e4tsel gab das Gegentor vor allem deshalb auf, weil mit Gabelweihe und Maik\u00e4fer zwei Innenverteidiger, die sich blind verstehen m\u00fcssten, eine &#8222;Nimm-du-ihn-ich-hab-ihn-sicher&#8220;-Situation kreierten und Krilla den Ball quasi servierten, den dieser mit einem satten Abschluss unhaltbar f\u00fcr Igel links unten einschob. Der Matchplan einer Mannschaft schien damit aufgegangen. Mompracem erzielte ein fr\u00fches Tor und lie\u00df die ideenlosen Meadowhouser durch robuste Zweikampff\u00fchrung und teils extrem fr\u00fchem Zeitspiels (gelbe Karte Clow nach 22 Minuten) auflaufen. Es war erschreckend zu sehen, wie hilflos die Mannschaft wirkte und wie verunsichert die Mannschaft vor allem in den 15 Minuten nach dem 0:1 \u00fcber den Rasen stolperte. Hervorzuheben ist Vlad Tepes, der immer wieder antrieb, Balljungen anschrie, wenn diese den Ball nicht schnell genug zum Einwurf herausgaben und die Mannschaftskollegen durch aggressive K\u00f6rpersprache in den Zweik\u00e4mpfen immer mehr wachr\u00fcttelte. Und das \u00fcbertrug sich auf Neufeld, der pl\u00f6tzlich aus 30 Metern einen Strahl der Marke &#8222;Schneckass Schneck&#8220; abfeuerte und wohl eines der irrsten Tore der TM-Geschichte um Haaresbreite verfehlte, als der Ball von der Unterkante der Latte an den Innenpfosten und dann wegsprang (25.). Ein Gewaltschuss, den man auch als Verzweiflungstat interpretieren konnte &#8211; nach 25 Minuten &#8211; k\u00f6nnte am Ende die Geschichte der TM werden, sollte Meadowhouse doch noch eine Reise hinlegen. Ab diesem Zeitpunkt war wieder Selbstvertrauen im angeschlagenen Mannschaftsk\u00f6rper und die Chancen kamen nun endlich auf. Magiaros Kopfball kratzte Clow weltklasse aus dem Winkel (31.) und Jatows Flachschuss nach \u00fcberragender Vorarbeit von Tepes sauste nur Zentimeter am Pfosten vorbei (35.). Und schlie\u00dflich fiel der inzwischen auch verdiente Ausgleich gegen dann doch sehr passive Mompracemer. Kreuzotter zog ins Zentrum, spielte einen tollen Doppelpass mit Magiaro und legte musterg\u00fcltig f\u00fcr Stieglitz vor, der rechts im Strafraum nicht lange fackelte und trocken zum 1:1 einnetzte (41.). Nur rund 350 Kilometer weiter s\u00fcdlich, bereits auf meadowhousischem Territorium, brach ein kollektiver Jubel der Erl\u00f6sung aus. Doch war allen klar, dass dies allein l\u00e4ngst nicht reichen w\u00fcrde. Es brauchte noch ein Tor.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst unver\u00e4ndert schickte Georgie die Mannen wieder aufs Feld, angesichts des aufkommenden und belohnten Selbstbewusstseins eine gute Idee. Doch zeigte sich schnell, dass diese Mannschaft, die der amtierende Weltmeister ist, sehr schnell ins Wanken ger\u00e4t, wenn ein frecher Gegner auf dem Platz steht. Die R\u00fcckw\u00e4rtsbewegung funktionierte selten so schlecht, die bei der Chance von Ahovana, die Maik\u00e4fer nur mit M\u00fche von der Linie kratzen konnte (53.). Erst langsam \u00fcbernahm Meadowhouse nach wilden Anfangsminuten wieder die Spielkontrolle und biss sich erneut die Z\u00e4hne aus. Es dauerte bis zu 65. Minute, als man von einer Art Torgefahr sprechen konnte, doch Magiaros Abschluss war zu zentral, obwohl aus guter Position. Georgie machte nun innerhalb von zehn Minuten Tabula rasa. Erst musste Neufeld gehen, der zwar Sicherheit reinbringen kann, aber noch l\u00e4ngst nicht auf einem Niveau eines Eisdrache angekommen ist, f\u00fcr ihn kam Ritter, der einen vielversprechendes TM-Deb\u00fct hinlegte. Danach musste Magiaro weichen, bei dem man durchaus die Altersfrage stellen darf, Exkolber kam. Und schlie\u00dflich auch noch Rabe als quirliger Ersatz f\u00fcr den flei\u00dfigen, aber oft statischen Jatow. Die Minuten rannen dahin und so langsam sah man auf den Trib\u00fcnen die ersten panischen Blicke. Auch auf den Fanmeilen in der Heimat begann das Fingern\u00e4gelkauen. Und dann segelte Laubes Freisto\u00df von halblinks in den Strafraum. Gabelweihe wuchtete sich erstklassig hoch und verl\u00e4ngerte den Ball unhaltbar f\u00fcr Clow ins Netz (82.). Der Stadion, zu 75% mit meadowhousischen Fans gef\u00fcllt, explodierte f\u00f6rmlich und auf den Fanmeilen flogen die Bierbecher in die Luft. Gabelweihe drehte jubelnd ab und salutierte vor den Fans. Das kann ein Moment werden, der alles ver\u00e4ndert, das war in diesem Moment zu sp\u00fcren. Auch die Weise, in der man danach das 2:1 verteidigte mutete pl\u00f6tzlich wieder selbstverst\u00e4ndlich an. Nach Abpfiff vergrub Georgie kurz die H\u00e4nde ins Gesicht, die Steine, die ihm vom Herzen fielen, waren wohl noch in Diamantina zu h\u00f6ren.<\/p>\n<p>&#8222;Wir haben uns teilweise schwer getan, das Tempo \u00fcber 90 Minuten hochzuhalten&#8220;, gab Tepes nach dem Match zu. Einen Erkl\u00e4rungsansatz hatte er daf\u00fcr jedoch nicht. Auch Georgie lie\u00df verlauten: &#8222;Wir sind nicht im Rhythmus, wir spielen in manchen Phasen richtig dominant und gut und in manchen Phasen wirkt es so, als h\u00e4tten wir noch nie Fu\u00dfball gespielt.&#8220; Die Art und Weise des Sieges macht nach wie vor Angst, die Limitiertheit der Mompracemer war trotz deren F\u00fchrung deutlich zu sp\u00fcren. Die Erleichterung war das dominierende Gef\u00fchl des Abends. &#8222;Wir haben heute die Pflichtaufgabe erledigt und das auch nur knapp. Wir m\u00fcssen uns nochmal steigern, wenn wir weiterkommen wollen&#8220;, sagte Sperber Yeamber im WRF. Auch FVM-Pr\u00e4sident Elch gab zu, dass es gegen Julsavien nochmals mehr spielerischer Klasse bed\u00fcrfe. Ohnehin kann einem die bevorstehende Partie die Sorgenfalten ins Gesicht treiben. Julsavien deklassierte Dagobinien nur Stunden sp\u00e4ter mit 4:0. Die gute Nachricht ist, dass Julsavien somit bereits sicher weiter ist. Es ist jedoch davon auszugehen, dass Dagobinien Mompracem schl\u00e4gt, was Meadowhouse zu einem Sieg gegen Julsavien n\u00f6tigen w\u00fcrde. Angesichts der bisherigen Leistungen scheint das derzeit nur schwer vorstellbar. Aber das Tor von Gabelweihe kann ungeahnte Kr\u00e4fte freisetzen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Georgies Schiffbruch &#8211; Meadowhouse unterliegt Dagobinien zum TM-Auftakt<\/strong><\/p>\n<p>So hatte sich das ganze Land den Auftakt in die Titanienmeisterschaft nicht vorgestellt. Die meadowhousische Nationalmannschaft unterlag am gestrigen Abend der Mannschaft von Dagobinien mit 1:2. Damit ist der Druck auf die verbleibenden Spiele gegen Mompracem und Julsavien nun enorm hoch. Dabei w\u00e4re der misslungene Start wohl zu vermeiden gewesen.<\/p>\n<p>So richtig wusste man vor dem Spiel nicht, wo man eigentlich steht. Als amtierender Weltmeister ist man automatisch einer der Titelfavoriten, die makellose Qualifikation spricht ebenfalls eine klare Sprache. Doch waren die Gegner mit Gallertland, Carisonien und Aloe Vera keine wirklichen Gradmesser und wie gut der Umbruch nach dem Aderlass im Anschluss an die WM abgewickelt wurde, konnte nicht wirklich gekl\u00e4rt werden. Nun ist es eigentlich immer noch nicht gekl\u00e4rt. Die Aufstellung, mit der Nationaltrainer Dagobert Georgie in die Partie gegen das starke Dagobinien ging, erweist sich im Nachhinein als Reinfall. Die defensive Herangehensweise mit zwei Sechsern (Neufeld, Hallmann) und ohne Zehner hemmte das kombinationssichere Offensivspiel und verl\u00e4ngerte die Abst\u00e4nde zwischen den Reihen. Doch ging man zun\u00e4chst mit Schwung nach vorne. Magiaro rauschte nach einer scharfen Kreuzotter-Flanke nur um Haaresbreite am sicheren 1:0 vorbei (7.). Aber sofort offenbarten sich Schw\u00e4chen in der R\u00fcckw\u00e4rtsbewegung, direkt im Anschluss lenkte Igel einen Ezechiels-Kopfball stark \u00fcber die Latte (8.). Nur wenige Minuten sp\u00e4ter gl\u00e4nzte er im Eins-gegen-Eins gegen dos Santos (11.). Danach beruhigte sich das Spiel immer mehr, Meadowhouse hatte zwar mehr Ballbesitz und optische \u00dcberlegenheit, tat sich jedoch schwer, bis in den Sechzehner durchzubrechen. Es war offensichtlich, dass das gew\u00e4hlte System zwar f\u00fcr einigerma\u00dfen defensive Stabilit\u00e4t sorgte, jedoch die Kreativit\u00e4t im Offensivspiel deutlich verringerte. Und dann traf Dosmanos f\u00fcr Dagobinien im Nachschuss aus einer eigentlich ungef\u00e4hrlichen Situation zum 0:1 (32.). Der schlimmste Fall war bereits jetzt eingetreten, Dagobinien konnte Meadowhouse dadurch kommen lassen. Bis zur Pause bot sich dann das erwartete Bild. Meadowhouse fehlte es an Ideen, Dagobinien wagte sich nur sporadisch nach vorne.<\/p>\n<p>Georgie korrigierte. Er l\u00f6ste die Doppel-Sechs auf und nahm Hallmann raus. Tepes kam daf\u00fcr als Zehner rein und bildete nun eine Raute im Mittelfeld. Fasan jedoch blieb nach wie vor auf der Position der h\u00e4ngenden Spitze, welche er beim AC Phoenix seit \u00fcber einem Jahr nicht mehr gespielt hatte. Nach wie vor stimmten die Abl\u00e4ufe nicht und Dagobinien hatte leichtes Spiel in der Verteidigung. Tepes wirkte jedoch als Antreiber und kreatives Zentrum und h\u00e4tte beinahe selbst auf 1:1 gestellt, Tomaia f\u00e4lschte den Ball jedoch noch entscheidend ab (62.). Dagobinien blieb kompakt und setzte nach vorne immer wieder Akzente. Und sie zeigten sich extrem effizient. Ezechiels setzte einen Kopfball punktgenau in die lange Ecke zum 0:2 (69.). Wie das Spiel bis dahin verlaufen war, konnte man hier schon von der Entscheidung sprechen. Georgie reagierte prompt und brachte Stieglitz f\u00fcr Magiaro und zog Fasan mit auf die Neuner-Position. Damit war erst ab der 70. Minute die Aufstellung auf dem Feld, die man eigentlich von Beginn an erwartet hatte. Und tats\u00e4chlich kam man nun h\u00e4ufiger zu Torchancen. Zun\u00e4chst setzte Maik\u00e4fer einen Kopfball auf die Latte (76.), kurz darauf wartete Fasan zu lange mit seinem Abschluss (79.). Die Drangphase wurde belohnt, Vlad Tepes donnerte den Ball mit jeder Menge Wut zum Anschlusstreffer ins Netz (80.). Dagobinien wankte jetzt und Kreuzotter h\u00e4tte beinahe den Ausgleich besorgt, scheiterte aber am langen Bein von Timosei (84.). Georgie brachte schlie\u00dflich noch Canitz als zweiten Zehner f\u00fcr Gabelweihe (86.) und warf damit endg\u00fcltig alles nach vorne. Es reichte jedoch nur noch zu einem halbgef\u00e4hrlichen Abschluss von Stieglitz (89.). Danach war Schluss, ca. 20000 dagobinische Fans jubelten, 35000 Fans aus Meadowhouse waren vergeblich angereist.<\/p>\n<p>Georgie nahm im Anschluss die Niederlage auf seine Kappe. &#8222;Die Idee war, \u00fcber defensive Stabilit\u00e4t Ballbesitz zu kreieren und Dagobinien am schnellen Umschaltspiel zu verhindern. Dabei haben wir aber untersch\u00e4tzt, wie wenig offensive Durchschlagskraft wir damit entwickeln k\u00f6nnen. Wir haben versucht es zu korrigieren, aber es war schon zu sp\u00e4t.&#8220; Jedoch m\u00fcsse man auch die Effizienz der Dagobinier hervorheben, die aus sechs Torsch\u00fcssen zwei Tore machten, w\u00e4hrend Meadowhouse bei 11 Torsch\u00fcssen nur eines erzielten. Die Experten waren sich in der Beurteilung einig. &#8222;Es muss sich gegen Mompracem sehr viel \u00e4ndern. Die Herangehensweise, die Taktik, aber auch in Sachen Dynamik war das von allen heute viel zu wenig&#8220;, bem\u00e4ngelte WRF-Experte Sperber Yeamber. Auch Studiogast Mathias Molchkragel war wenig erquickt: &#8222;So kann man gegen eine schnelle Mannschaft wie Dagobinien nicht spielen. Du kannst nicht der Defensive die komplette Verantwortung dar\u00fcber geben, wie das Spiel l\u00e4uft. Die Entlastung hat gefehlt und die Experimente haben ein funktionierendes System kaputtgemacht.&#8220; Die Kritik ist laut und heftig. Nun m\u00fcssen die Verantwortlichen die entsprechenden Schl\u00fcsse daraus ziehen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>AC Phoenix auf dem Fu\u00dfball-Olymp &#8211; Verein sichert sich erstmals das gro\u00dfe Triple<\/strong><\/p>\n<p>Schon vor einem Jahr \u00fcberschlugen sich die einschl\u00e4gigen Gazetten und Kan\u00e4le f\u00f6rmlich, als nach einem spannenden Meisterschaftskampf, einem ebenso spannenden FVM-Pokalfinale und einem an Dramatik kaum zu \u00fcberbietenden World League-Finale der AC Phoenix 1708 Wiesenhausen zum ersten Mal in seiner Vereinsgeschichte das Triple perfekt machte. Schon ein Jahr zuvor hatte man mit dem Gewinn der World League 1822 den scheinbar un\u00fcberwindbaren Fluch schlie\u00dflich doch \u00fcberwinden k\u00f6nnen und den ersten internationalen Vereinstitel seit dem vormaligen Gewinn der World League 1793 (noch als Rot-Wei\u00df Wiesenhausen) einheimsen k\u00f6nnen, doch dann kam das nicht f\u00fcr m\u00f6glich gehaltene Triple in die Meadowhousische Hauptstadt und die Fu\u00dfballwelt lag dem AC Phoenix zu F\u00fc\u00dfen. Doch schon kurz nach dem Triumph sagte einer der Hauptverantwortlichen f\u00fcr den Triumph noch auf dem Rasen des gewonnenen World League-Finals in Salenavo, Marijo Prevucena: &#8222;Wir sind hier, um das Vereinsmuseum voll zu machen&#8220;, als er danach gefragt wurde, was er von der Tatsache hielte, dass der AC Phoenix nun im Premier Cup der Ligameister antreten werde. Phoenix-Trainer Ingo Igel reagierte damals noch zur\u00fcckhaltend: &#8222;Wir k\u00f6nnen nicht jedes Jahr das Triple gewinnen, dazu sind auch die Konkurrenten zu gut&#8220;, wobei er nach einer kurzen Pause hinzuf\u00fcgte: &#8222;Aber wir wollen es.&#8220;<\/p>\n<p>Zeitsprung auf ein Jahr sp\u00e4ter: Der AC Phoenix will nicht nur, sondern er kann auch und liefert. Am Ende einer Saison, die selbst die letztj\u00e4hrige triumphale Saison mit dem &#8222;kleinen&#8220; Triple in den Schatten stellt, sichert sich der Verein aus der Meadowhousischen Hauptstadt nun das &#8222;gro\u00dfe&#8220; Triple aus Meisterschaft, FVM-Pokal und Premier Cup der Ligameister. Doch nicht nur die Tatsache, dass man erneut drei Titel in einer Saison gewinnt, sondern auch die Art und Weise und die gegebenen Umst\u00e4nde, machen diesen Triumph zu dem absoluten H\u00f6hepunkt der Vereinsgeschichte. Zun\u00e4chst in der Liga: Hatte sich die Konkurrenz vor der Saison noch Hoffnungen gemacht, den AC Phoenix wieder vor gr\u00f6\u00dfere Probleme stellen zu k\u00f6nnen angesichts eines personellen Umbruchs, im Zuge dessen Vereinslegenden wie Prevucena, Praja, Rammis, Mimiczik, Hinterwimmer oder F\u00fcrchte-Knallus den Verein verlie\u00dfen, wurde diese Hoffnung schon am dem Saisonstart, der zum ersten Mal in der \u00c4gide von Ingo Igel wirklich erfolgreich verlief, entt\u00e4uscht und sollte auch bis zum Saisonende nicht wieder geweckt werden. Bereits nach dem 34. Spieltag steht der AC Phoenix Wiesenhausen als Meadow-Meister fest. Zum ersten Mal entscheidet sich damit die Meisterschaft in der FLM seit ihrer Gr\u00fcndung 1810 nicht erst am letzten Spieltag. M\u00f6glich wird dies durch eine fast schon unheimlich anmutende Serie von bis dahin 34 Spielen ohne Niederlage und einer Konkurrenz, die nicht ansatzweise Schritt halten kann. W\u00e4hrend in der Hinrunde Slevan San Laven noch vor und erst kurz vor der Winterpause hinter dem AC Phoenix liegt, enteilen die Mannen von Ingo Igel in der R\u00fcckrunde der kompletten Liga. Die Konkurrenz aus El Grande, Eichenstadt, D\u00fcsterwald und San Laven liegt am Saisonende zum Teil 24 Punkte hinter dem Meister. Der AC Phoenix besticht dabei insbesondere in der Mitte der Saison durch eine fast schon stoische Abgekl\u00e4rtheit, die ihnen in allen Spielen und gegen jede Art von Gegner h\u00e4ufig den Sieg sichert. Dazu kommt eine Defensive, die so stark ist, wie wahrscheinlich noch nie in der Geschichte des Vereins und eine Offensive, in der jeder einzelne Spieler torgef\u00e4hrlich ist und entscheidende Treffer erzielt. Dabei ist es erstaunlich und ein gro\u00dfer Verdienst des Trainerstabs, dass sich Neuzug\u00e4nge wie Sebastian Stieglitz, Krito Usnje, Callahan McLeighton, Carlos Drugi, William Shaftsbury, Wolfgang van Arem und Bertram Blau problemlos in die Mannschaft einf\u00fcgen und den Eindruck machen, schon seit Jahren im Verein zu spielen. Am Ende sollten es 37 Spiele von 38 werden, die der Verein nicht verliert. Nur im Saisonfinale beim Angstgegner TSV Wiesen-Zentrum setzt es eine Niederlage, die einzige der gesamten Spielzeit.<\/p>\n<p>Auch im Ligapokal l\u00e4uft es f\u00fcr den AC Phoenix problemlos: Mit Ausnahme der Achtelfinalpartie gegen den DFC D\u00fcsterwald, in welcher der Club ins Elfmeterschie\u00dfen muss, r\u00e4umt er ansonsten alle Gegner routiniert aus dem Weg und sichert sich den Finaleinzug gegen den \u00dcberraschungsclub der Saison, den WFC Oase, in dessen Stadion man wenige Wochen zuvor durch ein 3:1 die Meisterschaft vorzeitig perfekt gemacht hatte. Das mit Spannung erwartete Endspiel im Skydome h\u00e4lt dann auch, was es verspricht. Zwar geht der AC Phoenix zweimal in F\u00fchrung, doch der stark aufspielende Saison-11. der FLM, trainiert von Komikm\u00e9 (1809 Premier Cup-Sieger mit Theoflorencio), schafft es, zweimal auszugleichen. So geht das Spiel in die Verl\u00e4ngerung, in welcher der AC Phoenix erneut in F\u00fchrung geht, aber umgehend wieder ausgeglichen wird. Die vierte F\u00fchrung kurz vor dem Ende des Spiels, erzielt durch Au\u00dfenbahnspieler Kreuzotter, h\u00e4lt schlie\u00dflich Stand und macht den insgesamt neunten Pokaltriumph des AC Phoenix perfekt. Doch schon kurz nach dem Spiel hei\u00dft es f\u00fcr die Mannschaft von Ingo Igel noch einmal, alle Konzentration zu sammeln f\u00fcr das wichtigste Ziel der Saison: Den Gewinn des Premier Cups der Ligameister eine Woche und einen Tag sp\u00e4ter.<\/p>\n<p>Die Beziehung zwischen dem AC Phoenix und dem Turnier des Premier Cups konnte in der Vergangenheit wohl mit Recht als traumatisch bezeichnet werden. Vor der gro\u00dfen Reform von 1819 im internationalen Vereinsfu\u00dfball waren die internationalen Spiele des AC Phoenix, insbesondere dann, wenn es wirklich um etwas ging, heftige R\u00fcckschl\u00e4ge. In Erinnerung bleiben etwa das &#8222;Jahrhundertelfmeterschie\u00dfen&#8220; zwischen Phoenix und dem SC Schlo\u00df Canterville im Premier Cup-Endspiel 1814 oder Niederlagen gegen Eintracht Lansweg, zum Teil nach Hinspielerfolgen, die im R\u00fcckspiel durch schlechte Leistungen entwertet wurden. Daher war es wenig verwunderlich, dass Phoenix-Trainer Ingo Igel vor dem diesj\u00e4hrigen Endspiel in Caracas gegen den schneckl\u00e4ndischen Meister und \u00dcberraschungsfinalisten FC Rennschnecke Schneckzig, vor dem Gegner warnte. Im Kopf hatte er dabei wohl auch die beiden anderen internationalen Endspiele, die am Freitag und Samstag vor dem Finale des Premier Cups der Ligameister am Sonntag ausgetragen worden waren und in welchen sich zweimal die als mehr oder weniger starke Au\u00dfenseiter einzusch\u00e4tzenden Teams durchgesetzt hatten: Am Freitag hatte Koenigsligist SC Francesburgh, trainiert von Hemes F. Rems, sensationell die World League gewonnen, den frisch gebackenen WHAT-Meister Olympique Carason im Elfmeterschie\u00dfen bezwungen und damit den ersten Titel der Vereinsgeschichte gewonnen. Carason muss als Konsequenz weiter auf seinen ersten internationalen Titel warten. Am Samstag ging dann auch der zweite Titel an einen Koenigsligisten, als sich der von Fernando Mino trainierte FCK Medailivogn im Finale des Premier Cups der Pokalsieger gegen den als leichten Favoriten gehandelten 1. SC Sichtburgh durchsetzte. Auch f\u00fcr Sichtburgh geht das Warten auf den ersten internationalen Titel seit 1800 damit weiter. Angesprochen auf die Ergebnisse und seine ausgesprochene Warnung, erwiderte Igel auf der Pressekonferenz: &#8222;Ich habe gestern noch mit Hemes gesprochen und ihm gratuliert. Wir kennen uns ja noch aus Spielerzeiten hier beim AC Phoenix. Ich bin fest entschlossen, dass er nicht der einzige Meadowhousische Trainer ist, der an diesem Wochenende einen Titel holt. Das ist jetzt unsere Chance und die werden wir nutzen.&#8220;<\/p>\n<p>Und am Ende sollte der Ingo Igel Recht behalten. Der AC Phoenix zeigte am Finalabend in Caracas noch einmal das Gesicht, was ihm in der Liga die vorzeitige Meisterschaft beschert hatte. Es waren nicht einmal 60 Sekunden gespielt, als Offensivmann Drugi bereits das 1:0 erzielte und den Phoenix-Block zum Beben brachte. Nach dem 2:0 durch Cideste nach 28 Minuten hallten schon die ersten Siegesges\u00e4nge durch das weite Rund, die jedoch prompt einen D\u00e4mpfer erhielten, als Schneckzig durch Gewinnen fast aus dem Nichts den Anschlusstreffer erzielte (32.) und bis zur Pause immer besser wurde. Zwar drang von der Halbzeitansprache von Ingo Igel nichts nach au\u00dfen, doch schien er die richtigen Worte gefunden zu haben: Nur f\u00fcnf Minuten nach Wiederanpfiff des Spiels erzielte Salamanca in der 51. Minute das 3:1 und damit die Vorentscheidung. Eine knappe Viertelstunde sp\u00e4ter machte Cideste dann in der 65. Minute mit dem 4:1 endg\u00fcltig den Deckel auf das Spiel. Der Rest war Wiesenhausener Gl\u00fcckseligkeit und als Schiedsrichter Martinez das Spiel schlie\u00dflich beendete, brach sich der Jubel bei den Fans, der Mannschaft und auch beim Trainerstab Bahn. Neben der puren Freude \u00fcber das Erreichte, war auch ein wenig Erleichterung dar\u00fcber zu sp\u00fcren, den Premier Cup-Fluch endlich gebrochen zu haben. Nach der Pokal\u00fcbergabe an Kapit\u00e4n Richard Dosmanos feierten die Mannschaft und wohl auch viele Fans bis sp\u00e4t in die Nacht hinein in Caracas. Am n\u00e4chsten Tag ging dann der Flug zur\u00fcck nach Wiesenhausen, wo tausende Fans den Weg der Mannschaft zur AC-Arena s\u00e4umten, um das nun endlich wahr Gewordene zu feiern.<\/p>\n<p>Die Saison 1823\/24 des AC Phoenix Wiesenhausen kann mit Fug und Recht als historisch bezeichnet werden. Mit einer Mannschaft, die zu Saisonbeginn runderneuert wurde und die bereits vor einem Jahr alles gewonnen hatte, was er zu gewinnen gab, gelang Trainer Ingo Igel Au\u00dfergew\u00f6hnliches. In 52 von 53 Pflichtspielen blieb man ungeschlagen, f\u00fchrte diese Serie auch international mit zum Teil unfassbaren Auftritten fort, bei denen man unter anderem WHAT-Meister Zypruesso Carason, Middenklasse-Meister Paramaribo und Koenigsmeister Eintracht Lansweg aus dem Turnier warf. Gegen Carason und Paramaribo gewann man gar beide Spiele. Die Zeiten, in denen mit dem AC Phoenix international nicht zu rechnen war, sind mit dem Gewinn des Premier Cups nun endg\u00fcltig vorbei. In drei internationalen Wettbewerben hintereinander konnte der Club sich nun am Ende den Titel sichern (World League 1822 und 1823, Premier Cup 1824), was der absolute Zenit in der Geschichte des Vereins ist. Fraglich ist allenfalls der Blick in die Zukunft, doch Trainer Ingo Igel machte einige Tage nach den Feierlichkeiten rund um den Triple-Gewinn schon wieder klar: &#8222;Wir sind der AC Phoenix 1708 Wiesenhausen. Ja, wir haben eine erfolgreiche Zeit und freuen uns dar\u00fcber, aber wir wollen auch den n\u00e4chsten Titel und auch in der n\u00e4chsten Saison das Optimum erreichen. Wir wissen, was wir k\u00f6nnen und was wir leisten m\u00fcssen, um das zu schaffen.&#8220; Angesichts eines Kaders, der diesmal wohl weitestgehend zusammenbleibt und einem scheinbar nicht nachlassenden Drang nach neuem Erfolg, muss sich dies f\u00fcr die Konkurrenz im Hinblick auf die k\u00fcnftige Spielzeit wie eine Drohung anh\u00f6ren. Es sind goldene Zeiten beim AC Phoenix Wiesenhausen, deren wahre Bedeutung sich wohl erst in einigen Jahren vollends erschlie\u00dft. F\u00fcr den Moment hei\u00dft es f\u00fcr alle, die es mit dem Verein halten: Die gute Zeit genie\u00dfen und dann wieder angreifen, wenn es um den n\u00e4chsten Titel geht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Beliebter Wiesenhausener Wirt r\u00e4umt bei Schlitten-WM in Gestr\u00fcppstadt ab<\/strong><\/p>\n<p>Als er die Bestzeit gefahren war, riss er die Arme in die Luft und sprang gef\u00fchlte drei Meter in die H\u00f6he. Die 4500 Fans in Gestr\u00fcppstadt jubelten ihm frenetisch zu. Als er dann auch noch den Rekord f\u00fcr den weitesten Schanzenflug pulverisierte, kannte die Freude keine Grenzen mehr. Er rannte an die Pistenseite, wo Marko Maszli\u0161ku\u0161 mit weit aufgerissenen Augen auf ihn zurannte und ihn herzte. Thomas Rensing, bekannt und beliebt als Wirt aus dem &#8222;Big Ben um die Ecke&#8220;, der Kultkneipe in Wiesen-Zentrum, hatte soeben Geschichte geschrieben. Er gewann nicht nur den Silberschlitten f\u00fcr den Einzelsieg, sondern auch die Silberne Schanze f\u00fcr den weitesten Flug \u00fcber die ber\u00fchmte Schanze im unteren Drittel der Abfahrt. Das hatte bisher nur Mirco Magiaro 1814 geschafft. Au\u00dferdem stellte er einen neuen Rekord f\u00fcr den weitesten Flug auf. Er flog 4,52 Meter weit und damit vier Zentimeter weiter als Steffen Winter bei der legend\u00e4ren Ausgabe von 1810. Der Silberne Doppelschlitten ging an ein Duo aus Br\u00fcckenreich. Der fr\u00fchere AC Phoenix-St\u00fcrmer und heutige FVM-Pr\u00e4sident Edward Elch siegte mit seinem Nachbarn Waldemar Waldkauz durch einen Sieg in der Jury-Wertung. In der harten Disziplin der Zeit landeten sie auf dem dritten Platz.<\/p>\n<p>&#8222;Wir h\u00e4tten die WM wohl besser im Januar ausgetragen&#8220;, er\u00f6ffnete Moderator Johannes-Karl Lange die inzwischen zehnte Wiesenhausener Schlitten-WM. Dieser Satz war den Wetterbedingungen geschuldet. Dem schnee- und eisreichen Januar folgte ein eher milder und regnerischer Februar, die schneebedeckten Tannen und Fichten im Hintergrund waren diesmal nicht zu sehen. Jedoch konnte man im Januar bereits genug Eisminen ernten, die aus dem Nachbarstadtteil Molchendorf unter die Piste positioniert wurden, um den Schnee dort zu konservieren. Der Plan ging auf und die Schneebedingungen waren bei Start am 9. Februar nicht optimal, aber gut genug. Dieses Jahr war neben Lange wieder Rudi Rabe zu sehen, der den erkrankten Oswald Octopus vertrat. Das schlagfertige Comedy-Sprachrohr beeindruckte nicht nur mit seinem bekannten Witz und Charme, sondern auch mit inhaltlich guten Analysen zum Geschehen auf der Piste. Neben einigen ber\u00fchmten Pers\u00f6nlichkeiten lie\u00df es sich auch die breite Bev\u00f6lkerung wieder nicht nehmen, am Kultturnier teilzunehmen. Nach der Vorausscheidung im Dezember gab es nun noch 32 Einzelteilnehmer und 24 Doppelteilnehmer. Der erste Tag war direkt leider von einigen Verletzungen \u00fcberschattet. Gleich im dritten Einzel zog sich die Molchendorferin Agnes Alpenmolch beim Aufprall nach der Schanze einen Au\u00dfenbandriss zu, wenig sp\u00e4ter verlor ausgerechnet der vormalige Weitflugsieger Steffen Winter die Kontrolle \u00fcber seinen Schlitten und krachte in eine Bande. Dabei zog er sich Prellungen an Brust und Armen zu. Der anwesende Gesundheitsdromorniss Dr. Thomas Sch\u00e4ffke schloss nicht aus, dass er f\u00fcr ein paar Tage ein Korsett tragen m\u00fcsste. Diese Steilvorlage lie\u00df sich Rudi Rabe nicht entgehen und kommentierte schnell: \u201eDemn\u00e4chst in ihrem Travestie-Theater um die Ecke: Der Entwicklungsdromorniss und Manager vom AC Phoenix!\u201c Wer schlie\u00dflich den Schaden hatte, brauchte bei Rabe f\u00fcr den Spott nicht zu sorgen. So erging es auch dem VCS-Politiker Johann von Gauttersberg, dessen Ritt bei der Schanze spektakul\u00e4r zu Ende ging, als er vom Schlitten fiel und mit dem Gesicht voran weiterrutschte. Ins Ziel gelangte er so jedoch nicht, allerdings jubelten ihm die Massen dennoch zu. Rudi Rabe, der in seinen Programmen bez\u00fcglich von Gauttersberg und dessen leicht verh\u00e4rmten Gesichtsz\u00fcgen des \u00d6fteren von \u201eGesichtsgulasch\u201c gesprochen hatte, korrigierte dies umgehend: \u201eNun muss ich korrekterweise von Gesichtsmortadella sprechen\u201c. Ein besonderes Highlight war in diesem Jahr noch ein Spezialwettbewerb f\u00fcr die Teilnehmer am Ende des Tages. Eine Schneeballschlacht auf der Piste zwischen allen Teilnehmern des Tages wurde ausgetragen und derjenige, der die h\u00e4ufigsten Gesichter traf, gewann. Am letzten Tag fand unter den Tagessiegern noch eine Schneeballschlacht statt, um einen Gesamtsieger zu ermitteln. Dies wurde Gerlinde Fuchs-Gans, die am dritten Tag gleich sieben Gesichter traf und im Finale dann nochmal vier. Weltklasse.<\/p>\n<p>Am zweiten und am f\u00fcnften Tag gab es die ber\u00fchmte Wiesenhausener H\u00f6llenfahrt. Mit zwei aneinander gebundenen Schlitten rasten die Waghalsigen den Abhang hinunter, angefeuert vom Publikum und bei \u2013 zumindest am zweiten Tag \u2013 dichtem Schneegest\u00f6ber. Die Tatsache, dass er herabfallende Schnee sehr nass und schwer war, vergr\u00f6\u00dferte das Spektakel noch durch zus\u00e4tzliche Gl\u00e4tte der Piste. Besonders kurios war der mehrfache Ausruf des Duos Michael und Maria Marder, die beide gen\u00fcsslich am Currywurststand \u2013 nat\u00fcrlich betrieben vom Kiosk von Nationaltrainer Dagobert Georgie \u2013 ihren Einsatz verpassten und schlie\u00dflich kurzerhand die Currywurst mit auf die Schlitten nahmen. Dies sorgte dann indirekt sogar f\u00fcr den Triumph von Edward Elch und Waldemar Waldkauz. Waldkauz, im hinteren Schlitten, versuchte w\u00e4hrend der Abfahrt ein St\u00fcck Wurst von der Piste zu greifen und geriet dabei aus dem Gleichgewicht. Kurz vor der Schanze und dem vorgelagerten Anstieg verlangsamte der FVM-Pr\u00e4sident und Waldkauz, noch deutlich schneller, flog nicht nur von seinem Schlitten, sondern auch \u00fcber Elch hinweg. Dennoch konnte er an den Kufen von Elchs Schlitten beim Aufprall erneuten Halt finden, riss ihn dabei jedoch um. Elch fiel vom Schlitten und wurde nur noch vom Seil zwischen den Schlitten am Fu\u00df mitgezogen. So kamen beide dann doch noch ins Ziel. Die Jury war begeistert und sprach dem Br\u00fcckenreicher Duett vollkommen zurecht den Sieg zu. Die schnellste Abfahrt fand dagegen am f\u00fcnften Tag statt. Die beiden Hogwarts-Lehrer und BEFIMisten Minerva McGonagall und Severus Snape kamen in rasanter Geschwindigkeit im Ziel an, jedoch gab es keinerlei Anwandlungen einer H\u00f6llenfahrt. Beide fuhren schnurgerade nach unten und schauten sich danach ungl\u00e4ubig an. \u201eWir hatten uns eigentlich auf viele blaue Flecken und ein paar krankheitsbedingte Abwesenheitstage gefreut. Das ist jetzt schon entt\u00e4uschend\u201c, sagte Snape danach verwirrt.<\/p>\n<p>Eine kleine kom\u00f6diantische Einlage konnte sich Rudi Rabe im Laufe des Turniers dann aber doch nicht verkneifen. Am vierten Tag war er pl\u00f6tzlich nicht wie gewohnt am Moderatorenpult zu sehen und wenige Minuten sp\u00e4ter wurde auch klar, weshalb. Er tauchte unvermittelt als Kuhhirte verkleidet auf und trieb tats\u00e4chlich eine Meute Rindvieh \u00fcber die Piste. Dabei krakeelte er durch ein Megafon nicht nur \u201eholladihiti\u201c, sondern auch einige Spr\u00fcche wie \u201elasst uns durch, die Ewaldine muss in die Wurst\u201c oder \u201edie Marder haben Heiner gegessen und auf die Piste geworfen\u201c. Johannes-Karl Lange kommentierte diese Einlage wie folgt: \u201eFalls Ihnen bei unserer \u00dcbertragung bisher das intellektuelle Niveau gefehlt hat, dann sind Sie sp\u00e4testens jetzt zu dumm geworden, um danach zu suchen.\u201c<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich schlug dann aber die gro\u00dfe Stunde des Thomas Rensing. Zun\u00e4chst hatte Victor Hugenay vorn gelegen, der bei dessen erster Teilnahme die Schlitten-WM gleich mit seiner Paradedisziplin Kugelbahnen verglich: \u201eEs ist etwas halsbrecherischer als Kugelbahnen, aber man sp\u00fcrt den gleichen Kick und Adrenalinschub, wie wenn auf der Kugelbahn der Startschuss ert\u00f6nt\u201c, so der ehemalige B\u00f6se. Lange lag er auf dem ersten Platz, doch der Wirt vom \u201eBig Ben um die Ecke\u201c pulverisierte diese Position komplett. In 11,47 Sekunden schoss er den Hang hinab und verfehlte damit den Allzeitrekord von Michael Mausschmidt aus 1816 (11,20 Sekunden) nur sehr knapp. Den Rekord f\u00fcr den weitesten Schanzenflug stellte er jedoch trotzdem auf. 4,52 Meter! Zun\u00e4chst wurde auf der Leinwand die gefahrene Zeit durchgegeben, was im weiten Rund bereits gro\u00dfen Jubel ausl\u00f6ste und Rensing bereits ungl\u00e4ubig erstarren lie\u00df. Als dann die geflogene Strecke eingeblendet wurde, brachen bei den Zuschauern und ihm dann alle D\u00e4mme. Jubelnd lagen sich er und Marko Maszli\u0161ku\u0161 in den Armen. Im Interview mit Johannes-Karl Lange gab er bereits voller \u00dcbermut die Ank\u00fcndigung ab, bei einem Sieg werde er eine Woche lang Freigetr\u00e4nke im Big Ben ausschenken. Als dann der Triumph immer wahrscheinlicher wurde, sah man ihm auf der Trib\u00fcne die steigende Nervosit\u00e4t an. Bei Feststehen des Siegs freute er sich zwar sichtlich, allerdings waren ihm die Konsequenzen seiner Ank\u00fcndigung nun klar geworden. Dagobert Duck schritt jedoch sofort ein und verk\u00fcndete, er werde ihm die Getr\u00e4nkelieferung f\u00fcr diesen Zeitraum zu einem Sonderpreis \u00fcberlassen. So konnte sich der AC-Phoenix-Pr\u00e4sident erneut als gro\u00dfer M\u00e4zen pr\u00e4sentieren. Bei der Siegerehrung \u00fcberreichte ausgerechnet Mirco Magiaro die Troph\u00e4en. Jener Magiaro, der bisher der einzige Teilnehmer gewesen war, der sowohl den Einzelsieg als auch die Silberne Schanze abr\u00e4umen konnte.<\/p>\n<p>So ging ein erneut im Stile eines Volksfests ausgerichtetes Turnier zu Ende. Mal wieder spielte das Wetter einige Streiche, die jedoch wie immer gekonnt umgangen wurden. Ob das Turnier bei der n\u00e4chsten Ausgabe 1826 dann bereits im Januar stattfindet, ist durchaus m\u00f6glich. Schirmherr Johannes von Daunenfels sprach bereits davon, man k\u00f6nnte es wunderbar mit der allj\u00e4hrlichen Eisernte in Molchendorf kombinieren. Es verspricht jedenfalls, spannend und attraktiv zu bleiben. Erneut konnte Wiesenhausen damit kultige Eigenwerbung betreiben. Nicht nur Einheimische genossen das bunte Treiben auf der Piste und den R\u00e4ngen, sondern auch viele Ausl\u00e4nder waren teilweise von weit hergekommen, um sich das Spektakel einmal aus der N\u00e4he anzuschauen. So kann man mit den Abschiedsworten von Rudi Rabe auch diesen Bericht abschlie\u00dfen: \u201eDer Vorhang zu und alle Fragen offen.\u201c<\/p>\n<p>Schlitten-WM 1824:<\/p>\n<p>Einzelsieger: Thomas Rensing (11,47 Sek.)<br \/>\nSieger \u201eH\u00f6llenfahrt\u201c: Edward Elch und Waldemar Waldkauz (18,43 Sek.; 1,9)<br \/>\nWeitester Schanzenflug: Thomas Rensing (4,52m)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Richard Gonzalez beerbt Serienweltmeister Stitov und wird zum ersten Mal Darts-Weltmeister<\/strong><\/p>\n<p>Richard Gonzalez hat es geschafft. Zum ersten Mal in seiner Karriere hat er den Weltmeistertitel im Darts gewonnen. Im Finale in der Sichtburgher Glasburg schlug der Masalianer Magnus Bj\u00f6rn Kamper aus Florenz mit 7:5. Damit ist er nicht nur der erste Masalianer auf dem Darts-Thron, sondern auch die neue Nummer 2 der Weltrangliste. Zudem beendete er h\u00f6chstpers\u00f6nlich die vierj\u00e4hrige Siegesserie von Vladimir Stitov.<\/p>\n<p>Am Ende war es die Doppel-16, jenes Doppel, was Gonzalez im Laufe des Turniers immer wieder zuverl\u00e4ssig getroffen hatte. Mit einem 74er-Checkout zum siebten Satzgewinn holte er sich zum ersten Mal die begehrte Troph\u00e4e. Mit keinerlei Anzeichen von Nervosit\u00e4t brauchte er nur zwei Darts zum Check, den verbliebenen dritten Dart warf er lapidar auf den Boden und jubelte fast schon versch\u00e4mt in Richtung seines Anhangs. Sein Gegner Kamper applaudierte fair und anerkennend dem neuen Champion des gr\u00f6\u00dften Darts-Turniers des Jahres. Gegen 22:40 stemmte Gonzalez die rund 20 Kilo schwere Troph\u00e4e vor den jubelnden Fans in der Glasburg in die H\u00f6he. \u201eDaran werde ich mich auf meinem Sterbebett noch dran erinnern\u201c, sagte Gonzalez noch auf der B\u00fchne im Interview. \u201eIch habe im Vorfeld h\u00e4rte als je zuvor trainiert, war extrem fokussiert und vieles komplett ausgeblendet.\u201c In Richtung seiner Freunde und Familie sagte er noch wohlwollend: \u201eEs tut mir leid, wie ich in den letzten Wochen war, ich hatte kaum Kapazit\u00e4t f\u00fcr euch. Aber ich musste es tun.\u201c Der unterlegene Finalist Magnus Bj\u00f6rn Kamper aus Florenz gab zu, Gonzalez sei der verdiente Sieger: \u201eIch habe den Start einfach komplett verschlafen. Ich bin sehr stolz auf mich, wie ich mehrmals zur\u00fcckgekommen bin, beim 5:5 dachte ich, jetzt hab ich ihn. Aber er war st\u00e4rker.\u201c Auch f\u00fcr Kamper w\u00e4re es der erste Weltmeistertitel gewesen. Gonzalez holte sich nach dem Gewinn der Darts-Division im letzten Jahr damit den zweiten gro\u00dfen Titel seiner Karriere.<\/p>\n<p>Sieht man sich an, wen Gonzalez alles aus dem Turnier genommen hat, wird klar, dass der Titel mehr als nur hart erarbeitet war. Mit Velka Swayk warf er zun\u00e4chst einen allj\u00e4hrlichen Darts-Divisions-Teilnehmer raus, danach gelang ihm der heilige Gral. Nicht in Form eines Neun-Darters, sondern eines Sieges \u00fcber Vladimir Stitov. Der Serienweltmeister war seit f\u00fcnf Jahren auf der gro\u00dfen B\u00fchne unbesiegt. Seine letzte Niederlage bei einer WM ereilte ihn 1819, seitdem hatte er alle Weltmeisterschaften gewonnen. Dies beendete Gonzalez in einem nervenzerrei\u00dfenden Krimi mit 5:4, obwohl Stitov ein 0:3 zwischenzeitlich in ein 4:3 drehen konnte. Dieses Husarenst\u00fcck gab ihm das letzte Qu\u00e4ntchen Selbstvertrauen. Im Halbfinale gegen Eric Martolod, ebenfalls ein fr\u00fcherer Weltmeister, spielte er nahe der Perfektion und zog mit 6:1 in sein erstes Endspiel ein. Das gewonnene Finale setzt dem Ganzen nun die Krone auf. Gonzalez ist nun endg\u00fcltig zu einem der besten Spieler der Welt geworden.<\/p>\n<p>Im Finale sah alles zun\u00e4chst nach einem Durchmarsch Gonzalez\u2018 aus. Sein Gegner wirkte bereits beim Walk-on sehr angespannt, obwohl er in den Spielen zuvor zahlenm\u00e4\u00dfig sogar besser als Gonzalez gewesen war. Der erste Satz ging beinahe ohne Gegenwahr an den Masalianer und auch der zweite Satz sah zun\u00e4chst nach einer klaren Angelegenheit aus, als Kamper sich im zweiten Leg sofort wieder breaken lie\u00df. Doch er kam zur\u00fcck, gewann drei Legs in Folge und pl\u00f6tzlich stand es 1:1 nach S\u00e4tzen. F\u00fcr Gonzalez mehr als unn\u00f6tig, doch er lie\u00df sich \u00fcberhaupt nicht aus der Fassung bringen. Mit einem starken 119-er-Checkout auf Bull zog er auf 3:1 davon und Kamper wirkte, als h\u00e4tte er Gonzalez nur punktuell etwas entgegenzusetzen. Doch er konnte sich auf seine Kampfesmentalit\u00e4t verlassen. Mit einem starken f\u00fcnften Satz konnte er auf 3:2 verk\u00fcrzen und darauffolgend sogar den Ausgleich erzielen. Gonzalez wirkte jetzt etwas kraftlos und gerade in entscheidenden Momenten nicht ganz auf der H\u00f6he. So konnte er bei 51 Punkten Rest nicht einmal einen Dart auf Doppel bekommen, nachdem er zun\u00e4chst die 7 und danach die 9 erwischte. Kamper dagegen scorte jetzt bedeutend besser und nahm vor allem die hohen Zwei-Dart-Finishes konsequent raus. Es schien, als w\u00fcrde das Finale eine nicht geahnte Wendung erfahren, doch Gonzalez sch\u00fcttelte sich kurz und kam nach der Pause wieder so stark wie anfangs zur\u00fcck. In den S\u00e4tzen sieben und acht gab er nur ein einziges Leg ab und stellte den Spielstand auf 5:3. Kamper spielte zwar ordentlich, wurde jetzt aber komplett outgescort vom nun wieder befreit aufspielenden Masalianer. Highlights in dieser Phase waren einmal sieben perfekte Darts von Gonzalez im siebten Satz und mit einem 158er-Checkout auch sein h\u00f6chstes Finish im Spiel. Doch erneut war dies nur der Anschein einer Vorentscheidung. Denn Kamper schaffte es wieder, einen Fu\u00df in die T\u00fcr zu bekommen. Das Publikum war zudem auch mehrheitlich auf der Seite des Weltspiel-Champions von 1822, der durch seine lockere Art dem Finale auch eine leichte Note verlieh. Einen starken Moment bot der Florentiner im Entscheidungsleg des neunten Satzes. Gonzalez stellte sich auf 62 Punkte Rest, um auf 6:3 davon zu ziehen. Doch Kamper checkte nervenstark 110 Punkte auf Topps zum 5:4 und das Match war neu entfacht. Gonzalez konnte nur lakonisch grinsen und war zum Nachsitzen verdammt. Kamper spielte nun seine beste Phase des Spiels und setzte Gonzalez permanent unter Druck. Und dieser zeigte jetzt Nerven. Er verfehlte im zweiten Leg des zehnten Satzes f\u00fcnf Darts auf der Doppel-12, um auf 1:1 in Legs zu stellen. Kamper war zur Stelle und breakte, bevor er das Break zum 5:5 in S\u00e4tzen best\u00e4tigen konnte. Nun war alles komplett offen. Umso bewundernswerter war, wie Gonzalez das nochmals absch\u00fctteln konnte. Kamper waren nun die Anstrengungen der Comebacks anzumerken und Gonzalez konnte den elften Satz relativ entspannt zum 6:5 holen. Dabei spielte er konsequent drei 15-Darter. Der zw\u00f6lfte Satz wurde dann wieder spannend. Kamper konnte im Scoring nur ansatzweise mithalten, aber sein Finshing war jetzt unter Druck ph\u00e4nomenal. Im zweiten Leg setzte er dann mit dem 170er-Checkout nicht nur das h\u00f6chste Finish des Spiels, sondern aufgrund des Zeitpunkts auch eine sehr gro\u00dfe Duftmarke, die die Glasburg nochmal zum Kochen brachte. Auch im vierten Leg ben\u00f6tigte er ein Highfinish, diesmal musste die 118 herhalten. Gonzalez, der stets im Finishbereich lauerte, steckte jedoch auch diese Nackenschl\u00e4ge weg und warf eine 171 zum \u00dcbergang in den Finishbereich f\u00fcr 74 Punkte Rest. Kamper konnte sich zwar noch auf 132 Punkte Rest stellen, aber Gonzalez lie\u00df ihm diesmal keine Gelegenheit f\u00fcr ein erneutes Highfinish. Triple-14, Doppel-16 und Spiel, Satz und Sieg. Und die Weltmeisterschaft 1824. Richard Gonzalez.<\/p>\n<p>Mit einem Turnier-Average von 100,94 besteht kein Zweifel daran, dass der Titel verdient ist. Kamper jedoch war vom Average her \u00fcber das Turnier deutlich besser und steht bei rund 103 Punkten. Allerdings spielte er im Finale mit 100,44 seinen zweitschlechtesten Schnitt, Gonzalez mit 102,71 seinen zweitbesten. Gonzalez hatte das Finale im Grunde genommen die ganze Zeit im Griff, er machte es sich h\u00e4ufig jedoch selbst schwer, weil ihm die Konstanz teilweise fehlte. Kampers Kampfgeist war sensationell, obwohl er mit der mental schwierigen Konstellation umgehen musste, dass er im Vergleich zu zuvor teils astronomisch guten Spielen ein wenig abgesackt war. Dennoch war der Sieg Gonzalez\u2018 ohne Frage absolut verdient.<\/p>\n<p>So geht eine Weltmeisterschaft auf durchweg hohem Niveau mit einem neuen Sieger zu Ende. Erstmals seit 1819 ist Vladimir Stitov nicht Weltmeister geworden, das Feld ist in der Weltrangliste enger zusammenger\u00fcckt. Es gab einige negative \u00dcberraschungen wie Andres Ersgo, Matt Goldman und Stevan Koltora, aber mit Gonzalez, John Lowercar und Eric Martolod auch einige positive. Der schlechteste Average lag bei 84,79 von Marc Bondheyster und damit so hoch wie seit drei Jahren nicht. Der beste kommt von Magnus Bj\u00f6rn Kamper mit 108,62. Einen Neun-Darter gab es auch dieses Jahr nicht, weshalb bei der WM 1825 wohl ein Preisgeld von 100.000 Schillingen wartet. Am Abend des Finals wurden zudem noch die Teilnehmer der Darts-Division 1824 bekannt gegeben, die ab Februar starten wird. Neben den Top 4 der Welt (Stitov, Gonzalez, Paterson, Goldman) werden noch Kamper, Eric Martolod, Stevan Koltora, Mika Volcan, John Lowercar und Andres Ersgo teilnehmen. F\u00fcr Lowercar ist es nach f\u00fcnf Jahren das Comeback nach einer starken WM, Ersgo schied zwar bereits in der ersten Runde aus, spielte jedoch das Finale im Weltspiel vergangenen Sommer und fiel damit in die Verlosung. Nicht mehr teilnehmen werden damit Ramon Szibiszko und erstmals seit Jahren Velka Swayk.<\/p>\n<p>Die Zahlen zum Finale:<\/p>\n<p><strong><em>Richard Gonzalez (9)\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 7:5\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0 Magnus Bj\u00f6rn Kamper (10)<br \/>\n<\/em><\/strong><em>MAS\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0 FLO<br \/>\n3:0, 2:3, 3:0, 3:2, 1:3, 2:3, 3:1, 3:0, 2:3, 0:3, 3:0, 3:2<br \/>\nAverage\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 102,71\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 100,44<br \/>\n180\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 19\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 11<br \/>\n140+\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 39\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 31<br \/>\n100+\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 62\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 55<br \/>\nH\u00f6chstes<br \/>\nFinish\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 158\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 170<br \/>\n100+-<br \/>\nFinishes\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 6\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 9<br \/>\nCheckout-<br \/>\nQuote\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 40,9%\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 52,8%<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Als Aufsteiger: Michael Mausohr ist Kugelbahnmeister 1823 &#8211; M\u00fcller zur\u00fcck in Gruppe 1<\/b><\/p>\n<p>Mit dem Gro\u00dfen Preis von Wiesenhausen ging am vergangenen Sonntag die Kugelbahnsaison 1823 zu Ende und lieferte schlie\u00dflich ein Novum in der immerhin 13-j\u00e4hrigen Geschichte des Kugelbahnsports in Meadowhouse. Zum ersten Mal wurde ein Aufsteiger direkt in seiner ersten Saison im Oberhaus Kugelbahnmeister in einer der wichtigsten Kugelbahnligen der Lieben Welt. Mit dem Meisterschaftskampf hatte der abschlie\u00dfende Wettkampftag jedoch wenig zu tun, sodass die Augen vieler Zuschauer am Sonntag eher auf den Tabellenkeller der Gruppe 1 gerichtet waren.<\/p>\n<p>Bereits im Vorhinein schien die Sache festzustehen: Mit einem Vorsprung von 15 Punkten ging Spitzenreiter Michael Mausohr in den letzten Renntag auf der Kugelbahnanlage von Wiesenhausen-Frankenthal. Diesen Vorsprung hatte er sich zwei Wochen zuvor beim Gro\u00dfen Preis von Santo Opalo erarbeitet und beim anschlie\u00dfenden Gastspiel in Rubinburgh eine Woche vor dem Saisonfinale auch verteidigt. Allen Beobachtern war klar: Wollte der Zweitplatzierte und Kugelbahnmeister von 1819, Friedrich von Lingen, noch ein Wort mitreden im Kampf um die Meisterschaft, so w\u00fcrde er einen deutlichen Sieg in Wiesenhausen brauchen, um die sieben Bonuspunkte einzusammeln, und m\u00fcsste gleichzeitig darauf hoffen, dass Mausohr nicht aufs Podest fahren w\u00fcrde. Angesichts der bestechenden Form von Mausohr waren diese Gedankenspiele wohl aber eher theoretischer Natur und nur die gr\u00f6\u00dften Optimisten im Lager von von Lingen glaubten noch an die Sensation. Im Keller gestaltete sich die Lage hingegen ein wenig spannender: Durch eine in den letzten Wochen zumindest m\u00e4\u00dfig ansteigende Form hatte Tabellenschlusslicht Boris Borkenk\u00e4fer, neben Mausohr der zweite Aufsteiger zu dieser Saison, seinen seit Monaten bestehenden R\u00fcckstand auf den Nichtabstiegsplatz, Tabellenplatz Nummer f\u00fcnf, auf immerhin noch 11 Punkte verk\u00fcrzen k\u00f6nnen. Auf jenem f\u00fcnften Platz stand vor dem Saisonfinale ausgerechnet der dreimalige Kugelbahnmeister Mirco Magiaro, der nach einer schwachen Saison nun mit dem Worst-Case-Szenario bedroht wurde. Ebenfalls noch nicht ganz aus dem Schneider war der Viertplatzierte Jochen Wintermann, dessen Saison vielversprechend gestartet war, dann aber merklich nachlie\u00df, und dessen Vorsprung auf Borkenk\u00e4fer 15 Punkte betrug. Nicht wenige Experten vermuteten daher eine spannendere Schlussphase der Saison im Keller der Gruppe 1, als im Kampf um die Meisterschaft.<\/p>\n<p>Nach Beginn des letzten Wettkampftages sahen sich jene Beobachter dann auch schnell best\u00e4tigt. Zwar konnten sowohl Mausohr als auch von Lingen relativ fr\u00fch im Wettkampf zwei Rennen gewinnen, doch in besserer Form pr\u00e4sentierten sich ausgerechnet die beiden Letzten der Tabelle, Magiaro und Borkenk\u00e4fer. Nachdem Borkenk\u00e4fer einen Abstand von zwei Siegen zu Magiaro hergestellt hatte, konnte dieser nicht, wie in den Malen zuvor, direkt nachziehen, und zur H\u00e4lfte des Wettkampfs schien Borkenk\u00e4fer auf Siegkurs zu sein, allerdings noch in Schlagdistanz von Magiaro und Anton Regger, der ebenfalls einen guten Tag in Wiesenhausen erwischte und seine insgesamt starke Saison damit noch einmal best\u00e4tigte. In der zweiten H\u00e4lfte des Wettkampfs konzentrierten sich dann die meisten Beobachter auf das Fernduell zwischen Magiaro und Borkenk\u00e4fer, die sich gegenseitig hochschaukelten. Mausohr und von Lingen konnten zwar noch das ein oder andere Rennen gewinnen, sahen aber schnell, dass die Situation an der Tabellenspitze sich nicht mehr w\u00fcrde \u00e4ndern k\u00f6nnen. Im letzten Abschnitt des Wettkampfs konnte dann auch der erneut schwach auftretende Wintermann noch zwei Rennen f\u00fcr sich entscheiden, was sich am Ende als durchaus wichtig herausstellen sollte. Nach allen 27 Rennen stand schlie\u00dflich folgendes Podest fest: Boris Borkenk\u00e4fer konnte am Ende tats\u00e4chlich einmal mehr gewinnen als Mirco Magiaro, sodass er die Goldmedaille gewann und Magiaro mit Silber Vorlieb nehmen musste. Auf Rang drei landete der solide auftretende Anton Regger.<\/p>\n<p>In der Endabrechnung zeichnete sich somit folgendes Bild: Michael Mausohr stand mit 190 Punkten als Kugelbahnmeister 1823 fest. Schon w\u00e4hrend des letzten Zieleinlaufs im 27. Rennen reckte er die Arme nach oben und lachte in die Kamera. Mausohrs Titel ist in vielerlei Hinsicht ein Novum: Es ist f\u00fcr ihn der erste Kugelbahntitel \u00fcberhaupt und der erste Titel f\u00fcr einen Aufsteiger in der Geschichte des Kugelbahnverbandes Meadowhouse (KVM). Dessen Pr\u00e4sident Karl-Hermann Untermeier \u00fcberreichte Mausohr kurze Zeit sp\u00e4ter dann auch den Meisterpokal, bevor sich der Sieger von seinen Fans feiern lie\u00df. Vize-Meister wurde Friedrich von Lingen, der nach einer guten Saison nicht seinen zweiten Titel holen konnte, insbesondere, weil er im Schlussspurt der Saison in den entscheidenden Momenten nicht zur Stelle war. Dritter wurde Anton Regger, f\u00fcr den diese Platzierung das beste Karriereresultat ist und dessen Zugeh\u00f6rigkeit zur Gruppe 1 sich zu konsolidieren scheint. Im Keller hingegen wurde es in der Endabrechnung noch einmal spannend: Mirco Magiaro konnte sich durch den Gewinn der Silbermedaille noch auf Rang vier vorarbeiten und verdr\u00e4ngte damit Jochen Wintermann auf Rang f\u00fcnf. Dessen erneut schwaches Abschneiden am Sonntag w\u00e4re im fast fatal zum Verh\u00e4ngnis geworden: Bedingt durch die gro\u00dfe Anzahl an Bonuspunkten, die Boris Borkenk\u00e4fer durch seinen Sieg in Wiesenhausen erhielt, sind es am Ende gerade einmal 3,5 Punkte Abstand, die Wintermanns Klassenerhalt sicherten. F\u00fcr Boris Borkenk\u00e4fer, der am Sonntag noch einmal beweisen konnte, dass er grunds\u00e4tzlich mit dem Niveau der Gruppe 1 mithalten kann, geht es somit wieder zur\u00fcck in die Gruppe 2, was aber weniger an seinen Leistungen der letzten Wochen liegt, sondern an den ersten zwei Dritteln der Saison, in denen er kaum mal einen Podestplatz erringen konnte. Am Ende wurde somit ein Aufsteiger Meister, w\u00e4hrend der andere Aufsteiger direkt wieder absteigen muss.<\/p>\n<p>Aufgestiegen in die Gruppe 1 ist hingegen der zweimalige Kugelbahnmeister Karl-Friedrich M\u00fcller, dem damit ein Jahr nach seinem \u00fcberraschenden Abstieg aus dem Oberhaus die direkte R\u00fcckkehr gelang. Beim abschlie\u00dfenden Preis von Nordsen am Sonntag dominierten jedoch auch hier andere Akteure das Geschehen, sodass M\u00fcller am Ende sogar nochmal etwas zittern musste. Gold ging an Heinrich Petersen, der damit als Aufsteiger souver\u00e4n den Klassenerhalt feiern konnte und Silber an M\u00fcllers \u00e4rgsten Konkurrenten Wolfgang Mirenis, dessen R\u00fcckstand auf M\u00fcller vor dem letzten Wettkampftag 8,5 Punkte betrug. Da Bronze an Jakob Entricks ging und M\u00fcller somit das Podest verfehlte, schrumpfte der Vorsprung von ihm merklich zusammen, sodass er am Ende mit gerade einmal 4,5 Punkten vor Mirenis in der Endabrechnung landete und den Aufstieg perfekt machte. Nachdem seine R\u00fcckkehr in die Gruppe 1 feststand, stieg M\u00fcller jubelnd aus seinem Kugelbahnger\u00e4t und drehte eine Ehrenrunde im weiten Rund der Nordsener Arena. F\u00fcr Wolfgang Mirenis, selbst ehemals Mitglied der Gruppe 1, blieb nur der undankbare zweite Platz und somit ein weiteres Jahr im Unterhaus des Meadowhousischen Kugelbahnsports. Dritter in der Endabrechnung wurde Victor Hugenay vor Jakob Entricks und Heinrich Petersen. Dessen Sieg beim Saisonabschluss sorgte schlie\u00dflich auch f\u00fcr einen geradezu gigantischen Abstand zum Tabellenletzten Ronald Riesenkalmar, der nach nur einem Jahr in Gruppe 2 zur\u00fcck in die regionalen Gruppen abstieg und das mit 29,5 Punkten R\u00fcckstand auf Nichtabstiegplatz Nummer f\u00fcnf. F\u00fcr den Kugelbahnmeister von 1817 ist dies somit der n\u00e4chste R\u00fcckschlag, nachdem einige ihm bereits ein Comeback im Oberhaus des Kugelbahns prognostiziert hatten. Gerade einmal acht Podestplatzierungen waren am Ende viel zu wenig, um Riesenkalmar realistische Chancen auf den Klassenerhalt zu bescheren.<\/p>\n<p>Somit geht die Kugelbahnsaison 1823 mit einigen \u00dcberraschungen, Neuheiten und Comebacks zu Ende. Auch wenn die Spannung in vergangenen Jahren sicherlich schon einmal gr\u00f6\u00dfer war, verzeichnete der KVM in diesem Jahr einen neuen Zuschauerrekord, was auch an teils ausgebauten Arenen auf dem Circuit lag. Nun begibt sich die Meadowhousische Kugelbahnelite jedoch erst einmal in die Winterpause, ehe die neue Saison Anfang April 1824 beginnen wird.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Das Triple des AC Phoenix: Ein einziger Superlativ<\/strong><\/p>\n<p>In Superlativen zu sprechen ist leider eine verkommene Sitte unserer Zeit. Alles ist stets \u201edas Gr\u00f6\u00dfte\u201c, \u201edas Beste\u201c, oftmals auch mit dem Zusatz \u201ealler Zeiten\u201c versehen. G\u00e4nzlich ohne solche Superlative auszukommen, wenn man aktuell \u00fcber den AC Phoenix Wiesenhausen sprechen will, ist aber fast unm\u00f6glich. Der Verein ist mit dem Gewinn des Triples auf dem Zenit angekommen, denn egal, was die Zukunft noch bereith\u00e4lt: Mehr kann man in einer Saison nicht gewinnen. Ingo Igel und der AC Phoenix haben mit Liga, Pokal und World League dies nun geschafft.<\/p>\n<p>Um diesen Erfolg richtig einordnen zu k\u00f6nnen, muss man erst einmal eine ganze Zeit in die Vergangenheit reisen, weit vor der Gr\u00fcndung unseres immer noch jungen K\u00f6nigreiches. Der Klub, der damals noch unter dem Namen FC Rot-Wei\u00df Wiesenhausen auflief, jedoch 1708 als AC Phoenix gegr\u00fcndet worden war, war zwar in der Gr\u00fcnen Liga eine gro\u00dfe Nummer, musste sich jedoch immer hinter El Grande, Gr\u00fcningen, Santo Opalo einreihen und war chronisch chaotisch. 1793 jedoch gelang dann sensationell als Au\u00dfenseiter der Triumph in der World League, der sich sp\u00e4ter eher als Fluch denn als Segen herausstellen sollte. Erst versank der FC RW im Mittelma\u00df, geriet in finanzielle Probleme und stieg 1804 sogar fast ab. Erst mit der Umstrukturierung der verkrusteten Vereinsstrukturen und der damit verbundenen R\u00fcckbenennung brachte die Wende. Verbunden ist diese Erfolgsgeschichte vor allem mit drei M\u00e4nnern. Pr\u00e4sident Dagobert Duck, sein Neffe Donald Duck auf der Trainerbank ab 1805 und Manager Steffen Winter. Sp\u00e4testens, nein allersp\u00e4testens, jetzt m\u00fcssen wir dieser Riege einen weiteren Namen hinzuf\u00fcgen. Ingo Igel. Als Spieler gewann er national alles, international blieb ihm der gro\u00dfe Erfolg verwehrt. Als Jugendtrainer entdeckte und entwickelte er herausragende Talente, die heute gestandene Weltmeister sind, bevor er 1818 bereits als Vereinslegende auf die Trainerbank wechselte. Man muss nicht einmal das Jahr 1805 als Startpunkt betrachten, es l\u00e4sst sich getrost das Gr\u00fcndungsjahr 1708 als Ma\u00dfstab anwenden um festzustellen: Ingo Igel ist der erfolgreichste Phoenixer. Aller Zeiten.<\/p>\n<p>Der AC Phoenix hatte an gro\u00dfen Trainerpers\u00f6nlichkeiten stets eine wahre Reihe zu bieten. \u00dcber Gustav Resthard, Gerd Gieskreuter hin zu Donald Duck, Jacinto Pesos oder Willi Entenbach waren verschiedenste Typen dabei. Ingo Igel \u00e4hnelt in seiner Art besonders seinem fr\u00fcheren \u00dcbungsleiter Donald Duck. Dieser h\u00e4lt noch den Rekord f\u00fcr die l\u00e4ngste Amtszeit auf der Trainerbank mit neun Jahren, dass Igel ihn eines Tages \u00fcberholt, scheint keiner ausgepr\u00e4gten Fantasie zu bed\u00fcrfen. Zudem gelang Igel mit dem Gewinn der World League 1822 das, was Duck trotz seines m\u00e4rchenhaften Erfolges nie gelingen wollte. Ein internationaler Titel. Der erste wirklich geplante. Ein Jahr sp\u00e4ter steht zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte das Triple zubuche. Meisterschaft, Pokalsieg, World League. Seit Einf\u00fchrung des Premiere Cups 1807\/08 gelang es dieses Kunstst\u00fcck noch Entenhausen (1811), Vinnycjae (1815) und Westerloe (1819). Letztgenanntes muss man ohnehin gesondert betrachten, da sie als Serienmeister ihre nationalen Wettbewerbe seit \u00fcber zehn Jahren ungehindert dominieren. Seit der Reform 1819\/20 ist der AC Phoenix Wiesenhausen nun der erste Verein, der im neuen Format dieses Glanzst\u00fcck vollbracht hat. In immer ausgeglicheneren Wettbewerben ist dies deutlich h\u00f6her einzuordnen, als mancher Kritiker (\u201eist ja die World League, nicht der Premiere Cup der Ligameister\u201c) einzusch\u00e4tzen vermag. Gerade die World League ist mit ihrer F\u00fclle an herausragenden Mannschaften vermutlich der am schwersten zu gewinnende Wettbewerb.<\/p>\n<p>Dreimal Meister, zweimal Pokalsieger, zwei World-League-Titel. Unter der \u00c4gide von Ingo Igel erf\u00fcllt der Verein wieder die Ziele, die durch die Erfolge von Donald Duck so in die H\u00f6he geschossen sind. Aber nicht nur er ist besonders hervorzuheben. Manager Steffen Winter war noch im April 1822 stark in der Kritik. Viele w\u00fcnschten sich frischen Wind in der Kaderplanung und in der sportlichen F\u00fchrung. Einen Monat sp\u00e4ter sprang dann gegen Sichtburgh der lang ersehnte internationale Titel heraus und Winter sa\u00df wieder fester im Sattel. Ein Jahr sp\u00e4ter steht auch er auf dem H\u00f6hepunkt seines Schaffens. Immer wieder schaffte er es, namhafte Abg\u00e4nge zu kompensieren und Spielern, die mit Wechseln lieb\u00e4ugelten, den AC Phoenix weiter schmackhaft zu machen. Pr\u00e4sident Dagobert Duck sagte einmal: \u201eIch will, dass Steffen f\u00fcr immer bleibt. Wenn er mit seinen gef\u00fchlten 2 Meter 50 den Raum betritt, unterschreibt jeder Spieler.\u201c Und tats\u00e4chlich waren auch Transfers, die zun\u00e4chst bel\u00e4chelt wurden, absolute Volltreffer. Bestes Beispiel ist Alejandro Cideste, auch Joao Elmijad konnte sich durchbei\u00dfen. Auf ihn wartet nun eine Menge Arbeit, einige altgediente Spieler wie F\u00fcrchte-Knallus beenden ihre Karriere, ob Dauerbrenner wie Prevucena nochmal verl\u00e4ngern, ist fraglich. Winter wird sich wieder etwas einfallen lassen, das Vertrauen in ihn ist h\u00f6her denn je.<\/p>\n<p>Igel und Winter haben einen Kader zusammengestellt, der mehr Hunger auf Erfolg hat, als alle zuvor dagewesenen Spieler. Selbst absolute Vollprofis wie Guido Ball, Jos\u00e9 Marquez oder Emil van Duck verspr\u00fchten nie diese Bereitschaft und diese Verbissenheit wie der heutige Kader. Es giert nach Titeln und die titellose Saison 1820\/21 hat ihr \u00dcbriges getan. Dass man kommende Saison statt in der World League nun im Premiere Cup der Ligameister aufl\u00e4uft, weckt in vielen Spielern bereits den n\u00e4chsten Ehrgeiz. \u201eWir sind hier, um das Vereinsmuseum voll zu machen\u201c, sagte Ikone Marijo Prevucena noch auf dem Salenaver Spielfeld. \u201eNach Jahren, in denen wir uns nur als zweite Garde international gef\u00fchlt haben, f\u00fchlen wir uns aktuell st\u00e4rker als alle anderen.\u201c Ein Satz, der viel erkl\u00e4rt. \u201eWir k\u00f6nnen nicht jedes Jahr das Triple gewinnen, dazu sind auch die Konkurrenten zu gut\u201c, bremst Ingo Igel weitsichtig, f\u00fcgt aber grinsend hinzu: \u201eAber wir wollen es.\u201c Die Brust des AC Phoenix ist inzwischen so breit, dass sie wohl kaum noch durch die T\u00fcr zum Vereinsgel\u00e4nde passen.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus spielte man in der abgelaufenen Saison in entscheidenden Momenten eben auch wie ein Triple-Sieger. Das World-League-Halbfinale gegen Vinnycjae war dabei ein Spiegelbild der Ligasaison. Das Hinspiel noch ganz bitter 0:1 in der Nachspielzeit verloren, im R\u00fcckspiel dann aber alle Ventile aufgedreht und den Gegner mit 4:1 aus dem Stadion geschossen. Auch in der Liga gewann man entscheidende Spiele gegen Geisterfelsen und vor allem nat\u00fcrlich das berauschende wie dem\u00fctigende 5:1 gegen El Grande. Mit einem M\u00fc mehr Konsequenz in vermeintlich leichten Aufgaben w\u00e4re die Meisterschaft vorab entschieden gewesen. Etwas, was man sich bereits jetzt f\u00fcr kommende Saison vornimmt. \u201eWir wollen nicht wieder das Feld von hinten aufrollen m\u00fcssen\u201c, erkl\u00e4rt Ingo Igel. \u201eGelingt uns das, reden wir gar nicht \u00fcber Ausrutscher gegen Wiesen-Zentrum. Wir wollen es 38 Spieltage durchziehen.\u201c F\u00fcr die Konkurrenz verhei\u00dft es nichts Gutes, wenn der Dominator bereits wenige Tage nach einem Triple davon redet, was man alles besser machen will. Und genau das ist die Luxussituation beim AC Phoenix. Man hat alle Titel eingesammelt und hat doch noch einige offensichtliche Punkte, die es zu verbessern gilt. Die schwache Anfangsphase der Saison mit einem Sturm au\u00dfer Form und teilweise \u00fcberbeanspruchten Au\u00dfenspielern ist dabei nur ein Puzzleteil.<\/p>\n<p>\u201eAber wir wollen es.\u201c Dieser Satz steht generalisiert f\u00fcr den AC Phoenix unter Ingo Igel. Nicht alles ist ihnen gelungen und doch versuchen sie es immer weiter. Der Gewinn der World League 1822 war dann wohl der Dosen\u00f6ffner. Seitdem tritt der Klub vor allem international anders auf und ist nun Teil der Elite. Triple gab es in der Vergangenheit wie gezeigt immer wieder. Doch dieses ist mindestens ebenso hoch einzuordnen wie das des FC Entenhausen 1811. Ingo Igel und der AC Phoenix Wiesenhausen sind dort angekommen, wo sie immer hinwollten. Auf den Fu\u00dfballzenit. Es ist \u201edie beste\u201c Saison. \u201eAller Zeiten\u201c.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Wahnsinn im Koenigsliga-Abstiegskampf: SV Johannesburgh 06 rettet sich in letzter Minute<\/strong><\/p>\n<p>Auf hochdramatische Art und Weise hat der achtfache Koenigsmeister SV Johannesburgh 06 das Horrorszenario des Abstiegs in die zweite Liga verhindert. Durch ein kurioses Tor in der 90. Minute rettete sich der Chaos-Klub der Koenigsliga-Saison 1822\/23 noch auf den 16. Platz, nachdem man vor Anpfiff noch auf dem 18. Platz die schlechteste Ausgangslage aller Abstiegskandidaten gehabt hatte. Anstelle des SVJ mussten der 1.SC Holzhausen und Okster I absteigen. In die World League zogen Molnancolvo und das von Hemes Rems trainierte Francesburgh ein, Entenhausen verpasste die Qualifikation aufgrund der weniger geschossenen Tore.<\/p>\n<p>Es w\u00e4re wohl der gr\u00f6\u00dfte Knall im Koenigsliga-Fu\u00dfball seit der Sensationsmeisterschaft der KFE Selle-Royal 1817 gewesen. Der SV Johannesburgh 06, in den 1810er-Jahren mit einem Abonnement auf den Kampf um die Schale und drei Titeln (1815, 1816, 1818), stand bereits mit einem Bein in Liga 2. Platz 18, unglaubliche 14 Spiele ohne Sieg und dazu ein Ausw\u00e4rtsspiel beim starken Aufsteiger Steinbr\u00fcck \u2013 viele hielten den Klassenerhalt f\u00fcr unerreichbar. Die Abges\u00e4nge waren bereits in den Schubladen der Gazetten, doch wanderten sie nach Abpfiff in den Papierkorb. Unter Feuerwehrmann Fritz L\u00fcnschermann schaffte man durch einen 3:2-Sieg in der 90. Minute doch noch den Sprung auf einen Nichtabstiegsplatz. Held des Tages war nicht Torsch\u00fctze Cagatay, dessen verungl\u00fcckte Flanke irgendwie den Ball in die lange Ecke fand, sondern auch Torwart Manuel Steiner, der wenige Minuten zuvor einen Foulelfmeter pariert hatte und so \u00fcberhaupt seiner Mannschaft die Chance auf den Siegtreffer erm\u00f6glichte. Steiner, seit 1808 im Verein, wurde von seinen Mannschaftskameraden nach Schlusspfiff auf die Schultern gehoben und Richtung G\u00e4steblock getragen. Auf der Trib\u00fcne im Lahrwech-Dieter-Stadion zu Steinbr\u00fcck konnte Vereinsikone Johannes Brauser seine Tr\u00e4nen nicht zur\u00fcckhalten, auch auf dem Rasen sackten einige Akteure auf den Boden und verharrten dort minutenlang im Schock der Erleichterung. \u201eIch musste an die Mitarbeiter denken, deren Job nun gesichert ist, wie sich deren Familien freuen. Das war in dem Moment zu viel f\u00fcr mich\u201c, sagte Timo Kreuzinger sp\u00e4ter in den Katakomben. Der Abstieg w\u00e4re einem Fiasko gleichgekommen. Man stelle sich einmal vor, El Grande m\u00fcsste in zwei Jahren pl\u00f6tzlich SLM South spielen. Die Tragweite des Klassenerhalts wurde durch die Dramatik der Ereignisse noch einmal verst\u00e4rkt. Johannes Brauser stellte gar die These auf, dieser Klassenerhalt sei wichtiger f\u00fcr den Verein als der Gewinn des Premiere Cups 1818. So gerade konnte man nach einer absoluten Chaos-Saison mit drei Trainern noch die eigene Verzwergung abwenden, f\u00fcr die Zukunft muss der Klub sich allerdings v\u00f6llig neu aufstellen. Dabei wird auch von Bedeutung sein, wie sehr gewisse Herren der F\u00fchrungsetage an ihren Posten kleben.<\/p>\n<p>Aus eigener Kraft hat Johannesburgh den Klassenverbleib gewiss nicht geschafft. Die S\u00fcdostparadieser profitierten dabei von einer Niederlage der abstiegskampferprobten Holzh\u00e4user und von einem Unentschieden Okster I\u2018. F\u00fcr Okster I kommt dieser Abstieg einer Z\u00e4sur gleich. Seit 1809 spielte der Verein aus der lassverschen Hauptstadt in der Ersten Koenigsliga und war zugleich auch der einzige Verein aus dem Kaiserreich in der thovezschen Beletage. Nach 14 Jahren Erstligazugeh\u00f6rigkeit wird Okster I sich nun v\u00f6llig neu orientieren m\u00fcssen. Dabei war vor allem die desastr\u00f6se Hinrunde mit nur zehn Punkten und sieben Niederlagen zum Saisonauftakt ausschlaggebend f\u00fcr den Sturz in die Zweitklassigkeit. Das 1:1 im eigenen Stadion gegen Varberg war letztlich zu wenig, ein Siegtreffer w\u00e4re gleichbedeutend mit dem Klassenerhalt gewesen, doch wollte dieser nicht mehr fallen. Seit dem Weggang von Erfolgstrainer Jonas Holdt 1817 nach Lansweg \u2013 dessen Werdegang dort hinl\u00e4nglich bekannt ist \u2013 ging es stetig bergab, der Abstieg war vielleicht nicht folgerichtig, aber kam doch nicht mehr g\u00e4nzlich aus dem Nichts. Zwar wartet in der kommenden Saison das Stadtderby gegen Okster II, das d\u00fcrfte jedoch nur ein schwacher Trost f\u00fcr die geschundene lassversche Fanseele sein. Der Abstieg des 1.SC Holzhausen nach drei Jahren tut nicht nur der drittgr\u00f6\u00dften paradiesischen Stadt (9 Millionen Einwohner) weh. Ein Verein mit recht geringen Mitteln, der oftmals die Schwergewichte der Liga \u00e4rgerte, wird einer ersten Liga immer fehlen. Das Abrutschen von Platz 16 auf 18 am letzten Spieltag war vor allem einer schwachen zweiten Halbzeit gegen Molnancolvo zuzuschreiben, in der man nach F\u00fchrung noch 1:3 verlor und so von Johannesburgh eingefangen wurde. Man wird den Abstieg, so weh er auch tut, nicht als Beinbruch werten, dennoch wird spannend zu sehen sein, wie schnell man wieder ans Oberhaus anklopfen kann. Nach dem letzten Abstieg kam man nur schwer wieder auf die Beine und stand zwischenzeitlich gar am Rande der dritten Liga. Zweimal konnte man sich in der Vergangenheit kurz vor Schluss vor dem Abstieg retten, ein drittes Mal in Folge klappte dies jedoch nicht. Ein Umbruch wie in Okster wird Holzhausen aller Voraussicht nach jedoch nicht bevorstehen.<\/p>\n<p>Jubeln durften neben Johannesburgh auch noch Hiaol und Wittenbach. Ein Abstieg Wittenbachs war aufgrund der Konstellation von vornherein recht unwahrscheinlich, Hiaol allerdings musste lange zittern und stand Mitte der zweiten Halbzeit auch virtuell auf einem Abstiegsplatz. Lange musste man gegen Valreuth einem R\u00fcckstand hinterherlaufen, der R\u00fcckstand Holzhausens beruhigte dann die Gem\u00fcter etwas. Mit dem Ausgleich in der Nachspielzeit war dann alles klar und Hiaol darf ein drittes Jahr in Folge Mitglied der Koenigsliga sein. Auch nicht selbstverst\u00e4ndlich f\u00fcr einen Verein recht geringer Gr\u00f6\u00dfe. F\u00fcr Wittenbach ist der Klassenerhalt gar historisch. Noch nie konnte die Fahrstuhlmannschaft aus dem Lichtentaaler Vorort zwei Jahre in Folge Koenigsliga-Luft schnuppern.<\/p>\n<p>Aus meadowhousischer Sicht bemerkenswert ist die World-League-Qualifikation des SC Francesburgh unter der Regie von Hemes Rems. Zwei Jahre nach der R\u00fcckkehr in die Koenigsliga spielt der Verein international und erlebt damit ein furioses Comeback. Der Vizemeister von 1810 schaffte durch ein starkes 3:0 gegen Wittenbach noch den Sprung auf den siebten Platz. Hemes Rems wird damals zum ersten Mal seit 1814 wieder auf internationaler Ebene trainieren, nachdem sein letztes Engagement in Polsingerschersch (1816-1819) nicht den gew\u00fcnschten Erfolg gebracht hatte. Rems hatte den Verein nach dem Aufstieg 1821 \u00fcbernommen und letzte Saison bereits souver\u00e4n zum Klassenerhalt gef\u00fchrt. Das Erreichen der World League kr\u00f6nt nun sein Wirken bis hierhin. Gr\u00f6\u00dfte Herausforderung wird es nun sein, das so wankelm\u00fctige Umfeld des Vereins einigerma\u00dfen zu beruhigen. Auch Molnancolvo hat durch den 3:1-Sieg in Holzhausen das internationale Gesch\u00e4ft erreicht. Lange Zeit sah es nicht gut aus, mit dem 2:1 drei Minuten vor dem Ende konnte man das klare Saisonziel kurz vor Schluss doch noch erreichen. Erneut nicht in der World League ist der FC Entenhausen. Der Ex-Klub von Hemes Rems, Gerhard Herme und Willi Entenbach verlor mit 2:3 in Medailivogn. Durch das 3:0 des SC Francesburgh rutschte man aufgrund der weniger geschossenen Tore noch auf den achten Platz. Entenhausen bezahlt damit den Preis f\u00fcr einen recht sicherheitsorientierten Fu\u00dfball mit gerade einmal 43 Saisontoren. Francesburgh erzielte mit 70 Treffern fast doppelt so viel. Dabei bleibt ein in den letzten Jahren ohnehin unruhiger Klub weiterhin ein Sorgenkind.<\/p>\n<p>Eintracht Lansweg, das bereits eine Woche zuvor die vierte Meisterschaft der Vereinsgeschichte klargemacht hat, ist verdienterma\u00dfen Koenigsmeister 1823 geworden. Im Fernduell mit Vorjahresmeister Medailivogn war stets Spannung geboten, gepaart mit einer \u00e4u\u00dferst hohen Qualit\u00e4t. Kurze Zeit schw\u00e4chelte Lansweg und der FCK war sofort da. Ausschlaggebend f\u00fcr den Titel war wohl am Ende das direkte Duell vier Wochen zuvor, als Lansweg am Goldschloss die Tabellenf\u00fchrung zur\u00fcckeroberte und nicht mehr hergab. In einer Woche treffen im Finale der World League damit Meadow-Meister und Koenigsmeister aufeinander, Lansweg kann das Double erreichen, Vizemeister Medailivogn kann mit Premiere Cup und Koenigspokal dies trotz verpasster Meisterschaft ebenfalls schaffen.<\/p>\n<p>In Valreuth ist derweil eine kleine \u00c4ra zu Ende gegangen. Nach viereinhalb Jahren verl\u00e4sst Trainer Paul St\u00f3lic den Verein, was kurz nach Abpfiff in Hiaol bekannt gegeben wurde und sich bereits in den Monaten vorher angedeutet hatte. St\u00f3lic hatte den Verein in schwieriger Situation im Januar 1819 \u00fcbernommen und 1821 zur ersten Meisterschaft seit 13 Jahren gef\u00fchrt. In dieser Spielzeit merkte man jedoch, dass die Luft zwischen Mannschaft und Trainer raus war, man schleppte sich nur durch die Liga und landete am Ende auf einem sehr schwachen zw\u00f6lften Platz. St\u00f3lic\u2018 letztes Engagement in den Top-Ligen dieser Welt war dies wahrscheinlich noch nicht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>AC Phoenix kehrt zur\u00fcck auf den Meadowhousischen Fu\u00dfballthron &#8211; FSV H\u00f6hle und Oase halten dramatisch die Klasse<\/strong><\/p>\n<p>Die FLM gilt seit ihrer Gr\u00fcndung parallel zur Meadowhousischen Staatsgr\u00fcndung 1810 seit jeher als wohl spannendste Liga der Welt. Bisher ging keine Saison zu Ende, in der insbesondere der Meisterschaftskampf bereits vor dem letzten Spieltag entschieden war. So war es auch in dieser Saison: Nach wochen- und monatelangen K\u00e4mpfen um die Tabellenspitze standen die beiden \u00e4rgsten Konkurrenten in dieser Frage vor dem letzten Spieltag punktgleich an der Spitze der Tabelle. Der AC Phoenix Wiesenhausen konnte dabei jedoch das klar bessere Torverh\u00e4ltnis f\u00fcr sich verbuchen und hatte so, im Gegensatz zum Erzrivalen El Grande FC, die M\u00f6glichkeit, mit einem Sieg aus eigener Kraft Meister zu werden. Das erste Mal seit drei Jahren, was f\u00fcr Phoenixer Verh\u00e4ltnisse ein inakzeptabel langer Zeitraum ohne diesen Titel darstellt. Voraussetzung f\u00fcr das Ende der Wartezeit war jedoch ein Ausw\u00e4rtssieg beim abstiegsbedrohten KFC Fichtenberg, wollte man nicht auf Sch\u00fctzenhilfe des ebenfalls abstiegsbedrohten WFC Oase hoffen, die Meisterschaftsrivalen El Grande empfingen. Neben dem Kampf um die Meisterschaft gab es zudem spannende, teils auch direkte, Duelle um die Qualifikation zur World League und im Abstiegskampf.<\/p>\n<p>Der letzte Spieltag der Spielzeit begann ohne gro\u00dfe Vorlaufzeit direkt dramatisch zu werden: Bereits in der ersten Viertelstunde erzielte El Grande in Person von Mario Julowicz (12.) das Tor, das den AC Phoenix im gut zehn Kilometer entfernten Fichtenberg geh\u00f6rig unter Druck setzte. El Grande war zu diesem Zeitpunkt Meister, zwei Punkte vor dem Erzrivalen, und machte weiter Druck, das Spiel noch in der ersten Halbzeit zu entscheiden. Vom WFC Oase, der angesichts seiner Situation ebenfalls jeden Punkt brauchte, war indes erschreckend wenig zu sehen, die F\u00fchrung von El Grande ging absolut in Ordnung. In Fichtenberg hingegen hatte der AC Phoenix geh\u00f6rige Probleme mit der strikten Defensivordnung der Gastgeber und zudem Gl\u00fcck, als ein Tor von O&#8217;Hara wegen einer Abseitsstellung nicht gegeben wurde (17.). Die beste Chance im ersten Durchgang konnte Cideste f\u00fcr sich verbuchen, der per Kopf die Latte traf, wenn auch aus schwieriger Position (40.). Pessimisten auf Seiten des AC Phoenix d\u00fcrften sich insbesondere in der ersten Halbzeit an die letzten Spieltage der beiden vergangenen Spielzeiten erinnern, als man ebenfalls gegen Abstiegskandidaten nie \u00fcber Unentschieden hinaus kam. W\u00e4hrend das Remis f\u00fcr den KFC Fichtenberg den Klassenerhalt bedeutet h\u00e4tte, versch\u00e4rfte sich die Lage f\u00fcr den W\u00fcstenfu\u00dfballclub aus Oase im Laufe der ersten Halbzeit immer mehr: Im &#8222;Volcano Park&#8220; von Ost-Molchendorf ging im direkten Duell zweier abstiegsbedrohter Mannschaften Titania Sanorma in der 35. Minute durch Hawthorne in F\u00fchrung und auch der FSV H\u00f6hle Wiesenhausen lie\u00df sich trotz zweimaligen R\u00fcckstands beim AC Santo Opalo nicht absch\u00fctteln und konnte durch Tore von Fuchsauer (26.), und Carapinho (43.) zweimal zur\u00fcckkommen. Somit war die Lage zur Pause klar: El Grande hielt die knappe F\u00fchrung in Oase, konnte aber nicht nachlegen, da teils beste Chancen durch de Klerk (24.), Radeljev (30.) oder Julowicz (37.) vergeben wurden, und war nach 45 Minuten erneut Meister, h\u00e4tte also seinen Titel aus dem vergangenen Jahr verteidigen k\u00f6nnen. Der AC Phoenix w\u00e4re erneut leer ausgegangen und h\u00e4tte mit der Vize-Meisterschaft Vorlieb nehmen m\u00fcssen. Abgestiegen zu diesem Zeitpunkt: Der FSV H\u00f6hle Wiesenhausen, der WFC Oase und der TV Ost-Molchendorf.<\/p>\n<p>In der zweiten Halbzeit zeigte sich dann jedoch mal wieder die gesamte Spannung der fast schon standesgem\u00e4\u00dfe Wahnsinn, der zu letzten FLM-Spieltagen dazu geh\u00f6rt. Schon kurz nach Wiederanpfiff erzielte der FSV H\u00f6hle in Santo Opalo tats\u00e4chlich das 3:2 durch Eulenschrei (48.), w\u00fcrfelte damit im Abstiegskampf wieder alles durcheinander und lie\u00df Titania Sanorma trotz deren F\u00fchrung auf einen Abstiegsplatz rutschen. Im Meisterschaftskampf gab es die n\u00e4chste entscheidende Situation in der 54. Minute: Andrew Carmichael traf sehenswert zum viel umjubelten Ausgleich f\u00fcr den WFC Oase gegen El Grande, denen nun auf die F\u00fc\u00dfe fiel, dass sie in der ersten Halbzeit keine h\u00f6here F\u00fchrung herausgespielt hatten. Oase war nun deutlich besser im Spiel, initiierte Angriffe nach vorne und brachte den amtierenden Meister zunehmend in die Bredouille. Den absoluten Wahnsinn erlebten dann die Zuschauer im Stadion des TV Ost-Molchendorf: Binnen elf Minuten drehten die Wiesenhausener den 0:1-R\u00fcckstand gegen Sanorma in ein 3:1 und lie\u00dfen den &#8222;Volcano Park&#8220; explodieren, auch wenn Sanorma kurz darauf den direkten Anschluss erzielte und die F\u00fchrung von Ost-Molchendorf ihnen nicht zum Klassenerhalt reichte, da H\u00f6hle seinen knappen Vorsprung in Santo Opalo noch hielt. In Fichtenberg biss sich der AC Phoenix an der Defensive des KFC weiterhin die Z\u00e4hne aus und die Anzahl derer, die an einen erneuten sieglosen Auftritt zum Saisonende glaubten, wurde in dieser Zeit sichtlich gr\u00f6\u00dfer. Phoenix-Trainer Ingo Igel tigerte an der Seitenlinie umher und blieb nur immer wieder zwischenzeitlich stehen, um dann fassungslos abzudrehen, wenn der AC Phoenix die n\u00e4chste Chance vergab. Dennoch wurde Phoenix in der zweiten Halbzeit merklich besser, auch weil Fichtenberg dem Gef\u00fchl nach nicht alles in das Spiel investierte und mit dem Punkt gut leben konnte. Es war schlie\u00dflich die 71. Minute, als ein ganzer Verein wohl kollektiv aufatmete: Alejandro Cideste erzielte mit seinem 36. Saisontor die lang ersehnte und fast schon nicht mehr f\u00fcr m\u00f6glich gehaltene F\u00fchrung f\u00fcr den AC Phoenix. W\u00e4hrend der G\u00e4steblock an der Fichtenberger Schlucht explodierte, blieb Ingo Igel ganz ruhig und setzte sich merklich erleichtert auf seine Trainerbank. Phoenix war zu diesem Zeitpunkt Meister, unabh\u00e4ngig davon, was El Grande in Oase noch machen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>In der Schlussphase \u00fcberschlugen sich dann die Ereignisse: W\u00e4hrend Ost-Molchendorf zum Abschluss der Saison ein wahres Sch\u00fctzenfest feierte und Titania Sanorma am Ende mit 5:2 nach Hause schickte, blieb es im Kampf um die Meisterschaft nach wie vor spannend. Die knappe 1:0-F\u00fchrung f\u00fcr Phoenix lie\u00df nach wie vor viel Interpretationsspielraum. Umso wichtiger war dann das vorentscheidende 2:0 in der 88. Minute, ausgerechnet durch den in dieser Saison von Verletzungen lange ausgefallenen Kurz Kreuzotter. Der Weltmeister von 1822 war sichtlich bewegt nach seinem Tor und lief in die Fankurve, um sich feiern zu lassen. Mit der h\u00f6heren F\u00fchrung im R\u00fccken kurz vor Schluss war dem AC Phoenix der Titel nun nicht mehr zu nehmen. Diese Tatsache zementierte sich dann in der zweiten Minute der Nachspielzeit in Oase: Der WFC, der El Grande in der zweiten Halbzeit einen starken Kampf geliefert und so f\u00fcr einen wahren Schlagabtausch gesorgt hatte, erzielte in Person von Ivan Salenkovich doch noch das 2:1. Der &#8222;Desert Point&#8220; in der W\u00fcste, der schon viele knappe Abstiegssaisons erlebt hatte, glich einem Tollhaus. Mit diesem Tor stand fest: Oase w\u00fcrde in der Liga bleiben und schreibt damit seine Geschichte der Unabsteigbarkeit weiter und El Grande w\u00fcrde seinen Titel nicht verteidigen k\u00f6nnen, zumal Richard Dosmanos f\u00fcr Phoenix in der 98. Minute sogar noch das 3:0 besorgen konnte. Das sp\u00e4teste Tor der FLM-Geschichte, das so aufgrund zahlreicher Verletzungsunterbrechungen und der Jubelpausen nach den Phoenix-Toren fallen konnte, beseitigte schlie\u00dflich alle Zweifel und brachte den AC Phoenix damit nach drei Jahren zur\u00fcck auf den Meadowhousischen Fu\u00dfballthron. Auch im Abstiegskampf passierte nichts mehr: Oase und der FSV H\u00f6hle, der seinen knappen 3:2-Vorsprung bis zum Ende erbittert verteidigte, retteten sich in letzter Sekunde, und Titania Sanorma, Ost-Molchendorf, sowie der KFC Fichtenberg m\u00fcssen zusammen mit dem FSV Klippenburg den Gang in Liga zwei antreten. Der Abstieg von Fichtenberg durch die Niederlage gegen Phoenix sorgte nach Abpfiff f\u00fcr eine eigenartige und leicht bedrohliche Stimmung im &#8222;Stadion an der Fichtenberger Schlucht&#8220;: W\u00e4hrend der AC Phoenix mit seinen Fans feierte, versuchten KFC-Fans auf den Rasen zu gelangen und z\u00fcndeten Pyrotechnik, wurden jedoch von Ordnern und Einsatzkr\u00e4ften daran gehindert. Die Fans und die Mannschaft des AC Phoenix verlie\u00dfen das Stadion dann auch z\u00fcgig, um zur \u00dcbergabe des Meisterpokals in die heimische AC-Arena zu fahren, begleitet von einem Autokorso, der sich von Fichtenberg \u00fcber die Gro\u00dfe Br\u00fccke bis zur AC-Arena erstreckte.<\/p>\n<p>Im Kampf um die World League gab es am Ende keine Verschiebungen mehr in der Tabelle: Der bereits vor dem Spieltag auf Rang 5 stehende VfB Ahornsburg konnte diesen Platz am Ende auch verteidigen, da er trotz fr\u00fchen R\u00fcckstands noch mit 3:1 (1:1) in D\u00fcsterwald gewinnen konnte und damit im direkten Duell gegen einen Konkurrenten alles klar machte. Der 3:0 (1:0)-Heimsieg von Slevan San Laven gegen die TuS Burg Daunenfels reichte damit am Ende nicht mehr, um noch international spielen zu d\u00fcrfen und Slevan steht damit die erste Saison ohne World League-Teilnahme seit vier Jahren bevor. Ebenfalls in der World League spielen werden der SC Geisterfelsen-Isenfeld (0:1 bei Revier Hogwarts) und der FC Eichenstadt 05 (2:0 gegen die FGS Saphirento 98). Jubeln durfte auch der TSV Wiesen-Zentrum: Nicht nur, dass der TSV sein letztes Spiel beim 1. FC Bad Quellfels mit 2:0 (1:0) gewinnen konnte und damit eine herausragende R\u00fcckrunde kr\u00f6nte, sondern stand nach Abpfiff auch fest, dass der Verein aus dem Herzen der Hauptstadt in der kommenden Saison international spielen wird. Durch den Meistertitel des AC Phoenix reicht dem TSV die Finalteilnahme im FVM-Pokal in zwei Wochen gegen Phoenix bereits aus, um n\u00e4chste Saison im Premier Cup der Pokalsieger spielen zu d\u00fcrfen, unabh\u00e4ngig, ob sie das Endspiel gewinnen oder nicht. Ob Topst\u00fcrmer Sebastian Stieglitz dann noch mit von der Partie sein wird, ist fraglich. Der St\u00fcrmer des TSV, der auch heute wieder zwei Tore erzielte und damit insgesamt 40 Saisontore verbuchen kann, soll bei diversen Topclubs im Gespr\u00e4ch sein, unter anderem auch beim AC Phoenix. Liga-Pr\u00e4sident Edward Elch \u00fcberreichte Stieglitz nach Abpfiff dann auch die Torj\u00e4gerkanone f\u00fcr den treffsichersten Spieler der Liga. Stieglitz verpasste dabei den Rekord von Alejandro Cideste aus dem Jahr 1817 nur knapp: Damals hatte der Phoenix-St\u00fcrmer 42 mal in einer Saison getroffen.<\/p>\n<p>Der letzte Spieltag war jedoch auch ein Tag des Abschieds f\u00fcr einige die FLM pr\u00e4gende Personen: W\u00e4hrend beim FC Rubinburgh Feuerwehrmann Fritz Carraldo plangem\u00e4\u00df seinen Hut nach vollendeter Mission nahm, abgeschlossen heute von einem 3:1 (1:1)-Sieg in Klippenburg, bei dem der aufbrausende Trainer in der Schlussphase noch mit dem Gegner aneinandergeriet, verabschiedete sich auch Helmut Brettholzer als \u00dcbungsleiter des WFC Oase, was ebenfalls schon vor dem Spieltag festgestanden hatte. Der Nachfolger des legend\u00e4ren Olav Jansen konnte Oase nie wirklich aus dem Tabellenkeller herausf\u00fchren und macht nun Platz f\u00fcr einen Nachfolger, der den WFC endlich in der FLM konsolidieren soll. Ebenfalls angebahnt hatte sich der Abschied von Robert Molchovic als Trainer des FSV H\u00f6hle Wiesenhausen, der nach dem Last-Minute-Klassenerhalt sichtlich bewegt seinen R\u00fccktritt erkl\u00e4rte. Bei den aktiven Spielern ist vor allem das Karriereende zweiter Weltmeister zu erw\u00e4hnen: Igor Cavenza und Geisterus F\u00fcrchte-Knallus, die vergangenen Sommer mit der Meadowhousischen Nationalmannschaft den Titel in Mailodis holten, wurden von den Fans des AC Phoenix nach der Pokal\u00fcbergabe in der AC-Arena frenetisch gefeiert und verabschiedet.<\/p>\n<p>Somit geht die 13. Saison der FLM zu Ende und erneut hat die Liga bewiesen, das sie zurecht zu einem der spannendsten Oberh\u00e4user im internationalen Vereinsfu\u00dfball geh\u00f6rt. Ganz zu Ende ist die Saison f\u00fcr alle Mannschaften indes noch nicht. Zun\u00e4chst steht am 27. Mai das Finale des FVM-Pokals in Skydome an. Aufeinander treffen werden dort, wie oben bereits erw\u00e4hnt, der TSV Wiesen-Zentrum und der AC Phoenix Wiesenhausen. Anschlie\u00dfend stehen noch die internationalen Finals an, bei denen Meadowhouse in zwei Spielen vertreten ist: Am 02. Juni m\u00f6chte der AC Phoenix in Salenavo gegen Eintracht Lansweg seinen Titel in der World League aus dem vergangenen Jahr verteidigen und am Tag darauf hat der VfB Ahornsburg im Finale des Premier Cups der Pokalsieger in Ostrof die M\u00f6glichkeit gegen den FK Halden, den ersten internationalen Titel der Vereinsgeschichte zu erringen. Danach steht dann die Sommerpause an, was nach dieser langen und erneut hochdramatischen Saison f\u00fcr viele Beteiligte eine willkommene Erholung sein d\u00fcrfte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>FLM international weiter das Non-Plus-Ultra<\/strong><\/p>\n<p>Auch die Saison 1822\/1823 kann man aus meadowhousischer Sicht bereits getrost unter dem Stichwort &#8222;Erfolgreich&#8220; abheften. Egal, ob der AC Phoenix Wiesenhausen und der VfB Ahornsburg ihre Endspiele gewinnen &#8211; wieder stellt die FLM in zwei von drei Finals einen Teilnehmer. Phoenix in der World League als Titelverteidiger, Ahornsburg als Neuling im Premiere Cup der Pokalsieger.<\/p>\n<p>Donald Duck, der als Experte beim PRF die Spiele unter der Woche co-kommentierte und als Phoenix-Koryph\u00e4e eigentlich der FLM wohlgesonnen sein sollte, st\u00f6hnte regelrecht auf. &#8222;Meadowhousische Teams im Finale &#8211; schreibt das auf, kommt nicht so oft vor&#8220;, sagte der fr\u00fchere Weltfu\u00dfballer mit mehr als nur einem Schuss Ironie. Seit der Reform 1819 mauserte sich die zuvor eher vom Pech verfolgte FLM zum absoluten Streber. Die World League gewannen in den drei Jahren bisher stets nur meadowhousische Mannschaften (El Grande und AC Phoenix), im Premiere Cup der Pokalsieger taucht nun bereits die dritte FLM-Mannschaft auf (Eichenstadt, D\u00fcsterwald, Ahornsburg). Keine andere Liga hat seit 1819 so viele Titeltr\u00e4ger hevorgebracht wie die meadowhousische Beletage. FVM-Pr\u00e4sident Elch frohlockt: &#8222;Nach der Weltmeisterschaft letztes Jahr hat unsere Liga gezeigt, dass der Erfolg nachhaltig ist und nicht das Resultat kurzfristiger Ma\u00dfnahmen ist.&#8220; In der Tat hat die Weltmeisterliga gezeigt, dass sie mehr als nur einen konkurrenzf\u00e4higen Verein hervorgebracht hat. Mit dem in diesem Jahr zur\u00fcckgekehrten Erfolg der Koenigsliga kommt diese Konstanz zudem zum richtigen Zeitpunkt.<\/p>\n<p>Dass der AC Phoenix Wiesenhausen seit dem lang ersehnten ersten internationalen Titel dieses Jahrhunderts mit breiterer Brust als zuvor auftreten w\u00fcrde, war erwartbar. Dass sie einen 0:1-R\u00fcckstand aus dem Hinspiel und einem fr\u00fchen Gegentor im R\u00fcckspiel gegen den souver\u00e4nen mittell\u00e4ndischen Tabellenf\u00fchrer jedoch noch komplett freidrehen w\u00fcrden und am Ende 4:1 triumphieren, hatten viele in der Form nicht erwartet. Ingo Igel unternimmt damit den dritten Anlauf auf das Triple nach 1819 und 1822. Nicht weniger trauen ihm den ganz gro\u00dfen Wurf jetzt zu. Der Gegner jedoch wird bei einigen Fans noch Albtr\u00e4ume ausl\u00f6sen. Eintracht Lansweg dem\u00fctigte den AC Phoenix 1816 mit 3:0 am Goldschloss, 1817 l\u00f6schten sie in der AC-Arena durch ein Last-Minute-Tor erneut das Licht. Nun kommt es zum ersten Duell seitdem. Im Finale am 2. Juni in Salenavo ist ein Favorit nur schwer auszumachen. Eintracht Lansweg ist Tabellenf\u00fchrer der Koenigsliga und k\u00f6nnte das Double gewinnen. Der AC Phoenix k\u00f6nnte in World-League-Titeln mit Erzrivale El Grande gleichziehen. Fast h\u00e4tte es hier sogar f\u00fcr den n\u00e4chsten meadowhousischen Finalisten gereicht, die FGS Saphirento war jedoch am Goldschloss beim 0:3 geradezu chancenlos. Ein meadowhousisches Finale in der World League w\u00e4re damit noch das i-T\u00fcpfelchen, was es zu erreichen gilt.<\/p>\n<p>Der VfB Ahornsburg spielt sein allererstes internationales Finale. Per Autokorso wurde am Dienstagabend im barocken Wiesenhausener Stadtteil gefeiert, nachdem das Weiterkommen im julsavischen Wetawice noch arg gef\u00e4hrdet war. Das knappe 1:0 aus dem Hinspiel wurde von leidenschaftlichen Gastgebern nach 70 Minuten gedreht und der VfB stand am Rande des Ausscheidens. Novatseks Tor vier Minuten vor dem Ende brachte das sehnlichst erhoffte Ausw\u00e4rtstor, was Wetawice ins Tal der Tr\u00e4nen und den Traditionsverein aus Meadowhouse ins Endspiel nach Ostrof stie\u00df. Der Gegner ist ein wenig \u00fcberraschend der FK Halden, der sich international bereits einen Ruf als Favoritenschreck erarbeitet hatte, dem nun auch Koenigsligist Kapstadt zum Opfer fiel. Ein auf dem Papier ausgeglichenes Duell, was allerdings klar von Ahornsburger Fans dominiert werden wird. Der Online-Kartenverkauf in Ostrof brach bereits Dienstagabend zusammen.<\/p>\n<p>Im Rahmen der F\u00fcnf-Jahres-Wertung, die 1824 neu ausgewertet wird, bringt das der FLM erneut wertvolle Punkte. Die Schw\u00e4che der WHAT-Liga wird konsequent ausgenutzt, auch die Koenigsliga sah zuletzt oft alt aus gegen den Erfolg der meadowhousischen Mannschaften. Mindestens ein neuer internationaler Startplatz scheint bereits jetzt sicher, auch zwei neue Pl\u00e4tze sind kein Ding der Unm\u00f6glichkeit. Die Koenigsliga kam diese Saison st\u00e4rker zur\u00fcck, mit Eintracht Lansweg und dem FCK Medailivogn im Premiere Cup der Ligameister stellt die &#8222;au\u00dferirdische&#8220; Liga immerhin zwei Finalisten. Auch Medailivogn besitzt noch Triple-Chancen, hat mit dem FC St. Gravenhage jedoch eine der titelreichsten Mannschaften der Welt als Gegner. Das Aus des FC Kapstadt im Halbfinale kommt der FLM dabei nicht ungelegen, so konnten weitere Punkte auf die Koenigsliga gutgemacht werden. Gut m\u00f6glich also, dass Donald Duck im Juni erneut einen ironischen Spruch macht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Vierter WM-Titel in Folge: Stitov auf den Spuren Viktor Washas<\/strong><\/p>\n<p>Manchmal f\u00e4llt einem selbst als erfahrener Sportreporter nichts mehr ein. So erging es wohl Vielen an diesem Abend in Sichtburgh, als Vladimir Stitov zum vierten Mal in Folge die Darts-WM gewinnen konnte. 7:5 lautete das Endresultat gegen einen bestens aufgelegten Richard Paterson, der im Duell der Eins gegen die Zwei der Welt dem h\u00f6hergesetzten Titelverteidiger w\u00e4hrend der gesamten Partie Paroli bieten konnte. Zum Ende jedoch zeigte Stitov mal wieder seine besten Darts und sicherte sich am Ende auch verdient den vierten Titel in Folge. Damit wandelt er auf den Spuren des gro\u00dfen Viktor Washa, dem 17-fachen Weltmeister, der zuletzt zwischen in den Neunzigern so viele Titel in Folge gewinnen konnte. Der Dominanz des Avasjanravers Stitov ist derzeit nichts entgegenzusetzen.<\/p>\n<p>Das Finale hatte alles zu bieten, was man sich von einem derart gro\u00dfen Spiel erwartet. Beide Spieler zogen ihr A-Game auf und spielten deutlich \u00fcber 100 im Schnitt. Stitov lag am Ende bei 106 Punkten pro Aufnahme, Paterson bei 103. Das Spiel war umk\u00e4mpft und hatte Phasen, in denen jeweils einer der beiden Spieler dominieren konnte. Zu Beginn war das der amtierende Weltmeister, der die ersten beiden S\u00e4tze gewann und direkt klarmachte, dass er sich auch im vierten Finale in Folge nicht die Butter vom Brot nehmen lassen w\u00fcrde. Paterson war zwar auch gut im Spiel, verpasste jedoch oft einen guten \u00dcbergang in den Finish-Bereich. Stitov zeigte dort perfektes Timing und stellte sich oft auf ein Ein- oder Zwei-Dart-Finish, welche er ein ums andere Mal konsequent nutzte. Nach den ersten beiden S\u00e4tzen stand der Avasjanraver bei \u00fcber 110 Punkten im Average. Den wichtigen dritten Satz konnte dann Paterson f\u00fcr sich entscheiden. Daraufhin kippte das Spiel komplett in die andere Richtung. Im vierten Satz verlor Stitov komplett den Faden und Paterson spielte jetzt stark auf. Mit 3:0 in den Legs sicherte sich der Mittell\u00e4nder Satz Nummer Vier und glich zum 2:2 in den S\u00e4tzen aus. Er bewies dabei vor allem ein exzellentes Scoring und warf dabei gleich zweimal sechs perfekte Darts. Auch im Anschluss konnte Paterson seine starke Phase beibehalten und war jetzt derjenige Spieler, der die wichtigen Momente f\u00fcr sich entschied. Im f\u00fcnften Satz sicherte er sich das Entscheidungsleg mit einem \u00fcberragenden 124er-Finish auf der Doppel-11, w\u00e4hrend Stitov auf 32 Punkten Rest wartete &#8211; die 3:2-F\u00fchrung f\u00fcr den Au\u00dfenseiter. Stitovs Average war in dieser Phase unter die 100-Punkte-Marke gerutscht, der von Paterson n\u00e4herte sich den 105. Beide Spieler verz\u00fcckten nicht nur mit guten Zahlen, sondern auch mit schnellen Wurfrhythmen das Publikum in der Sichtburgher Glasburg, was das Spiel zus\u00e4tzlich attraktiv machte. Auch nach der Pause blieb das Spiel auf Seiten Patersons. Stitov wirkte etwas angeknockt und scorte nun schlecht, was Paterson auch erlaubte, mehrere Darts auf Doppel auszulassen. Dennoch sicherte er sich relativ problemlos das 4:2 und zeigte nun auch immer mehr Selbstbewusstsein in seiner K\u00f6rpersprache. Es schien, als ob Paterson tats\u00e4chlich Stitov im Finale versenken w\u00fcrde. Doch pl\u00f6tzlich fand Stitov sein Spiel wieder. Bei jetzt 97 Punkten im Schnitt drehte er wieder auf und spielte drei 12-Darter zum wichtigen 3:4-Anschluss. Sichtlich beeindruckt zeigte Paterson im n\u00e4chsten Satz Nerven auf die Doppel und lie\u00df drei Darts auf der Doppel-20 liegen, was Stitov mit einem sensationellen 155er-Checkout \u00fcber die ungew\u00f6hnliche Route T19-T16-Bull bestrafte und zum 4:4 ausglich. Wer jetzt dachte, Stitov w\u00fcrde Paterson nun \u00fcberrollen, der sah sich jedoch get\u00e4uscht. Der neunte Satz bot dann irre Momente und eine geh\u00f6rige Prise Drama. Stitov spielte zun\u00e4chst \u00fcberragend und holte sich die ersten beiden Legs. Paterson jedoch, der das Momentum nun eigentlich gar nicht mehr auf seiner Seite zu haben schien, profitierte zun\u00e4chst von einem akuten Rechenfehler Stitovs, der sich bei 122 Punkten \u00fcberwarf, weil er dachte, auf 132 Rest zu stehen. Paterson breakte zum 1:2 in den Legs und spielte dann einen 10-Darter zum Legausgleich. Im Entscheidungsleg spielten sich dann endg\u00fcltig weltklasse Szenen ab. Stitov warf sechs perfekte Darts und verlor doch das Leg, weil Paterson mit 164 Punkten das h\u00f6chste Finish des Spiels warf. Die Fans waren au\u00dfer sich, Paterson genoss den Moment sichtlich, Stitov nickte anerkennend und lag trotz sehr guten Darts pl\u00f6tzlich wieder mit 4:5 hinten. Doch sollte es der letzte Satz sein, den Paterson sich holen w\u00fcrde. Stitov konnte sein Niveau noch einmal nach oben schrauben und sicherte sich den zehnten Satz locker mit einem 125er-Satz-Average. 5:5, es ging hin und her, ein Sieger war unm\u00f6glich auszumachen. Patersons Niveau sackte dann jedoch etwas ab und Stitov konnte sich recht entspannt die erstmalige F\u00fchrung seit dem 2:0 holen. Dies war am Ende wohl der entscheidende Satz, das Adrenalin und die Anstrengung, mit der unangefochtenen Nummer Eins der Welt \u00fcber eine so lange Distanz mitzuhalten, schienen ihre Kr\u00e4fte gekostet zu haben. Doch konnte Paterson im Anschluss noch einmal etwas aufdrehen und war auf Kurs erneuter Satzausgleich, doch diesmal r\u00e4chte sich Stitov f\u00fcr den neunten Satz. Diesmal war er an der Reihe, den Satz zu drehen und verwandelte ein 0:2 noch in ein 3:2. Entscheidend hierbei wohl das Re-Break zum 1:2 mit einem 130er-Finish auf der Doppel-5, w\u00e4hrend Paterson bei 51 Punkten Rest eine gute Chance hatte, das 6:6 zu machen. Und dann versenkte Stitov auch noch den ersten Championship-Dart bei 72 Punkten Rest auf der Doppel-12. Den verbliebenen Dart in der Hand warf er auf den Boden, jubelte kurz und winkte dann ungl\u00e4ubig lachend ab. Paterson war sichtlich entt\u00e4uscht. Wieder hatte er ein WM-Finale verloren, wie schon 1820 gegen eben jenen Vladimir Stitov, der damals seinen allerersten Titel \u00fcberhaupt einfuhr.<\/p>\n<p>Vier Titel in Folge hat sonst nur Viktor Washa geschafft. Stitov scheint derzeit unbezwingbar zu sein, hat alle letzten 24 WM-Partien gewonnen und immer wieder enge Finals f\u00fcr sich entscheiden k\u00f6nnen. 7:6, 7:5, 7:4 und 7:5 lauten seine Finalergebnisse, verlieren scheint in seiner WM-Welt gar nicht mehr m\u00f6glich zu sein. Und das, obwohl er seine ersten beiden Finals jeweils verlor. 1814 gegen Volcan, 1818 gegen van Feurveld. Van Feurveld, dem sechsfachen Weltmeister, ist er nun in seiner Titelsammlung schon gef\u00e4hrlich nahe gekommen. &#8222;Ich werde sicherlich morgen dar\u00fcber nachdenken, was ich erreicht habe. Heute Abend genehmige ich mir ein Siegerbier und schlafe ein, im Wissen, dass ich immer noch Weltmeister bin. Seit vier Jahren&#8220;, sagte der Dauerchampion mit einem schelmischen L\u00e4cheln. Verlierer Paterson zeigte sich entt\u00e4uscht: &#8222;Ich habe ein richtig gutes Spiel gemacht, finde ich. 103 Punkte im Finale sind eigentlich ausreichend f\u00fcr den Sieg. Vladimir hat verdient gewonnen, er ist einfach besser als wir alle. Aber mir ist das egal heute Abend, ich wollte Weltmeister werden und hab es wieder nicht geschafft und das schmerzt mich sehr. Ich muss also n\u00e4chstes Jahr noch h\u00e4rter arbeiten und noch besser werden.&#8220; Paterson, der im Viertelfinale bereits kurz vor dem Aus stand und im Halbfinale gegen Stevan Koltora eine Machtdemonstration hinlegte, wird sicherlich wiederkommen. F\u00fcr die ganze Konkurrenz hei\u00dft es nur, dass es weiterhin gilt, Stitov vom Thron zu sto\u00dfen. Doch daf\u00fcr gibt es erst n\u00e4chstes Jahr wieder die Gelegenheit.<\/p>\n<p>Daneben war die WM sportlich eine \u00fcberaus gute. Der Turnieraverage lag mit 97 Punkten so hoch wie noch niemals zuvor. Einzig ein 9-Darter wollte nicht fallen, obwohl Paterson, Koltora, Kamper und Volcan jeweils acht perfekte Darts ans Board zauberten. Am Ende des Abends verk\u00fcndete der PDV noch die Teilnehmerliste der Darts-Division, die ab Februar starten wird und auch wieder in Wiesenhausen Halt machen wird. Hierbei gab es einige \u00c4nderungen. Neben den Top Vier der Weltrangliste (Stitov, Paterson, Martolod und Goldman) werden noch Stevan Koltora, Mika Volcan, Velka Swayk, Magnus Bj\u00f6rn Kamper, Richard Gonzalez und Ramon Szibiszko teilnehmen. F\u00fcr Szibiszko, der sich nach einer Viertelfinalteilnahme im Vorjahr nun sogar bis ins Halbfinale spielte, wird es das Deb\u00fct, ebenso wie f\u00fcr Kamper, den Sieger des Weltspiels im vergangenen Sommer. Gonzalez kehrt zur\u00fcck in die Division, er profitiert von einem Viertelfinale bei der WM und dem Sieg im Weltpokal zusammen mit Hannes Pibca. Mit Wassily, Wera und Sworder verlassen drei bisherige Teilnehmer die Division.<\/p>\n<p>Hier noch alle Statistiken zum WM-Finale und zur WM allgemein:<\/p>\n<p><strong>Vladimir Stitov (1) \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 7:5\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Richard Paterson (2)<br \/>\n<\/strong><em>Averages:\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 106,81\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 103,51<br \/>\n100+-Aufnahmen: 57\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 50<br \/>\n140+-Aufnahmen: 37\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 31<br \/>\n180er:\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 24\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 24<br \/>\nH\u00f6chstes Finish:\u00a0 155\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 164<br \/>\n100+-Finishes:\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 7\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 4<br \/>\nCheckouts:\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 47,6%\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 40,6%<br \/>\n<\/em><\/p>\n<p>Bester WM-Average: 108,62 Punkte von Stevan Koltora (Achtelfinale gegen Mensur Frankovic)<br \/>\nH\u00f6chstes Finish: 170 Punkte (von Stevan Koltora, Matt Goldman, Ramon Szibiszko, Vladimir Stitov)<br \/>\nBeste Checkout-Quote: 82,2% von John Culane (2. Runde gegen Magnus Bj\u00f6rn Kamper)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Ein Abschied der Koryph\u00e4e wie aus dem Bilderbuch: Alastor Moody wird ein letztes Mal Kugelbahnmeister<\/strong><\/p>\n<p>Er ist das Idol einer ganzen Generation von Kugelbahnfans. Alastor &#8222;Mad-Eye&#8220; Moody ist nicht nur Fu\u00dfball-Weltmeister, sondern auch Kugelbahn-Weltmeister. 1810, ausgerechnet im Jahr der Staatsgr\u00fcndung, siegte er bei der Internationalen Kugelbahn-WM als krasser Au\u00dfenseiter und machte den Sport, der bisher vor allem in Wiesenhausen stattfand, im ganzen Land popul\u00e4r. Nicht wenige sehen ihn als den Gr\u00f6\u00dften seiner Zeit, zumindest in Meadowhouse, an. Nun ist nach dem Ende der meadowhousischen Kugelbahnsaison diese gro\u00dfartige Karriere zu Ende gegangen. Und nat\u00fcrlich verabschiedet sich ein Champion wie ein solcher. Mit einer Troph\u00e4e.<\/p>\n<p>Er ist einer der f\u00fchrenden K\u00f6pfe in der Wiesenhausener Lokalgeschichte. Als Wildh\u00fcter spielt er nach wie vor eine besondere Rolle bei der Naturbelassenheit der Weltstadt, aber auch als Unternehmer ist er mit seiner Sicherheitstechnikfirma erfolgreich. Sportlich neigte sich seine Karriere schon seit L\u00e4ngerem dem Ende entgegen. Mit der meadowhousischen Fu\u00dfballnationalmannschaft hat er sich ein Denkmal im Sommer mit dem WM-Triumph gesetzt und seine Laufbahn auf dem un\u00fcbertreffbaren H\u00f6hepunkt beendet. Als Vereinslegende des VfB Ahornsburg stehen noch Meisterschaft 1814 und Pokalsieg 1822 zu Buche. Ein echter Sieger, vor allem weil er bis zum Schluss eine absolute F\u00fchrungsrolle in der Mannschaft \u00fcbernommen hatte. Als Individualsportler war er nicht minder erfolgreich. Schon seine Teilnahmen bei den Kugelbahn-WMs 1808 und 1809 waren hervorzuheben, der Sieg 1810 als Underdog brachte ihm nicht nur viele Sympathien weltweit ein, sondern hievte ihn auch auf ein ganz neues Podest. Als Idol, als Koryph\u00e4e, als Aush\u00e4ngeschild des Sports und damit auch des Landes, welches so noch gar nicht existierte. Die letzten Jahre waren eher gepr\u00e4gt vom sportlichen \u00dcberlebenskampf in der Gruppe 1, letztes Jahr drohte gar der Abstieg. Diesmal jedoch sammelte er nochmal alle Kr\u00e4fte und zog allen, darunter auch der starke Vorjahressieger Mirco Magiaro, davon. Kugelbahnmeister zum Ende seiner sportlichen Karriere. Er hat alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt. Alastor &#8222;Mad-Eye&#8220; Moody ist ein ganz Gro\u00dfer. Mit ihm geht die Inspiration, die viele Menschen zum Erfolg antreibt, von der gro\u00dfen B\u00fchne. Seine gewonnenen Troph\u00e4en kann ihm niemand nehmen.<\/p>\n<p>Am Ende gelang ihm sein letztes Meisterst\u00fcck auf recht souver\u00e4ne Art und Weise. Schnell in dieser Spielzeit kristallisierte sich heraus, dass er in seinem letzten Jahr noch einmal alles herausrei\u00dfen will. Lange dominierte er die Spitze nach Belieben, bis im Sommer Mirco Magiaro als amtierender Meister wieder aufr\u00fcckte. Einige Wochen lieferten sich die beiden Granden einen heftigen Kampf um Platz 1, den Moody letztendlich f\u00fcr sich entscheiden konnte. Im Anschluss zog er weiter davon und Magiaro musste abrei\u00dfen lassen. Die restlichen Verfolger konnten die L\u00fccke nie wirklich schlie\u00dfen und so konnte Moody die Kugelbahnsaison 1822 am Ende deutlich gewinnen. Die blumentopff\u00f6rmige Troph\u00e4e reckte er strahlend in die H\u00f6he und man sah im an, wieviel in diesem Moment von ihm abfiel. &#8222;Ich wollte diesen Titel unbedingt. Ich war trotz der Erfolge im Fu\u00dfball nicht satt. Ich bin Kugelbahnweltmeister geworden und wollte jetzt unbedingt noch einmal meadowhousischer Meister werden. Ich hab es geschafft, ich bin so gl\u00fccklich&#8220;, sagte Moody ins WRF-Mikrofon. &#8222;Sie glauben nicht wie erleichtert ich bin. Auch wenn dieser Sport mir so viel gegeben hat, so kann ich langsam nicht mehr. Dieses Jahr war mit Abstand das sportlich anstrengendste Jahr f\u00fcr mich, ich muss bald erstmal den Akku aufladen&#8220;. Ein Meilenstein in der Sportgeschichte ist eine nationale Meisterschaft im Kugelbahnen sicher nicht. Doch f\u00fcr Alastor &#8222;Mad-Eye&#8220; Moody ist es die Kirsche auf der Sahnetorte. Auch die Gratulationen seiner Konkurrenz waren ihm sicher. Mirco Magiaro bezeichnete ihn als &#8222;Quell an Sportsgeist und Leidenschaft&#8220;, Jochen Wintermann, Zweiter der Endabrechnung, gab offen zu, dass er &#8222;Erster hinter seinem Vorbild&#8220; geworden sei. Moody wird in die Geschichte eingehen, nicht nur des Fu\u00dfballs, sondern auch des Kugelbahnens. F\u00fcr Wiesenhausen und Meadowhouse ist es gut, dass er als Wildh\u00fcter und Unternehmer unserem Land und dessen \u00d6ffentlichkeit noch halbwegs erhalten bleibt. Nicht vielen gelingt es, zum rechten Zeitpunkt abzutreten. Bei ihm konnte man in den letzten Jahren seine Zweifel haben, ib es ihm gelingt. Leistungen und Ergebnisse stimmten zu selten, doch in seinem letzten Jahr konnte er es nochmal allen zeigen. Auch wir von wiesenhausen.mh verneigen uns vor ihm und zollen ihm allergr\u00f6\u00dften Respekt und Anerkennung f\u00fcr all seine Erfolge und Leistungen.<\/p>\n<p>Frust dagegen herrschte bei dem Kugelbahnmeister von 1820 und Vorjahreszweiten Karl-Friedrich M\u00fcller. \u00dcberraschend muss er den Gang in die Gruppe 2 antreten. Lange sah es so aus, als ob Jochen Wintermann diesen bitteren Schritt gehen muss, doch seine ph\u00e4nomenale Aufholjagd wurde am Ende sogar mit Platz 2 belohnt. Karl-Friedrich M\u00fcller scheiterte schlussendlich an seiner schlechten Goldmedaillenbilanz. Nur ein einziger Tagessieg in der gesamten Saison steht auf seiner Habenseite, neun Bronzemedaillen konnten ihn nicht mehr retten. &#8222;In diesem Sport geht es um Siege. Wenn man immer nur Dritter wird steigt man eben ab&#8220;, sagte der Betroffenen am letzten Tag in Wiesenhausen fast schon lakonisch. In der Gruppe 2 wird er sich mit Wolfgang Mirenis, Victor Hugenay und Jakob Entricks messen. Zudem kommen aus den regionalen Gruppen noch Heinrich Petersen und mit Sylvie Sprout auch die erste Frau im Elite-Kugelbahnen hinzu. Neu in der Gruppe 1 werden Boris Borkenk\u00e4fer, der den Durchmarsch von der regionalen Gruppe schaffte, und Michael Mausohr sein. Durch den R\u00fccktritt von Alastor Moody waren ausnahmsweise zwei Pl\u00e4tze in der Gruppe 1 vakant.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Der magische Abend von Nordostoberlingen: Meadowhouse ist Weltmeister<\/strong><\/p>\n<p>Am Ende waren es nur noch Emotionen. Gl\u00fcck, Freudentr\u00e4nen und vollkommene Fassungslosigkeit, als das WM-Finale von Nordostoberlingen um 22:34 Uhr vom lassverschen Schiedsrichter Bastic abgepfiffen wurde. Es war vollbracht: Dagobert Georgie und seine Mannschaft kr\u00f6nen sich, gerade einmal zw\u00f6lf Jahre nach der Gr\u00fcndung des Staates Meadowhouse, zum Fu\u00dfballweltmeister und verewigen sich damit in den Geschichtsb\u00fcchern des Landes und der ganzen Welt. Die Chronik eines besonderen und unvergesslichen Abends.<\/p>\n<p>Schon im Vorhinein merkte man die Besonderheit, die der Sonntag im ganzen K\u00f6nigreich ausl\u00f6ste: In allen St\u00e4dten und D\u00f6rfern im ganzen Land wurden Stra\u00dfen und H\u00e4user geschm\u00fcckt, Leinw\u00e4nde in G\u00e4rten und in Parks aufgestellt, der Vorrat an Bier und anderen Getr\u00e4nken bei den Superm\u00e4rkten und Einzelhandelsgesch\u00e4ften wurde arg strapaziert. Seit dem Finaleinzug der FVM-Auswahl am Dienstag und mit jeder Stunde, die der Sonntag n\u00e4her r\u00fcckte, dominierte ein einziges Thema jedes Gespr\u00e4ch: Werden sie es tats\u00e4chlich machen? Wird die Meadowhousische Nationalmannschaft nach dem Finaleinzug auch den letzten verbliebenen Gegner Fantasio bezwingen und sich unsterblich machen? Die Meinungen gingen auseinander, doch was alle einte war die Vorfreude auf einen ganz besonderen Abend in der Meadowhousischen Geschichte.<\/p>\n<p>Eine Stunde vor Anpfiff schlie\u00dflich wurde die Aufstellung bekannt gegeben, mit der der Coup gelingen sollte: Reichstrainer Georgie vertraute vor allem auf Stammkr\u00e4fte und erfahrene Recken. Neben dem im Tor stets gesetzten Reh spielten in der Abwehr davor Cavenza, Maik\u00e4fer, Moody und B\u00e4umer. Das Mittelfeld enthielt wieder die \u00fcbliche Raute, bestehend aus Eisdrache auf der Sechs, Lobenau auf dem linken und van Doihmel auf dem rechten Fl\u00fcgel, sowie Auge auf der Zehn. Im Sturm waren erneut Magiaro und Exkolber von Beginn an dabei. Nun konnte es also losgehen. Bei angenehmen 25 Grad in Wiesenhausen versammelten sich nun alle wie gebannt vor den Bildschirmen, w\u00e4hrend das letzte Spiel der WM viele Kilometer weiter \u00f6stlich um Punkt 20:00 Uhr schlie\u00dflich angepfiffen wurde. Auf der Trib\u00fcne vor Ort mit dabei: K\u00f6nig Percival I., Reichskanzler Sebastian Schwalbenschwanz, FVM-Pr\u00e4sident Edward Elch und zahlreiche weitere Politiker, etwa Fantasios Pr\u00e4sident Kaskos, Paradies&#8216; Staatschef Ligones oder Weltkaiser Apfulkrax, Ex-Fu\u00dfballer, wie Piotr Rickowicki, Sebastian Podszewka oder Jos\u00e9 Marquez, und viele weitere Prominente.<\/p>\n<p>Das Spiel selbst begann, bei geradezu elektrisierter Atmosph\u00e4re, zun\u00e4chst ruhig. Beiden Mannschaften war anzumerken, dass sie sich vor Ort erst einmal an die Umst\u00e4nde gew\u00f6hnen mussten, ehe es zur ersten Chance des Spiels kam. Diese hatte Fantasio: Saviano spielte einen Ball hinaus auf die rechte Seite zu Pokryta, der sich gegen Cavenza durchsetzte und direkt den Weg in die Mitte suchte. Der Pass auf Forro geriet dann jedoch etwas zu lang, sodass Reh den Ball vor dem fantasianischen Offensivmann abfangen konnte (9.). Meadowhouse war somit gewarnt: Ein einfaches Spiel wird das hier heute nicht, Wachsamkeit war geboten. Doch auch die FVM-Auswahl setzte nun erstmals ein offensives Statement, als kurze Zeit sp\u00e4ter Eisdrache einen Ball per Gr\u00e4tsche von Puntera eroberte und dann den direkten Gegenangriff einleitete. Der von ihm angespielte Lobenau sch\u00fcttelte Pellegrino ab und brachte dann eine gut getimte Flanke in den Strafraum, wo Magiaro beim Kopfball noch von Coppe behindert wurde, weshalb sein Abschluss am Ende leichte Beute f\u00fcr Fantasios Schlussmann Lamenosa war (12.). Wenig sp\u00e4ter sollte er es dann besser machen: Nach einem Einwurf tief in der eigenen H\u00e4lfte sah Moody Auge weitestgehend freistehend im Mittelkreis und schlug den Ball in dessen Richtung. Auge nahm direkt Tempo auf und hatte sofort einige Meter Vorsprung vor seinen Gegenspielern. Nachdem der erste gewollte Ball in die Spitze von Salernita noch abgeblockt wurde, kam der zweite Versuch schlie\u00dflich bei Magiaro an. Der nahm das Spielger\u00e4t kurz an und vollendete dann eiskalt rechts unten ins Eck zur F\u00fchrung f\u00fcr Meadowhouse (17.). Die Bank um Dagobert Georgie sprang ein erstes Mal auf und auch K\u00f6nig Percival I. warf die Arme in die Luft, doch war allen Beteiligten klar, dass die fr\u00fche F\u00fchrung zwar gut, aber wohl noch nicht ausreichend war. Dennoch gab der Vorsprung der FVM-Auswahl nun Selbstvertrauen und sie spielte weiter mutig nach vorn: Van Doihmel rutschte ein Ball aus knapp 15 Metern aus aussichtsreicher Position \u00fcber den Schlappen, sodass die eigentlich geplante Flanke zu einem f\u00fcr Lamenosa unangenehmen Torschuss mutierte, den der fantasianische Schlussmann gerade noch so \u00fcber den Querbalken lenken konnte (23.). Fantasio musste sich in den Minuten nach dem fr\u00fchen R\u00fcckstand erst einmal sammeln, zeigte sich jedoch nach wie vor konzentriert und nicht nerv\u00f6s oder fahrig. Dass der knappe Vorsprung eine enge Angelegenheit werden k\u00f6nnte, wurde dann nach einer halben Stunde klar, als Fantasio erstmals wieder vor dem FVM-Tor auftauchte. De Marzo nahm auf der linken Seite Tempo auf und erarbeitete sich so gegen B\u00e4umer genug Raum zum Flanken. In der Mitte schlie\u00dflich nahm Palmilha den Ball kurz mit der Brust an und schoss ihn dann mit Vollspann aufs Geh\u00e4use von Reh, der sich strecken musste, um den Ball noch um den Pfosten zu lenken (30.). Mit dieser Chance begann dann Fantasios st\u00e4rkste Phase in der ersten H\u00e4lfte, wobei sie sich trotzdem h\u00e4ufig in Eins-gegen-Eins-Duellen verhedderten, sodass wirkliche Torsch\u00fcsse kaum zustande kamen. Doch zeigte sich die Mannschaft von Pietro Calpinhado dann von ihrer effektiven Seite: Saviano setzte sich im Zweikampf durch gegen Eisdrache und hatte auf einmal Raum vor sich. Nach einem Ball auf die linke Seite zu de Marzo, spielte dieser direkt weiter zu Puntera, der wiederum mit einem Kontakt Forro in die Gasse zwischen Moody und Maik\u00e4fer schickte. Forro lie\u00df sich die Chance nicht nehmen und \u00fcberwand Reh per Heber zum Ausgleich f\u00fcr die S\u00fcdtitanier (37.). Damit war alles wieder auf Anfang gestellt und die zwischenzeitlich schon euphorische Feierstimmung in den Meadowhousischen Bl\u00f6cken und auch in der fernen Heimat wurde etwas getr\u00fcbt. Nach einer weiteren Chance f\u00fcr Fantasio nach einem Freisto\u00df von Puntera (42.), der von Maik\u00e4fer jedoch zur Ecke gekl\u00e4rt wurde, pfiff Referee Bastic schlie\u00dflich zur Halbzeitpause. Meadowhouse hatte sich in den ersten 45 Minuten vor allem zu Beginn sehr gut pr\u00e4sentiert und war zudem in F\u00fchrung gegangen, was Hoffnung auf die zweite Halbzeit machte, auch wenn Fantasio vor der Pause deutlich st\u00e4rker geworden war.<\/p>\n<p>Die zweite H\u00e4lfte begann ohne Wechsel und startete mit einem erneut aggressiv anlaufenden Fantasio, das nach dem Seitenwechsel scheinbar unbedingt ein fr\u00fches F\u00fchrungstor erzwingen wollte. Bis auf einen abgef\u00e4lschten Ball von Pokryta (51.), den Reh zur Seite abwehrte, entstand jedoch wenig Gefahr, auch weil Meadowhouse die R\u00e4ume in der Defensive nun extrem dicht machte, was den kombinationsfreudigen Fantasianern das Leben schwer machte. Dennoch \u00fcberstand Meadowhouse auf diese Weise die von Fantasio klar dominierten 15 Minuten nach der Pause schadlos. Nachdem eine Stunde gespielt war, g\u00f6nnte sich Fantasio eine Auszeit vom st\u00e4ndigen Pressingspiel und Meadowhouse bekam wieder mehr M\u00f6glichkeiten, um sich nach vorne zu entfalten. Und dieser Raum w\u00e4re von Lobenau beinahe genutzt worden: Nach einem scharf auf die linke Seite gespielten Ball von Auge, erlief sich der Au\u00dfenbahnspieler den Pass noch vor der Torauslinie und setzte dann zu einem Solo an, an dessen Ende er drei fantasianische Abwehrleute stehen lie\u00df, dann jedoch an der starken Reaktion Lamenosa scheiterte, der die Hand hochriss und den Ball an den rechten Pfosten lenkte (64.). Dennoch war dies der Auftakt f\u00fcr die beste Meadowhousische Phase des Spiels. Nach einem wiederum von Lamenosa zur Ecke abgewehrten Versuch von Exkolber, geschah dann der n\u00e4chste H\u00f6hepunkt dieses Finals: Die Ecke, getreten von Lobenau von der linken Seite, segelte quer durch den Strafraum hindurch und fand an der \u00e4u\u00dfersten Ecke des 16-Meter-Raums van Doihmel, der den Ball kurz annahm und dann mit dem Au\u00dfenrist sehenswert rechts im langen Eck unterbrachte, vorbei an allen im Strafraum positionierten Spielern (68.). Nun war der Jubel allenthalben schon deutlich ekstatischer und sowohl auf dem Feld, als auch auf den R\u00e4ngen und in der fernen Heimat nahm das bisher kaum f\u00fcr m\u00f6glich Gehaltene auf einmal zumindest Konturen an. Kurz nach dem Tor wechselte Georgie dann auch zum ersten Mal und brachte mit Fasan f\u00fcr Magiaro einen St\u00fcrmer f\u00fcr einen St\u00fcrmer, wohl auch, um Fantasio weiterhin hinten besch\u00e4ftigt zu halten. Beinahe w\u00e4re sein Plan auch aufgegangen, doch Fasan verstolperte nach einem Zuspiel von Exkolber vor Lamenosa und so blieb es bei der knappen 2:1-F\u00fchrung (74.). Die Uhr lief nun f\u00fcr Meadowhouse, doch nun kam der Faktor ins Spiel, den neben Dagobert Georgie selbst auch viele Experten im Vorlauf des Spiels immer wieder rezitiert hatten: Fantasios Erfahrung, insbesondere mit R\u00fcckschl\u00e4gen in wichtigen Spielen. Und so kam es, dass die S\u00fcdtitanier nach einem Ballgewinn von de Marzo auf der linken Seite \u00fcberfallartig nach vorne st\u00fcrmten und die FVM-Abwehr dabei aushebelten: De Marzos Ball in die Mitte zu Marconato wurde von diesem auf Palmilha abgelegt und der Routinier vollendete wie selbstverst\u00e4ndlich links unten zum erneuten Ausgleich (78.). Erneut wurde die Stimmung allenthalben erst einmal getr\u00fcbt, doch nur wenige Minuten sp\u00e4ter folgten weitere Anfeuerungsrufe im Hauptstadtstadion von Nordostoberlingen und auch in der Heimat hielt es mit jeder Minute weniger Zuschauer auf den St\u00fchlen und Gartenb\u00e4nken. Bemerkenswert war in der Schlussphase dann jedoch vor allem die Wechseltaktik von Reichstrainer Georgie: Obwohl eine Verl\u00e4ngerung mit jeder vergehenden Minute wahrscheinlicher wurde, wechselte er noch w\u00e4hrend der regul\u00e4ren Spielzeit zwei Mal und hatte sein Kontingent damit ausgesch\u00f6pft: Erst kam Kreuzotter f\u00fcr Lobenau (82.), dann noch Jatow f\u00fcr van Doihmel (86.). Dieser Schritt, die laufintensiven Au\u00dfenbahnspieler kurz vor der Verl\u00e4ngerung zu tauschen, sollte sich sp\u00e4ter als Schl\u00fcssel zum Sieg entpuppen. Die regul\u00e4re Spielzeit wurde mit zunehmender Dauer zudem immer chancen\u00e4rmer, da keine der beiden Mannschaften nun noch voll ins Risiko ging, um ein Last-Minute-Aus zu verhindern. So kam es nach vier Minuten Nachspielzeit, wie es kommen musste: Es gab Verl\u00e4ngerung und die Emotionen konnten sich zumindest kurz noch einmal etwas abk\u00fchlen.<\/p>\n<p>Kurz darauf ging es dann in die halbst\u00fcndige Zugabe des Endspiels und mit jeder nun vergehenden Minute wurde das Spiel und die Atmosph\u00e4re intensiver. Beginnend mit einer Aktion von Eisdrache, in der er die beinahe schon perfekte F\u00fchrung von Fantasio gerade noch verhinderte: Gravisso hatte einen langen Ball in die H\u00e4lfte von Meadowhouse gespielt, wo sich Maik\u00e4fer versch\u00e4tzte und unter dem Ball durchlief, wodurch Marconato auf einmal viel Platz auf der halbrechten Seite hatte und nur noch Reh vor sich. \u00c4hnlich wie Forro beim 1:1 schoss er den Ball per Heber in Richtung Tor, wo wie aus dem Nichts Eisdrache auftauchte, der direkt nach Maik\u00e4fers Fehler zum eigenen Tor gesprintet war und Marconatos Schuss per Gr\u00e4tsche noch von der Linie kratzte (96.). W\u00e4hrend Marconato ungl\u00e4ubig dem Ball hinterher schaute, lie\u00df sich Eisdrache von seinen Mitspielern feiern und sorgte so f\u00fcr eine Art Initialz\u00fcndung bei der FVM-Auswahl. Kurze Zeit sp\u00e4ter folgte dann n\u00e4mlich auch die erste gute M\u00f6glichkeit f\u00fcr Meadowhouse, als Kreuzotter sich gegen Pellegrino behauptete und dann eine wunderbar getimte Flanke auf den Elfmeterpunkt brachte, wo Fasan unter Aufbringung seines gesamten K\u00f6rpers einen Kopfball mit Torpedo-Geschwindigkeit auf das Tor von Lamenosa brachte. Doch der fantasianische Schlussmann bekam irgendwie noch die Finger an die Kugel und lenkte sie \u00fcbers Tor (102.). Bei der anschlie\u00dfenden Ecke war es dann Moody, der nur Zentimeter am rechten Pfosten vorbeik\u00f6pfte. Kurz darauf war die erste H\u00e4lfte der Verl\u00e4ngerung vorbei und Georgie schwor seine Mannschaft gestenreich noch einmal auf die letzte Viertelstunde des Finals ein.<\/p>\n<p>In der zweiten H\u00e4lfte der Verl\u00e4ngerung dann der n\u00e4chste Schock f\u00fcr Meadowhouse: Nach einem Zweikampf mit de Marzo blieb B\u00e4umer auf H\u00f6he der Mittellinie liegen und blutete am rechten Knie. Nachdem es f\u00fcr einige Minuten zun\u00e4chst nicht gut aussah, stand der Rechtsverteidiger des VfB Ahornsburg jedoch noch einmal auf und spielte mit Verband am Knie weiter, unter dem Applaus der Zuschauer (108.). Sowieso gingen nun alle beteiligten Spieler an ihre Grenzen: Auge und Puntera mussten nach einem Zweikampf behandelt werden und trugen beide eine Platzwunde am Kopf davon (112.). Der Spielfluss kam dadurch nicht mehr wirklich zustande, sodass sich viele bereits auf eine Verl\u00e4ngerung einstellten, doch dann kam der eine Moment, der in solchen Spielen alles bedeutet und in denen die Zeit gef\u00fchlt still steht: Nach einem Abwurf von Reh auf Cavenza, setzte dieser einen kurzen Sprint an und \u00fcberlief auf der linken Seite zwei Gegenspieler, ehe er den Ball in die Mitte zu Auge gab. Auge schaltete noch einmal schnell und brachte Jatow rechts ins Spiel, der nun ebenfalls Tempo aufnahm, dem die fantasianischen Gegenspieler nicht mehr gewachsen waren. Auf H\u00f6he des Strafraums spielte Jatow den Ball dann eigentlich viel zu weit in den Sechszehner hinein, doch Fasan rettete den Ball noch vor der Auslinie und gr\u00e4tschte ihn in die Mitte, was f\u00fcr einen \u00dcberraschungsmoment in der fantasianischen Defensive sorgte: Kurz stimmte die Zuordnung nicht, Exkolber schaltete am schnellsten und schoss den Ball im Fallen an Lamenosa vorbei aus sechs Metern oben links in den Winkel (115.). Jetzt gab es kein Halten mehr: Dagobert Georgie sprang in seiner Trainerzone auf und ab, K\u00f6nig Percival I. verlor beim Aufspringen von seinem Platz beinahe seine Krone und in der fernen Heimat brach ein Jubel aus, der sicherlich bis nach Paradies und Atlantis zu h\u00f6ren war. Dennoch war das Spiel noch nicht vorbei und Meadowhouse musste die letzten Minuten noch \u00fcberstehen, doch Fantasio war der Glaube nun anscheinend selbst abhanden gekommen. Es wurden schlie\u00dflich vier Minuten Nachspielzeit angezeigt, was angesichts der vielen Verletzungen auch in Ordnung ging. Und doch gab es noch die letzte Chance f\u00fcr die S\u00fcdtitanier: In der zweiten Minute der Nachspielzeit entschied Referee Bastic noch einmal auf Freisto\u00df etwa 25 Meter vor dem Tor. Routinier Puntera nahm sich der Verantwortung schlie\u00dflich an und brachte den Ball aufs Tor von Reh, traf jedoch nur rechts das Au\u00dfennetz. Es sollte die letzte Aktion im Spiel sein, zwei Minuten sp\u00e4ter pfiff Bastic ab und es war vollbracht.<\/p>\n<p>Nun spielten sich unfassbare Szenen auf dem Rasen ab: FVM-Trainer Dagobert Georgie stand nach dem Abpfiff kurz wie in Schockstarre am Seitenrand, ehe er von Sportdirektorin Mathilda Mausohr fast \u00fcber den Haufen gerannt wurde. Auf dem Feld lagen sich Torwart Reh und Abwehrchef Moody in den Armen, wobei letzterer kurz darauf unter Tr\u00e4nen auf den Boden von Nordostoberlingen sank. B\u00e4umer, Eisdrache und Kapit\u00e4n Auge die im Spiel mit Abstand am meisten einstecken mussten, schauten vollkommen erledigt und ehrf\u00fcrchtig auf die jubelnden Massen auf den R\u00e4ngen, ehe auch sie vom Rest der Mannschaft in Feierlaune gebracht wurden und Siegtorsch\u00fctze Exkolber wurde von Ersatztorwart Nebel und Innenverteidiger F\u00fcrchte-Knallus auf die Schultern genommen und quer durchs Stadion getragen.<\/p>\n<p>Viele Kilometer weiter westlich auf der paradiesischen Halbinsel war die Szenerie nicht viel anders. Insbesondere in Wiesenhausen stand die Welt Kopf: In der H\u00f6hle, wo die drei Dromornisse im Garten ein gro\u00dfes Public Viewing mit Grill und allem, was dazu geh\u00f6rt, organisiert hatten, z\u00fcndete Dobby kurz nach Abpfiff ein Sortiment Feuerwerksk\u00f6rper, das den Himmel \u00fcber Wiesen-Zentrum erhellte und Entwicklungsdromorniss Winter \u00f6ffnete eine 10 Liter-Flasche Champagner und lie\u00df es sich nicht nehmen, die Anwesenden damit zu \u00fcbergie\u00dfen. Er sollte erst sp\u00e4ter mit Hilfe von Feuerwasser wieder gestoppt werden. Ein weiterer Hotspot war die Kneipe &#8222;Big Ben um die Ecke&#8220;, wo sich drinnen und drau\u00dfen eine riesige Menschenmenge versammelt hatte und Wirt Thomas Rensing den Umsatz seines Lebens machte. Auch hier sorgte Ex-Sicherheitsdromorniss Marko Maszliskus mit Pyrotechnik f\u00fcr ein gro\u00dfes Hallo. Doch auch die offiziellen Geb\u00e4ude in Wiesenhausen lie\u00dfen es sich nicht nehmen, an den Feierlichkeiten teilzunehmen: Burg Daunenfels, Schloss Wiesenhausen, das Titanien-Center und Hogwarts wurden in den Nationalfarben angestrahlt und Burgdrache Dragomir zog ein gigantisches Banner mit der Aufschrift: &#8222;Weltmeister 1822 &#8211; Danke f\u00fcr Alles!!&#8220; quer \u00fcber den Wiesenhausener Nachthimmel. Auch in anderen St\u00e4dten des Landes wurde nun ausgiebig zelebriert: In Rubinburgh sprangen hunderte in die Wasserstra\u00dfen und feierten, ebenso wie in den K\u00fcstenst\u00e4dten entlang der Westparadiesischen Bucht.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck in Nordostoberlingen reckte schlie\u00dflich Kapit\u00e4n Auge um 23:08 Uhr den goldenen Pokal des Weltmeisters in die H\u00f6he und nun gingen die Feierlichkeiten auch in Mailodis erst richtig los. WRF-Reporter Karl-Josef Singmann war mittendrin und nahm Interviews auf, die wohl noch in Jahrzehnten Kult- und Legendenstatus haben werden. FVM-Trainer Dagobert Georgie etwa, der \u00fcberhaupt nicht zu Wort kam, weil sich rund um ihn herum eine feiernde Spielertraube gebildet hatte, sodass er nur noch die Worte: &#8222;Ich will zu dem Spiel gar nichts sagen. Ich will jetzt nur noch feiern!&#8220; herausbrachte und wieder verschwand. Oder das Abwehrtrio Moody, B\u00e4umer und Cavenza, das vor dem Mikrofon spontan die &#8222;Wiesenhausener Volkshymne&#8220; anstimmte und sich dabei als erstaunlich textsicher entpuppte. Oder Ersatztorwart Igel, der von Canitz und Tepes w\u00e4hrend des Interviews immer wieder gesagt bekam, dass er aufgrund seines jungen Alters doch sicherlich bald ins Bett m\u00fcsste, bis sie ihn mit einer Bierdusche noch einmal zum Weltmeister &#8222;tauften&#8220;. Es sollte noch ein langer Abend werden in Nordostoberlingen und die Spieler feierten zusammen mit den vor Ort befindlichen Fans bis sp\u00e4t in die Nacht hinein.<\/p>\n<p>Die Bedeutung dieses Titels ist auch in der j\u00fcngeren Wiesenhausener und Meadowhouser Geschichte gar nicht hoch genug einzusch\u00e4tzen. Auch wenn es sich vermeintlich nur um einen sportlichen Titel handelt, ist Meadowhouse damit nicht nur auf dem Fu\u00dfball-Olymp angekommen. Nach Jahren des Kampfes, sei es im Paradiesischen Unabh\u00e4ngigkeitskrieg Anfang der 1790er Jahre, im Winterkrieg 1808\/09, in der Weltschlacht 1812 oder dem schwierigen Verh\u00e4ltnis zu Gr\u00fcnland bis vor wenigen Jahren, ist dieser Titel wie ein heilendes Elixier f\u00fcr die ganze Nation. Der erste WM-Titel seit 1758, der wieder auf die Paradiesische Halbinsel geht, hat damit f\u00fcr die Spieler, f\u00fcr die B\u00fcrger und f\u00fcr Meadowhouse als Staat eine unfassbar gro\u00dfe Bedeutung, deren Umfang sich wohl erst in der Zukunft einigerma\u00dfen ermessen lassen wird. F\u00fcr den Moment ist alles einfach nur Freude, Gl\u00fcck und Ungl\u00e4ubigkeit, was wohl so lange anhalten wird, bis die Mannschaft mit dem WM-Pokal am Dienstag erst auf dem Flughafen Wiesenhausen-Drachenebene und sp\u00e4ter dann auf Schloss Wiesenhausen erwartet wird, wo sich bis zu einer Million Menschen angek\u00fcndigt haben. Ob in diesen Tagen \u00fcberhaupt so etwas wie Normalit\u00e4t in Meadowhouse walten kann, ist sehr fraglich, doch es ist auch unerheblich, denn seit gestern sind wir alle Weltmeister und mit Normalit\u00e4t hat das ganz sicher nichts zu tun.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Finaleinzug im dritten Anlauf: Meadowhouse \u00fcberrollt Gr\u00fcnland und steht im Endspiel<\/strong><\/p>\n<p>Aller guten Dinge sind drei, hei\u00dft es bekannterma\u00dfen, und selten konnte dieser Spruch wohl so passend angewendet werden, wie im Fall des Auftritts der Meadowhousischen Nationalmannschaft am gestrigen Dienstagabend im Halbfinale der Weltmeisterschaft von Mailodis. Am Ende stand nach der dritten Halbfinalteilnahme in Folge bei der dritten WM-Teilnahme als eigener Staat \u00fcberhaupt, der erste Sieg und damit auch der erste Einzug ins Endspiel einer WM-Endrunde. Dazu kam eine Leistung gegen den amtierenden Titanienmeister und Erzrivalen Gr\u00fcnland, die wohl auch k\u00fchnste Optimisten der Mannschaft von Dagobert Georgie nicht zugetraut h\u00e4tten.<\/p>\n<p>FVM-Trainer Georgie blieb sich auch im Halbfinale treu: Erneut tauschte er die Startelf auf diesmal zwei Positionen aus im Vergleich zum Spiel gegen Dagobinien im Viertelfinale. Vor Keeper Reh blieb die Defensive, bestehend aus Cavenza, Moody, Maik\u00e4fer und B\u00e4umer gleich, ebenso Sechser Eisdrache. Davor agierten auf den Fl\u00fcgeln links Lobenau und rechts van Doihmel, Auge auf der Zehn statt Canitz und im Sturm wurde Fasan von Magiaro neben Exkolber ersetzt. Die Marschrichtung war klar: Endlich wollte man, nach immer wieder erfolgten Niederlagen gegen Gr\u00fcnland bei gro\u00dfen Turnieren, zuletzt vor gerade einmal zwei Jahren, als man im TM-Viertelfinale am sp\u00e4teren Turniersieger scheiterte, wollte man diesmal unbedingt den Fluch besiegen, den Nachbarn schlagen und erstmals in ein Turnierendspiel einziehen.<\/p>\n<p>Das Spiel im altehrw\u00fcrdigen Stadion von Westerloe begann, trotz der aufgeheizten Atmosph\u00e4re auf den R\u00e4ngen, zun\u00e4chst verhalten und mit einer typischen Abtastphase beider Teams. Eine erste Torann\u00e4herung von Gr\u00fcnland in Person von Rothner endete kontrolliert im Toraus (6.). Doch schon die n\u00e4chste M\u00f6glichkeit im Spiel bedeutete das erste Tor: Van Doihmel setzte sich auf der rechten Seite gegen Gr\u00fcnberger durch und konnte ungest\u00f6rt ins Zentrum flanken. Dort kl\u00e4rte Gryszius den Ball zun\u00e4chst per Kopf, jedoch genau in die Beine von Lobenau. Dieser legte quer vor den Strafraum auf Auge, der den Ball kurz annahm und dann unhaltbar f\u00fcr Gr\u00fcnlands Torwart Wiesenberger links unten im Tor versenkte (10.). Der Meadowhousische Anhang auf den R\u00e4ngen geriet ein erstes Mal au\u00dfer sich vor Freude, w\u00e4hrend Reichstrainer Georgie noch relativ ruhig blieb, zu viel Spielzeit lag noch vor den Akteuren. Gr\u00fcnland, welches sich in den vergangenen Wochen vergleichbar stark und k\u00e4mpferisch pr\u00e4sentiert hatte, wie die FVM-Auswahl, brachte der fr\u00fche R\u00fcckstand jedoch nicht aus dem Konzept: Nur kurze Zeit nach dem 1:0 rauschte ein Distanzschuss von Viertelfinalheld Ruljaka einen halben Meter am rechten Torwinkel des Meadowhousischen Tores vorbei (14.). Das Spiel war nun endg\u00fcltig aus der verhaltenen Phase vom Beginn herausgekommen und entwickelte sich zu einer ansehnlichen Partie, was auch daran lag, dass beide Mannschaften mit viel Zug nach vorne spielten. Dennoch konnte man das Gef\u00fchl bekommen, dass bei den FVM-Akteuren immer noch ein bisschen mehr Wille und Leidenschaft zu versp\u00fcren war, als bei den gr\u00fcnl\u00e4ndischen Spielern. Die n\u00e4chste Chance gab es dann auch wieder auf FVM-Seite, als Exkolber nach einem Einwurf auf H\u00f6he des gr\u00fcnl\u00e4ndischen Strafraums den Ball nicht richtig traf, diesen dadurch aber umso gef\u00e4hrlicher machte, sodass Wiesenberger ihn gerade noch so um den rechten Pfosten lenken konnte (23.). Gr\u00fcnland seinerseits agierte in der Offensive h\u00e4ufig hektisch und \u00fcberst\u00fcrzt, sodass es f\u00fcr die Meadowhousische Defensive oft ein Leichtes war, Passwege zuzustellen oder im Zweikampf die B\u00e4lle zu erobern. Auf Grundlage einer solchen Szene erh\u00f6hte die FVM-Auswahl kurze Zeit sp\u00e4ter dann auch auf 2:0. Ein Ballgewinn von Cavenza gegen Ruljaka war der Ausgangspunkt. Ersterer legte den Ball ins Zentrum zu Eisdrache, der dann mit einem weiten Ball van Doihmel auf der rechten Seite in Szene setzte. Van Doihmel lie\u00df dann mit Gr\u00fcnberger und Haidmann gleich zwei Verteidiger stehen, legte kurz ab zu Magiaro und der schloss gekonnt gegen die Laufrichtung Wiesenberger aus etwa 15 Metern ab zum 2:0 rechts unten im Kasten des Meadowhousischen Nachbarstaats. Diesmal ging auch Dagobert Georgie beim Jubeln mehr aus sich heraus und schon nach einer knappen halben Stunde schien das gro\u00dfe Ziel tats\u00e4chlich greifbar zu sein. Doch schien das zweite Gegentor nun der Weckruf gewesen zu sein, den der Titanienmeister gebraucht hatte: Nur drei Minuten nach dem 0:2 gelang ihnen der Anschlusstreffer. Nach einer Ecke von von Hausloh verl\u00e4ngerte Loof den Ball per Kopf an den rechten langen Pfosten, wo Innenverteidiger Haidmann mit nach vorne gekommen war und den Ball, ebenfalls per Kopf, ins FVM-Tor bugsierte. Pl\u00f6tzlich war alles wieder spannend. Der Anschlusstreffer war nun der Auftakt f\u00fcr die mit Abstand beste gr\u00fcnl\u00e4ndische Phase im gesamten Spiel. Dreimal kamen sie bis zur Pause gef\u00e4hrlich vor das Tor von FVM-Schlussmann Reh: Erst scheiterte Erhardt mit einem Schuss aus knapp zwanzig Metern an einer gl\u00e4nzenden Reaktion Rehs, der den Ball per \u00dcbergreifen aus dem linken Winkel kratzte (35.), dann gr\u00e4tschte Moody den Ball vor dem einschussbereiten Rothner gerade noch so ins Toraus (39.) und bei der darauffolgenden Ecke k\u00f6pfte Gryszius nur Zentimeter rechts am Tor vorbei (41.). Doch gelang es Meadowhouse, diese Phase zu \u00fcberstehen und es blieb beim knappen 2:1-Vorsprung zur Pause.<\/p>\n<p>Nach dem Seitenwechsel erlebten die Anwesenden eine Art Deja-Vu: \u00c4hnlich wie gegen Dagobinien machte Meadowhouse auch diesmal mit der ersten Aktion in der zweiten H\u00e4lfte ein Tor und erneut war es Exkolber, der sich daf\u00fcr verantwortlich zeichnete. Nach einem unkontrollierten Pressschlag im Mittelfeld gewann Auge das Kopfballduell gegen Hantil und verschaffte so Magiaro ein bisschen Freiraum. Dieser nutzte den sich ihm bietenden Raum, indem er einen perfekt getimten Heber in den Lauf von Exkolber spielte, der schon nach wenigen Metern einen geh\u00f6rigen Vorsprung gegen\u00fcber seinen Gegenspielern hatte und dann im Duell gegen Wiesenberger die Nerven behielt und den Ball unten rechts zum 3:1 einschob (48.). Damit war der alte Abstand wiederhergestellt und der zu bef\u00fcrchtenden Offensive Gr\u00fcnlands zu Beginn der zweiten Halbzeit war direkt der Wind aus den Segeln genommen worden. So zeigte sich der Titanienmeister nun auch zunehmend beeindruckt vom FVM-Auftritt. Die n\u00e4chste Chance bot sich f\u00fcr Magiaro, der schneller handelte als drei gr\u00fcnl\u00e4ndische Defensivspieler und als erster an einem von Hantil unkontrolliert zur\u00fcckgespielten Pass war. Schlie\u00dflich wurde er jedoch noch so abgedr\u00e4ngt, dass Wiesenberger mit dem unplatzierten Abschluss wenig Probleme hatte (56.). Kurze Zeit sp\u00e4ter musste der gr\u00fcnl\u00e4ndische Schlussmann dann jedoch sein gesamtes K\u00f6nnen aufweisen: Nach einer Ecke von van Doihmel sprang Maik\u00e4fer am h\u00f6chsten und k\u00f6pfte den Ball an den linken Innenpfosten, von wo aus er zur\u00fcck ins Spielfeld sprang. Den Rebound erreichte Exkolber, dessen Schuss der halb am Boden liegende Wiesenberger spektakul\u00e4r mit dem Fuss abwehren konnte (63.). Gr\u00fcnland trat in der Offensive so gut wie gar nicht mehr in Erscheinung und wurde von der Wucht der Meadowhousischen Angriffe, die schon mit der Gewinnung des Balls in der Viererkette begann, zunehmend \u00fcberfordert. Nur ein Abschluss vom mittlerweile eingewechselten Piersk\u00e4mper fand \u00fcberhaupt den Weg zu FVM-Schlussmann Reh in der zweiten Halbzeit (68.). Reichstrainer Georgie wechselte schlie\u00dflich das erste Mal, brachte auf der linken Seite den Held aus dem Dagobinien-Spiel, Kreuzotter, f\u00fcr Lobenau (71.). Dieser f\u00fcgte sich in die Maschinerie prompt auch gut ein und zwang Wiesenberger wenig sp\u00e4ter zur n\u00e4chsten Flugeinlage (74.). Aufgrund des Spielverlaufs war es so wenig \u00fcberraschend, als vier Minuten sp\u00e4ter dann das n\u00e4chste Tor f\u00fcr Meadowhouse fiel und damit auch die endg\u00fcltige Entscheidung in diesem WM-Halbfinale: Nach einer Ecke von Kreuzotter schloss Magiaro volley sehr sehenswert ab, wurde jedoch von Haidmann auf der Linie geblockt und der Ball aus dem Strafraum gekl\u00e4rt. Dort landete der Ball direkt vor den F\u00fc\u00dfen von Eisdrache, der das Spielger\u00e4t ohne Annahme direkt nahm und mit ungeheurer Geschwindigkeit genau oben rechts im Winkel platzierte (78.). Nun verwandelte sich die Meadowhousische Fankurve endg\u00fcltig in ein Tollhaus und Eisdrache lie\u00df sich geb\u00fchrend feiern. Um weitere Zeit von der Uhr zu nehmen, wechselte Georgie schlie\u00dflich noch zweimal: F\u00fcr Torsch\u00fctze Magiaro kam Wyvernus im Sturm und f\u00fcr B\u00e4umer wurde Drachkopf gebracht (82.). Doch auch in der Schlussphase war von einer gr\u00fcnl\u00e4ndischen Offensive kaum etwas zu sehen, sodass Meadowhouse das Spiel, nach einer weiteren Chance f\u00fcr Wyvernus (87.), schlie\u00dflich unerwartet souver\u00e4n \u00fcber die Zeit brachte. Am Ende stand ein \u00fcber weite Strecken dominanter 4:1-Sieg zu Buche, der den erstmaligen Einzug in ein WM-Endspiel bedeutete.<\/p>\n<p>Reichstrainer Georgie strahlte nach dem Abpfiff zufrieden in die Kameras und war voll des Lobes f\u00fcr seine Mannschaft: &#8222;Das war heute unser bester Auftritt bei diesem Turnier. Das war ein Sieg, den sich die Spieler, die Fans und das ganze Land seit Jahren gew\u00fcnscht haben und nun ist er Realit\u00e4t geworden. Ich wei\u00df noch gar nicht, was ich dazu sagen soll. Wir stehen tats\u00e4chlich im Endspiel und haben die M\u00f6glichkeit hier den Titel zu holen. Wenn mir das jemand vor der WM gesagt h\u00e4tte bei den Teilnehmern und Gegnern h\u00e4tte ich ihn wahrscheinlich f\u00fcr verr\u00fcckt erkl\u00e4rt. Der heutige Auftritt war ziemlich nah an dem dran, was ich mir als Spielidee f\u00fcr diese Mannschaft vorstelle und wenn wir so am Sonntag auftreten, dann m\u00fcssen wir uns vor niemandem verstecken.&#8220;<\/p>\n<p>Das nun von Meadowhouse zu bestreitende Finale der WM in Mailodis wird am kommenden Sonntag um 20:00 Uhr in der mailodischen Hauptstadt Nordostoberlingen ausgetragen. Mit wem es die Auswahl von Dagobert Georgie zu tun bekommen wird, wird am heutigen Abend in Honigblumenmarmor entschieden, wenn dort der zweimalige Weltmeister und amtierende Vize-Weltmeister Fantasio und der einfache Weltmeister Mittelland aufeinander treffen, in einer Wiederauflage des Halbfinals von vor vier Jahren. Gr\u00fcnland hingegen trifft einen Tag vorher am Samstag um 20:00 Uhr in Br\u00f6nen im Spiel um Platz drei auf den Verlierer des heutigen Halbfinals und k\u00f6nnte immerhin noch die Bronzemedaille gewinnen. Doch liegt der Fokus aus meadowhousischer Sicht nun nat\u00fcrlich auf dem Endspiel am Sonntag, ganz gleich ob der Gegner Fantasio oder Mittelland hei\u00dfen wird. Es wird ein ganz besonderes Spiel, nicht nur f\u00fcr die anwesenden Meadowhouser in Nordostoberlingen, sondern f\u00fcr alle 912 Millionen Meadowhouser, die das Spiel gebannt vor den Bildschirmen des Reiches verfolgen werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Last-Minute-Sieg nach Aufholjagd: Meadowhouse steht im Halbfinale<\/strong><\/p>\n<p>Nach dem dramatischen und knappen Achtelfinalspiel der FVM-Elf gegen Polynesien waren Experten und Zuschauer sehr gespannt auf den n\u00e4chsten Auftritt der Meadowhousischen Nationalmannschaft am Freitag. Gegner um 16:00 Uhr im Finalstadion von Nordostoberlingen war der Titanienmeister von 1816, Dagobinien, die sich in ihrem Achtelfinale 1:0 gegen Whale durchgesetzt hatten. Allenthalben wurde ein ebenso knappes Spiel prognostiziert wie bereits eine Runde zuvor, doch nahm das Spiel am Ende einen g\u00e4nzlich anderen Verlauf, als das gegen Polynesien vergangene Woche.<\/p>\n<p>Reichstrainer Dagobert Georgie ver\u00e4nderte die Startaufstellung der FVM-Auswahl diesmal erneut. Statt des 4-1-4-1-Systems, mit dem man gegen Polynesien begonnen hatte, kehrte er wieder zum davor \u00fcblichen 4-4-2 mit Raute im Mittelfeld zur\u00fcck. Im Tor stand erneut Reh, in der Abwehr davor Laube, Maik\u00e4fer, Moody und B\u00e4umer, sowie Eisdrache auf der Sechs. Auf der rechten Seite begann van Doihmel, auf der linken Seite Lobenau und auf der Zehn Canitz. Die beiden Sturmspitzen wurden von Exkolber und Fasan besetzt.<\/p>\n<p>Das Spiel begann zun\u00e4chst verhalten. Beide Mannschaften nahmen sich in den ersten gut zehn Minuten Zeit, sich mit dem Spiel des Gegners vertraut zu machen, ohne gr\u00f6\u00dfere Abschlussm\u00f6glichkeiten zu erzwingen. Umso bitterer war es aus Sicht der FVM-Auswahl, dass die erste richtige Torm\u00f6glichkeit im Spiel direkt zum 1:0 f\u00fcr Dagobinien f\u00fchrte. Dos Santos eroberte den Ball gegen Canitz und machte das Spiel dann schnell, indem er den Ball auf den rechten Fl\u00fcgelspieler Odere rauslegte. Dieser lie\u00df Cavenza stehen und brachte den Ball in den Raum vor dem Strafraum. Dort nahm Dosmanos den Ball mit der Brust an und legte ihn in einer Bewegung auf den am Elfmeterpunkt lauernden Malzeme, der den Ball aus der Drehung direkt nahm und unhaltbar f\u00fcr Reh oben links im Tor unterbrachte. Jubelnd lief Malzeme, ebenfalls ein Titanienmeister von vor sechs Jahren in die Kurve der dagobinischen Fans und lie\u00df sich feiern. Der fr\u00fcheste R\u00fcckstand f\u00fcr die FVM-Elf bei diesem Turnier hatte dann auch Auswirkungen auf das weitere Spiel: Unmittelbar nach dem 1:0 f\u00fcr die S\u00fcdtitanier unterlief Eisdrache ein fast folgenschwerer Stockfehler, als ihm der Ball bei der Annahme zu weit wegsprang, Dosmanos dazwischen gr\u00e4tschte und dann den Ball in Richtung Ezechiels spielte. Der Pass war allerdings zu lang, sodass Reh vor dem dagobinischen Offensivmann am Ball war (17.). Auch in der Folge war Dagobinien spielbestimmend. Meadowhouse fand nur selten den Weg in Richtung des Tores von Dagobiniens Schlussmann Maracores, die beste Chance hatte Canitz mit einem Distanzschuss, der jedoch einen guten Meter links am Tor vorbei ging (23.). Dagobinien hingegen spielte mit gro\u00dfem Pressing, viel Laufaufwand und einer robusten Zweikampff\u00fchrung, sodass sie die Meadowhouser h\u00e4ufig schon kurz hinter der Mittellinie stoppten und einen Gegenangriff einleiten konnten. W\u00e4hrend ein solcher Angriff in der 28. Minute \u00fcber Marcallo und Malzeme durch eine Fussabwehr von Reh noch vereitelt wurde, musste der FVM-Keeper zwei Minuten sp\u00e4ter erneut hinter sich greifen. Nach einem Einwurf auf H\u00f6he der Mittellinie nahm Odere auf der rechten Seite Tempo auf und zog dann schnell in die Mitte. Statt des erwarteten langen Balls auf Malzeme vollzog er einen Seitenwechsel zu Marcallo, der weitestgehend ungedeckt war. Marcallo legte sich den Ball kurz zurecht und brachte dann eine Flanke mit starkem Zug weg vom Tor in Strafraum, wo sich Ezechiels gegen Maik\u00e4fer im Kopfballduell durch setzte und das Spielger\u00e4t gegen die Laufrichtung von Reh rechts unten im Tor versenkte (30.). Das 0:2 aus Meadowhousischer Sicht lie\u00df auch FVM-Trainer Georgie kurz konsterniert an der Seitenlinie stehen, ehe er sich umgehend mit seinen Co-Trainern \u00fcber das weitere Vorgehen beriet. Nach der Erh\u00f6hung der F\u00fchrung nahm Dagobinien erstmals in der Partie das Tempo ein wenig heraus und lie\u00df Meadowhouse mehr Ballbesitz und auch mehr Raum. Sobald die FVM-Auswahl jedoch gef\u00e4hrlich in die N\u00e4he des dagobinischen Tores kam, war meist Endstation. So wurde ein Schussversuch von Exkolber von Timosei geblockt (35.) und ein Dribbling von Fasan, bei dem er Ernestis zwar stehen lassen konnte, wurde im n\u00e4chsten Moment von Louisao unterbunden (39.). Kurz vor der Pause w\u00e4re es beinahe noch schlimmer gekommen aus Meadowhousischer Sicht: Bei einem Eckball von Odere k\u00f6pfte Tomaia den Ball nur Zentimeter \u00fcber das Tor von Reh, doch so blieb es letztlich beim 0:2 aus FVM-Sicht zur Pause.<\/p>\n<p>Die zweite Halbzeit begann dann mit einem Doppelwechsel aufseiten von Meadowhouse. F\u00fcr den gl\u00fccklosen Fasan kam Magiaro und f\u00fcr den immer wieder hart angegangenen Canitz wurde Auge aufs Spielfeld gebracht. Die Einwechslungen sollten sich prompt bezahlt machen. Kurz nach Wiederbeginn eroberte Auge einen zu lang gespielten Ball von Marcallo gegen Ezechiels und schaltete blitzschnell um: Ein pr\u00e4ziser Ball auf Lobenau nahm gleich drei dagobinische Verteidiger aus dem Spiel. Lobenau brachte dann eine Flanke in die Mitte, wo sich Magiaro gegen Ernestis durch setzte und Maracores zur ersten richtigen Parade des Spiels zwang. Der abgewehrte Ball landete jedoch direkt vor den F\u00fc\u00dfen von Exkolber, der sich ihn auf den starken linken Fu\u00df legte und dann kompromisslos am gerade im Aufstehen befindlichen Maracores vorbei ins Tor schoss (47.). Damit war Meadowhouse zur\u00fcck im Spiel und es war noch genug Zeit, um den potentiellen Ausgleich zu erzielen. In der Folge hatte die FVM-Auswahl deutlich mehr von der Partie als noch im ersten Durchgang und kam so auch immer wieder zu M\u00f6glichkeiten gegen die nun nicht mehr ganz so sattelfeste dagobinische Defensive. Erst scheiterte Magiaro erneut an Maracores (54.), dann war es van Doihmel, der einen Ball von B\u00e4umer erlief und am rechten Au\u00dfennetz des dagobinischen Tores scheiterte (59.). Dagobinien seinerseits kam ab der 60. Minute wieder besser ins Spiel und kreierte Torchancen, die jedoch bei weitem nicht mehr mit dem Tempo und der Pr\u00e4zision der ersten Halbzeit vorgetragen wurden. Malzeme konnte eine eigentlich zu hohe Flanke von Marcallo nur noch ungef\u00e4hr aufs Tor von Reh bringen (64.) und Dosmanos schloss kurz darauf freistehend zentral auf Keeper Reh ab (68.). Dennoch lief die Uhr nun langsam deutlich f\u00fcr Dagobinien: So sehr sich Meadowhouse bem\u00fchte, so ungl\u00fccklich liefen einige Offensivaktionen ab. Magiaro etwa ber\u00fchrte den Ball in der 73. Minute beim vermeintlichen Ausgleich mit der Hand, sodass das Tor nicht z\u00e4hlte und einen Konter kurz darauf, bei dem Lobenau im Abseits stand, obwohl die Wiederholung eher gleiche H\u00f6he nahelegte, wurde aus aussichtsreicher Position abgepfiffen (76.). Georgie wechselte schlie\u00dflich zum letzten Mal: F\u00fcr den sehr viel mit Laufarbeit besch\u00e4ftigten Lobenau brachte er Kreuzotter (80.). Nach einer Halbchance f\u00fcr Dagobinien, als sich die jeweils eingewechselten Blackis und Edelhoff beinahe bis zum Tor von Reh durchkombiniert hatten, dann jedoch rustikal von Moody gestoppt wurden (84.), folgte der Moment, auf den die Spieler und Anh\u00e4nger der FVM-Elf gewartet hatten. Nach einem Foul von dos Santos an van Doihmel in halbrechter Position gab es einen Freisto\u00df mit einer Entfernung von etwa 30 Metern zum Tor von Maracores. FVM-Kapit\u00e4n Auge schnappte sich sofort den Ball und bedeutete allen Mitspielern, sich in Richtung Strafraum zu bewegen, nur Moody blieb als Absicherung zur\u00fcck. Auge legte sich den Ball zurecht und schoss ihn dann unhaltbar f\u00fcr Maracores genau oben links in den Winkel, ohne dass ein Mitspieler beteiligt gewesen w\u00e4re (88.). Die Meadowhousische Bank lief vor Freude aufs Spielfeld und begrub den Kapit\u00e4n an der Eckfahne unter sich und auch auf den R\u00e4ngen herrschte pure Ekstase. Kurze Zeit sp\u00e4ter und nach einer dreimin\u00fctigen Nachspielzeit stand dann fest: Auch das zweite KO-Spiel von Meadowhouse bei dieser WM ging die Verl\u00e4ngerung.<\/p>\n<p>Die Verl\u00e4ngerung begann dann wiederum erst einmal verhalten. Wissend um den Fakt, dass jedes Gegentor nun das Aus bedeuten konnte, verhielten sich die Mannschaften vorsichtig. Dennoch war ersichtlich, dass die FVM-Elf durch den sp\u00e4ten Ausgleich mit einer ganz anderen K\u00f6rpersprache auftrat, als Dagobinien. Jede Kl\u00e4rungsaktion wurde zelebriert und eine Parade von Reh gegen Blackis (97.), als letzterer, auch selbst \u00fcberrascht, den Ball nur mit wenig Druck aufs Tor bringen konnte, ebenfalls lautstark gefeiert. Kurz darauf gab es dann die bis dahin beste Chance in der Verl\u00e4ngerung, doch Kreuzotter konnte an einen langen Ball von Auge nur noch die Fu\u00dfspitze bringen, sodass dieser knapp am langen linken Pfosten vorbei ging (102.). So endete die erste H\u00e4lfte der Verl\u00e4ngerung torlos. Die zweite H\u00e4lfte begann dann mit der ersten ernst zu nehmenden Offensivaktion von Dagobinien in der Verl\u00e4ngerung, doch Edelhoff verzog ein Zuspiel von Dosmanos knapp rechts am Tor von Reh vorbei (108.). Je l\u00e4nger das Spiel dauerte, umso wahrscheinlicher erschien nun das Elfmeterschie\u00dfen, zumal beide Mannschaften in der Defensive die B\u00e4lle nun lieber kontrolliert ins Aus schossen, anstatt einen Gegenangriff einzuleiten, wodurch viel Zeit verloren ging. Nach einer weiteren Chance f\u00fcr Blackis, der jedoch beim Abschluss nach einem Zuspiel von Postava in R\u00fccklage geriet und den Ball \u00fcber das FVM-Geh\u00e4use schoss (115.), kam der entscheidende Moment des Abends. Ausgehend von einem Abwurf von Reh, behauptete Eisdrache den Ball gegen zwei Gegenspieler und brachte ihn hinaus auf die rechte Seite zu van Doihmel. Dieser verschaffte sich mit einem Doppelpass mit Auge Freiraum und hatte dann viel Platz vor sich, den er fast bis zur Grundlinie nutzte. Dort spielte er einen scharfen Ball in Richtung Elfmeterpunkt, wo jedoch Magiaro und Exkolber beide unter dem Ball hindurchsprangen, sodass dieser auf der linken Seite bei Kreuzotter landete. Der AC Phoenix-Linksau\u00dfen nahm den Ball direkt und traf ihn perfekt: Mit einer unfassbaren Wucht und unhaltbar f\u00fcr Maracores schlug das Spielger\u00e4t in der rechten langen Ecke ein zum sp\u00e4ten 3:2 f\u00fcr Meadowhouse (119.). Erneut brachen Jubelszenen auf der Bank und auf den R\u00e4ngen aus, die sich noch mehr steigerten, als Schiedsrichter Pohlmann das Spiel wenig sp\u00e4ter abpfiff. Meadowhouse hatte Dagobinien nach einem 0:2-R\u00fcckstand tats\u00e4chlich noch geschlagen und steht nun bei seiner dritten WM-Teilnahme zum dritten Mal im Halbfinale.<\/p>\n<p>FVM-Trainer Georgie zeigte sich nach dem Spiel erfreut, aber auch sichtlich mitgenommen: &#8222;Das war heute ein wahnsinnig schwieriges Spiel, schwieriger als alle Partien, die wir bisher hatten. Zur Halbzeit sah es \u00fcberhaupt nicht gut aus, aber ich habe immer daran geglaubt, dass wir aus jeder Situation noch herauskommen. Der fr\u00fche Anschlusstreffer hat uns dann immens geholfen und was danach passiert ist, mit diesen zwei jeweils sp\u00e4ten Toren, ist einfach unfassbar. Die Mannschaft hat gek\u00e4mpft bis zum Umfallen und wurde am Ende belohnt. Wir sind weiter im Turnier und freuen uns jetzt, nach einer n\u00f6tigen Pause, auf das Halbfinale.&#8220;<\/p>\n<p>In diesem von Georgie angesprochenen Halbfinale kommt es zum Duell mit dem Meadowhousischen Dauerrivalen Gr\u00fcnland. Der Titanienmeister setzte sich am Freitagabend ebenfalls nach R\u00fcckstand in letzter Minute gegen Mev\u00e1ns mit 2:1 nach Verl\u00e4ngerung durch. F\u00fcr die FVM-Auswahl, die in ihrer Geschichte noch nie gegen Gr\u00fcnland bei einem Turnier gewinnen konnte, ist dies nun die M\u00f6glichkeit, Revanche f\u00fcr die vielen Niederlagen zu nehmen, auch wenn die titanischen Nachbarn sicherlich nicht zu untersch\u00e4tzen sind. Dennoch waren die Vorzeichen selten so gut, dass Meadowhouse bei seiner dritten Halbfinalteilnahme endlich zum ersten Mal in ein Endspiel einer Weltmeisterschaft einziehen kann. Das Spiel beginnt am Dienstag um 20:00 Uhr im altehrw\u00fcrdigen Stadion von Westerloe und wird bis dahin wohl Gespr\u00e4chsthema Nummer eins auf der paradiesischen Halbinsel sein.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Drama in Marmorpilz: Meadowhouse schl\u00e4gt Polynesien im Elfmeterschie\u00dfen<\/strong><\/p>\n<p>Am Samstagnachmittag begann bei der WM in Mailodis bereits die KO-Runde und damit die zweite H\u00e4lfte des insgesamt vier Wochen dauernden Turniers. Gleich im ersten Spiel der Runde der letzten 16 musste auch die Meadowhousische Nationalmannschaft wieder aufs Feld und k\u00e4mpfte um den Einzug ins Viertelfinale. Der Gegner in Marmorpilz um 16:00 Uhr hie\u00df Polynesien und wurde im Vorhinein als absolut ebenb\u00fcrtiger Gegner der FVM-Auswahl klassifiziert. Im knapp 46.000 Zuschauer fassenden Stadion, an das Meadowhouse gute Erinnerungen gehabt haben d\u00fcrfte, da man hier im zweiten Gruppenspiel schon Blumenparadies bezwang und einen wichtigen Schritt in Richtung Achtelfinale gemacht hatte, war die Atmosph\u00e4re vor dem Spiel ausgelassen, polynesische und meadowhousische Fans feierten am warmen Samstagnachmittag zun\u00e4chst einmal sich selbst, bevor das Spiel schlie\u00dflich losging.<\/p>\n<p>Reichstrainer Georgie baute die Mannschaft im Vergleich zum Remis gegen Gastgeber Mailodis am vergangenen Dienstag erneut auf einigen Positionen um. W\u00e4hrend Reh weiterhin im Tor blieb, gab es in der Viererkette zwei \u00c4nderungen: Neben den gesetzten Moody und B\u00e4umer r\u00fcckten Laube (links) und Maik\u00e4fer (innen) zur\u00fcck in die Defensive f\u00fcr Cavenza und F\u00fcrchte-Knallus. Auf der Sechs spielte erneut Eisdrache und davor wurde zum altbew\u00e4hrten System mit der Raute im Mittelfeld zur\u00fcckgekehrt, mit Auge als Zehner, Kreuzotter und Jatow auf den Au\u00dfen, sowie Fasan und Magiaro im Sturm. Gerade der Tausch der beiden Au\u00dfenspieler Lobenau und van Doihmel sorgte im Vorhinein f\u00fcr Erstaunen, sollte sich hinterher jedoch als richtige Ma\u00dfnahme herausstellen.<\/p>\n<p>Bei fast 30 Grad pfiff Schiedsrichter Draszool das Spiel schlie\u00dflich an. W\u00e4hrend der ersten knapp zehn Minuten passierte noch wenig, ehe es in der neunten Minute die erste Torann\u00e4herung seitens der FVM-Auswahl gab: Kreuzotter steckte einen Ball vorbei an Egyeb und spielte so Fasan vollkommen frei. Dessen Hereingabe in Richtung Magiaro wurde jedoch noch entscheidend abgef\u00e4lscht, sodass Magiaro den Ball erst langwierig unter Kontrolle bringen musste und am Ende nur einen harmlosen Schuss auf Torwart Masyani abgab. Auf der anderen Seite dauerte es bis zur 16. Minute, ehe Polynesien zum ersten Mal die Kombinationsmaschinerie anwarf: Suola eroberte den Ball gegen Jatow, legte ihn links raus auf Cagatay, der B\u00e4umer einfach stehen lie\u00df, dann jedoch die Flanke zu ungenau ins Zentrum brachte, wo sich Esterna und Haret gegenseitig behinderten, sodass Moody den Ball schlie\u00dflich herauskl\u00e4ren konnte. Kurz darauf war es erneut Suola, der einen Ball genau in die Schnittstelle der FVM-Abwehr spielte, doch legte sich Haret den Ball ein bisschen zu weit vor und Reh gr\u00e4tschte ihn ins Seitenaus (19.). Meadowhouse war von den polynesischen Chancen und auch der temporeichen Herangehensweise der Thovezer jedoch weitestgehend unbeeindruckt und nutzte seinerseits die sich immer wieder ergebenen R\u00e4ume: Jatow dribbelte sich stark gegen zwei Gegenspieler durch, spielte den Ball dann hoch zu Magiaro, der per Kopf auf Fasan ablegte, dessen Schuss nur Zentimeter links am polynesischen Tor vorbeirauschte (25.). Wenig sp\u00e4ter war es ein Freisto\u00df von Auge, den Masyani in h\u00f6chster Not von der Linie kratzte, nachdem mit Arslan ein eigener Mitspieler den Ball in eine andere Richtung abgef\u00e4lscht hatte (29.). Nach einer guten halben Stunde war immer noch nicht ersichtlich, wer die Spielkontrolle \u00fcbernehmen w\u00fcrde, da beide Mannschaften bei Ballgewinnen sofort den Weg nach vorne suchten, auch wenn dies immer wieder in Ungenauigkeiten m\u00fcndete. Ausnahme war auf polynesischer Seite eine schnell vorgetragene Passstafette unter Beteiligung von Suola, Usnje und Esterna, wobei letzterer den Ball nicht richtig traf, womit er eine leichte Beute f\u00fcr FVM-Keeper Reh wurde (38.). Bis zur Pause beruhigte sich das Geschehen dann etwas und es ging mit einem torlosen Remis in die Halbzeit.<\/p>\n<p>Kurz nach Wiederbeginn h\u00e4tte dann eine Fahrl\u00e4ssigkeit von Egyeb beinahe das 1:0 f\u00fcr Meadowhouse bedeutet: Bei einem eigentlich harmlosen, weil zu langen, Ball von Eisdrache in Richtung Fasan wollte der polynesische Defensivmann den Ball ins Toraus rollen lassen, bemerkte jedoch Kreuzotter in seinem R\u00fccken scheinbar nicht. Der Au\u00dfenspieler des AC Phoenix rettete den Ball noch vor dem Aus und brachte ihn in Richtung Strafraum, wo die unsortierte Abwehr Polynesiens davon \u00fcberrascht wurde, genauso jedoch wie der angespielte Magiaro, der den Ball zwar aufs Tor brachte, jedoch zu zentral auf Torwart Masyani (53.). Kurze Zeit sp\u00e4ter folgte dann aus meadowhousischer Sicht jedoch der Schockmoment des Spiels: Nach einer erneuten Balleroberung Polynesiens durch Arslan, der den Ball schnell auf Usnje rechts weiterspielte, der wiederum in der Mitte Suola sah, dessen Heber die meadowhousische Innenverteidigung aushebelte, war Haret zur Stelle und schob frei vor Reh und nicht im Abseits stehend, ein zur F\u00fchrung f\u00fcr Polynesien (60.). Der polynesische Anhang, inklusive Trainer Baylinbeko sprangen auf und jubelten frenetisch, w\u00e4hrend auf der meadowhousischen Bank nach einer kurzen Phase des Schocks hektische Betriebsamkeit einsetzte, um die ersten Wechsel vorzubereiten. Dennoch war es nun erst einmal Polynesien, die im Spiel Oberwasser hatten: Esterna scheiterte kurz nach der F\u00fchrung zun\u00e4chst an Reh und dann am linken Pfosten (62.) und wenig sp\u00e4ter verhinderte die Fu\u00dfspitze von Maik\u00e4fer, dass der Schuss von Usnje nicht im Tor, sondern am Au\u00dfennetz landete (67.). FVM-Trainer Georgie reagierte nun auf die zunehmende Verunsicherung des Teams und brachte mit Lobenau und van Doihmel zwei neue Fl\u00fcgelspieler, f\u00fcr die Kreuzotter und Jatow den Platz verlie\u00dfen (69.). Van Doihmel f\u00fchrte sich auch geb\u00fchrend ein, als er in seiner ersten Aktion mit einer durchaus riskanten Gr\u00e4tsche Suola den Ball abjagte, als dieser gerade dabei war, den n\u00e4chsten Angriff einzuleiten (70.). Generell wurde das Spiel seitens der FVM-Auswahl nun k\u00f6rperbetonter: Gleich zwei Mal konnte durch robustes Einsteigen von Eisdrache ein Angriff von Polynesien unterbunden werden (72., 74.), wobei sich das D\u00fcsterw\u00e4lder Urgestein beim zweiten Mal die gelbe Karte einhandelte. Dennoch schien die h\u00e4rtere Gangart den gew\u00fcnschten Effekt zu bewirken: Die polynesischen Angriffsbem\u00fchungen waren nicht mehr ganz so stringent und klar, wie noch vor dem Doppelwechsel. Es sollte auch nur noch wenige Minuten dauern, ehe sich dieser Fakt auch auf der Anzeigetafel niederschlagen sollte: Nach einem weiten Schlag von Cagatay in die H\u00e4lfte von Meadowhouse machte Moody das Spiel schnell und legte den Ball links heraus auf Lobenau, der an der Seitenauslinie Tempo aufnahm und dabei zwei Spieler \u00fcberspielte. Dann stoppte er ruckartig ab und legte den Ball zur\u00fcck auf Auge, der eine mit viel Effet gespielte Flanke aus dem Halbfeld in den Strafraum brachte. Dort war Fasan noch mit einer Fu\u00dfspitze dran, wodurch gleich zwei Polynesier am Ball vorbeisprangen und Magiaro am langen Pfosten kurz \u00fcber der Grasnarbe per Flugkopfball die Kugel \u00fcber die Linie bugsierte (77.). Nun war es der FVM-Anhang, der frenetisch jubelte, als Magiaro nach seinem ersten WM-Tor bei diesem Turnier ausgelassen in die Kurve lief. In der Folge war es Meadowhouse, das die besseren Chancen in der Schlussphase f\u00fcr sich verbuchen konnte: Zun\u00e4chst rettete Masyani in h\u00f6chster Not gegen Fasan (81.), bevor der in der 83. Minute f\u00fcr Fasan eingewechselte Exkolber mit seinem ersten Ballkontakt das rechte Lattenkreuz traf (86.). Dennoch kam es nach zwei Minuten Nachspielzeit schlie\u00dflich zu dem, was mit fortw\u00e4hrender Spieldauer immer wahrscheinlicher geworden war: Das Spiel ging in die Verl\u00e4ngerung.<\/p>\n<p>Die 30-min\u00fctige Zugabe verlief insgesamt ziemlich chancenarm. Zwar hatte Meadowhouse aufgrund mehr Ballbesitzes ein optisches \u00dcbergewicht, konnte dies jedoch nicht in erfolgreiche Torchancen umm\u00fcnzen. Polynesien seinerseits musste den hohen Temperaturen Tribut zollen, die der Spielweise der Thovezer mit hohen Tempovorst\u00f6\u00dfen und schnellen Kombinationen nicht gerade entgegen kamen. So verzeichnete man in der Verl\u00e4ngerung nur eine Torchance pro Seite. Einerseits f\u00fcr Polynesien nach einer Ecke von Usnje, als ein von Maik\u00e4fer herausgek\u00f6pfter Ball beim inzwischen eingewechselten Kuzkun landete, der jedoch gut zwei Meter am FVM-Tor vorbeischoss (99.) und andererseits schon in der zweiten H\u00e4lfte der Verl\u00e4ngerung auf meadowhousischer Seite durch Lobenau, der nach einem Steilpass von Exkolber jedoch zu weit nach au\u00dfen abgedr\u00e4ngt wurde und dadurch nur einen Schuss ans Au\u00dfennetz des Tores von Polynesiens Keeper Masyani zustande brachte (114.). So kam es schon im ersten Achtelfinale der WM zur vollen Distanz: Das Elfmeterschie\u00dfen stand bevor.<\/p>\n<p>Die FVM-Auswahl durfte beginnen und der bereits im Spiel erfolgreiche Magiaro verwandelte problemlos links oben zum 1:0. Genauso auch im Gegenzug Polynesiens Routinier Esterna, der Reh in die falsche Ecke springen lie\u00df und rechts unten einschob. Dann war Exkolber an der Reihe und sorgte f\u00fcr die ersten Sorgenfalten auf den Gesichtern der Meadowhouser: Den eigentlich nicht schlecht geschossenen Elfmeter parierte Polynesiens Keeper Masyani in Weltklasse-Manier, womit es beim 1:1 blieb. Doch auch bei Polynesien zeigte nun jemand Nerven: Kuzkun, der ja erst in der Verl\u00e4ngerung f\u00fcr Haret gekommen war, scheiterte am rechten Pfosten. Somit war alles wieder in der Reihe. Als n\u00e4chstes trat FVM-Kapit\u00e4n Auge an und verwandelte trocken rechts oben zum 2:1. Danach war Meadowhouse auf einmal die Mannschaft mit dem Vorteil: Ausgerechnet Spielmacher Suola versagten die Nerven vom Punkt und Reh parierte den halbhoch geschossenen Elfmeter fast problemlos. Van Doihmel erh\u00f6hte prompt auf 3:1, doch Usnje sorgte immerhin daf\u00fcr, dass Polynesien weiterhin im Spiel blieb. Nun war es an Lobenau, den wom\u00f6glich letzten Elfmeter zum Sieg zu verwandeln, doch erneut hie\u00df der Sieger Masyani, der den Schuss von Lobenau um den linken Pfosten lenkte. Maximaler Druck lastete nun auf Cagatay, dessen Elfmeter verwandelt werden musste, doch der Au\u00dfenbahnspieler lie\u00df sich nichts anmerken und schloss \u00fcberlegt oben rechts ab zum 3:3 nach je f\u00fcnf Elfmetern, womit auch das Elfmeterschie\u00dfen in die Verl\u00e4ngerung ging. Eisdrache verwandelt nun f\u00fcr Meadowhouse, Emiliano zog f\u00fcr Polynesien wieder nach. Dann traf B\u00e4umer links oben zum 5:4, obwohl Masyani die Fingerspitzen am Ball hatte und der entscheidende Moment des Nachmittags nahte. Polynesiens Sechser Arslan legte sich den Ball zurecht und schoss ihn dann \u00fcber das Tor von FVM-Keeper Reh. Das Spiel war aus, Meadowhouse gewann und steht im Viertelfinale, 6:5 hei\u00dft es am Ende in einem hochdramatischen wie spannenden Spiel gegen Polynesien.<\/p>\n<p>FVM-Trainer Georgie zeigte sich im Interview nach dem Spiel sehr erleichtert: &#8222;Das muss ich nun nicht in jeder Runde haben, weil das irgendwann ungesund wird, aber wenn es einen solch positiven Ausgang nimmt, ist mir das auch egal. Ich glaube, dass wir heute die ganze Bandbreite unseres K\u00f6nnens aufbieten mussten, um Polynesien zu bezwingen. Von defensiver Konzentration bis offensiver Schlagkr\u00e4ftigkeit, von physischer St\u00e4rke bis Geschwindigkeit und Nervenst\u00e4rke war alles dabei und insofern bin ich stolz auf die Mannschaft, wie sie heute agiert hat. Nat\u00fcrlich war das kein souver\u00e4ner Auftritt, aber wer erwartet, dass bei diesem Turnier ab der KO-Runde irgendwelche leichten Gegner zu erwarten sind, der hat noch nie selbst eine WM gespielt. Jetzt sind wir erstmal froh, werden uns aber schnell auf unseren n\u00e4chsten Gegner fokussieren und sind hochmotiviert, so weiterzumachen.&#8220;<\/p>\n<p>Der n\u00e4chste Gegner von Meadowhouse wird am Sonntag um 16:00 Uhr in Attention ermittelt und wird entweder Dagobinien oder Whale hei\u00dfen. Insofern darf man sich auch dort wohl wieder auf ein hochklassiges Spiel freuen. Am Abend schied in Honigblumenmarmor zudem Gastgeber Mailodis aus. Gegen den Gruppensieger der Gruppe B, Mev\u00e1ns, verloren die Nordsprudelinier nach 90 Minuten mit 1:3 und sind damit im Turnier nicht l\u00e4nger vertreten. F\u00fcr Mev\u00e1ns geht es hingegen im Viertelfinale weiter, ihr Gegner dort wird morgen Abend im Spiel zwischen Gr\u00fcnland und Florenz ermittelt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Mit Remis zum Gruppensieg: Meadowhouse steht im Achtelfinale<\/strong><\/p>\n<p>Am Ende kam dann doch alles so, wie allgemein erwartet worden war: Meadowhouse steht, nach zuvor bereits zwei siegreichen Auftritten, im Achtelfinale der WM in Mailodis und f\u00e4hrt zudem den Gruppensieg in der schwierigen Gruppe A ein. Abschlie\u00dfend stand am Dienstagnachmittag das dritte und letzte Gruppenspiel gegen Gastgeber Mailodis in Clematis an. Es folgte zwar nicht der dritte Sieg im dritten Spiel, doch durch das 2:2 in einem umk\u00e4mpften Spiel war die Elf von Trainer Dagobert Georgie am Ende nicht mehr von Platz eins zu verdr\u00e4ngen. Doch auch Mailodis durfte nach Abpfiff jubeln.<\/p>\n<p>Hinsichtlich der Aufstellung vollzog Reichstrainer Georgie erneut einige \u00c4nderungen: W\u00e4hrend gegen Blumenparadies noch physisch starke und durchsetzungsf\u00e4hige Spieler gebraucht wurden, setzte er diesmal vor allem auf den Faktor Erfahrung. Hintergrund war wohl vor allem, dass er die Kulisse und die lautstarke Unterst\u00fctzung der Mailodis-Fans nicht auf eine Mannschaft treffen lassen wollte, die gr\u00f6\u00dftenteils aus WM-Neulingen besteht. So begann im Tor Reh, die Abwehr bestand, von links nach rechts, aus Cavenza, Moody, F\u00fcrchte-Knallus und B\u00e4umer, davor auf der Sechs Eisdrache. Im Mittelfeld wurde die Raute der letzten Spiele aufgel\u00f6st zugunsten eines insgesamt 4-1-4-1-Systems, bei dem Auge und Canitz die beiden zentralen Positionen einnahmen, w\u00e4hrend Lobenau auf die linke Seite zur\u00fcckkehrte und van Doihmel auf dem rechten Fl\u00fcgel blieb. Einzige Sturmspitze war Magiaro, womit insgesamt sechs \u00c4nderungen im Vergleich zum 1:0-Sieg gegen Blumenparadies vorgenommen wurden.<\/p>\n<p>Die Ausgangslage in der Gruppe war hingegen vor dem Spiel klar: Bei einem Sieg von Meadowhouse m\u00fcsste Mailodis darauf hoffen, dass Blumenparadies im Parallelspiel in Sauerwald gegen Mompracem gewinnt, allerdings auch nicht zu hoch, da die Atcanier sonst wegen des besseren Torverh\u00e4ltnisses noch an Mailodis vorbeigezogen w\u00e4ren. Bei einem Sieg von Mailodis w\u00e4re der Gastgeber sicher im Achtelfinale, doch m\u00fcsste dann Meadowhouse auf das Parallelspiel achten, wobei der Puffer hinsichtlich des Torverh\u00e4ltnisses im Vergleich zu Mompracem relativ gro\u00df war. Bei einem Remis w\u00e4re Meadowhouse sicher Gruppensieger und Mailodis m\u00fcsste auf eine Niederlage von Mompracem gegen Blumenparadies hoffen. Somit war gew\u00e4hrleistet, dass bei den Zuschauern stets das Radio oder das Handy w\u00e4hrend des Spiels mitliefen, um immer \u00fcber den aktuellen Stand der Dinge informiert zu sein.<\/p>\n<p>Um 16:00 Uhr schlie\u00dflich pfiff Schiedsrichter Jaklov das Spiel vor gut 40.000 \u00fcberwiegend mailodischen Fans an, die ihre Mannschaft sofort lautstark nach vorne peitschten. Bereits nach drei Minuten wurde der erste Abschluss verzeichnet: Nebelphantom setzte Bartoltz in Szene, der jedoch \u00fcberhastet abschloss und den Ball nicht richtig traf. Kurz darauf war es Bartoltz&#8216; Sturmkollege Adrianovic, der Reh erstmals zu einer Parade zwang, auch wenn dieser den Drop-Kick des D\u00fcsterw\u00e4lder St\u00fcrmers problemlos zur Seite ablenken konnte (11.). Was jedoch auff\u00e4llig war, waren auch die Unkonzentriertheiten in der mailodischen Defensive. Nachdem van Doihmel einen solchen Fehler von van Arem noch nicht nutzen konnte und den Ball in die Arme von Torwart Achterberg schoss (14.), machte es Lobenau mit der n\u00e4chsten Offensivaktion besser. Nach einem Doppelpass mit Auge setzte sich der Fl\u00fcgelspieler sch\u00f6n gegen van Tegeren durch, legte sich den Ball auf den st\u00e4rkeren rechten Fuss und vollendete mit einem sehenswerten Schlenzer in die rechte lange Ecke, unhaltbar f\u00fcr Mailodis-Schlussmann Achterberg (16.). W\u00e4hrend die FVM-Bank aufsprang, diente die Meadowhousische F\u00fchrung als Stimmungskiller auf den R\u00e4ngen, zumal Mompracem im Parallelspiel die fr\u00fche F\u00fchrung von Blumenparadies kurz darauf ausglich. Mit der F\u00fchrung im R\u00fccken konnte Meadowhouse sich in seiner st\u00e4rksten Phase in der ersten Halbzeit, etwa bis zur 30. Minute, weitere Chancen erarbeiten, doch zun\u00e4chst scheiterte Canitz an Achterberg (23.), wenig sp\u00e4ter parierte der mailodische Keeper einen direkten Freisto\u00df von Auge per \u00dcbergreifen zur Ecke (28.). Nach einer halben Stunde fand Mailodis dann wieder Zugang zum Spiel und traute sich, auch unter dem Support der nun wieder lauter gewordenen Zuschauer, wieder mehr in Richtung des Tors von FVM-Keeper Reh. So vergab van de Berl fast freistehend vor Reh, indem er ebenfalls den Ball nach einem Zuspiel von Nebelphantom nicht richtig erwischte (33.) und de Klerks Distanzschuss lenkte Reh um den rechten Pfosten zur Ecke (36.). Diese brachte dann jedoch den von Mailodis ersehnten Ausgleich und f\u00fchrte zum ersten Gegentor von Meadowhouse bei dieser WM. Zun\u00e4chst wurde der Eckball, getreten von Furchtsamer Geist, von F\u00fcrchte-Knallus aus dem Strafraum gek\u00f6pft, wo ihn van de Berl jedoch vom bereits gestarteten Magiaro zur\u00fcckerobern konnte. Van de Berl spielte einen Heber zentral in den Strafraum, wo die Zuordnung in der FVM-Defensive nicht passte, sodass Bartoltz pl\u00f6tzlich frei vor Reh auftauchte und den Ball links an ihm vorbei ins Tor schob (36.). Das Stadion stand erstmals Kopf und jubelte wenig sp\u00e4ter sogar noch mehr, als die Kunde von der erneuten F\u00fchrung Blumenparadies&#8216; gegen Mompracem bekannt wurde. Die Dynamik \u00fcbertrug sich auch auf den Platz und Meadowhouse musste sich vor der Pause einer Angriffswelle nach der n\u00e4chsten erwehren, die auf das Tor von Reh zurollten, wobei Adrianovic dabei die beste Chance vergab, indem er den Ball \u00fcber das Tor schoss (44.). Kurz darauf war dann Pause, was den Meadowhousern sicherlich nicht ungelegen kam.<\/p>\n<p>Die zweite Halbzeit startete ohne Wechsel, doch mit einem genauso offensivfreudigen Mailodis, wie bereits vor der Pause. So dauerte es nur ganze neun Minuten, ehe die Nord-Sprudellinier in F\u00fchrung gingen: De Klerk sch\u00fcttelte auf seiner Seite B\u00e4umer ab und brachte den Ball ins Zentrum. Dort gewann Bartoltz das Kopfballduell gegen F\u00fcrchte-Knallus und legte ab auf Adrianovic, der schlie\u00dflich gegen die Laufrichtung von Reh zur 2:1-F\u00fchrung f\u00fcr die Gastgeber vollendete. Nachdem Blumenparadies im Parallelspiel ebenfalls kurz nach der Pause noch einmal getroffen hatte und wenig sp\u00e4ter auf 4:1 erh\u00f6hte, beruhigte sich die Lage zumindest vor\u00fcbergehend. Die FVM-Auswahl musste den ersten R\u00fcckstand des Turniers erst einmal kurz verarbeiten, ehe sie nach einer guten Stunde wieder zu ihrem Spiel zur\u00fcckfand. Erstes Signal war ein Treffer an den Au\u00dfenpfosten von Canitz, der sich gegen zwei Gegenspieler durchgesetzt hatte, dann den Ball jedoch nur noch im Fallen an Achterberg vorbeispitzeln konnte (64.). Kurz darauf scheiterte zudem van Doihmel erneut am mailodischen Schlussmann, der den Winkel auf van Doihmels Seite klug verk\u00fcrzte, sodass dessen Abschluss am Ende am Au\u00dfennetz landete (67.). Trotz dieser Bem\u00fchungen sah sich Georgie schlie\u00dflich zu einer Reaktion veranlasst: F\u00fcr den insgesamt blassen, weil gut gedeckten, Magiaro, brachte er Wyvernus und f\u00fcr den am Dienstag gl\u00fccklosen Canitz wurde Tepes eingewechselt, sodass das System vorerst bestehen blieb (69.). Diese Wechsel sollten sich umgehend bezahlt machen: Kaum auf dem Feld, eroberte Tepes sich den Ball gegen den mittlerweile ebenfalls eingewechselten Saftgeist und schickte rechts van Doihmel auf die Reise. Dieser setzte sich durch und brachte den Ball fast von der Grundlinie noch in den Strafraum, wo Wyvernus sich im Kopfballduell gegen zwei Gegenspieler behauptete und unhaltbar f\u00fcr Achterberg rechts oben im Tor eink\u00f6pfte (70.). Damit war Meadowhouse wieder sicher Gruppensieger, h\u00e4tte Mailodis jedoch noch ernsthaft in Bedr\u00e4ngnis bringen k\u00f6nnen, falls sie einen weiteren Treffer erzielt h\u00e4tten: Da Blumenparadies mit 4:1 gegen Mompracem f\u00fchrte, w\u00e4ren sie bei einer Niederlage der Gastgeber noch an diesen vorbeigezogen. Wissend um diesen Umstand nahm Mailodis-Trainer van Leezhuijd gleich zwei defensive Wechsel vor und r\u00fchrte den sprichw\u00f6rtlichen Beton an (76.). So kam es zu einer relativ unspektakul\u00e4ren Schlussphase, in der Meadowhouse meist den Ball hatte, jedoch nicht mehr entscheidend zum Tor von Achterberg durchdringen konnte. Ausnahme war ein abgef\u00e4lschter Schuss von Auge, der den mailodischen Schlussmann durch die krumme Flugbahn fast auf dem falschen Fuss erwischt h\u00e4tte (86.). Kurz vor Schluss wechselte auch Georgie noch einmal: F\u00fcr den m\u00fcde gelaufenen van Doihmel wurde Jatow auf der rechten Seite gebracht, was jedoch ohne Auswirkungen aufs Spiel blieb (89.). So pfiff Jaklov das Spiel nach zwei Minuten Nachspielzeit ab und versetzte damit beide Mannschaften in kollektiven Jubel. Da zwar Mompracem im Parallelspiel in der Nachspielzeit noch das 2:4 gemacht, aber trotzdem verloren hatte, stand damit fest, dass sowohl Meadowhouse als auch Mailodis die Runde der letzten 16 erreicht hatten.<\/p>\n<p>FVM-Trainer Georgie sagte nach dem Spiel: &#8222;Das war heute das erwartet schwierige Spiel. Wir haben nicht nur gegen die Mannschaft auf dem Platz gespielt, sondern auch gegen das ganze Stadion. Daf\u00fcr bin ich mit der Leistung zufrieden. Wir haben uns nicht versteckt und h\u00e4tten das Spiel mit ein bisschen Gl\u00fcck sogar gewinnen k\u00f6nnen. Auch heute muss ich der Mannschaft ein Kompliment machen, dass sie sich nicht von der Atmosph\u00e4re hat beeinflussen lassen und sich gut an die Anweisungen gehalten hat. Letztlich ist die Taktik ja aufgegangen: Wir sind jetzt Gruppensieger und nach wie vor ungeschlagen bei diesem Turnier. Jetzt geht es zur Regeneration erstmal zur\u00fcck ins Hotel in Port Byron, ehe wir uns auf das Achtelfinale freuen.&#8220;<\/p>\n<p>Am Dienstagabend schlie\u00dflich stand dann auch fest, wer der Achtelfinalgegner der FVM-Auswahl sein w\u00fcrde: Polynesien. Die Thovezer setzten sich deutlich mit 3:0 gegen Gallertland durch, die die WM nach entt\u00e4uschenden Auftritten bereits nach der Gruppenphase verlassen m\u00fcssen. Parallel dazu besiegte Mev\u00e1ns WM-Neuling Skandavien ebenfalls deutlich mit 4:0 und sicherte sich damit den Gruppensieg in der Gruppe B. Somit kommt es also am Samstag um 16:00 Uhr im Marmorpilz einerseits zur Begegnung von Meadowhouse gegen Polynesien, ehe am Abend dann in Honigblumenmarmor die Partie von Mev\u00e1ns gegen Gastgeber Mailodis ansteht.<\/p>\n<p>Insgesamt kann unter die Gruppenphase aus meadowhousischer Sicht damit ein positiver Schlussstrich gezogen werden. Sieben Punkte aus den drei Spielen in einer nicht einfachen Gruppe, darunter dem Gastgeber, sprechen eine klar positive Sprache. Vor allem die Defensive zeigt sich bisher deutlich verbessert im Vergleich zur Vergangenheit und vorne reicht auch mal ein Tor, um ein Spiel zu gewinnen. Somit darf man hoffnungsvoll auf das Spiel am Samstag blicken, auch wenn jeder der nun anstehenden Gegner schwerer sein d\u00fcrfte, als alle vorangegangenen. Polynesien wird dabei der n\u00e4chste H\u00e4rtetest werden. Hoffen wir, dass die Nationalmannschaft auch weiterhin so konzentriert und akribisch agiert, dann kann bei diesem Turnier noch einiges m\u00f6glich sein.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Exkolber mit dem entscheidenden Treffer: Meadowhouse ringt Blumenparadies nieder<\/strong><\/p>\n<p>Kaum hatte man sich \u00fcber den Auftaktsieg der Meadowhousischen Nationalmannschaft gegen Mompracem am Samstag gefreut, schon stand am heutigen Nachmittag das n\u00e4chste Gruppenspiel der Gruppe A f\u00fcr die Auswahl von Dagobert Georgie an. Um 14:00 Uhr hie\u00df der zweite Gruppengegner in Marmorpilz Blumenparadies. Die Vorzeichen waren vor dem Spiel klar: Meadowhouse konnte sich selbst mit einem Sieg gegen die Atcanier noch nicht vorzeitig f\u00fcr das Achtelfinale qualifizieren, da Gastgeber Mailodis gestern Abend gegen Mompracem eine 0:1-Niederlage einstecken musste. F\u00fcr Blumenparadies, die das Er\u00f6ffnungsspiel gegen Mailodis mit 2:3 verloren hatten, ging es hingegen schon um alles. Somit war Spannung also allenthalben geboten.<\/p>\n<p>Gegen die traditionell sehr physisch stark auftretenden Atcanier vollzog Nationaltrainer Georgie auch einige Wechsel in der Anfangsformation. Vor Reh im Tor spielte zwar die selbe Abwehr, bestehend aus Laube, Maik\u00e4fer, Moody und B\u00e4umer und auch die Sechserposition besetzte erneut Eisdrache, doch wurde im Mittelfeld und in der Offensive gewechselt. F\u00fcr die Edeltechniker Auge und Lobenau, die physisch nicht zu den st\u00e4rksten Spielern der FVM-Auswahl geh\u00f6ren, spielten Kreuzotter und Knuckermann von Beginn an auf der linken Au\u00dfenbahn und auf der Zehn. Rechts spielte wie gegen Mompracem van Doihmel und im Sturm wurde neben Exkolber Magiaro statt Fasan von Anfang an gebracht, sodass das Team bei gleicher Taktik auf drei Positionen ver\u00e4ndert wurde.<\/p>\n<p>Die Ahnungen seitens Dagobert Georgie und der Experten auf Meadowhousischer Seite best\u00e4tigten sich dann auch mit Anpfiff des Spiels: Blumenparadies verlor keine Zeit und machte sich direkt auf den Weg in die Offensive und in die H\u00e4lfte der FVM-Auswahl. Schon nach wenigen Minuten musste auch Reh das erste Mal eingreifen, doch der Schuss von Parizov aus gut 18 Metern stellte kein Problem f\u00fcr den Schlussmann dar (6.). Kurz darauf wurde es dann erstmals richtig brenzlig, als Laube Kyewski entwischen lie\u00df, dieser flankte und in der Mitte Gitzen den Ball per Gr\u00e4tsche nur Zentimeter am linken Pfosten vorbeischob. Reh w\u00e4re machtlos gewesen (11.). Meadowhouse zeigte sich in den ersten knapp 20 Minuten von dem engagierten Beginn von Blumenparadies durchaus beeindruckt, verfiel aber nicht in Panik. Sobald der Ball gewonnen wurde, war man um Kontrolle bem\u00fcht und versuchte nicht, auf m\u00f6glichst schnellstem Wege nach vorne zu kommen. Nach einer weiteren guten Chance f\u00fcr Blumenparadies, bei der Parizov nach einer Ecke jedoch \u00fcber das Tor von Reh k\u00f6pfte (19.) konnte auch Meadowhouse erste Impulse in der Offensive setzen. Die erste gute Chance gab es in der 26. Minute, als Knuckermann mit einem Heber zwei Defensivleute aushebelte und Exkolber, nur noch bedr\u00e4ngt von Tosberg, auf Schlussmann Sidrauski zulief, von diesem dann jedoch abgedr\u00e4ngt wurde, sodass der Ball rechts das Au\u00dfennetz touchierte. Damit war jedoch ein Wendepunkt in der Partie markiert und Meadowhouse verstand es nun besser als noch zu Beginn, die R\u00e4ume zwischen den Linien bei Blumenparadies auszumachen. Das resultierte wenig sp\u00e4ter in der besten Chance f\u00fcr die FVM-Elf bis dahin, als Kreuzotter Tosberg auf der linken Seite verlud, den Ball an den Strafraum flankte, wo Magiaro nach einer kurzen Ballannahme direkt abschloss und Sidrauski zu einer ersten richtigen Flugeinlage zwang (33.). Bei der darauffolgenden Ecke rettete dann Cochrane f\u00fcr den schon geschlagenen blumenparadiesischen Schlussmann auf der Linie gegen einen Kopfball von B\u00e4umer. Kurz vor der Pause beruhigte sich das Spiel dann etwas und nach einem Versuch von Gitzen aus der Distanz, der sein Ziel jedoch deutlich verfehlte (43.), ging es zur Halbzeit in die Kabine.<\/p>\n<p>Der zweite Durchgang begann nun deutlich verhaltener als der erste, was insbesondere an Blumenparadies lag, die nicht mehr aggressiv auf jeden Ball der Meadowhouser gingen, sondern sich die Kr\u00e4fte schienen einteilen zu wollen. So verbuchte man die erste Chance in der zweiten Halbzeit auch f\u00fcr die FVM-Auswahl, als eine missgl\u00fcckte Flanke von van Doihmel Sidrauski durch die H\u00e4nde rutschte und Samosz den Ball gerade noch so vor dem heranst\u00fcrmenden Magiaro ins Seitenaus schie\u00dfen konnte (54.). Was jedoch mit zunehmender Spieldauer ebenfalls zu beobachten war, war die aufseiten von Blumenparadies zunehmende und zuvor bereits erwartete physische Komponente. Innerhalb von zehn Minuten musste Schiedsrichter Robajero aus Django gleich vier Mal gelb an Spieler der Atcanier verteilen, da diese mit zunehmender Spieldauer bei Tacklings auch mal zu sp\u00e4t kamen, etwa in der 59. Minute gegen Eisdrache, in der 62. gegen Knuckermann und in der 65. Minute gegen Moody, die jedoch allesamt weitermachen konnten. Die nun sehr zerfahrene Partie sollte aber kurz darauf auf ihren H\u00f6hepunkt aus Meadowhousischer Sicht zusteuern: In der 69. Minute, nach einem neuerlichen Foul im Mittelfeld, f\u00fchrte Eisdrache einen Freisto\u00df schnell aus und schickte van Doihmel die rechte Au\u00dfenbahn in Richtung Grundlinie der blumenparadiesischen H\u00e4lfte. Van Doihmel, der erneut von Samosz bearbeitet wurde, setzte sich gegen diesen durch und brachte den Ball hoch an Strafraum, wo Magiaro per Kopf zu Exkolber ablegte, der den Ball wiederum am rechten Pfosten \u00fcber die Torlinie spitzelte und Meadowhouse mit seinem ersten WM-Tor in F\u00fchrung brachte (69.). Nach gro\u00dfem Jubel auf der Bank der FVM-Auswahl und bei den erneut zahlreich vertretenen Fans in Marmorpilz bereitete Trainer Georgie dann jedoch schon den ersten Doppelwechsel vor, der eine klare Sprache sprach: F\u00fcr Magiaro kam mit Schleiereule ein zweiter Sechser, womit das System auf ein 4-2-3-1 mit Exkolber als einzigem St\u00fcrmer umgestellt wurde, und f\u00fcr den gegen Kyewski immer wieder im Nachteil befindlichen Laube kam Cavenza auf der Linksverteidigerposition (74.). Nach einer kurzen Schockphase antwortete Blumenparadies dann mit w\u00fctenden Angriffen in Richtung des Meadowhousischen Tores. Gitzen scheiterte nach guter Vorarbeit von Parizov an Reh, der sich im Duell gegen den Mann des 1. SC Sichtburgh breit machte und den Ball per Knieabwehr am Pfosten vorbeilenkte (77.) und der eingewechselte Hachavi hatte nach einer Flanke von Tosberg den Ausgleich auf dem Fu\u00df, doch Maik\u00e4fer gr\u00e4tschte den Ball f\u00fcr den in die andere Ecke unterwegs seienden Reh noch gerade so von der Linie (82.). Den letzten Wechsel vollzog Georgie dann in der 85. Minute, als er f\u00fcr Knuckermann mit Tepes einen positionsgetreuen Austausch vornahm, um f\u00fcr die dringend n\u00f6tige Entlastung zu sorgen. Dies gelang im Anschluss auch verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig gut, da Blumenparadies einigerma\u00dfen vom Tor weg gehalten werden konnte, wenn man von einem harmlosen Distanzschuss von Gitzen absah (88.). In der viermin\u00fctigen Nachspielzeit h\u00e4tte ein Konter beinahe sogar das 2:0 bedeutet, doch der Ball von Kreuzotter zu Tepes wurde in dessen R\u00fccken gespielt, sodass sich Blumenparadies rechtzeitig wieder formiert hatte (90.+2.). Dies war jedoch nur noch Makulatur, denn kurz darauf pfiff Schiedsrichter Robajero ab und der zweite Sieg f\u00fcr Meadowhouse im zweiten Spiel dieser WM war perfekt.<\/p>\n<p>Nach dem Spiel \u00e4u\u00dferte sich Reichstrainer Georgie gegen\u00fcber dem WRF sichtlich erleichtert ob des knappen Sieges: &#8222;Das war heute sicherlich nicht unsere beste Leistung und auch ein etwas schw\u00e4cherer Auftritt als gegen Mompracem meiner Meinung nach, aber am Ende haben wir das knappe Ergebnis erfolgreich \u00fcber die Zeit gebracht und sind zudem weiterhin ohne Gegentor, auch wenn es heute ein ums andere Mal wirklich knapp war. Blumenparadies hat es uns wie erwartet schwer gemacht und alles in die Partie reingeworfen, was sie hatten, inklusive einiger Fouls, die ein bisschen sehr nah an der Grenze waren. Aber deshalb macht es mich umso froher, dass wir das Spiel trotzdem gewonnen haben und die im Voraus \u00fcberlegte Taktik, auch mehr auf Physis unsererseits zu setzen und dementsprechend Wechsel vorzunehmen, auch aufgegangen ist. Gro\u00dfes Kompliment an die Mannschaft, dass sie die Vorgaben auch unter dem heute zeitweise enormen Druck gut umgesetzt hat. Jetzt haben wir sechs Punkte, sind aber noch nicht durch. Das n\u00e4chste Spiel wird noch einmal eine besondere Herausforderung und sicherlich wieder ganz anders als die beiden nun hinter uns liegenden Partien.&#8220; Bezug nahm Georgie dabei auf das kommende dritte und abschlie\u00dfende Gruppenspiel der FVM-Auswahl am kommenden Montag um 16:00 Uhr in Clematis gegen Gastgeber Mailodis. Der Gewinner der Partie steht sicher im Achtelfinale und wird wohl auch Gruppensieger, w\u00e4hrend der potentielle Verlierer bangen muss, was im Parallelspiel zwischen Blumenparadies und Mompracem geschieht. F\u00fcr erstere ist das Erreichen des Achtelfinals nach der heute zweiten Niederlage indes h\u00f6chst unwahrscheinlich geworden, da man gegen Mompracem hoch gewinnen m\u00fcsste und zugleich darauf hoffen m\u00fcsste, dass es im Spiel von Meadowhouse gegen Mailodis ebenfalls einen klaren Sieger g\u00e4be.<\/p>\n<p>In den \u00fcbrigen Spielen des heutigen Tages, die allesamt Spiele der Gruppe B waren, holte Gallertland am Nachmittag in Tr\u00fcffelcity seine ersten drei WM-Punkte bei diesem Turnier durch einen knappen 2:1-Erfolg gegen WM-Neuling Skandavien, der immerhin sein erstes WM-Tor in der Geschichte des Landes erzielte. Dekke brachte die Robasier schon nach acht Minuten in F\u00fchrung und schrieb damit Geschichte. Im Abendspiel zwischen den beiden Fu\u00dfballnationen Mev\u00e1ns und Polyesien setzten sich am Ende die S\u00fcdthovezer mit 3:2 durch. In einem rasanten und hochqualitativen Spiel, unter anderem best\u00fcckt mit einem Hackentor von Eam\u00e9 und einem sehenswerten Seitfallzieher von Esterna, schenkten sich beide Mannschaften nichts und boten vor ausverkauftem Haus in Westerloe allerbeste Unterhaltung.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Erfolgreicher WM-Auftakt &#8211; FVM-Auswahl besiegt starkes Mompracem mit 2:0<\/b><\/p>\n<p>Es war der erhoffte Auftakt nach Ma\u00df f\u00fcr die Meadowhousische Nationalmannschaft bei ihrem ersten Auftritt bei der Weltmeisterschaft in Mailodis: Am Samstag besiegte die Mannschaft von Dagobert Georgie die Auswahl Mompracems mit 2:0. Damit sind nicht nur die ersten drei Punkte in der unbequemen Gruppe A eingesammelt, sondern ist auch ein positives Zeichen f\u00fcr das Turnier gesetzt worden.<\/p>\n<p>F\u00fcr das Spiel in Br\u00f6nen vertraute Reichstrainer Georgie auf ein 4-4-2-System mit Raute im Mittelfeld. Neben Stammkeeper Reh im Tor setzte sich die Abwehr aus Laube, Maik\u00e4fer, Moody und B\u00e4umer zusammen, davor wurde Eisdrache als Sechser positioniert. Auf dem linken Fl\u00fcgel begann Lobenau, rechts van Doihmel und die Spiellenkerposition auf der Zehn fiel im Auftaktspiel Auge zu, der sich die B\u00e4lle jedoch auch immer wieder im zentralen Mittelfeld holen sollte. Vorne begannen mit Fasan und Exkolber, f\u00fcr letzteren war es die WM-Premiere, zwei Vollblutst\u00fcrmer, wobei Fasan noch ein wenig defensiver als Exkolber eingesetzt werden sollte.<\/p>\n<p>Das Spiel begann nach einer knapp zehnmin\u00fctigen Abtastphase mit einer ersten Chance f\u00fcr Meadowhouse, als Exkolber per Kopf eine Flanke von van Doihmel aufs Tor von Mompracem-Schlussmann Clow verl\u00e4ngerte, die letzterer mit einer Hand \u00fcber das Tor wischte (12.). Die darauffolgende Ecke wurde ebenfalls gef\u00e4hrlich, doch Innenverteidiger Maik\u00e4fer kam zu sehr in R\u00fccklage und k\u00f6pfte \u00fcber das Tor. Nach zwanzig Minuten tauchte auch Mompracem erstmals vor dem Tor von Reh auf: Prentice verlud B\u00e4umer, flankte und fand in der Mitte Krilla, der den Ball aber nicht richtig traf und gut zwei Meter am FVM-Tor vorbei schoss (23.). Dennoch blieb die Auswahl von Dagobert Georgie ansonsten defensiv sehr aufmerksam und erstickte viele Angriffsbem\u00fchungen von Mompracem bereits im Keim. Insbesondere Sechser Eisdrache fiel durch eine konsequente Manndeckung von Mompracem-Spielmacher Alovana auf, sodass dieser nach vorne kaum Entfaltungsm\u00f6glichkeiten bekam. Nach einem Distanzschuss von Lobenau (32.) fiel wenig sp\u00e4ter dann jedoch auch das erste WM-Tor f\u00fcr Meadowhouse im laufenden Turnier. Ausgangspunkt war Auge, der einen gut getimten Ball auf die rechte Seite zu van Doihmel spielte. Dieser setzte sich gegen Hastil durch und brachte den Ball an die Strafraumgrenze, wo Exkolber ihn durchlie\u00df und so den von der Mompracemer Defensive aus den Augen verlorenen Fasan in Szene setzte. Der Phoenix-St\u00fcrmer nahm den Bal kurz mit links an und vollendete dann unter dem Jubel der gut 8000 anwesenden Meadowhousischen Fans mit rechts in den linken Winkel des Tores von Clow (39.). Kurz vor der Pause kam Mompracem nach einem Steckpass von Hastil dann doch noch einmal vor das Tor von Reh, doch Moody gr\u00e4tschte den Versuch von Hastil, quer auf Krilla zu legen, ins Toraus (44.). Danach ging es in die Halbzeit.<\/p>\n<p>Der zweite Durchgang startete ebenso wie der erste etwas verhalten, ehe Mompracem seine beste Phase im Spiel hatte. In der 55. Minute k\u00f6pfte Alovana nach einer Ecke nur Zentimeter neben das Tor von Reh, sieben Minuten sp\u00e4ter musste letzterer in h\u00f6chster Not gegen Prentice parieren (62.). Reichstrainer Georgie sah sich schlie\u00dflich zu einer Reaktion gezwungen, da es zu diesem Zeitpunkt nur eine Frage der Zeit schien, ehe Mompracem zum Ausgleich kommen w\u00fcrde. Um neue Impulse f\u00fcr die Offensive zu bringen, verlie\u00df Torsch\u00fctze Fasan den Platz und wurde durch Magiaro ersetzt, zudem wurde der nach einem Zweikampf angeschlagene Auge durch Saphirento-Kapit\u00e4n Canitz ausgetauscht (67.). Der Wechsel machte sich unmittelbar darauf bemerkbar, als Magiaro nach einer sch\u00f6nen Passkombination mit Exkolber im Zweikampf an Clow scheiterte, der den Ball zur Ecke lenkte (72.). Daraus sollte dann jedoch der zweite Treffer f\u00fcr Meadowhouse resultieren: Canitz brachte die Ecke vom Tor weg im Richtung Elfmeterpunkt hinein, wo Abwehrchef Moody am h\u00f6chsten stieg und den Ball unhaltbar f\u00fcr Clow hinten rechts im Tor versenkte. Der Jubel beim Spieler des VfB Ahornsburg war besonders gro\u00df, wird er doch seine Karriere nach der WM beenden. Mit dem 2:0 war die Widerstandskraft Mompracems fast gebrochen, lediglich in der 79. Minute versuchte Krilla es nach einem Sololauf noch einmal, scheiterte jedoch abermals an Reh. Der letzte Wechsel wurde von Georgie in der 86. Minute vorgenommen: F\u00fcr den m\u00fcde gelaufenen Eisdrache durfte Schleiereule seine ersten WM-Minuten sammeln. Nach einer letzten Halbchance, bei der Canitz von Hastil geblockt wurde (89.) war das Spiel inklusive drei Minuten Nachspielzeit dann vorbei und Meadowhouse durfte die ersten drei Punkte der WM bejubeln. FVM-Trainer Georgie sagte nach dem Spiel: &#8222;Ich muss der Mannschaft ein Riesenkompliment machen. Sie hat taktisch und vor allem von der Einstellung her alles umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Zwar gab es sicherlich Phasen, in denen Mompracem besser war als, doch gibt es bei diesem Turnier ohnehin nur wenige Mannschaften, bei denen man als Meadowhousische Nationalmannschaft den Anspruch haben sollte, sie 90 Minuten lang zu dominieren. Und Mompracem ist sicherlich nicht eine davon. Ich hoffe, dass wir daraus nun einen weiteren positiven Schub erhalten und dann im n\u00e4chsten Spiel gegen Blumenparadies auf dieser Leistung aufbauen werden.&#8220;<\/p>\n<p>Meadowhouse f\u00fchrt nach dem ersten Spieltag der Gruppe A eben jene Gruppe auch an, da Gastgeber Mailodis am Tag zuvor im Er\u00f6ffnungsspiel gegen Blumenparadies mit 3:2 gewann und das Stadion von Nordostoberlingen in ein Tollhaus verwandelte. Den entscheidenden Treffer erzielte die Legende Saftgeist neun Minuten vor Schluss. Zuvor hatte Staatspr\u00e4sident Werner Kolb die WM offiziell er\u00f6ffnet und eine kurze Er\u00f6ffnungsshow fand statt. F\u00fcr Meadowhouse geht es nun am Donnerstag um 14:00 Uhr in Marmorpilz weiter gegen den zweiten Gruppengegner Blumenparadies, der nach der Auftaktniederlage gegen Mailodis bereits unter Zugzwang steht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>FVM-Auswahl auf dem Weg nach Mailodis &#8211; Vorfreude auf Weltmeisterschaft steigt<\/b><\/p>\n<p>Nun war er also gekommen, der gro\u00dfe Tag: Am Sonntagmorgen gegen 10:30 Uhr bestieg die FVM-Auswahl von Reichstrainer Dagobert Georgie samt Betreuungsteam und einer Traube von Journalisten das vom FVM bereitgestellte Flugzeug, welches die Mannschaft nach Nordsprudelinien bringen w\u00fcrde, genauer gesagt nach Port Byron an der mailodischen S\u00fcdk\u00fcste, wo das Hotel und die sportlichen Anlagen f\u00fcr die Dauer des Turniers gemietet wurden, auf das die gesamte Fu\u00dfballwelt seit mindestens einem Jahr hin fiebert. Die Weltmeisterschaft 1822 in Mailodis ist erst das dritte Turnier dieser Art, an dem Meadowhouse \u00fcberhaupt teilnimmt, doch sind die Erwartungen bereits jetzt einigerma\u00dfen hoch. Grund daf\u00fcr sind insbesondere die guten Ergebnisse der letzten beiden WM-Auftritte in Mittelland 1814 und in Gartenparadies 1818, als man jeweils Dritter wurde und unvergessliche Auftritte hinlegte. Doch wie realistisch ist ein vergleichbarer Turnierverlauf beim Wettbewerb in Mailodis diesmal? Was ist von der Georgie-Auswahl angesichts einer mittelm\u00e4\u00dfigen Titanienmeisterschaft 1820, aber einer weitestgehend problemlosen WM-Qualifikation zu erwarten? Solche und \u00e4hnliche Fragen beantworteten FVM-Trainer Dagobert Georgie und FVM-Direktorin Mathilde Mausohr am Samstagabend bei der Pressekonferenz, die die Vorbereitungen auf das Turnier in Mailodis abschloss.<\/p>\n<p>Auf die Frage, wie realistisch ein erneuter dritter Platz oder sogar ein besseres Ergebnis in diesem Jahr seien, reagierte Georgie erst einmal gelassen: &#8222;Unser Ziel ist zun\u00e4chst einmal die nicht einfache Gruppe, in die wir gelost wurden, zu \u00fcberstehen und ins Achtelfinale einzuziehen. Das ist das Minimalziel. Dar\u00fcber hinaus kommt es nat\u00fcrlich darauf an, auf welche Mannschaften man trifft und in welcher Form diese sich dann pr\u00e4sentieren, doch glaube ich, dass wir eine gute Vorbereitung hatten, eine schlagkr\u00e4ftige Truppe zusammengestellt haben und uns vor niemandem zu verstecken brauchen.&#8220; Angesprochen auf die teils gro\u00dfe Diskrepanz zwischen den Ergebnissen bei den Titanienmeisterschaften im Vergleich zu Weltmeisterschaften entgegnete wiederum Sportdirektorin Mausohr: &#8222;Unser Land existiert gerade einmal seit zw\u00f6lf Jahren. Angesichts dieses Faktes ist es schon bemerkenswert, was unsere Nationalmannschaft bereits alles erreicht hat. Sicherlich ist die Ausbeute bei dem TMs bisher nicht so gut, wie bei den WMs, doch sollten uns solche Vergleiche und Gedankenspiele beim anstehenden Turnier nicht besch\u00e4ftigen. Es geht nun einzig und allein darum, dieses Turnier so erfolgreich wie m\u00f6glich zu gestalten und mit der Mannschaft, die wir entsenden, ist das meiner Ansicht nach auch m\u00f6glich.&#8220; Im Anschluss an die Fragen der Journalisten, die auch die Zusammensetzung des Kaders betrafen und die bevorstehenden Gruppenspiele, zog sich das Team um Georgie dann wieder ins Hotel am Flughafen Drachebene zur\u00fcck, von welchem aus am n\u00e4chsten Morgen die Maschine nach Port Byron starten w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Doch mit welcher Mannschaft tritt Meadowhouse nun in Mailodis an? Nach Bekanntgabe der Nominierungen der insgesamt 25 erlaubten Spieler, die ein Nationaltrainer f\u00fcr die WM mitnehmen kann, lautete das Urteil der Experten fast einstimmig: Eine Mischung aus Erfahrung und Jugend, die, je nach Bedarf in einem Spiel zusammengestellt werden kann.<\/p>\n<p>Im Tor vertraut Georgie dem langj\u00e4hrigen Stammtorwart Rainer Reh, f\u00fcr den das Turnier in Mailodis das letzte seiner Nationalmannschaftslaufbahn sein k\u00f6nnte. Ersatztorh\u00fcter sind Phoenix-Keeper Isaak Igel, der zum ersten Mal bei einer WM dabei ist, und Geisterfelsen-Torwart Boris Nebel, der schon 1818 in Gartenparadies dabei war. Die Abwehr besteht vor allem aus erfahrenen Spielern, die bereits ein oder mehrere Turniere im Dress der Nationalmannschaft absolviert haben: Auf der Linksverteidigerposition entschied sich Georgie f\u00fcr Eichenstadt-Verteidiger Herbert Laube, sowie f\u00fcr Phoenix-Spieler Igor Cavenza, der seine Karriere in der Nationalmannschaft nach dem Turnier wohl beenden wird. Gleiches gilt f\u00fcr Innenverteidiger Alastor Moody, der nach der WM sogar seine Karriere beenden wird. Neben Moody wurde zudem ein weiteres Trio des AC Phoenix nominiert: Georg Gabelweihe, Maximilian Maik\u00e4fer und Geisterus F\u00fcrchte-Knallus. F\u00fcr Gabelweihe und Maik\u00e4fer ist es die erste WM, zu der sie berufen wurden. Auf der Position des Rechtsverteidigers gibt zudem Hans-J\u00fcrgen B\u00e4umer seine Abschiedsvorstellung, da auch er seine Karriere nach der WM beenden wird. Au\u00dferdem wurde erwartungsgem\u00e4\u00df Ben Drachkopf vom DFC D\u00fcsterwald berufen.<\/p>\n<p>Das Mittelfeld ist breit besetzt, allerdings mit einer Betonung der Offensive. So wurden nur zwei nominelle Sechser berufen: Steffen Schleiereule und Karlo Eisdrache, womit ebenfalls ein WM-Deb\u00fctant und ein sehr erfahrener Spieler eine Position bekleiden k\u00f6nnten. Im Zentralen Mittelfeld wurde erwartungsgem\u00e4\u00df Auge vom FVM-Pokalsieger VfB Ahornsburg nominiert und f\u00fcr die Position des Zehners mit Vlad Tepes (SC Geisterfelsen-Isenfeld), Mario Knuckermann (DFC D\u00fcsterwald) und Niko Canitz (FGS Saphirento 98) geballte Erfahrung und zudem sehr unterschiedliche Spielertypen. Auf der linken Seite vertraut Georgie mit Heinz Lobenau einem weiteren Legion\u00e4r, sowie Kurt Kreuzotter vom AC Phoenix. Auf der rechten Seite wurden mit Oliver van Doihmel und Egbert Jatow wiederum zwei FLM-Spieler berufen. Alle spielten bereits bei der TM 1820 zusammen, doch f\u00fcr Kreuzotter und Jatow ist es die erste WM-Teilnahme in der Karriere.<\/p>\n<p>Im Sturm wiederum setzt Georgie auf vier altgediente Spieler, wobei einer von ihnen tats\u00e4chlich zum ersten Mal bei einer WM vertreten sein wird. Neben Friedrich Fasan, Zachi Wyvernus und Mirco Magiaro wird n\u00e4mlich auch Konrad Exkolber erstmals mit von der Partie sein, da er vor vier Jahren vom damaligen FVM-Trainer Horst G\u00f6tz noch aus dem finalen Aufgebot gestrichen wurde. Auch hier setzt Georgie also auf eine altersm\u00e4\u00dfige Mischung in der Offensive, wo Wyvernus und Magiaro als erfahrene Spieler den deutlich j\u00fcngeren Fasan und Exkolber gegen\u00fcberstehen. So soll, je nach Bedarf auf bestimmte Situationen reagiert und auch \u00dcberraschungsmomente gegen\u00fcber Gegnern geschaffen werden.<\/p>\n<p>Mit diesem Aufgebot wird es dann am 11.06. um 14:00 Uhr ins erste Spiel der Gruppe A gehen, in welchem die FVM-Auswahl in Br\u00f6nen auf Mompracem treffen wird. Anschlie\u00dfend steht am 16.06. das Spiel gegen Blumenparadies in Marmorpilz auf dem Programm, ehe es zum Abschluss der Gruppe A dann am 21.06. in Clematis gegen Gastgeber Mailodis geht. Angesprochen auf die Gruppe sagte FVM-Trainer Georgie: &#8222;Keiner der dort vertretenen Gegner ist einfach. Die WM-Qualifikation ist ein brutales Turnier an sich und jeder, der da durchkommt, hat es mehr als verdient, unter den 32 Mannschaften einer WM zu sein. Soll ich die Gegner einzeln durchgehen, fallen mir bei allen dreien Spieler ein, die schon individuell viel Qualit\u00e4t mitbringen. Bei Mompracem etwa Francois Hastil, Pep Alovana oder Tim Krilla, bei Blumenparadies Arnold Kyewski, Lothar Gitzen oder Stevjan Parizov und bei Mailodis Boris Nebelphantom, R\u00fcdiger van de Berl, Walter de Klerk und nicht zuletzt Gaetan Adrianovic. Zudem werden sie als Heimmannschaft nat\u00fcrlich auch den absoluten Support der Zuschauer haben. Dennoch m\u00fcssen wir uns wie gesagt nicht verstecken und wir gehen in diese drei ersten Spiele auch mit dem Anspruch hinein, am Ende m\u00f6glichst die Gruppe zu gewinnen.&#8220;<\/p>\n<p>Experten zufolge ist es bei dem diesj\u00e4hrigen Turnier unklar wie selten, wer denn am Ende den WM-Pokal in die H\u00f6he recken darf. Fu\u00dfballurgestein Willi Entenbach sagte am Sonntagmorgen im WRF: &#8222;Ich habe bei den letzten Turnieren immer zwei bis drei Favoriten ausmachen k\u00f6nnen, doch diesmal sind es stattdessen ungef\u00e4hr zehn Mannschaften, denen man den Titelgewinn durchaus zutrauen d\u00fcrfte. Das liegt auch daran, dass sich viele altgediente und zu Legenden gewordene Spieler mit dem Turnier in Mailodis verabschieden und sicherlich noch einmal alles geben werden, um m\u00f6glichst weit zu kommen, auf der anderen Seite aber auch daran, dass viele bisher nicht als Favoriten einzustufende L\u00e4nder fu\u00dfballerisch enorm aufgeholt haben und ebenfalls \u00fcber herausragende Spieler verf\u00fcgen. Am Ende wird aber sicherlich neben individueller Klasse vor allem die mannschaftliche Geschlossenheit ausschlaggebend sein, was bei zu vielen Individualisten schwierig zu erreichen sein kann.&#8220; Auch andere Fu\u00dfballexperten wie Ex-Selle-Royal und Ex-Entenhausen-Trainer Gerhard S. Herme oder Phoenix-Torwart-Legende Geovanni Akafalas \u00e4u\u00dferten sich hinsichtlich des spannenden Teilnehmerfelds \u00e4hnlich. Akafalas lie\u00df sich dann jedoch doch noch zu einigen detaillierteren Ausf\u00fchrungen hinrei\u00dfen: &#8222;Meadowhouse hat mit Magiaro, Exkolber und Fasan allein in der Offensive Spieler von Weltklasseniveau. Deshalb sehe ich Meadowhouse durchaus auch als einen der Titelaspiranten. Daneben sicherlich, wie fast immer Mev\u00e1ns, Dagobinien, Fantasio, Paradies, Lassver, Atlantis, Mittelland und De Litland. Aber auch die zweite Reihe mit Teams wie Gr\u00fcnland, Polynesien, Rh\u00fben, Emedari, Gartenparadies und Florenz kann auch mal bis ins Halbfinale kommen, ohne dass es gleich eine Riesensensation w\u00e4re.&#8220;<\/p>\n<p>So steigt also die Vorfreude auf die Weltmeisterschaft in Mailodis von Tag zu Tag, ehe dann am kommenden Freitag um 17:00 Uhr Meadowhousischer Zeit das Er\u00f6ffnungsspiel zwischen Gastgeber Mailodis und Blumenparadies in der mailodischen Hauptstadt Nordostoberlingen angepfiffen wird. Man kann nur hoffen, dass die WM ein \u00e4hnlich gutes und spannendes Niveau liefert wie das Turnier in Gartenparadies vor vier Jahren, welches von vielen als die &#8222;vielleicht beste WM aller Zeiten&#8220; bezeichnet wurde. Die Messlatte liegt also hoch, doch im fu\u00dfballbegeisterten Mailodis darf man sich sicherlich auch auf volle und emotionale Stadien freuen und auf hochklassigen Fu\u00dfball. Der Weg ist nun bereitet, m\u00f6gen die Spiele beginnen. Hoffentlich mit einem erneut positiven Ausgang aus meadowhousischer Sicht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Wiesenhausen im Ausnahmezustand: Gigantische Feier nach World-League-Triumph des AC Phoenix<\/strong><\/p>\n<p>Es herrschen oft riesige Feiern nach Fu\u00dfballereignissen in Wiesenhausen. Letztes Jahr holte sich der FC Eichenstadt 05 sensationell die Meisterschaft und verwandelte vor allem die Stadtteile n\u00f6rdlich des Ysens in eine gigantische Partymeile. In diesem Jahr herrschten in allen Stadtteilen der Welthauptstadt Feierlichkeiten. Der AC Phoenix Wiesenhausen, gemessen an den Mitgliederzahlen der viertgr\u00f6\u00dfte Verein der Welt, hat die World League gewonnen. Es ist der erste internationale Titel seit 29 Jahren und so wurde dieser Triumph auch zelebriert.<\/p>\n<p>Vieles war im Vorfeld in die Hose gegangen. Aus dem m\u00f6glichen Triple h\u00e4tten am Ende auch drei zweite Pl\u00e4tze werden k\u00f6nnen. Zun\u00e4chst musste man Erzrivale El Grande in der FLM die Meisterschaft \u00fcberlassen, dann verlor man eine Woche sp\u00e4ter das Pokalfinale im Skydome gegen den VfB Ahornsburg ziemlich \u00fcberraschend und stand vor einem Scherbenhaufen. Mit gr\u00f6\u00dftm\u00f6glichem Druck fuhr man am vergangenen Wochenende dann nach Paramaribo, ins Stadion des Vereins mit den meisten internationalen Titeln weltweit. Es stieg das Finale der World League gegen den 1.SC Sichtburgh, ebenfalls national \u00fcberaus erfolgreich, aber international gerne auch mal fr\u00fchzeitig raus. Eine weitere Niederlage w\u00e4re fatal gewesen f\u00fcr den AC Phoenix, dem der jahrelang so vertraute &#8222;Killerinstinkt&#8220; abhanden gekommen zu sein schien. Ein Sieg dagegen h\u00e4tte nicht nur den Verein, sondern auch die ganze Region in den emotionalen Himmel katapultiert, denn nach nichts sehnt man sich in Wiesenhausen so sehr, wie einem internationalen Titel. Am Freitagabend stand also ein &#8222;Himmel oder H\u00f6lle&#8220;-Spiel bevor. Es wurde der Himmel.<\/p>\n<p>Dass ausgerechnet Marijo Prevucena das Siegtor zum 3:2 in der 93. Minute machte, passte nur noch ins Bild. Der 33-J\u00e4hrige, der vor einer gef\u00fchlten Ewigkeit aus Sichtburgh geholt wurde, konnte sein Gl\u00fcck selbst kaum fassen, als er den Ball nach der Kopfballverl\u00e4ngerung von Fasan \u00fcber die Linie dr\u00fcckte. \u00dcber 40.000 Fans in Paramaribo, die meisten davon hinter dem Kasten, in den Prevucena einnetzte, lagen sich in den Armen, die Spieler, der Trainerstab, alle rannten Richtung der Fans. Pr\u00e4sident Dagobert Duck auf der Trib\u00fcne verlor seinen Zwicker beim Jubeln, w\u00e4re er kein Geist, er w\u00e4re wohl aus der Loge gefallen. Trainer Ingo Igel ist damit das gelungen, was selbst Vereinsikone Donald Duck nicht gegl\u00fcckt ist. F\u00fcr Manager Steffen Winter ist es die Kr\u00f6nung seiner nun schon seit 1805 w\u00e4hrenden Amtszeit, in der auch nicht immer alles glatt lief. Aus einer scheinbar vermurksten Saison mit verpasster Meisterschaft und verlorenem Pokalfinale wurde mit dem Gewinn der World League doch noch eine Saison f\u00fcr die Geschichtsb\u00fccher. Kapit\u00e4n Mimiczik reckte den hei\u00df ersehnten Pokal im Konfettiregen in den Nachthimmel von Paramaribo und war am Samstag auch der erste, der ihn den Fans auf dem Balkon von Schlo\u00df Wiesenhausen pr\u00e4sentierte. Die Feier mit rund 350.000 Phoenix-Fans war eine der gr\u00f6\u00dften, die die Stadt je gesehen hat.<\/p>\n<p>Rund 100.000 Fans enterten bereits die Tage zuvor die gr\u00f6\u00dfte estl\u00e4ndische Stadt. Zusammen mit etwa genauso vielen Sichtburghern machten sie die Stadt f\u00fcr zwei Tage unbewohnbar. Bef\u00fcrchtete Ausschreitungen blieben aus, wenngleich man im Stadion wegen der Pyrotechnik beider Seiten Angst haben musste, das Geschehen auf dem Spielfeld zu verpassen. Am Freitagabend wurden die Stra\u00dfen und die Kneipen komplett in purpur-wei\u00df getaucht, die Mannschaft feierte bis fr\u00fch morgens und mischte sich dabei unter die Fans. Gegen Samstagmittag nahm man den Flieger zur\u00fcck zum Flughafen Drachenebene, bereits in den Terminals warteten die Fans auf die Mannschaft, die \u00fcber eine Stunde brauchte, um an die bereitgestellten Autos f\u00fcr den Autokorso Richtung Schlo\u00df zu gelangen. F\u00fcr die Strecke, die man im Normalfall in 20 Minuten schafft, brauchte die Mannschaft jetzt rund anderthalb Stunden, die Fans brachten den Korso immer wieder zum Stoppen. Die Spieler genossen den strahlenden Sonnenschein und der frisch gebackene Vereinsheld Marijo Prevucena war froh, wieder Original Wiesenhausener Bier zu bekommen, denn: &#8222;Das Bier in Paramaribo kannste leider nicht trinken, das schmeckt wie fl\u00fcssiger Kopfschmerz&#8220;. Nur einer von vielen erinnerungsw\u00fcrdigen Momenten dieser Feier. Als die Autos dann vorm Schlo\u00df ankamen, empfing sie B\u00fcrgermeister Stefan Cornelius schon an der Eingangstreppe. Gemeinsam mit Trainer Igel und Kapit\u00e4n Mimiczik geleitete er die Mannschaft samt Trainerstab in Richtung Balkon, doch diesen betrat zun\u00e4chst nur der B\u00fcrgermeister selbst. Die ersten bef\u00fcrchteten jetzt eine g\u00e4hnend lange Rede, die wirklich niemand h\u00e4tte gebrauchen k\u00f6nnen, doch er rief kurz und knapp den World-League-Sieger AC Phoenix Wiesenhausen aus und holte die Protagonisten auf den Balkon. Er selbst verschwand wieder ins Nichts und \u00fcberlie\u00df den Helden der Nacht von Paramaribo die B\u00fchne, so wie es sein sollte. Feuerwerk wurde gez\u00fcndet, das Vereinslied gemeinsam gesungen und die Spieler hielten Reden, in denen sie besonders den Fans f\u00fcr ihre ph\u00e4nomenale Unterst\u00fctzung dankten, auch in den Momenten, als Titel verpasst wurden. Prevucena wurde ausgiebig abgefeiert, auch von den Mannschaftskameraden. Trainer Ingo Igel sagte ebenfalls ein paar S\u00e4tze, \u00fcberlie\u00df allerdings ebenfalls der Mannschaft den Vortritt beim Jubeln.<\/p>\n<p>&#8222;Wir brauchen noch einige Wochen, um zu realisieren, was wir geschafft haben&#8220;, kommentierte Manager Steffen Winter den historischen Moment des 114 Jahre alten Vereins. &#8222;Wenn man hier im offenen Wagen durch die Menschenmassen rollt und alle einen umarmen und herzen &#8211; es gibt nichts Sch\u00f6neres&#8220;. Auch der Trainer, der sein gesamtes Fu\u00dfballerleben beim AC Phoenix verbracht hat, war tief bewegt: &#8222;Das hier hat nochmal ganz andere Dimensionen als eine Meisterschaft. So einen Titel gewinnt man in diesem Verein nur ein Mal pro Generation&#8220;, sagte Igel am WRF-Mikro. Und er lobte die Spieler \u00fcber den gr\u00fcnen Klee: &#8222;Wenn ich eines Tages mal alt und grau bin, werde ich meinen Enkelkindern erz\u00e4hlen, dass ich damals diese Mannschaft trainieren durfte.&#8220; Am Sonntag dann durfte sich das Team dann noch ins Goldene Buch der Stadt eintragen. Diesmal hielt B\u00fcrgermeister Cornelius auch dann eine kurze Ansprache, in der er den Titel als &#8222;einen der gr\u00f6\u00dften Momente der Wiesenhausener Sportgeschichte&#8220;. Zu diesem Zeitpunkt war n\u00e4mlich bereits klar, dass &#8222;nur&#8220; ein internationaler Titel nach Wiesenhausen gehen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Denn der DFC D\u00fcsterwald scheiterte im Finale des Premiere Cups der Pokalsieger am FC St. Gravenhage. Die zweite gro\u00dfe Feier auf Schlo\u00df Wiesenhausen war geplatzt. Trotzdem versammelten sich auch am Sonntagnachmittag Tausende Fans am Flughafen, um den Spielern Trost zu spenden. Eine Feier am Schlo\u00df gab es dann zwar nicht, daf\u00fcr versammelte man sich auf dem Marktplatz am D\u00fcsterwaldtunnel, wo es einen Schulterschluss zwischen Mannschaft und Fans gab und sich der Trainer verabschiedete. Uwe Drachkamp, 14 Jahre lang Trainer des DFC, machte im Finale in Hauptstadt sein letztes Spiel. Es war sein gr\u00f6\u00dftes, der Abgang danach fiel ihm durch die Niederlage umso schwerer. Unter Tr\u00e4nen richtete er seine Abschiedsworte an die Fans: &#8222;Ich habe euch alles zu verdanken. An keine Zeit in meinem Leben werde ich mich so sehns\u00fcchtig zur\u00fcckerinnern wie an diese hier mit euch. Wir sehen uns im Stadion.&#8220; Auch bei den Fans flossen Tr\u00e4nen. Das verlorene Finale ist wei\u00df Gott keine Schande f\u00fcr den Verein. Schon die Teilnahme am Endspiel war nach dem Pokalsieg der gr\u00f6\u00dfte Moment des Vereins. Gegen den haushoch favorisierten FC St. Gravenhage kam die Mannschaft aus dem feuerfesten Stadtwald Wiesenhausens gleich zweimal zum Ausgleich, erst ein Elfmeter acht Minuten vor Schluss brachte den Pang\u00e4anern den vierten internationalen Titel der Vereinsgeschichte. Minutenlang wurden die geknickten Profis von den zahlreich mitgereisten Fans in der Kurve gefeiert, auch am Tag danach herrschte eine Mischung aus Entt\u00e4uschung und Stolz bei den Verantwortlichen. &#8222;Wir haben einen Fight abgeliefert, der sensationell war&#8220;, sprach Urgestein Carlo Eisdrache zu den Fans im D\u00fcsterwald. &#8222;Wir waren einer der besten Mannschaften der Welt nur um ein M\u00fc unterlegen. Dieser Klub kann stolz auf sich sein.&#8220; Die etwa 25.000 Fans reagierten mit tosendem Applaus.<\/p>\n<p>Der dritte internationale Titeltr\u00e4ger 1822 ist der FBV Valreuth. Der Koenigsmeister des Vorjahres holte sich im Finale in Aloval gegen den SV Carlsfeld den Sieg im Premiere Cup der Ligameister. Trainer Paul St\u00f3lic schaffte damit den zweiten gro\u00dfen Titel in zwei Jahren. F\u00fcr den FBV ist es dar\u00fcber hinaus sogar der erste internationale Titel in der Vereinsgeschichte. Die Party fiel in \u00e4hnlichen Dimensionen aus wie in Wiesenhausen, hier gab es sogar einen gemeinsamen Fanmarsch mit der Mannschaft vom Flughafen zum relativ nah gelegenen Stadion, wo zusammen gefeiert wurde. Dem SV Carlsfeld bleibt der gro\u00dfe Triumph verwehrt, die Entwicklung zeigt jedoch stetig nach oben, weswegen durchaus mit weiteren Finalteilnahmen zu rechnen sein wird. Dieses Jahr jedoch ging der Pott an Valreuth, die Koenigsliga erh\u00e4lt damit erstmals seit vier Jahren wieder einen internationalen Pokal.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Ekstase an der Beerenstra\u00dfe: El Grande besiegt den Fluch und wird Meister<\/strong><\/p>\n<p>Ein Video zeigte El Grandes B\u00fcrgermeister Oliver Gerstenberg in einer Fankneipe jubelnd mit Schal und Bier in der Hand, umringt von zahlreichen gl\u00fcckseligen Fans. Das jedoch zeigte nur einen sehr kleinen Ausschnitt des Ausma\u00dfes, was die Feierlichkeiten in der Herzogenstadt El Grande anging. Selten hat eine Meisterschaft ein solches Feuerwerk an Emotionen freigesetzt wie diese. Vergaben sie unter der Woche noch den Matchball im feindlichen Terrain des AC Phoenix Wiesenhausen, so blieben sie in einer Achterbahnfahrt gegen Slevan San Laven nervlich stabil und machten mit einem 3:2 alles klar. Rivale Phoenix konnte sie nicht mehr einholen.<\/p>\n<p>Nicht wenige hatten dem El Grande FC das n\u00e4chste Tal der Tr\u00e4nen prognostiziert, zu oft hatten ihnen in den vergangenen Jahren in entscheidenden Situationen die Nerven gefehlt. Erneut waren sie in der besten Ausgangsposition, Platz 1 vor dem letzten Spieltag ist an der Beerenstra\u00dfe seit Jahren nichts Ungew\u00f6hnliches. Jedoch ebenfalls nicht ungew\u00f6hnlich war es, gegen schlagbare Gegner noch alles aus der Hand zu geben. Zweimal schlug Rivale AC Phoenix noch als Meister auf (1819, 1820), letztes Jahr stellte sich der FC Eichenstadt als lachender Dritter heraus. Nun jedoch blieben die Mannen von Rudolphus von Canterville cool und machten mit einem 3:2-Erfolg gegen San Laven alles klar. Dabei konnten sie am Ende f\u00fcr FLM-Verh\u00e4ltnisse noch recht entspannt sein, denn sogar ein 2:2 h\u00e4tte ihnen gereicht, da der AC Phoenix nicht \u00fcber ein 1:1 bei Schlusslicht Pilzland hinauskam.<\/p>\n<p>Als Fjodor Fedrechenko in der Nachspielzeit das 3:2 erzielte, kannte der Jubel kein Halten mehr. Rudolphus von Canterville wurde von Pr\u00e4sident Christoph Lindemann unter sich begraben, die gesamte Bank rannte aufs Feld, auf den Trib\u00fcnen fand sich jeder weit von dem Ort entfernt wieder, wo er oder sie urspr\u00fcnglich gewesen war. Die verbleibenden zwei Minuten der Nachspielzeit versammelten sich die Fans bereits hinter den Banden, um beim Schlusspfiff wie ein riesiger rot-schwarz-wei\u00dfer Tsunami auf den Rasen zu schwappen. Von Canterville wirkte im wahrsten Sinne des Wortes &#8222;entgeistert&#8220;, brauchte einige Zeit, um zu realisieren, dass es im vierten Anlauf tats\u00e4chlich doch noch geklappt hat mit der ersten meadowhousischen Meisterschaft. Titel in Gr\u00fcnland hamsterte man in schieren Massen, seit dem Ostbekenntnis 1812 spielte man zun\u00e4chst eher im tristen Mittelfeld der FLM. Ganz viel mit den zwei World-League-Titeln und der jetzigen Meisterschaft hat mit dem Trainer zu tun. Als Rudolphus von Canterville im Oktober 1816 kam, lag die Mannschaft am Boden, steckte sogar im erweiterten Kreis des Abstiegskampfes. Er brauchte ein wenig Zeit, die man ihm wohl auch aufgrund seiner Vita zugestand und er nutzte sie. Platz 9 in der Folgesaison und ab 1818 war man pl\u00f6tzlich fester Bestandteil im Meisterschaftskampf. In der World League marschierte man zweimal ungeschlagen durch und holte die ersten Titel, der wichtigste von allen allerdings blieb den El Grandern dreimal auf besonders dramatische Art und Weise verwehrt. Das hat abgeh\u00e4rtet. Wohl auch deshalb hielten die Nerven diesmal stand und verhalfen dem nach Mitgliederzahlen zweitgr\u00f6\u00dften meadowhousischen Verein zum Triumph. Die Szenen nach Abpfiff spiegelten die Erl\u00f6sung des gesamten Vereins nach den Jahren der Entt\u00e4uschungen ab. Der Rasen wurde sofort von den Anh\u00e4ngern zerpfl\u00fcckt, die Tornetze zerschnitten, selbst Werbebanden wurden kurzerhand abgebaut und mit nach Hause genommen. Eine \u00dcbergabe des FLM-Pokals konnte nur auf der Trib\u00fcne stattfinden, das Spielfeld war vollkommen \u00fcberf\u00fcllt. Zu Verletzungen kam es zum Gl\u00fcck nicht.<\/p>\n<p>Besonders hervorzuheben waren die Reaktionen der Spieler. F\u00fchrungsspieler wie Nachwuchskr\u00e4fte waren komplett aufgel\u00f6st, Spieler, die seit Jahren im Verein sind wie solche, die erst seit letztem Sommer an der Beerenstra\u00dfe spielen, lagen sich in den Armen oder in denen der Fans. Vor allem Ivan Milosic sch\u00fcttelte es komplett durch, noch w\u00e4hrend des Schlusspfiffs sackte er tr\u00e4nen\u00fcberstr\u00f6mt auf dem Rasen zusammen. Der Verteidiger, seit 1813 im Verein, ist ein wahrer Publikumsliebling und jemand, der in jeder Sekunde alles f\u00fcr den Verein gibt. F\u00fcr ihn ist im besonderen Ma\u00dfe ein Traum in Erf\u00fcllung gegangen, selbiges gilt f\u00fcr Carl Fesulo. Der sonst eher schweigsame Offensivmann, zuletzt eher Reservist, wurde zum Interview gebeten, welches wohl als k\u00fcrzestes Gespr\u00e4ch in die Geschichte eingehen wird. Auf die Frage, was es ihm bedeute, br\u00fcllte er nur ein langgezogenes &#8222;JA!&#8220; ins Mikro und wurde dann von den Fans regelrecht zur\u00fcck in die Massen gesogen. Trainer Rudolphus von Canterville wurde live vorm MFS-Mikro von Sportdirektor Eric St\u00e4mmler regelrecht abgeknutscht, es waren Wahnsinnsszenen die sich abspielten. Die Nacht wurde zum Tag, abends traf man die Spieler noch im Markgarten an, der gr\u00f6\u00dften Parkanlage Meadowhouse&#8216;, wo man sich bei tropischen Nachttemperaturen wahlweise in den durch die Anlage flie\u00dfenden Weidenbach warf oder sich von den zu tausenden anwesenden Fans hochleben lie\u00df. Es sind Szenen, die sich ins kollektive Ged\u00e4chtnis einer ganzen Fan-Generation brannten und wohl auch noch in 30 Jahren aus den Archiven gekramt werden. Interessant ist bei all den Emotionen, dass man in den letzten drei Jahren mit 95, 101 und 86 Punkten jeweils Zweiter wurde, mit 82 Punkten in dieser Saison aber Erster.<\/p>\n<p>F\u00fcr Verfolger AC Phoenix Wiesenhausen ist es die zweite Saison in Folge ohne Meisterschaft. Selbst ein Sieg beim abgestiegenen FairPlay Pilzland h\u00e4tte letztendlich nicht gereicht, das 1:1 lie\u00df jedoch dann nicht mal den Druck im Fernduell auf El Grande wachsen. Eine zu schlampige Chancenverwertung und ein zu Unrecht aberkanntes Tor nach der Pause waren zuviel des Guten beziehungsweise Schlechten. Trainer Ingo Igel haderte nach dem Spiel deutlich, lie\u00df jedoch auch den Hunger auf den m\u00f6glichen World-League-Titel durchblicken. Das m\u00f6gliche Triple ist damit nicht mehr m\u00f6glich. Das Double aus Pokalsieg und World-League-Sieg winkt jedoch nach wie vor. Zu viele Unentschieden in der Hinrunde lie\u00dfen den R\u00fcckstand auf El Grande auf eine zu hohe Punktzahl anwachsen, eine famose R\u00fcckrunde machte den Titelkampf dann wieder spannend. Jedoch: Phoenix stand in dieser Saison an nicht einem einzigen Spieltag an der Tabellenspitze, die Meisterschaft w\u00e4re am Ende eine sehr gl\u00fcckliche gewesen. Pilzland erwies sich erneut als Partycrasher, letzte Saison kam El Grande nicht \u00fcber ein 1:1 hinaus. Manager Steffen Winter mahnte, man m\u00fcsse gute Leistungen auch zu Ende bringen, die Kaltschn\u00e4uzigkeit vor dem Tor machte den Klub in dieser Saison zu einem Triple-Anw\u00e4rter, doch im entscheidenden Moment ging diese Effizienz ab. Nun bleiben zwei Finals, eines im Skydome gegen den VfB Ahornsburg, eines in Paramaribo gegen den 1.SC Sichtburgh. Es h\u00e4ngt alles davon ab, ob die Saison noch als erfolgreich bewertet wird, oder nicht.<\/p>\n<p>Im Abstiegskampf konnte sich die TuS Burg Daunenfels im direkten Duell gegen den VfS M\u00f6vental 05 den Klassenerhalt sichern. M\u00f6vental hatte als eigentlich schon abgeschlagener Klub durch zuletzt gute Ergebnisse noch Spannung in den Abstiegskampf gebracht. Die TuS, mit gro\u00dfen Ambitionen in die Saison gegangen, denen sie nie gerecht werden konnten, fuhr teils indiskutable Ergebnisse mit noch indiskutableren Auftritten ein, unter anderem gab es ein 1:8 gegen den AC Phoenix im eigenen Stadion. So fanden sie sich am letzten Spieltag in einer Situation wieder, mit der sie Wochen vorher nicht mehr gerechnet hatten, was einige Experten sogar zu der Annahme brachten, M\u00f6vental k\u00f6nnte mit einem Sieg auf dem Burghof S\u00fcd noch an der TuS vorbeiziehen. Und tats\u00e4chlich war der VfS nur wenige Minuten vom gro\u00dfen Comeback entfernt, erst in der 88. Minute konnte Burg Daunenfels noch ausgleichen, der Punkt reichte am Ende. M\u00f6vental hatte nach 74 Minuten die F\u00fchrung erzielt und war zu dem Zeitpunkt virtuell gerettet. Besonders bitter f\u00fcr die G\u00e4ste war ein von Netz sensationell gehaltener Elfmeter kurz vor der Pause, der den VfS bereits da in F\u00fchrung h\u00e4tte bringen k\u00f6nnen. M\u00f6vental verabschiedete sich damit nach einem Jahr direkt wieder aus der FLM, der Verein befindet sich nach der abrupt zu Ende gegangenen \u00c4ra von Achim Sarstedt noch in der Findungsphase. Die TuS muss sich dringend neu aufstellen in der kommenden Saison.<\/p>\n<p>Bleibt noch Respekt zu zollen an Uwe Drachkamp. Er wurde mit einer gro\u00dfen Choreographie und geb\u00fchrenden Feierlichkeiten als Trainer des DFC D\u00fcsterwald verabschiedet. Ein Spiel steht jedoch noch aus, im Finale des Premiere Cups der Pokalsieger gegen St. Gravenhage kann man Historisches erreichen und die Karriere von Drachkamp kann ein spektakul\u00e4res Ende finden. Der dienst\u00e4lteste FLM-Trainer (seit 1807 auf der Trainerbank) konnte zuletzt nicht mehr das Maximum aus seiner Mannschaft herausholen, zwei entt\u00e4uschende Saisons in der Liga konnten durch den Pokalsieg letztes Jahr und dem Premiere-Cup-Finale in dieser Saison noch aufgeh\u00fcbscht werden. Dennoch schien der Zenit seiner \u00c4ra schon seit L\u00e4ngerem \u00fcberschritten zu sein, weshalb man sich einvernehmlich auf eine Aufl\u00f6sung des Vertrags einigte. Er jedoch hat Herausragendes geleistet beim Drachenklub, der mehrfach Chancen auf die Meisterschaft hatte, obwohl man zu Gr\u00fcnliga-Zeiten eher eine Fahrstuhlmannschaft war. Ob man ihn bei einem anderen Verein noch auf der Trainerbank sehen wird, bleibt offen, wahrscheinlich ist jedoch zun\u00e4chst eine Pause und sp\u00e4ter eine T\u00e4tigkeit beim DFC in anderer Funktion.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Zwei meadowhousische Teams in internationalen Finals &#8211; FLM winkt riesiger Schritt in F\u00fcnf-Jahres-Wertung<\/strong><\/p>\n<p>Der AC Phoenix Wiesenhausen und der DFC D\u00fcsterwald haben die Finals in World League und Premiere Cup der Pokalsieger erreicht. Dabei mussten beide Teams in ihren Halbfinal-R\u00fcckspielen in die Overtime, f\u00fcr den AC Phoenix hie\u00df es am Ende im Carasoner Kolosseum sogar Elfmeterschie\u00dfen. F\u00fcr beide Klubs stehen nun historische Spiele an. Dem DFC D\u00fcsterwald winkt der erste internationale Titel \u00fcberhaupt, f\u00fcr den AC Phoenix k\u00f6nnte es der erste Titel unter dem neuen Vereinsnamen werden. F\u00fcr die F\u00fcnf-Jahres-Wertung sind bereits die feststehenden Finalteilnehmen f\u00fcr die FLM ein Segen. Bei der n\u00e4chsten Ausschreibung 1825 stehen der Liga wohl neue internationale Pl\u00e4tze zu.<\/p>\n<p>Der AC Phoenix Wiesenhausen lechzt seit der Donald-Duck-\u00c4ra nach einem internationalen Titel. Als Duck 1805 den Verein \u00fcbernahm und unter dem damals noch recht frischen Namen AC Phoenix Wiesenhausen aus der Bedeutungslosigkeit hervorholte, wagte noch niemand davon zu tr\u00e4umen, eines Tages wieder zu internationalen Elite zu geh\u00f6ren. Allerdings ging die Entwicklung stetig nach oben. Mehrere Halbfinals im Premiere Cup, 1814 dann das bitter wie dramatisch verlorene Finale gegen Canterville im Elfmeterschie\u00dfen. Nun steht das Finale in der World League an, welches man ausgerechnet im Elfmeterschie\u00dfen erreichte. Nach dem 2:2 im Hinspiel in der heimischen Arena gegen Olympique Carason standen die Vorzeichen aber erneut ung\u00fcnstig. Carason im heimischen Kolosseum vor rund 100.000 Zuschauern gilt als absolute Heimmacht, der AC Phoenix lief zuletzt k\u00f6rperlich auf der letzten Rille. Es bedurfte einer erneuten Energieleistung und diese lieferte das Team von Ingo Igel auch. Vor allem nach dem fr\u00fchen 1:0 der Gastgeber durch Monier schien alles auf das unvermeidliche Aus hinzudeuten. Die in der Folgezeit sehr kompakten Carasoner lie\u00dfen den Ball gut laufen und wollten den AC Phoenix so m\u00fcde spielen. Doch mit zunehmender Spieldauer gelang es dem spielerisch gut aufgelegten ACP mehr und mehr, den Abwehrriegel Olympiques zu durchbrechen. Kurz vor der Pause bestraften sie dann immer passiver werdende Gastgeber. Marijo Prevucena nahm eine weite Flanke von Schleiereule volley und vollstreckte herrlich zum Ausgleich. Dieser Geniestreich gab Phoenix nun das letzte Quentchen Selbstbewusstsein, um nach dem Wechsel die Spielkontrolle nun g\u00e4nzlich an sich zu rei\u00dfen. Mikael Locks nutzte dann eine weitere Unachtsamkeit in der OC-Defensive zur F\u00fchrung. In diesem Moment war Phoenix virtuell im Finale und konnte den Gegner nun wieder kommen lassen. Die versuchten nun ihrerseits, wieder mehr Zugriff auf das Spiel zu bekommen, was Phoenix allerdings durch sehr geschicktes Verteidigen, ohne dabei zu reaktiv zu werden, verhinderte. In der Schlussphase jedoch setzte man alles nur noch auf die Verteidigung, was bestraft wurde. Azancuenga verwertete eine \u00fcberragende Vorarbeit von Portofino zum 2:2, was die Verl\u00e4ngerung bedeutete.<\/p>\n<p>Keine der beiden Teams, die nun flei\u00dfig durchwechselten, ging in den zus\u00e4tzlichen 30 Minuten Spielzeit jetzt noch ein erh\u00f6htes Risiko ein. Wenn es Torchancen gab, waren es zumeist Halbchancen, die vor allem der AC Phoenix hatte, richtig gef\u00e4hrlich wurde es jedoch nicht. So ging es ins erste Elfmeterschie\u00dfen der diesj\u00e4hrigen World League-Saison. Nicht selten waren bei Elfmeterschie\u00dfen zuvor ebenfalls meadowhousische Mannschaften beteiligt, oft mit Erfolg. Nun waren die Nerven der Phoenix-Spieler gefordert und der Sohn des Trainers, Torwart Isaak r\u00fcckte in den Fokus. Und er sollte am Ende zum Held werden. Zun\u00e4chst schien es ein durchaus fehleranf\u00e4lliges Ausschie\u00dfen zu werden, nachdem beide Teams ihren zweiten Elfmeter jeweils \u00fcber das Tor schossen. Danach behielten jedoch alles Sch\u00fctzen im regul\u00e4ren Elfmeterschie\u00dfen die Nerven und trafen teils sehr souver\u00e4n und abgekl\u00e4rt. Auch Mikael Locks, der als f\u00fcnfter Sch\u00fctze beim Stand von 4:3 unter dem Druck stand, treffen zu m\u00fcssen, blieb eiskalt. Als dann Igel gegen Juarez zum ersten Mal parierte, hatte Petrovic die M\u00f6glichkeit, seine Mannschaft ins Finale zu schie\u00dfen, scheiterte jedoch am Pfosten. Doch Igel konnte auch den darauffolgenden Elfmeter halten und Routinier Mimiczik, seit 1813 im Verein, traf hoch in die Mitte zum Weiterkommen. Rund 16.000 mitgereiste Fans im Kolosseum mussten von den Sicherheitskr\u00e4ften zur\u00fcckgehalten werden, auf das Feld zu st\u00fcrmen, mit Pyrotechnik machten sie die sp\u00e4t gewordene Nacht zum Tag. Die Spieler feierten noch lange mit den Fans, w\u00e4hrend Trainer Ingo Igel und Manager Steffen Winter die Siegerinterviews gaben. Endlich wieder ein Finale! Dort trifft man nun im nicht allzu weit entfernten Paramaribo auf den 1.SC Sichtburgh. Auch eine Mannschaft, die nach einem Titel lechzt.<\/p>\n<p>Auch der DFC D\u00fcsterwald steht in einem Finale. Der letztj\u00e4hrige Pokalsieger setzte sich in der Verl\u00e4ngerung gegen den FK Varanileva durch. Damit ist das Desaster der WHAT-Liga gegen\u00fcber der FLM perfekt. Theoflorencio, Olympique Carason und Varanileva schieden gegen den AC Phoenix respektive D\u00fcsterwald aus. Dabei gingen auch hier beide Spiele mit 2:2 nach 90 Minuten aus. D\u00fcsterwald hatte im R\u00fcckspiel in Atlantis bereits mit 2:0 gef\u00fchrt, Zachi Wyvernus steuerte mit zwei Kopfballtoren bei. Varanileva jedoch gab nicht auf und kam in der zweiten Halbzeit noch auf 2:2 zur\u00fcck. Kurz vor dem Ende der 90 Minuten hatte der DFC noch Pech, als das diamantinische Schiedsrichtergespann ein korrektes Tor von Olafsson f\u00e4lschlicherweise wegen Abseits aberkannte. So ging es auch in Varanileva in die Verl\u00e4ngerung, hier jedoch gelang dem meadowhousischen Team die Entscheidung vor dem Elfmeterschie\u00dfen. Nach einer recht ereignisarmen ersten H\u00e4lfte sorgten die mutigen D\u00fcsterw\u00e4lder durch zwei Tore in der 110. und 116. Minute f\u00fcr den 4:2-Sieg nach 120 Minuten. Adrianovic, der ein sensationelles Jahr in einer sonst recht verkorksten Saison spielt, und der eingewechselte Flugdrache trafen f\u00fcr die triumphierenden Drachen. F\u00fcr Trainer Drachkamp bedeutet das das zweite Highlight in in der Liga recht unterdurchschnittlichen Spielzeiten. Letzte Saison holte man zum ersten Mal den FVM-Pokal, dieses Jahr winkt gar der Triumph im Premiere Cup. Gegner wird der SV Carlsfeld sein, eine zwar durchaus gute Mannschaft, die jedoch als schlagbar gilt. Wom\u00f6glich k\u00f6nnte dies auch das letzte Spiel von Uwe Drachkamp sein, der seinen auslaufenden Vertrag bisher nicht verl\u00e4ngert hat.<\/p>\n<p>F\u00fcr die FLM bedeutet dies einen wahren Segen auf die F\u00fcnf-Jahres-Wertung bezogen. Durch die Finalteilnahme des FBV Valreuth im Premiere Cup der Ligameister bleibt die Koenigsliga zwar noch vor der FLM in der Live-Wertung, die WHAT-Liga hat man allerdings bereits hinter sich gelassen. 1825 k\u00f6nnten damit einer, wenn nicht gar zwei neue internationale Pl\u00e4tze winken. El Grande gewann in den letzten beiden Jahren die World League, auch diesmal kann mit dem AC Phoenix eine meadowhousische Mannschaft diesen Titel holen. Im Premiere Cup der Pokalsieger steht nach Eichenstadt 1820 nun wieder eine meadowhousische Mannschaft im Finale, lediglich im Premiere Cup der Ligameister ist die FLM bisher unter ferner liefen. Da dort allerdings mit Inter Salenavo und dem FC Paramaribo Mannschaften aus ganz anderen Ligen triumphierten, sieht es f\u00fcr die FLM im Gesamtbild dennoch gut aus. Mal sehen, ob die FLM weiter vorne weg marschiert oder ob die anderen Ligen mit dieser Entwicklung Schritt halten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Schlitten-WM in Gestr\u00fcppstadt bringt viel Spa\u00df und einen neuen Rekord<\/strong><\/p>\n<p>Vor zwei Jahren tobte ein Sturm bei der Wiesenhausener Schlitten-WM und das Kult-Turnier musste f\u00fcr mehrere Tage unterbrochen werden. Diesmal blieb der Himmel zwar erneut verhangen, aber die Bedingungen lie\u00dfen eine ununterbrochene Form der WM zu. Nat\u00fcrlich waren die Zuschauerr\u00e4nge wie alle zwei Jahre voll und es herrschte Volksfeststimmung. Diesmal fiel sogar ein neuer Rekord. Nationalheld und Verteidigungsdromorniss Carl von der Regi\u00e8me brach den Rekord im Einzel von Michael Mausschmidt aus dem Jahre 1816 um knapp zwei Zehntel. Bei der H\u00f6llenfahrt gab es einige Unf\u00e4lle, allerdings ohne wirkliche Verletzungen. In dieser Kategorie siegten mit dem Nebelphantom und dem Saftgeist zwei Gespenster und mit dem Nebelphantom auch ein weiterer Dromorniss. Die &#8222;Schanzenflug&#8220;-Kategorie gewann Gilderoy Lockhart, der 4,23 Meter weit flog.<\/p>\n<p>Die Wettervorhersage verhie\u00df zun\u00e4chst nichts Gutes f\u00fcr die Zeit vom 1. bis 6. Februar. Der meadowhousische Wetterdienst meldete Sturm f\u00fcr den 5. und massive Schneef\u00e4lle am 6. So war unklar, in welcher Form die Schlitten-WM stattfinden w\u00fcrde, manche rechneten wieder bereits mit einer Unterbrechung des Wettbewerbs wie vor zwei Jahren. Allerdings verschob sich die Schlechtwetterfront und brach erst heute \u00fcber die meadowhousische Hauptstadt herein, in Form eines Schneesturms. Das Turnier startete zun\u00e4chst am 1. Februar mit einer launigen Anmoderation von Johannes-Karl Lange und Oswald Octopus, die \u00fcber die Turniere der vergangenen Jahre berichteten und dabei \u00fcber die gro\u00dfe Videoleinwand die bisherigen Sieger zeigten. Dazu luden sie sich neben ehemaligen Siegern auch prominente Wiesenhausener Pers\u00f6nlichkeiten ein, auch K\u00f6nig Percival I., Kanzler Schwalbenschwanz und B\u00fcrgermeister Cornelius waren dabei. Am ersten Tag gab es bereits zwei kleine Unf\u00e4lle bei der H\u00f6llenfahrt. Marius Meier-L\u00f6ffler und Richard T\u00fcmmler \u00fcberschlugen sich mit ihren Ebenholz-Schlitten und rutschten allerdings noch \u00fcber die Ziellinie, sodass ihre Leistung immerhin noch mit in die Wertung kam. Die F\u00fchrung im Einzel hielt zun\u00e4chst wieder Dobby, der bei der letzten WM diese Wertung f\u00fcr sich entschieden hatte. Am dritten Tag aber schlug die Stunde der &#8222;Moorleiche&#8220;. Carl von der Regi\u00e8me legte sich in einer merkw\u00fcrdig verrenkten Art und Weise auf seinen Schlitten, wie es wohl nur eine verdrehte Moorleiche hinbekommt. Ein Bein unter den H\u00f6lzern der Sitzfl\u00e4che, Oberk\u00f6rper vorn \u00fcbergebeugt und die Arme eng an den K\u00f6rper gelegt, &#8222;um windschnittig zu sein&#8220;, wie er sp\u00e4ter erkl\u00e4rte. So d\u00fcste er mit einer sensationellen Geschwindigkeit den Hang hinunter, ohne jemals ansatzweise das Gleichgewicht zu verlieren und als er unten sah, dass er soeben den Rekord gebrochen hatte, zerbrach er vor Freude seinen Schlitten. Der Jubel von den R\u00e4ngen f\u00fcr einen, der ohnehin schon Publikumsliebling ist, kannte keine Grenzen mehr, &#8222;Moorleiche! Moorleiche!&#8220;-Rufe hallten durch die Trib\u00fcne. &#8222;Die Tr\u00fcmmer des Schlittens kommen jetzt in eine Vitrine auf Burg Daunenfels&#8220;, scherzte der Verteidigungsdromorniss nach seinem Triumph. Wirklich gef\u00e4hrden konnte ihn in den Folgetagen auch niemand mehr, Dobby landete am Ende auf Platz 2 und er k\u00f6nnte sich somit &#8211; bei weiteren Teilnahmen &#8211; zu einem Favoriten in einem sonst unvorhersehbaren Turnier entwickeln.<\/p>\n<p>Besonders kurios wurde es am dritten Tag. Mehrere Anw\u00e4rter auf den &#8222;Silbernen Doppelschlitten&#8220; kristallisierten sich heraus. Erich und Erhard Erpel gerieten w\u00e4hrend ihres Weges nach unten in eine Art Trudelflug, die beiden &#8222;Titelverteidiger&#8220; Richard und Ferdinand Mant\u00f6psrochen schafften es erneut, sehr zeitig ins Ziel zu kommen und gleichzeitig f\u00fcr gute Unterhaltung zu sorgen, indem sie versuchten, r\u00fcckw\u00e4rts nach unten zu gelangen, sich aber zwischendurch drehten und kurzzeitig waagerecht hinab rutschten. Am vierten Tag allerdings gab es den Auftritt der sp\u00e4teren Gewinner. Das Nebelphantom und der Saftgeist traten an und verwendeten dabei den legend\u00e4ren Schlitten von Johannes von Daunenfels, den er sich seinerzeit mit Whisky eingerieben hatte. Diesmal benutzte der Saftgeist statt Whiskey Orangensaft, womit er seinem Namen alle Ehre erwies. Dieser pr\u00e4parierte Schlitten brachte Gl\u00fcck, die Jury bewertete den Unterhaltungswert der Fahrt mit 1,6 von 2 Punkten und die Zeit stimmte mit 16,94 Sekunden auch. Am schnellsten waren zwar Dieter Deichberg und Florence Switje mit 16,35 Sekunden, kamen jedoch nur auf einen Unterhaltungsscore von 0,9. So erzielten die beiden Geister das beste Gesamtergebnis und fielen sich vor Freude in ihre durchsichtigen Arme, wobei sie aufpassen mussten, nicht durch den jeweils anderen durchzugreifen. W\u00e4hrend ihrer Fahrt drehten sie sich mehrfach um die eigene Achse, um beim Flug \u00fcber die Schanze kopf\u00fcber zu landen und mit umgedrehten Schlitten im Ziel anzukommen. Den besten Score auf der &#8222;Unterhaltungsskala&#8220; erreichten allerdings mit Volker Siebeling und Emilia Ente andere. Sie kamen auf 1,8, was vor allem dadurch begr\u00fcndet war, dass Ente schon beim Start vom Schlitten rutschte und von Siebeling am Fu\u00df festgehalten werden musste. Dabei gelang es ihr, genug Schnee aufzusammeln und einen Schneeball zu formen, den sie Richtung Moderatorenpult warf und dort Johannes-Karl Lange unvorbereitet im Gesicht traf. Oswald Octopus neben ihm konnte sich vor Lachen nicht mehr halten und spuckte dabei sein Krabbenbier aus. Am Ende kamen sie jedoch fast von der Strecke ab und rutschten ins Gestr\u00fcpp, dadurch verloren sie wichtige Sekunden und kamen mit 19,22 Sekunden im Ziel an. Emilia Ente kam zum Ungl\u00fcck ohne Verletzung davon.<\/p>\n<p>In der Kategorie &#8222;Weitester Schanzenflug&#8220; gewann beinahe erwartbar Gilderoy Lockhart. Der Fu\u00dfballer, Saxophonist, Lehrer und Busfahrer ist seit jeher f\u00fcr Geschwindigkeit bekannt, trat bisher jedoch nicht bei der Schlitten-WM an. Laut Aussage nach seiner Fahrt hatte er jedoch die falsche Schlittenwahl getroffen. &#8222;Leider ist mir aufgefallen, dass die Metallschienen unten etwas stumpf und ungeschliffen sind, das h\u00e4tte ich beachten m\u00fcssen und hat mich Geschwindigkeit gekostet. Aber immerhin hat er gute Flugeigenschaften dadurch!&#8220; Tats\u00e4chlich hatte er das. Mit 4,23 Metern Flugweite stellte er auch im Vergleich zu seinen Vorg\u00e4ngern ein respektables Ergebnis auf. Beim Aufprall allerdings w\u00e4re er beinahe vom Schlitten gefallen, konnte sich jedoch rechtzeitig stabilisieren. &#8222;Zum Gl\u00fcck habe ich vorher Bullenreiten gemacht, um mich genau auf so etwas vorzubereiten&#8220;, strahlte Lockhart nach seiner Siegeszeremonie. Die allerdings musste er sich erzittern, am vorletzten und letzten Tag kamen ihm mit Bert Bratapfel (4,21m) und Sonja Sonnenblume (4,20m) zwei Konkurrenten gef\u00e4hrlich nahe. Zum Schluss durfte jedoch Lockhart jubeln. Und das tat er ausgiebig. BEFIM-Pr\u00e4sident und Bildungsdromorniss Albus Dumbledore \u00fcberreichte ihm direkt eine von Weltherrscher Apfulkrax, der ebenfalls zeitweilig unter den Besuchern war, handsignierte Flasche Hogwarts-Champagner, direkt aus der schuleigenen Kellerei, die Ende letzten Jahres er\u00f6ffnet wurde. Diese k\u00f6pfte er auf dem Siegespodest und nahm nach der ersten Schaumwelle direkt einen ordentlichen Schluck. Dies war wohl etwas zu viel des Guten, das anschlie\u00dfende Interview f\u00fchrte er unter den nicht zu verbergenden Auswirkungen eines Schluckaufs.<\/p>\n<p>Die Stimmung war wie auch in den letzten Jahren fr\u00f6hlich und ausgelassen. Im &#8222;nach Nationalfeiertag und BEFIM-Konzerten in der Isengoldhalle drittgr\u00f6\u00dften Volksfest Wiesenhausens&#8220;, wie Lange es anmoderierte, feierten die rund 4500 Fans an jedem Tag bis in die Abendstunden. Die Jahreszeit tat dem Spektakel wieder einmal keinen Abriss, Gl\u00fchwein, Butterbier und Whisky Wies sorgten f\u00fcr heitere Zuschauer und abends auch f\u00fcr die eine oder andere Alkoholleiche. Der Alkoholkonsum h\u00e4lt sich allerdings seit Jahren etwas in Grenzen, was dem Turnier auch merklich gut tut, da fr\u00fcher gegen Ende der Tage oft eine gewisse M\u00fcdigkeit beim Publikum zu sp\u00fcren war. Diesmal jedoch nicht, bis das Flutlicht ausging, war der Jubel lautstark und die Sprechch\u00f6re f\u00fcr die &#8222;Helden Gestr\u00fcppstadts&#8220; waren deutlich zu vernehmen. Eine gro\u00dfe Besonderheit ereignete sich dann am finalen Tag kurz vor der Siegeszeremonie. Johannes-Karl Lange musste einen Wetteinsatz einl\u00f6sen. Er hatte mit Oswald Octopus im Vorfeld gewettet, ob ein Rekord gebrochen wird, Octopus tippte &#8222;Ja&#8220;, Lange &#8222;Nein&#8220;. Damit musste er im wahrsten Sinne des Wortes &#8222;in den sauren Apfel bei\u00dfen&#8220; und eine Portion Geisteressen aus dem Hotelrestaurant &#8222;Zum Totenkopf&#8220; zu sich nehmen. Bei drei Essl\u00f6ffeln Grillensuppe, zwei Scheiben Eulenfeder-Schnitzel und einem Happen Eidechsenpudding stand neben ihm ein Eimer f\u00fcr den Notfall parat, den er so gerade nicht ben\u00f6tigte. Danach sp\u00fclte er sich allerdings den Mund aus und sch\u00fcttete sich mehrere Ph\u00f6nixtabletten hinterher. &#8222;Seht her, ich habe tapfer alles aufgegessen&#8220;, rief er Richtung Fans, die vor Begeisterung johlten. Octopus k\u00fcndigte an, er werde \u00fcbern\u00e4chstes Jahr gegen einen neuen Rekord wetten und seinen Wetteinsatz daf\u00fcr noch verk\u00fcnden. H\u00e4tte er verloren, w\u00e4re ein Wettschwimmen gegen Ronald Riesenkalmar f\u00e4llig gewesen, der mit zwei Armen mehr ausgestattete Herausforderer w\u00e4re ihm wohl davongeeilt. Der Unterhaltungswert des tapferen wie angewiderten Lange beim Vertilgen des Geisteressens war jedoch um einiges h\u00f6her.<\/p>\n<p>Bei der Zeremonie spielte die BEFIM ihr St\u00fcck &#8222;Schlittenfahrt durch Wiesenhausen&#8220;, Dobby \u00fcbergab Carl von der Regi\u00e8me den begehrten Silbernen Schlitten, nicht ohne anzumerken, das er wieder fast gewonnen h\u00e4tte, die Mant\u00f6psrochen-Br\u00fcder verliehen den Silbernen Doppelschlitten an die beiden Geister und Thea von Wiesenklee \u00fcbergab die Silberne Schanze an Gilderoy Lockhart. Am Ende gab es noch ein gro\u00dfes Feuerwerk, was extra von Hogwarts-Professor und BEFIMist Rudolphus Flitwick organisiert worden war. Die Schlitten-WM in Gestr\u00fcppstadt hat mal wieder begeistert. Und wird es 1824 wieder tun. Zwei Stunden nach dem offiziellen Ende der WM brach dann \u00fcbrigens der Sturm los.<\/p>\n<p><strong>1822:<\/strong><br \/>\nEinzelsieger: Carl von der Regi\u00e8me (11,02 Sek.)<br \/>\nSieger &#8222;H\u00f6llenfahrt&#8220;: Nebelphantom und Saftgeist (16,94 Sek.; 1,6)<br \/>\nWeitester &#8222;Schanzenflug&#8220;: Gilderoy Lockhart (4,23m)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Vladimir Stitov macht den WM-Hattrick perfekt &#8211; 7:4 im Finale gegen Mika Volcan<\/strong><\/p>\n<p>Zum dritten Mal in Folge ist Vladimir Stitov der Darts-Weltmeister. Im Finale schlug der 51-j\u00e4hrige Avasjanraver den Drachonier Mika Volcan mit 7:4. Stitov zementiert damit seine Position als Nummer 1 der Weltrangliste, f\u00fcr Volcan war es eine trotz der Finalniederlage erfolgreiche Weltmeisterschaft, er wird auch in diesem Jahr wieder in der Lieben Welt Darts Division dabei sein.<\/p>\n<p>Stitov war als Favorit in diese Finalpartie gegangen, wenngleich er im Viertel- und Halbfinale zwei Krimis \u00fcberstehen musste, als Velka Swayk und Goran Wassily alles von ihm abverlangten. Volcan war der Finaleinzug im Vorfeld nicht unbedingt zugetraut worden, auch er \u00fcberstand zwei enge Matches gegen John Lowercar und Mensur Frankovic, nahm im Halbfinale den in der Weltrangliste vor ihm positionierten Srdjan Wera dann aber relativ deutlich mit 6:3 raus. Im Finale war es dann zun\u00e4chst eine deutliche Angelegenheit zugunsten Stitovs, doch Volcan kam zu seinen M\u00f6glichkeiten, nutzte jedoch nicht alle davon. So konnte sich Stitov f\u00fcr die Finalniederlage von 1814 revanchieren, als Volcan gegen ihn seinen bisher einzigen WM-Titel holen konnte.<\/p>\n<p>Die 3500 tobenden Fans in der Sichtburgher Glasburg empfingen beide Spieler freundlich, mit einer leichten Tendenz zum Support des Au\u00dfenseiters. Dies war Mika Volcan, der nach einer \u00fcberaus erfolgreichen Zeit zwischen 1813 und 1816 auf der Suche nach seiner Topform ist und diese im Verlauf der WM immer mehr zur\u00fcckzubekommen schien. Allerdings wusste Stitov, dass er Geschichte w\u00fcrde schreiben k\u00f6nnen &#8211; der einzige, dem drei Titel in Folge gelangen, ist die Legende Viktor Washa. Und von Beginn an fand der Titelverteidiger gut in die Begegnung. Den ersten Satz holte er sich gleich ohne Legverlust. Volcan war auf die Dominanz und das High-Scoring seines Gegners jedoch vorbereitet und lie\u00df sich davon nicht beeindrucken. Den zweiten Satz schnappte er sich dann seinerseits souver\u00e4n und gestaltete das Spiel zun\u00e4chst offen. Die Fans waren begeistert und verw\u00f6hnten beide Spieler mit Ges\u00e4ngen und Sprechch\u00f6ren. Beide standen zu diesem Zeitpunkt bei einem Average von \u00fcber 100 Punkten und soliden Doppelquoten. Der Weltmeister checkte dann das erste High-Finish in der Partie, als er 124 Punkte \u00fcber das Bulls-Eye l\u00f6schte. So ging er erneut in den S\u00e4tzen in F\u00fchrung. Volcan konnte in dieser Phase nicht mehr Schritt halten, Stitov schraubte sein Scoring noch einmal nach oben und so wurde der Drachonier immer wieder gezwungen, High-Finishes zu checken. Gelang ihm das nicht, war Stitov zur Stelle. Im vierten Satz gelangen ihm so zwei Breaks und er holte sich Volcans Anwurfsatz zum 3:1. Im Gegensatz zum Vorjahresfinale, als Stitov seinen Landsmann Koltora nie absch\u00fctteln konnte, gelang ihm das jetzt und er erarbeitete sich einen komfortablen Vorsprung. Im f\u00fcnften Satz reichte es dem 51-J\u00e4hrigen, seine Anwurflegs durchzubringen, nun f\u00fchrte er sogar mit 4:1. Die Sichtburgher Glasburg war nun nicht mehr so lautstark wie zu Beginn, zu deutlich war nun die F\u00fchrung des Titelverteidigers. Doch Volcan hatte sich von seiner schwachen Phase mit niedrigen Scores erholt und spielte nun wieder befreiter auf. Den sechsten Satz schnappte er sich souver\u00e4n und verk\u00fcrzte auf 4:2, Stitov schien sich jetzt etwas zur\u00fcckzunehmen. Entscheidend wurde es dann im siebten Satz. Ein 4:3 h\u00e4tte ein offenes Match bedeutet, ein 5:2 dagegen h\u00e4tte Stitovs Titelhattrick bereits in greifbare N\u00e4he ger\u00fcckt. Volcan kam sehr gut rein, gewann zwei Legs und war nur ein Leg davon entfernt, bis auf 3:4 heranzur\u00fccken und Stitov wieder unter Druck zu setzen. Doch sein Gegner zeigte, warum er aktuell unangefochten auf Platz 1 der Weltrangliste steht. Im Decider des siebten Satzes spielte der Avasjanraver einen sensationellen Elf-Darter, nachdem er sich durch drei 140er-Aufnahmen auf 81 Rest gespielt hatte und diese mit zwei Darts ausmachte &#8211; 5:2 in Sets, Stitov war wieder davongeeilt.<\/p>\n<p>Aber dennoch war das Spiel noch nicht entschieden, denn Volcan bewies eine enorme mentale St\u00e4rke und spielte sein Spiel weiter. Stitov g\u00f6nnte sich zun\u00e4chst wieder eine kleine Auszeit und der Weltmeister von 1814 verk\u00fcrzte auf 5:3. Im neunten Satz allerdings schien es kurzzeitig so, als ob Stitovs Plan, immer dann gut zu spielen, wenn er Anwurf hat, nicht aufzugehen. Zwar gewann er die Legs eins und drei, Volcan die Legs zwei und vier, doch im Decider konnte Stitov pl\u00f6tzlich nicht das zeigen, was ihn bisher so ausgemacht hatte. Im Gegenteil, nun war es sein Gegner, der auftrumpfte und mit einem \u00fcberragenden 126er-Finish auf der Doppel-6 das Break schaffte und den Satz gewann. Nun war es pl\u00f6tzlich nur noch ein Satz Vorsprung, den Stitov hatte, und das Spiel schien auf der Kippe zu stehen. Dem amtierenden Doppelweltmeister versagten jetzt auch kurzzeitig die Nerven, er bekam in den folgenden zwei Legs im zehnten Satz sein Spiel nicht mehr zusammen, wohingegen Volcan sein Spiel jetzt nochmal verbessern konnte und sich auch auf die Doppelfelder nervenstark zeigte. Er breakte und f\u00fchrte 2:0 in den Legs und war nah am Satzausgleich. Doch dann ging ihm das Timing abhanden. Immer, wenn es darum ging, sich tief in den Finish-Bereich vorzuspielen, gelang ihm kein Triple-Treffer und Stitov fand seine Lockerheit wieder. Zun\u00e4chst schaffte er das Re-Break, um danach sein Anwurfleg durchzubringen. Im Decider konnte Volcan 130 Punkte nicht ausmachen, Stitov lie\u00df sich nicht zweimal bitten und konnte sich auf sein Lieblings-Doppel, die Doppel-16, verlassen. Aus einem sicher geglaubten 5:5 war so ein 6:4 f\u00fcr Stitov geworden und nun fehlte im nur noch ein Satz, um erneut, zum dritten Mal in Folge, Weltmeister zu werden. Und jetzt marschierte der &#8222;Taipan&#8220; ins Ziel. Im ersten Leg ging er ohne Druck bei 167 Punkten Rest auf das Bulls-Eye und traf mitten in den roten Knopf. Dies war jetzt das letzte Statement, was es gebraucht hatte, um klarzustellen, dass er sich erneut den Titel sichern w\u00fcrde. Danach startete er mit einer 180 in das Anwurfleg Volcans und konnte den jetzt ausgelaugten Drachonier breaken. Im letzten Leg des Matches verwandelte er dann in ganz starker Manier 84 Punkte Rest in zwei Darts und kr\u00f6nte sich auf der Doppel-12 zum Dreifach-Weltmeister.<\/p>\n<p>&#8222;Ich konnte Mika heute durch einerseits mein Scoring und andererseits mein Timing bezwingen. Er hat mir gegen Mitte des Matches schwer zugesetzt, aber am Ende habe ich noch einmal durchgezogen&#8220;, sagte der Titeltr\u00e4ger danach im Interview. Angesprochen auf seine Serie in der Glasburg von nun 18 Siegen am St\u00fcck, sagte er: &#8222;Das ist ziemlich gut oder? Bin mal gespannt, wie viele noch dazukommen&#8220;, und lachte. Mika Volcan war voller Respekt, aber auch selbstbewusst angesichts eines guten Turniers: &#8222;Nat\u00fcrlich bin ich heute nicht zufrieden. Ich habe nur in Phasen mein Spiel durchgezogen und hatte zu viele Schwankungen drin. Gegen Vladimir zu verlieren, passiert momentan aber im Grunde jeden. Heute h\u00e4tte jeder gegen ihn verloren.&#8220; Im Anschluss an die Siegeszeremonie verk\u00fcndete PDV-Chef Ulrich Sopas die Teilnehmer der Lieben Welt Darts Division. Neben Vladimir Stitov und Mika Volcan sind Stevan Koltora, Richard Paterson, Eric Martolod, Goran Wassily, Velka Swayk, Srdjan Wera, Matt Goldman und Peter Sworder dabei. Peter Sworder gibt sein Deb\u00fct in der Division, die zweite WM-Viertelfinalteilnahme gab den Anlass, f\u00fcr ihn musste Richard Gonzalez nach nur einem Jahr wieder weichen. Martolod und Goldman waren nach ihren fr\u00fchen Ausscheiden bei der WM Wackelkandidaten, profitierten allerdings davon, dass sich kein absoluter Au\u00dfenseiter in den Vordergrund spielen konnte. F\u00fcr das n\u00e4chste Jahr brauchen sie allerdings wieder bessere Ergebnisse. Perspektivisch k\u00f6nnen sich Adrian Lovchek, John Culane und Mensur Frankovic Hoffnungen auf eine Teilnahme machen.<\/p>\n<p>Insgesamt bot die WM ein sehr hohes Niveau. Ein Turnieraverage von 94,6 Punkten spricht eine sehr gute Sprache und auch die Leistungsdichte war extrem hoch. So wurden die Spiele nach recht deutlichen Spielverl\u00e4ufen zu Beginn des Turniers immer enger, es gab rekordverd\u00e4chtig viele Two-Clear-Leg-Situationen und auch ein Sudden-Death-Leg zwischen Volcan und Lowercar im Achtelfinale. Einen Neun-Darter gab es jedoch auch in diesem Jahr nicht, den letzten warf Stevan Koltora 1816. Damit steigt das Preisgeld im n\u00e4chsten Jahr auf \u00fcber 150.000 Schillinge, so viel wie nie zuvor. Zweimal gelangen acht perfekte Darts, Stitov hatte diese im Halbfinale gegen Wassily und Mensur Frankovic bei seinem Sieg im Achtelfinale \u00fcber Mitfavorit Koltora. Dennoch bot die WM viele Highlights und einige 100+-Averages, es war also in jedem Fall eine w\u00fcrdige WM auf extrem hohen Niveau. Hier noch einige Zahlen zum Finale und zur WM:<\/p>\n<p><strong>Vladimir Stitov<\/strong>\u00a0\u00a0 <strong>7:4<\/strong>\u00a0\u00a0 <strong>Mika Volcan<\/strong><br \/>\n<em>Averages:<\/em> 102,66\u00a0\u00a0 :\u00a0\u00a0 98,97<br \/>\n<em>100+ Aufnahmen:<\/em> 53\u00a0\u00a0 :\u00a0\u00a0 47<br \/>\n<em>140+ Aufnahmen:<\/em> 32\u00a0\u00a0 :\u00a0\u00a0 25<br \/>\n<em>180er:<\/em> 20\u00a0\u00a0 :\u00a0\u00a0 11<br \/>\n<em>H\u00f6chstes Finish:<\/em> 167\u00a0\u00a0 :\u00a0\u00a0 126<br \/>\n<em>100+ Finishes:<\/em> 5 \u00a0 :\u00a0\u00a0 3<br \/>\n<em>Checkout-Quote:<\/em> 45,61 %\u00a0\u00a0 :\u00a0\u00a0 38,95 %<\/p>\n<p>Bester WM-Average: 107,94 von John Culane im Spiel gegen Richard Paterson<br \/>\nH\u00f6chstes Finish: 170 Punkte von Vladimir Stitov, Peter Sworder, Mika Volcan und Goran Wassily<br \/>\nBeste Checkout-Quote: 71,26 % von Vladimir Stitov gegen Frederik Flughorn<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Das traurige Ende einer Erfolgsgeschichte &#8211; eine Analyse zur Entlassung Gerhard Hermes in Selle-Royal<\/strong><\/p>\n<p>Gerhard Herme ist nicht mehr l\u00e4nger Trainer der KFE Selle-Royal. Nach f\u00fcnfeinhalb Jahren endet eine Zeit, die wohl als eine der erfolgreichsten in die Vereinsgeschichte des gartenparadiesischen Klubs eingehen wird. Doch am Ende war die Entlassung nach einem rekordhaften Absturz nur noch unvermeidlich und f\u00fcr Herme wohl beinahe schon eine Erl\u00f6sung. Was ist also schiefgelaufen, nachdem man vor ein paar Monaten noch mit wehenden Fahnen in die World League eingezogen war?<\/p>\n<p>Als Sportdirektor Erik Thomisen, Pr\u00e4sident Franz Loewe und Gerhard Herme selbst am Montagmorgen die B\u00fchne auf der Pressekonferenz betraten, konnte man schon Verwunderung in den Gesichtern der auf die Entlassung eingestellten Journalisten erkennen. Am Sonntag wurde zur PK eingeladen und jeder konnte sich eigentlich sehr schnell denken, was dies bedeuten w\u00fcrde. Als dann jedoch auch der eigentlich zum Abschuss freigegebene Coach selbst auftauchte, irritierte das zun\u00e4chst die versammelte Presselandschaft, allerdings \u00e4nderte sich an der Mitteilung nichts. Pr\u00e4sident Loewe begr\u00fc\u00dfte die Journalisten und verk\u00fcndete dann auch h\u00f6chstselbst die Trennung vom Trainer. Danach legte Sportchef Thomisen die Gr\u00fcnde dar, die offenkundig auf der Hand lagen. Ein kollektiver Einbruch der sportlichen Leistungen in allen Mannschaftsteilen brachte den Verein in ein trauriges Kapitel der Rekordb\u00fccher der Koenigsliga. Die KFE Selle-Royal als Schie\u00dfbude der Liga zu bezeichnen, kann getrost als freundlicher Euphemismus durchgehen. Unglaubliche 43 Gegentore in 12 Spielen, sprich beinahe vier (!) Gegentore im Schnitt, sind unerreichter Rekord. Und den bisherigen Rekord aus 1784, als der FC Manando nach 12 Spielen 38 Tore kassiert hatte, hat die KFE gar um L\u00e4ngen pulverisiert. Nicht nur die reine Anzahl an Gegentoren, sondern auch die Art und Weise, wie sie gefangen wurden, war be\u00e4ngstigend zu beobachten. Eine v\u00f6llig konfuse Dreier-, Vierer- respektive F\u00fcnferkette &#8211; man erkennt, dass wirklich alles versucht wurde, die Gegentorflut zu stoppen &#8211; die immer wieder Fehler beging, wie man sie sonst nur in der F-Jugend beobachten kann. Man muss den Verteidigern allm\u00e4hlich die Koenigsligatauglichkeit absprechen und dies geht auf die Kappe von Gerhard Herme. Er hatte eine Macht, die sonst nur wenige Trainer haben. Im System mit einem Cheftrainer und einem Hauptverantwortlichen f\u00fcr das Sportliche, hat normalerweise Letzterer das Sagen \u00fcber Transfers, nat\u00fcrlich immer in Abstimmung mit dem Trainer. Den Bereich Transfers managte dagegen Herme selbst und Thomisen durfte mit abstimmen. So holte man mit Oliver Michaels, Fabian Swerig und Benedikt Neus drei Innenverteidiger, bei denen man nachfragen muss, was sie denn eigentlich beruflich machen. Hinzu kommt, dass die eigentlich recht zuverl\u00e4ssigen Au\u00dfenverteidiger Richter und von Katzenfurt seit Beginn der Saison nicht im Ansatz an ihre Form aus der Vorsaison herankommen. Immer wieder war Selle-Royal \u00fcber die Au\u00dfenbahnen so leicht auszuspielen, wie es manche Koenigsliga-Teams in der ersten Pokalrunde gegen Amateurmannschaften nicht haben. Apropos Pokal: Bei allen Erfolgen von Gerhard Herme bleibt der fade Beigeschmack, dass man auch in diesem Jahr wieder in der ersten Runde des Koenigspokals ausgeschieden ist. In ingesamt sechs Pokalspielzeiten absolvierte man von 18 m\u00f6glichen Pokalspielen ganze acht. Dreimal schied man in der ersten Runde aus, zwei mal in der zweiten, nur 1816\/17 konnte man das Achtelfinale erreichen, schied damals auch das einzige Mal nicht gegen eine unterklassige Mannschaft aus. Als Herme in dieser Saison die KFE zur wohl sensationellsten Meisterschaft in der Koenigsliga der letzten 25 Jahre f\u00fchrte, qualifizierte man sich automatisch auch f\u00fcr den damals noch eingleisigen Premiere Cup. Dort schied man sang- und klanglos mit null Punkten in der Gruppenphase aus. K.o.-Wettbewerbe waren nie Hermes K\u00f6nigsdisziplin in Selle-Royal, wenngleich sich in dieser Saison die Mannschaft f\u00fcr das Achtelfinale der World League qualifizierte. Dort spielte man, als w\u00e4re man wie ausgewechselt. Die Abwehr stand meist relativ stabil und vorne sorgten Veracruz und Parizov f\u00fcr die Tore gegen Brick und Honigblumenmarmor. Man konnte es sich nur mit dem Abstand aus dem Ligaalltag erkl\u00e4ren, der hin und wieder ein wenig Hoffnung aufblitzen lie\u00df. 1:1 in Valreuth, gefolgt vom bisher einzigen Saisonsieg, einem wilden 5:3 gegen Molnancolvo. Man dachte, die Mannschaft findet langsam in die Spur, dann kam das Spiel bei Aufsteiger Hiaol. Das sorgte schlie\u00dflich f\u00fcr den Bruch zwischen Mannschaft und Fans. 3500 Anh\u00e4nger traten den weiten Weg an die S\u00fcdk\u00fcste Paradies&#8216; an und verlie\u00dfen geschlossen nach 45 Minuten das Stadion. 0:5 hatte es zu diesem Zeitpunkt gehei\u00dfen, als die Mannschaft nach 90 Minuten und einem 1:6-Endstand in die Kabinen schlurften, bekam das kein G\u00e4stefan mehr mit. Vermutlich war nach diesem Spiel klar, dass Gerhard Herme den Umschwung nicht mehr schaffen w\u00fcrde und dennoch gewann die Mannschaft unter der Woche mit 3:1 gegen Honigblumenmarmor und zog ins Achtelfinale der World League ein. Zum Schicksalsspiel wurde dann das Heimspiel gegen Holstein-Sauerwalder am vergangenen Samstag. Und wieder bot die Mannschaft eine defensiv indiskutable Vorstellung, das 1:4 war am Ende noch ein gn\u00e4diges Ergebnis. Es stehen bislang sechs Spiele zu Buche, in denen die KFE mindestens vier Gegentore bekommen hat. Es sind apokalyptische Zahlen, die sich nur noch mit neuem Personal in den Griff bekommen lassen.<\/p>\n<p>Gerhard Herme \u00fcbernahm auf der Pressekonferenz f\u00fcr das Scheitern der Mannschaft die volle Verantwortung. Auf ein Nachtreten verzichtete er allerdings, wohl auch um seinem Nachfolger das Leben nicht allzu schwer zu machen. &#8222;Der Verein hat reagiert und nach den letzten Auftritten blieb wohl auch keine andere Wahl mehr. Ich w\u00fcnsche mir, dass der frische Wind jetzt das Blatt wendet und den Verein wieder auf die richtige Spur bringt.&#8220; Sp\u00e4ter gab er zu, dass ihm zum Schluss auch die Ideen ausgegangen waren. &#8222;Wir haben defensiv alles auf den Kopf gestellt, personell gewechselt, taktisch gewechselt. Dann schien es kurz, als w\u00e4ren wir auf dem richtigen Weg und dann kamen die Spiele gegen Hiaol und Holstein. Samstagabend wusste ich ehrlicherweise auch keine L\u00f6sung mehr.&#8220; Keine guten Startvoraussetzungen f\u00fcr den neuen Trainer. Angesprochen auf die naheliegende Frage, ob er im Sommer h\u00e4tte gehen m\u00fcssen, antwortete er klar: &#8222;Nat\u00fcrlich l\u00e4sst sich das jetzt einfach sagen, allerdings wei\u00df man es nachher immer besser. Ich werde in eine tiefe Analyse meiner Fehler einsteigen, aber ich denke ich mache niemandem etwas vor, wenn ich sage: &#8218;Ja, es war wohl ein Fehler, ich h\u00e4tte im Sommer gehen sollen&#8216;.&#8220; Zu gro\u00df war aber wohl der Reiz der World League, die sich Herme nicht entgehen lassen wollte. Trotz der Entlassung jetzt hat Herme in Selle-Royal so viel erreicht, wie niemand zuvor. Aus der grauen Maus, die zu gut f\u00fcr die zweite, h\u00e4ufig aber auch zu schlecht f\u00fcr die erste Liga war, ist ein Prestigeverein geworden, der die gartenparadiesische Flagge in der Koenigsliga mit Stolz hoch h\u00e4lt und zur Top-Adresse f\u00fcr junge Spieler aus aller Welt geworden ist. An die Meisterschaft wird man sich in hundert Jahren noch erinnern und auch der Einzug in die World League wurde fast gefeiert wie ein weiterer Titelgewinn. Die Party endete j\u00e4h und der Kater dauert nun schon fast drei Monate. Es war wohl am Ende zu viel Folklore und zu wenig Realismus. Das sollte man auch bei der Auswahl von Hermes Nachfolger ber\u00fccksichtigen. Manchmal muss man einen Schritt nach hinten machen, um wieder zwei nach vorne t\u00e4tigen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Mirco Magiaro kr\u00f6nt sich zum meadowhousischen Kugelbahnmeister<\/strong><\/p>\n<p>Was f\u00fcr ein Ausrufezeichen des ehemaligen Kultudromornisses! Mirco Magiaro, Multitalent aus Fu\u00dfballstar, Musiker, Politiker und Kugelbahner hat sich nun auch in letztgenannter Kategorie ein Denkmal gesetzt. Am letzten Tag der Kugelbahnsaison gewann er den Gro\u00dfen Preis von Wiesenhausen und setzte sich damit entscheidend von seinen Verfolgern Karl-Friedrich M\u00fcller und Friedrich von Lingen ab und gewann zum ersten Mal in seiner Karriere die meadowhousische Kugelbahngruppe 1. Blieb ihm bisher als Fu\u00dfballer ein gro\u00dfer Titel verwehrt, hat er sich diesen nun als Einzelsportler im Kugelbahnen verdient. Dabei war er lange eher ein Mitl\u00e4ufer in der Saison, bis er als Kulturdromorniss zur\u00fccktreten musste.<\/p>\n<p>Vielleicht war das Album, welches Magiaro mit dem Sichtburgher Palastorchester ver\u00f6ffentlichte, der Wendepunkt im meadowhousischen Kugelbahnen. So skurril dies auch klingen mag, aber ohne dieses Album w\u00e4re Magiaro vielleicht nicht Meister geworden. Seitdem er als Kulturdromorniss mehr oder weniger von Weltherrscher Apfulkrax zum R\u00fccktritt gezwungen wurde, entflammte bei ihm eine Motivation, die die seiner Kontrahenten um ein Vielfaches \u00fcberstieg. &#8222;Ja in der Tat hat mich das befeuert. Ich w\u00fcrde nicht sagen, dass ich es allen zeigen wollte, aber es schwang schon ein gekr\u00e4nktes Ehrgef\u00fchl mit&#8220;, gab der stolze Sieger bei der \u00dcbergabe der &#8211; zugegebenerma\u00dfen sehr klobigen &#8211; Troph\u00e4e zu. Jedoch habe es auch mit einer verst\u00e4rkten Konzentration auf das Kugelbahnen zu tun gehabt, da er durch den Verlust seines Dromornissposten sich auf den Sport und die Musik habe konzentrieren k\u00f6nnen. In Summe ist Magiaro nicht nur der verdiente, sondern auch ein logischer Sieger im sonst so unvorhersehbaren Kugelbahngesch\u00e4ft. Lange war er dabei, stand immer etwas im Schatten von Publikumsliebling Alastor &#8222;Mad-Eye&#8220; Moody, doch jeder traute ihm den gro\u00dfen Wurf zu. Nun hat er ihn nach rund zehn Jahren in der meadowhousischen Kugelbahnelite getan und kann endlich auf eine abgerundete Sportkarriere zur\u00fcckblicken. Zeit f\u00fcr einen R\u00fccktritt sieht Magiaro aber noch lange nicht. &#8222;Ich fange jetzt erst an. Ich bin jetzt auf den Geschmack gekommen, was Titel angeht, also macht euch auf was gefasst!&#8220; F\u00fcr seine Konkurrenz sind das sorgenbereitende Aussagen.<\/p>\n<p>Friedrich von Lingen und Vorjahressieger Karl-Friedrich M\u00fcller gingen am Ende leer aus. Lange galten beide als aussichtsreichste Kandidaten auf die Kugelbahnmeisterschaft, auch Jochen Wintermann mischte zwischendurch gut mit. Ohnehin war es eine sehr ausgeglichene Saison in der Gruppe 1. M\u00fcller und Magiaro holten jeweils sechs Goldmedaillen, von Lingen war mit f\u00fcnf dabei. So setzte sich mit Magiaro der konsistenteste von allen durch, er holte 130 Rennen und damit mehr als seine Verfolger. Sein beharrliches Streben nach oben war von Erfolg gekr\u00f6nt, auch wenn er nicht der dominanteste Meister der Geschichte wurde. Unten dagegen kam es zum Zweikampf von Altmeister und Weltmeister Alastor Moody und Aufsteiger Victor Hugenay, den am Ende Moody f\u00fcr sich entschied. So bleibt er noch einmal in der Gruppe 1, w\u00e4hrend Hugenay, der letztes Jahr durch die Gruppe 2 marschierte, wieder ins Unterhaus muss. Moody geht aller Voraussicht nach damit in seine letzte Spielzeit als Kugelbahner, er will sich sukzessive aus dem Sport zur\u00fcckziehen. Welche Rolle er da einnehmen kann, ist offen. Jochen Wintermann sortierte sich im Mittelfeld ein, er gilt aufgrund seiner F\u00e4higkeiten jedoch sicherlich in der n\u00e4chsten Saison als Titelkandidat. Aus der Gruppe 2 stieg mit Anton Regger nun bereits zum zweiten Mal in Folge ein Mann auf, der im Jahr zuvor noch Amateurkugelbahner war. Die Gruppe 2 wurde damit erneut ihrem Ruf als &#8222;Durchlauferhitzer&#8220; gerecht, am Beispiel Hugenay zeigte sich jedoch der Qualit\u00e4tsunterschied zwischen Ober- und Unterhaus. Volker Siebeling landete bereits zum zweiten Mal in Folge auf dem ungeliebten zweiten Platz, ob er n\u00e4chstes Jahr noch einmal angreifen kann, bleibt abzuwarten. Aufgrund des R\u00fccktritts von Friedhelm Fuchs vor der Saison stiegen zwei Amateure auf, Fritz Frettchen war jedoch der Herausforderung nicht gewachsen und stieg sang- und klanglos wieder ab. Wie es dem Aufsteiger aus den regionalen Gruppen, der noch ermittelt werden muss, n\u00e4chstes Jahr geht, d\u00fcrfte dahingehend spannend zu beobachten sein.<\/p>\n<p>Ansonsten war die Kugelbahnsaison 1821 die zuschauerst\u00e4rkste der letzten neun Jahre. Nur 1811, im Jahr nach Moodys legend\u00e4ren WM-Titel, waren die Bahnen h\u00f6her frequentiert. Am letzten Tag in Wiesenhausen besuchten rund 60.000 Fans die Kugelbahn am Brisciusfels. Auch in der Gruppe 2 lagen die Zuschauerzahlen \u00fcber dem Schnitt der letzten Jahre, was aufgrund des weniger prominenten Teilnehmerfeldes durchaus \u00fcberraschte. F\u00fcr die letzte Saison von &#8222;Mad-Eye&#8220; Moody &#8211; wenn sie es denn wird &#8211; stehen uns wahrscheinlich \u00e4hnliche Zahlen ins Haus. Auch wenn es eine Blase ist, in der sich das Kugelbahnen bewegt &#8211; der Sport bleibt lohnenswert.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Miwaner Paterson gewinnt Darts Weltspiel auf Schlo\u00df Wiesenhausen <\/strong><\/p>\n<p>Richard Paterson hat das Darts Weltspiel auf Schlo\u00df Wiesenhausen gewonnen! Der Miwaner sicherte sich damit seinen ersten gro\u00dfen Major-Titel in seiner Karriere. F\u00fcr den 35-J\u00e4hrigen ist es die bisherige Kr\u00f6nung seiner Laufbahn, die zuletzt immer steiler bergauf zeigte. Er besiegte im Finale vor rund 2000 Zuschauern den wiedererstarkten Mittell\u00e4nder Adrian Lovchek deutlich mit 18:10. F\u00fcr Aufsehen sorgte beim Turnier unter anderem der meadowhousische Vertreter Frederik Flughorn, der ins Halbfinale st\u00fcrmte und dort erst an Lovchek gescheitert war.<\/p>\n<p>Richard Paterson stand zweimal in Folge im Halbfinale der WM, erreichte in diesem Jahr das Finale der Division und hat nun, endlich aus seiner Sicht, seine gro\u00dfartigen Leistungen gekr\u00f6nt. Im zweitwichtigsten Turnier des Darts-Zirkus und dem nach der WM am h\u00f6chsten dotierten des Jahres triumphierte der Miwaner am Ende sehr souver\u00e4n. 18:10 musste sich Kontrahent Lovchek geschlagen geben, der zum ersten Mal seit langer Zeit mal wieder ein gro\u00dfes Finale erreichte und sich somit zur\u00fcckmeldet auf der gro\u00dfen B\u00fchne. Dabei war das Match zun\u00e4chst sehr ausgeglichen. Lovchek entschied die erste Session mit 3:2 f\u00fcr sich, in einem Spiel, das hin- und herschwappte. Zwei Legs gewann Paterson, dann glich Lovchek aus und andersherum. Highlights setzte jedoch vor allem der Miwaner, der mit sechs perfekten Darts Lovchek breaken konnte und anschlie\u00dfend eine 132 \u00fcber Bull, Bull, Doppel-16 finishte. Das Publikum hatte er damit auf seine Seite gezogen, es feierte ihn mit lautstarken Sprechch\u00f6ren. Nach der zweiten Session stand es 5:5, alles deutete auf einen packenden Fight bis zum Schluss hin. Fehler erlaubten sich beide Spieler vor allem hin und wieder in ihren Anwurflegs, sodass sich bis dahin niemand absetzen konnte. Lovchek kam teilweise vom Scoring nicht hinterher, Paterson erlaubte sich gelegentlich Patzer auf die Doppelfelder, besonders seine gerne anvisierte Doppel-18 funktionierte noch nicht konstant. Lovchek wusste dies in der Mitte des Spiels immer besser ausnutzen und gewann an Selbstvertrauen. Ein starkes 152er-Checkout, als Paterson auf 40 Punkten Rest stand, brachte ihn erneut in F\u00fchrung und so stand es nach der vierten Session 10:8 f\u00fcr Lovchek, der sich auf Kurs Titelgewinn sah. Doch was dann passierte, \u00fcberraschte selbst ausgewiesene Darts-Kenner. Lovchek konnte kein Leg mehr f\u00fcr sich entscheiden und Paterson zog auf und davon.<\/p>\n<p>Zehn Legs in Folge sicherte sich Paterson damit und triumphierte. Dabei war es zun\u00e4chst Lovchek, der ihn zur\u00fcck in die Partie holte. Er verpasste drei Darts zum 11:8 auf &#8222;Topps&#8220; und Paterson breakte ihn durch das Auschecken seiner 71 Punkte Rest. Von da an dominierte der Miwaner zusehends die Begegnung. Sein Scoring, das zu diesem Zeitpunkt etwas in seiner Konstanz gelitten hatte, gewann nun wieder an Qualit\u00e4t und erdr\u00fcckte Lovchek jetzt. Zudem fand Paterson endlich die Sicherheit auf die Doppel, was ihn nun extrem schwer zu spielen machte. Lovchek lie\u00df nun aber auch nach und wenn er denn mal eine Chance zum Checken hatte, warf er oft weit daneben. Allerdings lie\u00df ihm Paterson auch nur noch insgesamt f\u00fcnf Versuche auf Doppel. In den zehn letzten Legs des Spiels erreichte er einen Average von 115 Punkten pro Aufnahme, Lovchek kam in dieser Phase nur auf rund 95 Punkte. Diese 20 Z\u00e4hler Unterschied waren es schlie\u00dflich, die Paterson seinen ersten Major-Titel einbrachten. Bei 82 Punkten Rest im 28. Leg lie\u00df er sich nicht lange bitten und verwandelte seinen ersten Matchdart auf &#8222;Topps&#8220; zum 18:10. Paterson, der sonst kein Mann der gro\u00dfen Emotionen ist, jubelte dennoch ausgelassen \u00fcber seinen Erfolg und gab sp\u00e4ter im Siegerinterview zu, vorher \u00fcberhaupt kein gutes Gef\u00fchl gehabt zu haben. &#8222;Beim Einwerfen dachte ich nur: Oh Gott, das gibt heute &#8217;ne Packung! Dann kam ich ganz gut rein und ironischerweise hat Adrian Lovchek mich ins Spiel geholt, als er die 152 ger\u00e4umt hat. Da bin ich irgendwie aufgewacht und habe den Turbo gez\u00fcndet.&#8220; Lovchek gab zu, dass Paterson verdient gewonnen habe, war aber dennoch zufrieden \u00fcber sein Abschneiden: &#8222;Ich habe heute auch kein schlechtes Spiel gemacht, ich konnte nur in den entscheidenden Momenten nicht mithalten. Ich habe aber ein sehr gutes Turnier gespielt, was mir Selbstvertrauen gibt und sehr wichtig f\u00fcr mich war.&#8220; Paterson gewinnt durch den Erfolg 150.000 Schillinge, Lovchek immerhin 70.000. Paterson ist damit nun die Nummer 3 der Welt.<\/p>\n<p>Doch war dieses Spiel nicht das einzige interessante im diesj\u00e4hrigen Weltspiel. Vor allem aus meadowhousischer Sicht war es ein herausragend gutes Turnier, denn der einzige heimische Vertreter zog mit wehenden Fahnen ins Halbfinale ein. Frederik Flughorn, bisher die Nummer 26 der Welt, machte dadurch einen riesigen Satz in der Weltrangliste und ist nur noch 30.000 Schillinge von den Top 16 entfernt und auf Position 18 gelistet. Dabei warf der 30-j\u00e4hrige Wiesenhausener einige gro\u00dfe Namen aus dem Turnier. In der ersten Runde besiegte er den starken Nachwuchsspieler John van Flammhaus, danach warf er mit Richard Gonzalez einen Top-10-Spieler raus, im Viertelfinale beendete er den H\u00f6henflug des \u00fcberraschenden Andres Ersgo. Erst im Halbfinale war dann gegen Lovchek Schluss, dem er allerdings beim 17:13 auch einen packenden Fight lieferte. Nach dem Spiel adelte ihn schlie\u00dflich der Gewinner noch, indem er prophezeite, Flughorn werde in den n\u00e4chsten f\u00fcnf Jahren mindestens zwei gro\u00dfe Titel gewinnen. Doch auch sonst war es ein Turnier der \u00dcberraschungen. Die beiden besten Spieler der Welt, Stevan Koltora und Vladimir Stitov schieden beide bereits im Viertelfinale beziehungsweise Achtelfinale aus, dar\u00fcber hinaus schaffte der Florentiner Magnus Bj\u00f6rn Kamper mit dem Halbfinaleinzug den gr\u00f6\u00dften Erfolg seiner Karriere. Im Viertelfinale besiegte er mit Eric Martolod einen Weltmeister, war dann jedoch gegen Paterson chancenlos. Das n\u00e4chste gro\u00dfe Turnier findet dann mit der Weltmeisterschaft erst wieder im Winter statt. Das Weltspiel hat definitiv gezeigt, dass neben Stitov und Koltora auch noch mit anderen Spielern zu rechnen ist. Hier noch die Statistiken zum Finale und die Rekorde zum Turnier:<\/p>\n<p><strong>Darts Weltspiel 1821 &#8211; Finale<\/strong><\/p>\n<p>Adrian Lovchek &#8211; Richard Paterson \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0\u00a0 10:18<br \/>\n<em>Averages: 98,27 : 102,84<br \/>\n100+ Aufnahmen: 48 : 64<br \/>\n140+ Aufnahmen: 21 : 27<br \/>\n180er: 3 : 9<br \/>\nDoppel-Quoten: 32,21 % : 40,05 %<br \/>\n100+ Finishes: 2 : 4<br \/>\nH\u00f6chste Checkouts: 152 : 132<\/em><\/p>\n<p><strong>Darts Weltspiel 1821 &#8211; Rekorde<\/strong><\/p>\n<p>H\u00f6chster Average: Stevan Koltora (107,50 gegen Mensur Frankovic)<br \/>\nH\u00f6chstes Checkout: 170 Punkte von Adrian Lovchek, Magnus Bj\u00f6rn Kamper und Frederik Flughorn<br \/>\nBeste Doppelquote: 80,8 % von David Geshny gegen Christopher de Feuerfrij<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Hemes F. Rems \u00fcbernimmt Traineramt beim SC Francesburgh<\/strong><\/p>\n<p>Einer der ganz gro\u00dfen Trainer dieser Welt ist zur\u00fcck auf der Fu\u00dfballb\u00fchne. Nach anderthalbj\u00e4hriger Abstinenz hat Hemes F. Rems einen neuen Verein gefunden. Der Au\u00dfendromorniss wird zum 1. Juli neuer Trainer beim Koenigsliga-Aufsteiger SC Francesburgh. Er \u00fcbernimmt das Amt von Aufstiegstrainer Erik Gilbert, der als Co-Trainer zu Olympic Werabino wechselt.<\/p>\n<p>Eine \u00dcberraschung war diese Meldung nach den Spekulationen der letzten Tage nicht mehr. Seit Ende vorvergangener Woche waren Ger\u00fcchte aufgekommen, wonach der altersresistente 78-J\u00e4hrige kurz vor der Unterschrift beim ambitionierten SC Francesburgh stehe. Am Samstagabend sickerte dann die Meldung durch, dass jener Schriftzug erfolgt sei, am Sonntagmorgen folgte die offizielle Best\u00e4tigung. Und heute, am Montag, wurde Rems dann auf einer Pressekonferenz vorgestellt. Man sah ihm an, wie gro\u00df die Freude ist, wieder ein Traineramt zu \u00fcbernehmen. Er spr\u00fchte f\u00f6rmlich vor Tatendrang und machte auch klar, wof\u00fcr seine Mannschaft in der kommenden Saison stehen solle. Konstruktiv, offensiv, agierend. &#8222;Dieser Klub geh\u00f6rt einfach in die Koenigsliga. Mit diesem Umfeld, diesem Stadion, diesen Fans und der ganzen Stadt darf der SC Francesburgh sich nicht verschwenden&#8220;, kommentierte Rems. &#8222;Ich habe mich schon weitgehend \u00fcber die Spieler informiert und kann es kaum erwarten, sie alle pers\u00f6nlich kennen zu lernen.&#8220; Auf die Frage nach der Zielsetzung f\u00fcr den ehemals gr\u00f6\u00dfenwahnsinnigen Verein antwortete der geb\u00fcrtige Polsingerscherscher ganz sachlich: &#8222;Wie gesagt geh\u00f6rt der SC Francesburgh in die Koenigsliga. Das genau ist unser Ziel. Der Klassenerhalt und danach sukzessive in der Liga ankommen und uns etablieren. Wir d\u00fcrfen die Fehler der Vergangenheit nicht wiederholen.&#8220; Damit spielte er auf den dramatischen Absturz des ruhmreichen Vereins an, der vor rund zehn Jahren bis in den Amateurbereich abstieg und sich m\u00fchsam wieder hocharbeitete. Ein Pfund dabei war die gute Jugendarbeit, die man in Francesburgh mit den letzten verbliebenen finanziellen Reserven unterst\u00fctzte. Aktuell sieht sich der Verein wieder monet\u00e4r gesundet, wenngleich man in der Budgettabelle im unteren Mittelfeld rangiert, auch hinter Rems&#8216; Ex-Verein VfL Polsingerschersch. Daher machte der neue Coach auch direkt klar, dass es keine gro\u00dfe Transferoffensive in der Sommerpause geben werde. &#8222;Der Klub hat es geschafft, sich in den letzten Jahren neu zu erfinden und ist heute eine \u00e4rmere, aber bessere Versin von fr\u00fcher. Das hat man den Spielern zu verdanken, die den Aufstieg souver\u00e4n klar gemacht haben, was nach Platz 5 in der Vorsaison nicht selbstverst\u00e4ndlich war. Und ich habe keinerlei Zweifel, dass sie absolut erstligatauglich sind, daher werden wir im Gro\u00dfen und Ganzen mit der Aufstiegsmannschaft in die neue Saison gehen und die Truppe nur punktuell verst\u00e4rken.&#8220;<\/p>\n<p>Rems \u00fcbernimmt damit einen Verein, der eine bewegte Geschichte hinter sich hat. Bis zum Paradiesischen Unabh\u00e4ngigkeitskrieg spielte der Klub in der sogenannten &#8222;L\u00e4nderliga Ost&#8220;, zusammen mit den schneckl\u00e4ndischen, transanischen und westparadiesischen Klubs. In dieser Zeit sammelte man von 1749 an sieben Meisterschaften und drei Pokalsiege. Das Duell der Megast\u00e4dte gegen den AC Schneckdies versammelte seinerzeit Millionen von Fans vor den (schwarz-wei\u00dfen) Bildschirmen. Nach dem Zusammenbruch des paradiesischen Reiches startete der SCF in der Zweiten Koenigsliga und stieg nach Startschwierigkeiten im Jahre 1799 erstmals in die Beletage des thovezschen Fu\u00dfballs auf. Jedoch konnte man sich gegen die etablierten Mannschaften nicht wirklich behaupten und fand sich 1802 wieder in der Zweiten Liga wieder. Zu der Zeit begann die gro\u00dfe Zeit der Investoren im Koenigsliga-Fu\u00dfball, auch der SV Steinbr\u00fcck schmiss sich einem Konglomerat aus Geldgebern an den Hals und bezahlte daf\u00fcr mit Identit\u00e4tsverlust und Absturz in die sportliche Bedeutungslosigkeit. Bei Francesburgh sah dies zun\u00e4chst anders aus. Es entstand f\u00fcr Milliarden von Schillingen die gigantomanische &#8222;FrancesburghArena&#8220;, mit 100.100 Pl\u00e4tzen das weltweit gr\u00f6\u00dfte Stadion, in dem haupts\u00e4chlich Fu\u00dfball gespielt wurde. Und nachdem man als Aufsteiger bis kurz vor Saisonende gar auf Meisterschaftskurs war, schien sich das Investment ausgezahlt zu haben. Doch dann nahte der Absturz und der aufgeh\u00e4ufte Schuldenberg zwang den Verein schlie\u00dflich in die Knie und zur Insolvenz.<\/p>\n<p>Nun hat sich der Klub regeniert, spielte kurzzeitig im alten, rund 40.000 Zuschauer fassenden Stadion und kehrte erst vor zwei Jahren in die gro\u00dfe Arena zur\u00fcck, allerdings ohne den Oberrang zu \u00f6ffnen. So fanden gut 55.000 Zuschauer dort Platz, das Stadion war jedoch gerade in der vergangenen Saison h\u00e4ufig ausverkauft. So ist es mindestens sehr wahrscheinlich, dass sich Hemes Rems im ersten Heimspiel der Saison 1821\/1822 vor \u00fcber 100.000 Fans gegen\u00fcber sieht und darauf fiebert er bereits jetzt hin: &#8222;Das ist f\u00fcr mich auch neu. Als Torwart beim AC Phoenix Wiesenhausen waren mal im Skydome bei einem Gr\u00fcne-Liga-Duell gegen El Grande inoffiziell rund 105.000 Zuschauer da. Das jetzt alle zwei Wochen zu haben, w\u00e4re irre.&#8220; Selbst wenn nicht, d\u00fcrften die Gegner des SC Francesburgh sich einer brodelnden Kulisse gegen\u00fcber sehen, die Fans gelten als besonders emotional und sind daf\u00fcr bekannt, selbst bei einem 0:3-R\u00fcckstand kurz vor Schlusspfiff ihre Mannschaft noch nach vorne zu peitschen. F\u00fcr Hemes Rems steht auf jeden Fall fest, dass die Fallh\u00f6he nun geringer ist, als in Polsingerschersch, die bereits damals unter immensem Druck standen, sich f\u00fcrs internationale Gesch\u00e4ft zu qualifizieren. In Francesburgh hat man die eigenen Anspr\u00fcche trotz gro\u00dfer M\u00f6glichkeiten im Umfeld extrem herunter geschraubt und jede Art von Klassenerhalt w\u00e4re ein gro\u00dfer Erfolg. So gesehen ist das Engagement f\u00fcr Hemes Rems fast schon ein logischer Schritt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Irres Finish in der Koenigsliga &#8211; Valreuth verliert und ist dennoch Meister!<\/strong><\/p>\n<p>War das Finale in der FLM letztes Wochenende bereits historisch, da sich der Drittplatzierte Eichenstadt am letzten Spieltag noch zum Meister k\u00fcrte, so setzte der 38. Spieltag der Koenigsliga-Saison 1820\/1821 noch einen oben drauf in Sachen Spannung und Drama. Am Ende jubelte der FBV Valreuth, der erstmals seit 1808 wieder Koenigsmeister wurde und das, obwohl sie ihr Spiel bei der KFE Selle-Royal verloren. Da aber die Konkurrenten Lansweg und Johannesburgh jeweils gegen Kellerkinder den K\u00fcrzeren zogen (2:3, 3:5) durfte das Team von Paul St\u00f3lic zum Schluss doch noch die verloren geglaubte Meisterschale in den Himmel von Gartenparadies recken. Abgestiegen sind der bereits sicher geglaubte SC Ouagadougou, der damit zum dritten Mal in Folge einen Abstieg durchleben muss, und der SV Bamako, der durch einen Sieg beim Vierten Duckenburgh noch am Wunder kratzte, es jedoch aufgrund der anderen Ergebnisse nicht schaffte.<\/p>\n<p>An der Tabellenspitze trennten vor dem Anpfiff lediglich drei Tore den Ersten Valreuth und den Titelverteidiger Lansweg. Zwei Punkte dahinter lauerte Johannesburgh mit einer \u00e4hnlichen Ausgangslage wie Eichenstadt in der FLM am Samstag zuvor. Valreuth musste in Selle-Royal antreten, die mit einem Punktgewinn die World-League-Teilnahme sichern konnten. Titelverteidiger Lansweg hatte beim bereits l\u00e4ngst abgestiegenen Schlusslicht Wittenbach die vermeintlich leichteste Aufgabe, Johannesburgh trat beim SC Yamoussokro an, f\u00fcr den es im Kampf um den Klassenerhalt noch um Leben oder Tod ging. In diesem Spiel fielen sage und schreibe acht Tore. Zweimal konnte der Favorit einen R\u00fcckstand noch vor der Pause aufholen und profitierte dann sogar noch von einem Platzverweis gegen SC-Sechser Schleef. Alles sprach in der Halbzeit f\u00fcr den SVJ, der auch die \u00dcberzahl zun\u00e4chst zur erstmaligen F\u00fchrung nutzen konnte. Als dann die Ergebnisse von Valreuth und Lansweg sogar mitspielten, war Johannesburgh f\u00fcr einige Minuten wie Eichenstadt von Platz 3 auf 1 gesprungen. Dies hielt jedoch nur kurz an, da Yamoussokro das Unglaubliche gelang und in Unterzahl das Spiel drehen konnte. Pascal Schmidt per Doppelpack und ein traumhafter Freisto\u00df von Andre Fenutosa lie\u00dfen das Wunder aus Sicht der Gastgeber doch noch wahr werden und sorgten f\u00fcr den Klassenerhalt des Traditionsvereins aus der Zentralw\u00fcste und nach Abpfiff f\u00fcr so lange nicht mehr da gewesene Jubelszenen im weiten Rund des Stadions.<\/p>\n<p>Eintracht Lansweg wurden durchaus gute Chancen einger\u00e4umt, Konkurrent Valreuth am letzten Spieltag noch von der Tabellenspitze zu sto\u00dfen. Grund daf\u00fcr waren die jeweiligen Gegner. Wittenbach, lange abgestiegen, erwartete den Titelverteidiger, Selle-Royal, Chance auf die World League, den FBV Valreuth. Doch das Schlusslicht aus Wittenbach erwies sich als Partycrasher. Die Eintracht dominierte zwar fast nach Belieben das Spiel, leistete sich jedoch leichtfertig vergebene Torchancen und individuelle Fehler in der Defensive. Mertens traf zun\u00e4chst zur hochverdienten F\u00fchrung, doch noch vor dem Halbzeitpfiff f\u00fchrte eine Unkonzentriertheit in der Abwehr zum Wittenbacher Ausgleich. Damit war zur Pause Valreuth Meister. Nach dem Seitenwechsel tat sich Lansweg lange schwer, bis Oldie B\u00fcrger mit dem 2:1 rund 12 Minuten vor dem Ende f\u00fcr Klarheit sorgte. Rivale Valreuth lag in Selle-Royal zur\u00fcck und konnte so selbst nicht mehr eingreifen. Doch das Nervenflattern bei der Eintracht ging jetzt erst los. Erneut bedingte ein Patzer in der Defensive den zweiten Ausgleich des Schlusslichts aus Wittenbach f\u00fcnf Minuten vor dem Ende. Dies jedoch h\u00e4tte noch gereicht f\u00fcr Lansweg, allerdings spielte Wittenbach pl\u00f6tzlich richtig guten Fu\u00dfball und rochen f\u00f6rmlich den Angstschwei\u00df bei den G\u00e4sten. In der Schlussminute brachen sie ihnen dann das Herz. Florian Celanij dr\u00fcckte den Ball zum 3:2-Siegtreffer f\u00fcr den Absteiger \u00fcber die Linie und brachte das Franz-Wernheim-Stadion damit zum Kochen und den G\u00e4steblock zum Schweigen. Nach dem Schlusspfiff herrschte Fassungslosigkeit bei den Lanswegern, die einen sicher geglaubten Titel in den Schlussminuten noch aus der Hand gaben.<\/p>\n<p>In Selle-Royal dagegen durften am Ende beide Fanlager jubeln. Selle-Royal besiegte Valreuth mit 2:0, weil sie im Gegensatz zum Meisterschaftsaspiranten ihre Chancen konsequenter nutzten. Veracruz nach einer Stunde und O&#8217;Bride in der Nachspielzeit trafen f\u00fcr die Mannschaft von Gerhard Herme, der ein weiteres Jahr als Trainer an eine Teilnahme an der World League gekn\u00fcpft hatte. Valreuth dagegen brachte eine Reihe von guten Gelegenheiten nicht im Tor unter, war am Ende aber dennoch Meister. Erst in der Nachspielzeit wurde ihnen dies klar, als die Nachricht vom sp\u00e4ten 3:2 der Wittenbacher gegen Lansweg die Runde machte. Spieler wie Schneckass Schneck oder Paulo Ventura lagen sich bereits in den Armen, obwohl das Spiel noch lief. Paul St\u00f3lic fragte jeden anwesenden Medienvertreter, ob die Nachricht tats\u00e4chlich wahr sei, was diese bejahen konnten. Mitten hinein in den kollektiven Jubel konterte der Gastgeber dann den FBV final aus und machte das 2:0, nach dem gar nicht mehr angepfiffen wurde. Zun\u00e4chst versammelten sich die Spieler an der Seitenlinie, wo sie den Schlusspfiff in Wittenbach live miterlebten um dann, wie vom wilden Affen gebissen, auf den Platz zur\u00fcck zu st\u00fcrmen in Richtung G\u00e4steblock. Nach einigen Augenblicken gab man dann dem Dr\u00e4ngen beider Fanlager nach, den Platz zu st\u00fcrmen und es kam zur wohl friedlichsten Meisterfeier aller Zeiten. Valreuther und Selle-Royaler Anh\u00e4nger feierten gemeinsam ihren jeweiligen Erfolg. Gerhard Herme und Paul St\u00f3lic gaben zusammen ein Sieger-Interview und die gesamte Stadt wurde zur einzigen Partymeile. F\u00fcr Valreuth ist es die erste Meisterschaft seit 13 Jahren, f\u00fcr Selle-Royal nach der Meisterschaft 1817 der zweite Riesenerfolg in der \u00c4ra Gerhard Herme.<\/p>\n<p>Im Abstiegskampf jubelte neben den famosen Yamoussokroanern noch der 1.SC Holzhausen. Die Mannschaft mit dem kleinsten Etat der Liga stand vor Anpfiff auf Abstiegsplatz 17, gewann aber gegen Okster I durch eine fantastische Vorstellung mit 3:1. Bereits nach drei Minuten sorgte der ehemalige Oaser van Beege f\u00fcr die F\u00fchrung, die Kahlert noch vor der Pause gegen v\u00f6llig desorientierte Oksteraner ausbauen konnte. Die G\u00e4ste, die durch die Niederlage die Chance auf eine Teilnahme an der World League verspielten, kamen nach der Pause st\u00e4rker zur\u00fcck und verk\u00fcrzten auf 1:2. In der Schlussphase jedoch setzte der eingewechselte Otto mit dem 3:1 den Deckel auf den Klassenerhalt f\u00fcr Holzhausen. Auch dort kam es nach dem Ende zum Platzsturm. Nach dem \u00fcberraschenden Aufstieg in der Vorsaison gelingt der Mannschaft von Vereinsikone Dirk Wei\u00dfert nun bereits der zweite Coup in Folge.<\/p>\n<p>Stattdessen abgestiegen ist der SC Ouagadougou. Der einstige Dauergast in der Koenigsliga hat sich endg\u00fcltig zu einer Fahrstuhlmannschaft entwickelt und muss nun zum bereits dritten Mal in Folge direkt wieder ins Unterhaus. Verantwortlich daf\u00fcr waren zwei herbe Klatschen an den letzten beiden Spieltagen. Vorige Woche verpasste man durch ein 0:4 gegen Medailivogn den vorzeitigen Klassenerhalt und wurde am Samstag dann vom bereits geretteten VfL Polsingerschersch mit sage und schreibe 1:6 abgeschlachtet und rutschte noch von Platz 15 auf Platz 18. Dieser dritte Abstieg in Folge trifft den Klub besonders hart, da man diesmal mit 40 Punkten ein ordentliches Polster zu haben glaubte und man dadurch auch recht unerwartet den Gang in die zweite Liga antreten muss. Ob der dritte direkte Wiederaufstieg in Folge gelingt ist fraglich. Personalentscheidungen m\u00fcssen getroffen werden, ein neues Mannschaftsger\u00fcst muss aufgebaut werden und die Struktur im Klub muss sich dringend wandeln. Somit stehen dem stolzen Traditionsverein und Erzrivalen des SC Yamoussokro extrem schwierige Zeiten bevor.<\/p>\n<p>Ebenfalls abgestiegen ist der SV Bamako, der trotz gro\u00dfen Kampfes am Ende mit leeren H\u00e4nden dasteht. Trainer Eusebius Motorente, bei dem die Frage erlaubt sein muss, ob der Verein ihn schon eher h\u00e4tte verpflichten m\u00fcssen, brachte seine Mannschaft zu zwei Siegen an den letzten beiden Spieltagen, was tats\u00e4chlich nicht ausreichte. 2:0 gewann man beim 1.FC Duckenburgh, der bis vor einer Woche noch Chancen auf die Meisterschaft hatte, und schien zwischenzeitlich sogar auf Kurs Ligaverbleib aufgrund des besseren Torverh\u00e4ltnisses gegen\u00fcber Ouagadougou. Dies jedoch hatte nur solange Bestand, bis Yamoussokro das 4:3 gegen Johannesburgh machte und sich so wieder auf die Nichtabstiegspl\u00e4tze schob. Am Ende war es Bamakos Negativserie vom 30. bis 35. Spieltag, als sie alle Spiele teilweise deutlich verloren, die den Abstieg besiegelte. Auch Bamakos Abstieg ist \u00e4hnlich wie Ouagadougous einzuordnen: Unn\u00f6tig.<\/p>\n<p>Der 38. Spieltag der Koenigsliga-Saison 1820\/1821 ist auf jeden Fall in die Geschichte gegangen als einer der, wenn nicht sogar DER, dramatischste letzte Spieltag der j\u00fcngeren Vergangenheit. Satte 42 Tore fielen an diesem Samstagnachmittag und zum ersten Mal seit 1785 gelang es einer Mannschaft trotz einer Niederlage die Meisterschaft am letzten Spieltag zu gewinnen. Man kann nur jedem gratulieren, der es geschafft hat, bei diesem unvergesslichen Fu\u00dfballereignis dabei gewesen zu sein.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>FLM mit dramatischem Finale: Eichenstadt sensationell Meister &#8211; Molchendorf steigt ab<\/strong><\/p>\n<p>Aus den vergangenen Jahren war man ja bereits viel gewohnt aus der Belle Etage des Meadowhousischen Fu\u00dfballs: Meisterschaftsentscheidungen am letzten Spieltag, zahlreiche Teams im Kampf um die internationalen Pl\u00e4tze und nat\u00fcrlich auch im Abstiegskampf. Nie in den letzten neun Jahren, in denen es die FLM in ihrer derzeitigen Form gibt, war der Meister schon vor dem letzten Spieltag entschieden, und auch in dieser Saison stand die Frage, wer am Ende den Meisterpokal in die H\u00f6he recken w\u00fcrde, vor den letzten 90 Minuten der Saison noch unbeantwortet, da sich insgesamt drei Mannschaften noch um den Titel stritten. Dazu k\u00e4mpften vier Teams noch um den Einzug ins internationale Gesch\u00e4ft und ganze sieben Mannschaften steckten noch im Kampf gegen den Abstieg oder konnten noch das rettende Ufer erreichen. Am Ende war es FLM-Spieltag, der wohl selbst den ruhigsten Gem\u00fctern vor den Radios und Fernsehger\u00e4ten noch lange als emotionale Achterbahnfahrt in Erinnerung bleiben wird, mit \u00fcberraschenden Wendungen und einem ebenso zum Teil \u00fcberraschenden Ausgang.<\/p>\n<p>Im Kampf um die Meisterschaft waren die Rollen klar verteilt: Der El Grande FC, bereits vergangenes Jahr auf Position eins in den letzten Spieltag gegangen und damals durch ein 0:1 gegen den GSC Geisterstadt kurz vor Saisonende noch von Erzrivale AC Phoenix Wiesenhausen verdr\u00e4ngt, stand erneut auf Platz eins der Tabelle bei Anpfiff des 38. Spieltags. Gegner war FairPlay Pilzland, deren Trainer Heinrich Schuppenschlacker ausgerechnet bei El Grande von 1813 bis 1814 in einer eher erfolglosen Amtszeit t\u00e4tig war. Der EFC brauchte lediglich einen Sieg gegen die noch abstiegsbedrohten Pilzl\u00e4nder, um den ersten Titel seit Zugeh\u00f6rigkeit zur FLM perfekt zu machen. Auf einen Ausrutscher wie vergangenes Jahr hoffte hingegen der punktgleiche Erzrivale AC Phoenix Wiesenhausen, der ausw\u00e4rts bei den noch akuter abstiegsbedrohten Ahornsburgern gastierte und das Spiel wohl gewinnen musste, wenn der f\u00fcnfte Meistertitel in Folge am Ende des Spieltags wieder an den Hauptstadtclub gehen sollte. Lediglich Au\u00dfenseiterchancen wurde dem einen Punkt hinter EFC und ACPhW liegenden Drittplatzierten einger\u00e4umt, dem FC Eichenstadt 05, der ein Ausw\u00e4rtsspiel beim WFC Oase bestreiten und auf Ausrutscher beider vor ihnen liegenden Vereine hoffen musste, damit es auch hier mit der ersten Meisterschaft klappen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Der Meisterschaftskampf wurde zun\u00e4chst von Eichenstadt er\u00f6ffnet, die in der 15. Minute als erste Mannschaft vorlegten: Andres Work erzielte das 1:0 f\u00fcr die Nordwiesenhausener, was jedoch zun\u00e4chst als Druckma\u00dfnahme f\u00fcr die beiden Rivalen an der Tabellenspitze gewertet wurde, nicht als m\u00f6glicherweise ausschlaggebend f\u00fcr die Meisterschaft. Dennoch: Von der 15. Minute an bis zur 45. Minute kurz vor der Pause war der FC Eichenstadt 05 tats\u00e4chlich Meister. Dann jedoch gab es ein Tor in Ahornsburg: AC Phoenix-Topscorer Alejandro Cideste erzielte die 1:0-F\u00fchrung f\u00fcr die G\u00e4ste und machte seinen Club in diesem Moment zum Titeltr\u00e4ger und -verteidiger. In El Grande hingegen blieb es nach 45 Minuten beim torlosen Remis gegen starke Pilzl\u00e4nder, was zum dortigen Zeitpunkt nur zu Platz drei gereicht h\u00e4tte: Ungute Erinnerungen an die Vorsaison und das Spiel gegen Geisterstadt wurden sicherlich nicht nur in den unterschiedlichen Radio- und TV-Kan\u00e4len diskutiert. Die zweite Halbzeit jedoch begann dann mit einem Paukenschlag: Keine vier Minuten waren gespielt und der El Grande FC ging tats\u00e4chlich in F\u00fchrung. St\u00fcrmer Louis Valdin brachte den EFC gegen Pilzland in F\u00fchrung und lie\u00df die Anh\u00e4nger des El Grande FC von der ersten Meisterschaft in der FLM \u00fcberhaupt mehr als tr\u00e4umen. Zu diesem Zeitpunkt war die alte Reihenfolge an der Tabellenspitze wieder hergestellt: El Grande auf eins, der AC Phoenix auf zwei und Eichenstadt auf drei. So verkamen die beiden Tore, die Eichenstadt in der zweiten Halbzeit noch erzielte (Whateley, 56. und McMerrey, 70.) eher zu Randnotizen und auch das 2:0 f\u00fcr den AC Phoenix in Ahornsburg durch Salamanca in der 78. Minute wurde zwar hingenommen, \u00e4nderte jedoch nichts an der Ausgangslage: El Grande war Meister. Allerdings nur bis zur 83. Minute. Wie aus dem Nichts tauchte Pilzland auf einmal vor dem Tor von EFC-Keeper Wladoszczik auf und am Ende war es Hubert Hallimasch, der den Ball irgendwie \u00fcber die Linie dr\u00fcckte. Schlagartig wurde es still im Stadion an der Beerenstra\u00dfe, denn der Meistertitel war in diesem Moment weg, abgegeben ausgerechnet an den Erzrivalen aus der Hauptstadt. Schon wieder. Doch nun wurde der Spieltag endg\u00fcltig zu einem der verr\u00fccktesten Saisonfinals der Geschichte. In der 85. Minute sprach Schiedsrichter Oliver Martinelli dem VfB Ahornsburg einen Foulelfmeter zu, nachdem ACPhW-Innenverteidiger Maik\u00e4fer VfB-St\u00fcrmer Borkenk\u00e4fer zu Fall brachte, was jedoch l\u00e4ngst nicht allen Beteiligten gefiel. WRF-Reporter Stefan Hempel sprach von einer &#8222;Kann- aber nicht Muss-Entscheidung&#8220;, doch \u00e4nderte alles Lamentieren der Phoenix-Spieler nichts: Srdjan Fels\u00f6resz in seinem wohl letzten Spiel f\u00fcr Ahornsburg machte das 1:2. Dennoch war Wiesenhausen weiterhin Meister, da El Grande kein weiteres Tor mehr schien erzielen zu k\u00f6nnen. Doch dann passierte das Unfassbare: S\u00e4mtliche Spiele befanden sich bereits in der Nachspielzeit, als es doch noch geschah und VfB-Innenverteidiger Alastor Moody den Ball nach einer Flanke aus dem Halbfeld per Kopf an Phoenix-Schlussmann Igel vorbei ins Tor bugsierte. Und auf einmal waren weder El Grande noch Wiesenhausen Meister, sondern der Club, dem im Vorhinein die wenigsten Chancen ausgerechnet worden waren: Der FC Eichenstadt 05. Im Gegensatz zu El Grande und Phoenix, denen kein weiteres Tor mehr gelang, gewannen sie ihr Spiel in Oase mit 3:0 und durften sich \u00fcber die erste Meisterschaft der Vereinsgeschichte freuen. In der Folge spielten sich Szenen der Gl\u00fcckseligkeit auf dem Rasen des &#8222;Desert Point&#8220; ab, die in der \u00dcbergabe des Meisterpokals durch FVM-Pr\u00e4sident Edward Elch gipfelten. F\u00fcr Eichenstadt und seinen Trainer Manuel Falckenstein ist es der gr\u00f6\u00dfte Triumph der Clubgeschichte und die endg\u00fcltige R\u00fcckkehr in die Spitze des Meadowhousischen Fu\u00dfballs. F\u00fcr El Grande und Phoenix, die auf Rang zwei und drei landeten, blieb nur mehr oder weniger gro\u00dfe Entt\u00e4uschung. W\u00e4hrend ACPhW-Trainer Ingo Igel nach dem Spiel vor allem Ahornsburg und deren starke Schlussoffensive lobte, der seine Mannschaft scheinbar aufgrund nachlassender Kr\u00e4fte nichts mehr entgegensetzen konnte und den Fokus nun auf das anstehende Pokalfinale gegen D\u00fcsterwald am kommenden Samstag richtete, herrschte beim El Grande FC ein fast schon zu abgekl\u00e4rte Stimmung im Moment der n\u00e4chsten gro\u00dfen Entt\u00e4uschung. EFC-Trainer Rudolphus von Canterville lie\u00df Fragen nach seiner Zukunft offen und auch die Mannschaft wird in dieser Zusammensetzung in\u00a0 der kommenden Spielzeit nach der dritten im letzten Moment verpassten Meisterschaft nicht erneut auflaufen. Doch auch hier will man sich bis nach dem World League-Finale gegen den FC Knucker gedulden, ehe man personelle Entscheidungen treffen und verk\u00fcnden m\u00f6chte.<\/p>\n<p>Im Kampf um das internationale Gesch\u00e4ft, f\u00fcr welches Slevan San Laven bereits seit einigen Wochen qualifiziert war, weshalb das 3:2 gegen die ebenfalls sicher im Mittelfeld stehenden G\u00e4ste aus dem Revier Hogwarts zu einer sommerlichen Party mutierte, stritten sich im Vorfeld des letzten Spieltags noch vier Mannschaften. Auf Platz f\u00fcnf stand der DFC D\u00fcsterwald, der bei den bereits abgestiegenen Gestr\u00fcppst\u00e4dtern gastierte, dahinter auf dem sechsten und letzten Qualifikationsplatz f\u00fcr die World League, der TSV Wiesen-Zentrum, der dank einer \u00fcberragenden Aufholjagd erneut die Chance auf internationalen Fu\u00dfball hatte und beim abstiegsbedrohten FSV H\u00f6hle Wiesenhausen antreten musste. Ebenfalls Hoffnungen auf internationalen Fu\u00dfball machten sich die FGS Saphirento 98, die die abstiegsbedrohten Santo Opaler empfing und der SC Geisterfelsen-Isenfeld, der im Geisterduell auf dem heimischen Isenfeld auf die TuS Burg Daunenfels traf, die bereits sicher im Mittelfeld stand. Am Ende wurde dieser Kampf sicherlich noch der unspektakul\u00e4rste, da alle Mannschaften ihre Pl\u00e4tze von vor dem Spieltag auf nach den letzten 90 Minuten behielten. Der DFC D\u00fcsterwald gewann in Gestr\u00fcppstadt mit 3:1, qualifizierte sich mindestens schon einmal f\u00fcr die World League und musste nur nach dem vor\u00fcbergehenden Anschlusstreffer kurz zittern, da sowohl der TSV Wiesen-Zentrum (4:3 gegen H\u00f6hle) und die FGS Saphirento 98 (3:0 gegen Santo Opalo) ihre Spiele gewannen. Beim TSV Wiesen-Zentrum wurde es in der Schlussphase trotz einer zwischenzeitlichen 4:1-F\u00fchrung noch einmal spannend, noch H\u00f6hle konnte den Ausgleich am Ende nicht mehr erzielen, sodass das Team von Albert Mooney sensationell zum dritten Mal in Folge international spielen wird. Der SC Geisterfelsen-Isenfeld, der nach der Hinrunde sogar noch gute Chancen auf die Meisterschaft hatte, aber eine abstiegsreife R\u00fcckrunde darauf folgen lie\u00df, verlor sogar dieses letzte Spiel noch und unterlag den Geisterrivalen von der Burg mit 1:2. Damit standen D\u00fcsterwald und Wiesen-Zentrum als Teilnehmer an der World League fest.<\/p>\n<p>Deutlich spannender war die Situation hingegen im Tabellenkeller. Insgesamt sieben Mannschaften konnten theoretisch oder praktisch noch absteigen, oder sich in eine weitere Saison in der FLM retten. Die besten Karten hatte dabei FairPlay Pilzland, die vor dem Spieltag auf Rang 13 rangierten und den Klassenerhalt aufgrund der vielen hinter ihnen stehenden Vereine beinahe schon sicher hatten. Punktgleich auf den R\u00e4ngen 14 bis 16 lagen dann, zwei Punkte hinter FairPlay, der AC Santo Opalo, der FSV H\u00f6hle Wiesenhausen und der SC Molchendorf, die insgesamt eine Meisterschaft, eine Vize-Meisterschaft und drei Teilnahmen am alten Premier Cup in ihren Vereinsannalen stehen haben. Auf den Abstiegspl\u00e4tzen standen vor Anpfiff der VfB Ahornsburg auf Rang 17 mit einem Punkt R\u00fcckstand aufs rettende Ufer und einen weiteren Punkt dahinter punktgleich der GSC Geisterstadt und der 1. FC Bad Quellfels, die auch noch gegeneinander spielten.<\/p>\n<p>Die erste Mannschaft, die im Abstiegskampf vorlegte, war der SC Molchendorf, die fr\u00fch in der 7. Minute durch Molchic im Heimspiel gegen den FC Rubinburgh in F\u00fchrung gingen. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich an den Absteigern jedoch noch nichts ge\u00e4nderte. Das jedoch geschah wenige Minuten sp\u00e4ter, als der TSV Wiesen-Zentrum beim FSV H\u00f6hle Wiesenhausen durch Blackbird (9.) in F\u00fchrung ging und auch Geisterstadt im Duell in Bad Quellfels in der 13. Minute durch Hochmoor die F\u00fchrung erzielte und sich zwischenzeitlich rettete. Auf einmal war H\u00f6hle abgestiegen. Zugleich wurde die Lage f\u00fcr den AC Santo Opalo immer bedrohlicher, da sie in Saphirento hoffnungslos unterlegen waren und durch Tore von Forro (21.) und Canitz (31.) schnell relativ deutlich hinten lagen und Geisterstadt durch von Geisterhaus (29.) zwischendurch sogar noch erh\u00f6hte. Kurz vor der Pause \u00e4nderte sich die Lage aber erneut: H\u00f6hle kassierte durch einen Handelfmeter von TSV-Kapit\u00e4n Steinkauz das 0:2 (36.), lie\u00df aber beinahe im Gegenzug den Anschlusstreffer durch Olm (38.) folgen. Zugleich erzielte auch Bad Quellfels per Handelfmeter von Fitzroy (41.) den Anschluss gegen Geisterstadt und der SC Molchendorf gab die 1:0-F\u00fchrung binnen sechs Minuten aus der Hand und lag nach Toren von von Hausloh (37.) und Silvic (43.) auf einmal hinten. Au\u00dferdem kassierte der VfB Ahornsburg das 0:1 gegen den AC Phoenix und konnte sich kaum Hoffnungen auf Rettung machen. Kurz darauf war dann Halbzeitpause: Zu diesem Zeitpunkt waren Geisterstadt, Pilzland, Santo Opalo und H\u00f6hle gerettet, Molchendorf, Ahornsburg und Bad Quellfels h\u00e4tten Gestr\u00fcppstadt in Liga zwei begleitet.<\/p>\n<p>Doch in der zweiten Halbzeit nahmen die Spiele erneut unerwartete Wendungen. Schon kurz nach Wiederbeginn kassierte Pilzland das 0:1 gegen El Grande (49.), musste sich aber wegen der R\u00fcckst\u00e4nde anderer Teams trotzdem wenig Sorgen machen. Fast zeitgleich fiel jedoch auch der Ausgleich zum 2:2 in Bad Quellfels durch FCQ-St\u00fcrmer Souliange (50.), was zum Resultat hatte, dass beide Teams den Gang in die zweite Liga h\u00e4tten antreten m\u00fcssen und Molchendorf war trotz fortw\u00e4hrendem R\u00fcckstand gegen Rubinburgh gerettet. Nach einer Stunde etwa dann die n\u00e4chsten wichtigen Tore: Sowohl Santo Opalo als auch H\u00f6hle w\u00fcrden ihre Spiele nicht gewinnen k\u00f6nnen. Der ACS kassierte das vorentscheidende 0:3 in Saphirento und H\u00f6hle fiel zu Beginn der zweiten Halbzeit gegen den TSV f\u00f6rmlich auseinander und musste innerhalb von sieben Minuten das 1:3 (Stieglitz, 60.) und das 1:4 (Ratte, 67.) hinnehmen. Doch zeitgleich ging Geisterstadt durch Sense in Bad Quellfels erneut in F\u00fchrung (66.) und Molchsee erzielte den 2:2-Ausgleich f\u00fcr Molchendorf gegen Rubinburgh. Zwanzig Minuten vor Spielende waren H\u00f6hle, Ahornsburg und Bad Quellfels zusammen mit Gestr\u00fcppstadt abgestiegen. Doch dann kam die Schlussphase, die alles nochmals durcheinanderwirbelte. Den Anfang machte das scheinbar vorentscheidende 0:2 von Ahornsburg gegen Phoenix, womit sich der VfB scheinbar endg\u00fcltig in die zweite Liga verabschieden musste. Kurz darauf erzielte Hallimasch f\u00fcr Pilzland den Ausgleich in El Grande (83.), wodurch FPP endg\u00fcltig gerettet war. H\u00f6hle kam gegen den TSV tats\u00e4chlich noch einmal ran (Fuchsauer, 81.\/89.) und Ahornsburg erzielte per Foulelfmeter das 1:2 gegen Phoenix (85.). Endg\u00fcltig verr\u00fcckt wurde es jedoch, als Bad Quellfels gegen Geisterstadt erneut ausglich (Romanieri, 86.), womit H\u00f6hle sich erneut und trotz R\u00fcckstand gerettet h\u00e4tte und auch Santo Opalo und Molchendorf in der Liga geblieben w\u00e4ren. Letztere kassieren in der 90. Minute noch das 2:3 durch Eichelh\u00e4her gegen Rubinburgh, doch schien es bedeutungslos, da Ahornsburg als 17. nach wie vor gegen Phoenix zur\u00fccklag und Bad Quellfels und Geisterstadt durch das Remis gegeneinander beide abgestiegen waren. Und doch gab es noch eine letzte, verr\u00fcckte Wendung: Ahornsburg kam in der 90.+2. Minute nach 0:2-R\u00fcckstand doch noch zur\u00fcck, zog an den hintenliegenden Molchendorfern, an H\u00f6hle und an Santo Opalo vorbei und rettete sich in buchst\u00e4blich letzter Sekunde noch aufs rettende Ufer. Dann war Schluss. Der SC Molchendorf, Vize-Meister von 1813 und zweimaliger Premier Cup-Teilnehmer, steigt ab. F\u00fcr die Mannen von Gerd Gieskreuter, der den Absturz in die Zweitklassigkeit nicht verhindern konnte, ist es der erste Abstieg der Vereinsgeschichte. Ebenfalls die FLM verlassen werden der GSC Geisterstadt und der 1. FC Bad Quellfels, die durch das Unentschieden gegeneinander beide keine Chance mehr auf den Klassenerhalt hatten. Zudem steigt Gestr\u00fcppstadt als Tabellenletzter ab. Gerettet haben sich hingegen FairPlay Pilzland recht souver\u00e4n und die Schwergewichte aus Ahornsburg, die am Ende sogar 14. werden, Santo Opalo und H\u00f6hle Wiesenhausen mit viel Zittern. W\u00e4hrend die Saison bei Ahornsburg wohl als Ausrutscher gewertet werden kann, der jedoch auch zahlreiche personelle Neuerungen mit sich bringen wird, standen Santo Opalo und H\u00f6hle nun zum wiederholten Male im Abstiegskampf und haben es dieses Mal nur aufgrund der Niederlagen der Konkurrenz geschafft, in der Liga zu bleiben. F\u00fcr die eigentlich hochtrabenden Anspr\u00fcche der beiden Teams viel zu wenig, womit ungem\u00fctliche Wochen in den Vereinen folgen d\u00fcrften. Auch hier sind personelle Neuerungen wahrscheinlich.<\/p>\n<p>Es war insgesamt ein hochdramatischer und hochspannender letzter Spieltag in der FLM, der vielen Anwesenden wohl noch lange in Erinnerung bleiben wird und vielleicht sogar legend\u00e4rer war als der letzte Spieltag der Saison 1812\/13. Am Ende steht mit dem FC Eichenstadt 05 ein Traditionsverein aus Wiesenhausen zum ersten Mal sensationell als Meister fest und ein anderer Traditionsclub mit dem SC Molchendorf, muss die FLM verlassen. Dieser letzte Spieltag hatte alles zu bieten: Dramatik, Freud und Leid, Spannung und viele Emotionen. Nicht umsonst sprechen manche Experten bei der FLM mittlerweile schon von der spannendsten Fu\u00dfballliga der Welt. Unrecht haben sie dabei sicher nicht, wie auch dieses Saisonfinale wieder bewiesen hat.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>El Grande h\u00e4lt meadowhousische Flagge in der World League hoch<\/strong><\/p>\n<p>Der El Grande FC ist die letzte verbliebene meadowhousische Mannschaft im internationalen Vereinsfu\u00dfball. Der Titelverteidiger der World League setzte sich in selbigem Wettbewerb im Viertelfinale mit zwei 2:1-Siegen gegen den Cachiacz FC durch und spielen dadurch Ende April im Halbfinale. Die beiden anderen Teams aus der FLM, der FC Rubinburgh und der TSV Wiesen-Zentrum, scheiterten jeweils im Viertelfinale. F\u00fcr Rubinburgh war der NFC Nordostoberlingen eine Nummer zu gro\u00df, dem TSV Wiesen-Zentrum wurde die erste Heimniederlage im internationalen Wettbewerb direkt zum Verh\u00e4ngnis. Gegner war Olympique Carason.<\/p>\n<p>Der NFC Nordostoberlingen kann getrost als &#8222;FLM-Schreck&#8220; bezeichnet werden. Nach dem DFC D\u00fcsterwald im Achtelfinale nahmen sie mit dem FC Rubinburgh nun schon die zweite meadowhousische Mannschaft aus der World League. Im Internet kursierten bereits Memes von einem Sensenmann mit NFC-Logo, der von T\u00fcr zu T\u00fcr geht und bei den meadowhousischen Vereinen eine Blutspur hinterl\u00e4sst. Das Duell war im Prinzip bereits nach dem Hinspiel entschieden. 3:0 besiegten die Mailodisaner die v\u00f6llig \u00fcberforderten Rubinburgher, die aktuell eine ihrer schlechtesten FLM-Saisons \u00fcberhaupt spielen. Ob Trainer Sebastian Bussard in der kommenden Saison noch auf der Bank sitzt, ist mehr als fragw\u00fcrdig. Angeblich soll sich bereits der FC Entenhausen mit ihm in Verbindung gesetzt haben. Im R\u00fcckspiel erk\u00e4mpften sich die Wasserst\u00e4dter immerhin ein 2:2 und verabschiedeten sich so zumindest w\u00fcrdig aus dem Wettbewerb.<\/p>\n<p>F\u00fcr den TSV Wiesen-Zentrum war im Premiere Cup der Pokalsieger ebenfalls im Viertelfinale Endstation, wie bereits letztes Jahr in der World League. Erneut war es eine Mannschaft aus der WHAT-Liga, die zum Stolperstein wurde. Nach Olympic Werabino 1820 war es diesmal Olympique Carason, den momentanen Tabellendritten der WHAT-Liga. Und die sonst makellose Weste bei Heimspielen endete. Erstmals gewann der TSV ein internationales Heimspiel nicht und flog prompt aus dem Turnier. Das Hinspiel in Carason hatte Walter Wildschwein durch den Anschlusstreffer zum 1:2 noch gerettet und f\u00fcr das R\u00fcckspiel im Sportpark an der H\u00f6hle Spannung erzeugt. Doch auch diesmal gelang Carason die F\u00fchrung, diese hielt bis zur Pause. Nach Wiederanpfiff jedoch startete der TSV wie die Feuerwehr und schaffte auch die Belohnung durch Felix Blackbirds Ausgleich. Nun bebte das kleine, enge Stadion im Herzen der meadowhousischen Hauptstadt und die Mannschaft von Albert Mooney dr\u00fcckte nun auf die F\u00fchrung. Blackbird und Wildschwein hatten Chancen, den Stand auf Verl\u00e4ngerung zu stellen, doch das Matchgl\u00fcck fehlte an diesem Abend. Stattdessen waren es erneut die G\u00e4ste, die den Ball im Netz unterbrachten. Antonio Gravisso verl\u00e4ngerte eine Flanke ins lange Eck zum vorentscheidenden 1:2. Der TSV steckte zwar nicht auf, es wollte jedoch nichts mehr gelingen, auch weil der Glaube nun fehlte. So endete die Reise des kleinen Klubs im Premiere Cup der Pokalsieger an diesem Abend, jedoch nicht ohne einen gewaltigen, trostspendenden Applaus von den \u00fcber 18.000 Fans.<\/p>\n<p>Die einzige, verbliebene meadowhousische Mannschaft im internationalen Vereinsfu\u00dfball ist derweil der erste und bisher einzige meadowhousische Titeltr\u00e4ger auf internationalem Tableau. Der El Grande FC setzte sich wie schon im Hinspiel zuhause, auch ausw\u00e4rts mit 2:1 beim Cachiacz FC durch und zog dadurch ins World-League-Halbfinale ein. Gegen die k\u00f6rperbetonten und unangenehmen Kalavier tat sich El Grande in beiden Spielen schwer und war im R\u00fcckspiel zwischenzeitlich auch aufgrund der Ausw\u00e4rtstorregelung ausgeschieden. Fr\u00fch im Spiel erzielte der CFC das 1:0 durch Aleksandr Poltronin und war zu diesem Zeitpunkt weiter. El Grande, bei denen die Auswirkungen der saftigen 0:4-Heimpleite gegen den AC Phoenix nach wie vor zu sp\u00fcren sind, zeigte sich jedoch mental gefestigt und kam direkt nach Wiederanpfiff zum Ausgleich durch Valdin, der aufgrund einer Leistungssteigerung nach etwa 20 Minuten auch verdient war. Cachiacz jedoch legte weiterhin eine hohe Schlagzahl vor und so entwickelte sich ein sehr attraktiver Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten. Am Ende war es dann im Stile eines Champions, wie der EFC den Einzug ins Halbfinale klarmachte. Ein Standard von Meriano landete \u00fcber Umwege bei Hamann, der den Ball aus n\u00e4chste N\u00e4he irgendwie ins Tor bugsierte -1:2 in der 78. Minute, das Spiel war entschieden. El Grande feierte ausgelassen das nicht selbstverst\u00e4ndliche Weiterkommen und will diesen Schwung nun auch mit in die FLM nehmen. Die Halbfinals m\u00fcssen derweil noch ausgelost werden, eventuell wartet ja der NFC Nordostoberlingen.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus hat der FC Knucker den 1.FC Theoflorencio bezwungen und Okster I den FF Honigblumenmarmor. Im Premiere Cup der Pokalsieger hat sich der FC Entenhausen bis auf die Knochen blamiert und sich gegen den Tabellen-14. der Gr\u00fcnen Liga aus dem Turnier verabschiedet. Gegen Eintracht Gr\u00fcntalen hatten sie nach einem 1:0-Hinspielerfolg das R\u00fcckspiel 0:2 verloren und erleben somit ihre schwerste Krise seit der Jahrhundertwende. Ansonsten zogen noch der ZSKA Grogov und der 1.SC Que Fatra ins Halbfinale ein. Im Premiere Cup der Ligameister, in dem sich der AC Phoenix ja bereits vor Weihnachten verabschiedet hatte, zogen der FC Ostrof, der FC Westerloe, der FC Paramaribo und der FC St. Gravenhage ins Halbfinale ein. St. Gravenhage nahm durch ein 2:1 zuhause und ein 1:1 ausw\u00e4rts den Titelverteiger Inter Salenavo raus. Der FC Ostrof schaffte derweil mit dem Halbfinale den gr\u00f6\u00dften Erfolg der Vereinsgeschichte. Sie setzten sich gegen Phoenix-Bezwinger 1.SC Sichtburgh durch ein 2:2 im Heimspiel und einen v\u00f6llig unerwarteten 3:1-Ausw\u00e4rtssieg durch. Auch der 1.SC Sichtburgh kann nach dem Erreichen des Premiere-Cup-Finals vor acht Jahren keinen Boden mehr gutmachen, was das internationale Gesch\u00e4ft angeht. Paramaribo \u00fcberlebte nach einem 3:1 ausw\u00e4rts gegen den FC Aloval im heimischen R\u00fcckspiel einige kritische Situationen, verlor am Ende aber nur 1:2 und zog dadurch gerade so in die n\u00e4chste Runde ein. Derweil hatte der FC Westerloe mit Sensationsmannschaft FC Delfinspitze keinerlei Probleme und gewann 4:1 und 3:1.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>FC Entenhausen trennt sich von Vereinslegende Dussel Duck<\/strong><\/p>\n<p>Der Verschlei\u00df der Vereinslegenden auf dem Trainerstuhl des FC Entenhausen geht weiter. Nachdem das Experiment mit Donald Duck vor einigen Jahren bereits krass gescheitert war, muss mit Dussel Duck nun eine weitere ehemalige Spielerlegende den Posten als Cheftrainer r\u00e4umen. Dabei wurde ausgerechnet sein Ex-Trainer Gerhard Herme zum Stolperstein. Nach der 1:2-Niederlage des FC Entenhausen bei der KFE Selle-Royal droht das Verpassen der World League.<\/p>\n<p>Was mag durch Dussels Zipfelm\u00fctze gegangen sein, als der Schlusspfiff im Inselstadion in Gartenparadies ert\u00f6nte. Gerade eben war das dritte der letzten vier Spiele verloren gegangen, der Vorsprung auf die nicht-internationalen Pl\u00e4tze war auf drei Punkte geschmolzen, der R\u00fcckstand auf den sicher in die World League f\u00fchrenden 6. Platz wuchs sp\u00e4ter am Abend auf drei Punkte an. Und nebenbei hatte man bei einem direkten Konkurrenten verloren. Auch die KFE Selle-Royal rechnet sich noch Chancen auf die World League aus, im Falle eines Erreichens w\u00fcrde Meistertrainer Gerhard Herme bleiben. Und die zuletzt sehr wankelm\u00fctige K\u00f6nigliche Fu\u00dfballeinheit gewann in einem ausgeglichenen Spiel auch aufgrund vorhandenen Matchgl\u00fccks 2:1 (1:0). Der FC Entenhausen gewann zwar vor drei Wochen das extrem wichtige Nordsternderby gegen Tabellenf\u00fchrer 1.FC Duckenburgh, verlor jedoch gegen Wittenbach und Selle-Royal und spielte nur 2:2 in Yamoussokro, au\u00dfer Selle-Royal beides Abstiegskandidaten. F\u00fcr Dussel, der seit etwas mehr als drei Jahren im Amt war, war es das letzte gewonnene Derby. Der Negativlauf war am Ende zu viel des Guten, auch f\u00fcr die ihm ansonsten wohlgesonnene Vereinsspitze um Pr\u00e4sident Klaas Klever. Das drohende Verpassen der World League k\u00e4me einem Fiasko gleich, ist der FC Entenhausen doch einst ein Serienmeister gewesen (viermal in Folge, von 1810 bis 1813). Auch finanziell klafft eine L\u00fccke im Verein, die unbedingt durch die Teilnahme am internationalen Gesch\u00e4ft geschlossen werden muss. Eine verfehlte Transferpolitik in den letzten Jahren kommt hinzu, viele hochgelobte Namen z\u00fcndeten in Entenhausen nicht, so wie Ivica Grabov, Nedim Hasanovic oder Carsten L\u00fctten, obwohl viel Geld ausgegeben wurde. Seit dem Ende der zweiten \u00c4ra Rems und Herme im Jahr 1814 rennt man unbeholfen den eigenen Anspr\u00fcchen hinterher und kam seitdem nur einmal nur ann\u00e4hernd in die N\u00e4he eines Titelkandidaten, ironischerweise 1817, als Selle-Royal Sensationsmeister wurde. Nun k\u00f6nnte die Zeit, in der man ehemalige Spieler in den Trainerstuhl hievte, der Vergangenheit angeh\u00f6ren, denn scheinbar ist dieses Rezept gescheitert.<\/p>\n<p>Nun ist der Trainerjob beim FC Entenhausen wahrlich kein Schleudersitz. Seit 1808 sa\u00dfen mit Willi Entenbach, Gerhard Herme zusammen mit Hemes Rems, Paul St\u00f3lic und Donald Duck innerhalb von zehn Jahren vier Trainerkonstellationen auf der Bank im Duckener Stadion und sp\u00e4ter im St. Duck-Park. Mit Dussel Duck sind es f\u00fcnf innerhalb der letzten 13 Jahre. Es gibt Vereine, die weitaus mehr Verschlei\u00df haben in dieser Hinsicht. Jedoch ist der FC Entenhausen ein Verein, in dem Legenden geboren und geformt wurden, so auch Dussel. Dass mit Donald Duck und ihm jetzt bereits zwei dieser Vereinslegenden als Trainer scheiterten, gibt zu bedenken. Beide wurden wohl mit zu hohen Erwartungen \u00fcbersch\u00fcttet, denen sie am Ende nicht gerecht werden konnten. Auch das st\u00e4ndige Messen mit den beiden gro\u00dfen Trainerlegenden Herme und Rems ist wohl untrennbar mit der Arbeit als Chefcoach beim FCE verbunden. Paul St\u00f3lic meinte wenig sp\u00e4ter nach seiner Entlassung scherzhaft, er sei zwar dick, jedoch habe der Schatten der beiden ehemaligen Trainer seinen eigenen immer noch verdeckt. Es wird Zeit f\u00fcr den FC Entenhausen, sich endg\u00fcltig neu zu erfinden und zu emanzipieren. Der Rausschmiss Dussels ist dabei ein harter, jedoch konsequenter und richtiger Schritt. Allerdings nur dann, wenn der neue Trainer nicht wieder jemand &#8222;mit Stallgeruch&#8220; ist. F\u00fcr den stolzen Verein aus Nordparadies gilt es nun, sich von ehemaligen Gro\u00dfen zu trennen und stattdessen neue zu formen. Dazu geh\u00f6rt auch Risiko. Und damit auch Gefahr.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Stitov verteidigt gegen Landsmann Koltora seinen WM-Titel<\/strong><\/p>\n<p>Vladimir Stitov bleibt der K\u00f6nig der Sichtburgher Glasburg. Im Finale der Carl McGard Darts Weltmeisterschaft in der mittell\u00e4ndischen Hauptstadt gewann der 49-j\u00e4hrige Avasjanraver gegen Herausforderer und Landsmann Stevan Koltora mit 7:5 in einem nervenaufreibenden Match. Damit verteidigt er seinen Titel aus dem vorigen Jahr und strich 500.000 Pfund Preisgeld ein. Koltora war dieses Kunstst\u00fcck als letzter Spieler gegl\u00fcckt.<\/p>\n<p>Am Ende winkte er nur noch ab und konnte es nicht glauben. Vladimir Stitov, einer der wohl schrillsten V\u00f6gel im Dartszirkus, unterstrich, warum er nicht nur ein gro\u00dfartiger Entertainer ist, sondern auch ein begnadeter Dartsspieler, der sich nun Doppel-Weltmeister nennen darf. Erstmals seit f\u00fcnf Jahren konnte damit der amtierende Weltmeister seinen Titel verteidigen. Im Traumfinale, das sich so viele Fans im Vorhinein gew\u00fcnscht hatten, traf er am Neujahrstag in der Sichtburgher Glasburg auf seinen Kumpel und Landsmann Stevan Koltora (50). Die beiden Avasjanraver lieferten sich eine echte Nervenschlacht, in der Koltora sage und schreibe f\u00fcnf Mal einen Ein-Satz-R\u00fcckstand ausgleichen konnte, am Ende jedoch Stitov den l\u00e4ngerem Atem bewies. Koltora verlor damit zum insgesamt dritten Mal ein WM-Finale nach 1811 und 1819 (gegen Lovchek und Martolod). Stitov steigt damit in den erlesenen Kreis derjenigen auf, die ihren Titel verteidigen konnten. Dies gelang neben Koltora nur noch Viktor Washa und Adrian Lovchek.<\/p>\n<p>Vor rund 3500 Fans in der Glasburg fanden beide Spieler nur schleppend in die Begegnung. Stitov hatte das Ausbullen gewonnen und hatte damit Anwurf in den ungeraden S\u00e4tzen. Jedoch merkte man ihm und Koltora trotz ihrer Erfahrung die Nervosit\u00e4t an. Erst im Mai hatten sie das Finale der Darts-Division gespielt, Stitov hatte sich damals gegen den favorisierten 50-J\u00e4hrigen durchgesetzt. Diesmal ging es allerdings um weit mehr, weswegen die Averages im ersten Satz, den sich Stitov mit 3:2 sichern konnte, auch nur bei ungef\u00e4hr Mitte 90 lagen. Im zweiten Satz z\u00fcndete dann erstmalig der Herausforderer das Triebwerk an und holte sich mit der 127 auch das erste High-Finish in der Begegnung. Den zweiten Satz gewann Koltora zu Null und glich damit zum 1:1 aus. Ab diesem Zeitpunkt entwickelte sich eine Achterbahnfahrt, in der mal Koltora, mal Stitov die Oberhand behielten. Was jedoch auffiel war, wie stark der Weltmeister unter enormem Druck agierte. Koltora lag bereits mit zwei Legs in F\u00fchrung, doch Stitov drehte den Satz komplett und war so erneut in Front gegangen. Koltora entfachte immer wieder durch sein gutes Scoring Druck auf ihn, doch Stitov blieb cool und checkte in dieser Phase hervorragend. Jedoch war Koltora in seinen Anwurfsets selten einzufangen und machte vor allem bei eigenen Darts den stabileren und dominanteren Eindruck. Erneut glich der Mann aus Palar aus und eine Vorhersage f\u00fcr den Sieger war nahezu unm\u00f6glich. Im f\u00fcnften Satz gelangen Koltora sechs perfekte Darts zum Break und 2:0 in den Legs, doch erneut gr\u00fc\u00dfte Stitov und schnappte seinem Kumpel den Satz noch vor der Nase weg und verwandelte bei 79 Punkten Rest den letzten Dart ins Bulls-Eye und behielt die F\u00fchrung. Koltora zeigte sich jetzt zum ersten Mal genervt, dass er sich einen Legvorsprung noch aus der Hand nehmen lie\u00df. Nichtsdestotrotz blieb er in seinem Anwurfsatz wieder stark und markierte das 3:3. F\u00fcr die Fans war es erneut ein wahnsinnig attraktives Finale, was nun auch immer mehr von genialen Momenten lebte. Beide standen in dieser Phase bei einem Average von um die 100 Punkte und einer Checkoutquote von 41% bei Koltora und starken 55% bei Stitov. Immer wieder ging es jetzt in den Decider und Stitov wusste einfach, wie er da zu spielen hatte. Mit einem 12-Darter gelang ihm die 4:3-Satzf\u00fchrung und so langsam erwartete man, dass Stitov jetzt mal zwei S\u00e4tze in Folge gewinnt und sich so mal absetzen w\u00fcrde, doch dazu kam es nicht. Erneut im Decider behielt diesmal Koltora die Nerven und checkte unter gro\u00dfem Druck die 74 Punkte zum 4:4. Der sonst so coole Avasjanraver zeigte in diesem Moment zum ersten Mal richtig, unter welchem Druck er stand und ballte mehrfach die Faust in Richtung seiner Anh\u00e4ngerschaft. Nun wogte das Match endg\u00fcltig hin und her. Stitov checkte 151 Punkte zum 5:4 in den S\u00e4tzen und so langsam bog das Spiel in die alles entscheidende Phase ein. Jedes Triple wurde nun \u00fcberlebenswichtig, jedes Finish war Gold wert. Koltora war immer in der Situation, antworten zu m\u00fcssen, konnte das Match nie von vorne spielen und war gezwungen, zu reagieren. Das machte er jetzt aber noch gut. Zun\u00e4chst warf er seine sechzehnte 180 um im Anschluss 124 Punkte zu checken. 5:5 in den S\u00e4tzen, so eng wie es erwartet worden war, wurde es am Ende auch. Nun w\u00fcrde sich zeigen, welche Nerven eher standhielten. Stitov fiel jetzt immer mehr durch gutes Timing auf. W\u00e4hrend Koltora oft stark in die Legs startete, stellte sich Stitov mit hohen Aufnahmen meist einfache Finishes, die er dann auch abr\u00e4umte. Mit 3:1 Legs gewann der Weltmeister Satz Nummer elf zum 6:5 und war nun nur noch einen Satz von der Titelverteidigung entfernt. Und unter dem Druck, diesen Satz nun unbedingt gewinnen zu m\u00fcssen, versagten dem Herausforderer die Nerven. Zun\u00e4chst holte er sich zwar das erste Leg, im dritten Leg allerdings verpasste er dreimal die Doppel-18, Stitov breakte ihn und konnte damit bei eigenem Anwurf erneut Weltmeister werden. Koltoras neunzehnte 180 war dann die letzte. Er stellte sich damit zwar auf 78 Punkte Rest, doch Stitov nahm die 85 Punkte auf der Doppel-9 raus und kr\u00f6nte sich erneut zum Titeltr\u00e4ger. Koltoras sechster Satzausgleich blieb ihm verwehrt. Stitov, der letztes Jahr noch in Tr\u00e4nen ausgebrochen war, blieb diesmal \u00fcberraschend gefasst und winkte grinsend ab. Koltora gratulierte ihm fair und zeigte sich als guter Verlierer. Erneut war sein Landsmann am Ende sein Stolperstein.<\/p>\n<p>&#8222;Ich bin \u00fcbergl\u00fccklich. Ich habe teilweise \u00fcberragende Darts gespielt und teilweise echt schlechte. Es war ein eigenartiges Match, doch unter Druck funktioniere ich einfach&#8220;, kommentierte Stitov seinen erneuten Titelgewinn. Koltora zeigte sich im Interview selbstkritisch: &#8222;Alle sagen mir andauernd, ich sei aktuell der beste Spieler der Welt. Das bin ich aber nur, wenn ich Titel gewinne und das habe ich im abgelaufenen Jahr zu wenig getan. Ich muss mir angew\u00f6hnen, meine Chancen besser zu nutzen.&#8220; Heute habe er allerdings auch gegen einen &#8222;verdammt guten Vladimir&#8220; verloren. Vielleicht war es nicht das hochklassigste Finale aller Zeiten, wohl aber ein extrem enges und spannendes. Sp\u00e4ter gab der PDV noch die Teilnehmer der n\u00e4chsten Darts-Division bekannt. Neben den beiden Finalisten Stitov und Koltora werden noch Matt Goldman, Richard Paterson, Srdjan Wera, Eric Martolod, Velka Swayk, Richard Gonzalez, Goran Wassily und Mika Volcan dabei sein. Damit fallen Adrian Lovchek und John Lowercar raus, Volcan erh\u00e4lt trotz seines verkorksten Jahres 1820 noch eine Chance. F\u00fcr Goran Wassily wird es das Deb\u00fct, Gonzalez kehrt nach einem fantastischen Jahr mit Halbfinalteilnahmen bei der WM und beim Weltspiel wieder zur\u00fcck in das Einladungsturnier. Hier noch alle Zahlen zum WM-Finale:<\/p>\n<p>Vladimir Stitov &#8211; Stevan Koltora\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 7:5<br \/>\n<em>Averages: 99,74 : 98,83<br \/>\n100+: 58 : 59<br \/>\n140+: 38 : 46<br \/>\n180: 17 : 19<br \/>\nCheckouts: 45,87 % : 40,11 %<br \/>\n100+-Finishes: 7 : 4<br \/>\nH\u00f6chstes Finish: 151 : 138<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Meister Phoenix erneut vor Weihnachten ausgeschieden &#8211; drei meadowhousische Teams bleiben \u00fcbrig<\/strong><\/p>\n<p>Es war wie eine Art selbsterf\u00fcllende Prophezeiung, die da am Mittwochabend in Sichtburgh wahr wurde. Wo aktuell neben Fu\u00dfball und gro\u00dfen politischen Entscheidungen auch die Darts-WM stattfindet, schied der Meadow-Meister AC Phoenix Wiesenhausen wie bereits vor einem Jahr im Achtelfinale des Premiere Cups der Ligameister aus und f\u00fcgte seinem Buch um die fr\u00fchen Entt\u00e4uschungen auf internationaler Ebene ein weiteres Kapitel hinzu. Es werden Forderungen nach strukturellen und personellen Ver\u00e4nderungen laut, vor allem, da Erzfeind El Grande international auch weiterhin alles wegr\u00e4umt, was ihnen in die Quere kommt. Zusammen mit dem FC Rubinburgh und dem glorreichen TSV Wiesen-Zentrum bildet der Tabellenf\u00fchrer das verbliebene Trio aus Meadowhouse im internationalen Vereinsfu\u00dfball 1820\/1821.<\/p>\n<p>Dass der 1.SC Sichtburgh am Ende der Stolperstein f\u00fcr den AC Phoenix wurde, ist erstmal keine Blamage, im Gegenteil. Immerhin schied man gegen einen vormaligen Premiere-Cup-Finalisten aus. 1813 hatte der 1.SCS im Finale gestanden und auf brutale Weise gegen St. Gravenhage verloren. Dass es jedoch wieder einmal das Achtelfinale war, wie bereits letztes Jahr und 1818, als jeweils gegen einen Koenigsligisten Schluss war, ist die eigentliche Blamage. Einzig die Saison 1818\/1819 bietet noch Anlass zum Tr\u00e4umen, dort verpasste man die Finalteilnahme um Haaresbreite. Ausgerechnet das Prunkst\u00fcck des AC Phoenix, die Offensive, lahmte dieses Mal sehr. Der Erstrundengegner Seel\u00f6wen Windbucht lie\u00df in den beiden Spielen nur jeweils ein Gegentor zu, Sichtburgh gar nur eins. Dass die internationalen Gegner scheinbar das Offensivkonzept des AC Phoenix entschl\u00fcsselt haben, sollte zugleich eine Warnung sein und ein Ansporn f\u00fcr die meadowhousischen Teams, es Windbucht und Sichtburgh gleichzutun. Denn dass der meadowhousische Meister wiederholt im Achtelfinale ausscheidet, kann und darf nicht der Anspruch der FLM sein. Das wei\u00df auch der ACP selbst. Deren Trainer Ingo Igel sprach nach dem 0:1 in Sichtburgh am Mittwochabend von der h\u00e4rtesten Probe f\u00fcr seine Frustrationstoleranz seitdem er Trainer ist. &#8222;Wir waren nicht in der Lage, gegen einen tiefstehenden Gegner unsere Kombinationen aufzuziehen.&#8220; Der Markenkern seiner Mannschaft wurde somit ad absurdum gef\u00fchrt. Sichtburgh reichte eine starke zweite Halbzeit in der AC-Arena, als die Phoenixer aus einem Tiefschlaf nach der Pause erst ganz kurz vor Schluss wieder aufwachten, und ein fr\u00fches Tor im eigenen Stadion. Viel besser sein als der meadowhousische Meister mussten sie nicht. &#8222;Die abgezocktere Mannschaft steht im Viertelfinale&#8220;, sagte Manager Steffen Winter nach dem Match. Doch dabei sollten die Mannen um Prevucena, Praja, Fasan und F\u00fcrchte-Knallus doch eigentlich erfahren genug sein, um solche Probleme l\u00f6sen zu k\u00f6nnen. Es werden Forderungen nach grundlegenden Ver\u00e4nderungen laut, wenngleich niemand genau wei\u00df, was genau ver\u00e4ndert werden soll. &#8222;Stark genug sind wir, wir werden nur mit dem Druck nicht fertig, den wir uns selbst auferlegen&#8220;, lautete die Analyse von Sturmtank Dubia Praja. Es scheint also an der Psyche zu liegen. Manch einer sieht das anders und fordert eine Umstrukturierung in der Vereinsspitze. Dagobert Duck und Steffen Winter seien schon zu lange im Amt, es m\u00fcsse ein frischer Wind her. Dass man mit eben jener F\u00fchrungsspitze vier Meisterschaften in Folge holte, wird dabei gerne vergessen, zumal die Ergebnisse in der FLM auch in dieser Saison weitestgehend stimmen. Phoenix muss eine andere Mentalit\u00e4t auf internationalem Parkett an den Tag legen. Punkt. Und psychologische Hilfe leisten. Nur darin scheint die simple L\u00f6sung zu liegen.<\/p>\n<p>Erzfeind El Grande FC dagegen marschiert und marschiert. Okeanos Salenavo erwies sich in der World League als nichts weiter als eine l\u00e4stige Fliege, die es mal eben abzusch\u00fctteln bedarf. Das tat der EFC bereits im Hinspiel eindrucksvoll und fegte die Klondyker mit 3:0 von der Beerenstra\u00dfe. Damit war bereits f\u00fcr das R\u00fcckspiel alles klar und El Grande konnte es sich leisten, mit einer besseren B-Elf in der Hauptstadt des Riesenstaates anzutreten. Man spielte auch mit dem zweiten Anzug eine \u00fcberaus solide Leistung un lie\u00df Okeanos kaum mal an einem Comeback schnuppern. Ganz fr\u00fch machte man durch Valdin mit dem 0:1 das Stadion ruhig, Okeanos h\u00e4tte nun f\u00fcnf Tore schie\u00dfen m\u00fcssen. Ein bisschen Gl\u00fcck hatte man danach aber schon, die Gastgeber verpassten eine Reihe von guten Torchancen und kamen erst kurz vor der Pause zum Ausgleich durch Lefevre. Mit einem beruhigenden 1:1 ging es in die Kabinen, El Grande machte nicht den Eindruck, als ob es noch ins Wanken geraten k\u00f6nnte. Nachdem man die anrennenden Salenaver hatte abblitzen lassen, machte man durch Radeljev gegen Mitte des zweiten Durchgangs alles endg\u00fcltig klar. Durch das zweite Ausw\u00e4rtstor war der Deckel drauf und Okeanos hatte den Glauben nun doch verloren. Ganz souver\u00e4n und im Stile eines echten Titelverteidigers zog der EFC also ins Viertelfinale ein und braucht sich vor niemandem zu erschrecken. El Grande ist der ganz klare Topfavorit auf den Gewinn der World League.<\/p>\n<p>Der FC Rubinburgh hat ebenfalls ein Ausrufezeichen gesetzt. Das Team von Sebastian Bussard besiegte den FCK Medailivogn im heimischen Precious Stone mit 2:0 nach einem echten Kampf und steht im Viertelfinale. Damit hat man das gesteckte Ziel erreicht und kann entspannt der Auslosung entgegensehen. Lange war es ein Duell auf Augenh\u00f6he, wie bereits schon das Hinspiel an der Waterkant, das 2:2 geendet war. Medailivogn spielte kontrolliert offensiv, Rubinburgh tat es ihnen gleich und so entwickelte sich ein durchaus rasantes Spiel mit Chancen h\u00fcben wie dr\u00fcben. Rubinburgh wirkte jedoch immer einen Tick n\u00e4her dran als der FCK, konnte jedoch das erl\u00f6sende 1:0 nicht erzielen. Erst im zweiten Abschnitt gelang es dann durch von Hausloh, der mit einem sehenswerten Distanzschuss den Bann brach. Das Precious Stone explodierte, von Hausloh sprang an den Zaun zu den Fans. Nur eine Viertelstunde sp\u00e4ter besorgte Branco Silvic dann die Vorentscheidung per Kopf. Medailivogn probierte noch einmal alles, um zumindest die Verl\u00e4ngerung zu erzwingen und bekam sogar einen &#8211; wenn auch zweifelhaften &#8211; Elfmeter zugesprochen. Diesen schoss Scherr dann aber so schwach, dass FCR-Keeper Podesev den Ball sogar festhalten konnte. Nichts schien den G\u00e4sten verg\u00f6nnt, Rubinburgh spielte aber auch zu stark, als dass es nochmal gef\u00e4hrlich werden konnte. So steht der traditionsreiche Verein aus Nordmeadowhouse im Viertelfinale der World League. Wahrlich beachtenswert.<\/p>\n<p>D\u00fcsterwald jedoch ist kein Punkt mehr auf der internationalen Landkarte in dieser Saison. Gegen den NFC Nordostoberlingen war Schluss. Das Hinspiel im Gloomy Wood war &#8222;nur&#8220; 1:1 ausgegangen und so musste man mindestens zwei Tore schie\u00dfen, um doch noch das Weiterkommen zu sichern. Zwei Tore fielen auch, jedoch auf der falschen Seite. Nordostoberlingen erwies sich als die klar bessere Mannschaft und traf in Person durch Dmitri Dolgavic doppelt vor der Pause. D\u00fcsterwald schaffte es viel zu selten, f\u00fcr Entlastung und eigene Torgefahr zu sorgen. Der NFC agierte druckvoll und lie\u00df den D\u00fcsterw\u00e4ldern in Zweik\u00e4mpfen wenig R\u00e4ume. Trainer Drachkamp sprach nach dem Spiel von einem &#8222;Lehrst\u00fcck in Sachen Dominanz und Effizienz&#8220; und betonte, man habe die Grenzen aufgezeigt bekommen. Der DFC D\u00fcsterwald scheint international also noch nicht das Niveau erreicht zu haben, um sich auch gegen Mannschaften vom Kaliber Nordostoberlingen zuverl\u00e4ssig durchzubei\u00dfen. Der NFC, der nach internationalen Erfolgen lechzt, steht damit wie im Jahr zuvor im Viertelfinale der World League. Damals hie\u00df es dann Aus gegen den El Grande FC. Ein Los, das nun wieder droht. F\u00fcr den DFC D\u00fcsterwald sollte dies eine Warnung sein, nicht zu schnell einen \u00fcberh\u00f6hten Glauben an die eigenen F\u00e4higkeiten zu bekommen.<\/p>\n<p>Der TSV Wiesen-Zentrum dagegen hat einmal mehr seine Heimst\u00e4rke auf internationalem Boden demonstriert. Mit dem souver\u00e4nen 3:0 gegen Nefoq Brasslia aus Molquarze gewannen sie ihr sechstes internationales Heimspiel bei sechs Partien. Damit stehen sie nach dem Erreichen des World-League-Viertelfinals im letzten Jahr, nun im Viertelfinale des Premiere Cups der Pokalsieger. Das \u00e4rgerliche 1:1 aus dem Hinspiel wurde damit schnell vergessen gemacht. Ein Doppelpack von Makohai und ein Treffer des seit Wochen starken Meise besorgten letztlich den ungef\u00e4hrdeten Erfolg im Sportpark an der H\u00f6hle, der trotz des namenlosen Gegners wieder einmal ausverkauft war. Nach einer Anfangsphase, in der Brasslia erstaunlich offensiv spielte, jedoch keine wirklich brenzligen Szenen hatte, war es der TSV, der Fortuna auf seine Seite zog. Makohai veredelte eine grandiose Vorarbeit von Robin Rabe sehenswert mit der Hacke am ersten Pfosten zum 1:0. Wenig sp\u00e4ter schlug Hase einen weiten Ball in den Sechzehner, wo Meise den Ball kurz annahm und dann perfekt in die Ecke platzierte. Mit einem sehr souver\u00e4nen 2:0 ging es in die Halbzeit, jedoch wohlwissend, dass Brasslia ein 2:2 f\u00fcrs Weiterkommen gen\u00fcgen w\u00fcrde. Dementsprechend spielte man weiter offensiv und Brasslias fu\u00dfballerische Beschr\u00e4nktheit wurde nun mehr und mehr deutlich. Bereits fr\u00fcher h\u00e4tte Makohai einen Doppelpack schn\u00fcren k\u00f6nnen, schlie\u00dflich machte er zehn Minuten vor Schluss die endg\u00fcltige Entscheidung mit dem Hinterkopf. So zog der TSV am Ende ungef\u00e4hrdet ins Viertelfinale ein und k\u00f6nnte dort auf einen Kracher treffen. Entenhausen, Que Fatra oder Olympique Carason sind noch im Wettbewerb. Den Wiesen-Zentrern k\u00f6nnte es an und f\u00fcr sich allerdings egal sein, wer da kommen mag. Zuhause sind sie eindeutig eine Macht.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Einzig San Laven scheidet aus &#8211; f\u00fcnf meadowhousische Teams im Achtelfinale<\/strong><\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte sagen, die Reform des internationalen Vereinsfu\u00dfballs hat sich gelohnt. F\u00fcnf von sechs meadowhousischen Mannschaften haben in Premiere Cup und World League das Achtelfinale erreicht. Einzig Slevan San Laven schied gegen den FCK Medailivogn aus.<\/p>\n<p>Meister AC Phoenix Wiesenhausen bekleckerte sich im Premiere Cup der Ligameister nicht mit Ruhm. Bereits im Hinspiel hatte es gegen den antarktischen Meister Seel\u00f6wen Windbucht nur ein 1:0 gegeben, das f\u00fcr das R\u00fcckspiel im klirrend kalten S\u00fcden noch einiges an Interpretationsspielraum offen lie\u00df. Trainer Ingo Igel stellte daher auch seine beste Elf auf, doch selbst die schrammte nur knapp an einer der peinlichsten Blamagen des AC Phoenix vorbei. Ruud Tusk erzielte nach knapp 20 Minuten die F\u00fchrung f\u00fcr die Seel\u00f6wen und egalisierte damit das Hinspielergebnis. Vor 10 000 warm eingepackten Zuschauern und auf Kunstrasen wirkte der ACP nicht sattelfest und \u00fcberrumpelt vom wackeren und zweikampfstarken Auftreten der Gastgeber. Dennoch gelang ihnen nach dem R\u00fcckstand ein gewisses Kombinationsspiel, was ihnen im Laufe der ersten Halbzeit ein \u00dcbergewicht brachte, doch die kompakt stehenden Seel\u00f6wen lie\u00dfen hinten wenig zu. Erst kurz vor der Pause spielte sich der AC eine Reihe an guten Chancen heraus, vergab diese jedoch wie schon im Hinspiel teilweise leichtfertig. Nach dem Wiederanpfiff machte dann ausgerechnet der junge Schleiereule mit seinem ersten internationalen Tor \u00fcberhaupt das wichtige Ausw\u00e4rtstor zum 1:1 (49.). Er setzte den Ball aus rund 20 Metern gezielt ins Eck. Nun brauchte Windbucht zwei weitere Tore und der AC Phoenix kontrollierte zudem das Geschehen. Jedoch lief vorne wenig zusammen, das starke Offensivspiel blitzte nur sehr selten auf. Am Ende blieb es beim mageren 1:1. Phoenix ist damit weiter, aber auch nicht mehr. Pr\u00e4sident Dagobert Duck versuchte im Anschluss die Sinne zu sch\u00e4rfen: &#8222;Wir spielen einen sch\u00f6nen Mist in letzter Zeit&#8220;, sagte der sonst eher zur\u00fcckhaltende Boss.<\/p>\n<p>Das beinahe allseits beliebte Wiesen-Zentrum hatte das Hinspiel im Premiere Cup der Pokalsieger gegen den 1.FC Naarwest dagegen wesentlich erfolgreicher gestaltet. 2:0 hatte der TSV gewonnen, man konnte selbstbewusst die weite Reise nach Naarwest antreten. Doch dort stellte sich schnell heraus, dass der TSV international noch zu den Lernenden geh\u00f6rt. Die schwache Ausw\u00e4rtsbilanz in internationalen Aufeinandertreffen nahm erneut Gestalt an und der TSV verlor am Ende mit 1:2. Das reichte dennoch einigerma\u00dfen souver\u00e4n zum Weiterkommen, offenbarte jedoch auch die Position, in der sich der etatm\u00e4\u00dfig kleinste Verein der drei Top-Ligen aus FLM, Koenigsliga und WHAT-Liga befindet. Theodor Boglim stellte fr\u00fch auf 1:0 f\u00fcr Naarwest und brachte das kleine Stadion damit zum Kochen. Mathias Makohai beruhigte allerdings alle angespannten TSV-Nerven mit seinem schnellen Ausgleich, hervorragend per Chip-Ball vorbereitet von Nationalspieler Robin Rabe. Naarwest war um die erneute F\u00fchrung bem\u00fcht und Wiesen-Zentrum musste einige brenzlige Situationen \u00fcberstehen. Mit einem schmeichelhaften 1:1 ging es in die Pause und die Gastgeber brauchten drei Tore. Auch nach Wiederanpfiff dominierten sie zun\u00e4chst, allerdings gelang es den G\u00e4sten, die Partie mehr und mehr unter Kontrolle zu bekommen. Demnach fiel das 2:1 &#8211; erneut durch Boglim &#8211; eher etwas \u00fcberraschend. Zudem fiel es auch etwas zu sp\u00e4t, denn viel Zeit blieb den tapferen Naarwestern nicht mehr. Und jetzt verhielt sich der TSV dann doch sehr reif und lie\u00df in der Schlussphase kaum mehr etwas anbrennen und \u00fcberzeugte durch lange Ballbesitzphasen, die den Gegner am Ende kapitulieren lie\u00dfen.<\/p>\n<p>In der World League erreichten El Grande, D\u00fcsterwald und Rubinburgh jeweils das Achtelfinale durch teils herausragende Leistungen, teils jedoch auch mit einer geh\u00f6rigen Portion Dusel. Der El Grande FC gilt wohl auch in dieser Saison als hei\u00dfester Kandidat auf einen meadowhousischen Titel. Der World-League-Sieger der letzten Saison hatte beim 2:2-Hinspielremis in Valreuth bereits eine gute Ausgangsposition f\u00fcr das R\u00fcckspiel an der heimischen Beerenstra\u00dfe kreiert, das R\u00fcckspiel dominierte der EFC dann aber nach Belieben und schickte den FBV satt mit 3:0 nach Hause. Ein so deutliches Ergebnis hatten selbst k\u00fchnste Optimisten nicht erwartet. Dabei bestach die Mannschaft von Rudolphus von Canterville vor allem durch eine brettstarke Offensive und eine kaum zu durchdringende Defensive. Valreuth gab nur sechs Torsch\u00fcsse im gesamten Spiel ab, El Grande kam auf 25. Drei davon fanden ihr Ziel, das erste erzielte Anton Meriano mit einem perfekten Schlenzer in die Ecke nach 17 Minuten. Die 80 000 an der Beerenstra\u00dfe sorgten f\u00fcr G\u00e4nsehautatmosph\u00e4re. El Grande spielte Valreuth in dieser Phase beinahe an die Wand, Vercusz und Valdin hatte weitere Gro\u00dfchancen. Nach einer Ecke stieg McTwait dann am h\u00f6chsten und nickte zum \u00fcberf\u00e4lligen 2:0 ein (36.). Kurz vor der Pause h\u00e4tte Valreuth dann einen Elfmeter bekommen m\u00fcssen, doch Schiedsrichter Guzmans Pfeife blieb nach Fesulos Rempler gegen Grabov stumm (43.). Nach Wiederanpfiff versuchte der FBV dann mit aller Macht, zur\u00fcck ins Spiel zu kommen und erarbeitete sich auch einige Chancen, allerdings ohne wirklich zwingend zu werden. El Grande gewann mehr und mehr die Kontrolle zur\u00fcck und als Walter de Klerk eine gute Viertelstunde vor Schluss das 3:0 markierte, ertrank die Beerenstra\u00dfe in kollektiven Jubelst\u00fcrmen. El Grande setzte damit ein gro\u00dfes Zeichen an die Konkurrenz. Der Titelverteidiger ist bereit.<\/p>\n<p>Der DFC D\u00fcsterwald zeigte eine weniger spektakul\u00e4re, daf\u00fcr aber sehr erwachsene Leistung gegen die &#8222;Wundert\u00fcte&#8220; FK Ventspils. Bereits das schwierige und sehr k\u00f6rperbetonte Hinspiel hatte der DFC mit 2:0 in Ventspils gewonnen und war damit bereits mit anderthalb Beinen im Achtelfinale. Auch das R\u00fcckspiel im heimischen Gloomy Wood entschieden die Drachen mit 2:0 f\u00fcr sich und lie\u00dfen damit keinen Zweifel an ihrer Rolle als Kandidat im erweiterten Kreis. Eisdrache verwandelte einen Freisto\u00df nach einer Viertelstunde wundervoll direkt zum 1:0. Zuvor hatten sich beide Mannschaften abgetastet. Ventspils spielte zwar erneut k\u00f6rperbetont, jedoch weniger wuchtig als noch im Hinspiel, was sicherlich auch an der Kulisse lag. D\u00fcsterwald dominierte das Spiel und erspielte sich gute Gelegenheiten, Ventspils mangelte es an offensiven Ideen. In einem trotzdem eher m\u00e4\u00dfigen Spiel ging es mit 1:0 in die Halbzeitpause. Nach dem Seitenwechsel war Ventspils engagierter und kam nun auch zu ersten Torchancen. Die Abwehr von D\u00fcsterwald stand jedoch weitestgehend sicher und wartete auf Konter. Mit zunehmender Spieldauer dr\u00e4ngten sie dann jedoch auf die endg\u00fcltige Entscheidung. Wyvernus und Flugdrache vergaben zun\u00e4chst jeweils eine hundertprozentige Chance, Knuckermann musste dann jedoch nach einem feinen Querpass von Fedrechenko nur noch einschieben (69.). Das Spiel war somit entschieden, D\u00fcsterwald lie\u00df Ventspils keine Luft mehr zum Atmen und erreichte ohne weiteren Kraftakt das Achtelfinale.<\/p>\n<p>Mit einem Schrecken und einer geh\u00f6rigen Portion Gl\u00fcck erreichte dann der FC Rubinburgh ebenfalls das Achtelfinale. Nach dem Heimspiel gegen den FC Rio de Schneckeiro, das der FCR souver\u00e4n mit 3:0 gewonnen hatte, war die Messe eigentlich gelesen. So dachten jedenfalls die meisten Beobachter, auch wenn davon auszugehen war, dass Rio nicht zweimal so blutleer auftreten w\u00fcrde. Scheinbar dachten auch die Spieler des FC Rubinburgh schon an die n\u00e4chste Runde und so kassierte man eine 2:0-Niederlage in Schneckland und schrammte nur knapp an einem unerwarteten Ausscheiden vorbei. Dabei lief zun\u00e4chst alles nach Plan. Rubinburgh kam gut in die Partie, vers\u00e4umte es jedoch, ein Tor zu erzielen, um alle Hoffnungen der Gastgeber bereits im Keim zu ersticken. Silvic vergab dabei zwei gute M\u00f6glichkeiten recht fahrl\u00e4ssig, auch Shaftsbury h\u00e4tte das 0:1 machen k\u00f6nnen. So kam es, wie es kommen musste. Rubinburgh nutzte die Chancen nicht und holte damit den Gegner trotz guten Beginns ins Spiel. Rio sch\u00f6pfte nach einigen gut vorgetragenen Angriffen Hoffnung und kam kurz vor der Pause durch Dessmann zum 1:0. Zu einem psychologisch wichtigen Zeitpunkt waren die Schneckl\u00e4nder in F\u00fchrung gegangen und transferierten die positive Energie in die zweite Halbzeit. Nun sah sich Rubinburgh einem echten Sturmlauf gegen\u00fcber. Die Gastgeber hatten das Spiel komplett an sich gerissen und erspielten sich immer mehr Torgelegenheiten. Schnecksteiner und Bergmann vergaben bereits vor der 60. Minute dicke Chancen, Schneckhaus schob dann zum viel umjubelten 2:0 ein, nachdem Dessmann an der Latte gescheitert war (65.). Es blieb noch genug Zeit f\u00fcr die Gastgeber, mindestens eine Verl\u00e4ngerung herbeizuf\u00fchren und Rubinburgh wankte gewaltig. Trainer Bussard versuchte, durch Systemumstellungen seine Mannschaft wieder sattelfest zu bekommen, doch wirklichen Zugriff aufs Spiel bekam seine Truppe nicht mehr. Rio ritt jetzt die Welle und erspielte sich nun, getragen von einer ph\u00e4nomenalen Atmosph\u00e4re im Delta-Park, weitere Gelegenheiten. Kurz vor dem Ende hatte Dessmann dann die ultimative Chance, das 3:0 zu machen, er traf jedoch v\u00f6llig freistehend nur den Pfosten (88.). Ein gewaltiger Brocken fiel den Rubinburghern vom Herzen, als die viermin\u00fctige Nachspielzeit abgelaufen war und das Erreichen des Achtelfinales feststand. Wenn auch mit mehr Gl\u00fcck, als Verstand.<\/p>\n<p>Slevan San Laven dagegen verabschiedete sich aus der World League, allerdings mit erhobenem Haupt. 1:0 besiegten sie im R\u00fcckspiel den FCK Medailivogn und waren dabei sogar knapp am Weiterkommen. Ein weiteres Tor h\u00e4tte ihnen nach der 1:3-Hinspielniederlage zu einer kleinen Sensation gereicht, doch gelang ihnen, wie auch dem FC Rio de Schneckeiro, dieses eine weitere Tor nicht. Damit gewannen sie auch ihr zweites internationales Heimspiel zu Null und sie schieden mit drei Siegen aus vier Spielen aus. Das ist das Bittere an dieser Reform des internationalen Vereinsfu\u00dfballs. San Laven zeigte diesmal eine weitaus bessere Leistung als noch im Hinspiel und hatte mehr Ballbesitz und auch mehr Chancen als Medailivogn, die ihre erste Pflichtspielniederlage unter ihrem neuen Trainer Fernando Mino kassierten. Andrew Carmichael nutzte dann als erstes eine dieser Gelegenheiten zum 1:0 nach einer Freisto\u00dfflanke von der linken Seite. Der Lomera-Dome war ziemlich aus dem H\u00e4uschen und Medailivogn zeigte sich f\u00fcr einen kurzen Moment beeindruckt. Slevan h\u00e4tte gut und gerne schnell das 2:0 nachlegen k\u00f6nnen, sie verpassten es allerdings in Person von Julowicz und Hemetov. Medailivogn fing sich dann wieder und war vor der Pause nah dran am Ausgleich, jedoch verpassten auch sie eine Reihe von Torchancen. Nach dem Wiederanpfiff war es zun\u00e4chst Medailivogn, das auf ein Tor dr\u00e4ngte, Slevans Abwehr hielt dem kleinen Powerplay der G\u00e4ste jedoch stand. Es war insgesamt ein ausgeglichenes Spiel, in dem keine der beiden Mannschaften sich ein klares \u00dcbergewicht erspielen konnte, wenngleich die Statistiken f\u00fcr Slevan sprachen. San Laven warf dann in der Schlussphase alles nach vorne und dr\u00e4ngte Medailivogn in die Defensive, oft spielten sie es jedoch zu kompliziert und es war ihnen anzumerken, dass ihnen nicht wirklich eine L\u00f6sung einfallen wollte. Dennoch h\u00e4tte die Brechstange fast noch den erhofften Treffer gebracht, doch eine \u00fcberragende Parade von FCK-Torwart Gro\u00dfkurth verhinderte, dass Erhardt zum Helden wurde (86.). Am Ende waren die Gesichter bei Slevan San Laven lang, Medailivogn durfte sich gl\u00fccklich sch\u00e4tzen, weitergekommen zu sein. Dennoch bleibt vor allem die Tatsache, dass Slevan drei von vier internationalen Spielen gewonnen hat. Vergessen d\u00fcrfte man sie in der World League so schnell nicht.<\/p>\n<p>Ansonsten hielten die drei Wettbewerbe einige \u00dcberraschungen parat. Der SC Schlo\u00df Canterville schied gegen den mittell\u00e4ndischen Deb\u00fctanten MSC Dregensbruck aus der World League aus, Trainer Jacinto Pesos, wohlbekannt aus Phoenixer Zeiten, ger\u00e4t dort immer mehr unter Druck. Okster I gelang es gegen den FC Walland, ein 0:2 aus dem Hinspiel kurz vor Spielende zu egalisieren und in der Verl\u00e4ngerung den Gegner wahrlich abzuschie\u00dfen. 5:0 hie\u00df es nach 120 Minuten f\u00fcr Okster I, die damit nun endg\u00fcltig einen Status als Geheimfavorit auf den Sieg in der World League innehaben d\u00fcrften. Im Premiere Cup der Ligameister brachte es der SC Schnecklich fertig, sich gegen den FC Delfinspitze zu blamieren. Bereits das Hinspiel zuhause war mit 0:1 verloren gegangen, in Delfinspitze setzte es dann eine 1:2-Niederlage. F\u00fcr den schneckl\u00e4ndischen Vereinsfu\u00dfball ist das ein weiterer R\u00fcckschritt, nachdem auch der FC Rennschnecke Schneckzig aus dem Premiere Cup der Pokalsieger mit zwei Niederlagen gegen Capenroth ausgeschieden war. Zudem warf der langparadiesische Meister SV Maigrand den avasjanravschen Meister aus Palar raus. Die Achtelfinalpartien werden am Sonntag ausgelost. Nationale Duelle wird es jedoch erst ab dem Viertelfinale geben, sodass keine meadowhousischen Duelle in der World League m\u00f6glich sind.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Nach holprigem Start in die WM-Qualifikation: FVM st\u00e4rkt Georgie den R\u00fccken<\/strong><\/p>\n<p>Das hatten sich alle Beteiligten sicherlich anders vorgestellt. Noch bei der Auslosung der Gegner in der WM-Qualifikation im Juni herrschte angesichts vermeintlich einfacher Gegner eine Aufbruchsstimmung und fast schon Euphorie bei den Verantwortlichen des FVM und der Meadowhousischen Nationalmannschaft. Schneckland, Cayenne, Liganien und Westsummadien hie\u00dfen die damals in Edirne ausgelosten Staaten, auf die die FVM-Elf treffen w\u00fcrde, um die Teilnahme an der WM 1822 in Mailodis perfekt zu machen. FVM-Pr\u00e4sident Elch sagte damals zur Presse: &#8222;Kurz gesagt bin ich einigerma\u00dfen erleichtert, es h\u00e4tte uns deutlich schlimmer treffen k\u00f6nnen. Zwar wird das ein oder andere unangenehme Spiel dabei sein, doch sehe ich kaum einen Grund, warum wir am Ende nicht in Mailodis dabei sein sollten.&#8220; \u00c4hnlich \u00e4u\u00dferten sich damals auch Sportdirektorin Mausohr und FVM-Trainer Dagobert Georgie. Doch vier Monate und zwei Spiele in der WM-Qualifikation sp\u00e4ter ist vom Optimismus des Sommers nicht mehr viel \u00fcbrig geblieben. Im Gegenteil: Sportdirektorin Mausohr musste auf Anfragen von Reportern bei der Pressekonferenz zum Spiel vom vergangenen Mittwoch gegen Cayenne (1:1) sogar Georgie \u00f6ffentlich verteidigen und auch Pr\u00e4sident Edward Elch sah sich am darauffolgenden Sonntag dazu gen\u00f6tigt, ein klares Statement f\u00fcr Georgie als FVM-Trainer abzugeben. Doch wie konnte es soweit kommen?<\/p>\n<p>Verschiedene Gr\u00fcnde sind sicherlich ausschlaggebend, wenn sich auf die Spurensuche der aktuellen Verfassung der FVM-Elf gemacht wird und warum gegen die beiden durchaus schlagbaren Gegner Liganien (1:2) und Cayenne, gegen die man zu Hause in einem m\u00fcden Spiel ein 1:1 holte, die gewohnte Spielfreude der Nationalmannschaft nicht mehr zu erkennen war. Zun\u00e4chst einmal ist sicherlich der Zeitpunkt entscheidend. In den nationalen Ligen, und in der Meadowhousischen Nationalmannschaft spielen l\u00e4ngst nicht nur mehr Spieler aus der FLM, befinden sich alle Vereine zurzeit noch auf der Suche nach ihrer Rolle in der begonnen Saison, also in einer eminent wichtigen Phase. Dass dabei die Nationalmannschaft, gerade wenn es gegen Staaten wie Liganien geht, nicht die Priorit\u00e4t des einen oder anderen Spielers ist, kann nachvollzogen werden. Dennoch sollte den Spielern klar sein, dass in der f\u00fcnf Mitglieder umfassenden Gruppe nur der Erstplatzierte sicher weiterkommt und daher jedes einzelne Ergebnis schon von Beginn an ein gro\u00dfes Gewicht hat.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem befindet sich die FVM-Elf zurzeit in einem Umbruch. F\u00fcr \u00e4ltere Spieler, wie Moody, Eisdrache, Knuckermann, Wyvernus oder B\u00e4umer wird das Turnier in Mailodis wohl das letzte ihrer langen Karrieren sein, f\u00fcr andere hingegen, wie die jungen Adler, Flugdrache, Rabe oder Jatow ist die Nationalmannschaft noch eine relativ neue Erfahrung, auch wenn einige von ihnen im Sommer bei der TM bereits kurz Turniereindr\u00fccke sammeln durften. Und dieser Trend d\u00fcrfte sich fortsetzen: Georgie setzt in seiner Spielphilosophie klar auch auf j\u00fcngere Spieler, die er im turnierfreien Jahr 1821 m\u00f6glichst an die Nationalmannschaft heranf\u00fchren will, um so im WM-Jahr 1822 eine gut eingespielte Mannschaft zu haben. Dass dieser Prozess bei personellen Umbr\u00fcchen und auch einigen Experimenten zulasten der Ergebnisse gehen kann, war von vornherein nie auszuschlie\u00dfen und scheint sich nun auch zu bewahrheiten. Dies konnte auch am Mittwoch in der Rohan Water Lane gesehen werden, wo die Nationalmannschaft Cayenne empfing: Viele Laufwege waren noch nicht abgestimmt, die Abwehr wirkte ein wenig unsortiert und auch offensiv konnte die FVM-Elf trotz erfahrener Recken wie Magiaro und Wyvernus nicht so viele Chancen kreieren, wie gewohnt. Das Tor von Mario Knuckermann in der 74. Minute war dann zwar sch\u00f6n herausgespielt und resultierte aus einer perfekt getimten Flanke von Kreuzotter von der linken Angriffsseite, doch w\u00e4hrte die Freude gerade einmal 80 Sekunden, ehe Cayenne durch Rodrigo Fernando zur\u00fcckschlug (76.). In dieser Situation zeigte sich vor allem die mangelnde Reife der Mannschaft, so urteilten Experten nach dem Spiel. Die Spieler seien mit dem Kopf noch ganz beim Jubeln und Zelebrieren des Tores gewesen und h\u00e4tten so durch Unkonzentriertheit den direkten Gegentreffer hinnehmen m\u00fcssen. Am Ende war das Remis jedoch auch gerecht, da ein chancenarmes Spiel zu etwa gleichen Teilen an die beiden Mannschaften ging und diese sich in der Schlussphase mit dem Punkt begn\u00fcgten.<\/p>\n<p>Dennoch muss auch der Trainer trotz des Umbruchs und dem noch fr\u00fchen Zeitpunkt in der Qualifikation in die Pflicht genommen werden. So gerne er auch experimentiert und neuen Spielern eine Chance gibt, sollte er nicht vergessen, dass Fu\u00dfball letztlich nur ein Ergebnissport ist und ein Verpassen der WM in Mailodis der gr\u00f6\u00dfte Tiefpunkt der Meadowhousischen Fu\u00dfballgeschichte w\u00e4re. Eine Erfolgsgeschichte ist das Modell Georgie und FVM-Elf seit seinem Amtsantritt vor etwas \u00fcber einem Jahr in der schweren Nachfolge von Horst G\u00f6tz bisher noch nicht wirklich. Von insgesamt zw\u00f6lf Spielen unter der \u00c4gide von Georgie gewann die Nationalmannschaft gerade einmal vier und spielte in einem Spiel remis. Die Niederlagen, zum Teil Pleiten, in denen die FVM-Elf kaum eine Chance hatte, wie beim 0:3 gegen Diamantina in der vergangenen TM-Qualifikation, beim 1:3 gegen Whale bei der TM und nicht zuletzt auch beim erneuten Aus gegen den sp\u00e4teren Titanienmeister Gr\u00fcnland im Viertelfinale der TM im Juni. Von den eingefahrenen Siegen bleiben als ungef\u00e4hrdete Erfolge vor allem das 5:0 gegen Diamatina zum Auftakt der vergangenen TM-Qualifikation in Erinnerung, sowie das eindrucksvolle 4:0 gegen Georgies Ex-Team aus Charymoyebso. Allerdings folgten auf die zum Teil sehr guten Leistung schnell auch wieder ern\u00fcchternde Resultate, so auch zum Auftakt der WM-Qualifikation im September, als man sich in Liganien 1:2 geschlagen geben musste.<\/p>\n<p>Was auff\u00e4llig ist: Seit Georgies Amtsantritt scheint insbesondere die vormals so starke Offensive in einigen Spielen geradezu Ladehemmungen zu haben. Die Defensive steht zwar \u00fcberwiegend sicher, ist jedoch immer f\u00fcr ein Gegentor gut, sodass die Mannschaft fundamental auf eine ideenreiche und vielf\u00e4ltige Offensive angewiesen ist. Doch dies fehlt zurzeit: Die Auftritte, so auch der am vergangenen Mittwoch, zeigen wenig Inspiration, viel Unsicherheit und noch fehlende Abstimmung. Dennoch, so die klare Botschaft vom FVM, ist an der Personalie Georgie momentan nicht zu r\u00fctteln, was angesichts der noch fr\u00fchen Phase der WM-Qualifikation auch die richtige Entscheidung zu sein scheint. Noch kann er das Ruder herumrei\u00dfen und die Mannschaft auf die Erfolgsspur zur\u00fcckf\u00fchren, wie er es in der TM-Qualifikation mit zwei \u00fcberzeugenden Siegen gegen Nordverizienien und in Cayenne gezeigt hat, nachdem die Nationalmannschaft mit dem R\u00fccken zur Wand stand. So prek\u00e4r wie im Januar diesen Jahres ist die Lage bei Weitem noch nicht, weshalb das Vertrauen seitens des Verbands absolut gerechtfertigt ist. Nun kommt es jedoch sehr stark auf die beiden anstehenden Spieltage im Januar an, nach denen dann bereits die H\u00e4lfte der WM-Qualifikation vorbei ist, sollte Meadowhouse nicht aussetzen m\u00fcssen aufgrund der F\u00fcnfergruppe, in der sie sich befinden. Gegen die restlichen Gegner Schneckland (2x), Westsummadien (2x), Liganien (zuhause) und Cayenne (ausw\u00e4rts) m\u00fcssen vermutlich mindestens vier Siege her, damit man Platz eins und damit die definitive Qualifikation schafft. Dass dies weiterhin m\u00f6glich ist, steht au\u00dfer Frage, doch muss die Mannschaft deutlich \u00fcber ihr derzeitiges Niveau hinausgehen. Wenn dies gelingt, steht einer Teilnahme in Mailodis nicht im Wege, wenn es nicht gelingt, d\u00fcrfte das dann ziemlich kurze Kapitel der Zusammenarbeit von Dagobert Georgie und dem FVM schneller vorbei sein als gedacht. Momentan sind sich noch alle Verantwortlichen bez\u00fcglich der F\u00e4higkeiten Georgies, die er nachweislich unter anderem in Charymoyebso unter Beweis gestellt hat, einig, doch m\u00fcssen positive Ergebnisse, damit dies auch so bleibt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Weitgehend erfolgreicher Auftakt f\u00fcr FLM-Teams in den internationalen Wettbewerben<\/strong><\/p>\n<p>Mit den Hinspielen der 1. Runde der beiden Premiere Cups ist die internationale Fu\u00dfballsaison nun endg\u00fcltig eingel\u00e4utet. Nachdem die 1. Runde der World League bereits \u00fcber die B\u00fchne gegangen war, griffen in dieser Woche nun auch die Meister und Pokalsieger der jeweiligen Ligen ein. F\u00fcr die meadowhousischen Vertreter aus der FLM liefen die Spiele weitestgehend sehr erfolgreich ab, wenn auch mit ein paar Einschr\u00e4nkungen.<\/p>\n<p>Bereits in der 1. Runde der World League hatten es alle vier meadowhousischen Teams geschafft, die 2. Runde zu erreichen. Der DFC D\u00fcsterwald zeigte zweimal eine sehr souver\u00e4ne Performance gegen den mittell\u00e4ndischen Deb\u00fctanten SF Szit\u00f3ral, Slevan San Laven \u00fcberstand seine ersten internationalen Spiele der Vereinsgeschichte gegen den FK Sitamed aus Klondyk, der El Grande FC hatte mit dem FC Lusies-Makis aus Bengalen ebenfalls wenig M\u00fche, so auch der FC Rubinburgh gegen den SSK Wumos. So fanden sich alle vier Mannschaften bereits in dieser Woche wieder auf der internationalen B\u00fchne wieder, um die 2. Runde der prestigetr\u00e4chtigen World League zu spielen. Vizemeister El Grande gilt auch in dieser Saison als hei\u00dfer Titelkandidat, nachdem man im Juni ja bereits die Silberware in die H\u00f6he stemmen durfte, nach jenem unvergessen dramatischen Elfmeterschie\u00dfen gegen Olympic Werabino. El Grandes Gegner war zugleich ein Mitfavorit auf den Titel. Der Koenigsliga-Vizemeister FBV Valreuth wartete an der heimischen Gaevle zum Duell der beiden Vizemeister. Aktuell stehen sowohl El Grande, als auch Valreuth gut da in ihren jeweiligen Ligen und so war dieses Aufeinandertreffen auch gleich eine kleine Standortbestimmung. El Grande startete sehr druckvoll in die Begegnung und sorgte beim FBV f\u00fcr gro\u00dfe L\u00fccken im Defensivverbund. Gleich die erste nutzte Louis Valdin zum 0:1 nach sechs Minuten. Heimersberg hatte sich gut gegen Ventura im Laufduell durchgesetzt und setzte eine Flanke punktgenau in den Strafraum, wo Valdin per Direktabnahme vollzog. Das wichtige Ausw\u00e4rtstor hatte der EFC damit bereits sehr fr\u00fch in der Partie erzielt. In der Folge gelang es El Grande, Valreuth weit vom eigenen Tor entfernt zu halten und vorne f\u00fcr Gefahr zu sorgen. Walter de Klerk machte dann nach 21 Minuten bereits das 0:2. Er brauchte nach einem Pfosten-Freisto\u00df von Meriano nur noch abzustauben, Torwart Jung lag bereits am Boden. Erst danach fing sich der angeknockte Gastgeber etwas, wohl auch, weil El Grande jetzt etwas passiver wurde. Mit dem Pausenpfiff gelang dem FBV dann der Anschlusstreffer durch Franz Spitzauer, den die El Grander Abwehr im Zentrum komplett \u00fcbersehen hatte &#8211; Spitzauer brauchte nur noch locker einzuschieben (45.). Der so oft zitierte &#8222;psychologisch wichtiger Zeitpunkt&#8220; f\u00fcr Valreuth. Mit neuer Hoffnung gingen die Hausherren die zweite Halbzeit an und El Grande konnte den Druck aus den ersten knapp 30 Minuten nicht mehr entfalten. Dennoch stand man defensiv lange stabil, erst Manfred Petz gelang es dann, den Ausgleich zum 2:2 zu erzielen. Valreuth dr\u00fcckte nun sogar auf den F\u00fchrungstreffer, jedoch wackelte die s\u00fcdmeadowhousische Defensive kaum noch. So blieb es am Ende trotz 2:0-F\u00fchrung El Grandes beim 2:2, was jedoch auch eine sehr ordentliche Ausgangsposition f\u00fcr das R\u00fcckspiel bedeutet. So w\u00fcrde bereits ein 0:0 oder 1:1 zum Weiterkommen reichen und der Titelverteidiger w\u00e4re weiterhin im Rennen.<\/p>\n<p>Der DFC D\u00fcsterwald hatte mit dem FK Ventspils eine schwer einzuordnende Mannschaft in der Auslosung erwischt. Die De Litl\u00e4nder waren in der ersten Runde gegen Titelfavorit SF Vinnycjae sensationell weitergekommen, hatten aber ansonsten bisher international nie besonders viel zustande gebracht. Zun\u00e4chst musste der DFC ausw\u00e4rts antreten. In einem hitzigen Duell mit vier gelben Karten auf jeder Seite &#8211; Rekord in dieser Saison &#8211; siegte der DFC am Ende mit 2:0. Das Spiel war dabei lange Zeit ausgeglichen mit optischen Vorteilen f\u00fcr den DFC. Chancen waren in der ersten Halbzeit noch Mangelware, allerdings hatte Fedrechenko nach einer halben Stunde ein regul\u00e4res Tor erzielt, was zu Unrecht wegen vermeintlichem Abseits aberkannt wurde. So ging es torlos in die Kabinen, wobei auch Ventspils eine sehr couragierte Leistung darbot und unterstrich, warum man Wochen zuvor noch den dreimaligen Premiere-Cup-Sieger ausgeschaltet hatte. Nach Wiederanpfiff spielte D\u00fcsterwald offensiv schneller und konsequenter und war nach knapp einer Stunde erfolgreich. Fedrechenko nahm aus 20 Metern Ma\u00df und setzte den Ball genau in die rechte untere Ecke, Ventspils&#8216; Keeper Montrak war ohne Abwehrchance. Die F\u00fchrung war verdient, doch nun erwachte der FKV und versuchte seinerseits den Ausgleich zu erzielen. Pendarovski versuchte es mit einem Schlenzer (67.), Felipes Kopfball landete auf der Latte (73.) und Cicculinis abgef\u00e4lschter Versuch strich nur Millimeter am Pfosten vorbei (77.). Jedoch war es auch kein echtes Powerplay, was die Gastgeber aufzogen. Die sich ergebenden R\u00e4ume nutzte D\u00fcsterwald nun f\u00fcr Konter. Und einer dieser Konter sorgte schlie\u00dflich f\u00fcr die Entscheidung. Wyvernus erk\u00e4mpfte sich den Ball an der Mittellinie und schaltete blitzschnell um und schickte den vorbeigeeilten Knuckermann auf die Reise. Dieser umkurvte Montrak zum 0:2 (84.). Damit war eine ausgezeichnete Ausgangsposition f\u00fcr das R\u00fcckspiel in zwei Wochen geschaffen und das bei einem harten Gegner. Jedoch sollte man sich in Erinnerung rufen, dass Ventspils auch das Heimspiel gegen Vinnycjae verloren hatte und am Ende dennoch weitergekommen war.<\/p>\n<p>Der FC Rubinburgh ist international noch recht unbeschrieben und will das in dieser Spielzeit unbedingt ver\u00e4ndern. Und bisher ist man auf einem guten Wege dorthin. Am Mittwochabend besiegte die Elf von Sebastian Bussard den FC Rio de Schneckeiro aus Schneckland im eigenen Stadion mit 3:0 und kann damit quasi f\u00fcr die n\u00e4chste Runde planen. Silvic und Eichelh\u00e4her besorgten die Treffer in einer sehr einseitigen Partie, in der Rubinburgh nicht mal an die Schmerzgrenze gehen musste. Die G\u00e4ste boten ersatzgeschw\u00e4cht einer sehr schwache Leistung und standen mehr oder weniger die gesamte Partie in der eigenen H\u00e4lfte. F\u00fcr Rubinburgh kam es darauf an, die Defensive der Schneckl\u00e4nder schnell zu \u00fcberwinden und dies gelang. Silvic traf nach 23 Minuten zum 1:0, nachdem sich Rios Abwehrspieler Schneckenwesser einen Fauxpas leistete. Ein missgl\u00fcckter R\u00fcckpass zum Torwart landete bei Silvic, der vor dem Tor cool blieb und das 1:0 markierte. Mit der F\u00fchrung im R\u00fccken dominierte Rubinburgh nun und h\u00e4tte zur Pause noch h\u00f6her f\u00fchren k\u00f6nnen, jedoch scheiterten sie oft am letzten Pass oder an zu ungenauen Abschl\u00fcssen. Nach dem Wiederanpfiff stellte Eduard Eichelh\u00e4her dann jedoch sehr schnell auf Vorentscheidung, als er nach einer perfekten Kombination der Rubinburgher Offensive per Kopf v\u00f6llig freistehend einnetzte (51.). Wer glaubte, dass Rio de Schneckeiro nun etwas offensiver spielen w\u00fcrde und versuchen w\u00fcrde, das wichtige Ausw\u00e4rtstor zu erzielen, sah sich eines Besseren belehrt. Sie standen weiter unglaublich tief und machten nicht den Anschein, dass sie hier ein Tor schie\u00dfen wollten. Rubinburgh nahm jedoch auch einen Gang raus und spielte etwas kontrollierter. Erst kurz vor dem Ende, nachdem die Heimmannschaft wieder etwas druckvoller geworen war, fiel dann das 3:0. Erneut war es Eichelh\u00e4her, der diesmal ein absolutes Traumtor mit dem Au\u00dfenrist ins lange Eck fabrizierte (88.). Mit dem 3:0 im R\u00fccken kann man nun entspannt ins R\u00fcckspiel gehen, auch wenn Rio de Schneckeiro vermutlich nicht zweimal so schwach auftreten wird.<\/p>\n<p>Slevan San Laven dagegen fing sich die erste Niederlage auf internationalem Niveau ein. Gegen den FCK Medailivogn, den Vorjahresdritten aus der Koenigsliga, setzte aus ausw\u00e4rts ein 1:3. Zwischenzeitlich lag man bereits mit 0:3 zur\u00fcck, doch der sp\u00e4ter Anschlusstreffer l\u00e4sst f\u00fcr das R\u00fcckspiel im heimischen Lomera Dome noch eine Hintert\u00fcr f\u00fcr das Weiterkommen offen. Die Pleite war gegen ein starkes Medailivogn verdient, die Gastgeber spielten nach einem Trainerwechsel sehr befreit auf. Am vergangenen Sonntag hatte der FCK seinen Trainer Halvar Felixsson freigestellt, nachdem man in der Liga bis auf Platz 18 durchgereicht worden war und nicht mal eine 2:0-Pausenf\u00fchrung \u00fcber die Zeit retten konnte &#8211; am Ende verlor man noch 2:3 gegen Selle-Royal. Nachfolger wurde Fernando Mino, der mit der Nationalmannschaft Fantasios zuletzt zweimal Vize-Titanienmeister geworden war und sich nun auf Vereinsebene versucht. Sein Deb\u00fct feierte er gleich gegen Slevan San Laven, die in der FLM bekannterma\u00dfen auch nicht allzu rosig da stehen. Recht fr\u00fch war der Trainereffekt zu erkennen, Medailivogn spielte mit viel Selbstvertrauen nach vorne und war direkt erfolgreich. Pedro Gonzales markierte in der 11. Minute das 1:0 f\u00fcr die Hausherren. Vorausgegangen war ein schnell vorgetragener Angriff \u00fcber die rechte Seite, wo Gonzales zu viel Freiraum hatte und wuchtig ins linke Eck abschloss. San Laven kam nicht an die noch gute Leistung aus der ersten Runde heran und sah sich sehr hohem Pressing Medailivogns gegen\u00fcber. Die Gastgeber hatten mehr Chancen, mehr Ballbesitz und bessere Zweikampfquoten. Dennoch kam San Laven durch Julowicz beinahe zum Ausgleich, jedoch parierte Towart Gro\u00dfkurth stark (28.). Kurz vor der Pause belohnte sich jedoch Medailivogn f\u00fcr den Aufwand und kam durch Hansel zum 2:0 (44.). Nach dem Wechsel pr\u00e4sentierten sich die S\u00fcdstr\u00e4nder etwas verbessert, kamen jedoch nicht wirklich zu Torgelegenheiten. Im Gegenteil, Johannes Scherr verwandelte einen Freisto\u00df aus 22 Metern wundervoll zum 3:0 f\u00fcr den FCK. Die zweite Runde der World League drohte f\u00fcr San Laven bereits nach dem Hinspiel vorbei zu sein, doch die zunehmende Passivit\u00e4t Medailivogns nutzte Hermetov nach einer sch\u00f6nen Vorarbeit von Andrew Carmichael zum 3:1-Anschluss. So w\u00fcrde im R\u00fcckspiel im bereits jetzt ausverkauften Lomera Dome ein 2:0 reichen, um doch noch die n\u00e4chste Runde zu erreichen und f\u00fcr eine dicke \u00dcberraschung zu sorgen.<\/p>\n<p>Im Premiere Cup der Pokalsieger geht dieses Jahr der TSV Wiesen-Zentrum an den Start. Nach dem ersten Titel der Vereinsgeschichte und der sensationell guten Saison in der World League greift man nun zum allerersten Mal im Premiere Cup an. Und dort geht man tats\u00e4chlich als einer der Mitfavoriten ins Rennen. Dieser Rolle wurde man im Hinspiel gegen den 1.FC Naarwest auch gerecht. 2:0 setzte man sich ohne gro\u00dfe Probleme durch und kann damit voller Selbstbewusstsein und Vorfreude ins R\u00fcckspiel gehen. Walter Wildschwein besorgte bereits in der 5. Minute das 1:0. Zuvor hatte bereits Blackbird eine gute Chance liegengelassen. Wildschwein scheiterte am F\u00fcnfmeterraum zun\u00e4chst an Torwart Bellings, dr\u00fcckte den Nachschuss jedoch \u00fcber die Linie. Der Sportpark an der H\u00f6hle bebte und es herrschte an einem k\u00fchlen Oktoberabend bereits Volksfeststimmung. Der TSV dominierte das Spiel und h\u00e4tte bereits fr\u00fcher nachlegen k\u00f6nnen, doch so dauerte es bis zur 29. Minute bis Simon Steinkauz das zweite Tor des Abends markierte. Einen tollen Pass von Meise in den Strafraum legte der offensive Spielmacher locker an Bellings zum 2:0 in die lange Ecke vorbei. Bis zur Pause verflachte die Partie dann ein wenig, ohne dass der TSV in Bedr\u00e4ngnis geriet. Nach Wiederanpfiff kamen die G\u00e4ste etwas besser ins Spiel und pr\u00fcften Torwart Reh erstmals. In dieser Phase h\u00e4tten sich die Gastgeber \u00fcber den Anschlusstreffer nicht beschweren d\u00fcrfen, Trainer Albert Mooney sortierte die Seinen jedoch wieder etwas besser und so bekam Wiesen-Zentrum wieder etwas mehr Zugriff auf das Spiel. Allerdings verpassten sie diesmal, die eigene \u00dcberlegenheit in Tore umzum\u00fcnzen, sodass es am Ende beim verdienten 2:0 blieb. Dennoch ist Achtsamkeit f\u00fcr das R\u00fcckspiel geboten, damit nicht noch ein b\u00f6ses Erwachen droht.<\/p>\n<p>Der AC Phoenix Wiesenhausen tritt fast schon wie gewohnt im Premiere Cup der Ligameister an. Erneut mit der Pr\u00e4misse auf das ersehnte Ziel Titel, mindestens jedoch Halbfinale. Das Hinspiel gegen die Seel\u00f6wen Windbucht machte jedoch wenig Hoffnung auf das Erreichen des ersten internationalen Titels als AC Phoenix Wiesenhausen. Ein mageres 1:0 stand am Ende gegen den krassen Au\u00dfenseiter auf der Habenseite, das Tor des Abends erzielte Praja bereits nach 46 Sekunden. So steht dem Meister im R\u00fcckspiel bei eisigen Temperaturen noch ein unangenehmes Aufeinandertreffen bevor. Dabei hatte alles so vielversprechend angefangen. Fasan setzte Praja gro\u00dfartig per Hacke in Szene und dieser vollstreckte mit 110 Stundenkilometern unter die Latte zum fr\u00fchesten Tor in dieser Premiere-Cup-Saison. Auch danach war Phoenix gegen tiefstehende Seel\u00f6wen sehr dominant und kam auch zu guten Gelegenheiten, jedoch wirkte die Offensive um Fasan und Praja, die anstelle von Cideste und Salamanca beginnen durften, bei ihren Abschl\u00fcssen oft zu unkonzentriert. Die G\u00e4ste spielten derweil das, was sie konnten, sprich sehr defensiv und \u00fcberaus k\u00f6rperlich. So gelang es ihnen nach der starken Phoenixer Anfangsphase, die Passstaffetten von Adler und Co. mehr und mehr zu unterbinden, was einen geordneten Spielfluss nur selten m\u00f6glich machte. Nach dem Seitenwechsel hatten sie sogar ihrerseits ein paar Offensivaktionen, jedoch war ihnen dort die Nervosit\u00e4t vor der ungewohnten Kulisse von \u00fcber 75 000 anzumerken. Der ACP spielte nun wieder etwas zielstrebiger nach vorne, war jedoch nach wie vor bei den Abschl\u00fcssen oft nicht konsequent genug. Der eingewechselte Salamanca verstolperte sogar das sichere 2:0 freistehend vor der Linie (71.). Die Seel\u00f6wen schienen mit dem Resultat zufrieden und kamen nicht mehr wirklich nach vorne. So muss der AC Phoenix auch im R\u00fcckspiel seine beste Elf aufbieten, um sich nicht zu blamieren. Der Trost ist sicherlich, dass ein m\u00fchsames Remis zum Weiterkommen reichen w\u00fcrde, was bei den Bedingungen in Windbucht sicherlich kein unwahrscheinliches Ergebnis ist.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Gr\u00fcnland gelingt der Coup &#8211; unser Nachbarland ist Titanienmeister!<\/strong><\/p>\n<p>Aus Paradies kommen einfach die besten Trainer. Horst G\u00f6tz bei uns und bei Nachbar Gr\u00fcnland Ingo Franz. Vor acht Jahren stand er mit Atlantis im Finale der TM, verlor dort aber nach Verl\u00e4ngerung gegen Fantasio. Gegen jenes Fantasio, das im diesj\u00e4hrigen TM-Finale erneut wartete. Diesmal stand er an der Seite von Gr\u00fcnland und diesmal gelang ihm der Sieg. Es ist ein historischer. Gr\u00fcnland gewinnt zum allerersten Mal einen gro\u00dfen Titel, mit dem im Vorfeld niemand gerechnet hatte. Westlich von Meadowhouse tat in dieser Nacht niemand ein Auge zu. Die Art und Weise war dabei in einem hochdramatischen Finale besonders au\u00dfergew\u00f6hnlich.<\/p>\n<p>2:1 hie\u00df es am Ende. Das Siegtor fiel f\u00fcr Gr\u00fcnland eine Minute vor dem Ende der regul\u00e4ren Spielzeit. Und das, obwohl sie fast 77 Minuten in Unterzahl agieren mussten, und das auch noch gegen ein klar favorisiertes Fantasio. Der Vize-Weltmeister und Vize-Titanienmeister wollte das &#8222;Vize&#8220; endlich ausradieren und im dritten Finale nacheinander endlich wieder einen Titel einfahren. Gr\u00fcnland, das in seiner allerersten Titanienmeisterschaft 1796 nach dem Ende der Unabh\u00e4ngigkeitskriege bereits ins Finale eingezogen war, dort aber gegen Atlantis verlor, war nach einem gl\u00fccklichen Sieg \u00fcber unsere Mannschaft und einem sensationellen Auftritt gegen Titelverteidiger Dagobinien relativ \u00fcberraschend ins Endspiel gekommen und nicht wenige trauten ihnen dort jetzt sogar den ganz gro\u00dfen Coup zu. Fantasio hatte sich im Halbfinale gegen z\u00e4he Westparadieser schwer getan, sich aber letztendlich durchgesetzt. Doch dies hatte Kraft gekostet. Offensichtlich wirkte dies noch nach, sodass die ersten Minuten im selbstverst\u00e4ndlich proppevollen Stadion von Mesalo an den Au\u00dfenseiter aus Gr\u00fcnland gingen. Bundestrainer Ingo Franz hatte sein Team \u00fcberraschend offensiv eingestellt und lie\u00df Fantasio fr\u00fch attackieren. Die zeigten sich beeindruckt und verloren in der Anfangsphase viele B\u00e4lle. Gr\u00fcnland schaltete schnell um und spielte vor allem sehr direkt und schn\u00f6rkellos nach vorne. Ruljaka hatte eine erste Abschlusschance, Fantasios Torwart Lamenosa konnte den Ball jedoch problemlos parieren (4.). Nur wenige Minuten sp\u00e4ter fiel dann jedoch eines der fr\u00fchesten Tore in einem TM-Finale. Palen Hantil, Held des Halbfinals gegen Dagobinien, hob den Ball gef\u00fchlvoll \u00fcber die Innenverteidigung Fantasios, wo der ins Zentrum ger\u00fcckte Oldie Pierre Ruljaka einlief, dabei nicht im Abseits stand und frei vor Lamenosa den Ball ebenso gef\u00fchlvoll \u00fcber ihn hin\u00fcber ins Tor hob zum 1:0 (7.). Die Jubelszenen waren bereits jetzt unglaublich, wenige konnten glauben, dass Gr\u00fcnland tats\u00e4chlich soeben in F\u00fchrung gegangen war. Bundestrainer Ingo Franz reckte die F\u00e4uste in den Nachthimmel von Mompracem, sein Plan war voll aufgegangen. Ein fr\u00fches Tor machen, um dann Fantasio zu locken und das brandgef\u00e4hrliche Konterspiel auspacken zu k\u00f6nnen. Fantasio, das in den ersten Minuten \u00fcberhaupt nicht stattgefunden hatte, wachte nun auf. Spielmacher Timo Saviano setzte rechts Ignaz Palmilha in Szene, der direkt ins Zentrum gab, wo Sturmkollege Marconato knapp am Ball vorbeirutschte (10.). Eine grobe Unachtsamkeit in Gr\u00fcnlands Abwehr sorgte dann f\u00fcr einen entscheidenden Moment im Spiel. Puntera spielte einen herausragenden Pass in die Schnittstelle, wo Marconato links am Strafraum Kurs auf das Tor von Georg Wiesenberger nahm und dann von Peter Stratmann von den Beinen geholt wurde. Schiedsrichter el Grocco aus Magabienien, der auch bereits das World-League-Finale zwischen El Grande und Werabino geleitet hatte, schickte Stratmann wegen Notbremse mit Rot vom Platz, gab jedoch keinen Elfmeter. Eine strittige Entscheidung, jedoch gaben die Fernsehbilder keinen genauen Aufschluss dar\u00fcber, ob Stratmann Marconato vor oder auf der Strafraumlinie erwischt hatte. Das Foul an sich war unstrittig und so musste Gr\u00fcnland die F\u00fchrung nun mindestens 77 Minuten gegen einen Mann mehr verteidigen. Den anschlie\u00dfenden Freisto\u00df zirkelte Puntera ans Au\u00dfennetz. Fantasio \u00fcbernahm nun klar das Heft des Handelns und zeigte sich vor allem bei Standards brandgef\u00e4hrlich. Nach einer Ecke von Saviano kam Pokryta angeflogen, sein Kopfball parierte Wiesenberger jedoch herausragend (19.). Kurze Zeit sp\u00e4ter kam Palmilha nach einem Freisto\u00df von Puntera an den Ball, bekam ihn jedoch nicht genug unter Kontrolle und wurde abgeblockt (23.). Gr\u00fcnland beschr\u00e4nkte sich mehr und mehr auf die Defensive und kam jetzt nur noch selten \u00fcberhaupt aus der eigenen H\u00e4lfte. Wenn, dann waren die Gegenst\u00f6\u00dfe jedoch gef\u00e4hrlich. Becker schickte von Hausloh auf die Reise, der Pellegrino verlud und auf Rothner ablegte. Der bis dahin blass gebliebene St\u00fcrmer jagte den Ball nur hauchd\u00fcnn \u00fcber das Tor (28.). Jedoch erkannte Ingo Franz, dass sein Team dem Druck Fantasios mit einem Mann weniger nicht lange standhalten w\u00fcrde und wechselte nach einer halben Stunde. Ausgerechnet Palen Hantil nahm er vom Feld, der zwar tieftraurig war, jedoch auch Verst\u00e4ndnis f\u00fcr diese Ma\u00dfnahme zeigte. F\u00fcr ihn kam mit Haidmann ein echter Innenverteidiger, sodass die Viererkette nun wieder vollst\u00e4ndig war. Fantasio hatte jetzt fast 70 % Ballbesitz und versuchte, noch vor der Pause den Ausgleich zu erzielen. Puntera war ein echter Aktivposten, er setzte Marconato in Szene, der jedoch am herauseilenden Wiesenberger scheiterte (35.) und versuchte es auch mehrmals selbst, doch Gr\u00fcnland warf sich mit Mann und Maus dazwischen und verteidigte die F\u00fchrung bis zur Pause aufopferungsvoll. So ging es trotz 32-min\u00fctiger \u00dcberzahl Fantasios mit 1:0 f\u00fcr Gr\u00fcnland in die Pause. Allein das war bereits eine kleine Sensation.<\/p>\n<p>In der Halbzeit stellte Fantasio das System um, statt 4-4-2 mit Raute wurde daraus nun ein 3-5-2, mit zwei defensiven Mittelfeldspielern. Veggione war gekommen und bildete neben Saviano nun den defensiveren Part, w\u00e4hrend Saviano mehr nach vorne r\u00fcckte, um noch mehr Druck zu entfalten. Das zahlte sich mal richtig aus. Nur f\u00fcnf Minuten nach Wiederbeginn stellte Fantasio die Welt wieder auf die F\u00fc\u00dfe und erzielte das 1:1. Und ausgerechnet der eingewechselte Alessandro Veggione war der Torsch\u00fctze, sein erstes Tor im Turnier machte er also im Finale. Pokryta hatte den Ball von rechts flach ins Zentrum gegeben, wo Puntera aus der zweiten Reihe abziehen wollte, jedoch mit Veggione den eigenen Mann traf. Der jedoch drehte sich geistesgegenw\u00e4rtig um die eigene Achse und platzierte das Leder genau in die linke Ecke zum Ausgleich (50.). Ein Zufallstreffer, aber ein ungemein wichtiger f\u00fcr Fantasio. Nun blieben ihnen 40 Minuten Zeit, um noch in der regul\u00e4ren Spielzeit die Entscheidung herbeizuf\u00fchren. Gr\u00fcnland jedoch zeigte kein Interesse daran, dass eine F\u00fchrung Fantasios nur eine Frage der Zeit zu werden drohte und r\u00fcckte wieder einige Meter nach vorne um seinerseits aktiver am Spielgeschehen teilzunehmen. Und tats\u00e4chlich gestaltete sich das Spiel nun ausgeglichener. Fantasio hatte zwar weiterhin deutlich mehr vom Spiel, jedoch fand Gr\u00fcnland immer wieder Wege, sie von ihrem Tor fernzuhalten und gleichzeitig Chancen zu kreieren. So tankte sich Raimund von Hausloh auf der linken Seite durch, enteilte dem \u00fcberforderten Pellegrino und brachte den Ball punktgenau ins Zentum zu Rothner, dessen Kopfball Lamenosa noch so gerade um den Pfosten lenken konnte (61.). Auf der anderen Seite erspielten sich die technisch starken Fantasier ebenfalls M\u00f6glichkeiten, was das Finale trotz Unterzahl einer Mannschaft zu einem sehr attraktiven Finale werden lie\u00df. Der umtriebige Marconato hatte zwei nicht ungef\u00e4hrliche Abschl\u00fcsse (57., 63.), der starke Veggione probierte es aus der Distanz und zwang Wiesenberger zu einer Flugeinlage (65.) und Palmilhas Kopfball nach einer Ecke rettete der am zweiten Pfosten stehende Becker auf der Linie. Wiesenberger war bereits geschlagen (68.). Wenig sp\u00e4ter spielten Ruljaka und Baums einen geschickten Doppelpass, an dessen Ende Ruljaka aus fast unm\u00f6glichem Winkel aufs Tor schoss und der \u00fcberraschte Lamenosa, der dem Ball nur nachschauen konnte, dieser zischte jedoch knapp \u00fcber die Latte (71.). Fantasio wechselte dann zum zweiten Mal und brachte mit Villar f\u00fcr Palmilha einen frischen St\u00fcrmer, Palmilha ist mit seinen 35 Jahren nun auch nicht mehr der j\u00fcngste Spieler und wirkte neben dem 24-j\u00e4hrigen Marconato oft nur wie ein Statist. Gr\u00fcnland hatte bereits zwei Mal gewechselt und wartete mit einem dritten Wechsel, denn so langsam schien eine Verl\u00e4ngerung immer n\u00e4her zu r\u00fccken. In der Schlussviertelstunde erh\u00f6hte Fantasio noch einmal die Schlagzahl. Saviano, jetzt nicht mehr so aktiv wie in Halbzeit eins, brachte den Ball per Flanke nach innen, wo Villar f\u00fcr Pokryta weiterleitete, dessen Direktabnahme verfehlte das Tor jedoch um einen halben Meter (76.). Puntera setzte Remicolasso auf links in Szene, der den Ball mit rechts aufs kurze Ecke zog, Wiesenberger war jedoch wachsam und parierte (79.). Dann jedoch nahm das Drama seinen Lauf. Gr\u00fcnland hatte l\u00e4ngst noch nicht komplett auf Defensive gestellt und wollte es vorne noch einmal wissen. Gryszius schlug den Ball weit nach vorne, wo von Hausloh den Ball gegen Pellegrino erneut behaupten konnte und Richtung Strafraum zog. Dort setzte er im R\u00fcckraum Rothner in Szene, der direkt aufs Tor abzog. Lamenosa konnte nur nach vorne abprallen lassen, wo Ruljaka wartete. Dieser wollte den Ball an Lamenosa vorbeilegen und wurde dabei vom Keeper von den Beinen geholt. Schiedsrichter Roberto el Grocco zeigte sofort und v\u00f6llig zu Recht auf den Punkt. Elfmeter f\u00fcr Gr\u00fcnland, wenige Minuten vor dem Spielende. Lamenosa verletzte sich dabei jedoch so schwer an der Hand, dass er nicht mehr weiterspielen konnte. Fantasio musste also daf\u00fcr den dritten Wechsel vornehmen und brachte mit Elfredo da Gasci den Ersatzmann. Dieser sah sich unmittelbar dem anstehenden Strafsto\u00df gegen\u00fcber, den Frank Becker \u00fcbernahm. Es lief die 84. Minute, bei einem Tor f\u00fcr Gr\u00fcnland w\u00e4re das Spiel quasi so gut wie entschieden. Becker lief vier Schritte an und visierte die rechte untere Ecke an. Doch da Gasci hatte das gerochen und parierte mit seiner ersten Ballber\u00fchrung tats\u00e4chlich den Elfmeter. Fantasios Fans waren au\u00dfer sich, Gr\u00fcnland versank kollektiv in einer Art Schockstarre. Die Riesenchance auf den Titanienmeister-Titel und Becker vergab sie, ausgerechnet Mister Zuverl\u00e4ssig. Nun wollte Gr\u00fcnland nur noch irgendwie in die Verl\u00e4ngerung und blo\u00df nicht noch den K.o. in der regul\u00e4ren Spielzeit fangen. Denn immerhin duften sie ja noch einmal wechseln. Doch Fantasio dr\u00e4ngte jetzt trotz ihrer mittlerweile 75-min\u00fctigen \u00dcberzahl nicht mehr zu hundert Prozent auf das 2:1, sondern spielte kontrolliert offensiv. Saviano wagte noch einen Abschluss aus der zweiten Reihe, den Wiesenberger jedoch sicher fangen konnte (87.). Doch es geschah tats\u00e4chlich noch das Unglaubliche. Ruljaka wagte auf rechts noch einmal einen Vorsto\u00df, den Linksverteidiger Buenezola nur zur Ecke kl\u00e4ren konnte. Es liefen l\u00e4ngst nicht alle bei Gr\u00fcnland nach vorne. Im Strafraum tummelten sich neun Fantasier und ganze vier Gr\u00fcnl\u00e4nder. Und als die Ecke von Becker in den Sechzehner segelte, sprang einer dieser Vier am h\u00f6chsten. Stefan Rothner schraubte sich gegen Veggione in die H\u00f6he und nickte den Ball druckvoll und unhaltbar f\u00fcr da Gasci in die Maschen. 2:1 in der 89. Minute und das, obwohl Gr\u00fcnland seit der 13. Minute nur noch zu Zehnt gespielt hatte. Alle, die an diesem Abend in Gr\u00fcn gekleidet waren, drehten jetzt total durch. Von Ingo Franz an der Seitenlinie, \u00fcber die Spieler auf dem Rasen, bis hin zu Bundeskanzler Gunter Gr\u00fcnbaum auf der Trib\u00fcne, der dem gr\u00fcnl\u00e4ndischen Verbandspr\u00e4sident Eduard Gr\u00fcnhammer in die Arme fiel, als g\u00e4be es kein Morgen. Nun hie\u00df es dann doch noch: Alle hinten rein und den Mannschaftsbus vor dem Tor parken. F\u00fcnf Minuten Nachspielzeit blieben Fantasio jetzt, um sich doch noch in die Verl\u00e4ngerung zu retten und die dritte Finalniederlage in Folge zu verhindern. Doch egal, was sie jetzt unternahmen. Gr\u00fcnland warf sich jetzt in alles, der Adrenalinspiegel lie\u00df jetzt jeden Krampf und jeden Schmerz wie Nichts erscheinen. Der \u00fcberragende Torwart Wiesenberger strahlte auch jetzt noch eine Ruhe aus, er fing so gut wie jede Flanke ab, als sei es das Normalste der Welt. Nach 95 Minuten und 23 Sekunden pfiff Schiedsrichter el Grocco die Partie ab und Gr\u00fcnland war zum allerersten Mal in seiner 26-j\u00e4hrigen Geschichte Titanienmeister geworden. Die Spieler fielen sich in die Arme, die Gl\u00fccksgef\u00fchle lie\u00dfen die v\u00f6llig ersch\u00f6pften Becker, Rothner und Co. jetzt noch einmal zur H\u00f6chstleistung auflaufen. Bundestrainer Ingo Franz l\u00e4chelte jetzt nur noch, er wusste, dass er sich gerade in die Fu\u00dfballannalen eingetragen hatte und sich in seiner Wahlheimat geradezu unsterblich gemacht hatte. Um 22:53 reckte Kapit\u00e4n Frank Becker trotz seines Fehlschusses in der 84. Minute die Silberware in den Nachthimmel von Mesalo. Gerade er schien unendlich erleichtert zu sein, dass sein Versagen vom Punkt nur noch eine Randnotiz in einem historischen Finale geworden war. Rothner sei Dank.<\/p>\n<p>In Gr\u00fcnland selbst brachen alle D\u00e4mme. Dieser Sieg hat etwas sehr Politisches. Nach dem Verlust einer gewissen Stellung im Ausland durch ein indiskutables Verhalten w\u00e4hrend der B\u00f6sen Angriffe 1808\/1809 auf Wiesenhausen und Umgebung und der daraus folgenden Spaltung des Landes in West und Ost 1810 bzw. 1812 schien Gr\u00fcnland in eine Abw\u00e4rtsspirale zu geraten. Nationalismus formten mit Gisbert Gr\u00fcnwald einen der schlimmsten Verbrecher der Geschichte, bis hin zum Anzetteln einer Weltschlacht im September 1812. Als diese nach rund einem Monat bereits verloren war, war die Dem\u00fctigung eines Landes perfekt. Anerkennung futsch, Respekt futsch, Gr\u00fcnl\u00e4nder wurden im Ausland beschimpft und jede Handlung einer gr\u00fcnl\u00e4ndischen Regierung wurde im Ausland mit Argusaugen beobachtet. Acht Jahre sp\u00e4ter sind sie zur\u00fcck auf der Weltb\u00fchne. Und zwar in einer Art und Weise, die ihnen jeder g\u00f6nnt und niemand argw\u00f6hnisch be\u00e4ugt. Siegtorsch\u00fctze Stefan Rothner fasste die Gef\u00fchlswelten passend zusammen: &#8222;Wir wollten unseren Lieben in der Heimat wieder das Gef\u00fchl geben, dass sie stolz sein d\u00fcrfen, Gr\u00fcnl\u00e4nder zu sein. Es ist nichts, wof\u00fcr man sich sch\u00e4men muss, denn f\u00fcr Gr\u00e4ueltaten einzelner Personen kann niemand was. Wir wollten ihnen das Gef\u00fchl geben, dass sie stolz auf ihre Nationalit\u00e4t und auf ihre Heimat sein d\u00fcrfen, ohne sich schlecht zu f\u00fchlen. Und ich glaube, dieses Gef\u00fchl haben gerade nicht nur wir selbst, sondern Millionen von Menschen in der Heimat.&#8220; Man ist wieder wer. Ein Gef\u00fchl, das nicht zu untersch\u00e4tzen ist und das eine ganze Bev\u00f6lkerung an einem Abend wieder erlangte. Fu\u00dfball ist in Gr\u00fcnland, wie auch bei uns in Meadowhouse, mehr als ein Sport. Es ist keine Nebensache, sondern eine Hauptsache. Bundeskanzler Gr\u00fcnbaum eilte nach der Siegerehrung in die Kabine, um den Spielern und dem Trainerstab zu danken. Er soll w\u00f6rtlich gesagt haben: &#8222;Ihr k\u00f6nnt euch gar nicht vorstellen, was f\u00fcr ein Geschenk ihr ganz Gr\u00fcnland damit gemacht habt.&#8220; Auch als Meadowhouser m\u00f6chte man Gr\u00fcnland diesen Titel g\u00f6nnen. Ihr sympathisches Auftreten stand im krassen Gegensatz zu den Auftritten 1812, 1814 und auch noch 1816, als sie mit aggressiver Rhetorik unsere Fu\u00dfballnation in Grund und Boden redeten und teilweise auch die Legitimit\u00e4t aberkannten, da wir ihre Spieler &#8222;geklaut&#8220; h\u00e4tten. Davon war in diesem Jahr nichts zu sehen, auch politisch n\u00e4hert man sich an und so kann auch dieser Titel einen gro\u00dfen Beitrag zu einem friedlichen Miteinander leisten. Und seien wir mal ehrlich: Wer uns schl\u00e4gt, hat auch einen Titel verdient, oder?<\/p>\n<p>F\u00fcr den Verlierer ging dieser Abend in eine Reihung schwarzer Finaltage ein. Es ist mittlerweile nicht nur ein kleines, sondern schon ein ganz sch\u00f6n gro\u00dfes Finaltrauma, was Fantasio in den letzten Jahren erlebt. 1816 verloren sie das TM-Finale gegen Dagobinien und das im eigenen Land, 1818 verloren sie ein bereits gewonnen geglaubtes WM-Endspiel gegen Atlantis und in diesem Jahr verloren sie trotz 82-min\u00fctiger \u00dcberzahl, wenn man die Nachspielzeit miteinberechnet, gegen Au\u00dfenseiter Gr\u00fcnland. Es wird einen Umbruch geben, das ist klar. Viele altgediente Spieler, die noch 1812 den Titel holten, sich jetzt aber \u00fcber drei verlorene Finals in Folge &#8222;freuen&#8220; d\u00fcrfen, werden die Nationalmannschaft verlassen. Darunter befinden sich viele gro\u00dfe Namen wie die drei &#8222;P&#8217;s&#8220;, Pokryta, Puntera und Palmilha. Auch die Zukunft des mittlerweile 31-j\u00e4hrigen Timo Saviano scheint unklar und das Karriereende von Carlo Remicolasso wird schon seit Jahren prognostiziert. Und au\u00dfer Felipe Marconato, der zu den besten St\u00fcrmern der Koenigsliga z\u00e4hlt, scheint aktuell nicht viel nachzukommen. Die Defensive hat bereits seit Jahren gro\u00dfe Personalprobleme, nun scheint es auch vorne qualitativ eng zu werden. Es scheint so, als seien die gro\u00dfen Jahre von Fantasio vorbei. Trainer Fernando Mino, der 1812 noch als St\u00fcrmer Fantasio zum Titel schoss, und der mit seinen 41 Jahren nun bereits drei verlorene Endspiele im Lebenslauf stehen hat, wird wohl ebenfalls nicht weitermachen, beziehungsweise weitermachen d\u00fcrfen. Der Verband soll ihm vor dem Turnier gesagt haben, man werde den auslaufenden Vertrag nur bei einem Titelgewinn verl\u00e4ngern, da man sich dann neu aufstellen wolle. \u00c4hnliche T\u00f6ne h\u00f6rte man aus den Fachzeitschriften Fantasios noch am selben Abend, eine solche Serie an Vizetiteln m\u00fcsse aus den K\u00f6pfen raus und so etwas ginge nur mit neuem Personal. M\u00f6glich ist, dass man die Nationalmannschaft radikal runderneuert und dann in den kommenden Jahren erst einmal wieder kleinere Br\u00f6tchen backt. Ob mit oder ohne Mino wird man sehen m\u00fcssen. Und wenn nicht, wird er mit Sicherheit eine interessante M\u00f6glichkeit f\u00fcr den Vereinsfu\u00dfball.<\/p>\n<p>So triumphiert also unser Nachbarland Gr\u00fcnland bei der TM 1820. Wer darauf gewettet hatte, darf sich jetzt wohl \u00fcber saftige Quoten freuen. Und da sagen wir auch als der gro\u00dfe Rivale aus dem Osten: Herzlichen Gl\u00fcckwunsch! Ihr habt es euch verdient. Es war wirklich schwer, nach dem unglaublichen Halbfinale gegen Dagobinien im Finale nicht f\u00fcr Gr\u00fcnland zu sein. Durch diese tollen Auftritte, bei denen jeder einzelne Spieler wie zehn L\u00f6wen gek\u00e4mpft hat, hat sich Gr\u00fcnland in die Herzen der Fu\u00dfballfans gespielt. Und auch ein bisschen in die der meadowhousischen. Und wenn wir Gr\u00fcnland jetzt schlagen, k\u00f6nnen wir mit Stolz sagen, dass wir den Titanienmeister geschlagen haben. Auch wenn das ein bisschen wie Science-Fiction anmutet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Gr\u00fcnland-Trauma setzt sich fort &#8211; TM endet f\u00fcr Meadowhouse erneut im Viertelfinale<\/strong><\/p>\n<p>Hilflos. So f\u00fchlt man sich auch noch den Tag danach. Nach dem erneuten Aus gegen Gr\u00fcnland bei einer Titanienmeisterschaft. Diesmal war es kein 3:6 nach Verl\u00e4ngerung, sondern ein 1:2 nach der regul\u00e4ren Spielzeit. An dem der Schiedsrichter seinen Anteil dran hatte. Kurt Kreuzotter und Nationaltrainer Dagobert Georgie erhielten Feldverweise, es war in jeder Hinsicht ein schwarzer Abend f\u00fcr ganz Meadowhouse. Zu den bef\u00fcrchteten Ausschreitungen kam es gl\u00fccklicherweise nicht, lokale Aufeinandertreffen rivalisierender Hooligan-Gruppen wurden relativ z\u00fcgig wieder aufgel\u00f6st. Am Stadion selbst kam es dann doch noch zu einem Vorfall, als aus einer Gruppierung meadowhousischer &#8222;Fans&#8220; ein Feuerwerksk\u00f6rper in Richtung einer anr\u00fcckenden Brigade an gr\u00fcnl\u00e4ndischen Fans flog. Dies f\u00fchrte zu noch umfangreicheren Kontrollen am Einlass, als ohnehin schon, weswegen die meadowhousischen Fans erst gut zehn Minuten nach Anpfiff ins Stadion str\u00f6mten. Dort erlebten sie dann live das erneute Aus einer meadowhousischen Nationalmannschaft gegen eine gr\u00fcnl\u00e4ndische in einem TM-Viertelfinale.<\/p>\n<p>Die Bilanz gegen Gr\u00fcnland lautet damit jetzt: 1 Sieg, 1 Unentschieden, 4 Niederlagen. Bei Turnieren: 0 Siege, 0 Unentschieden, 2 Niederlagen. Die einzigen Punktgewinne resultierten aus der WM-Qualifikation f\u00fcr 1818 (2:1 im Skydome, 2:2 in Sao Gr\u00fcno). Ansonsten gab es nichts zu holen f\u00fcr Meadowhouse. Und gestern sollte doch alles anders werden, endlich wollte man den Rivalen besiegen und aus dem Turnier kegeln und gleichzeitig erstmals in ein TM-Halbfinale einziehen. Und sich ganz nebenbei noch f\u00fcr die Schmach von 1812 r\u00e4chen, das damalige TM-Viertelfinale ging nach einer 3:0-Pausenf\u00fchrung noch mit 3:3 in die Verl\u00e4ngerung und dort mit 3:6 verloren. Unvergessen dieses absolute Desaster einer meadowhousischen Mannschaft und als die &#8222;Schmach von Volero&#8220; in die Geschichte eingegangen. Dagobert Georgie stand damals als Nationalcoach von Charymoyebso an der Seitenlinie, die er damals sensationell ins Halbfinale f\u00fchrte und sogar noch Dritter wurde, im letzten Spiel um Platz 3 der TM-Geschichte, bevor dies sp\u00e4ter abgeschafft wurde. \u00dcbrigens mit 5:4 nach Elfmeterschie\u00dfen gegen Gr\u00fcnland. Man m\u00f6chte also gemeint haben, er w\u00fcsste, wie man Gr\u00fcnland schl\u00e4gt. Die Aufstellung gestern mutete sehr interessant an, Georgie hatte sich Gr\u00fcnland offenbar sehr genau angeschaut. Die Viererkette war dieselbe wie zuvor gegen Charymoyebso beim 4:0, mit vier sehr erfahrenen Spielern, B\u00e4umer, Moody, F\u00fcrchte-Knallus und Cavenza. Auf der Sechs stellte er jedoch Fledermaus, statt Auge, auf, Auge zog er daf\u00fcr auf eine Halbposition zwischen der Zehn und der Acht. Bei eigenem Ballbesitz r\u00fcckte Auge vor, bei gegnerischem zur\u00fcck, sodass ein enges Mittelfeld vor der Abwehr entstand. Rechts im Mittelfeld startete Jatow, links Charymoyebso-Held Kreuzotter, vorne waren Magiaro und Fasan zu finden, dies blieb also alles unver\u00e4ndert. Einzig Adler musste also nach Startelfeinsatz gegen Charymoyebso wieder zur\u00fcck auf die Bank.<\/p>\n<p>Im Spiel dann waren die ersten Minuten die klassische Abtastphase. Meadowhouse, die zuvor in ihren Spielen zu Beginn gleich ein Feuerwerk abgebrannt hatten, war diesmal z\u00f6gerlich und abwartend, aber auch Gr\u00fcnland traute sich nicht gleich nach vorne und horchte die meadowhousische Elf zun\u00e4chst in Ruhe ab. Dies \u00e4nderte sich jedoch, als die meadowhousischen Fans nach gut zehn Minuten zu tausenden ins Stadion str\u00f6mten und mit einem lauten &#8222;Hurra, Hurra, Meadowhouse ist da!&#8220; die bisherige Gr\u00fcnland-Show der Fanges\u00e4nge um ein Vielfaches \u00fcbert\u00f6nten. Das wirkte wie eine Initialz\u00fcndung f\u00fcr das Team von Dagobert Georgie. Und als erstes war es Auge, der ein Zeichen setzte. Der Mann des VfB Ahornsburg zog von halbrechts einfach mal ab und zwang Torwart Wiesenberger zu einer ersten Flugeinlage (12.). Die anpeitschenden Fans gaben ihr \u00dcbriges und jetzt entstand die erwartete Schlacht. Denn jetzt erwachte auch der Nachbar aus Gr\u00fcnland und spielte nun aktiver nach vorne. Rothner hatte eine erste Abschlusschance, jedoch war Reh auf dem Posten (16.). Wenig sp\u00e4ter hatte Gr\u00fcnland dann die gr\u00f6\u00dfte Chance des Spiels bis dahin. Raimund von Hausloh brachte den Ball von links in die Mitte, wo Rothner per Gr\u00e4tsche an den Ball kam, aus k\u00fcrzester Distanz jedoch am starken Reh scheiterte (19.). Es war nun ein Spiel auf Augenh\u00f6he, begleitet von frenetischen Fans auf beiden Seiten, die jedoch zum Gl\u00fcck friedlich blieben. Meadowhouse hatte insgesamt mehr Ballbesitz, eine leicht bessere Zweikampfquote und ein optisches \u00dcbergewicht. Gemessen an den Chancen war es bis zur Pause ausgeglichen, die bessere Passquote hatte jedoch der Gegner. Die Entscheidung &#8222;Dagos&#8220;, Auge auf die Halbposition im zentralen Mittelfeld zu stellen, zahlte sich bis dahin voll aus, denn der Spielmacher war wirklich \u00fcberall. Fledermaus spielte die Rolle des &#8222;Staubsaugers&#8220; vor der Abwehr gut, die Au\u00dfen Jatow und Kreuzotter machten die weiten Wege f\u00fcr die Angriffsz\u00fcge. Kreuzotter war jedoch der hohe Adrenalinspiegel anzumerken, ihm versprang mehrmals der Ball bei der Annahme. Jedoch hatte er nach einer knappen halben Stunde die F\u00fchrung auf dem Fu\u00df, als Fledermaus gut durchsteckte, Haidmann warf jedoch noch die Beine dazwischen und f\u00e4lschte den Ball, der klaren Kurs auf die lange Ecke genommen hatte, noch entscheidend ab (29.). Nach der anschlie\u00dfenden Ecke stieg Magiaro hoch, sein Kopfball touchierte noch leicht die Oberkante der Latte (30.). Auf der anderen Seite scheiterte Becker mit einem gef\u00e4hrlichen Flachschuss am Au\u00dfenpfosten (34.). Kurz vor der Pause r\u00fcckte in einer bis dahin fairen und ausgeglichenen Partie zum ersten Mal der Schiedsrichter in den Fokus. Arnold Burgall aus Umgor, eigentlich als umsichtiger Unparteiischer bekannt, entschied erst f\u00e4lschlicherweise bei einem Foulspiel von Hantil an Fledermaus auf Freisto\u00df f\u00fcr Gr\u00fcnland und zog damit den Unmut der meadowhousischen Spieler auf sich, kurz darauf zeigte er Gr\u00fcnlands Baums f\u00fcr ein harmloses Trikotziehen gegen Cavenza Gelb, was wie eine Konzessionsentscheidung anmutete (44.). In den Sekunden vor der Pause, drohte ein eigentlich angemessen faires Spiel doch noch in die H\u00e4rte abzugleiten, was der Pausenpfiff dann jedoch unterband.<\/p>\n<p>Ohne Wechsel ging es in die zweite Halbzeit. Dort \u00fcbernahm Meadowhouse wieder relativ schnell die Spielkontrolle, Gr\u00fcnland stand jetzt jedoch hinten kompakter und lie\u00df wenig zu. Auge wurde jetzt situationsbedingt gedoppelt und kam damit nicht mehr so zur Entfaltung, wie noch in der ersten Halbzeit. Dennoch setzte er den bis dahin unauff\u00e4lligen Fasan in Szene, der den Ball jedoch nicht richtig unter Kontrolle bekam und so \u00fcberhastet dr\u00fcber zielte (54.). Wenig sp\u00e4ter schrieb der Abend dann das erste Kapitel Drama. Nach einem Luftzweikampf mit F\u00fcrchte-Knallus sank Rothner zusammen, dabei hatte sich F\u00fcrchte-Knallus weder aufgest\u00fctzt, noch hatte er den Ellbogen oder \u00e4hnliches zur Hilfe genommen. Den unberechtigten Freisto\u00df zog Becker dann aus rund 30 Metern relativ \u00fcberraschend direkt aufs Tor und \u00fcberraschte damit auch Torwart Reh, der den Ball verdutzt an die Latte klatschen sah. Genauso \u00fcberrascht war auch Raimund von Hausloh, der den Ball direkt vor die F\u00fc\u00dfe bekam, aber dennoch \u00fcber die Linie dr\u00fccken konnte (58.). Der Blick ging zun\u00e4chst raus zu Assistent Bruno Badriaal, denn von Hausloh hatte in abseitsverd\u00e4chtiger Position gestanden. Diese stellte sich in der Zeitlupe jedoch als gleiche H\u00f6he heraus, der Treffer an sich z\u00e4hlte richtigerweise. Auch wenn die Entstehung des Freisto\u00dfes ein Witz war. Angedeutet hatte sich das Tor ebenfalls nicht wirklich, Gr\u00fcnland stand defensiv zwar jetzt stabil, wirkte nach vorne jedoch relativ uninspiriert zu diesem Zeitpunkt. Schon jetzt war ganz Meadowhouse au\u00dfer sich, die Spieler schimpften beim Gang zum Mittelkreis unentwegt auf Schiri Burgall ein, auch Georgie hatte mehrere Zwiegespr\u00e4che mit dem Vierten Offiziellen Bastian Ulor. Das Tischtuch war ab diesem Zeitpunkt zerschnitten, ab jetzt spielte man gegen zw\u00f6lf Mann. Dennoch behielten die Spieler die K\u00f6pfe auch gegen\u00fcber den gr\u00fcnl\u00e4ndischen Fans oben. Magiaro kam nach einer Flanke von Kreuzotter zum Kopfball, der Ball strich jedoch knapp rechts vorbei (62.). Gr\u00fcnland kam jedoch jetzt auch etwas besser wieder nach vorne, Rothner und Hantil hatten Abschl\u00fcsse, die Reh entweder parierte, oder \u00fcber das Tor flogen (65.). Georgie wechselte dann zum ersten Mal und brachte Oliver van Doihmel f\u00fcr Edgar Jatow, um eine frische Kraft auf der kraftraubenden Au\u00dfenbahn zu bekommen (68.). F\u00fcnf Minuten sp\u00e4ter wurde der Abend dann schlie\u00dflich endg\u00fcltig zur Farce. Ruljaka hob den Ball \u00fcber die aufger\u00fcckte Viererkette hin\u00fcber, die auf Abseits spielte, und Rothner lief pl\u00f6tzlich alleine auf Rainer Reh zu, umkurvte ihn und schob ein. Selbst er blickte verbl\u00fcfft zum Linien- und zum Schiedsrichter, die jedoch beide den Treffer anerkannten. Mit Verz\u00f6gerung flippten dann alle Gr\u00fcnl\u00e4nder aus und begruben den Torsch\u00fctzen unter sich (73.). Bei Meadowhouse brannten nun alle Sicherungen durch, vor allem als die Stadionregie sogar noch die Wiederholung des Tores auf der Videoleinwand einblendete, wo man klar sehen konnte, dass Rothner mindestens anderthalb Meter im Abseits stand. Nicht ein K\u00f6rperteil war noch auf gleicher H\u00f6he, eine klarere Abseitsstellung konnte es nicht geben. Der v\u00f6llig aufgew\u00fchlte Kreuzotter schickte dann wohl im Nahkampf eine Beleidigung unter der G\u00fcrtellinie an Burgall und Badriaal, worauf Burgall seelenruhig die rote Karte z\u00fcckte. Wutentbrannt stapfte er vom Feld, den Tr\u00e4nen nah. Auge, B\u00e4umer, F\u00fcrchte-Knallus und Reh (!) sahen w\u00e4hrend der Rudelbildung um den Unparteiischen noch Gelb. Auf der Bank war nicht weniger los. Trainer Georgie warf Trinkflaschen und Kappen durch die Gegend und diskutierte ohne Unterbrechung mit dem Vierten Offiziellen. Auch nach Wiederanpfiff hatten sich die Gem\u00fcter noch nicht beruhigt und nach rund anderthalb Minuten unterbrach Schiedsrichter Burgall das Spiel und eilte zur Seitenauslinie, um Dagobert Georgie auf die Trib\u00fcne zu schicken. Die gr\u00fcnl\u00e4ndischen Fans johlten, Georgie warf achtlos sein Jackett zur Seite, winkte ab und ging auf die Haupttrib\u00fcne. Nun leitete Co-Trainer Michael Molchberg das Spiel von der Seitenlinie und brachte kurz darauf mit Exkolber f\u00fcr F\u00fcrchte-Knallus und Adler f\u00fcr Fledermaus dann die totale Offensive (78.). Es brauchte seine Zeit, um wieder Fu\u00df zu fassen und der Glaube an ein Wunder in Unterzahl fehlte jetzt auch. Gr\u00fcnland wirkte unbeeindruckt von all dem Trubel und h\u00e4tte in dieser Phase beinahe noch das 3:0 nachgelegt, doch Reh lenkte den Schlenzer von Ruljaka noch \u00fcber den Querbalken (82.). Anschlie\u00dfend zogen sie sich zur\u00fcck, um den Vorsprung \u00fcber die Zeit zu retten. Meadowhouse warf jetzt alles nach vorne, um irgendwie noch das Wunder zu schaffen. Reh stand an der Mittellinie, die Dreierabwehrkette tief in der gegnerischen H\u00e4lfte. Cavenza versuchte es mit einem Gewaltschuss, traf jedoch das Netz von der falschen Seite (85.). Magiaro drehte sich im Strafraum um die eigene Achse, brachte aber nicht mehr genug Druck in den Abschluss (86.). Und Konrad Exkolber schaffte dann im Gew\u00fchl nach einer Auge-Ecke den Anschlusstreffer durch die Beine von Torwart Wiesenberger (88.). Das versprach Spannung bis zum Schluss. Erneut gab es dann jedoch \u00c4rger mit Burgall, der nur vier Minuten Nachspielzeit anzeigen lie\u00df, obwohl die Unterbrechungen durchaus f\u00fcr sechs, sieben Minuten gereicht h\u00e4tten. Dennoch versuchte Meadowhouse mit dem Mute der Verzweiflung jetzt alles. Georgie sprang mehrmals aus seinem Sitz auf der Trib\u00fcne auf, jedoch war immer noch ein gr\u00fcnl\u00e4ndisches Bein dazwischen. Bei Standards eilte jetzt auch Rainer Reh nach vorne, doch all der Aufwand brachte nichts mehr. Ende, Aus, Meadowhouse f\u00e4hrt nach Hause, Gr\u00fcnland darf gegen Dagobinien im Halbfinale antreten. Und der Albtraum hatte ein neues Kapitel geschrieben, diesmal nicht \u00fcber die eigene Unf\u00e4higkeit, wie die, ein 3:0 nicht \u00fcber die Zeit zu retten, sondern \u00fcber pure Ungerechtigkeiten. Denn eine solche war dieses Spiel und diese Niederlage.<\/p>\n<p>&#8222;Es tut mir unendlich leid&#8220;, sagte ein paralysierter Dagobert Georgie nach dem Spiel. &#8222;Wir wollten heute endlich ins Halbfinale und dieses Spiel von vor acht Jahren vergessen machen. Jetzt m\u00fcssen wir zwei Spiele vergessen machen.&#8220; Auf den Schiedsrichter angesprochen sagte er nur lapidar: &#8222;L\u00e4cherlich. Mehr f\u00e4llt mir dazu auch nicht ein.&#8220; Auf die Trib\u00fcne sei er verwiesen worden, weil er zu stark lamentiert hatte: &#8222;Im Nachhinein war der Verweis sicherlich irgendwo gerechtfertigt. Aber dass er dann nicht vorher einmal zu mir kommt und mich ermahnt, sondern mich ohne Vorwarnung direkt auf die Trib\u00fcne schickt, zeigt, dass der Mann f\u00fcr mich in Sachen Fingerspitzengef\u00fchl noch einiges an Nachholbedarf hat.&#8220; Die Spieler, die nach dem Schlusspfiff wahlweise auf den Rasen sanken und die Gesichter in die H\u00e4nde vergruben oder das Gespr\u00e4ch mit Burgall und Badriaal suchten, die nach Meinung vieler f\u00fcr die Niederlage verantwortlich waren, waren nicht weniger deprimiert: &#8222;Mir fehlen heute die Worte&#8220;, sagte Mirco Magiaro. &#8222;Wir machen ein gutes Spiel und geraten durch so einen Schiss hier ins Hintertreffen. Ohne den Schiedsrichter h\u00e4tte Gr\u00fcnland hier heute kein Tor geschossen. Ich bin tieftraurig heute und das wird lange dauern, bis ich das verdaut habe.&#8220; Und er lie\u00df tief blicken: &#8222;Sollte ich jemals an Karriereende gedacht haben, so habe ich heute Abend diesen Gedanken verworfen.&#8220; FVM-Pr\u00e4sident Elch war tief best\u00fcrzt \u00fcber die Art und Weise des Aus&#8216;, richtete den Blick aber schon wieder nach vorne: &#8222;Viel zu analysieren gibt es da nicht. Gegen S\u00fcdland und Whale hatten wir Grund, uns tiefergehende Gedanken zu machen, aber das heute Abend passiert einfach im Fu\u00dfball. Und dagegen kannst du dich nicht wehren.&#8220; FVM-Sportdirektorin Mathilda Mausohr gab Dagobert Georgie R\u00fcckendeckung: &#8222;Sicher war das nicht richtig, sich so aufzuregen, dass man auf die Trib\u00fcne verwiesen wird, aber es war doch absolut verst\u00e4ndlich und nachvollziehbar. Heute Abend lief einfach alles gegen uns.&#8220; Dennoch soll es eine Aufarbeitung der TM geben, aus der dann entsprechende Schl\u00fcsse gezogen werden: &#8222;Wir werden nat\u00fcrlich die Planung, den Ablauf des Trainingslagers und alles drumherum sehr genau beleuchten und analysieren. Wir hatten Schwierigkeiten in der Gruppenphase und in der Qualifikation. Wir m\u00fcssen aufarbeiten, warum das so war und wir werden daraus lernen.&#8220; Aus Gr\u00fcnland kamen nach dem Spiel vers\u00f6hnliche T\u00f6ne und Verst\u00e4ndnis f\u00fcr Meadowhouser Frust. &#8222;Klar war das 2:0 eine absolute Fehlentscheidung, ich kann den \u00c4rger der meadowhousischen Mannschaft und deren Fans gut verstehen&#8220;, sagte Gr\u00fcnlands Bundestrainer Ingo Franz. &#8222;Zu sagen, wir haben Mitleid, w\u00e4re vermessen. Wir stehen im Halbfinale und haben DAS &#8222;Derby&#8220; der Nationalmannschaften f\u00fcr uns entschieden. Aber klar ist die Art und Weise, so zu verlieren, f\u00fcr Meadowhouse sehr bitter, gar keine Frage.&#8220;<\/p>\n<p>Die kommenden Wochen will man beim FVM nutzen, um eine klare Analyse der TM aufzustellen. War es richtig, so viele unerfahrene Spieler mitzunehmen? War es richtig, so wenig Zeit f\u00fcr das Trainingslager einzuplanen? War es richtig, in den einzelnen Spielen mit dem jeweiligen System zu spielen? All das sind Fragen, die man kl\u00e4ren muss. Auch, ob das Aus gegen Gr\u00fcnland trotz der Schiedsrichterentscheidungen vermeidbar war. Denn sicher ist, dass der Schiedsrichter nicht alleine verantwortlich war f\u00fcr das Ausscheiden. Zeit zum Durchatmen bleibt jetzt jedenfalls. Und ruhiges Atmen kann hilfreich sein in solchen Momenten. Doch seien wir positiv und denken nach vorne. Solche schlimmen Niederlagen formen ein Team und eine Nation noch mehr zu einer Einheit. Und f\u00fcr immer werden wir auch nicht gegen Gr\u00fcnland verlieren. Und in zwei Jahren ist WM. Und da greifen wir wieder an. Komme auch Gr\u00fcnland als Qualifikationsgegner.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Viertelfinale gegen Gr\u00fcnland! Meadowhouse mit Leistungsexplosion gegen Charymoyebso<\/strong><\/p>\n<p>4:0! Viertelfinale! Gegen Gr\u00fcnland! So eine Euphorie war noch vor wenigen Tagen undenkbar. Doch mit dem gestrigen Sieg der meadowhousischen Nationalmannschaft gegen Charymoyebso in mehr als beeindruckender Manier steht der Viertelfinaleinzug fest. Dort hei\u00dft der Gegner Gr\u00fcnland. Und mit dem 4:0 im R\u00fccken hat die Elf jetzt auch das n\u00f6tige Selbstvertrauen getankt.<\/p>\n<p>&#8222;Ich bin sehr gl\u00fccklich, vor allem \u00fcber unseren Auftritt heute&#8220;, sagte Nationaltrainer Dagobert Georgie nach dem Spiel in Relmino. &#8222;Wir haben genau das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Und diesmal haben wir auch endlich mal unsere volle Offensivpower ausgespielt.&#8220; In der Tat war die Leistung in allen Mannschaftsteilen sehr zufriedenstellend, von der Abwehr, die diesmal auf zwei Positionen ver\u00e4ndert wurde, \u00fcber das Mittelfeld, bis in den Sturm. In der Defensive startete f\u00fcr den angeschlagenen Fluch (B\u00e4nderdehnung) Cavenza von Beginn an und Moody r\u00fcckte f\u00fcr Maik\u00e4fer in die Innenverteidigung. &#8222;Wir wollten unsere Erfahrung, die wir im Kader haben, in diesem Spiel einsetzen. Daher habe ich mit Mad-Eye einen erfahrenen Verteidiger gebracht, der schon oft in solchen Situationen war&#8220;, erkl\u00e4rte Georgie seine Entscheidung. Ansonsten lief die Elf unver\u00e4ndert auf. Auge als Spielmacher auf der Sechserposition, Kreuzotter und Jatow auf den Au\u00dfenbahnen, Adler als offensiver Mittelfeldspieler und Magiaro und Fasan im Sturm.<\/p>\n<p>Wie schon gegen Whale und S\u00fcdland startete die meadowhousische Mannschaft auch dieses Mal sehr stark. Vor rund 32000 Zuschauern, davon gut die H\u00e4lfte aus Meadowhouse, was angesichts der geographischen N\u00e4he zu Charymoyebso doch recht erstaunlich war, \u00fcbernahm die Georgie-Elf sofort das Zepter und versuchte, den Gegner, wie schon S\u00fcdland zuvor, in die eigene H\u00e4lfte zu dr\u00e4ngen. Daraus resultierte das bisher fr\u00fcheste Tor dieser Titanienmeisterschaft. Nach etwas mehr als vier Zeigerumdrehungen fiel das 1:0, besser konnte man das Fernduell mit S\u00fcdland nicht beginnen. Und erneut ging es \u00fcber die Au\u00dfenbahnen, wie bereits bei den beiden Toren von Mirco Magiaro zuvor. Jatow flankte den Ball von der rechten Seite weit in den Strafraum, wo Youngster Kurt Kreuzotter den Ball mit seinem linken Fu\u00df perfekt volley nahm. Flach zischte der Ball mit gemessenen 109 km\/h ins Netz, wo Charymoyebsos Torwart Lopes nicht die geringste Chance hatte. F\u00fcr Kurt Kreuzotter war ein Traum in Erf\u00fcllung gegangen. In seinem dritten Pflichtl\u00e4nderspiel von Beginn an erzielte der Mann vom AC Phoenix Wiesenhausen sein allererstes Tor. Und das in so einem wichtigen Spiel. Charymoyebso war bem\u00fcht, im Anschluss darauf, eine schnelle Antwort zu finden. Und entsprechende Leute haben sie daf\u00fcr. Paulo Ventura vom FBV Valreuth versuchte es aus 18 Metern per Schlenzer, doch Reh war vorbereitet und konnte den Ball sicher fangen (9.). Und Inter Salenavos Premiere-Cup-Sieger Antonio de Revo zog links im Sechzehner aus spitzem Winkel ab, der Ball ging jedoch rund einen Meter vorbei (11.). Meadowhouse hatte weiterhin die Spielkontrolle, Charymoyebso erwies sich allerdings als der deutlich begabtere Gegner als noch S\u00fcdland es war. Wenig sp\u00e4ter gab es gute Nachrichten aus San Michel. Walos hatte Whale gegen S\u00fcdland in F\u00fchrung gebracht und nun war Meadowhouse ganze drei Punkte vor S\u00fcdland in der Tabelle der Gruppe D. Das befl\u00fcgelte die Elf von Dagobert Georgie. Auge zog vom Strafraum ab und nur Lopes&#8216; Fingerspitzen lenkten den Ball noch so gerade an den rechten Au\u00dfenpfosten (17.). Wenige Augeblicke sp\u00e4ter sprang Braga der Ball an die Hand, Schiedsrichter Trotzkov lie\u00df jedoch weiterspielen, sehr zum Unmut aller Meadowhouser (18.). Meadowhouse dr\u00e4ngte jetzt auf das fr\u00fche 2:0, jedoch ohne zu ungest\u00fcm nach vorne zu rennen. Der Ball lief gut, die Laufwege stimmten und die Angriffe waren wie aus einem Guss. Adler schickte Kreuzotter links steil, der nun vor Selbstvertrauen strotzende Phoenixer lie\u00df Hernescu aussteigen und legte f\u00fcr Magiaro ab, dessen Schuss von Reiczmann noch \u00fcber die Latte abgef\u00e4lscht wurde (21.). Zwei Minuten sp\u00e4ter gab es dann Elfmeter f\u00fcr Meadowhouse. Cavenza hatte den Ball weit in den Strafraum gegeben, wo Reiczmann gegen Fasan im Luftduell den Ellbogen einsetzte. Fasan ging zu Boden und Trotzkov entschied v\u00f6llig korrekt auf Strafsto\u00df. Kapit\u00e4n Auge \u00fcbernahm Verantwortung und lie\u00df Lopes keine Chance, indem er den Ball hoch unter die Latte ins Netz donnerte (24.). Auge machte die &#8222;S\u00e4ge&#8220; beim Jubeln und deutete mit weit aufgerissenen Augen auf die jubelnden Fans. Der Kapit\u00e4n schritt auch an diesem Abend voran und war nun auch erstmals als Torsch\u00fctze auff\u00e4llig. Die Mannschaft lie\u00df sich danach zwar etwas fallen, jedoch ohne zu passiv zu werden, was gegen die starken Charymoyebser auch fahrl\u00e4ssig gewesen w\u00e4re. In den Strafraum der meadowhousischen Mannschaft kam Charymoyebso zudem nur selten. Die beiden Haudegen F\u00fcrchte-Knallus und Moody zeigten, wie viel Erfahrung in ihnen steckt und waren vor allem durch sicheres Zweikampf- und Passverhalten und gl\u00e4nzendes Stellungsspiel auffallend. Einzig Sturmtank de Revo tauchte gef\u00e4hrlich von Rainer Reh auf, doch dieser zeigte sich wie gewohnt sicher und war im Eins-Gegen-Eins schneller am Ball (35.). Einige Minuten darauf gab es dann die n\u00e4chste positive Meldung aus San Michel. Eichenstadts Work hatte auf 2:0 f\u00fcr Whale erh\u00f6ht, dies war auch der Pausenstand. Meadowhouse hatte noch die Chance auf das 3:0, doch Magiaro, der nach einem genialen Pass von F\u00fcrchte-Knallus auf und davon war, wurde f\u00e4lschlicherweise wegen Abseitsposition zur\u00fcckgepfiffen. So ging es mit einem komfortablen 2:0 in die Kabinen und auch der Pausenstand in San Michel gab Anlass zur Beruhigung.<\/p>\n<p>Nach Wiederanpfiff war der Mannschaft jetzt endg\u00fcltig die abgefallene Last von den Schultern anzumerken. Die Kombinationen liefen fl\u00fcssig, Magiaro setzte zum Seitfallzieher an und scheiterte nur an einer Glanztat von Lopes (50.). Wenig sp\u00e4ter spielte Fasan einen kongenialen Doppelpass mit dem wendigen Kreuzotter, der auf links auf und davon war, in den Sechzehner zog, Hernescu wie eine l\u00e4stige Fliege absch\u00fcttelte und den Ball \u00fcber den herausst\u00fcrzenden Lopes leicht und l\u00e4ssig dr\u00fcberlupfte &#8211; 3:0 nach 54 Minuten! Jetzt war Meadowhouse der Viertelfinaleinzug kaum noch zu nehmen. Und nun wurde es eine Gala-Vorstellung der Elf von Dagobert Georgie. Adler setzte einen direkten Freisto\u00df ans Lattenkreuz (58.), Jatows Flachschuss strich nur knapp links vorbei (60.) und Magiaros Kopfball lenkte Lopes \u00fcber den Querbalken (63.). Charymoyebso konnte in dieser Phase froh sein, nicht mit 0:4 oder 0:5 zur\u00fcckzuliegen, fing sich danach aber wieder etwas. Auch weil Dagobert Georgie nun in der Lage war, die Kr\u00e4fte zu schonen. Nach 70 Minuten rotierte Adler raus und Vlad Tepes kam zu seinem Pflichtl\u00e4nderspieldeb\u00fct. Reh verlebte jetzt einen ruhigen Abend in seinem Tor, da die Angriffe der Insulaner von der starken Viererkette weitestgehend komplett abgefangen wurden. Vorne legte Meadowhouse dann sogar noch einen oben drauf. Ausgerechnet Deb\u00fctant Tepes bereitete das 4:0 durch Fasan vor, mit einem cleveren Au\u00dfenristpass in den Strafraum, wo Fasan sich stark gegen Braga behauptete und den Ball durch die Beine von Alvaro Lopes zum 4:0 ins Tor bugsierte (73.). Nun war also auch Friedrich Fasan erfolgreich. Ein Tag derjenigen, den man Tore \u00fcber alles g\u00f6nnt. Neun Minuten sp\u00e4ter bekam Fasan dann seinen verdienten Feierabend, f\u00fcr ihn kam Exkolber ins Spiel (82.). Und der Applaus und die Sprechch\u00f6re brandeten erst recht auf, als kurz vor dem Schlusspfiff Kurt Kreuzotter den Platz velie\u00df (88.). Die Fans feierten den Linksau\u00dfen, der sich mit seinem Doppelpack in die Geschichtsb\u00fccher eingetragen hat. F\u00fcr ihn kam Heinz Lobenau. In der Schlussminute fiel in San Michel sogar noch das 3:0 f\u00fcr Whale. Deutlicher h\u00e4tte dieser Abend kaum ausfallen k\u00f6nnen. Meadowhouse hatte sich in einen Rausch gespielt und Whale hatte seine Hausaufgaben gegen S\u00fcdland ebenfalls deutlich erledigt. Meadowhouse steht im Viertelfinale und trifft ausgerechnet auf Gr\u00fcnland. Erinnerungen an 1812 wurden unmittelbar wach.<\/p>\n<p>&#8222;Ein fantastischer Abend f\u00fcr Fu\u00dfball-Meadowhouse&#8220;, so nannte es FVM-Pr\u00e4sident Elch am WRF-Mikrofon. &#8222;Die Mannschaft hat unter der Leitung von Dagobert Georgie einen gro\u00dfartigen Abend geboten, sie hat dem Druck standgehalten und gezeigt, was sie kann.&#8220; Auch Dagobert Georgie zeigte sich sehr zufrieden, mahnte jedoch auch: &#8222;Wir stehen jetzt im Viertelfinale. Das war das Mindestziel. Wir m\u00fcssen jetzt den Schwung mitnehmen, den ab jetzt ist jede schwache Leistung unser Aus.&#8220; Mit Blick auf den Gegner steigt bei allen Beteiligten die Vorfreude. &#8222;Wir haben bekannterma\u00dfen ja noch eine Rechnung offen. Wir wollen unbedingt ins Halbfinale und Gr\u00fcnland nach Hause schicken&#8220;, sagte Mirco Magiaro nach dem Spiel. Die Sorge vor Ausschreitungen ist jedoch auch da. &#8222;Wir hoffen, dass alles ruhig bleibt. In Mesalo haben 60.000 Zuschauer Platz, wir m\u00fcssen einfach gucken, dass es da nicht zu Gewalttaten kommt. Das Verh\u00e4ltnis zwischen uns und Gr\u00fcnland hat sich ja ein bisschen entspannt, dennoch darf man nicht glauben, dass es deswegen automatisch friedlich bleibt&#8220;, sagte FVM-Sportdirektorin Mathilda Mausohr. Einzelne Hooligan-Gruppen aus beiden L\u00e4ndern riefen bereits am Abend zu Gewaltausschreitungen auf, die Polizei in Mesalo erh\u00f6ht das Aufgebot. Zudem sollen die Anfahrtswege zum Stadion f\u00fcr gr\u00fcnl\u00e4ndische und meadowhousische Fans getrennt werden. Auf dem Platz erwartet man jedoch ein Feuerwerk. &#8222;Gr\u00fcnland hat eine sehr gute Gruppenphase gespielt, sie sind im Turnier angekommen. Aber das sind wir jetzt auch, heute Abend war das ein klares Statement von uns. Ich denke wir k\u00f6nnen uns auf ein gro\u00dfartiges Spiel freuen&#8220;, sagte Kapit\u00e4n und Torsch\u00fctze zum 2:0, Auge. Kurt Kreuzotter, der Mann des Abends, strahlte nach dem Spiel bis \u00fcber beide Ohren. &#8222;Kann man nicht beschreiben. Ich habe hunderte Nachrichten von Familie und Freunden aus der Heimat bekommen, die kann ich gar nicht alle lesen. Dass ausgerechnet in diesem Spiel sowas passiert, h\u00e4tte ich nie f\u00fcr m\u00f6glich gehalten. Aber sobald ich vor dem Tor war, war es f\u00fcr mich einfach \u00fcberhaupt keine Frage, dass ich den Ball reinmache. Und es hat geklappt.&#8220; Es hat geklappt, in der Tat. Nach zwei schw\u00e4cheren Auftritten gab es nun einen glanzvollen Auftritt mit der Belohnung Viertelfinale gegen Gr\u00fcnland. Machen wir 1812 vergessen und revanchieren wir uns!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Glanzloser Sieg gegen S\u00fcdland l\u00e4sst T\u00fcr f\u00fcrs Viertelfinale offen<\/strong><\/p>\n<p>Im so wichtigen zweiten Gruppenspiel bei der Titanienmeisterschaft hat die meadowhousische Mannschaft am Samstagabend einen glanzlosen 1:0-Sieg \u00fcber Au\u00dfenseiter S\u00fcdland gefeiert. Das Tor des Abends erzielte Mirco Magiaro bereits nach acht Minuten. Damit ist die T\u00fcr f\u00fcr das Viertelfinale am kommenden Mittwoch zwar weiter offen f\u00fcr das meadowhousische Team, jedoch sind sie durch den unerwartet knappen Sieg noch auf Sch\u00fctzenhilfe von Whale am letzten Spieltag angewiesen.<\/p>\n<p>Nationalcoach Dagobert Georgie w\u00fcrfelte die Startformation vom verkorksten Auftaktspiel gegen Whale vergangenen Dienstag auf drei Positionen durch. F\u00fcr den gl\u00fccklosen Konrad Exkolber r\u00fcckte Friedrich Fasan neben Magiaro in die Sturmspitze, Fledermaus musste f\u00fcr Adler weichen, der auf die Zehnerposition r\u00fcckte und Edgar Jatow kam f\u00fcr den gegen Whale unauff\u00e4lligen Oliver van Doihmel. Gegen die kampfstarken und mutigen S\u00fcdl\u00e4nder erwartete man ein sehr k\u00f6rperbetontes, laufintensives Spiel mit wenig L\u00fccken zum Kombinieren. S\u00fcdland, die zum Auftakt \u00fcberraschend Charymoyebso bezwungen hatten, warteten mit einer Dreier- respektive F\u00fcnferkette bei meadowhousischem Ballbesitz und einer &#8222;Nichts-zu-verlieren-Mentalit\u00e4t&#8220;. Und der Druck lag aufseiten des meadowhousischen Teams. Eine Niederlage h\u00e4tte das Aus bedeutet.<\/p>\n<p>Der Start verlief jedoch optimal. Schon nach acht Minuten hatte die Georgie-Elf das s\u00fcdl\u00e4ndische Bollwerk zum ersten Mal \u00fcberwunden. Mit Tempo ging das Spiel \u00fcber die rechte Seite, wo B\u00e4umer und Jatow einen sch\u00f6nen Doppelpass spielten und Jatow S\u00fcdlands Linksverteidiger Colgaro alt aussehen lie\u00df. Mit Schnitt brachte er die Flanke ins Zentrum, wo am ersten Pfosten Fasan geschickt mit dem Hinterkopf auf den durchgelaufenen Magiaro verl\u00e4ngerte, der ebenfalls per Kopf aus sechs Metern keine Probleme hatte, den Ball ins s\u00fcdl\u00e4ndische Tor zu k\u00f6pfen. 1:0 fr\u00fch in der Partie, ein Start nach Ma\u00df. Und dar\u00fcber hinaus noch genug Zeit, das Torverh\u00e4ltnis aufzubessern, sodass man es am letzten Spieltag in der eigenen Hand hatte. Die Anfangsphase war Meadowhouse dr\u00fcckend \u00fcberlegen, S\u00fcdland kam kaum aus der eigenen H\u00e4lfte heraus. Nur wenige Augenblicke nach dem 1:0 hatte der \u00fcberall zu findende Magiaro die Chance auf den Doppelpack, scheiterte mit seinem Abschluss aber an einer starken Parade von S\u00fcdlands Keeper Holgi (10.). Georgie trieb seine Mannschaft weiter nach vorne, denn auch er sah, dass S\u00fcdland den Auftakt in diese Partie komplett verschlafen hatte. Nach einem Freisto\u00df von Auge von der linken Grundlinie trat Kreuzotter aus aussichtsreicher Position \u00fcber den Ball (13.) und wenig sp\u00e4ter klang der Jubel \u00fcber das vermeintliche 2:0 von Fasan relativ schnell wieder ab, da die Fahne oben war. Beim Steckpass von Adler hatte Fasan tats\u00e4chlich mit dem rechten Fu\u00df im Abseits gestanden, der Treffer z\u00e4hlte also zurecht nicht (16.). Dann jedoch lie\u00df sich Meadowhouse etwas fallen, presste nicht mehr so fr\u00fch in der gegnerischen H\u00e4lfte und lie\u00dfen es auch bei den Gegenst\u00f6\u00dfen nun etwas ruhiger angehen. S\u00fcdland konnte sich ein wenig aus der Umklammerung befreien und traute sich nun auch ab und an mal tief in die meadowhousische Spielh\u00e4lfte. Eine messerscharfe Flanke von Butcir lenkte Reh nur mit M\u00fche \u00fcber die Latte (27.) und einen abgef\u00e4lschten Distanzschuss von Helemia kl\u00e4rte der Legion\u00e4r von Olympic Werabino im Nachfassen (31.). Meadowhouse zeigte jetzt nicht mehr den Willen und die Entschlossenheit der ersten knapp 20 Minuten und kam in dieser Phase nur noch zu Halbchancen durch Fasan (32.) und durch Adler (37.), die jedoch nicht unbedingt den Atem stocken lie\u00dfen. S\u00fcdland festigte sich zudem in der Defensivarbeit und schaltete schneller um als noch in der Anfangsphase, sodass Jatow und Kreuzotter auf ihren Au\u00dfenbahnen bis zur Pause abgemeldet blieben. Kurz vor dem Wechsel flammte dann jedoch noch einmal Gefahr auf, als es Magiaro auf eigene Faust mit vier Gegenspielern aufnahm, sich in weltklasse Manier durchtankte und den Ball links im Strafraum dann nur knapp am langen Pfosten vorbei setzte (43.). Mit einem zufriedenstellenden Zwischenstand und einer noch nicht ganz zufriedenstellenden Leistung ging es in die Pause.<\/p>\n<p>Georgie verzichtete wie auch schon gegen Whale auf Halbzeitwechsel und schickte das Team unver\u00e4ndert aufs Feld. \u00c4hnlich wie im ersten Durchgang dr\u00fcckte Meadowhouse jetzt wieder aufs Gaspedal und versuchte, fr\u00fch im zweiten Abschnitt f\u00fcr klare Verh\u00e4ltnisse zu sorgen. Doch diesmal verteidigte das leidenschaftliche S\u00fcdland, das bereits im ersten Durchgang drei gelbe Karten erhalten hatte &#8211; Meadowhouse nicht eine &#8211; jetzt besser und zwang die meadowhousische Mannschaft oft dazu, durch die Mitte zu spielen, oder es mit hohen B\u00e4llen zu versuchen, die im Zentrum von den beiden hochgewachsenen Innenverteidigern dos Carlos und Mingao leicht weggek\u00f6pft werden konnten. Durch die Mitte war es oft zu eng f\u00fcr vern\u00fcnftige Kombinationen, sodass die ersten beiden Chancen durch Distanzsch\u00fcsse entstanden. Kapit\u00e4n Auge zwang den wachsamen Holgi zu einer Flugeinlage (51.) und Adlers Schlenzer Richtung Winkel strich knapp \u00fcber das angepeilte Ziel (53.). Meadowhouse war jetzt jedoch wieder klar Herr im Haus und lie\u00df S\u00fcdland nicht zu Kontern kommen, da Auge und die aufger\u00fcckten Innenverteidiger Maik\u00e4fer und F\u00fcrchte-Knallus die B\u00e4lle oft clever wieder abfingen und sich durch ein gutes Zweikampfverhalten auszeichnen konnten. Einmal tat sich auch vorne die L\u00fccke auf, doch Fluchs Querpass auf Fasan war einen Tick zu weit nach hinten gespielt und Fasan bekam den Fu\u00df nicht mehr ausreichend an den Ball (57.). Meadowhouse zeigte sich oft zu uninspiriert gegen die jetzt wie erwartet sehr kompakte Defensive des Au\u00dfenseiters, mit dem sie auch schon Charymoyebso vor gro\u00dfe Probleme gestellt hatten. Zudem wusste S\u00fcdland nat\u00fcrlich auch, dass ein 0:1 aus ihrer Sicht immer noch reichen w\u00fcrde, um vor Meadowhouse aufgrund des Torverh\u00e4ltnisses in der Tabelle zu stehen und dass sie es so gegen Whale aus eigener Kraft schaffen k\u00f6nnen, ins Viertelfinale einzuziehen, statt unserer meadowhousischen Elf. So spielte S\u00fcdland weiter abwartend und Georgie nahm mit Cavenza f\u00fcr Fluch den ersten, allerdings verletzungsbedingten Wechsel vor (67.). Fluch war zuvor ohne Fremdeinwirkung im Rasen umgeknickt und humpelte vom Platz. Erste Diagnose B\u00e4nderdehnung, er f\u00e4llt f\u00fcr das Spiel gegen Charymoyebso zu 99 Prozent aus. Cavenza sorgte noch einmal f\u00fcr frischen Schwung auf der linken Seite, er nahm auch eine offensivere Rolle ein als noch Heinrich Fluch zuvor. Kurz darauf war er jedoch defensiv gefragt, als Helemia enteilt war, Cavenza ihn jedoch trotz seines fortgeschrittenen Alters noch einholte und routiniert zur Ecke kl\u00e4ren konnte. Meadowhouse war der Wille anzumerken, das Ergebnis noch in die H\u00f6he zu schrauben, jedoch fehlte es ihnen vorne ein ums andere Mal am entscheidenden Pass, auch Spielmacher Auge wurde seiner Rolle in der Phase nicht gerecht. Oft brachten Standards wirkliche Torgefahr. F\u00fcrchte-Knallus setzte einen Kopfball nach einer Ecke zu hoch an (74.). Mittlerweile hatten die S\u00fcdl\u00e4nder sieben gelbe Karten gesammelt, Meadowhouse&#8216; einzige Verwarnung war eine zu laute Beschwerde von Kurt Kreuzotter an Schiedsrichter Mulnas aus Umgor gerichtet. In der Schlussphase brachte Georgie f\u00fcr den mittlerweile m\u00fcde gelaufenen Magiaro Sebastian Stieglitz ins Spiel (80.) um etwas mehr Quirligkeit in die Offensive zu bringen. Stieglitz blieb daf\u00fcr nicht viel Zeit und auch S\u00fcdland muckte noch einmal auf, jedoch stand an diesem Abend die meadowhousische Abwehr sehr sicher und auch Reh war trotz langer Besch\u00e4ftigungslosigkeit gegen einen angesetzten Heber von Gobien wachsam (85.). Das absolute Risiko ging Meadowhouse am Ende auch nicht mehr, da ein Konter gen\u00fcgt h\u00e4tte, um eine schier aussichtslose Position vor dem kommenden Mittwoch zu kreieren. So wechselte Georgie kurz vor dem Ende ein drittes Mal und brachte Lobenau f\u00fcr Kreuzotter auf der linken Seite (89.). Wenig sp\u00e4ter stand der Endstand fest. Meadowhouse 1, S\u00fcdland 0. Ein Resultat, das schwer einzuordnen ist.<\/p>\n<p>Meadowhouse ist dadurch zwar immerhin von Platz 4 auf 3 in der Tabelle gesprungen, verweilt aber dennoch auf einem Platz, der nicht zur Teilnahme am Viertelfinale reichen w\u00fcrde. So m\u00fcssen Mittwoch zwei Sachen zustande kommen. Meadowhouse muss gegen Charymoyebso gewinnen und S\u00fcdland darf parallel Whale nicht besiegen oder Meadowhouse spielt unentschieden und S\u00fcdland verliert. Bei einem Sieg S\u00fcdlands m\u00fcsste Meadowhouse mit zwei Toren Unterschied mehr gewinnen als die Mannschaft des Eilands im s\u00fcdtitanischen Ozean. Einer solchen Situation wollte man unbedingt aus dem Wege gehen, nun hat man sie heraufbeschworen.<\/p>\n<p>&#8222;Man kann heute sagen, dass wir besser gespielt haben als gegen Whale, aber immer noch nicht so, wie wir uns das vorstellen&#8220;, gab Dagobert Georgie unumwunden zu. &#8222;Wir haben uns nach dem Whale-Spiel zusammengesetzt und unsere Fehler klar angesprochen und die Sinne gesch\u00e4rft. Der Sieg ist nat\u00fcrlich positiv, jedoch wollten wir nat\u00fcrlich h\u00f6her als 1:0 gewinnen, um das Weiterkommen in der eigenen Hand zu haben.&#8220; Kapit\u00e4n Auge war entt\u00e4uscht, zeigte sich jedoch auch k\u00e4mpferisch: &#8222;Wir sind ein gutes Team, das haben wir schon mehrfach bei den WMs gezeigt. Klar war heute der Druck hoch und wir m\u00fcssen eben auch mal Spiele 1:0 gewinnen und hinten 90 Minuten sicher stehen. Das haben wir getan, jetzt gegen Charymoyebso nochmal so ne Defensivleistung und vorne ein bisschen mehr arbeiten, dann erreichen wir die n\u00e4chste Runde.&#8220; FVM-Pr\u00e4sident Elch nahm kein Blatt vor den Mund, indem er sagte: &#8222;Wir haben heute den GAU vorerst abgewendet. Jedoch m\u00fcssen wir noch einen Schritt gehen, denn in dieser Gruppe auszuscheiden, w\u00e4re schon sehr entt\u00e4uschend.&#8220; Gleichzeitig betonte er jedoch auch den Druck, der auf der Mannschaft laste: &#8222;Seit den beiden Weltmeisterschaften sind die Erwartungen im In- und Ausland hochgeschossen. Wir haben eine junge Nationalmannschaft und die Strukturen sind noch l\u00e4ngst nicht so ausgereift wie in anderen Fu\u00dfballverb\u00e4nden. Das muss ich auch ganz klar hervorheben.&#8220; Ein GAU w\u00e4re ein Aus in einer Gruppe mit S\u00fcdland und Charymoyebso sicherlich. Eine Trainerfrage k\u00f6nnte dann auch relativ schnell in den Fokus r\u00fccken. Doch geht es gut, tr\u00e4fe Meadowhouse aller Wahrscheinlichkeit nach auf Gr\u00fcnland. Und mit denen haben wir ja noch eine Viertelfinal-Rechnung offen. Es gibt also etwas Gro\u00dfes, f\u00fcr dass es sich zu k\u00e4mpfen lohnt!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>TM-Auftakt geht in die Hose &#8211; Meadowhouse unterliegt Whale verdient<\/strong><\/p>\n<p>So hatte man sich den Auftakt in die Titanienmeisterschaft sicherlich nicht vorgestellt. Gegen den wohl h\u00e4rtesten Gruppenkonkurrenten Whale unterlag die meadowhousische Nationalmannschaft am Dienstagabend mit 1:3. Dabei spielte die Elf von Reichstrainer Dagobert Georgie nur eine Halbzeit lang gut mit. Jetzt m\u00fcssen die verbleibenden Spiele gegen S\u00fcdland und Charymoyebso gewonnen werden, damit man das Viertelfinale erreicht.<\/p>\n<p>Gleich vier Deb\u00fctanten standen in der Startelf in San Michel. Heinrich Fluch, Theodor Fledermaus, Kurt Kreuzotter und Konrad Exkolber feierten ihr Pflichtspieldeb\u00fct in einem L\u00e4nderspiel von der ersten Sekunde an. Rainer Reh erhielt im Tor erwartungsgem\u00e4\u00df den Vorzug vor Isaak Igel und Timo Rothenberg, die Viererkette bestand neben Linksverteidiger Fluch aus drei erfahrenen Mannen. B\u00e4umer, F\u00fcrchte-Knallus und Maik\u00e4fer, der in seinen jungen Jahren bereits zu einer echten Gr\u00f6\u00dfe herangereift ist, bildeten die Abwehrreihe. \u00dcberraschend bot Georgie dann eine Doppelsechs auf, wo Auge als der taktgebende offensive Part und Fledermaus als defensiver Abr\u00e4umer vor der Abwehr agierten. Rechts im Mittelfeld startete Oliver van Doihmel, links Kurt Kreuzotter in seinem ersten Pflichtl\u00e4nderspiel von Beginn an. Im Sturm standen Mirco Magiaro und Konrad Exkolber, der Torsch\u00fctzenk\u00f6nig der Koenigsliga und der drittbeste Torsch\u00fctze der WHAT-Liga. Magiaro lie\u00df sich immer wieder fallen und spielte teilweise als Zehner, w\u00e4hrend Exkolber als klassischer Neuner agierte. Damit wollte man einerseits die starke whalsche Offensive und deren breit gef\u00e4chertes Mittelfeld entsch\u00e4rfen, und andererseits die Oberhand \u00fcber die whalsche Defensive gewinnen. Beides gelang nur in wenigen Phasen des Spiels.<\/p>\n<p>Der Beginn des Spiels war zun\u00e4chst gezeichnet vom sogenannten &#8222;Zeichen setzen&#8220;. Wenige Sekunden nach dem Anpfiff rammte van de Berl Kreuzotter an der Seitenauslinie, worauf die meadowhousische Bank wutentbrannt aufsprang und sich erst langsam wieder beruhigte. Schiedsrichter Putka aus Magabienien z\u00fcckte nach knapp zwei Minuten schon Gelb f\u00fcr van de Berl, es war damit die schnellste gelbe Karte des bisherigen Turniers. Doch auch die meadowhousische Elf kam mit k\u00f6rperlicher Wucht ins Spiel. Nach zehn Minuten waren die Whaler emp\u00f6rt, dass Auge f\u00fcr ein durchaus gelbw\u00fcrdiges Foul an Compass nicht den gelben Karton sah. Dennoch beruhigte sich das Geschehen mit der Mehrzahl an guten Spielz\u00fcgen. Whale hatte die erste Chance des Spiels nach rund acht Minuten, doch Anyags Schuss konnte Reh souver\u00e4n wegfausten. Doch auch unser Team kam gut in die Partie und hatte nur wenige Minuten sp\u00e4ter seine erste Gelegenheit. Eine gut getimte Flanke von Kreuzotter k\u00f6pfte Exkolber jedoch mit zu wenig Druck aufs Tor und Whales Keeper Buckelberg hatte wenig Probleme (12.). Nur f\u00fcnf Minuten sp\u00e4ter sollte es dann jedoch rappeln. Meadowhouse ging durch Mirco Magiaro in F\u00fchrung und sorgte bei den rund 20 000 meadowhousischen Fans in San Michel f\u00fcr Jubelst\u00fcrme. Dabei steckte van Doihmel gl\u00e4nzend auf den aufger\u00fcckten B\u00e4umer durch, der den Ball von der Grundlinie aus flach in den R\u00fcckraum spielte, wo Magiaro den Ball kompromisslos gegen die Laufrichtung von Buckelberg ins rechte untere Eck platzierte (18.). Ein Auftakt nach Ma\u00df. Soweit jedenfalls.<\/p>\n<p>Denn mit dem meadowhousischen F\u00fchrungstreffer, der schon die Ersten zum Tr\u00e4umen einer makellosen Gruppenphase anregte, kam Whale st\u00e4rker ins Spiel. Compass zog einen direkten Freisto\u00df nur knapp \u00fcber das Tor von Rainer Reh (23.) und Eichenstadts Work trat im Sechzehner v\u00f6llig freistehend \u00fcber den Ball. Maik\u00e4fer hatte ihn vorher aus den Augen verloren (27.). Georgie beobachtete jetzt mit zunehmender Sorge das Spielgeschehen, bei dem Meadowhouse jetzt nur noch selten gef\u00e4hrlich nach vorne kam. Dennoch lie\u00dfen sich vor allem die Au\u00dfenverteidiger immer wieder nach vorne fallen, was Whale oft viel Platz auf den Au\u00dfenbahnen gab. Und so fiel dann schlie\u00dflich auch der Ausgleich. Ein \u00e4hnlicher Spielzug, den Meadowhouse vorher beim F\u00fchrungstreffer ausspielte. Walos spielte den Ball diagonal auf die linke Au\u00dfenbahn, wo sich der zuvor starke Vorbereiter B\u00e4umer von van de Berl absch\u00fctteln lie\u00df. Van de Berl brachte den Ball ins Zentrum, wo Kankra aus n\u00e4chster N\u00e4he aufs Tor k\u00f6pfte, Reh jedoch parierte mit einem Reflex \u00fcberragend. Den Nachschuss versenkte dann allerdings Spielmacher Compass im verwaisten linken Eck zum 1:1-Ausgleich (35.). Whale lie\u00df sich nach der Belohnung ihres Aufwands wieder etwas fallen, was dann Meadowhouse wieder besser ins Spiel brachte. Einen brachialen Gewaltschuss von Auge musste Buckelberg in h\u00f6chster Not \u00fcber die Latte lenken, die anschlie\u00dfende Ecke k\u00f6pfte der aufger\u00fcckte Maik\u00e4fer knapp vorbei (39.). Die Georgie-Elf dr\u00fcckte nun auf die erneute F\u00fchrung, erstaunlich, da das Spiel nach dem 1:0 nur noch in die andere Richtung gelaufen war. Doch auch Torsch\u00fctze Magiaro konnte den Spielstand vor der Pause nicht mehr korrigieren, sein Abschluss von der Strafraumgrenze lenkte der starke Buckelberg links um den Torpfosten (44.). So ging es mit 1:1 in die Kabine, in einem Spiel, was mehrmals hin und her wogte und insgesamt ausgeglichen war.<\/p>\n<p>Ohne Wechsel auf beiden Seiten ging es dann in die zweite Halbzeit. Dort \u00fcbernahm Whale relativ z\u00fcgig die Kontrolle. Mehr Ballbesitz, sicheres Passspiel und zielgerichtetes Offensivspiel standen jetzt bei Whale auf der Tagesordnung. Und Chancen auch. Nur vier Minuten nach der Pause hatte Kankra die F\u00fchrung auf dem Fu\u00df, doch er traf im Duell mit Rainer Reh den Ball nicht voll und Reh bekam die Fu\u00dfspitze noch dran (49.). Doch wenig sp\u00e4ter musste er dann ein zweites Mal hinter sich greifen, Whale drehte das Spiel. S\u00f6ren Anyag spielte einen klugen Doppelpass mit Walhausner und drang links in den Strafraum ein, wo er dann den Ball mit dem schw\u00e4cheren rechten Fu\u00df stark in die lange Ecke schlenzte (53.). Georgie versuchte, das Team von au\u00dfen wachzur\u00fctteln, wechselte wenig sp\u00e4ter dann jedoch zum ersten Mal und brachte Jatow f\u00fcr den nach dem 1:0 abgemeldeten van Doihmel (59.). Doch wirklich besser wurde es auch nicht. Whale dominierte das Spiel und den Ball und brachte sich in dieser Phase nur selbst in Gefahr. Walos spielte den Ball direkt in die F\u00fc\u00dfe von Auge, der schnell auf Exkolber durchsteckte, der jedoch wurde im letzten Moment von Blau noch abgeblockt (63.). Auf der Gegenseite rettete F\u00fcrchte-Knallus in letzter Sekunde vor dem einschussbereiten Work (66.). Drei Minuten sp\u00e4ter schlug dann die Stunde von Whales Nationaltrainer Theo. Er wechselte vor einem Freisto\u00df Kankra aus und brachte Wahlke ins Spiel. Dieser sorgte dann beim anschlie\u00dfenden Freisto\u00df mit seinem ersten Ballkontakt f\u00fcr das 3:1 (69.). Die Flanke von Compass hatte der altgediente Mann vom NFC Nordostoberlingen ohne jegliche Bedr\u00e4ngnis eingek\u00f6pft. Anschlie\u00dfend wechselte Georgie das zweite Mal und brachte Aaron Adler f\u00fcr Theodor Fledermaus (72.). Damit l\u00f6ste er die Doppelsechs auf und schob Magiaro nun endg\u00fcltig auf die Neunerposition. Wenn jetzt noch was gehen sollte, dann musste man nun sein Heil in der Offensive suchen. Whale lie\u00df sich jetzt auch fallen und gab der meadowhousischen Mannschaft wieder etwas mehr Luft und Freiraum. Doch wirklich zur Entfaltung kam die Elf jetzt nicht mehr. Lediglich der Tausendsassa Magiaro kam hin und wieder zu Abschl\u00fcssen, wurde aber oft auch gut gedeckt oder im entscheidenden Moment geblockt. So wechselte Georgie dann ein letztes Mal und brachte mit FLM-Torsch\u00fctzenk\u00f6nig Sebastian Stieglitz f\u00fcr Konrad Exkolber den n\u00e4chsten Deb\u00fctanten (84.). Und eine gro\u00dfe Chance hatte der Mann des TSV Wiesen-Zentrum. Eine flache Hereingabe von Jatow wurde von Blau ungl\u00fccklich zur Bogenlampe abgef\u00e4lscht, Buckelberg kam gegen Stieglitz zu sp\u00e4t und der Kopfball Stieglitz&#8216; landete an der Querlatte (88.). Doch letzten Endes blieb es nach einer mehr als entt\u00e4uschenden zweiten H\u00e4lfte beim verdienten 1:3 aus meadowhousischer Sicht. Der Auftakt ging in die Hose.<\/p>\n<p>&#8222;Das war gerade in der zweiten Halbzeit absolut schwach, das muss man so klar sagen. Wir hatten \u00fcberhaupt keinen Zugriff, sind gar nicht in die Zweik\u00e4mpfe gekommen und haben uns unter Wert geschlagen&#8220;, gab Dagobert Georgie zu. &#8222;Wir m\u00fcssen uns klar steigern, wenn wir weiterkommen wollen. In den kommenden Spielen gegen Charymoyebso und S\u00fcdland m\u00fcssen wir eine Schippe drauflegen.&#8220; Auch Kapit\u00e4n Auge war entt\u00e4uscht: &#8222;Im ersten Durchgang haben wir noch ganz passabel gespielt, hatten unsere guten Phasen und Chancen, obwohl wir auch da schon unsere Probleme hatten. In der zweiten Halbzeit war es dann gar nichts mehr von uns.&#8220; Und er schob hinterher: &#8222;Wir treten uns jetzt gegenseitig in den Arsch und dann zeigen wir in vier Tagen, was wir draufhaben.&#8220; Dass der Gruppensieg jetzt vermutlich in unerreichbare Ferne ger\u00fcckt ist, st\u00f6rt Auge wenig: &#8222;Wir wollen weiterkommen. Punkt, Aus. Also restliche Spiele gewinnen und dann k\u00f6nnen wir weiterreden.&#8220; Rainer Reh sah keinen Anlass zur Panik: &#8222;Wir haben gegen den st\u00e4rksten Gruppengegner verloren und haben noch zwei Spiele, bei denen wir klar die bessere Mannschaft sind. So m\u00fcssen wir auch auftreten und mit breiter Brust das Ruder rumrei\u00dfen.&#8220; Sicherlich war der Auftakt am Dienstagabend ein Griff ins Klo. Jedoch besteht tats\u00e4chlich noch kein Anlass zur Panik. Zwei Siege gegen die machbaren Gegner S\u00fcdland und Charymoyebso und dann ist das Minimalziel Viertelfinale doch noch geschafft. Aber eine deutliche Leistungssteigerung wird es schon geben m\u00fcssen. Sonst droht doch noch ein Fiasko.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>El Grande feiert Happy End in Palar, Eichenstadt unterliegt im Elfmeterschie\u00dfen, Salenavo l\u00e4sst Vinnycjae keine Chance<\/strong><\/p>\n<p>Was war das doch f\u00fcr ein herrliches Wochenende! Fu\u00dfball \u00fcber Fu\u00dfball, drei Endspiele in den internationalen Wettbewerben am Freitag, Samstag und am Sonntag. Und zwei der drei mit meadowhousischer Beteiligung, wobei in einem Spiel der meadowhousische Landesvertreter triumphierte. Am Freitag jubelte der El Grande FC im Finale der World League gegen die favorisierten Whaler aus Werabino im Elfmeterschie\u00dfen mit 5:4 und brachte damit den ersten internationalen Vereinstitel \u00fcberhaupt nach Meadowhouse. Der Jubel kannte nach der zuvor verpassten Meisterschaft und dem verlorenen FVM-Pokalfinale keine Grenzen mehr. In Palar machten die Fans die Nacht zum Tag. Tags darauf ging es f\u00fcr den FC Eichenstadt 05 im Finale des Premiere Cups der Pokalsieger um einen Sieg f\u00fcr die Geschichtsb\u00fccher. Dieser blieb ihnen jedoch verwehrt. Im Gegensatz zum Spiel in Palar setzte sich im Elfmeterschie\u00dfen diesmal nicht das meadowhousische Team durch. Der 1.FC Schneestadt aus Mittelland gewann mit 5:4 im Nervenkrieg gegen den FCE 05. Am Sonntagabend dann gewann im Finale des Premiere Cups der Ligameister Inter Salenavo mehr als deutlich mit 4:0 gegen chancenloser Vinnycjaeaner und sicherten sich damit den ersten internationalen Titel seit dem Gewinn der World League 1793.<\/p>\n<p>Krasser Au\u00dfenseiter w\u00e4re vielleicht eine \u00dcbertreibung gewesen, aber dass Olympic Werabino der Favorit in diesem Finale sein w\u00fcrde, war allen klar. Zu gro\u00df war die Dominanz Olympics in der WHAT-Liga, in der sie die Rivalen Theoflorencio, Canterville und Ranjos meilenweit hinter sich lie\u00dfen. Auch international war Werabino bisher von keinem zu bezwingen gewesen, Entenhausen, Wiesen-Zentrum, Sichtburgh, sie alle versuchten ihr Gl\u00fcck und scheiterten am Ende an der \u00dcbermacht Werabinos. Nun kam als Finalgegner auch noch ausgerechnet El Grande, die in den letzten Wochen alles verspielt hatten, was es zu verspielen gab, von der vor dem letzten Spieltag sicher geglaubten Meisterschaft bis zum nicht weniger fest eingeplanten Pokalsieg, der gegen Wiesen-Zentrum mit einer Niederlage im Elfmeterschie\u00dfen endete. Ausgerechnet die sollten jetzt Werabino bezwingen? Was sich vor dem Spiel als \u00e4u\u00dferst unwahrscheinliches Szenario anh\u00f6rte, trat am Ende tats\u00e4chlich ein. Weil El Grande alle vorhandenen Restkr\u00e4fte und die Restmoral mobilisierte, um mit dem Mute der Verzweiflung am Ende doch noch die Nase vorne zu haben. Dass dabei auch eine geh\u00f6rige Portion Gl\u00fcck eine Rolle spielte, war allen Beteiligten nach dem Spiel zwar bewusst, dennoch herzlich egal. In den 90 regul\u00e4ren Spielminuten gestaltete sich die erwartete Einbahnstra\u00dfe in Richtung El Grander Tor als ausgeglichenes Spiel, wenn auch mit spielerischem \u00dcbergewicht der Whaler. Chancen blieben in einem Spiel, in dem sich beide Defensivreihen heraustaten, zun\u00e4chst Mangelware. Die erste echte Torm\u00f6glichkeit hatte Werabinos Kapit\u00e4n Compass, doch Wladoszczik parierte den abgef\u00e4lschten Schuss stark (22.). Anschlie\u00dfend erspielte sich Olympic ein \u00dcbergewicht, doch El Grande verstand es, Abschl\u00fcsse im Strafraum quasi nicht zuzulassen. Dazu verlegte man sich auf schnelles Kontern, womit der Favorit nicht unbedingt gerechnet hatte und dort ein ums andere Mal verwundbar wirkte. So schickte nach einer halben Stunde Meriano St\u00fcrmer Valdin auf die Reise, der erst im Laufduell mit Blau beim Abschluss behindert werden konnte und so etwas zu hoch zielte (31.). So hatte Werabino zur Pause zwar mehr Ballbesitz, kam jedoch nicht in gef\u00e4hrliche Abschlusssituationen, El Grande verlegte sich auf Konter, war dabei jedoch auch nur einmal wirklich zwingend gef\u00e4hrlich. So ging ein recht h\u00f6hepunktarmes Spiel mit 0:0 in die Kabine. Nach dem Wechsel spielte El Grande zun\u00e4chst aktiver mit, kam auch zu einigen Gelegenheiten, bei denen die Abwehrschw\u00e4che Werabinos offenbart wurde. Fesulo pr\u00fcfte Reh (55.), Meriano traf per Freisto\u00df nur den Au\u00dfenpfosten (59.) und Valdin scheiterte mit einem Kopfball an Olympic-Verteidiger Walbrecht (62.). Nach der Drangperiode El Grandes zu Beginn des zweiten Durchgangs war es ein Aufreger im eigenen Sechzehner, der das Spiel wieder in die andere Richtung kippen lie\u00df. Walos war nach einem grenzwertigen Ellbogeneinsatz von Milosic zu Fall gekommen, Schiedsrichter de Groot aus Drachonien lie\u00df jedoch weiterlaufen (65.). Dadurch witterte Werabino Morgenluft und \u00fcbernahm erneut die Kontrolle. Diesmal hatte El Grande mehr Gl\u00fcck, dass es weiterhin 0:0 hie\u00df, denn neben Walos per Flugkopfball (68.), Compass per Direktabnahme (71.) und Walmeyer mit einem zu Recht aberkannten Abseitstor (77.) h\u00e4tte Harmann den Ball kurz vor Schluss nach einer Flanke von Walhausner fast ins eigene Tor bugsiert (88.). So ging es &#8211; von niemandem erwartet &#8211; torlos in der Verl\u00e4ngerung.<\/p>\n<p>Dort waren dann beiden Mannschaften die Strapazen der abgelaufenen Saison anzumerken. Es trauten sich beide nicht, den entscheidenden Schritt nach vorne zu wagen. Lediglich Walos (99.) und Vercusz (109.) konnten h\u00fcben wie dr\u00fcben einmal f\u00fcr Gefahr sorgen. Ansonsten bestimmten viele Verletzungsunterbrechungen, Wechsel und Ballverluste die letzten 30 Minuten extra. So ging es ins Elfmeterschie\u00dfen. Und bereits das war angesichts der Geschehnisse in den Wochen zuvor, ein gro\u00dfer Verdienst des El Grande FC. Doch mit einem Elfmeterschie\u00dfen hatte man ja bereits im FVM-Pokalfinale schlechte Erfahrungen gemacht. Und auch gegen Werabino sah es zun\u00e4chst nicht gut aus. Direkt den ersten von Fesulo parierte die meadowhousische Nr. 1 Rainer Reh gekonnt. Werabino zeigte sich zu Anfang treffsicher und dann parierte Reh auch noch gegen Vercusz. Walmann verwandelte anschlie\u00dfend zum 3:1 und die Geschichte schien bereits erz\u00e4hlt. Danach hatten Walmeyer und Reeka beide die M\u00f6glichkeit, ihr Team zum lang ersehnten Titel zu schie\u00dfen. Doch zuerst traf Walmeyer den Pfosten, danach verwandelte McTwait und Wladoszczik hielt gegen Martin Reeka. Zwei Sch\u00fctzen hatten die Nerven einen Streich gespielt und die totgeglaubten El Grander lebten noch. Es ging die in die Verl\u00e4ngerung des Elfmeterschie\u00dfens. Als Milosic verschoss, hatte Kapit\u00e4n Compass erneut die Chance, Werabino zum Titel zu schie\u00dfen. Doch auch dem dritten m\u00f6glichen Werabinoer an diesem Abend versagte das Nervenkost\u00fcm. Ausgerechnet der Leader scheiterte am \u00fcberragenden Wladoszczik. Nachdem der in der Verl\u00e4ngerung eingewechselte Clarence Froschsee souver\u00e4n verwandelt hatte, schlug dann endg\u00fcltig die Stunde des Torh\u00fcters. Bertram Blau scheiterte an Wladoszczik, der zun\u00e4chst gar nicht wusste, wie ihm geschah, als seine Mitspieler und die Bank auf ihn zurannten. &#8222;Ich wusste nicht, dass wir damit gewonnen hatten&#8220;, gab der verdutzte Held des Abends sp\u00e4ter am Mikrofon zu. Es war wie eine Explosion der Gef\u00fchle. Die rund 25000 mitgereisten Fans im Palarer Hafenstadion z\u00fcndeten Feuerwerksk\u00f6rper und Raketen und erhellten den avasjanravschen Nachthimmel. Es war als habe man mit dem Fu\u00dfballgott doch noch seinen Frieden geschlossen. Dem Fu\u00dfballgott, der einen diese Saison bisher so hatte leiden lassen. Aus drei m\u00f6glichen Titeln war somit also doch noch immerhin einer geworden. Das Gl\u00fcck, was El Grande die ganze Zeit gefehlt hatte, war ihnen diesmal hold gewesen. Der erste internationale Titel, den eine meadowhousische Mannschaft holt, ist also die World League. Und die Mannschaft hei\u00dft El Grande FC. Nicht AC Phoenix Wiesenhausen. F\u00fcr jeden EFC-Fan vielleicht noch eine kleine Genugtuung. Und Rudolphus von Canterville holte seinen ersten internationalen Titel mit einer anderen Mannschaft als dem SC Schlo\u00df Canterville. Er hat den Verein nun endg\u00fcltig wieder nach oben gef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Das Finale am Tag darauf hatte f\u00fcr die meadowhousische Mannschaft leider kein happy end. Der FC Eichenstadt 05 unterlag in seinem allerersten internationalen Finale \u00fcberhaupt dem 1.FC Schneestadt im Elfmeterschie\u00dfen im Premiere Cup der Pokalsieger. Dabei musste der FCE lange Zeit einem R\u00fcckstand hinterherlaufen und in der Verl\u00e4ngerung sogar mit einem Mann weniger spielen. Zu Beginn des Spiels in Avanjas tasteten sich beide Teams zun\u00e4chst ab, ehe das Spiel mit einem Knalleffekt begann. Schneestadts Trikoel hatte den Ball im Aufbauspiel an McMerrey verloren, der sah, dass Torwart Bestco zu weit vor seinem Tor stand und von der Mittellinie einfach mal abzog. Der Ball landete auf dem Tordach (17.). Es w\u00e4re mit Sicherheit des Tor des Jahres geworden. Danach gestaltete sich ein ausgeglichenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Bestco parierte einen guten Kopfball von Work (20.), auf der anderen Seite verpasste Silverstone aus aussichtsreicher Position die F\u00fchrung f\u00fcr Schneestadt (26.). Nur wenige Minuten sp\u00e4ter sollte er es dann besser machen. Regev brachte eine Ecke ins Zentrum, wo B\u00e9rima mit dem Hinterkopf an den zweiten Pfosten auf Silverstone verl\u00e4ngerte, der aus kurzer Distanz den Ball nur noch \u00fcber die Linie dr\u00fccken musste (34.). Eichenstadt war vom R\u00fcckstand jedoch nur kurz geschockt, fast mit dem Pausenpfiff hatte Jatow den Ausgleich auf dem Fu\u00df, traf den Ball jedoch nicht richtig (45.). Nach Wiederanpfiff hatte zun\u00e4chst Schneestadt das Heft des Handelns in der Hand. Beeck, Regev und erneut der starke Silverstone erspielten sich Gelegenheiten, das 2:0 zu erzielen, zielten jedoch entweder zu ungenau oder scheiterten an Eichenstadts Torh\u00fcter Vogt. Rund 20 Minuten vor dem Ende \u00fcbernahm dann Eichenstadt wieder die Kontrolle \u00fcber das Spiel und dr\u00e4ngte bis in die Schlussphase Schneestadt immer weiter in deren eigene H\u00e4lfte. Rund zehn Minuten vor dem Ende gab es dann kaum noch Entlastung f\u00fcr die Mittell\u00e4nder, doch trotz zahlreicher guter Chancen f\u00fcr Eichenstadt wie zum Beispiel durch Work (75., 81.) oder Hallmann (83.) wollte der erhoffte Ausgleich einfach nicht fallen. Bis ein Joker stach. Emil Fuchsauer, nur etwa acht Minuten zuvor f\u00fcr den unauff\u00e4lligen Karliakov gekommen, machte f\u00fcnf Minuten vor dem regul\u00e4ren Ende den Ausgleich. Jatow brachte eine flache Hereingabe von rechts, wo zun\u00e4chst McMerrey vorbeirutschte, am zweiten Pfosten gr\u00e4tschte Fuchsauer den Ball jedoch zum umjubelten Ausgleich ins Tor. Doch lange w\u00e4hrte der Jubel nicht. Nur drei Minuten sp\u00e4ter flog der bereits vorverwarnte McMerrey vom Feld. Zu Unrecht, denn McMerrey hatte bei seiner Gr\u00e4tsche gegen Trikoel zuerst den Ball und dann erst seinen Gegner getroffen. Die Eichenst\u00e4dter waren au\u00dfer sich vor Wut, doch Schiedsrichter Thompson aus Miwan blieb bei seiner Entscheidung. Weng sp\u00e4ter war dann die regul\u00e4re Spielzeit vor\u00fcber und auch diese Finale hatte nach 90 Minuten keinen Sieger gefunden. Auch nicht nach 120 Minuten.<\/p>\n<p>Die Extrazeit des Finals des Premiere Cups der Pokalsieger bot jedoch weitaus mehr, als die des World-League-Finals. Schneestadt dr\u00fcckte in \u00dcberzahl jetzt auf den Siegtreffer, doch Eichenstadt warf sich mit aller Macht dagegen. Unter Aufgebot der letzten Kr\u00e4fte gelang es dem FCE dann tats\u00e4chlich das Elfmeterschie\u00dfen zu erreichen, trotz der zahlreichen guten Chancen f\u00fcr den FCS. Der sehr agile Beeck hatte gleich dreimal das 2:1 auf dem Fu\u00df, scheiterte jedoch zweimal am \u00fcberragenden Vogt oder an sich selbst. Auch Silverstone und der eingewechselte Walgrov hatten Gelegenheiten, doch Eichenstadt warf sich mit Mann und Maus dazwischen. So war auf Eichenst\u00e4dter Seite jeder erleichtert, als es ins Elferschie\u00dfen ging, bei Schneestadt \u00e4rgerte man sich \u00fcber die verpassten Gelegenheiten. Am Ende sollten von zehn Sch\u00fctzen neun verwandeln. Und James Carter-Brendge trat als erstes an und vergab. Sein Schuss ging rechts am Tor vorbei. Anschlie\u00dfend gab sich keiner mehr die Bl\u00f6\u00dfe. Schneestadt verwandelte alle seine f\u00fcnf Elfmeter, Eichenstadt traf immerhin noch vier Mal, doch als Volkan Tummen den entscheidenden Elfmeter f\u00fcr Schneestadt versenkte, war die Niederlage dann doch noch eingetreten. Mit Z\u00e4hnen und Klauen hatte man sich gegen das schier unvermeidliche gewehrt, am Ende jubelte trotzdem der 1.FC Schneestadt. Eine extrem bittere Pleite f\u00fcr Eichenstadt, jedoch eine, an der man wachsen wird. Im Elfmeterschie\u00dfen war der Druck schlie\u00dflich zu stark f\u00fcr die Spieler des FCE. Somit blieb der meadowhousische Doppelschlag auf internationaler Ebene aus. F\u00fcr den 1.FC Schneestadt war es wie f\u00fcr El Grande der erste internationale Titel.<\/p>\n<p>Am Sonntagabend dann stand noch das Finale des Premiere Cups der Ligameister an. Der einzige meadowhousische Vertreter AC Phoenix Wiesenhausen war dort im Achtelfinale gegen Kapstadt ausgeschieden, somit war es ein Finale ohne meadowhousische Beteiligung. Es standen sich Inter Salenavo und der SF Vinnycjae gegen\u00fcber. Es wurde ein ganz anderes Finale als die beiden zuvor. Inter brach seinen Finalfluch von zuletzt drei Finalniederlagen in Folge und fegte \u00fcber den Premiere-Cup-Rekordsieger SF Vinnycjae mit sage und schreibe 4:0 hinweg. Einen solch hohen Erfolg hatte es im Premiere Cup bisher erst zweimal gegeben. 1817 besiegte St. Gravenhage Johannesburgh mit 4:0 und vier Jahre zuvor hie\u00df es gegen Sichtburgh gar 5:0. Und in den ersten Minuten brach ein wahrer Hurrikan \u00fcber den SFV hinweg. Nach zweieinhalb Minuten hatte Drugi Inter durch einen platzierten Weitschuss bereits in F\u00fchrung gebracht, quasi direkt nach Wiederansto\u00df rollte der n\u00e4chste Inter-Express \u00fcber die Mittell\u00e4nder. F\u00fcnf Minuten waren auf der Uhr, als Antonio de Revo per Kopfball auf 2:0 stellte. So fr\u00fch hatte nie eine Mannschaft in einem internationalen Finale 2:0 gef\u00fchrt. Und der n\u00e4chste Rekord wartete schon. Elf Minuten waren gerade einmal gespielt, als de Revo gegen v\u00f6llig \u00fcberforderte Vinnycjaeaner auf 3:0 erh\u00f6hte und dabei die Abwehr des SF l\u00e4cherlich machte, als er drei Mann im Vorbeigehen liegen lie\u00df. Vinnycjae zeigte sich v\u00f6llig neben der Spur und Inter spielte seine ganze Klasse aus, die w\u00e4hrend des Turniers immer mal wieder aufblitzte. Diesmal blitzte sie im genau richtigen Moment auf. Das Spiel war damit im Grunde bereits entschieden. Inter verwaltete den Vorsprung bis zur Pause und konnte nach Belieben das Tempo anziehen und wieder zur\u00fcckfahren. Vinnycjae war zun\u00e4chst um Beruhigung des Geschehens bem\u00fcht, um sich dann langsam auch nach vorne zu wagen, jedoch war auch Salenavos Verteidigung auf der H\u00f6he und bereinigte eine brenzlige Situationen souver\u00e4n. Auch im zweiten Abschnitt \u00e4nderte sich am Bild des Geschehens wenig. Inter dominierte das Spiel, indem sie Vinnycjae das Feld \u00fcberlie\u00dfen und in den wichtigen Momenten immer einen Schritt schneller als ihre Gegner waren. So bissen sich Guido Ball und Co. die Z\u00e4hne an der vor Selbstvertrauten strotzenden Salenaver Mannschaft aus, die wiederum lie\u00dfen das entschiedene Spiel in der Schlussphase auspl\u00e4tschern. Doch einen hatten sie noch &#8222;in petto&#8220;. Eine Minute vor dem Ende startete Paul Semelle einen Alleingang durchs Mittelfeld, wurde von den teils demoralisierten Mittell\u00e4ndern nicht wirklich attackiert und zog dann trocken aus knapp \u00fcber 20 Metern ab und traf herrlich in den Winkel. Es war passend zum gesamtem Spiel. Inter gelang nahezu alles, Vinnycjae gar nichts. So jubelte Inter Salenavo mit Coach Danal Bzol \u00fcber den ersten internationalen Titel seit dem Gewinn der World League im Jahre 1793 und \u00fcber das Ende ihres Finalfluchs. Vinnycjae dagegen scheint langsam einen zu kreieren. Bis 1817 hatten sie jedes ihrer Finals gewonnen, 1818 folgte dann gegen Johannesburgh die erste Niederlage, nun bereits die zweite in Folge. Erstaunlich: Seit Weltstar Guido Ball da ist, haben sie international keinen Titel mehr gewonnen. N\u00e4chstes Jahr gibt es jedoch definitv einen neuen Anlauf.<\/p>\n<p>Aus meadowhousischer Sicht hat sich die Reform der internationalen Vereinswettbewerbe vollends gelohnt. Nicht nur aufgrund der berauschenden Leistungen des TSV Wiesen-Zentrum, der auch im kommenden Jahr international spielen wird, dann im Premiere Cup der Pokalsieger. El Grande gewann die World League auf nahezu sensationelle Art und Weise, der FC Eichenstadt bot Schneestadt gl\u00e4nzend Paroli und verpasste den zweiten meadowhousischen Titel nur um Haaresbreite. Einzig im Premiere Cup der Ligameister besteht bei der Leistung des AC Phoenix im abgelaufenen Jahr noch Nachholbedarf, aber wer w\u00fcsste dies besser, als der ACP selbst? Und auch f\u00fcr alle Fu\u00dfballfans hat sich die Reform gelohnt, denn: Drei solche Spiele aufeinanderfolgend am Wochenende &#8211; was kann es sch\u00f6neres geben?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Georgie gibt 23-Mann-Kader f\u00fcr Titanienmeisterschaft bekannt &#8211; viele Wechsel im Vergleich zur Qualifikation<\/strong><\/p>\n<p>Mit Spannung war die Bekanntgabe des Kaders der meadowhousischen Nationalmannschaft f\u00fcr die anstehende TM in Masalia und Mompracem erwartet worden. Einige Wechsel waren aufgrund von langwierigen Verletzungen bereits klar, doch hatte man mit einer solch hohen Fluktuation nicht gerechnet. Nationaltrainer Dagobert Georgie sortierte gleich zw\u00f6lf (!) Spieler aus der Qualifikation aus und nominierte zehn neue hinzu.<\/p>\n<p>&#8222;Wir haben sehr viele und sehr lange Gespr\u00e4che gef\u00fchrt und sind zu dem Schluss gekommen, nach den Entwicklungen in der FLM und vor den anstehenden Herausforderungen einige Wechsel vorzunehmen&#8220;, kommentierte Georgie seine Entscheidungen. Dann lie\u00df er aufhorchen mit den Namen, die er von der Liste gestrichen hatte. Einige waren erwartet worden, wie zum Beispiel Robin Rabe, der ein halbes Jahr verletzt war, oder wie Maximilian Lurch, der in der abgelaufenen Qualifikation nur auf insgesamt 18 Minuten Einsatzzeit kam. Zudem musste der Kader noch abgespeckt werden, da bei der TM nur 23 Spieler nominiert werden d\u00fcrfen und der bisherige Kader 25 Mann stark war. Dann las Georgie, der zusammen mit FVM-Pr\u00e4sident und designiertem Obersten Verfassungsrichter Edward Elch, FVM-Sportdirektorin Mathilda Mausohr und Co-Trainer Michael Molchberg auf der Pressekonferenz zugegen war, die Liste derer vor, die nicht mit nach Masalia und Mompracem fahren. Aus der Abwehr wurden Herbert Fisch, Maximilian Lurch, Heinrich Fichte und Herbert Laube gestrichen. Lurch und Fisch waren als Streichkandidaten bereits gehandelt worden, Fichte und Laube jedoch nicht zwingend. Georgie begr\u00fcndete dies wie folgt: &#8222;Wir m\u00fcssen uns auch immer genau anschauen, was in der FLM \u00fcber die Saison hinaus passiert. Dementsprechend m\u00fcssen wir f\u00fcr ein in K\u00fcrze anstehendes Turnier die Leute mitnehmen, die ein gutes Jahr hinter sich haben. Dies war bei Heinrich Fichte und Herbert Laube diese Saison leider nicht der Fall. Aber auch f\u00fcr die beiden werden wieder bessere Jahre kommen und ich bin \u00fcberzeugt, sie bald wieder im Trikot der Nationalmannschaft zu sehen.&#8220; Aus dem bisherigen Kader der Abwehr bleiben Hans-J\u00fcrgen B\u00e4umer, Alastor Moody, Geisterus F\u00fcrchte-Knallus und Maximilian Maik\u00e4fer. Neu nominierte Georgie daf\u00fcr Ben Drachkopf, Theo Harmann, Igor Cavenza und Heinrich Fluch. Damit wurde die vakante Linksverteidigerposition komplett neu besetzt. F\u00fcr Igor Cavenza und Ben Drachkopf ist es im Herbst ihrer Karriere die R\u00fcckkehr in die Nationalmannschaft, f\u00fcr Harmann und Fluch wird es das Deb\u00fct im Meadowhouse-Trikot. Im Mittelfeld strich Georgie Carlo Eisdrache, Robin Rabe, Lorenz Luchs, Nico Canitz und Simon Steinkauz. &#8222;Teilweise mussten wir auch auf die Leistungen der jeweiligen Teams in der abgelaufenen FLM-Saison schauen. Unsere Wahl war wirklich sehr schmerzhaft, da diese Spieler auch in der Qualifikation gute Leistungen erbracht haben. Deswegen mussten wir echt knallhart sein, was nicht einfach war&#8220;, gab Georgie unumwunden zu. Stattdessen wurden Theodor Fledermaus, Edgar Jatow, Kurt Kreuzotter und Vlad Tepes neu nominiert. F\u00fcr alle Spieler wird es ihr Deb\u00fct in der Nationalmannschaft, zumindest was Pflichtspiele betrifft. &#8222;Wir wollten hier eine gute Mischung aus Erfahrung und jugendlicher Frische mit hineinbringen&#8220;, sagte Mathilda Mausohr zur Wahl. Weiter mit dabei sind Auge, Oliver van Doihmel, Heinz Lobenau und Aaron Adler. Im Sturm strich der Nationaltrainer Friedrich Flugdrache, Eduard Eichelh\u00e4her und Felix Blackbird, neu dabei sind Konrad Exkolber und Sebastian Stieglitz. &#8222;F\u00fcr diese beiden Spieler haben wir uns sehr bewusst entschieden. Konrad Exkolber ist Torsch\u00fctzenk\u00f6nig der Koenigsliga geworden und Sebastian Stieglitz hat unglaubliche 43 Tore f\u00fcr Wiesen-Zentrum erzielt. Daf\u00fcr mussten dann eben Friedrich, Eduard und Felix weichen. Auch das fiel uns nicht leicht, weil sie alle \u00fcber eine gro\u00dfartige Qualit\u00e4t verf\u00fcgen, aber wir mussten uns die Zahlen der abgelaufenen Saison auch und vor allem auf dieser Position anschauen&#8220;, erkl\u00e4rte Co-Trainer Molchberg. Weiter dabei sind Mirco Magiaro und Friedrich Fasan. Einzig auf der Torh\u00fcterposition gab es keinerlei Wechsel, dort werden auch weiterhin Rainer Reh, Isaak Igel und Timo Rothenberg die B\u00e4lle parieren.<\/p>\n<p>Damit werden gleich acht Spieler zum ersten Mal im Kader der meadowhousischen Nationalmannschaft bei Pflichtspielen dabei sein und einige davon werden mit Sicherheit auch ihr Deb\u00fct feiern. Georgie geht damit ein hohes Risiko ein, auch weil er gewiss einigen Spielern, wahrlich verdienten noch dazu, vor den Kopf sto\u00dfen musste. Es ist eine durchgew\u00fcrfelte Mannschaft, von denen viele Spieler noch nie zusammen gespielt haben und es bleiben noch rund vier Wochen Vorbereitungszeit, von denen manche Spieler noch in Finals gefordert sein werden. Es wird also spannend zu sehen sein, ob es Georgie schafft, in so kurzer Zeit Spielsituationen einzustudieren und Abl\u00e4ufe durch zu exerzieren, bis sie zum ersten Spiel am 23. Juni gegen Whale zum ersten Mal gefordert sein werden. &#8222;Mich \u00fcberrascht die hohe Fluktuation des Kaders. Wir haben uns doch einigerma\u00dfen sicher f\u00fcr die TM qualifiziert, deswegen verstehe ich das Risiko nicht, dass Georgie mit diesen Nominierungen eingeht&#8220;, kritisierte beispielsweise WRF-Experte Oswald Octopus die Aufsehen erregende PK des FVM. Aber es gibt auch positive Reaktionen. AC-Phoenix-Trainer Ingo Igel freute sich zum einen \u00fcber die Nominierung von Eigengew\u00e4chs Kurt Kreuzotter: &#8222;Es ist toll zu sehen, dass ein weiterer Spieler aus unserer Jugend den Sprung in die Nationalmannschaft geschafft hat, jemand, den ich auch selbst noch in der Jugend trainiert habe und das macht mich zugegebenerma\u00dfen schon etwas stolz.&#8220; Gleichzeitig freute er sich aber auch \u00fcber die vielen Deb\u00fctanten, wie Fledermaus, Jatow, Stieglitz oder Fluch. Darin sieht der 45-j\u00e4hrige Igel auch eine Chance: &#8222;Gerade solche Spieler strotzen nur so vor Ehrgeiz und positiver Energie. Das kann befl\u00fcgelnd auf eine komplette Mannschaft sein.&#8220;<\/p>\n<p>Es werden also viele mit Argusaugen die Leistung der meadowhousischen Nationalmannschaft beobachten. Georgie hat mit diesen Entscheidungen auch nicht unbedingt f\u00fcr weniger Druck, vor allem auf seine eigene Person, gesorgt. Ob die Mannschaft dem Druck Stand h\u00e4lt, wird man sehen m\u00fcssen. Aber Qualit\u00e4t ist auf jeden Fall vorhanden. Gerade im Sturm hat man wohl mit einen der besten aller Teams bei der TM. Wir d\u00fcrfen uns also, wenn man den Zahlen glaubt, auf viele Tore freuen. Und auf viele Fans vor Ort. Laut Titanischem Fu\u00dfballverband gingen bereits 150 000 Karten nach Meadowhouse. Es wird also laut auf den Inseln.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>El Grande im Tal der Tr\u00e4nen &#8211; AC Phoenix macht das vierte Meisterst\u00fcck in Folge perfekt<\/strong><\/p>\n<p>Es war ein Drama, was sich am vergangenen Samstag an der Beerenstra\u00dfe im El Grander Stadtteil Westkreuz abspielte. 90 Minuten lang rannte der El Grande FC auf das verriegelte Tor des GSC Geisterstadt an, um dieses eine ben\u00f6tigte Tor zum so herbei ersehnten Meistertitel zu erzielen. Und als selbst Torwart Wladoszczik schon in der H\u00e4lfte des GSC stand, setzten die G\u00e4ste den Konter, der alle Hoffnungen der rund 80.000 Fans im weiten Rund endg\u00fcltig beendete. Hochmoor umkurvte den herausgeeilten Wladoszczik und musste den Ball nur noch ins verwaiste Tor schieben. 0:1, eine Heimniederlage zum denkbar schlechtesten Zeitpunkt. 800 Kilometer weiter nordwestlich jubelte der Erzrivale im Stadion des Stadtrivalen &#8211; wie passend tragisch. Trainer Rudolphus von Canterville gestand nach dem Spiel ein, dass dies vielleicht seine bitterste Niederlage sei, die er je erlebt habe, trotz \u00fcber 20 Jahren auf der Trainerbank des SC Schlo\u00df Canterville. Nur drei Tage nach dem Meilenstein in der World League, mit dem Erreichen des Endspiels, landete der 95 Jahre alte Klub bretthart im Tal der Tr\u00e4nen.<\/p>\n<p>Zur Dramaturgie des letzten Spieltags. Vor dem Fernduell mit dem so verhassten AC Phoenix Wiesenhausen waren noch Giftpfeile aus beiden Lagern geflogen. El Grandes Meriano wollte den Erzfeind &#8222;von ihrem verfluchten Thron sto\u00dfen&#8220;, Rian Rammis bemerkte &#8222;die zittern doch schon vor Angst&#8220;. Letzterer sollte am Ende Recht behalten. El Grande wirkte zu Beginn gegen defensiv eingestellte Geisterst\u00e4dter durchaus entschlossen und aggressiv, doch mit zunehmender Spieldauer und abnehmenden Erfolg beim Erspielen von Torchancen stellte sich mehr und mehr Verwirrung ein, wie man jetzt diesen Abwehrriegel doch noch knackt. Geisterstadt sch\u00f6pfte mehr und mehr Mut und in der zweiten Halbzeit konnte man die Nervosit\u00e4t der El Grander f\u00f6rmlich riechen. Bereits Ende der ersten Halbzeit war Torwart Wladoszczik beinahe ein folgenschwerer Patzer unterlaufen, als er einen R\u00fcckpass von Milosic fast ins eigene Tor durchgelassen h\u00e4tte. Dennoch sprang kurz vor dem Halbzeitpfiff beinahe doch noch der F\u00fchrungstreffer f\u00fcr den Tabellenf\u00fchrer heraus, als Vercusz eine de-Klerk-Flanke an die Unterkante der Latte k\u00f6pfte und die Beerenstra\u00dfe damit fast zur Explosion gebracht h\u00e4tte. W\u00e4hrenddessen dr\u00fcckte Phoenix beim Stadtrivalen FSV H\u00f6hle immer mehr auf den F\u00fchrungstreffer, nachdem Adler die FSV-F\u00fchrung durch Caruso relativ z\u00fcgig wieder ausgeglichen hatte. Die Bedrohung des AC Phoenix spannte ihre Fl\u00fcgel nun auch Richtung S\u00fcdosten und \u00fcber die Beerenstra\u00dfe aus. Nach dem Wechsel bissen sich die El Grander weiter ihre gewetzten Z\u00e4hne am GSC aus, der jetzt jedoch auch mal sein Gl\u00fcck in der Offensive suchte und dabei mehr als einmal offenbarte, wie angespannt das Nervenkost\u00fcm des EFC war. Trotz Egopush am Mittwoch durch den Einzug ins World-League-Finale wirkten die Hausherren nun immer wackeliger und nerv\u00f6ser. Dennoch schafften sie es, auch nach den Wechseln von McTwait f\u00fcr Fesulo und Heimersberg f\u00fcr Froschsee, die Geister an ihren eigenen Strafraum zu schn\u00fcren. Wirklich gef\u00e4hrlich wurde es jetzt aber immer \u00f6fter nur noch durch Standardsituationen, Milosic k\u00f6pfte eine Meriano-Ecke direkt auf Katapult. Als dann eine gute Viertelstunde vor dem Ende dann auch noch die Kunde des Phoenixer 2:1 bei H\u00f6hle die Runde machte, warf der EFC endg\u00fcltig alles nach vorne. Jespersen kam f\u00fcr Harmann und hatte direkt eine Abschlusschance, scheiterte jedoch am Au\u00dfennetz. Als im Light Stadium Fasan mit dem 3:1 dann noch alle El Grander Hoffnungen auf einen FSV-Ausgleich zunichte machte, wussten alle Beteiligten, dass absolut nichts als ein Schuss ins Gl\u00fcck jetzt noch El Grande zum Meister machen w\u00fcrde. Die Minuten ronnen dahin, die Uhr tickte unaufh\u00f6rlich Richtung Abpfiff und die ACP-Fans, die zahlreich im Light Stadium vor Ort waren, witterten bereits den vierten Meistertitel in Folge. In der 90. Minute fuhr Geisterstadt dann den todbringenden Konter direkt ins Herz des EFC. Nun flossen endg\u00fcltig die Tr\u00e4nen, bei Fans, klein und gro\u00df, m\u00e4nnlich wie weiblich, und auch die Spieler sackten in sich zusammen, wie Marionetten, denen man die F\u00e4den durchgeschnitten hatte. In der Nachspielzeit glaubte niemand mehr an ein Wunder, der Rest waren Feierlichkeiten des alten und neuen Meisters und ein Meer aus Tr\u00e4nen an der Beerenstra\u00dfe. Es gab bereits viele packende Meisterschaftsfinals in der FLM, aber dieses war wohl f\u00fcr den Verlierer eines der bittersten. Besonders die Tatsache, dass man vor dem Spieltag Tabellenf\u00fchrer war und 90 Minuten lang ununterbrochen anrannte und dieses eine verflixte Tor einfach nicht fallen wollte, machte es besonders schmerzhaft f\u00fcr alle El Grander. &#8222;Wir sind heute alle am Boden&#8220;, sagte von Canterville nach dem Spiel, umringt von trauernden Fans im Innenraum der Beerenstra\u00dfe. &#8222;Dies ist einer der bittersten Tage unserer jungen FLM-Geschichte. Aber wir haben noch zwei Finals und wir haben jetzt zwei Wochen Zeit, um uns auf das erste davon vorzubereiten. Wir werden jetzt ein paar Tage brauchen, um wieder auf die Beine zu kommen, aber dann geben wir wieder Vollgas auf dem Platz.&#8220;<\/p>\n<p>Nordwestlich von El Grande war dagegen riesige Freude angesagt. Dass man sich \u00fcber den vierten Titel in Folge doch gar nicht mehr richtig freuen k\u00f6nnte, stellten die Phoenixer allenthalben ad absurdum. Ausgerechnet beim FSV H\u00f6hle Wiesenhausen, dem gro\u00dfen Stadtrivalen, feierte man den insgesamt siebten Meistertitel in der FLM (in der zehnten Saison) und machte den Nachmittag zum Ausnahmezustand. Besonders gro\u00df war die Freude, dem Erzfeind aus El Grande den Meistertitel am letzten Spieltag doch noch zu entrei\u00dfen, vergangene Saison musste man ihn am letzten Spieltag &#8222;nur&#8220; verteidigen und hatte dabei nicht wirklich Probleme. &#8222;Wir sind super gl\u00fccklich. Letzte Woche schienen wir es noch vergeigt zu haben mit dieser d\u00e4mlichen Niederlage gegen Oase, jetzt haben wir den Spie\u00df nochmal umgedreht&#8220;, sagte ein freudenstrahlender Trainer Ingo Igel, der es wieder einmal geschafft hat, seine Mannschaft im richtigen Moment exakt richtig einzustellen und den vermeintlich titelges\u00e4ttigten Spielern wie Praja, de Mendosa oder Rammis wieder Antrieb zu verleihen. Er ist damit nach Donald Duck erst der zweite Trainer in Phoenix&#8216; FLM-Historie, der seinen Meistertitel verteidigen konnte. Ein pitschnasser Aaron Adler stellte fest: &#8222;Wir haben diese Saison unglaublich gespielt, hatten mit El Grande einen irre starken Gegner, der uns zur H\u00f6chstleistung getrieben hat, aber die waren jetzt wohl zu nerv\u00f6s und wir waren abgezockt, haben uns vom R\u00fcckstand nicht vom Weg abbringen lassen und sind jetzt wieder Meister, das ist Wahnsinn.&#8220; Manager Steffen Winter schob hinterher: &#8222;Das sind nun einmal wir. Man denkt, wir sind tot, bringen uns um unseren eigenen Lohn und sowohl jetzt als auch vor zwei Jahren haben wir eine Mannschaft noch von Platz 1 verdr\u00e4ngt und dann auch noch El Grande.&#8220; Viele sprachen hinterher von einem &#8222;\u00e4u\u00dferst s\u00fc\u00dfen Titel&#8220;, weil: &#8222;El Grande hat vor und w\u00e4hrend der Saison immer gesagt, sie fangen uns noch ab. Dann hatten sie aber im entscheidenden Moment Angst und das wussten wir. Deshalb war uns ganz genau bewusst, dass unsere Chance heute kommen w\u00fcrde und wir haben sie beim Schopf gepackt&#8220;, sagte Alttorwarte Geovanni Akafalas, der 1813 einst sein Team h\u00f6chstpers\u00f6nlich zur Meisterschaft geschossen hatte, als er mit nach vorne geeilt war. An diesem Tag beendete er seine Karriere, genau wie Peter-Julius Monkepp. Was ein stilvoller Abgang. Dabei war das Spiel sehr z\u00e4h und ging zun\u00e4chst gar nicht gut los aus ACP-Sicht. Jos\u00e9 Caruso brachte den FSV nach einer Viertelstunde in F\u00fchrung und alles sah zu dem Zeitpunkt nach einem ruhigen Nachmittag f\u00fcr El Grande aus. Doch Adler stellte schnell auf 1:1 und so schickte man ein Damoklesschwert nach El Grande. Besonders als man im zweiten Durchgang mehr und mehr auf die F\u00fchrung dr\u00fcckte, Fasan einwechselte und dann durch Praja in F\u00fchrung ging und in der 73. Minute erstmals an diesem Nachmittag die Tabellenf\u00fchrung \u00fcbernahm. Der eingewechselte Fasan beseitigte mit dem 3:1-Siegtreffer dann alle Restzweifel am Phoenixer Ausw\u00e4rtssieg. Als dann Geisterstadts Treffer auf der Anzeigetafel im Light Stadium aufblinkte, waren gut 16.500 Fans v\u00f6llig au\u00dfer Rand und Band. Das war die Entscheidung. Der AC Phoenix Wiesenhausen hat damit einen neuen Rekord aufgestellt. Es ist das erste Mal, dass eine Mannschaft vier Titel am St\u00fcck gewinnt in der FLM. Selbst in der Gr\u00fcnen Liga hat es das seit den 80er Jahren nicht mehr gegeben. Es ist die oft zitierte Siegermentalit\u00e4t des AC Phoenix, die sie am Ende wieder auf den Thron hievte. Und die am Ende auch Urgestein Geovanni Akafalas zum Ausdruck brachte auf die Frage, ob der ACP nun nach dem fr\u00fchen Ausscheiden im Premiere Cup der Ligameister und im FVM-Pokal seine Saison gerettet habe: &#8222;Absoluter Unsinn, der AC Phoenix hat nicht die Saison gerettet, sondern der AC Phoenix hat mit dieser Mannschaft mal wieder Geschichte geschrieben. Das wird uns so schnell keiner nachmachen.&#8220; Richtig, mindestens vier Jahre auf jeden Fall nicht.<\/p>\n<p>Im Abstiegskampf ging es nicht wesentlich ruhiger zu. Die Unabsteigbaren haben ihren Ruf nun wohl endg\u00fcltig in Stein gemei\u00dfelt. Der WFC Oase, seit Gr\u00fcndung der FLM immer unten drin, aber nie am Ende unter dem Strich, war zur R\u00fcckrunde gnadenlos abgeschlagen und schien nun doch den Weg in die Zweitklassigkeit anzutreten. Doch ihre furiose Aufholjagd ab Mitte der R\u00fcckrunde machte sich am Ende bezahlt. Weil sie auch ihr letztes Spiel gewannen. Trotz zweimaligem R\u00fcckstand in Ahornsburg gewannen die W\u00fcstenf\u00fcchse noch mit 3:2 und machten damit den Klassenerhalt perfekt. Sie blieben damit die letzten acht Saisonspiele allesamt ungeschlagen und gewannen ihre letzten vier Spiele gar alle. Darunter waren Siege gegen Ahornsburg, Phoenix und Rubinburgh und ein 7:0 gegen Hogwarts. Ebenfalls Jubel herrschte beim Meister von 1816, dem AC Santo Opalo, der noch nie zuvor so nah an der Zweitklassigkeit gestanden hat. Doch ihre wahrhaftige Galavorstellung gegen den Finalisten des Premiere Cups der Pokalsieger FC Eichenstadt 05 beim 4:2-Heimsieg brachte sie am Ende doch noch auf einen Nichtabstiegsplatz und rettete sie so vor dem Abstieg. Nach dem Spiel feierte der Stadtpark, als h\u00e4tten sie einen Titel gewonnen. F\u00fcr die kommenden Jahre ist Konsolidierung angesagt, damit man nicht in jedem Jahr so ein Herzschlagfinale erlebt. Abgestiegen hingegen sind Westerdamm, die eine 2:3-Niederlage beim World-League-Teilnehmer Slevan San Laven hinnehmen mussten und der KFC Fichtenberg, der zwar lange gegen Geisterfelsen-Isenfeld in F\u00fchrung lag, jedoch am Ende nur 1:1 spielte. Aufgrund der Ergebnisse von Santo Opalo und Oase h\u00e4tte aber selbst ein Sieg am Ende nicht f\u00fcr ein Happy End gereicht. F\u00fcr die World League qualifizierte sich am Ende wider Erwarten noch Slevan San Laven, die ihre famose Saison damit veredelten. Auch dort herrschte Ausnahmezustand, da der Sieg gegen Westerdamm erst in der Nachspielzeit gelang und damit konnten sie Konkurrent Geisterfelsen-Isenfeld noch von Platz 5 verdr\u00e4ngen, da diese nicht \u00fcber ein Remis bei Absteiger Fichtenberg hinaus kamen. So feierten am Ende die S\u00fcdstr\u00e4nder ihren bisher gr\u00f6\u00dften Erfolg ihrer Vereinsgeschichte.<\/p>\n<p>Zum Schluss noch ein kurzer Schwenk in die Koenigsliga. Dort sind am vorletzten Spieltag bereits alle wichtigen Entscheidungen gefallen. Und dort hat einer der gr\u00f6\u00dften Traditionsvereine aus Paradies die R\u00fcckkehr auf den Fu\u00dfballolymp gefeiert. Eintracht Lansweg ist erstmals seit 1797 wieder Koenigsmeister. Ihnen reichte ein sp\u00e4tes 1:1 beim starken Aufsteiger Wittenbach, Konkurrent FBV Valreuth spielte parallel nur 2:2 gegen Varberg. Damit beendet nach dem FC Kapstadt letzte Saison die n\u00e4chste Mannschaft eine lange Durststrecke in Sachen Meistertitel. Das goldene Tor erzielte Anton Hillecke in der 86. Minute und brachte damit die zahlreich mitgereisten Lansweger Fans zum Beben. Trainer Jonas Holdt kam bei der Ankunft des Flugzeugs nur in Unterhose aus der Maschine heraus, vielleicht kein Bild f\u00fcr die G\u00f6tter, aber eines f\u00fcr die Geschichtsb\u00fccher. Am Flughafen in Lansweg feierten bereits mehrere tausend Fans, die Innenstadt verwandelte sich in der Nacht zur Partymeile. Trauer herrscht dagegen beim 1.FC Holstein-Sauerwalder. Nach f\u00fcnf Jahren Erstklassigkeit ist der 1.FCH wieder in die zweite Liga abgestiegen. Nach einer Horror-R\u00fcckrunde sorgte final nun eine 1:2-Heimniederlage gegen das von Gerhard Herme trainierte Selle-Royal f\u00fcr den Absturz. Sie folgen damit dem FC Vao, dem FSV Antananarivo und dem 1.FSV Hiaol ins Unterhaus. Einzig noch offen ist die Frage, wer als Siebter an der World League teilnehmen wird. Bereits qualifiziert sind Valreuth, Entenhausen, Medailivogn (einer dieser beiden wird jedoch im Premiere Cup der Pokalsieger antreten), Okster I und der FC Kapstadt. Entschieden wird sich der Kampf um den siebten Platz n\u00e4chstes Wochenende, wenn sich Duckenburgh und Johannesburgh im Fernduell gegen\u00fcberstehen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Die Ankunft des Meadowhousischen Fu\u00dfballs auf der Weltb\u00fchne &#8211; EFC und FCE im Finale<\/strong><\/p>\n<p>Es sind Feiertage in der Welt des Meadowhousischen Fu\u00dfballs, die momentan stattfinden. Nicht nur wegen des am Samstag steigenden letzten Spieltages der FLM, der, wie bereits \u00fcblich, allerhand Spannung und Dramatik bieten wird, sondern wegen der Leistungen der Meadowhousischen Mannschaften auf dem internationalen Parkett. Endlich, wird manch einer sagen, denn lange hat es wirklich gedauert, ehe der FVM auf der ganz gro\u00dfen B\u00fchne des internationalen Fu\u00dfballs angekommen ist. Doch seit dieser Woche ist er es definitiv und unwiderruflich.<\/p>\n<p>Begonnen hatte alles am Dienstagabend, als der FC Eichenstadt 05 den Einzug ins Finale des Premier Cups der Pokalsieger perfekt machte. Nach dem verlorenen Hinspiel im heimischen Hexenkessel gegen die gerade international stark aufspielenden Atlanter von Zypruesso Carason rechneten viele mit einem engen Spiel und Vorteilen f\u00fcr die Gastgeber aus Nordtitanien. Doch schon in der ersten Halbzeit lie\u00df der FCE keine Zweifel daran aufkommen, wer den Einzug ins Finale am 06. Juni in Avanjas mehr wollte. Schon nach f\u00fcnf Minuten verwandelte Karliakov eine gute Hereingabe von Whately von der linken Seite zum 1:0 f\u00fcr die Ausw\u00e4rtsmannschaft, die den R\u00fcckstand aus dem Hinspiel damit schon wettgemacht hatte. Es war der Auftakt zu einer Halbzeit, in der vor allem Eichenstadt spielte, Carason, von dem fr\u00fchen R\u00fcckstand scheinbar aus dem Konzept gebracht, schaffte es in den ersten 45 Minuten nicht einmal vor das Tor von FCE-Keeper Vogt, der damit einen so vorher nicht erwartbaren ruhigen Abend erleben konnte. So erspielte sich Eichenstadt Chance um Chance und verwandelte eine davon in der 24. Minute in Person von Work zum 2:0. Ein sch\u00f6ner Steilpass von Zehner McMerrey, Work lief der Innenverteidigung davon und umkurvte schlie\u00dflich noch Zypruesso-Keeper Gahlward. Der G\u00e4steblock, immerhin gut 10.000 mitgereiste Fans aus Eichenstadt, explodierte. Und die Stimmung wurde noch besser. Sieben Minuten vor Ende der ersten H\u00e4lfte erh\u00f6hte erneut Andres Work sogar auf 3:0. Ein Doppelpass mit Jatow, die Abwehr aus Atlantis spielte auf Abseits, r\u00fcckte jedoch zu sp\u00e4t heraus, und Work konnte sich, alleine vor Gahlward, die Ecke aussuchen. Bereits zur Halbzeit war das Spiel so gut wie entschieden.<\/p>\n<p>Zu Beginn der zweiten H\u00e4lfte war ein Aufb\u00e4umen von Carason jedoch zu erkennen. Drei Chancen, in Person von Javas (54.\/59.) und Prentice (66.), zwangen FCE-Keeper Vogt zu Flugeinlagen, sodass dieser in der zweiten H\u00e4lfte also deutlich mehr Besch\u00e4ftigung hatte, als noch in der ersten Halbzeit. Dennoch merkte man den Carasonern an, dass sie, vor allem mit zunehmender Spieldauer, immer weniger an ein nun erforderliches Wunder glaubten. Dabei half auch der Ehrentreffer in der 82. Minute nicht, den Botak nach einem Foul von Hallmann an Timosei unten rechts verwandelte. Vier Tore h\u00e4tte Zypruesso zu diesem Zeitpunkt noch gebraucht, zu viele an diesem Abend. So stand etwa zehn Minuten sp\u00e4ter das fest, worauf Fans und Verantwortliche bei Eichenstadt in den letzten Jahren immer gehofft hatten, aber kaum glauben konnten: Der FC Eichenstadt 05 steht erstmals seit 1771 in einem internationalen Finale, damals war es das Finale der World League gewesen, das der FCE gegen den FC St. Viken verlor. Der jetzige Gegner kommt aus Mittelland und hei\u00dft 1. FC Schneestadt. Der Tabellensechste der Atk\u00e1nska Liga setzte sich nach einem 3:0-Erfolg im Hinspiel auch bei Eendracht Algro mit 2:1 durch und steht damit als Endspielgegner von Eichenstadt fest. F\u00fcr den FCE ist es die Chance, erstmals einen internationalen Titel zu gewinnen. Die Vorbereitungen sollen direkt nach dem letzten Spieltag der FLM am Samstag gewinnen, alles soll auf den 06. Juni ausgerichtet werden, vor allem, weil jetzt schon feststeht, dass man n\u00e4chste Saison nicht international vertreten sein wird. Dennoch feierten Spieler und Trainerteam am Dienstagabend ausgelassen diesen historischen Moment f\u00fcr den Verein aus Wiesenhausen.<\/p>\n<p>Dass es ein historischer Moment war, nicht nur f\u00fcr Eichenstadt, sondern f\u00fcr den Meadowhousischen Fu\u00dfball insgesamt, daf\u00fcr sorgte dann jedoch einen Tag sp\u00e4ter der El Grande FC in der World League. Das von Trainer Rudolphus von Canterville betreute Team, das Tabellenf\u00fchrer der FLM ist und zudem im FVM-Pokalfinale steht, setzte sich am Mittwochabend in Whale beim einmaligen Premier Cup-Sieger 1. FC Theoflorencio durch. Nach dem 2:1-Sieg im Stadion an der Beerenstra\u00dfe reichte den erneut stark aufspielenden S\u00fcdmeadowhousern ein 3:3-Remis zum Erreichen des Endspiels. Dabei stand der Einzug ins Endspiel am 05. Juni in Palar faktisch bereits zur Halbzeit fest. Meriano (9.) hatte den EFC mit einem sehenswert direkt verwandelten Freisto\u00df in F\u00fchrung gebracht, die Kankra (20.) f\u00fcr Theoflorencio recht schnell ausglich. Nach dem 2:1 durch Topst\u00fcrmer Valdin nach Vorarbeit von de Klerk in der 36. Minute stand der EFC zur Pause jedoch mit mehr als einem Bein bereits im Endspiel, drei Tore h\u00e4tten die Whaler zu diesem Zeitpunkt erzielen m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Nach Wiederbeginn glich Theoflorencio jedoch tats\u00e4chlich schnell aus, und nach den erstaunlichen Ergebnissen der anderen internationalen Spiele dieser Woche w\u00e4re wohl auch kaum jemand verwundert gewesen, wenn der FCT nach dem 2:2 durch Candrego (56.) es tats\u00e4chlich auch noch geschafft h\u00e4tte. Doch El Grande hielt dagegen. Nach einer guten M\u00f6glichkeit f\u00fcr Salamanca (61.), die um ein Haar die F\u00fchrung f\u00fcr den FCT bedeutet h\u00e4tte, machte Ivica Milosic alle Whaleschen Hoffnungen zunichte (67.). Nach einem sch\u00f6n vorgetragenen Konter und einem genauen Zuspiel vom eingewechselten McTwait brauchte er nur noch den Fu\u00df in den Ball halten und \u00fcberwand damit FCT-Keeper Ragnola zum vorentscheidenden 3:2. Zwar kamen die tapfer k\u00e4mpfenden Whaler in der 76. Minute durch Salamanca noch einmal zur\u00fcck, doch mehr wurde es in der verbliebenen Zeit dann nicht mehr. Kurz nach 22:30 Uhr Ortszeit stand auch in Theoflorencio fest: Es wird einen Meadowhousischen Vertreter im Finale der World League geben. Auch hier lagen sich die Vereinsmitglieder jubelnd in den Armen, ist es doch das ganz gro\u00dfe Comeback des EFC auf der internationalen Fu\u00dfballb\u00fchne und der dritte Finaleinzug ins Finale der World League nach 1777 und 1791, die damals gegen Vinnycjae und Yamoussokro jeweils verloren gingen. Dieses Mal soll es anders werden, Gegner ist Olympic Werabino, die am Vortag den 1. SC Sichtburgh trotz 2:3-Heimniederlage vergangene Woche noch mit 3:1 bezwangen und ins Endspiel in Palar einzogen. Gegen die personell und individuell stark besetzten Whaler wird es f\u00fcr den EFC mit Sicherheit ein schwieriges Spiel, aber wie sie bereits zeigten, muss mittlerweile jede Mannschaft vor dem Team von Cantervilles Respekt haben.<\/p>\n<p>Im Premier Cup der Ligameister treffen w\u00e4hrenddessen Inter Salenavo und der SF Vinnycjae aufeinander. Salenavo hatte am Dienstagabend ein Ausrufezeichen gesetzt, als sie bei Titelanw\u00e4rter St. Gravenhage deutlich mit 3:0 gewannen und den Pang\u00e4anern damit die h\u00f6chste Heimniederlage auf internationalem Parkett der Vereinsgeschichte zuf\u00fcgten. Der SFV hingegen gewann in Paramaribo nach Hinspielpleite noch mit 3:1 und sicherte sich zum erneuten Mal und zum ersten Mal seit 1818 (Niederlage gegen Johannesburgh) wieder einen Platz im Endspiel, das am 07. Juni in Carason stattfinden wird.<\/p>\n<p>Bei alledem ist jedoch herauszustellen, was f\u00fcr eine Leistung die FLM-Mitglieder in dieser Saison international abgerufen haben. Nur die Atk\u00e1nska Liga stellt mit Schneestadt und Vinnycjae zwei Teams in den drei Pokalfinalen neben der FLM. Dazu kommen ein Mitglied der WHAT-Liga und eines aus Klondyk. Nicht vertreten ist dabei, wie bereits im vergangenen Jahr, die Koenigsliga, die an ihrer internationalen Performance dringend arbeiten sollte, will sie in vier Jahren nicht potentielle Qualifikationspl\u00e4tze einb\u00fc\u00dfen. Von dieser Gefahr ist die FLM nach dieser Saison erst einmal ein St\u00fcck entfernt. Ganz im Gegenteil: Sie ist endlich auf der internationalen Fu\u00dfballb\u00fchne angekommen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Perfekte Unterhaltung bei Besuch der Darts-Division in Wiesenhausen inklusive 9-Darter! &#8211; Kommt das &#8222;Weltspiel&#8220; zur\u00fcck?<\/strong><\/p>\n<p>Einmal pro Jahr steigt der Puls aller Dartsliebhaber aus Meadowhouse. An einem der insgesamt 16 Spieltage der Darts-Division macht der Zirkus halt in Wiesenhausen. Im gro\u00dfen Ballsaal auf Schlo\u00df Wiesenhausen wurde letztes Jahr zum ersten Mal ein gro\u00dfes Dartsevent in Meadowhouse ausgetragen. Das hat den Veranstaltern so gut gefallen, dass seitdem jedes Jahr ein Spieltag dort ausgetragen wird, so auch in diesem Jahr. Mit dabei alle Granden des Dartssports, inklusive Weltmeister Vladimir Stitov. Die rund 4500 Anwesenden bekamen beste Unterhaltung geboten, tolle Averages, hohe Finishes und sogar den bislang einzigen 9-Darter dieser Divisionssaison.<\/p>\n<p>Schon lange vor Beginn der f\u00fcnf Paarungen des Abends herrschte ausgelassene Feierstimmung auf Schlo\u00df Wiesenhausen. Bei tollem Wetter tags\u00fcber hatte es 4500 begeisterte Fans am Abend nach Ahornsburg verschlagen, um dort bei Pfeilen, Bier und toller Atmosph\u00e4re den Tag ausklingen zu lassen. Bereits im ersten Spiel, als der Miwaner Matt Goldman auf den Mittell\u00e4nder Velka Swayk traf, bekamen die Fans hohe Standards geboten. Nachdem Swayk zun\u00e4chst auf 6:3 davon gezogen war und damit das Remis schon sicher hatte, drehte Goldman nochmals auf und schaffte noch den 6:6-Ausgleich und damit das Unentschieden. Beide Spieler \u00fcberzeugten mit einem Average von jeweils knapp \u00fcber 100 Punkten. Swayks h\u00f6chstes Finish war eine 123 \u00fcber Bulls-Eye, Goldman gelang sogar ein 160er-Checkout zum 5:6-Break. F\u00fcr beide war der Punkt allerdings zu wenig, da beide noch um den Einzug ins Halbfinale k\u00e4mpfen. Im zweiten Spiel des Abends zeigte der Avasjanraver Stevan Koltora, warum er momentan unangefochten auf Platz 1 der Tabelle steht. Der 50-J\u00e4hrige Palarer, der bis dato ein \u00fcberragendes Jahr 1820 spielt, lie\u00df Doppelweltmeister Adrian Lovchek (1811, 1812) \u00fcberhaupt keine Chance und siegt 7:1. Lovchek drohte zwischenzeitlich gar ein &#8222;White Wash&#8220;, konnte jedoch zum 1:4 verk\u00fcrzen und damit die gr\u00f6\u00dfte Schmach des Darts abwenden. Koltora spielte dabei einen 106er-Average und checkte nacheinander 112, 120 und 152 Punkte. Die 89 zum Match sah daneben nach eine der leichtesten \u00dcbungen aus. Lovchek kam nur auf 96 Punkte im Schnitt. F\u00fcr ihn sollte es sp\u00e4ter am Abend noch schlimmer kommen. Koltora bleibt damit mit elf Siegen aus 13 Begegnungen ohne wirklichen Verfolger an der Spitze. Er ist damit l\u00e4ngst f\u00fcrs Halbfinale qualifiziert und k\u00f6nnte damit sogar seinen Titel aus dem letzten Jahr verteidigen. Dies gelang bisher nur der Legende Viktor Washa, der 1817 seinen R\u00fccktritt erkl\u00e4rt hatte.<\/p>\n<p>Der &#8222;heilige Gral&#8220; des Dartssports ist ohne Zweifel der 9-Darter. Den letzten im TV warf im vergangenen Jahr der sp\u00e4tere Weltmeister Vladimir Stitov beim &#8222;Mittelland Masters&#8220;. Seit 1816 gab es in der Dartsdivision kein perfektes Spiel mehr und ausgerechnet am Donnerstag auf Schlo\u00df Wiesenhausen endete diese Durststrecke. Erneut war Vladimir Stitov beteiligt, diesmal jedoch nur als Gratulant im Duell der Weltmeister gegen Eric Martolod. Martolod siegt 7:4 und schob sich damit auf Platz 4 der Tabelle vor, Stitov bleibt Dritter. Das Spiel war zun\u00e4chst sehr ausgeglichen, bis zum 3:3 brachte jeder sein Anwurfleg durch. Nach dem 4:3 f\u00fcr Martolod durch ein starkes 91er-Finish war jedoch der Wendepunkt im Spiel gekommen. Im Leg darauf gelang Martolod das perfekte Spiel und brachte damit den gro\u00dfen Ballsaal fast zum Einst\u00fcrzen. Dabei w\u00e4hlte er die &#8222;konventionelle&#8220; Route \u00fcber zwei 180er und das abschlie\u00dfende 141er-Finish \u00fcber T20, T19, D12. Der letzte Dart steckte dabei fast in der Doppel-5, Martolod lie\u00df sich jedoch verdienterma\u00dfen von den Fans mit Sprechch\u00f6ren feiern. Auch das Leg darauf konnte er f\u00fcr sich entscheiden, Stitov kam noch einmal auf 6:4 heran, Martolod machte das Spiel dann jedoch zu. Am Ende stand ein Average von 101 Punkten, Stitov schaffte gut 98 Punkte. Nach dem 9-Darter Martolods stand jedoch sowieso das gesamte Schlo\u00df Kopf. Anschlie\u00dfend kam der Weltranglistenerste auf die B\u00fchne, der es schafft, beinahe alle Turniere zu gewinnen, au\u00dfer die WM, die er bisher nur 1814 gewinnen konnte. Der Drachonier Mika Volcan spielte gegen John Lowercar, der jeden Z\u00e4hler braucht, um noch eine Chance auf das Halbfinale zu haben. F\u00fcr Volcan ging es als Tabellenzweiter vor allem darum, noch Anschluss an seinen Dauerrivalen Koltora zu halten und ganz nebenbei sich vorzeitig f\u00fcrs Halbfinale zu qualifizieren. Doch Volcan traf auf einen gl\u00e4nzend aufgelegten Lowercar. Der Miwaner schaffte beim 6:6-Unentschieden der beiden am Ende eine 73%-Doppelquote, die h\u00f6chste des Turniers bislang. Volcan war vom Scoring her klar \u00fcberlegen, doch Lowercar nutzte jeden kleinen Fehler Volcans sofort aus. Lowercar lag am Ende sogar mit 6:4 vorne, Volcan legte dann jedoch nochmal einen Schlussspurt hin und spielte zwei 12-Darter zum Unentschieden. Beiden brachte das Ergebnis nicht wirklich viel. Volcan spielte einen 100er-Average, Lowercar einen 97er. Ein High Finish schaffte hier keiner der beiden. Es blieb das &#8222;niedrigste Niveau&#8220; an diesem Abend.\u00a0 F\u00fcr Volcan reichte es am Ende knapp nicht f\u00fcr eine vorzeitige Qualifikation f\u00fcr die letzten Vier.<\/p>\n<p>Denn zum Abschluss des Abends trafen noch zwei Spieler aufeinander, die bereits vorher einmal gespielt hatten. Um die Division nicht noch bis in den Juni hineingehen zu lassen, haben die Veranstalter vor Jahren bereits entschieden, dass jeder Spieler an einem Spieltag zweimal ran muss. An diesem Abend waren es Adrian Lovchek, der bereits von Koltora durchgesch\u00fcttelt worden war und Matt Goldman, dessen 6:6 gegen Swayk achtbar gewesen war. Und Lovchek kassierte tats\u00e4chlich die zweite 1:7-Niederlage am selben Abend. Goldman \u00fcberzeugte wie bereits zuvor gegen Swayk, spielte sich sogar noch einmal hoch auf am Ende 103 Punkte im Schnitt, checkte 136 und legte zum 6:1-Zwischenstand sogar mit der 170 das h\u00f6chstm\u00f6gliche Finish im Darts hin. Der Ballsaal explodierte noch einmal. F\u00fcr Lovchek war es ein durch und durch gebrauchter Abend, er landete nur bei 93 Punkten pro Aufnahme und verfehlte zum m\u00f6glichen 2:5-Anschluss gar sieben Darts auf Doppel. Er muss sich schnellstm\u00f6glich wieder fangen, um noch eine Chance auf das Halbfinale zu haben. Noch sind drei Spieltage bis dahin zu spielen und bis auf Stevan Koltora ist noch niemand f\u00fcr das Halbfinale sicher qualifiziert, aber auch niemand ist ohne Chance mehr. Es bleibt also noch genug Spannung bis zum Ende. F\u00fcr das meadowhousische Darts war es ein mehr als gelungener Abend. Nicht nur der tolle Austragungsort auf Schlo\u00df Wiesenhausen und die gl\u00e4nzende Atmosph\u00e4re sorgten f\u00fcr eine Pfeile-Party sondern auch die gro\u00dfartigen Leistungen der Spieler und nat\u00fcrlich der 9-Darter von Eric Martolod machten den Abend g\u00e4nzlich rund. F\u00fcr Aufhorchen sorgte sp\u00e4ter am Abend noch die Aussage von PDV-Chef Res Aersmil, der ank\u00fcndigte, eines der \u00e4ltesten Turniere des Darts wiederzubeleben. Das &#8222;Darts Weltspiel&#8220; existierte von 1786 bis 1799 und fand allj\u00e4hrlich in Vaasa statt, als die Stadthalle dort jedoch abbrannte, wurde aus Kostengr\u00fcnden das komplette Turnier gestrichen. Immer wieder gab es Anstrengungen, das beliebte Turnier wiederzubeleben, sie scheiterten jedoch immer wieder an vollen Terminkalendern und wenig spendablen Sponsoren. Nun werden die Pl\u00e4ne jedoch konkreter. Das Turnier soll, nicht wie fr\u00fcher im Oktober stattfinden, sondern im Juli und als m\u00f6glicher Austragungsort wurde doch tats\u00e4chlich Schlo\u00df Wiesenhausen von Aersmil genannt. Noch ist nichts sicher, aber ernsthafte Gespr\u00e4che mit Stadt, regionalen Partnern und Sponsoren, sowie auch TV-Partnern laufen bereits. Es w\u00e4re das erste Dartsturnier, was Meadowhouse exklusiv f\u00fcr sich h\u00e4tte und das erste gro\u00dfe Turnier &#8211; fr\u00fcher galt es nach der WM als zweitwichtigstes Turnier im Darts \u00fcberhaupt &#8211; was au\u00dferhalb Mittellands stattfinden w\u00fcrde. Es w\u00e4re ein weiterer Meilenstein f\u00fcr den meadowhousischen Dartssport.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Meadowhouse erwischt bei TM-Auslosung leichte Gruppengegner<\/strong><\/p>\n<p>Am Mittwochnachmittag loste der Gemeinsame Titanische Fu\u00dfballverband (GTF) die Gruppen f\u00fcr die Titanienmeisterschaft im Juni und Juli in Masalia und Mompracem aus. Meadowhouse konnte sich diesmal gl\u00fccklich sch\u00e4tzen. Sonst gab es h\u00e4ufig &#8222;Hammergegner&#8220; bei Auslosungen, so zum Beispiel bei der letzten WM mit Paradies und Avasjanrav, diesmal jedoch umging man solche Gegner weitestgehend. In der Gruppe D trifft die Mannschaft von Nationalcoach Dagobert Georgie auf S\u00fcdland, Charymoyebso und Whale. Die Konkurrenz erwischte es teilweise h\u00e4rter.<\/p>\n<p>&#8222;Wir sind zufrieden mit der Auslosung. Jedoch wissen wir auch, dass wir bisher in der TM nicht so viel auf die Beine bekommen haben&#8220;, sagte Dagobert Georgie nach der Zeremonie in Masalias Hauptstadt Tvaci. Zudem betonte er: &#8222;Jeder der glaubt, dadurch h\u00e4tten wir das Viertelfinalticket im Vorbeigehen gel\u00f6st, dem rate ich, zuhause zu bleiben.&#8220; Die meadowhousische Elf wird in der Gruppenphase zun\u00e4chst ausschlie\u00dflich in Mompracem spielen, dementsprechend dort auch das Lager aufbauen. Ab dem Viertelfinale ist offen, ob die Spiele in Masalia oder Mompracem stattfinden. Die Bilanz gegen die jeweiligen Gruppengegner ist durchweg positiv. Gegen Whale stehen bei einer Niederlage und zwei Unentschieden vier Siege zu Buche. S\u00fcdland schlug man aus drei Spielen gleich dreimal deutlich (3:0, 5:1, 4:0), gegen Charymoyebso spielte man bisher nur zweimal und spielte dabei einmal Unentschieden (2:2) und gewann einmal (1:0). Das erkl\u00e4rte Ziel Halbfinale soll nach der Auslosung auch nicht korrigiert werden. Kommt man weiter, k\u00f6nnten im Viertelfinale Kalavien oder ausgerechnet Gr\u00fcnland warten. Mit beiden hat man noch eine Rechnung offen. Gegen Kalavien verlor man vor vier Jahren in der Gruppenphase 0:2, gegen Gr\u00fcnland schied man ja bekannterma\u00dfen mit 3:6 n.V. im Viertelfinale 1812 aus, nachdem man nach 20 Minuten bereits 3:0 f\u00fchrte. &#8222;Ans Viertelfinale denken wir aktuell gar nicht. Wir denken jetzt an unser erstes Spiel gegen Whale&#8220;, machte Sportdirektorin Mausohr klar. Das Aufgebot f\u00fcr die WM wird wohl in ein paar Wochen bekanntgegeben werden. 23 Spieler d\u00fcrfen f\u00fcr das Turnier nominiert werden. Ob sich \u00c4nderungen ergeben werden zum Kader f\u00fcr die abgelaufene TM-Qualifikation und gegebenfalls welche, soll dann in einer Pressekonferenz mit Dagobert Georgie und Mathilda Mausohr verk\u00fcndet werden.<\/p>\n<p>Die Konkurrenz hat teilweise schwierigere Aufgaben erwischt. Dadurch, dass Weltmeister Atlantis \u00fcberraschend in der Qualifikation scheiterte, r\u00fcckte Meadowhouse noch in Lostopf 1 vor, weshalb die einigerma\u00dfen machbare Gruppenkonstellation unter anderem zustande kam. Gr\u00fcnland trift derweil auf Westparadies, auf die sie auch in de Qualifikation trafen und zudem noch auf Aloe Vera und Kalavien, die wohl als leichter Gruppenfavorit in die Spiele gehen d\u00fcrften. Titelverteidiger Dagobinien hat dagegen wohl die schwerste Gruppe erwischt. Zusammen mit Julsavien und Transanien, die beide durchaus mit ihren F\u00e4higkeiten angeben k\u00f6nnen, trifft der zweifache Titanienmeister auf Gastgeber Mompracem. Die d\u00fcrfen sich im eigenen Land auf \u00e4u\u00dferst attraktive Gegner freuen, ob sie eine reelle Chance haben, ist aber mehr als fraglich. Der andere der zwei Gastgeber, Masalia, hat auch \u00e4u\u00dferst gut best\u00fcckte Teams mit in der Gruppe. Unter anderem Fantasio, einen der hei\u00dfen Anw\u00e4rter auf den Titel, den sie ja vor vier Jahren im eigenen Land im Finale vergeigten, weil Nachbar Dagobinien ihnen die Grenzen aufzeigte, aber auch Meadowhouse-Quali-Gegner Cayenne und Gallertland, die immer noch auf ihren gro\u00dfen Auftritt bei WM oder TM warten. Cayenne beeindruckte, auch zum Leidwesen von Meadowhouse, in der Qualifikation mit sehr soliden Leistungen, auch Gallertland konnte auf sich aufmerksam machen, schlug unter anderem Dagobinien nach 0:2-R\u00fcckstand noch mit 3:2.<\/p>\n<p>\u00dcber die Konkurrenz macht man sich beim FVM jedoch erstmal keine Sorgen. FVM-Pr\u00e4sident Elch betonte, man werde die Gruppenphase mit &#8222;h\u00f6chster Anspannung&#8220; angehen. Aber: &#8222;Es h\u00e4tte uns wesentlich h\u00e4rter erwischen k\u00f6nnen, aber gerade deswegen wollen wir voller Vorfreude und Konzentration antreten.&#8220; Die Anspannung und der Ehrgeiz, endlich bei der TM die Leistungen der vorangegangenen WM zu best\u00e4tigen, ist den Beteiligten deutlich anzumerken. Auch die Spieler wollen in diesem Jahr Gro\u00dfes erreichen, jedoch auch immer die n\u00f6tige Lockerheit wahren. &#8222;Es bringt nichts, jetzt schon im Vorfeld irgendwelche Spr\u00fcche rauszuhauen und sich selbst unter Druck zu setzen. Au\u00dferdem haben wir Spieler momentan mit unseren Vereinen immer noch einiges vor der Brust und daher den Kopf aktuell noch nicht auf TM gestellt&#8220;, sagte Nationalmannschaftskapit\u00e4n Auge. Am 23. Juni hat die Nationalmannschaft ihr erstes Spiel gegen Whale, danach folgen S\u00fcdland und Charymoyebso. &#8222;Vielleicht ist es gut, den vermeintlich schwersten Gruppengegner gleich zu Beginn zu haben. Egal wie es ausgeht, man geht danach mit einr ganz anderen Anspannung gegen die anderen beiden Teams&#8220;, sagt Dagobert Georgie gegen\u00fcber unserer Website. Noch ist ja ohnehin noch einiges an Zeit bis zum zweitgr\u00f6\u00dften Nationen-Fu\u00dfballturnier. Bis dahin wird noch vieles passieren, es werden Meister, Pokalsieger, World-League- und Premiere-Cup-Sieger gek\u00fcrt. Am Ende kommt es &#8211; wie immer &#8211; auf&#8217;m Platz an. Und auch ohne viele Phrasen wird Meadowhouse dieses Mal hoffentlich eine gro\u00dfe Rolle bei diesem Turnier spielen. Wir w\u00fcnschen es uns!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Eichenstadt und El Grande lassen Konkurrenz keine Chance &#8211; TSV verabschiedet sich w\u00fcrdig<\/strong><\/p>\n<p>In den internationalen Wettbewerben, die diese Woche anstanden, haben zwei von drei noch vertretenen meadowhousischen Teams das jeweilige Halbfinale erreicht. Bereits am Dienstag machte der FC Eichenstadt 05 im Premiere Cup der Pokalsieger sein Kunstst\u00fcck perfekt, der FCE schaltete den Koenigspokalsieger 1.FC Duckenburgh aus. El Grande gelang gleiches gegen den NFC Nordostoberlingen am Mittwoch in der World League. Am Dienstag hatte sich der TSV Wiesen-Zentrum gegen das \u00fcberm\u00e4chtige Olympic Werabino aus der World League verabschiedet, allerdings nicht ohne seine beeindruckende Heimserie zu wahren.<\/p>\n<p>Gegen den WHAT-Vizemeister hatte auch niemand erwartet, dass das kleine Wiesen-Zentrum, dessen Teilnahme am Viertelfinale in der World League schon alleine geschichtstr\u00e4chtig ist, wirklich eine reelle Chance aufs Halbfinale h\u00e4tte. Zu gro\u00df ist die spielerische Klasse Werabinos, die in der WHAT-Liga in dieser Saison alles in Grund und Boden spielen und de facto bereits als Meister feststehen. Im Hinspiel war das 2:0 der Whaler so auch eine Art Achtungserfolg des personell seit Monaten angeschlagenen TSV Wiesen-Zentrum. Nicht wenige hatten eine Packung bef\u00fcrchtet, wie sie letzte Saison der AC Phoenix in der Gruppenphase des Premiere Cups hinnehmen musste (0:4) &#8211; an dieser Stelle sei erw\u00e4hnt, dass der ACP mit selbigem Ergebnis Werabino im Viertelfinale demontierte. Im R\u00fcckspiel war nach dem fr\u00fchen 0:1 durch Walos am Sportpark an der H\u00f6hle auch die Messe weitestgehend gelesen. Doch der TSV raffte sich noch einmal auf und konnte in der Schlussphase das Ergebnis durch Tore von Steinkauz und Stieglitz noch auf 2:1 drehen. Damit wahrte der Verein aus dem Herzen Wiesenhausens auch seine beinahe gruselig beeindruckende Heimserie. In der World League konnte man ausnahmslos jedes Heimspiel gewinnen, dreimal mit 2:1, einmal mit 1:0, dieses Resultat bedeutete auch das Weiterkommen gegen Johannesburgh 06. Somit hat sich Wiesen-Zentrum mehr als w\u00fcrdig aus der World League verabschiedet und diese Saison in die Vereinsgeschichte eingetragen. Ebenso wie die letzte, die sie durch ihre Auftritte auf internationaler Ebene damit mehr als veredelt haben.<\/p>\n<p>Ein paar Stunden fr\u00fcher hatte sich ein paar tausend Kilometer weiter westlich der FC Eichenstadt 05 bereits einen Meilenstein der eigenen Historie gesichert. Nach dem 2:1-Hinspielsieg im &#8222;brennenden&#8220; Hexenkessel gegen den 1.FC Duckenburgh, der leicht favorisiert in die Begegnungen hineingegangen war, folgte in der Billianz-Arena im Norden von Paradies ein beachtenswerter 2:0-Ausw\u00e4rtssieg zum Einzug ins Halbfinale des Premiere Cups der Pokalsieger. Dabei profitierten die Eichenst\u00e4dter zwar von einem Eigentor zum 0:1, in der zweiten Halbzeit besorgte jedoch Andres Work schon nach 56 Minuten die Entscheidung. Rund 11000 mitgereiste Fans machten die Arena zu einem Tollhaus in gr\u00fcn-braun. Der FCE trat dabei \u00e4u\u00dferst souver\u00e4n auf und schenkte Duckenburgh, die auch in der Koenigsliga aktuell kriseln, keinerlei Hoffnung auf ein Wunder. Eine grandiose Defensivleistung und eine konzentrierte und mannschaftlich herausragende Offensivleistung machten den Abend zu einem besonderen. Noch nie stand eine Mannschaft des FC Eichenstadt 05 in einem Halbfinale eines internationalen Vereinswettbewerbes. Damit beendete man auch einen Fluch. Schon elf Mal hatte Eichenstadt international ein Viertelfinale erreicht, 1820 sollte das erste Jahr werden, in dem man danach noch im Wettbewerb vertreten war. Nun k\u00f6nnten Gegner wie Schneestadt, Algro oder Zypruesso Carason warten. Es scheint durchaus m\u00f6glich zu sein, dass man Eichenstadt in diesem Jahr ganz Gro\u00dfes zutrauen kann. Da man im FVM-Pokal ebenfalls im Halbfinale steht, erarbeitet man sich nicht nur langsam den Status der &#8222;Turniermannschaft&#8220;, sondern k\u00f6nnte den Premiere Cup der Pokalsieger f\u00fcr kommende Saison gar nochmal erreichen.<\/p>\n<p>Der meadowhousische Vizemeister brachte mit exakt den gleichen Ergebnissen den Halbfinaleinzug im Premiere Cup der Ligameister zustande. Gegen den NFC Nordostoberlingen sorgten im Hinspiel Vercusz und van Pleen beim 2:1-Sieg an der Beerenstra\u00dfe f\u00fcr die ordentliche Ausgangsposition f\u00fcr das R\u00fcckspiel am Mittwochabend in Mailodis. Hier stellte El Grande die Weichen schon sehr fr\u00fch auf Halbfinale. De Klerk und Meriano trafen gegen einigerma\u00dfen \u00fcberforderte Nordostoberlinger, die in der ersten Halbzeit nicht einen Torschuss zustande brachten. Mit ein wenig Gl\u00fcck h\u00e4tte die Pausenf\u00fchrung f\u00fcr El Grande noch h\u00f6her ausfallen k\u00f6nnen. Im zweiten Durchgang schaltete El Grande etwas zur\u00fcck ohne das Ergebnis jedoch wirklich zu gef\u00e4hrden. Somit warten auf den EFC im Halbfinale Mannschaften wie Werabino, Theoflorencio und Sichtburgh. Ein illustre Runde. F\u00fcr El Grande ist es ebenfalls die R\u00fcckkehr auf die gro\u00dfe internationale B\u00fchne. So gesehen hat sich die Reform des internationalen Fu\u00dfballs f\u00fcr den meadowhousischen Fu\u00dfball schon einmal gelohnt.<\/p>\n<p>Eine absolute Sensation brachte dagegen im Premiere Cup der Ligameister, in dem der AC Phoenix Wiesenhausen ja bereits gegen Kapstadt ausgeschieden ist, der FC Rennschnecke Schneckzig gegen Inter Salenavo zustande. Salenavo hatte das Hinspiel bereits mit 4:0 gewonnen, doch im R\u00fcckspiel drehte Schneckzig richtig auf und schaffte ein sensationelles 4:0 nach 90 Minuten. So ging es tats\u00e4chlich in die Verl\u00e4ngerung. Dort schaffte Inter dann aber das so wichtige Ausw\u00e4rtstor zum 4:1 und kam zitternd und schlotternd doch noch ins Halbfinale. Schneckzig geb\u00fchrt nach diesem Comeback jedoch alle Ehre des Fu\u00dfballs. Im Halbfinale stehen dort nun mit Inter Salenavo, Paramaribo, Vinnycjae und St. Gravenhage vier absolute Weltklassemannschaften. Wer die Klasse dann auch abrufen kann, wird man noch sehen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>2:1 in Cayenne! Meadowhouse nimmt an Titanienmeisterschaft in Masalia und Mompracem teil<\/strong><\/p>\n<p>Die Erleichterung war deutlich sp\u00fcrbar. Auch wenn nicht viel darauf hingedeutet hatte, dass Meadowhouse am Ende doch die Teilnahme an der TM im Juni und Juli in Masalia und Mompracem noch verwehrt bleiben w\u00fcrde, war allen Beteiligten jedoch anzumerken, dass die Qualifikation einige Kraft gekostet hatte. Der finale 2:1-Sieg gegen Gruppensieger Cayenne jedoch beruhigte alle nerv\u00f6sen Gem\u00fcter relativ zeitlich.<\/p>\n<p>F\u00fcr Cayenne war es die erste Niederlage in der Qualifikationsrunde \u00fcberhaupt. Das Team von Dagobert Georgie machte es aber noch viel cleverer als im Hinspiel (0:2) und gewann am Ende verdient auf der Insel. Reh rotierte wieder ins Tor, vor zwei Wochen beim 3:1 \u00fcber Nordverizienien war er noch angeschlagen auf der Bank, daf\u00fcr nahm Isaak Igel wieder Platz. Die Abwehr war sozusagen &#8222;all Ahornsburg&#8220; mit B\u00e4umer, Laube und Moody, einzig der Phoenixer Maik\u00e4fer stach heraus. Auf der Sechserposition fand sich diesmal \u00fcberraschend Carlo Eisdrache wieder &#8211; Kapit\u00e4n Auge hatte sich beim Aufw\u00e4rmen leicht verletzt &#8211; rechts startete Oliver van Doihmel, links Heinz Lobenau, auf der Zehn fand sich Aaron Adler wieder. Im Sturm setzte Georgie im Gegensatz zu vor zwei Wochen wieder auf Mirco Magiaro, neben Eduard Eichelh\u00e4her. Das sollte sich sp\u00e4ter auszahlen. Von Beginn an spielte das meadowhousische Team offensiv, auf Unentschieden spielen wollten sie grunds\u00e4tzlich nicht, das hatte Georgie im Vorfeld bereits angek\u00fcndigt. Die Einstellung der Elf stimmte von der ersten Minute an, auch die K\u00f6rpersprache. Eisdrache und Moody gingen vorneweg und checkten direkt mal den einen oder anderen Cayenner weg. Die Heimelf, f\u00fcr die es um nichts mehr ging, spielte sehr zur\u00fcckhaltend und abwartend, \u00e4hnlich wie im Hinspiel, wo sie durch diese Taktik Meadowhouse zweimal \u00fcberrumpelt hatten. Diesmal jedoch war das Team von Dagobert Georgie besser vorbereitet und m\u00fcnzte die \u00dcberlegenheit auch gleich in Chancen um. Magiaro (6.) und Adler (8.) hatten erste brauchbare Abschl\u00fcsse. Schnell sprang dabei auch Z\u00e4hlbares heraus. Adler packte einen \u00fcberragenden Steilpass aus, der genau getimt auf der rechten Seite bei van Doihmel landete. Der Kapst\u00e4dter hatte nun freie Bahn und donnerte das Leder kompromisslos zum 1:0 ins Netz (10.). Genau das, was man brauchte auf meadowhousischer Seite, war eingetreten. Ein fr\u00fcher F\u00fchrungstreffer. So beruhigte man einerseits die eigenen Nerven und zwang andererseits Cayenne dazu, aktiver am Spiel teilzunehmen und eventuell L\u00fccken zu offenbaren. In dieser zehnten Minute hatten sie die Cayenner Abwehr jedoch nach allen Regeln der Kunst hergespielt. Und die meadowhousische Mannschaft machte weiter, lie\u00df jetzt nicht locker und presste weiter bereits sehr fr\u00fch, teilweise am gegnerischen Strafraum und erarbeitete sich so eine dr\u00fcckende \u00dcberlegenheit in der Anfangsphase. Eichelh\u00e4her pr\u00fcfte Cayennes Torwart Momba gleich zweimal (14., 16.), Adlers Schuss zischte nur knapp \u00fcber die Latte (21.). Cayenne h\u00e4tte jedoch um ein Haar aus dem Nichts den Ausgleich erzielt, nat\u00fcrlich durch einen Konter. Mboto schickte Mikil auf die Reise, der von Maik\u00e4fer noch leicht nach au\u00dfen abgedr\u00e4ngt wurde und dann aus spitzem Winkel nur knapp am Tor von Reh vorbeischoss (22.). Die Antwort auf diese Aktion h\u00e4tte jedoch nicht besser ausfallen k\u00f6nnen. Mirco Magiaro bekam den Ball links am Strafraum, legte ihn sich einmal auf den starken rechten Fu\u00df und zog dann einfach ab und traf genau rechts oben in den Winkel. Torwart Momba schaute nur hinterher, mehr h\u00e4tte er in dieser Situation auch nicht machen k\u00f6nnen (26.). Ein Geniestreich von Magiaro, der vor zwei Wochen noch \u00fcberraschend auf der Bank hatte Platz nehmen m\u00fcssen. Der Zwischenstand sorgte f\u00fcr erleichterte und fr\u00f6hliche Gesichter auf meadowhousischer Seite. Da im Fernduell mit Diamantina sogar \u00fcberraschend Nordverizienien f\u00fchrte, gab es nun auch wirklich gar keinen Anlass zur Sorge mehr. Die Elf von Georgie zog sich anschlie\u00dfend etwas zur\u00fcck und presste nur noch punktuell, Cayenne kam noch vor der Pause zu Chancen durch Mboto und Cotta, den beiden Torsch\u00fctzen aus dem Hinspiel (33., 41.), die jedoch nicht wirklich problematisch f\u00fcr Rainer Reh waren. So ging es mit einem mehr als zufriedenstellenden Halbzeitstand zum Pausentee.<\/p>\n<p>Nach Wiederanpfiff und ohne Wechsel auf Seiten von Meadowhouse ging es weiter. Georgie hatte seiner Mannschaft wohl auf den Weg gegeben, m\u00f6glichst fr\u00fch f\u00fcr endg\u00fcltige Klarheit zu sorgen. Doch Eichelh\u00e4hers Kopfball parierte Momba (51.) und Eisdraches Kracher an den Pfosten h\u00f6rt man wohl noch heute im weiten Rund schallen (57.). Doch diesmal fehlte die letzte Kaltschn\u00e4uzigkeit vor dem Cayenner Tor und so blieb der dritte Treffer zun\u00e4chst aus. Stattdessen kam Cayenne langsam mit mehr Offensive und nun musste auch die meadowhousische Abwehr mal ihr K\u00f6nnen unter Beweis stellen. Bis auf einen Schnitzer von Maik\u00e4fer, dem Giorgios fast den Anschlusstreffer erm\u00f6glichte (65.) stand die Viererkette sehr sattelfest. So musste dann schon der eigene Mann her, um wieder f\u00fcr Spannung zu sorgen. Eine Hereingabe vom sehr agilen Mboto lenkte Haudegen Moody ungl\u00fccklich ins eigene Tor (71.). Das Stadion kam nun nochmal auf, Meadowhouse war jedoch nicht wirklich in Gefahr, trotz der 2:1-F\u00fchrung, die Diamantina mittlerweile gegen Nordverizienien herausgespielt hatte. Reh musste anschlie\u00dfend eine Flugeinlage gegen Cotta zeigen (75.) und Moody kl\u00e4rte etwas sp\u00e4ter gut gegen Mikil (78.). Nun wechselte Georgie auch zum ersten Mal und brachte Canitz f\u00fcr Eichelh\u00e4her und damit etwas mehr Dichte im Mittelfeld. Damit nahm man Cayenne auch den Wind aus den Segeln. Stattdessen hatte sogar Eisdrache die M\u00f6glichkeit zum 3:1, sein Vollsprint \u00fcber 60 Meter war dann aber jedoch zu viel f\u00fcr ihn nach 85 Minuten, der Schuss war am Ende zu harmlos. Zum Schluss kam noch Luchs f\u00fcr Lobenau, der diesmal relativ unsichtbar geblieben war. So war es am Ende geschafft. Bei Abpfiff lagen sich alle in den Armen. Zu spannend hatte man es gemacht, nach den Niederlagen gegen Cayenne im Hinspiel und in Diamantina. Doch der starke Schlussspurt offenbarte den Charakter der Mannschaft und nun auch endg\u00fcltig die Trainerf\u00e4higkeiten von Dagobert Georgie.<\/p>\n<p>Eine Riesensensation gab es dagegen noch am letzten Qualifikationsspieltag. Weltmeister Atlantis wird nicht an der Endrunde teilnehmen! Nur sieben Punkte nach sechs Spieltagen reichten in der Gruppe zwar f\u00fcr Platz 2, jedoch stellten sie damit den schlechtesten Gruppenzweiten und k\u00f6nnen nicht am Turnier teilnehmen. Dasselbe Schicksal ereilte Umgor, die ebenfalls Zweiter in ihrer Gruppe wurden, allerdings der zweitschlechteste Gruppenzweite. Da Gastgeber Masalia und Mompracem bereits vorqualifiziert sind, nehmen Umgor und Atlantis nicht an der TM 1820 teil. Hier alle feststehenden Teilnehmer:<\/p>\n<p>Masalia, Mompracem, Gr\u00fcnland, Westparadies, Whale, S\u00fcdland, Fantasio, Kalavien, Cayenne, Meadowhouse, Dagobinien, Gallertland, Julsavien, Charymoyebso, Transanien, Aloe Vera<\/p>\n<p>Wann die Gruppen ausgelost werden, ist bisher noch nicht bekannt. Sp\u00e4testens Ende April sollen die Gruppen jedoch feststehen. In welchem Lostopf sich Meadowhouse dabei befindet, ist ebenfalls noch unklar. Da es vier T\u00f6pfe \u00e1 vier Mannschaften geben wird, und Masalia und Mompracem ziemlich sicher die K\u00f6pfe der Gruppen A und B werden, d\u00fcrfte es eventuell sogar Topf 1 werden. M\u00f6glich ist jedoch auch, dass nach den erzielten Punkten in der Qualifikation verteilt wird, dann w\u00fcrde es wohl eher Topf 2 werden. Eines ist jedoch sicher: Egal mit welcher Gruppe &#8211; diesmal wollen wir nicht wie vor vier Jahren in der Gruppenphase ausscheiden. Und vielleicht wird es ja auch mehr als vor acht Jahren, damals kam ausgerechnet gegen Gr\u00fcnland das Aus im Viertelfinale mit 3:6 n.V.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>3:1 gegen Nordverizienien &#8211; Meadowhouse so gut wie sicher f\u00fcr TM qualifiziert<\/strong><\/p>\n<p>Die Steine, die allen Beteiligten von ihren schweren Herzen fielen, waren wohl noch am Kap Sanorma zu h\u00f6ren. Unter so viel Druck stand wohl noch nie eine meadowhousische Nationalmannschaft, die Qualifikation zur Titanienmeisterschaft in diesem Jahr in Masalia und Mompracem hing vor dem Heimspiel gegen Nordverizienien am seidenen Faden. Nach dem wichtigen 3:1-Sieg und der parallelen Niederlage Diamantinas in Cayenne stand fest: Selbst eine knappe Niederlage am letzten Spieltag d\u00fcrfte wohl reichen.<\/p>\n<p>Der Hexenkessel in Eichenstadt gilt seit jeher als schwieriges Pflaster f\u00fcr Ausw\u00e4rtsmannschaften. Demnach war es verst\u00e4ndlich, dass der FVM f\u00fcr das letzte Heimspiel der TM-Qualifikation diese Sportst\u00e4tte als Austragungsort w\u00e4hlte. Und diese Entscheidung hat sich definitv ausgezahlt. Die 57.983 Zuschauer im bis auf den G\u00e4steblock ausverkauften Hexenkessel verwandelten das weite Rund schon beim Einlaufen der Mannschaften in einen atmosph\u00e4rischen Glutofen. Bei der Nationalhymne flogen einem f\u00f6rmlich die Ohren weg und auch den Spielern war anzumerken, worum es ging. Trainer Dagobert Georgie schickte eine doch relativ junge Mannschaft aufs Feld, Stammtorwart Reh nahm leicht angeschlagen auf der Bank Platz, auch Moody, Eisdrache und selbst Mirco Magiaro fanden sich zun\u00e4chst als Auswechselspieler wieder. Im Tor stand der junge Isaak Igel, der jedoch seit einiger Zeit beim AC Phoenix Wiesenhausen unter Beweis gestellt hat, zu was er f\u00e4hig ist. Mit B\u00e4umer und F\u00fcrchte-Knallus brachte Georgie dann aber doch etwas Erfahrung in die zuletzt wackelige Verteidigung, neben Fichte und dem jungen Maik\u00e4fer. Auge besetzte die einzige Sechser-Position im bew\u00e4hrten Rauten-Mittelfeld, rechts wurde Oliver van Doihmel, links Heinz Lobenau aufgeboten, auf der Zehn startete Aaron Adler. Im Sturm gab es dann eine kleine \u00dcberraschung, Mirco Magiaro rotierte zun\u00e4chst auf die Bank, stattdessen bildeten Friedrich Fasan und Eduard Eichelh\u00e4her die Doppelspitze, dies kam nach den zuletzt bockstarken Leistungen der beiden in der FLM dann doch nicht mehr ganz \u00fcberraschend.<\/p>\n<p>Vom Ansto\u00df weg agierte die meadowhousische Elf sehr zielstrebig, dr\u00fcckte das traditionell defensive Nordverizienien tief in dessen eigene H\u00e4lfte. Gute Chancen waren jedoch zun\u00e4chst Mangelware, zu selten tat sich im letzten Drittel eine entscheidende L\u00fccke auf. So versuchten es Auge und Adler schon relativ fr\u00fch mit Distanzsch\u00fcssen, die auf dem nassen Gel\u00e4uf aber durchaus Gefahr boten, jedoch beide das Tor um etwa einen Meter verfehlten. Defensiv wurde Meadowhouse bis dahin kaum gefordert, vorne ergab sich nach rund einer Viertelstunde die erste dicke M\u00f6glichkeit durch Fasan, der nach einer gut getimten Flanke von van Doihmel Nordverizieniens Torwart Ulrum zu einer Blitzreaktion zwang. Das war der erste Vorbote f\u00fcr das, was wenige Minuten sp\u00e4ter erfolgen sollte. Eine sehenswerte Kombination auf der linken Angriffsseite m\u00fcndete in eine butterweiche Flanke von Fichte, der den so formstarken Eichelh\u00e4her in der Mitte in Szene setzte. Dessen Kopfball landete zun\u00e4chst am Pfosten, den Abpraller musste der Mann des FC Rubinburgh dann nur noch ins leere Tor schieben &#8211; 1:0 nach 21 Minuten, der Hexenkessel z\u00fcndete zum ersten Mal so richtig. Fast zeitgleich ging ein paar tausend Kilometer weiter s\u00fcdlich Cayenne gegen Diamantina in F\u00fchrung, was Meadowhouse zu diesem Zeitpunkt in eine mehr als gute Ausgangslage brachte. Der erste Anlauf war erst einmal erfolgreich beendet worden, die meadowhousische Elf schaltete daraufhin einen Gang zur\u00fcck und presste jetzt nur noch phasenweise. Dies holte allerdings den Gegner besser ins Spiel hinein, was nach einer Unachtsamkeit von Maik\u00e4fer direkt in eine gute Chance f\u00fcr Nordverizienien m\u00fcndete, der Kopfball von Dris war jedoch eher eine Aufw\u00e4rm\u00fcbung f\u00fcr den bis dahin besch\u00e4ftigungslosen Isaak Igel. Georgie wurde jetzt stetig unzufriedener mit dem Auftritt seines Teams, die in dieser Phase weniger Zweik\u00e4mpfe gewannen und gute Umschaltm\u00f6glichkeiten oft fahrl\u00e4ssig liegen lie\u00dfen. Das bis zum F\u00fchrungstreffer extrem sichere Passspiel verlor an Pr\u00e4zision und so war es eher Zufall, dass Eichelh\u00e4her wie aus dem Nichts das vermeintliche 2:0 erzielte, was jedoch wegen einer Abseitsposition nicht gegeben wurde. Da war dann jedoch wieder ein Hallo-Wach-Effekt f\u00fcr die Georgie-Truppe. Kapit\u00e4n Auge ging mit entsprechendem Beispiel voran, r\u00e4umte Swirko rigoros um und packte ein ums andere Mal die Gr\u00e4tsche aus. Die Fans quittierten das mit lautstarkem Applaus und das \u00fcbertrug sich auf den Platz. Adlers Schuss strich nur knapp am Pfosten vorbei (33.), F\u00fcrchte-Knallus&#8216; Kopfball nach einer Ecke parierte Ulrum blitzgescheit (37.). Kurz vor der Pause leistete sich Meadowhouse dann aber einen folgeschweren Konzentrationsfehler in der Defensive. Nach einem Freisto\u00df stimmte die Zuteilung im Zentrum nicht, Mazolas entwischte Lobenau und nickte ziemlich alleinstehend zum Ausgleich ein (41.). Ohne Not hatte man die F\u00fchrung aus der Hand gegeben, gegen einen Gegner, der nur dann gef\u00e4hrlich wurde, wenn man es ihm geradezu anbot. Ein solches Angebot war auch die Deckung der Hintermannschaft in dieser Situation. So ging es mit einem mehr als unbefriedigendem Zwischenstand in die Kabine, im Hexenkessel herrschte mindestens leichte Schockstarre. Wenige Minuten zuvor hatte Diamantina in Cayenne den Ausgleich erzielen k\u00f6nnen, die Situation war nun wieder dieselbe wie vor Anpfiff.<\/p>\n<p>Trainer Georgie reagierte zun\u00e4chst nicht personell, vertraute weiter den Mannen, die er 45 Minuten zuvor auf das Feld geschickt hatte. Das sollte sich sehr schnell auszahlen. Denn Nordverizieniens Abwehr untersch\u00e4tzte die Torgefahr des &#8222;Haudegens&#8220; Hans-J\u00fcrgen B\u00e4umer. Dieser drang nach einem Steckpass von Adler rechts in den Sechzehner, wo ihn niemand wirklich attackierte und trotz spitzem Winkel wagte er den Abschluss und \u00fcberraschte damit Ulrum, der den Arm nicht rechtzeitig hochbekam. Vier Minuten nach Wiederanpfiff lag der Ball wieder in den Maschen und trug wesentlich der Beruhigung der angespannten meadowhousischen Nerven bei. Im Anschluss spielte Meadowhouse es wesentlich seri\u00f6ser als in der ersten Halbzeit, die P\u00e4sse liefen gut, die Zweik\u00e4mpfe im Mittelfeld wurden gewonnen und es gab weniger Ballverluste als noch im ersten Abschnitt. Und es herrschte mehr Tempo und Bewegung im letzten Drittel, was sich auf die Anzahl der Chancen auswirkte. Fasans Linksschuss ging noch vorbei (56.), gegen Lobenaus Kopfball musste Ulrum jedoch fliegen (60.). Georgie wechselte wenig sp\u00e4ter zum ersten Mal und nahm den nerv\u00f6s wirkenden Maik\u00e4fer raus, der einige Unsicherheiten in seinem Spiel hatte und brachte mit Alastor &#8222;Mad-Eye&#8220; Moody einen erfahreneren Mann f\u00fcr die Innenverteidigung, die mit ihm und F\u00fcrchte-Knallus nun nur so vor Erfahrung strotzte. Was blieb, war das doch relativ knappe Zwischenresultat, nur 2:1, das lie\u00df noch einige M\u00f6glichkeiten offen f\u00fcr eine haarstr\u00e4ubende Schlussphase. Wirklich gef\u00e4hrlich kamen die G\u00e4ste jedoch im kompletten zweiten Durchgang nicht vor Igels Kasten, nur gegen Dris musste sich der Torh\u00fcter des AC Phoenix einmal schmutzig machen (71.). Auf der gegen\u00fcberliegenden Seite fehlten oft nur Zentimeter. Auges Freisto\u00df landete auf dem Tor (66.), van Doihmels Schuss wurde abgef\u00e4lscht und ging ans Au\u00dfennetz (73.) und Eichelh\u00e4hers Dropkick parierte der gut aufgelegte Ulrum stark (75.). Georgie wechselte ein zweites Mal und brachte Simon Steinkauz f\u00fcr Aaron Adler auf der Zehn, um nun vielleicht durch gef\u00e4hrliche Standards die Entscheidung herbeizuf\u00fchren. Meadowhouse spielte nun nicht mehr so druckvoll nach vorne, wohl wissend, dass Nordverizienien irgendwann aufmachen w\u00fcrde. So kam es dann auch. Nach einem Ballgewinn durch &#8222;aggressive leader&#8220; Auge im Mittelfeld ergab sich die wohl einzige Kontersituation, die Meadowhouse gut ausspielte. Lobenau machte links die Meter und steckte genau im richtigen Moment auf Fasan durch, der links im Strafraum den herauseilenden Ulrum zum 3:1 tunnelte (82.). Nun bebte der Hexenkessel, die Entscheidung war gefallen. In der Schlussphase brachte Georgie noch Magiaro f\u00fcr den starken Eichelh\u00e4her. Souver\u00e4n brachte die meadowhousische Elf dann den Vorsprung \u00fcber die Zeit und siegte erstmals nach zwei verlorenen Spielen wieder. Da parallel Cayenne Diamantina 3:2 besiegt hatte, liegen vor dem letzten Spieltag in zwei Wochen nun drei Punkte und sieben Tore zwischen Meadowhouse und Diamantina. Das sollte also genug sein, um bei der TM-Endrunde dabei zu sein. Die Mannschaft hielt also dem Druck stand, ohne eine Galavorstellung abzuliefern.<\/p>\n<p>Zudem gab es an diesem Spieltag einige Entscheidungen. Sicher f\u00fcr die TM qualifiziert sind inzwischen neben den Gastgeber Masalia und Mompracem noch Gr\u00fcnland, S\u00fcdland, Fantasio, Kalavien, Cayenne, Dagobinien, Julsavien und Transanien. Durch die Regelung, dass die beiden schlechtesten Gruppenzweiten sich nicht f\u00fcr die TM qualifizieren, droht Nationen wie Weltmeister Atlantis, Umgor, Carisonien und theoretisch auch noch Meadowhouse ein b\u00f6ses Erwachen. Es w\u00e4re daher ratsam, noch zumindest einen Punkt in Cayenne zu holen, um ganz auf Nummer sicher zu gehen. Aktuell stehen Umgor, Atlantis, Carisonien und Charymoyebso noch schlechter da als Meadowhouse in Sachen Punkteausbeute. Wer sich am Ende als Gruppenzweiter noch qualifiziert, ist also noch nicht hundertprozentig sicher.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>FVM und Vereine beschlie\u00dfen tiefgreifendste Reform in Meadowhouse&#8216; Fu\u00dfballgeschichte<\/strong><\/p>\n<p>Jetzt geht alles ganz schnell. Der FVM und der Zusammenschluss der meadowhousischen Profivereine hat sich auf eine Reform geeinigt, die den meadowhousischen Fu\u00dfball f\u00fcr immer ver\u00e4ndern wird. Schon seit einigen Jahren gab es Bestrebungen, die FLM und SLM &#8222;abzuspecken&#8220;, um den randvollen Terminkalender zu entlasten. Ab der kommenden Saison wird dies auch geschehen. Die FLM hat nur noch 20 Pl\u00e4tze, die SLM wird aufgeteilt in eine Nord- und eine S\u00fcdstaffel mit ebenfalls jeweils 20 Pl\u00e4tzen. Und die Nord-S\u00fcd-Grenze wird neu gezogen.<\/p>\n<p>Dass es kompliziert werden w\u00fcrde, war jedem Beteiligten vorher klar. Daher war man auch davon ausgegangen, dass eine solche Reform erst f\u00fcr die Saison 1821\/22 eingef\u00fchrt werden w\u00fcrde. Doch nun steht fest: Die Reform greift bereits zur kommenden Spielzeit. Daf\u00fcr m\u00fcssen einige Klubs jedoch gro\u00dfe Opfer bringen. Aber fangen wir von vorne an. In der FLM \u00e4ndert sich eigentlich recht wenig. Die aktuelle Saison wird planm\u00e4\u00dfig zu Ende gespielt, die letzten vier Mannschaften steigen wie gewohnt ab. Doch werden nicht wie gewohnt vier neue Teams aus der SLM nachr\u00fccken. So wird die FLM auf 20 Mannschaften verkleinert und statt 46 Spieltage m\u00fcssen nur noch 38 abgehalten werden. Die alle 14 Tage stattfindenden Spieltage unterhalb der Woche werden somit obsolet. Das war der Hauptgrund f\u00fcr die Reform. 46 Ligaspiele, plus Pokalspiele, plus eventuelle internationale Spiele waren einfach zu viel an Belastung f\u00fcr die meadowhousischen Mannschaften und stellten die Klubs schon in der Vergangenheit vor gro\u00dfe Probleme. Aktuell das beste Beispiel f\u00fcr eine zu hohe Belastung ist der TSV Wiesen-Zentrum, dessen Trainingszentrum mittlerweile eher einem Lazarett gleicht. Doch ist diese Art der Verkleinerung der FLM eine Hiobsbotschaft f\u00fcr die Top-Teams aus der noch eingleisigen SLM. Die ersten Vier werden in dieser Saison n\u00e4mlich nicht wie gewohnt aufsteigen. Der FC Wiesenbach, der FSV Bad Neureich, der 1.FSV Keslenburg und der FSV Klippenburg, die momentan auf jenen ersten vier Pl\u00e4tzen stehen, w\u00fcrden leer ausgehen und m\u00fcssten auch in der kommenden Saison Zweitligafu\u00dfball spielen. F\u00fcr die Mannschaften, die am Ende die ersten vier R\u00e4nge der SLM belegen, wird es daher eine finanzielle Entsch\u00e4digung geben, in H\u00f6he der Differenz der Fernsehgelder f\u00fcr den Ersten der SLM und den ersten Absteiger der FLM. Zudem will der FVM diesen Vereinen Zusch\u00fcsse f\u00fcr Kartenverk\u00e4ufe spendieren, damit die Fans eine Saison f\u00fcr die H\u00e4lfte der Ticketpreise ins Stadion gehen k\u00f6nnen. So bleibt den Mannschaften doch noch ein gewisser Reiz daran, m\u00f6glichst einen der ersten vier SLM-Pl\u00e4tze in dieser Saison zu ergattern.<\/p>\n<p>Am st\u00e4rksten von der Reform betroffen ist ohnehin die SLM. Aktuell wie die FLM noch 24 Mannschaften beherbergend, wird die Liga ab Sommer zweigleisig gespielt, in einer Nordstaffel und einer S\u00fcdstaffel. Die Absteiger aus der FLM w\u00fcrden sich dann dementsprechend in eine der beiden Staffeln wiederfinden. In der laufenden Saison werden jedoch auch, wie in der FLM, planm\u00e4\u00dfig die letzten vier Teams in die ja jetzt bereits zweigleisige RLM absteigen. Da jedoch die bisherige Grenze zwischen Nord und S\u00fcd so verl\u00e4uft, dass alle 41 Profimannschaften aus Wiesenhausen in eine der Nordstaffeln antreten w\u00fcrden, wurde auch hier eine Neuregelung entworfen. So wird die neue Nord-S\u00fcd-Grenze, die entscheidet, ob ein Verein zur Nord- oder S\u00fcdseite geh\u00f6rt, quer durch die Hauptstadt verlaufen. Sie wird entlang der Gro\u00dfen Stra\u00dfe auf dem Wiesenhausener &#8222;Zentralh\u00fcgel&#8220; verlaufen und geradewegs durch das komplette Land gezogen. Auswirkungen hat dies nur auf die Wiesenhausener Mannschaften, die sich jetzt teilweise umorientieren m\u00fcssen. So k\u00f6nnte zum Beispiel der DC Drachonia Wiesenhausen, der momentan Tabellenf\u00fchrer der RLM North ist, kommende Saison als Aufsteiger in der SLM S\u00fcd antreten, da der Verein s\u00fcdlich der Gro\u00dfen Stra\u00dfe zuhause ist. Gleiches w\u00fcrde umgekehrt f\u00fcr den SV S\u00fcdwiesenhausen gelten, der eventuell in die RLM South absteigen k\u00f6nnte, obwohl er letzte Saison noch in der RLM North zuhause war. Zugleich soll garantiert werden, dass die ersten beiden Mannschaften der beiden RLMs in jedem Fall aufsteigen. Durch die Verschiebung der Teams von Nord nach S\u00fcd k\u00f6nnte jedoch in der RLM South die Situation entstehen, dass ein oder zwei Teams zus\u00e4tzlich zu den letzten Drei absteigen m\u00fcssten. Auch in diesem Fall k\u00fcndigte der FVM Entsch\u00e4digungen f\u00fcr diese Vereine an. Die Aufstockung der SLM auf insgesamt 40 Mannschaften bedeutet jedoch auch, dass sehr viele Amateurvereine den Sprung in die Elite des meadowhousischen Fu\u00dfballs schaffen werden. Nach aktuellem Stand k\u00f6nnte sogar ein Team den Sprung von der Amateurliga in die SLM Nord schaffen, da dort noch ein Platz vakant w\u00e4re. Zudem k\u00f6nnte der gr\u00f6\u00dfte Teil der RLM North den Sprung eine Etage h\u00f6her in die SLM Nord (oder North, die genaue Bezeichnung ist noch unklar) schaffen, da wesentlich weniger Mannschaften aus der momentanen SLM dort Platz f\u00e4nden, als in der vollen SLM S\u00fcd, respektive South. Die beiden SLMs werden jeweils zwei Aufstiegspl\u00e4tze haben und drei Abstiegspl\u00e4tze haben. Das bedeutet, dass aus den beiden RLMs bald auch der Drittplatzierte aufsteigen wird. An den drei Abstiegspl\u00e4tzen wird sich in der RLM nichts \u00e4ndern. Es wird bis zum Ende der Saison jedoch noch viel Durchmischung geben, sodass aktuell keine Vorhersage getroffen werden kann, wie sich die beiden SLMs kommende Saison genau zusammensetzen werden.<\/p>\n<p>Es gab auf die Reform viele positive Reaktionen, jedoch auch Bedenken. Die Vereine kritisierten teilweise die geringe Vorbereitungszeit und die fehlende Planungssicherheit f\u00fcr die n\u00e4chste Spielzeit. Positiv wurde jedoch die Reform an sich bewertet und das Verfahren, dass neue Vereine auf die gro\u00dfe B\u00fchne hebt, anstatt mehr Mannschaften absteigen zu lassen, wie es anfangs auch \u00fcberlegt worden war. Die FLM erlebt dabei die geringsten Ver\u00e4nderungen, was aufgrund der internationalen Wettbewerbe auch positiv zu bewerten war. Mit den Entsch\u00e4digungen f\u00fcr entgangene Aufstiege oder unerwartete Abstiege et cetera, waren viele Vereinsvertreter ebenfalls einverstanden, wenn auch nicht zufrieden. Die Reform gew\u00e4hrt, dass nur in Einzelf\u00e4llen Nachteile entstehen, in der Masse jedoch viele Vorteile. Man wird so mehr Mannschaften die M\u00f6glichkeit geben, in den Top-Ligen Meadowhouse&#8216; Fu\u00df zu fassen und wird so auch einen kleinen Ausgleich zumindest zum Lostopf schaffen, der nach dem Ostbekenntnis fast die H\u00e4lfte der FLM in die unteren Ligen katapultierte. Viele Teams wie Frankenthal, S\u00fcdwiesenhausen oder Laubenberg kamen seitdem nie wieder auch nur in die N\u00e4he von Erstligaluft. Aufgrund der wahrscheinlichen Konkurrenzsituation in der zweigleisigen SLM kann man davon ausgehen, dass zumindest ein Klub wie Frankenthal mal wieder ans Tor zum Oberhaus klopfen w\u00fcrde. Das ist jedoch auch ein weiterer Kritikpunkt. Durch die Hinzunahme von mittelklassigen Drittligamannschaften in die SLM f\u00fcrchten viele einen Qualit\u00e4tsverlust im meadowhousischen Fu\u00dfball. Gegenargumente lauten h\u00e4ufig, dass durch den weniger umfangreichen Spielplan eine Qualit\u00e4tszunahme erfolgen wird, da die Spieler mehr Training bek\u00e4men, sowie durch die steigenden Einnahmen der bisherigen Drittligateams ein Qualit\u00e4tsloch maximal vor\u00fcbergehend der Fall w\u00e4re. Egal, wie man es am Ende auch bewertet &#8211; diese Reform wird den meadowhousischen Vereinsfu\u00dfball f\u00fcr immer ver\u00e4ndern.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Schlitten-WM vorbei &#8211; viel Spa\u00df und Trubel trotz widrigen Witterungsverh\u00e4ltnissen<\/strong><\/p>\n<p>Die alle zwei Jahre stattfindende Wiesenhausener Schlitten-WM ist am vergangenen Samstag zuende gegangen und bot mal wieder viel Spa\u00df und Kuriosit\u00e4ten auf dem Gestr\u00fcppst\u00e4dter Hang. Ausreichend Schnee gab es allemal, jedoch setzten die starken Winde den Beteiligten ordentlich zu. Aus Sicherheitsgr\u00fcnden war der Rodeltag des 8. Februar verschoben worden, daher war am 15. Februar erst der letzte Tag der WM, eigentlich h\u00e4tte dieser am Freitag sein sollen. Die Sieger dieses Jahres waren in der Einzelwertung Dobby, der den Hang in sagenhaften 11,71 Sekunden runterraste und in der Spezialkategorie der &#8222;Wiesenhausener H\u00f6llenfahrt&#8220; siegten Richard Mant\u00f6psrochen mit seinem Bruder Ferdinand, die es in 16,92 Sekunden den Hang hinunterschafften und von der Jury mit einer 1,4 in der Bewertung &#8222;Kuriosit\u00e4t&#8220; bewertet wurden. Am weitesten geflogen war Thea von Wiesenklee aus Oase.<\/p>\n<p>Elf statt zehn Tage wurden es am Ende aufgrund der Rodelabsage vom 8. Februar. Die niedrigen Temperaturen im Januar, verbunden mit reichlich Schneefall ab dem 20. Januar, garantierten zun\u00e4chst wunderbare Bedingungen in Gestr\u00fcppstadt. Im Schnitt besuchten rund 4500 Zuschauer am Tag die teilweise wirklich lustigen Rodeleinlagen von Prominenten und weniger Prominenten. Oft waren bei letzteren die ganzen Familien und Freundeskreise unter den Fans, die ihre Favoriten lautstark anfeuerten. Gleich am ersten Tag war K\u00f6nig a.D. Johannes von Daunenfels am Start, der auf einem extra f\u00fcr ihn angefertigten Geisterschlitten, der von der Jury genehmigt worden war, einige Probleme hatte, heil unten anzukommen. Mehrmals hatte er Gleichgewichtsprobleme, fast ging er bei der &#8222;Schanze&#8220; \u00fcber Bord, der ber\u00fchmt-ber\u00fcchtigten rund 70 Zentimeter hohen Schwelle am unteren Teil des Hangs, er konnte sich jedoch gerade noch festhalten und ging schlie\u00dflich mit 17,03 Sekunden \u00fcber die Ziellinie. &#8222;Der Schlitten war Schuld, der Schreiner von Burg Daunenfels, Herr Friedburg, hat ihn schlecht zusammengebaut&#8220;, scherzte Johannes und zog damit einige Lacher aus dem Publikum auf sich. Vorz\u00fcglich locker und unterhaltsam f\u00fchrten dabei Johannes-Karl Lange und Rudi Rabe durch das Programm, die durch ihre launige Moderation sowohl bei den anwesenden Zuschauern, als auch beim Fernsehpublikum wieder punkten konnten. Zudem stritten sie heftig \u00fcber die Regelmodifizierung, die seit dieser WM gilt. Die Organisationskommission hatte im letzten Jahr beschlossen, nur noch Holzschlitten zuzulassen, da die &#8222;Bobs&#8220; zu oft zu Vorteilen auf der Schanze f\u00fchrten und au\u00dferdem aus Plastik seien, was bei St\u00fcrzen dazu f\u00fchren k\u00f6nnte, dass Plastiksplitter in der Natur \u00fcbrig blieben, die unbedingt aus Umweltschutzgr\u00fcnden vermieden werden sollten. &#8222;Ein bisschen sehr streng&#8220;, nannte Rudi Rabe diese Regel\u00e4nderung, obwohl sich eine gro\u00dfe Mehrheit der Teilnehmer ebenfalls f\u00fcr diese ausgesprochen hatte. Johannes-Karl Lange argumentierte, die Kommission habe vorbildlich gehandelt und sowohl der Umwelt, als auch Dagobert Duck, dem das Grundst\u00fcck geh\u00f6rt einen gro\u00dfen Gefallen getan. Der Disput f\u00fchrte so weit, dass man Angst haben musste, dass gleich eine wilde Schneeballschlacht hinter dem Moderationstisch stattfindet, zum Gl\u00fcck kriegten sich die beiden Streith\u00e4hne (respektive Streitraben) wieder schnell ein. Dagobert Duck, der als &#8222;Experte&#8220; zugegen war, trug ebenfalls einen gro\u00dfen Teil zur heiteren Atmosph\u00e4re bei, indem er viele lustige Anekdoten von vorherigen WMs zum Besten gab (etwa die Geschichte, als er 1810 selbst mitfuhr und seinen Geisterschlitten mit Whiskey einrieb, damit er besser durch den Schnee gleiten konnte, und er durch die alkoholischen D\u00e4mpfe besoffen unten ankam), oder als er f\u00fcr Steffen Winter zwei Jahre sp\u00e4ter extra seinen Supermarkt noch aufschlie\u00dfen musste, damit dieser vor seinem Start einen Schluck Feuerwasser zu sich nehmen konnte, um wach zu werden, da er die Nacht vorher bis 4 Uhr morgens bei Lord Knackser gearbeitet hatte. Lustig war ebenfalls, als Lange ihn darauf ansprach, ob er die Einnahmen durch die Verpachtung seines Grunst\u00fccks an die Organisatoren der Schlitten-WM auch ordentlich versteuere, Duck erstmal kurz stockte. Lieber Finanzminister Hubmaier, vielleicht fragen sie bei Dagobert Duck nochmal nach wegen seiner Steuer.<\/p>\n<p>Viele weitere Prominente gaben sich an den weiteren Tagen die Ehre. Nach vier Tagen f\u00fchrte der Molchendorfer Buchhalter Markus Beisenheber mit einer Zeit von 12,39 Sekunden die Gesamtwertung an, doch dann kam die Stunde des Hauselfen Dobby. Im Interview mit Lange und Rabe vor seinem Start hatte er noch f\u00fcr Gel\u00e4chter gesorgt, als er erz\u00e4hlt hatte, dass er wenige Tage zuvor noch sein Seepferdchen gemacht hatte, er kenne sich nun aus, wenn es nach unten geht. Was dann folgte, d\u00fcrfte im Jahresr\u00fcckblick 1820 definitiv zu sehen sein. Wie es den Regeln nach erlaubt ist, es aber nur wenige tun, legte er sich den Schlitten zun\u00e4chst vor, bis dieser langsam losrollte, um dann mit einem gekonnten Hechtsprung auf den Schlitten zu springen und auf dem Bauch bergab zu rasen. Durch sein geringes Gewicht dr\u00fcckte er den Schlitten nur so weit nach vorne, dass er an Geschwindigkeit zulegen konnte, aber das Gleichgewicht nicht verlor. An der Schanze flog er fast vier Meter durch die Luft &#8211; damit verfehlte er hier eine weitere Bestmarke nur knapp &#8211; bis er dann unter tosendem Jubel mit 11,71 Sekunden im Ziel ankam. Den Allzeitrekord h\u00e4lt bislang und auch weiterhin Michael Mausschmidt aus Ahornsburg, der 1816 11,20 Sekunden schaffte. Somit war Dobby nur gut 50 Zehntelsekunden vom Rekord entfernt. Jubelnd sprang der Hauself in die H\u00f6he und genehmigte sich erstmal eine Bratwurst. Am Tag darauf musste das Rennen dann wegen des Sturms abgesagt werden, die n\u00e4chsten Tage konnte zwar gerodelt werden, die Winde blieben jedoch stark und beeintr\u00e4chtigten das Treiben merklich. Lange, Rabe und Duck verkrochen sich ins Zelt, durch das es jedoch immer noch ordentlich pfiff. Am 13. Februar war dann jedoch das Wetter wieder gut und die lang erwartete Spezialkategorie konnte stattfinden. Die &#8222;Wiesenhausener H\u00f6llenfahrt&#8220;. Zwei Schlitten aneinander festgebunden, wahlweise nebeneinander oder hintereinander und ab ging es. Hier war dann einiges los. 25 Fahrten wurden absolviert, darunter zum Beispiel Severus Snape mit Minerva McGonagall, die Gebr\u00fcder Mant\u00f6psrochen oder Anton Regger mit seiner Frau Birgit. Am Ende gewannen hochverdient die Br\u00fcder aus dem Hause Mant\u00f6psrochen. Richard, der ausgewiesene B\u00f6sen-Experte und MD-Chef, steuerte den vorderen Schlitten &#8211; soweit man von steuern reden konnte &#8211; im hinteren sa\u00df sein Bruder Ferdinand, ihm geh\u00f6rt ein Autohaus in San Laven. Jedoch wechselte die Reihenfolge immer wieder, weil sie quasi im Trudelflug den Hang regelrecht hinunter schlitterten, bevor es dann an der Schanze zur gr\u00f6\u00dften Kuriosit\u00e4t der diesj\u00e4hrigen WM kam. Richard flog in hohem Bogen von seinem Gef\u00e4hrt, konnte sich jedoch im Fallen noch an Ferdinands Schlitten festhalten, der ihn die letzten Meter hinter sich herzog und ins Ziel rettete. Ansonsten w\u00e4re das Rennen ung\u00fcltig gewesen (es w\u00e4re bei weitem nicht das einzige gewesen). Dass nach so einer wahren &#8222;H\u00f6llenfahrt&#8220; noch eine Zeit von 16,92 Sekunden heraussprang, war wahrlich beachtenswert. Es war die schnellste Zeit bei der H\u00f6llenfahrt, sodass die Jury leichtes Spiel hatte, da die Mant\u00f6psrochens in beiden Kategorien (Zeit und Kuriosit\u00e4t) klar vorne lagen. Von 25 Rennen endeten am Ende 12 als ung\u00fcltig, weil einer oder beide vom Schlitten fielen, unter anderem auch die Reggers. Verletzungen gab es zum Gl\u00fcck nur wenige, das schlimmste war ein verknackster Fu\u00df.<\/p>\n<p>Am Samstag war f\u00fcr Dobby dann Zittern angesagt. Die ganze Zeit war er vorne geblieben, mehrere Male war es die Tage zuvor jedoch knapp gewesen. Ronald Beckers aus Klippenburg schaffte 11,99 Sekunden, Mareike Isenotter gar 11,85. Doch am Samstag kam niemand mehr wirklich in die N\u00e4he von Dobby und er konnte tats\u00e4chlich jubeln. Ausgerechnet dem kleinen Hauselfen wurde der &#8222;Silberschlitten&#8220;, der immerhin 20 Kilo wiegt, \u00fcberreicht, er hatte redlich M\u00fche, die H\u00e4lfte seines K\u00f6rpergewichtes zu stemmen. Insgesamt wurde ein Preisgeld von rund 175.000 Tropalen erspielt, das an die Internationale Kindernothilfe gespendet wurde. Die Mant\u00f6psrochens bekamen den &#8222;Silbernen Doppelschlitten&#8220; \u00fcberreicht, die &#8222;Silberne Schanze&#8220; ging an Thea von Wiesenklee aus Oase, die mit 4,12 Metern den weitesten Flug \u00fcber die Schanze schaffte.<\/p>\n<p>Chronik der Wiesenhausener Schlitten-WM:<\/p>\n<p><strong>1806:<\/strong><br \/>\nEinzelsieger: Marc M\u00e4usebussard (12,22 Sek.)<br \/>\nSieger &#8222;H\u00f6llenfahrt&#8220;: Ingo und Inga Igel (16,58 Sek.; 1,8)<br \/>\nWeitester &#8222;Schanzenflug&#8220;: Ricarda Rehlein (3,88 m)<\/p>\n<p><strong>1808:<\/strong><br \/>\nEinzelsieger: Oswald Octopus (12,19 Sek.)<br \/>\nSieger &#8222;H\u00f6llenfahrt&#8220;: Karl Fr\u00f6hlich und Wilhelm Schmied (17,15 Sek.; 1,5)<br \/>\nWeitester &#8222;Schanzenflug&#8220;: Ulrich M\u00fchl (4,01 m)<\/p>\n<p><strong>1810:<\/strong><br \/>\nEinzelsieger: Mathilda Mausohr (12,04 Sek.)<br \/>\nSieger &#8222;H\u00f6llenfahrt&#8220;: Hemes Rems und Gerhard Herme (16,24 Sek.; 2,0)<br \/>\nWeitester &#8222;Schanzenflug&#8220;: Steffen Winter (4,48 m)<\/p>\n<p><strong>1812:<\/strong><br \/>\nEinzelsieger: Stefan Schaurig (12,45 Sek.)<br \/>\nSieger &#8222;H\u00f6llenfahrt&#8220;: Hans und Helga Haubentaucher (16,89 Sek.; 1,4)<br \/>\nWeitester &#8222;Schanzenflug&#8220;: Donald Duck (4,36 m)<\/p>\n<p><strong>1814:<\/strong><br \/>\nEinzelsieger: Mirco Magiaro (11,97 Sek.)<br \/>\nSieger &#8222;H\u00f6llenfahrt&#8220;: Quentin Wei\u00df und Timo Beuthoff (16,39 Sek.; 1,8)<br \/>\nWeitester &#8222;Schanzenflug&#8220;: Mirco Magiaro (4,17 m)<\/p>\n<p><strong>1816:<\/strong><br \/>\nEinzelsieger: Michael Mausschmidt (11,20 Sek.)<br \/>\nSieger &#8222;H\u00f6llenfahrt&#8220;: Marko Maszli\u0161ku\u0161 und Wolfgang Mirenis (17,13 Sek.; 2,0)<br \/>\nWeitester &#8222;Schanzenflug&#8220;: Percival S. McLeach (4,41 m)<\/p>\n<p><strong>1818:<\/strong><br \/>\nEinzelsieger: Peter Pelikan (11,52 Sek.)<br \/>\nSieger &#8222;H\u00f6llenfahrt&#8220;: Guido Ball und Franz-Ludwig von Adlerburg (17,74 Sek.; 1,7)<br \/>\nWeitester &#8222;Schanzenflug&#8220;: Frank Busch (3,95 m)<\/p>\n<p><strong>1820:<\/strong><br \/>\nEinzelsieger: Dobby (11,71 Sek.)<br \/>\nSieger &#8222;H\u00f6llenfahrt&#8220;: Richard und Ferdinand Mant\u00f6psrochen (16,92 Sek.; 1,6)<br \/>\nWeitester &#8222;Schanzenflug&#8220;: Thea von Wiesenklee (4,12 m)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Optimismus statt Panik &#8211; Der neue AC Phoenix Wiesenhausen<\/strong><\/p>\n<p>Am Ende war es ganz knapp. In der 87. Minute erzielte Stilian Vercucz am Mittwochabend im FVM-Pokal-Achtelfinale den entscheidenden Treffer f\u00fcr den El Grande FC und warf damit den amtierenden Pokalsieger und Dauergewinner dieses Wettbewerbs, den AC Phoenix Wiesenhausen, aus dem Turnier. Ein historischer Moment f\u00fcr den gro\u00dfen Rivalen des ACPhW, dem es zuvor seit der Gr\u00fcndung der FLM nie gelungen war die Mannschaft aus der Hauptstadt zu besiegen, wenn diesmal auch nur im Ligapokal. Das Stadion an der Beerenstra\u00dfe explodierte bei diesem Treffer und wenig sp\u00e4ter beim Schlusspfiff erneut, die ACPhW-Spieler verlie\u00dfen entt\u00e4uscht den Rasen und der EFC feierte mit seinen Anh\u00e4ngern in der Fankurve. Im Innenraum des Stadions gab Ingo Igel emotional das Spiel wieder, konstatierte schlie\u00dflich jedoch auch, dass der EFC dieses am Ende nicht unverdient und mit ein wenig Gl\u00fcck gewonnen habe. \u00c4hnlich \u00e4u\u00dferten sich auch einige der Spieler und Sportdirektor Winter vor den Kameras. Doch eine Sache blieb aus, die dem ACPhW in den letzten Jahren mit Sicherheit nicht erspart geblieben w\u00e4re: Fragen nach Verantwortlichen, Fragen nach der Zukunft des Trainers, der Mannschaft und des Managements. Und auch vonseiten des Vereins blieb es in den Tagen nach der immerhin historischen Niederlage ruhig, ein Vorgehen, das noch vor zwei Jahren unm\u00f6glich gewesen w\u00e4re. Es ist zu merken: Der Verein AC Phoenix Wiesenhausen hat sich ver\u00e4ndert, ist ruhiger, sachlicher und weniger hektisch geworden. Auf R\u00fcckschl\u00e4ge folgen eben nicht sofort Debatten \u00fcber Personal und Fragen an die Einstellung der Spieler, den R\u00fcckhalt des Trainers im Verein und bei der Mannschaft oder die get\u00e4tigte Transferpolitik. Seit beinahe zwei Jahren ist diese Tendenz nun zu beobachten und deren Basis liegt im Wesentlichen in drei zentralen Bereichen: Trainerteam, Personalpolitik und Erwartungshaltung.<\/p>\n<p>Betrachtet man zun\u00e4chst den ersten Bereich des Trainerteams, so kann man den Trend zu einer insgesamten Beruhigung des Vereins vor allem an einer Person festmachen: Ingo Igel. Der ehemalige Rechtsau\u00dfen der legend\u00e4ren Phoenixer Mannschaft aus den 1800er Jahren \u00fcbernahm am 01. Juli 1818 das Zepter beim gr\u00f6\u00dften meadowhousischen Verein von Interimstrainer Willi Entenbach und trat ein durchaus schweres Erbe an. Obwohl seine Verpflichtung schon Monate zuvor festgestanden hatte, w\u00fcnschten sich damals nicht wenige, Entenbach w\u00fcrde seinen Vertrag doch noch verl\u00e4ngern, auch wenn der damals 66-J\u00e4hrige dies immer ausgeschlossen hatte. Ingo Igel kam in einer bewegten Zeit, Topstars wie Manuel Shevchenko, Valerij Carbonath oder Andr\u00e9 Dschiwicki, die den Verein \u00fcber Jahre gepr\u00e4gt hatten, verlie\u00dfen diesen unmittelbar vor seinem Amtsantritt und neue Identifikationsfiguren waren gefragt. Die Saison begann mit einer \u00fcberraschenden und historischen Hinrunde des Erzrivalen El Grande FC, der bis dahin nie eine ernsthafte Bedrohung f\u00fcr die j\u00e4hrlichen Meisterschaftsambitionen des ACPhW darstellte, und Phoenix fand sich zeitweise fast zwanzig Punkte hinter dem vormals so harmlosen Erzrivalen wieder. Im Laufe der Hinrunde wurde, gerade als einige Spiele in Folge verloren gingen, auch erstmals Kritik an Igel laut, doch sollte diese in der R\u00fcckrunde verstummen. In einer furiosen Aufholjagd sicherte sich der ACPhW am Ende tats\u00e4chlich noch den Titel, H\u00f6hepunkt dabei mit Sicherheit der 3:0-Erfolg \u00fcber El Grande, gewann zudem den Pokal und verpasste das Premier-Cup-Finale denkbar knapp im Duell mit dem SC Schlo\u00df Canterville. Sp\u00e4testens jetzt waren s\u00e4mtliche Kritiker verstummt, Igel hatte bewiesen, dass er mehr als w\u00fcrdig ist, den gr\u00f6\u00dften meadowhousischen Verein zu trainieren.<\/p>\n<p>Und auch in dieser Saison steht der ACPhW zurzeit in der Liga bestens da. Durch zwei Siege gegen den Drittplatzierten DFC D\u00fcsterwald (3:0) und gegen den Erzrivalen El Grande FC (3:2) stehen aktuell sieben Punkte Vorsprung zu Buche, die in der FLM zwar nichts hei\u00dfen m\u00f6gen, f\u00fcr die Qualit\u00e4t der Mannschaft aber umso mehr spricht. Nicht zu vergessen ist dabei die historische Marke von neun Auftaktsiegen zu Beginn der Saison und einer Bilanz von dreizehn Siegen aus vierzehn Spielen am vierzehnten Spieltag. Die Fu\u00dfballwelt war sich einig: Einen besseren AC Phoenix gab es nur damals, unter Donald Duck. Doch nat\u00fcrlich blieben die Ergebnisse nicht immer so gut und der erste wirkliche Tiefpunkt erfolgte im Dezember: Das Aus im Premier Cup der Ligameister gegen den amtierenden Koenigsmeister FC Kapstadt, bei man das R\u00fcckspiel mit 0:3 verlor. Entt\u00e4uschung machte sich erstmals breit, war man doch so gut in die Saison gestartet, doch eines folgte nicht: Diskussionen um den Trainer. Das, was gerade unter dem dauerkritisierten Jacinto Pesos jahrelang die Regel gewesen war, erfolgte nun nicht. Und das hat vor allem mit Ingo Igels Ansehen im Verein zu tun, aber vor allem auch mit seiner F\u00e4higkeit, auf R\u00fcckschl\u00e4ge zu reagieren, was Phoenix mit drei von vier siegreichen Spielen im neuen Jahr erneut machte. Somit ist vor allem Ingo Igel ein gro\u00dfer Anteil an diesem neuen AC Phoenix Wiesenhausen zuzuschreiben, nat\u00fcrlich auch seinem Trainerteam um Co-Trainer und ebenfalls ehemalige Phoenix-Legende Friedhelm Fuchs.<\/p>\n<p>Doch auch ein anderer Bereich hat sich in den letzten beiden Jahren fundamental gewandelt: Die Personalpolitik. Sportdirektor Steffen A. Winter, der unter der \u00c4gide von Pesos ebenfalls mehr als ein Mal in der Kritik stand, scheint mit Igel, der noch Spieler war, als Winter zum Verein stie\u00df, ein sehr gutes Verh\u00e4ltnis zu pflegen. Und nicht zuletzt lie\u00df sich Winter von Igel auch davon \u00fcberzeugen, anstatt Millionen f\u00fcr teure Neuzug\u00e4nge auszugeben, verst\u00e4rkt auf die eigene Jugend zu setzen, ein Plan der weitestgehend komplett aufgegangen ist. Spieler wie Ingo Igels Sohn Isaak, Maximilian Maik\u00e4fer, Kurt Kreuzotter, Aaron Adler und Friedrich Fasan sind heute zum Teil Stammkr\u00e4fte und haben etablierte Spieler wie Geovanni Akafalas, Mika Schn\u00e4kkinen, Marijo Prevucena, Antonio de Mendosa oder Dubia Praja verdr\u00e4ngt, leistungsm\u00e4\u00dfig unter Druck gesetzt oder sind gleichwertiger Ersatz. Dass diese von Igel bereits in der Jugend trainiert wurden, ist nat\u00fcrlich ein weiterer Vorteil, w\u00e4hrend einige der alten Garde ihren momentanen Trainer noch als Spielerkollegen kennen. Somit muss auch festgehalten werden, dass die Verpflichtung Ingo Igels als Trainer von Sportdirektor Winter seinerzeit das richtige Signal war, auch wenn dies damals vielleicht einige anders sahen.<\/p>\n<p>Aber nat\u00fcrlich gab es neben den Jugendspielern dennoch Eink\u00e4ufe aus anderen Vereinen, zum Teil auch zu einem stattlichen Preis. Doch auch hier ist zu sehen, dass Manager Winter deutlich sparsamer mit seinem Etat umgeht als in den Jahren zuvor. Gerade im Vergleich zur Zeit nach Donald Ducks Entlassung 1813, als der AC Phoenix Unsummen f\u00fcr Spieler ausgab, investiert der Verein heute relativ wenig in neues externes Spielerpersonal, und wenn, dann meist erfolgreich. Transfers wie Alvaro Rodriguez, Alejandro Cideste, Mika Petrovic, Franco Sottopi\u00e8de, Igor Cavenza und Doran Kasimirovic zeigen deutlich, dass der ACPhW nicht mehr nur die absoluten Topteams der Welt als Anbieter von Spielern wahrnimmt, sondern auch mittelgro\u00dfe bis kleine Vereine, was vor allem das Beispiel von Cideste zeigt, der 1818 f\u00fcr 1,5 Millionen aus Echo-Tal zum Hauptstadtclub wechselte und dort gro\u00df aufspielte. Zwar gab es auch einige Fehleink\u00e4ufe, beispielsweise Scott McCorley oder der zu dieser Saison aus M\u00f6vental gekommene Philip Djaknovic, der sich bisher nicht durchsetzen konnte, doch halten sich diese Fehlgriffe in Grenzen und betreffen meist ohnehin nur Ersatzspieler und nicht den A-Kader. Somit ist eine gewisse M\u00e4\u00dfigung auf dem Transfermarkt und das Vertrauen vonseiten der Verantwortlichen im Verein, dass auch Spieler, die nicht von namhaften Vereinen kommen, gro\u00dfes vollbringen k\u00f6nnen, die zweite S\u00e4ule des neuen AC Phoenix.<\/p>\n<p>Die dritte und letzte S\u00e4ule, die hierbei zu nennen ist, ist die einer ver\u00e4nderten Erwartungshaltung. In den Jahren bis 1818 musste das Ziel des ACPhW stets das des Triples sein, also der Gewinn von Meisterschaft, Ligapokal und Premier Cup. Mit dem Erfolg, dass dies nicht einmal gelang, wobei man teilweise nah dran war. Vor Beginn der ersten Saison von Ingo Igel hingegen waren die Erwartungen zun\u00e4chst niedrig, zu sehr war man noch geschockt von den Entwicklungen unter Pesos in der Vorsaison, als man sich zwischenzeitlich im Mittelfeld der Tabelle wiederfand. Und dann \u00fcbertraf Igel alle Erwartungen. Beinahe schaffte er das, was selbst Donald Duck seinerzeit nie gelungen war: In der FLM auf Meisterkurs nach einer furiosen Aufholjagd, im Ligapokal als Finalist feststehend, scheiterte er letztlich im Premier Cup, wie bereits erw\u00e4hnt, im R\u00fcckspiel des Halbfinals. Die anderen beiden Titel gewann er und \u00fcbertraf damit s\u00e4mtliche Erwartungen. So war es deshalb verst\u00e4ndlich, aber nach sonstigen Ma\u00dfst\u00e4ben des Vereins schon erstaunlich, dass Vereinspr\u00e4sident Duck und Manager Winter vor der Saison die Losung ausgaben, dass es zwar nach wie vor das Ziel sei, so viele Titel wie m\u00f6glich zu erringen, eine Saison mit nur einem Titel oder gar \u00fcberhaupt keinem Titel, etwas was seit Gr\u00fcndung der FLM noch nie passiert ist, jedoch auch nicht schlimm sei. Eine solche Aussage w\u00e4re noch 1817 nie zu vernehmen gewesen. Doch zeigt es, dass im Verein die Klarheit besteht, dass der AC Phoenix einerseits nicht immer und alles gewinnen kann, weil dies realistisch gesehen unm\u00f6glich ist, auch wenn es in den einzelnen Spielen der Anspruch sein sollte, und auf der anderen Seite, dass die Vereinsverantwortlichen und auch die Fans hinter dieser Losung stehen und nun, da die Chancen auf zwei Titel bereits vergeben sind, nicht anfangen, destruktive Kritik zu \u00e4u\u00dfern. Nat\u00fcrlich kann eine solche Haltung dann Gefahren mit sich bringen, wenn es nicht gut l\u00e4uft, da die Tendenz dazu besteht, vieles sch\u00f6n zu reden oder mit einer Leistung zu schnell zufrieden zu sein, doch zeigten die Spiele der letzten Monate klar, dass die Mannschaft selbst sich genug Druck macht, gut zu spielen, was sehr wirksam und deutlich harmonischer vonstatten ging, als konstanter Druck durch Verantwortliche und Medien von au\u00dfen. Somit ist also dies, eine g\u00e4nzlich ver\u00e4nderte Erwartungshaltung im Verein, die dritte S\u00e4ule f\u00fcr den neuen AC Phoenix Wiesenhausen im Jahre 1820.<\/p>\n<p>Wie sich der Verein in n\u00e4herer Zukunft weiterentwickeln wird, ist nat\u00fcrlich nur schwer absehbar, mit Sicherheit wird in dieser Saison der volle Fokus auf die Meisterschaft in der FLM gelegt, doch spricht vieles daf\u00fcr, dass Ingo Igel, sollte Phoenix nicht in totale Schieflage geraten, noch lange Trainer bleiben wird. Viele hoffen, dass er eine \u00e4hnliche \u00c4ra pr\u00e4gen kann wie seinerzeit Donald Duck und das feste Vertrauen, das Duck damals hatte, hat auch Igel heute bereits. Er vermittelt den Verantwortlichen und den Fans stets, dass der Erfolg \u00fcber kurz oder lang kommen und wird und hat damit fast immer recht.<\/p>\n<p>Was die Transferpolitik angeht, so sind in diesem Sommer sicherlich weitere Ver\u00e4nderungen des Kaders zu erwarten. Torwartikone Geovanni Akafalas, der von seinem Nachfolger Igel in dieser Saison endg\u00fcltig auf die Bank verdr\u00e4ngt wurde, hat seinen Abschied in Form seines Karriereendes bereits angek\u00fcndigt, will dem Verein dar\u00fcber hinaus jedoch erhalten bleiben. \u00c4hnliches gilt f\u00fcr den altgedienten Rechtsverteidiger Peter-Julius Monkepp, der seinen Abschied ebenfalls forciert, da seine Position dauerhaft von Stefan Hinterwimmer ausgef\u00fcllt wird. Unklar ist hingegen der Verbleib von Rechtsau\u00dfen Rian Rammis, der seinen Stammplatz an Mika Petrovic verlor und der von Philip Djaknovic, der sich nicht gegen die starke Konkurrenz in der Innenverteidigung um Sottopi\u00e8de, Maik\u00e4fer, F\u00fcrchte-Knallus und Gabelweihe durchsetzen konnte und zeitweise noch hinter Jungspieler Hirschhorn sechste Wahl war. Die Vetr\u00e4ge noch einmal verl\u00e4ngert haben hingegen die beiden Altmeister Ivan Mimiczik und Marijo Preucena, die, sofern Rammis den Verein verlassen sollte, die beiden letzten Spieler sind jener goldenen Generation w\u00e4ren, mit denen Ingo Igel noch zusammen auf dem Platz gestanden hat. So ist zu vermuten, dass Phoenix in der Sommerpause nur sehr vereinzelt nachr\u00fcsten wird und einen gro\u00dfen Fokus auf die Entwicklung der jungen Spieler legen wird. Mit Schleiereule, Gabelweihe und Hirschhorn sind gleich drei neue Spieler in dieser Saison in die A-Mannschaft vorgesto\u00dfen, die sich noch mehr oder weniger finden m\u00fcssen, wobei ihnen Igel helfen wird. Doch gerade Schleiereule war in den letzten Wochen vermehrt f\u00fcr Kurzeins\u00e4tze zu sehen und soll langfristig wohl zu einem Sechser umgebildet werden, da f\u00fcr einen zentralen Mittelfeldspieler, seine eigentliche Position, im Phoenixer System kein Bedarf besteht.<\/p>\n<p>So d\u00fcrfte die Entwicklung beim AC Phoenix Wiesenhausen in den n\u00e4chsten Wochen, Monaten und Jahren, sofern nichts unvorhergesehenes passiert, mit sachlicher und ruhiger Hand und einem gro\u00dfen Vertrauen in die lang gesuchte und nun endlich gefundene Kontinuit\u00e4t weitergehen und sich der Erfolg, so sind sich alle sicher, \u00fcber kurz oder lang einstellen, auch ohne st\u00e4ndige Mahnungen oder gro\u00dfe Panik. Das ist der AC Phoenix Wiesenhausen im Jahre 1820.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Georgie und die Suche nach dem verlorenen Spielspa\u00df<\/strong><\/p>\n<p>Die letzten Ergebnisse der meadowhousischen Nationalmannschaft waren gelinde gesagt ern\u00fcchternd. Ehrlich gesagt waren es zwei deftige Pleiten. Zun\u00e4chst am Tag nach dem siebten Nationalfeiertag die 0:2-Niederlage gegen Tabellenf\u00fchrer Cayenne, bei dem man mit den umgebenden Umst\u00e4nden \u00fcberfordert schien, am vergangenen Samstag dann die 0:3-Packung in Diamantina, gegen die man im Hinspiel noch mit 5:0 ein absolutes Sch\u00fctzenfest gefeiert hatte. Seitdem ist aber kaum mehr was \u00fcbrig vom erfrischenden Offensivfu\u00dfball mit vielen Toren und gut anzusehendem Fu\u00dfball. Trainer Dagobert Georgie muss seine Mannschaft schnell wieder auf die richtige Bahn lenken, sonst droht mit einer Nicht-Qualifikation f\u00fcr die TM der absolute Super-GAU.<\/p>\n<p>Fast wirkte es so, als sei es erwartet worden. In den Interviews nach dem Spiel in V\u00e4ster\u00e4s klang manchmal fast Resignation durch. Vielsagend war das Zitat von F\u00fchrungsspieler Magiaro, der zugab, schon nach zehn Minuten gewusst zu haben, dass es nichts werden w\u00fcrde an diesem Abend. Das mag ehrlich sein, offenbart aber auch die fast schon unweigerlich auftauchenden Charakterfrage der Mannschaft. Auch die Taktik von Dagobert Georgie, der eine offensiv begabte Mannschaft in einem 4-5-1 auf den Rasen schickt, war am Ende fragw\u00fcrdig. Diamantina musste das Spiel zwingend gewinnen und von Spielern wie Magiaro, Auge, F\u00fcrchte-Knallus und Moody d\u00fcrfte man eine gewisse Abgezocktheit mittlerweile erwarten und verlangen. In der Anfangsphase des Spiels wirkten die Gastgeber zudem verunsichert und gehemmt. Dort h\u00e4tte man mehr nach vorne wagen m\u00fcssen und die psychisch angeschlagenen Nordlichter dort bereits ausschalten k\u00f6nnen. Stattdessen konzentrierte man sich auf eine solide Abwehrarbeit und holte Diamantina somit unn\u00f6tig ins Spiel. Mit jeder Minute keimte das Selbstvertrauen bei Br\u00fcckner, de Jong und Co. mehr und mehr auf, bis sich die Gastgeber langsam aber sicher ein klares \u00dcbergewicht erspielt hatten. Als Magiaro den ersten Torschuss abgab (26.), hatte Br\u00fcckner bereits zweimal freistehend die Chance auf die F\u00fchrung (18., 21.) und h\u00e4tte zudem einmal einen Elfmeter bekommen m\u00fcssen, als F\u00fcrchte-Knallus an seinem Trikot zog (24.). Dennoch war nicht das gro\u00dfe Feuerwerk angesagt, Diamatina wirkte nach wie vor zaghaft in den Offensivaktionen, Meadowhouse attackierte aber auch oft zu sp\u00e4t in der eigenen H\u00e4lfte, sodass selten echte Kontergelegenheiten heraussprangen. Magiaro wirkte als einziger St\u00fcrmer vorne trotz seiner Pr\u00e4senz oft einsam, da die beiden Zehner Auge und Adler meist an der Mittellinie agierten. Nur bei Standards sp\u00fcrte man so wirklich Torgefahr auf Seiten der meadowhousischen Elf. So verfehlte Lobenau nach einem Abpraller das Tor nur knapp (31.), etwas sp\u00e4ter war Magiaro in Abseitsposition als er einen Kopfball nach Auge-Freisto\u00df an den Pfosten k\u00f6pfte. Und kurz vor der Pause belohnte sich dann Diamantina f\u00fcr deren st\u00e4rker werdendes \u00dcbergewicht. Samuel de Jong, der Sechser des FC Kapstadt, traf nach einer zu kurzen Abwehr von Moody zum 1:0 (41.). Moody hatte eine Flanke ins Zentrum zur\u00fcck abgeblockt, wo de Jong vorm Strafraum nur auf diese Gelegenheit gelauert hatte. Torwart Reh sah dem strammen Schuss ins rechte Eck nur hilflos hinterher. Bis zur Pause verwaltete Diamantina dann die F\u00fchrung relativ m\u00fchelos.<\/p>\n<p>Georgie musste sp\u00e4testens jetzt erkannt haben, dass sein bisheriger Plan nicht aufgegangen war, doch behielt er die Formation vorerst bei. Nur tauschte er den wirkungslosen Eisdrache auf der Sechserposition aus und brachte mit Simon Steinkauz einen frischen Mann. Dieser besetzte neben Adler die Zehnerposition, daf\u00fcr r\u00fcckte Auge auf die Sechs zur\u00fcck. Nach der Pause \u00e4nderte sich jedoch erst einmal gar nichts. Die F\u00fchrung hatte Diamantina den noch fehlenden Mut verschafft und nun agierten sie noch zielgerichteter und sicherer in ihren Offensivbem\u00fchungen. Der Ball lief gut, die Laufwege stimmten und die meadowhousische Abwehr hatte bereits in den Minuten nach dem Wechsel ihre liebe M\u00fch. Zun\u00e4chst verpasste Franznik eine scharfe Hereingabe von Paulovic knapp (49.), dann parierte Reh exzellent gegen einen Kopfball von Oldie Br\u00fcckner (52.). Br\u00fcckner, der bereits 37-j\u00e4hrige Vollblutst\u00fcrmer, war dann aber treffsicher. Nach 55 Minuten schraubte er sich bei einer Ecke h\u00f6her als F\u00fcrchte-Knallus, obwohl dieser fast zehn Zentimeter gr\u00f6\u00dfer ist, und nickte aus sechs Metern zum 2:0 ein. Das Stadion in V\u00e4ster\u00e4s tobte, die meadowhousische Elf stand bereits jetzt mit dem R\u00fccken zur Wand. Nun erst reagierte Georgie, brachte mit Flugdrache f\u00fcr Canitz einen zweiten St\u00fcrmer und stellte somit das System auf 4-4-2 um. Das hatte Wirkung. Mit zwei St\u00fcrmern wirkte Meadowhouse sehr viel gef\u00e4hrlicher und unberechenbarer im Aufbauspiel. Klug war ebenfalls, mit Flugdrache einen schnellen, wendigen St\u00fcrmer zu bringen, der f\u00fcr ordentlich Dynamik sorgte. Beinahe h\u00e4tte er auch kurz nach dem 2:0 den Anschluss hergestellt, doch war Hansson im Tor der Gastgeber wachsam (62.). Doch ein wirkliches \u00dcbergewicht konnte sich Meadowhouse bis zum Schluss nicht erspielen. Zwar waren sie jetzt aktiver und druckvoller, das lag jedoch auch daran, dass Diamantina nun nicht mehr so wuchtig nach vorne spielte. Bei Meadowhouse ging sehr viel durch die Mitte, die beiden Au\u00dfen Lobenau und van Doihmel waren nahezu unsichtbar, allen voran Oliver van Doihmel. In der Schlussviertelstunde brachte Georgie mit Eduard Eichelh\u00e4her noch einen dritten, jungen St\u00fcrmer, daf\u00fcr ging Geisterus F\u00fcrchte-Knallus aus der Partie. Als die Mannschaft kurz vor Schluss mit Wucht auf den Anschlusstreffer dr\u00e4ngte und durch Eichelh\u00e4her, Magiaro und Adler drei gute Chancen vorweisen konnte (79., 81., 83.), fuhr Diamatina den finalen Konter, den Torsson frei vor Reh veredelte (85.). Am Ende war die 0:3-Packung perfekt, gegen eine zwar gut eingespielte, aber nicht \u00fcberall namhaft besetzte Mannschaft, die man zudem im Hinspiel noch mit 5:0 abgefertigt hatte. Ursachenforschung muss betrieben werden. Zwei Monate bleiben daf\u00fcr an Zeit.<\/p>\n<p>Klar ist: Im Heimspiel gegen Nordverizienien (11.03. in Eichenstadt) muss ein Sieg her. Parallel spielt Diamantina in Cayenne, gewinnt Meadowhouse und verliert Diamantina, ist die Qualifikation so gut wie sicher. Andernfalls k\u00f6nnte es eine sehr kurze Amtszeit von Dagobert Georgie gewesen sein. Die gro\u00dfe Frage ist zudem, wie aus neun Toren aus den ersten beiden Quali-Spielen (5:0, 4:1) null Tore in den letzten beiden Spielen (0:2, 0:3) geworden sind. Momentan wirken die Offensivaktionen der Georgie-Elf recht harmlos und man hat nicht wirklich das Gef\u00fchl, als w\u00fcrden viele Tore gelingen, geschweige denn \u00fcberhaupt welche. Dieses Problem muss Georgie schnell beheben, mit Nordverizienien wartet eine Mannschaft, die recht defensiv agiert und gegen Cayenne (1:1) bewiesen hat, dass sie auch punkten k\u00f6nnen. M\u00f6glich ist nat\u00fcrlich die Probleml\u00f6sung mit einem anderen System &#8211; denn klar ist, dass sich der Trainer vercoacht hat &#8211; oder auch mit der Forcierung spezieller Spielsituationen gegen defensiv eingestellte Mannschaften. Am Ende z\u00e4hlen wie immer die Ergebnisse. Und auch wenn Dagobert Georgie ein echter Vollblut-Meadowhouser ist, k\u00f6nnte es ihm den Job kosten, wenn sich die Mannschaft am Ende tats\u00e4chlich nicht qualifizieren sollte. Doch noch wollen wir den Teufel nicht an die Wand malen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Entlassung von Hemes Rems offenbart strukturelle Probleme beim VfL Polsingerschersch<\/strong><\/p>\n<p>Es sollte <strong>die <\/strong>&#8222;Traumehe&#8220; schlechthin werden. Im Sommer 1816 stellten die Verantwortlichen des paradiesischen Hauptstadtklubs VfL Polsingerschersch einen Mann vor, der dem ins Mittelma\u00df zementierten VfL wieder Rang und Namen geben sollte. Hemes Rems, 1803, 1812 und 1813 Koenigsmeister mit dem FC Entenhausen geworden, \u00fcbernahm den Verein seiner Geburtsstadt, mit dem er sich seit jeher verbunden f\u00fchlte. Gro\u00dfe Hoffnungen ruhten auf dem heutigen Au\u00dfendromorniss. International sollte es hergehen im S\u00fcdosten von Paradies, ein Ziel, was man mit vielen Investitionen in Spieler und Infrastruktur erreichen wollte. Und in Person von Hemes Rems auch mit einer geh\u00f6rigen Prise Prestige. Die Entlassung von Hemes Rems am vergangenen Montagmorgen zeigt nun vor allem eines: Einen Mangel an Struktur und Professionalit\u00e4t.<\/p>\n<p>Dreieinhalb Jahre war Rems im Amt gewesen, bevor der Verein am Montag um 8 Uhr per Pressemitteilung die Trennung bekannt gab. Danach folgte eine Pressekonferenz mit Pr\u00e4sident Matthias Kern und Sportdirektor Erik Hetloff, in der man die Gr\u00fcnde f\u00fcr die Entscheidung erl\u00e4uterte. Dass diese sehr schwer gefallen war, nahm man den beiden M\u00e4nnern auch ohne deren Betroffenheitsmienen ab, immerhin war Rems nach dem Gespenst von Canterville der zweite gro\u00dfe Name, der den gew\u00fcnschten Erfolg nicht brachte. Dar\u00fcber hinaus war er auch eine wahre Identifikationsfigur f\u00fcr das komplette Umfeld. Letztendlich war die neuerliche Negativserie eine zu viel. Unter Rems war der VfL vor allem eines: Konstant unkonstant. Mal folgten sechs Siege aufeinander, danach gaben sich die sieglosen Spiele nacheinander die Klinke in die Hand. Aus den letzten acht Ligaspielen gelang dem Hauptstadtklub nur ein Sieg (5:1 in Yamoussokro) bei drei Unentschieden und vier Niederlagen. Die letzte Niederlage in Johannesburgh (3:2) und der damit verbundene Absturz auf Platz 14 war nun zuviel. Eine am Ende folgerichtige Entscheidung, die sich zugegebenerma\u00dfen in den letzten Wochen angedeutet hatte. Die Vereinsf\u00fchrung bewies lange Geduld, nun war diese jedoch zu Ende. Dabei war Rems erfolgreicher als Rudolphus von Canterville. In seiner ersten Saison holte er 60 Punkte und beendete die Saison auf Platz 9. Die zweite Saison war dann mit 55 Punkten und Platz 12 relativ ern\u00fcchternd. Dennoch verl\u00e4ngerte man kurz vor Ende der Spielzeit den Vertrag um weitere zwei Jahre. In der vergangenen Saison waren es dann gar 62 Punkte und der achte Platz. F\u00fcr das so dringlich angepeilte Ziel internationales Gesch\u00e4ft reichte es aber dennoch erneut nicht. Drei Versuche, kein Treffer. Mancher Verein h\u00e4tte bereits fr\u00fcher die Rei\u00dfleine gezogen, doch Rems genoss vor allem aufgrund der teilweise fulminanten Spielweise in der R\u00fcckrunde 1819 (5:2 in Valreuth, 6:1 gegen Johannesburgh) noch weiterhin Kredit. Doch am Ende f\u00fchrte dies nicht ans Ziel. Erstaunlich war die hohe Fluktuation des Kaders vor jeder Saison. Zweimal in Folge war der VfL die aktivste Mannschaft auf dem Transfermarkt, ohne den ersehnten Platz 7 zu erreichen. Und es kamen sehr namhafte Spieler. Unter Anderem holte man in der Rems-\u00c4ra Admir Terzic, John Leescott, Schneckkarl Schneckovo, Christoph Kr\u00f6ger oder Eugen Petker. Alles letztlich ohne Erfolg. Also doch ein Mangel an Trainerkompetenz? Nur, wenn man oberfl\u00e4chlich beobachtet.<\/p>\n<p>Auch Rudolphus von Canterville, ebenfalls Trainer von Weltrang, hatte in Polsingerschersch keinen Erfolg. Zuvor war Amadeus Sininger, der &#8222;Vizemeister-Macher&#8220; von 1812 geschasst worden. Das Problem liegt also tiefer. Sicherlich ist Rems nicht frei von Schuld zu sprechen. Ebenso wenig die Spieler, die in verschiedenen System oft nicht das umsetzten, was das jeweilige System beinhaltet. Jedoch ist aber vermutlich die Vizemeisterschaft 1812 Fluch und Segen zugleich gewesen. Mit &#8222;nur&#8220; 63 Punkten hatte der VfL damals den gr\u00f6\u00dften Erfolg seit der Jahrhundertwende verbuchen k\u00f6nnen (ja, Rems holte letzte Saison nur einen Punkt weniger und wurde Achter), jedoch setzte dann auch eine Spur Gr\u00f6\u00dfenwahn ein in der Hauptstadt. Man steckte sehr viel Geld in die Trainingseinrichtungen, holte externe Berater f\u00fcr fast jeden Bereich ein, die Kosten explodierten pl\u00f6tzlich. Zwar ist der Verein finanziell gesund, allerdings blieben die Erwartungen nach der sehr \u00fcberraschenden Vizemeisterschaft konstant hoch. International wollte man spielen, am besten jedes Jahr, vielleicht sogar mal im Kampf um den Titel mitmischen. Obwohl man vor der Saison 1811\/12 h\u00f6chstens mal einen einstelligen Tabellenplatz erreicht hatte und zwischendurch sogar mal zweitklassig spielte. Pl\u00f6tzlich war der Mythos des &#8222;schlafenden Riesen&#8220;, der endlich aufgewacht war, entstanden. Doch so pl\u00f6tzlich er erwacht war, so schnell schlief er auch wieder ein. Schon in der darauffolgenden Saison wurde man nur Neunter, sp\u00e4ter sogar Elfter oder Zw\u00f6lfter. Amadeus Sininger wurde gefeuert, das Gespenst kam, brachte viel Prestige mit und scheiterte. Dann kam Rems, brachte viel Prestige mit und scheiterte. Woran? Vermutlich an einem Verein, der nach Platz 2 vor sieben Jahren vor allem in Quantit\u00e4t und nicht in Qualit\u00e4t investierte. Nach wie vor hat der Verein extrem hohe Ausgaben, da eine total aufgebl\u00e4hte Infrastruktur vorherrscht. Dennoch geriet der Klub bisher nicht in finanzielle Schwierigkeiten, da die Einnahmen trotz den allj\u00e4hrlich verpassten Premiere-Cup-Teilnahmen sprudelten. Mal schauen, wie es in Zukunft aussieht, denn das der Verein auch n\u00e4chste Saison nicht international spielt, scheint klar zu sein, zumal man auch im Koenigspokal bereits augeschieden ist. Der neue Trainer Darius Scholtysik, zuletzt Co unter Rems, wird die Mannschaft zun\u00e4chst bis zur Winterpause trainieren, bei guten Ergebnissen auch bis mindestens zum Saisonende.<\/p>\n<p>Der VfL Polsingerschersch offenbart sich durch die Entlassung von Hemes Rems als ein Verein, der den Anspruch auf Topfu\u00dfball hat, aber nicht die n\u00f6tigen Strukturen daf\u00fcr geschaffen hat. In einer Negativserie in der Saison 17\/18 hatte Torwart Michael G\u00f6rg in einem Interview bereits die Vereinsf\u00fchrung f\u00fcr deren &#8222;\u00fcberzogene Erwartungshaltung&#8220; kritisiert und angemahnt: &#8222;Das, was man einfordert muss man vorleben. Anders geht das nicht.&#8220; G\u00f6rg ist immer noch da. Der Trainer nicht mehr.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>F\u00fcnf von sechs meadowhousischen Teams \u00fcberzeugen auf internationaler Ebene<\/strong><\/p>\n<p>Im Premiere Cup und in der World League haben die meadowhousischen Mannschaften im Gesamtbild sehr \u00fcberzeugt und fast alle die n\u00e4chste Runde erreicht. Der AC Phoenix Wiesenhausen siegte locker im Premiere Cup der Ligameister bei Au\u00dfenseiter Madling (3:1, 3:0), der FC Eichenstadt 05 setzte sich im Premiere Cup der Pokalsieger gegen den AEF Anfalas durch (2:1, 3:1) und in der World League kamen der TSV Wiesen-Zentrum (1:1, 2:1 gegen Sao Gr\u00fcno), der FSV H\u00f6hle Wiesenhausen (3:0, 2:1 gegen Halden) und der El Grande FC (2:1, 2:2 gegen Ranjos) weiter. Einzig die TuS Burg Daunenfels schied aus, gegen den FCK Medailivogn setzte es nach einem 1:2 im Hinspiel eine satte 0:5-Klatsche. Insgesamt war es jedoch eine sehr erfolgreiche Woche f\u00fcr den meadowhousischen Fu\u00dfball, der damit international auf sich aufmerksam machen konnte.<\/p>\n<p>Besonders der Auftritt des Au\u00dfenseiters TSV Wiesen-Zentrum war beachtenswert. Schon in der ersten Runde der World League gegen den AEF Drachendamm hatte man sich souver\u00e4n durchgesetzt, gegen den FC Sao Gr\u00fcno, den aktuellen Tabellendritten der Gr\u00fcnen Liga, machte man mit einem 2:1-Heimsieg alles klar. Im Hinspiel war man ebenfalls bereits sehr entschlossen aufgetreten, bekam dort erst kurz vor Schluss das 1:1 eingeschenkt, im R\u00fcckspiel zog man dank einem sehr mutigen Auftritt schnell auf 2:0 davon. In der zweiten Halbzeit kam der FC st\u00e4rker ins Spiel und kam schnell zum Anschlusstreffer. Der TSV musste dann einige kritische Momente \u00fcberstehen, die Konter vergaben sie dann leichtfertig, doch brachten sie dank einer couragierten Abwehrleistung den Sieg \u00fcber die Zeit und zogen unter gro\u00dfem Jubel im Sportpark an der H\u00f6hle ins Achtelfinale der World League ein.<\/p>\n<p>Einen wahrhaft berauschenden Auftritt hatte der FSV H\u00f6hle Wiesenhausen im Hinspiel beim FK Halden hingelegt. Furios siegten sie in De Litland mit 3:0 und legten damit schon mehr als nur einen Grundstein f\u00fcr das Weiterkommen. Im R\u00fcckspiel setzten die De Litl\u00e4nder alles auf eine Karte und spielten voll nach vorne. Schnell gingen sie auch in F\u00fchrung und witterten Morgenluft. Doch war H\u00f6hle in den entscheidenden Momenten zur Stelle und schlug eiskalt zu. So glichen sie relativ z\u00fcgig nach dem R\u00fcckstand wieder aus, sodass es mit 1:1 in die Pause ging. Nach dem Wechsel war Halden bem\u00fcht, weiter nach vorne zu spielen, kam jedoch nicht mehr wirklich in gef\u00e4hrliche Abschlusssituationen. Stattdessen verteidigte H\u00f6hle gut und als Haldens Bem\u00fchungen gegen Ende des Spiels erloschen, setzten sie den 2:1-Schlusspunkt und gewannen damit auch das R\u00fcckspiel. Ein solcher Auftritt war gegen den mehrfachen Premiere-Cup-Teilnehmer FK Halden nicht erwartet worden. Somit steht der FSV H\u00f6hle Wiesenhausen ebenfalls im Achtelfinale der World League.<\/p>\n<p>Der El Grande FC hatte mit dem 1.SC Ranjos schon einen echten Brocken in der 2. Runde erwischt. Mit einem 2:1-Sieg im Hinspiel an der Beerenstra\u00dfe legte man sich eine ordentliche Ausgangssituation f\u00fcr das Spiel in der atlantischen Hauptstadt, die jedoch auch einige T\u00fccken barg. Doch das Gespenst von Canterville schaffte es, den 1.SC Ranjos taktisch auszugucken und sorgte mit einem \u00fcberraschend offensiven System f\u00fcr Verwirrung beim SCR. So stand es durch einen Doppelschlag nach rund einer halben Stunde 2:0 f\u00fcr El Grande und das Spiel war damit quasi bereits entschieden. Nach dem Wechsel allerdings legte Ranjos einen Zahn zu und schaffte noch den Ausgleich. El Grande brachte das Unentschieden am Ende \u00fcber die Zeit und sicherte sich damit gegen eine echte Mannschaft von Welt das Weiterkommen ins Achtelfinale. So k\u00f6nnte der EFC wieder auf der internationalen Fu\u00dfballb\u00fchne zur\u00fcck sein.<\/p>\n<p>Die TuS Burg Daunenfels dagegen ist die einzige meadowhousische Mannschaft, die aus der World League ausgeschieden ist. In der ersten Runde hatte die TuS noch dank der Ausw\u00e4rtstorregel den SV D\u00f6rfle bezwungen, nun war der Tabellenzweite der Koenigsliga FCK Medailivogn der Stolperstein. Im Heimspiel auf dem Burghof S\u00fcd war man noch knapp mit 1:2 unterlegen, in Medailivogn setzte es nun eine deftige 5:0-Klatsche. Vor allem nach der Pause dominierte der FCK fast nach Belieben, die TuS war teilweise mit sich selbst \u00fcberfordert. Der Auftritt war bisher der Tiefpunkt der bisher eher ern\u00fcchternden Saison. Nun gilt der Fokus erstmal der FLM, in der es gilt, nun den Schalter umzulegen.<\/p>\n<p>Im Premiere Cup der Ligameister hatte der AC Phoenix Wiesenhausen keinerlei Probleme mit dem Weiterkommen. Im Hinspiel gegen den Au\u00dfenseiter 1.FC Madling hatte man sich beim 3:1 durch ein Eigentor die Chance verbaut, quasi schon sicher f\u00fcr die 2. Runde qualifiziert zu sein. Das spielte in Madling jedoch keine Rolle. 3:0 setzte man sich locker und souver\u00e4n durch. Dabei hatte man zu keinem Zeitpunkt Probleme gegen einen sehr limitierten Gegner. Eventuell k\u00f6nnte man sich damit auch Selbstvertrauen f\u00fcr die FLM geholt haben, wo die Ergebnisse zuletzt ern\u00fcchternd waren. In der n\u00e4chsten Runde k\u00f6nnten allerdings schon echte Kracher auf den ACP warten, da sich Mannschaften wie Canterville, Westerloe, Vinnycjae oder St. Gravenhage ebenfalls souver\u00e4n qualifizieren konnten.<\/p>\n<p>Zu guter Letzt war noch der FC Eichenstadt 05 im Premiere Cup der Pokalsieger gefordert. Gegen den rh\u00fbenschen Pokalsieger AEF Anfalas hatte man im Hinspiel bereits 2:1 gewonnen, sogar ausw\u00e4rts, damit war die Chance auf ein Weiterkommen f\u00fcr den wankelm\u00fctigen Tabellenelften der FLM schon sehr gut. Im R\u00fcckspiel stellte man schnell die Weichen auf Sieg. Zur Pause f\u00fchrte der FCE bereits mit 1:0, spielte sehr \u00fcberzeugend und selbstsicher und legte nach der Pause nach. Damit war bereits so gut wie alles entschieden, doch Anfalas sorgte mit dem Anschlusstreffer noch f\u00fcr ein ganz kleines bisschen Spannung. Diese nahm Jatow dann aber in der Schlussphase mit dem 3:1-Siegtreffer raus. Somit steht Eichenstadt in der n\u00e4chsten Runde und kann aufgrund der relativ schwachen Konkurrenz in diesem Wettbewerb dort auch weit kommen.<\/p>\n<p>Insgesamt war es eine sehr erfolgreiche Woche f\u00fcr den meadowhousischen Fu\u00dfball. Souver\u00e4ne Ergebnisse gegen teilweise wirklich starke Mannschaften s\u00e4en Hoffnung, dass die FLM weiter auf der Erfolgswelle schwimmt und bald meadowhousische Teams international auch einmal Titel gewinnen k\u00f6nnen. Dahin ist es jedoch noch ein sehr weiter Weg, da in der kommenden Runde, die am Sonntag ausgelost wird, schon Teams kommen k\u00f6nnten, die den Mannschaften aus der FLM noch weit voraus sind. Aber das k\u00f6nnte ja ebenfalls eine gute Standortbestimmung f\u00fcr die FLM sein.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Meadowhousische Nationalmannschaft sorgt f\u00fcr D\u00e4mpfer der Feierlichkeiten<\/strong><\/p>\n<p>Im hei\u00df ersehnten &#8222;Spiel des Jahres&#8220; hat es aus meadowhousischer Sicht betr\u00fcbte Gesichter gegeben. Die Nationalmannschaft verlor im Spiel zum neunten Nationalfeiertag im Skydome gegen Cayenne \u00fcberraschend mit 0:2 (0:1). F\u00fcr die effektiveren G\u00e4ste trafen Yuko Cotta (19.) und Alistair Mboto (66.).<\/p>\n<p>Die Nationalelf wurde in einem klassischen 4-4-2 mit zwei Viererketten von Dagobert Georgie auf den Rasen geschickt. Standesgem\u00e4\u00df stand Rainer Reh im Tor, obwohl manche auch Isaak Igel im Kasten vermutet hatten nach dessen konstant starken Leistungen im Tor des AC Phoenix Wiesenhausen. Die defensive Viererreihe bildeten B\u00e4umer, Moody, F\u00fcrchte-Knallus und Laube. Georgie setzte defensiv also auf viel Erfahrung, statt auf Nachwuchs. Im Mittelfeld durften Rabe, Canitz, Auge und Lorenz Luchs beginnen, allerdings \u00e4nderte sich die Formation in der zweiten Halbzeit. Vorne sollten Magiaro und Fasan f\u00fcr die Tore sorgen.<\/p>\n<p>Das Spiel begann f\u00fcr Meadowhouse zun\u00e4chst vielversprechend. Nach f\u00fcnf Minuten sorgte Magiaro mit einem platzierten Kopfball fast f\u00fcr fr\u00fchen Jubel vor fast 86.000 Fans, Cayennes Keeper Momba parierte jedoch stark. Cayenne stand defensiv kompakt und \u00fcberlie\u00df der Elf von Dagobert Georgie viel Feld. Nach neun Minuten versuchte sich Auge als Freisto\u00dfk\u00fcnstler, der Ball flog jedoch knapp \u00fcber die Latte. Anschlie\u00dfend tat sich Meadowhouse schwer, die L\u00fccke in Cayennes Abwehr zu finden. Deren erste Chance entstand aus einem Konter, der in einen gef\u00e4hrlichen Abschluss durch Frileau m\u00fcndete, doch Rainer Reh lenkte den Ball per \u00dcbergriff gekonnt zur Seite. Das war das erste Ausrufezeichen nach gut zehn Minuten durch den Gast, der in der Folge eine gute Mischung aus kompakter Defensive und gef\u00e4hrlichen offensiven Gegenst\u00f6\u00dfen finden konnte. Und einer dieser Gegenst\u00f6\u00dfe f\u00fchrte schlie\u00dflich zum 0:1. Ein Sprint von Mikil auf rechts sorgte daf\u00fcr, dass Linksverteidiger Laube ungl\u00fccklich aussah, sein entlaufener Gegenspieler brachte den Ball clever in den R\u00fcckraum, wo Cotta mit ein bisschen Gl\u00fcck Moody tunnelte und Reh den Ball zu sp\u00e4t sah &#8211; die G\u00e4stef\u00fchrung. Meadowhouse gl\u00e4nzte im Anschluss bis zur \u00dcberschreitung der 30-Minuten-Marke durch Unsichtbarkeit, viel Ballbesitz, aber im letzten Drittel, war die Mannschaft schlicht zu uninspiriert. Erst kurz vor der Pause erh\u00f6hten sie wieder das Tempo. Canitz&#8216; Distanzschuss verfehlte nur knapp das linke Toreck (36.), Fasan legte sich nach gutem Steckpass von Auge den Ball zu weit vor und servierte so unfreiwillig f\u00fcr Torwart Momba (39.) und Lorenz Luchs wurde im entscheidenden Moment noch abgeblockt (44.). So ging es mit einem ern\u00fcchternden Zwischenstand f\u00fcr 15 Minuten in die Katakomben des altehrw\u00fcrdigen Skydomes.<\/p>\n<p>Ohne Wechsel ging es dann zun\u00e4chst weiter und Meadowhouse begann die zweite Halbzeit \u00e4u\u00dferst ambitioniert und druckvoll. Georgie hatte die beiden Au\u00dfenspieler deutlich weiter nach vorne beordert, auch die Au\u00dfenverteidiger r\u00fcckten bei eigenem Ballbesitz teilweise extrem weit vor. So entstand eine f\u00fcr Cayenne sehr unangenehme Pressingsituation, die zahlreiche Ballgewinne f\u00fcr Meadowhouse hervorbrachte. Richtige Chancen sprangen dabei allerdings zun\u00e4chst nicht heraus, einzig Magiaro, der am F\u00fcnfmeterraum an einer Hereingabe von Luchs vorbeirutschte (55.). Jedoch l\u00e4utete ein abgef\u00e4lschter Schuss von Canitz nach einer Stunde eine wahre Eckenperiode ein. Dort zeichnete sich Momba gleich dreimal aus, als er eine verungl\u00fcckte Rettungsaktion von Giorgios kl\u00e4rte, einen Kopfball von Moody entsch\u00e4rfte und in h\u00f6chster Not vor Rabe rettete (62., 63., 63.). Mitten hinein in diese Drangphase der meadowhousischen Nationalmannschaft zeigte dann Cayenne, wie man Ecken effektiv verwertet. Von rechts hereingebracht, fiel der Ball am ersten Pfosten wieder runter, wo Mboto per Fu\u00df zur Stelle war und genau zwischen Torwart Reh und Laube, der am kurzen Pfosten stand, zum 0:2 einschob (66.). Danach war erst einmal Schockstarre im Skydome angesagt, doch beinahe postwendend sorgte Fasan f\u00fcr den Anschlusstreffer, doch scheiterte er mit seinem Distanzschuss am linken Au\u00dfenpfosten (68.). Nach 70 Minuten wechselte Georgie dann gleich doppelt, f\u00fcr Canitz kam Carlo Eisdrache, der auf die Sechs wechselte, daf\u00fcr r\u00fcckte Auge auf die Zehnerposition. Damit stellte Georgie das Mittelfeld auf eine Raute um, blieb dabei aber beim 4-4-2-System. Zudem nahm er Fasan raus und brachte Friedrich Flugdrache in die Partie. Nun wollte man in der Schlussviertelstunde noch die Aufholjagd starten, um vielleicht das Unm\u00f6gliche zu schaffen und das Spiel komplett zu drehen. Die Fans hatten den Schock des 0:2 auch wieder \u00fcberwunden und peitschten die Mannschaft nach vorne. Magiaro kam nach einer Flanke von Rabe per Kopf an den Ball, scheiterte jedoch am nach wie vor gl\u00e4nzend aufgelegten Momba (74.). Einmal durfte das Skydome dann aber doch jubeln. Der eingewechselte Flugdrache versenkte einen Querpass von Eisdrache aus vier Metern, stand dabei jedoch in Abseitsposition (79.). Das Schiedsrichtergespann aus Masalia entschied allerdings erst nach rund sechs Sekunden auf Abseits, sodass alle erst einmal ausgiebig jubelten, bevor sich zum wiederholten Male Ern\u00fcchterung im weiten Rund breit machte, zumal Schiedsrichter Patricius zun\u00e4chst Richtung Ansto\u00dfpunkt zeigte. Anschlie\u00dfend wechselte Georgie zum dritten Mal und schaltete voll auf Angriff, indem er F\u00fcrchte-Knallus auswechselte und daf\u00fcr mit Blackbird den dritten St\u00fcrmer ins Spiel brachte. Die gr\u00f6\u00dfte Chance auf den Anschlusstreffer hatte dann auch Blackbird, jedoch konnte er den Kopfball aus sechs Metern nicht mehr entscheidend Richtung Tor dr\u00fccken (88.). So blieb es am Ende beim entt\u00e4uschenden 0:2 im Skydome gegen Cayenne, einen Tag nach dem neunten Geburtstag des K\u00f6nigreiches. Es ist damit die erste Niederlage unter Dagobert Georgie.<\/p>\n<p>&#8222;Wir haben heute unreif gespielt&#8220;, gab das Auge nach dem Spiel zu. &#8222;Wir haben zu sehr hin und her gespielt, sind zu wenig Risiko im letzten Drittel gegangen und Cayenne hat das brutal effektiv gemacht heute.&#8220; Auch Mirco Magiaro war mehr als unzufrieden: &#8222;Das haben wir uns ganz anders vorgestellt. Wir wollten zum neunten Jahrestag der Staatsgr\u00fcndung ein Fu\u00dfballfest feiern, das ist sch\u00f6n nach hinten losgegangen. Es tut uns sehr leid, wir haben heute bei Weitem nicht so gespielt wie in den ersten beiden Quali-Spielen.&#8220; Trainer Dagobert Georgie, der nach dem Spiel nach Burg Daunenfels zum BEFIM-und-HO-Konzert fuhr, \u00fcbte ebenfalls Kritik, nahm seine Mannschaft aber auch in Schutz: &#8222;Ganz ehrlich, einen Tag nach dem Nationalfeiertag, auf dem Platz zu stehen vor 86.000, und dann Ersnu Tamieh zu h\u00f6ren &#8211; meine Nerven sind da schon Achterbahn gefahren und ich habe nicht mal selbst gespielt. Das war vielleicht ein bisschen viel Adrenalin auf einmal. Wir m\u00fcssen noch lernen, damit umzugehen, denn es wird noch h\u00e4ufiger vorkommen, dass wir vor so einer Kulisse spielen. Wir m\u00fcssen 90 Minuten voll aufmerksam sein und viel zielstrebiger agieren. Zwischenzeitlich haben wir gespielt, als h\u00e4tten wir drei Tage Zeit. Das muss besser werden.&#8220; N\u00e4chste Gelegenheit daf\u00fcr ist am 11. Januar, wenn es nach Diamantina geht, die man in Ahornsburg noch furios mit 5:0 besiegt hatte. Ein Unentschieden dort und man w\u00fcrde Diamantina auf Distanz halten, ein Sieg und man w\u00e4re so gut wie qualifiziert f\u00fcr die TM in Masalia und Mompracem. Insofern war die Niederlage heute noch kein Beinbruch. Bleibt zu hoffen, dass es auch keiner wird.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Meadowhousische Mannschaften \u00fcberstehen erste World-League-Runde<\/strong><\/p>\n<p>In der ersten Runde der wieder eingef\u00fchrten World League haben sich die Teams aus Meadowhouse wacker und achtbar geschlagen. Alle vier Mannschaften setzten sich in ihren Duellen gr\u00f6\u00dftenteils souver\u00e4n durch. Einzig Burg Daunenfels ben\u00f6tigte die Ausw\u00e4rtstorregel, um gegen den SV D\u00f6rfle weiterzukommen. In der zweiten Runde k\u00f6nnten dann h\u00e4rtere Brocken warten, da sich beinahe alle Favoriten daf\u00fcr qualifizieren konnten.<\/p>\n<p>Bereits am Dienstagabend hatte sich der FSV H\u00f6hle Wiesenhausen im nicht allzu weit entfernten Stadt am Ufer f\u00fcr die 2. Runde qualifizieren k\u00f6nnen. Das Hinspiel im heimischen Light-Stadium hatte man sp\u00e4t mit 2:1 f\u00fcr sich entschieden, im R\u00fcckspiel sorgte das fr\u00fche 1:0 durch Caruso schnell f\u00fcr beruhigte Minen auf der FSV-Bank und bei den rund 6500 mitgereisten Fans. Das 1:1 fiel jedoch noch vor der Pause und lie\u00df die zweite Halbzeit noch einmal spannend werden. FSV-Coach Habicht wechselte dennoch offensiv und dies zahlte sich in der Schlussphase aus. Als der SV Stadt am Ufer f\u00fcr eine Verl\u00e4ngerung alles nach vorne warf, fuhr H\u00f6hle den entscheidenden Konter zum 2:1 durch Florian Kerdl. Genau wie im Hinspiel war es die 87. Minute, die den 2:1-Sieg brachte. Damit hat der FSV H\u00f6hle ein echtes Achtungszeichen gesetzt, da ihnen mit Stadt am Ufer ein mehrfacher Premiere-Cup-Teilnehmer zugelost worden war. So geht man mit breiter Brust ins anstehende Hauptstadtderby gegen den AC Phoenix Wiesenhausen am Samstag.<\/p>\n<p>Der El Grande FC hatte mit dem AEF Naarwest aus Dilosophien wohl den auf dem Papier leichtesten Gegner aller meadowhousischen Mannschaften zugewiesen bekommen. Bereits im Hinspiel hatte man mit wenig Aufwand einen sicheren 2:0-Sieg errungen und damit die Weichen f\u00fcr das Weiterkommen bereits an der heimischen Beerenstra\u00dfe gestellt. Im R\u00fcckspiel herrschte daher wenig Zweifel, dass es noch einmal eng werden k\u00f6nnte gegen die technisch limitierten, aber aufopferungsvoll k\u00e4mpfenden Dilosopher. Und schon nach acht Minuten brachte Anton Meriano den EFC auf sichere Stra\u00dfen. Nach einer halben Stunde legte Carl Fesulo nach und die anf\u00e4nglich noch wacker nach vorne spielenden Naarwester waren nun zun\u00e4chst auf Schadensbegrenzung aus. Eher zuf\u00e4llig fiel nach einer Unachtsamkeit der El Grander noch vor der Pause der Anschlusstreffer. Nach der Pause besorgte de Klerk das alles entscheidende 3:1, welches auch den Endstand bedeutete. El Grande hat seine Pflichtaufgabe also souver\u00e4n gel\u00f6st.<\/p>\n<p>Wie der FSV H\u00f6hle hat auch der TSV Wiesen-Zentrum mit zwei 2:1-Siegen die 2. Runde erreicht. Gegen den AEF Drachendamm setzte sich das Team von Albert Mooney somit \u00fcberraschend klar durch. Zumal im R\u00fcckspiel am Dienstagabend waren beiden Mannschaften in der ersten Halbzeit noch etwas verhalten, kein Team traute sich ein Risiko im Weg nach vorne zu. Nach der Pause half dann ein schwerer Patzer der Drachendammer Defensive. Draching spielt den Ball direkt in die F\u00fc\u00dfe von Stieglitz, der mit einem gezielten Pass Fuchs in Szene setzte, der zum 1:0 vollstreckte. Befreit spielte der TSV nun auf und legte durch Buchfink gegen Mitte der zweiten Halbzeit zum 2:0 nach. Das war die Entscheidung, der Jubel war gro\u00df. Drachendamm gelang nur noch der Anschlusstreffer zum 1:2 durch Raucher in der Schlussphase. Den holprigen Saisonstart in der FLM h\u00fcbscht der TSV Wiesen-Zentrum also gerade durch die internationalen Auftritte auf. Zumal auch der AEF Drachendamm kein No-Name auf internationaler Ebene ist. Aus dem TSV wird so langsam eine reife Mannschaft.<\/p>\n<p>Am schwersten tat sich die TuS Burg Daunenfels. Gegen den SV D\u00f6rfle gab es im Hinspiel noch den sp\u00e4ten Ausgleich zum 2:2, im R\u00fcckspiel am Mittwochabend musste man bis zum Schluss zittern. Am Ende reichte das 0:0 aufgrund der ausw\u00e4rts erzielten Tore zum Weiterkommen. Dabei musste die TuS mehrere kritische Phasen \u00fcberstehen, oft war ihnen der verkorkste Saisonstart anzumerken. Nach vorne lief zun\u00e4chst nicht viel, der SV D\u00f6rfle war die zielstrebigere Mannschaft, schaffte es aber auch nicht, die TuS-Defensive ernsthaft zu gef\u00e4hrden. Am Ende der ersten Halbzeit hatten die G\u00e4ste dann aber gleich eine Serie von Abschl\u00fcssen, sodass die Burgmannschaft froh sein konnte, mit 0:0 in die Pause zu gehen. Nach der Pause wurde Burg Daunenfels dann aber aggressiver und dynamischer in der Offensive. Sie verpassten es jedoch ebenso wie der SV D\u00f6rfle, ihre Chancen zu nutzen, die gr\u00f6\u00dfte hatte Eulenschrei, der es schaffte, den Ball aus drei Metern \u00fcber das leere Tor zu schie\u00dfen. So wurde es in der Schlussphase noch einmal eng, doch eine gute Torwartleistung und das n\u00f6tige Quentchen Gl\u00fcck verhinderten den sp\u00e4ten Schock f\u00fcr die TuS. So kam auch die vierte meadowhousische Mannschaft in die 2. Runde. Eine \u00e4u\u00dferst beachtliche Leistung und eine Ansage der FLM in Richtung internationale Konkurrenz.<\/p>\n<p>Ansonsten gab es kaum \u00dcberraschungen. Auch der 1.FC Reisfeld, der daheim 1:3 gegen Nymphtone unterlegen war, konnte im R\u00fcckspiel den Schalter noch umlegen und 4:1 triumphieren. Sehr souver\u00e4n l\u00f6sten Sichtburgh (4:0, 2:0 gegen Lok Wetawice), Werabino (3:0, 3:0 gegen den MFC Carveaux) und auch die Teams aus der Koenigsliga ihre Aufgaben. Medailivogn, Molnancolvo, Entenhausen und Johannesburgh gaben dabei noch nicht mal einen Punkt ab. Erstaunliche Schwierigkeiten hatten aber unter Anderem St. Viken und Carason, die beide nur aufgrund der Ausw\u00e4rtstore ihre Gegner Brno und Tealborg besiegen konnten. Eine kleine \u00dcberraschung brachte nur Inter Clematis hervor, die Diamantenhagen aus dem Wettbewerb warfen (3:0, 1:2).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Furioser Auftakt in TM-Quali! FVM-Elf schl\u00e4gt Diamantina mit 5:0<\/strong><\/p>\n<p>Sch\u00f6ner konnte sich der neue FVM-Coach Dagobert Georgie sein Pflichtspieldeb\u00fct nicht ausmalen. Im ersten Spiel der TM-Qualifikation gegen den wohl h\u00e4rtesten Gruppenkonkurrent Diamatina spielte sich die Mannschaft zeitweise in einen Rausch und fegte die Nordtitanier mit 5:0 aus der Ahornsburger Rohan Water Lane.<\/p>\n<p>Im neu zusammengestellten Kader mit einem wilden Mix aus Jung und Alt setzte Georgie zun\u00e4chst auf ein flaches 4-4-2 mit Stammtorwart Reh im Tor. Links verteidigte Laube, im Zentrum Maik\u00e4fer und F\u00fcrchte-Knallus, rechts durfte Routinier B\u00e4umer ran. Auge f\u00fcllte die Rolle im zentralen Mittelfeld aus, bei gegnerischem Ballbesitz rotierte er auf die Sechserposition. Rechtsau\u00dfen startete Koenigsmeister Oliver van Doihmel, offensiv durfte Canitz ran, links setzte Georgie auf Heinz Lobenau. Im Sturm begannen Magiaro und Fasan.<\/p>\n<p>Vom Start weg begann die FVM-Elf offensiv, Diamantina wartete ab und wollte \u00fcber die Au\u00dfenst\u00fcrmer schnell umschalten. Fast w\u00e4re das auch gelungen, jedoch stand Bagaric beim Zuspiel von de Jong im Abseits (11.). Nach einem Kopfball von Magiaro, der knapp \u00fcber das Tor strich, war es schlie\u00dflich ein eigener Konter, der nach 15 Minuten die F\u00fchrung besorgte. Auge bewies &#8222;Auge&#8220; und schickte auf rechts Hans-J\u00fcrgen B\u00e4umer auf die Reise, der quasi freie Bahn hatte und vor dem Tor eiskalt blieb und zum 1:0 vollstreckte. Diamatina war pl\u00f6tzlich mit den eigenen Waffen geschlagen und musste sich danach erst einmal ordnen, die meadowhousische Mannschaft rannte nun an und versuchte schnellstm\u00f6glich nachzulegen. Doch zun\u00e4chst scheiterte Fasan (19.), Canitz mit einem direkten Freisto\u00df (24.) und Magiaro, der einen musterg\u00fcltigen Kopfball an den Pfosten setzte (31.). Erneut war es dann ein Angriff \u00fcber rechts, der das 2:0 gegen v\u00f6llig \u00fcberforderte Diamantiner brachte. Canitz legte auf B\u00e4umer raus, der mit einem tollen Lupfer van Doihmel in Szene setzte, der Torwart Hansson mit einem Schuss ins kurze Eck \u00fcberraschte und das zweite Tor erzielte. Bis zur Pause zog sich die Georgie-Elf etwas zur\u00fcck, Diamatina kam nur noch einmal vor den Kasten von Rainer Reh, Bagaric scheiterte jedoch am herauseilenden Torh\u00fcter aus Werabino. So ging es mit donnerndem Applaus der rund 40.000 Fans in Ahornsburg mit 2:0 in die Kabine.<\/p>\n<p>Ohne Wechsel ging es dann weiter in die zweiten 45 Minuten und noch bevor Diamantina \u00fcberhaupt so etwas wie Torgefahr auf den Anschlusstreffer ausstrahlen konnte, schn\u00fcrte van Doihmel seinen ersten Doppelpack im Trikot der Nationalmannschaft. Der Legion\u00e4r des FC Kapstadt enteilte am zweiten Pfosten seinem Gegenspieler und nickte eine Flanke von Lobenau gegen die Laufrichtung von Hansson in die linke Ecke zum 3:0 in der 48. Minute ein. Dagobert Georgie riss die Arme in die Luft, die Fans sangen bereits Folk-Songs der BEFIM, allen voran &#8222;An einem Tag im Herbst&#8220; schallte mehrmals durch das weite Rund. Nach einem Ringkampf zwischen Magiaro und de Jong h\u00e4tte Schiedsrichter Piker aus Masalia noch auf Elfmeter f\u00fcr Meadowhouse entscheiden k\u00f6nnen, der Pfiff blieb jedoch zum Entsetzen des St\u00fcrmers aus. Diamantina versuchte im Anschluss noch einmal, durch einen Treffer noch so etwas wie Spannung zu erzeugen, jedoch stand die Viererkette sehr sicher. Auch der junge Maximilian Maik\u00e4fer vom AC Phoenix spielte an der Seite seines Mannschaftskameraden F\u00fcrchte-Knallus einen sehr soliden und ruhigen Part. Nach etwas \u00fcber einer Stunde musste Nico Canitz angeschlagen vom Feld, er zog sich nach ersten Diagnosen eine Kn\u00f6chelprellung zu, f\u00fcr ihn kam Aaron Adler in die Partie. Und nur wenige Minuten sp\u00e4ter packte der Youngster den Hammer aus. Mit einem 108-km\/h-Schuss aus \u00fcber 20 Metern in die rechte Ecke beendete er alle Hoffnungen der Diamantiner und verwandelte das Stadion nun endg\u00fcltig in ein Tollhaus. Wenig sp\u00e4ter nahm Georgie den etwas gl\u00fccklosen Magiaro vom Feld und brachte mit Flugdrache einen der \u00dcberflieger der abgelaufenen FLM-Saison. Und auch hier bewies der Coach wieder ein gutes H\u00e4ndchen. Neun Minuten vor dem Ende hielt Flugdrache nach einem Pass von Fasan den Fu\u00df hin und bugsierte den Ball \u00fcber die Linie zu 5:0. Es war der h\u00f6chste Sieg der meadowhousischen Nationalmannschaft in einem Pflichtspiel. Kurz vor Schluss kam noch Rabe f\u00fcr Doppelpacker van Doihmel in die Partie. Am Schluss war es dann nur noch kollektiver Jubel in Ahornsburg.<\/p>\n<p>&#8222;Ich bin mehr als stolz auf die Jungs. Nach dieser langen Saison noch einmal so aufzutreten und den Fans so ein Spektakel zu bieten ist einfach nur fantastisch&#8220;, schw\u00e4rmte Dagobert Georgie nach dem Spiel. Auch Sportdirektorin Mausohr war voll des Lobes: &#8222;Wir haben heute eine meadowhousische Mannschaft gesehen, wie man sie sich w\u00fcnscht. Dass wir dann so hoch noch gewinnen, gibt uns viel Selbstvertrauen uns f\u00fcr die TM zu qualifizieren.&#8220; In der Tat. Wenn man den \u00e4rgsten Konkurrenten in der Gruppe mit einem solchen Ergebnis nach Hause schickt, kann man mit breiter Brust in die kommenden Partien gegen Nordverizienien (29.06.) und Cayenne (19.10.) gehen. F\u00fcr Resultate ist es nat\u00fcrlich noch viel zu fr\u00fch, aber man kann bereits sagen, dass es mit den neuen Trainer und dem Umbruch aktuell zu funktionieren scheint. N\u00e4chste Woche dann ein \u00e4hnlicher Auftritt in Nordverizienien und man kann eine tolle Spielzeit 1818\/1819 feierlich abschlie\u00dfen. Der meadowhousische Fu\u00dfball &#8211; er lebt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Westerloe gewinnt den Premiere Cup &#8211; Canterville verliert erstmals ein Finale<\/strong><\/p>\n<p>Ziemlich \u00fcberraschend hat der FC Westerloe zum zweiten Mal den Premiere Cup gewonnen. Im Finale in Schnecklich gewann der mailodische Double-Sieger gegen den atlantischen Double-Sieger SC Schlo\u00df Canterville mit 3:1 in der regul\u00e4ren Spielzeit und setzte sich damit entgegen allen Prognosen die Krone des Weltfu\u00dfballs auf. Malzeme, Odere und Rektric trafen f\u00fcr den FCW, f\u00fcr Jacinto Pesos&#8216; Canterville traf Meadowhouse-Legion\u00e4r Mirco Magiaro. Des Weiteren verschoss Schloss Turmuhr noch einen Elfmeter in der ersten Halbzeit. Es war ein rasantes, sehr gut anzuschauendes Spiel mit zwei Elfmetern, vier Toren und einer Reihe von guten Chancen, die meisten davon f\u00fcr den FC Westerloe.<\/p>\n<p>Westerloe setzte auf eine zentral ausgerichtete Aufstellung, um einerseits die starke Achse des SC Schlo\u00df Canterville im Zentrum mit Freund Eule und Geistersen Mitternacht kalt zu stellen, und andererseits schnell durch das Mittelfeld zu kontern. Canterville spielte mit einem, auf den ersten Blick etwas altbackenen, 4-4-2 mit zwei Viererketten mit Eule und Mitternacht im Zentrum als Achter. Eine leicht \u00fcberraschende Aufstellung, die man so nicht direkt erwarten konnte. Westerloe schien jedoch genau darauf vorbereitet zu sein, Trainerfuchs Edward Lewing &#8211; Westerloe ist seine erste Station im Profifu\u00dfball &#8211; hatte Pesos Taktik offenbar kommen sehen. Und so hatte Canterville zun\u00e4chst mehr Ballbesitz, brachte au\u00dfer einem abgef\u00e4lschten Weitschuss von Mitternacht in den ersten zehn Minuten offensiv jedoch nichts zustande. Westerloe lauerte auf Fehler der Geister in deren Spielaufbau, um anschlie\u00dfend durch das Mittelfeld mit zwei Sechsern und zwei Zehnern blitzschnell umzuschalten. So hatte Ivan Rektric die erste Chance f\u00fcr Westerloe, sein Kopfball ging jedoch deutlich vorbei. Ohnehin war spannend zu sehen, wie die beiden St\u00fcrmer Malzeme und Rektric, 33 und 35 Jahre alt und schon beim letzten Finalsieg 1812 dabei, in diesem Spiel performen w\u00fcrden. Der Rest der Mannschaft dagegen hatte ein Durchschnittsalter von 22 Jahren. Die Abwehr sogar von nur 21 Jahren. So durfte man gespannt sein, wie die unerfahrenen Steven Link und Kai Diger gegen Magiaro und Skelett auftreten w\u00fcrden. Zun\u00e4chst aber hatten Turmuhr und Spinne einiges zu tun und der Aufgabe wurden sie nach zw\u00f6lf Minuten zum ersten Mal nicht gerecht. Mitternacht kam im Zweikampf gegen Taidis zu sp\u00e4t und foulte ihn, der gute Schiedsrichter M\u00fcnch aus Paradies lie\u00df Vorteil laufen und schon er\u00f6ffnete sich rechts viel Raum f\u00fcr Pedro Cruz, ebenfalls erst 21 Jahre jung. Der spielte einen \u00fcberragenden Ball flach vor die Abwehr, wo der &#8222;alte&#8220; Malzeme schneller als Spinne war und durch die Beine des herausst\u00fcrzenden Eulos Uhu zum 1:0 f\u00fcr Westerloe einnetzte. Die gut 15.000 Fans, die die weite Reise aus Mailodis angetreten hatten, sch\u00e4umten geradezu \u00fcber vor Gl\u00fcck. F\u00fcr Canterville, die im Laufe des Wettbewerbes schon oft hinten lagen, war dies keine neue Situation. Und die Reaktion viel auch sehr routiniert aus. Westerloe zog sich nach dem Treffer weiter zur\u00fcck, Canterville suchte die L\u00fccke. Die erste Chance hatte Skelett, dessen Kopfball jedoch kein Problem f\u00fcr Anton Lewaric war. Und so war es wie beim 1:0 f\u00fcr Westerloe &#8211; die erste gro\u00dfe M\u00f6glichkeit war direkt ein Tor. Blut hatte Geistos auf die Reise geschickt, der bis zur Grundlinie vordrang, mit einem cleveren Haken Rykena alt aussehen lie\u00df und mit \u00dcbersicht in den R\u00fcckraum legte, wo Magiaro den Ball kompromisslos in die Maschen drosch. 1:1, alles war bereits nach 22 Minuten wieder auf Ausgang gestellt. Jedoch kam nun nicht der erwartete Sturmlauf der Geister, sondern Westerloe \u00fcbernahm direkt nach dem Ausgleich wieder das Zepter und h\u00e4tte nur drei Minuten sp\u00e4ter wieder in F\u00fchrung gehen k\u00f6nnen, doch Eulos Uhu parierte einen Weitschuss von Malzeme gewohnt sicher. Stattdessen konterte pl\u00f6tzlich der SC Schlo\u00df und bekam einen Elfmeter zugesprochen. Im Luftkampf zwischen Skelett und Link hatte der Westerloer Verteidiger den Ellbogen eingesetzt. Schiedsrichter M\u00fcnch zeigte v\u00f6llig korrekt auf den Punkt und so ergab sich die Chance zur F\u00fchrung f\u00fcr die Geister. Schloss Turmuhr, der routinierte Innenverteidiger, hatte in seiner gesamten Karriere bei Canterville eine Trefferquote bei Elfmetern von 92 %. Gestern wollte er es jedoch zu sehr wissen. Der Ball klatschte ans Geb\u00e4lk und von dort wieder ins Spiel, wo Westerloe den Ball kl\u00e4ren konnte. Der sonst so sichere Turmuhr vergab den Elfmeter, der das Spiel h\u00e4tte drehen k\u00f6nnen. Jedoch war noch \u00fcber eine Stunde zu spielen, alles war beim Stand von 1:1 noch m\u00f6glich. Daraufhin g\u00f6nnte sich das Spiel eine erste Ruhepause. Canterville hatte mehr vom Spiel, kam jedoch nicht wirklich in gef\u00e4hrliche Abschlusssituationen. Bis zur Pause hatte Skelett aus spitzem Winkel noch die beste Gelegenheit des Spiels, auf der anderen Seite sprang offensiv fast nichts mehr heraus f\u00fcr Westerloe. So ging es mit einem bis dahin verdienten 1:1 in die Pause. F\u00fcr Westerloe aufgrund des verschossenen Elfmeters von Turmuhr etwas gl\u00fccklich.<\/p>\n<p>Im zweiten Abschnitt stellte Pesos seine Mannschaft um, lie\u00df Mitternacht auf die Sechserposition fallen und schob Eule auf die Zehnerposition vor. Nun spielte Schlo\u00df mit einer klassischen Raute im Mittelfeld, wohl um die gef\u00e4hrlich schnellen Gegenst\u00f6\u00dfe des FCW zu unterbinden. Das gelang zun\u00e4chst nicht wirklich. Zwar hatte Eule per Freisto\u00df zu Chance auf das 1:2, doch Lewaric war artistisch zur Stelle. Im Gegenzug jedoch hatte Rektric freistehend per Kopf die Riesenm\u00f6glichkeit, Westerloe in F\u00fchrung zu bringen, der Ball flog nur Zentimeter am Pfosten vorbei. Das Spiel wurde nun immer wilder. Diger kl\u00e4rte in h\u00f6chster Not vor dem einschussbereiten Skelett. Dann holte Blut Autres von den Beinen. M\u00fcnch zeigte wieder auf den Punkt, erstmals gab es in einem Premiere-Cup-Finale zwei Elfmeter in der regul\u00e4ren Spielzeit. Auch dieser Strafsto\u00df war korrekt, Blut war Autres in die Hacken gelaufen. Ungeschickt. Odere trat an und traf halbhoch in die Mitte zur erneuten F\u00fchrung f\u00fcr Westerloe. Zwar war immer noch eine halbe Stunde zu spielen, aber sp\u00e4testens jetzt war klar, dass Canterville ordentlich strampeln musste in diesem Finale. Und Westerloe war nun komplett euphorisiert. Malzeme legte per Brust auf Autres ab, der Uhu zu einer Glanzparade zwang. Canterville konnte in den Minuten nach dem 2:1 froh sein, nicht das dritte und das vierte Tor zu kassieren. Canterville brachte den torgef\u00e4hrlicheren Lufthauch f\u00fcr Geistos, Westerloe verpasste es zun\u00e4chst f\u00fcr die Entscheidung zu sorgen. Die erste Chance hatte der SCSC erst wieder in der 73. Minute, als Geisterschloss einfach mal abzog und der Ball nur knapp vorbeiflog. Und nur zwei Minuten sp\u00e4ter machte es dann der 35-j\u00e4hrige Rektric selbst. Wie einen Schuljungen lie\u00df er Spinne neben sich stehen und donnerte den Ball dann an Uhu vorbei ins lange Eck zum 3:1. F\u00fcr viele war das nun die Vorentscheidung. Eine Viertelstunde vor Schluss sah es so aus, als ob Westerloe nicht nur auferstanden war, sondern direkt wieder in den Olymp aufsteigen sollte. Canterville wechselte erneut und l\u00f6ste die Viererkette auf. Vollmond kam f\u00fcr Spinne und sp\u00e4ter noch Scrooge f\u00fcr Mitternacht. Mit aller Macht wollte man irgendwie noch die Verl\u00e4ngerung erzwingen, aber Westerloes &#8222;Kindergarten-Abwehr&#8220; verteidigte wie alte Hasen alles souver\u00e4n weg. Magiaro hatte noch eine M\u00f6glichkeit, aber Lewaric war ebenfalls sehr gut aufgelegt und kratzte den Ball noch aus dem Eck. In den letzten Minuten wechselte Westerloe und nahm so noch einmal viel Zeit von der Uhr. Und dann war es vollbracht, Westerloe gewann den Premiere Cup zum zweiten Mal seit 1812. Und das, nachdem sie letzte Saison sich gar nicht mehr qualifiziert\u00a0 hatten. Nach dem letzten Sieg waren sie abgest\u00fcrzt, und nun wie Ph\u00f6nix aus der Asche wieder auferstanden. Vor der Saison hatten in einer Umfrage ganze 1,1 % auf Westerloe als Sieger getippt, Gegner Canterville hatten es ganze 20 % zugetraut. F\u00fcr den SC Schlo\u00df war es die erste Finalniederlage in diesem Wettbewerb \u00fcberhaupt. 1814 und 1816 hatten sie jeweils gewonnen. Nun hat Westerloe mit einer Mischung aus sehr erfahrenen und sehr unerfahrenen Spielern und mit einem auch eher unerfahrenen Trainer den Titel geholt. Damit hat man sogar historisches erreicht. Zum ersten Mal \u00fcberhaupt seit Bestehen des Premiere Cups hat man das Triple aus Meisterschaft, Pokalsieg und Premiere-Cup-Sieg. 1806 hatte man beim Sieg in der World League noch das Triple geholt. 1812 hatte man den Pokalsieg an Br\u00f6nen abgeben m\u00fcssen. Canterville dagegen hat genau das verpasst. Nach dem Gewinn der Meisterschaft und Pokal verpasste Trainer Pesos es, sich in den Geschichtsb\u00fcchern des Vereins zu verewigen. Dennoch war es eine \u00fcberaus erfolgreiche Saison f\u00fcr Canterville.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Nach 62 Jahren &#8211; FC Kapstadt erstmals wieder Koenigsmeister!<\/strong><\/p>\n<p>Ein Traum f\u00fcr viele Fans des FC Kapstadt hat sich tats\u00e4chlich erf\u00fcllt. Der Traditionsverein hat erstmals seit 1757 wieder den Titel gewonnen. Die Mannschaft von Trainer Gerd Jungmaier vollendete ihre \u00fcberragende Saison und verwandelte die Stadt in eine Partymeile. Am gestrigen Samstagnachmittag war es im Fernduell gegen Meister Johannesburgh relativ schnell klar, dass es wirklich klappen w\u00fcrde. Die Mannschaft pr\u00e4sentierte sich am Sonntag dann den Fans im Stadtpark, wo 150.000 fanatische Fans ihre Helden begr\u00fc\u00dften.<\/p>\n<p>Beim Ausw\u00e4rtsspiel in Entenhausen musste f\u00fcr den FC Kapstadt ein Sieg her, Johannesburgh spielte parallel in der Hauptstadt Polsingerschersch. Der SVJ spielte zun\u00e4chst gro\u00df auf, f\u00fchrte schnell mit 1:0 und h\u00e4tte nachlegen k\u00f6nnen. Durch den Zwischenstand von 0:0 zwischen Entenhausen und Kapstadt war Johannesburgh zu diesem Zeitpunkt wieder Meister. Kapstadt hatte M\u00fche gegen starke Entenhausener, etwas war ihnen die Nervosit\u00e4t anzumerken. Doch dann drehte sich in Polsingerschersch komplett das Spiel. Zun\u00e4chst sah Timo Kreuzinger die rote Karte, vier Minuten sp\u00e4ter verwandelte Schneckass Schneck in seinem letzten Spiel f\u00fcr den VfL einen Foulelfmeter zum 1:1-Ausgleich. Bei diesem Stand h\u00e4tte Kapstadt ein 0:0 wieder gereicht. In Unterzahl geriet der bis dahin so starke SV Johannesburgh 06 dann aber unter die R\u00e4der. Leescott und Terzic trafen zum 3:1-Halbzeitstand f\u00fcr Polsingerschersch und parallel schoss Nico Grube den FC Kapstadt in Front, die F\u00fchrung wurde als Tor zur Meisterschaft umjubelt. Nach der Pause wurden dann die Zwischenst\u00e4nde aus Polsingerschersch immer mehr bejubelt. Der SVJ geriet nun komplett unter die R\u00e4der, es stand bereits 5:1, als Oliver van Doihmel das 2:0 f\u00fcr den FCK erzielte und nun endg\u00fcltig alles klar war. Der Rest war Party im St.Duck-Park, Ges\u00e4nge f\u00fcr den Ex-Spieler Leescott, der mit seinen vier Treffern Kapstadt mit zum Titel verhalf. Am Ende schlug der VfL Johannesburgh sage und schreibe 6:1, die Fans der Kapst\u00e4dter st\u00fcrmten den Rasen in Entenhausen beim Abpfiff. Trainer Gerd Jungmaier sah man Minuten sp\u00e4ter verheult im Kabinengang stehen, sp\u00e4ter kam er total aufgel\u00f6st wieder raus und lie\u00df sich hochleben. F\u00fcr den gesamten Verein ist damit ein Traum in Erf\u00fcllung gegangen. Den letzten Meistertitel holten sie 1757, dem Geburtsjahr des Trainers. Den \u00fcberhaupt letzten Titel gewannen sie vor exakt 60 Jahren, 1759 gewannen sie den Pokal. Dementsprechend gro\u00df war die Freude \u00fcber diesen historischen Moment. F\u00fcr den Kantersieg des VfL Polsingerschersch wurden von Pr\u00e4sident Seeholz 62 F\u00e4sser Bier angek\u00fcndigt, angelehnt an die Wartezeit zwischen diesem und dem letzten Meistertitel. Bis sp\u00e4t in die Nacht feierten Mannschaft und Verantwortliche noch, vor allem gab es eine feucht-fr\u00f6hliche R\u00fcckfahrt nach Kapstadt. Dort steht die Mannschaft immer noch im Stadtpark mit Massen an vor Gl\u00fcck glucksenden Fans.<\/p>\n<p>Im Abstiegskampf gab es ein kleines Wunder. Der vor Wochen schon abgeschriebene SC Yamoussokro hat am letzten Spieltag tats\u00e4chlich den Klassenerhalt geschafft. Sie sprangen an Scheds und Lichtentaale vorbei von Platz 18 auf 16, da sie selbst 3:2 gegen Okster gewannen und Scheds und Lichtentaale ihre Spiele verloren, die nun direkt wieder abgestiegen sind. Ebenfalls den Gang in die zweite Liga muss der SC Ouagadougou antreten, auch der SC Timmendorf, wobei das bereits vor Wochen klar war. Von den Aufsteigern der letzten Saison bleibt damit nur der besonders in der R\u00fcckrunde starke FC Vao in der Koenigsliga.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Stevan Koltora gewinnt Darts-Division, Volcan bleibt unvollendet<\/strong><\/p>\n<p>Am Donnerstagabend standen in der Sichtburgher Glasburg die entscheidenden Spiele in der Darts-Division an. Mika Volcan, Adrian Lovchek, Velka Swayk und Stevan Koltora hatten sich f\u00fcr die Halbfinals qualifiziert und die Sieger spielten sp\u00e4ter am Abend das Finale aus. Mika Volcan galt als klarer Favorit, war in den letzten Wochen in absoluter Top-Form und qualifizierte sich auch f\u00fcr das Finale. Dort verlor er jedoch gegen seinen Dauerkonkurrenten Stevan Koltora, der seinen insgesamt dritten Divisions-Titel holte. Mika Volcan bleibt dagegen der unvollendete. Er verlor das zweite Finale nacheinander, letztes Jahr war er Velka Swayk unterlegen.<\/p>\n<p>Dabei zeigte der Drachonier im Halbfinale gegen den wiedererstarkten Adrian Lovchek eine herausragende Leistung. Es war ihm anzusehen, dass er sich f\u00fcr die gute Leistung in der Liga belohnen wollte. Schnell lag er 4:1 in den Legs vorne, mit 7:3 ging es dann in die Pause. Bis dahin spielte er einen Average von 103, Lovchek, der zwar ein gutes Spiel absolvierte, zog zu oft den K\u00fcrzeren. Die Pause brachte Volcan dann ein bisschen aus seinem Flow, der Mittell\u00e4nder breakte ihn und kam schlie\u00dflich auf 8:6 ran. Die letzten beiden Legs entschied Volcan dann aber f\u00fcr sich und beendete mit einem 125er-Finish das Match. Volcan \u00fcberzeugte mit einem Average von 102,5 und einer Doppelquote von 47 %. Lovchek kam auf 99 Punkte im Schnitt und traf zu 38 % die Doppelfelder.<\/p>\n<p>Im zweiten Halbfinale des Abends ging Velka Swayk als Favorit ins Spiel gegen Vize-Weltmeister Stevan Koltora aus Avasjanrav. Koltora, der nach der ersten Qualifikationsrunde im Ligabetrieb noch souver\u00e4ner Tabellenf\u00fchrer war, brach zum Ende hin ein und h\u00e4tte um ein Haar noch die Play-Offs verpasst. Swayk spielte zuletzt sehr konstant, war jedoch im Halbfinale nicht richtig auf der H\u00f6he. Koltora spielte pl\u00f6tzlich wieder sein A-Game, drehte auf und warf nebenbei mal sieben perfekte Darts im f\u00fcnften Leg. Dort stand es noch 3:2, da Swayk noch in der Lage war, seine eigenen Anwurf-Legs durchzubringen. Dann sackte er jedoch immer weiter vom Niveau her ab und sein Kontrahent wurde immer st\u00e4rker. Wie Volcan f\u00fchrte Koltora zur Pause 7:3, Swayk schien hoffnungslos zur\u00fcck. Vor allem, als Koltora mit einem Break das 8:3 erzielte. Swayk jedoch steckte nicht auf und fing sich wieder. So stand es wenig sp\u00e4ter nur noch 9:7 f\u00fcr Koltora, der ein bisschen Probleme auf die Doppelfelder bekam. Letztendlich jedoch war der R\u00fcckstand auf den erfahrenen Avasjanraver zu gro\u00df und der Endstand lautete 10:8. Koltora spielte am Ende einen 101er-Average und hatte eine 44%-Doppelquote, Swayk kam auf 98 Punkte im Average und traf zu 39 % die Doppel.<\/p>\n<p>Volcan ging dennoch als klarer Favorit in das Finale. Man merkte jedoch relativ, dass Volcan sein Pulver zum gro\u00dfen Teil schon im Halbfinale verschossen hatte. Koltora dagegen war an diesem Abend in absoluter Topform. 3:1 f\u00fchrte er nach den ersten vier Legs, Volcan kam vor allem vom Scoring her nicht gut mit. Zu oft warf er nur ein Triple oder \u00fcberhaupt keines. Was ihn in dieser Phase rettete, war seine tolle Doppelquote, bis zum sechsten Leg hatte er noch keinen Dart am Doppelfeld vorbeigeworfen. Zur Pause f\u00fchrte Koltora aber dennoch 6:4 und war auf Kurs Titelgewinn. Nach der Pause legte Koltora dann sogar noch eine Schippe drauf, spielte ein Niveau, was man ihm so nicht zugetraut hatte, in dieser Phase. Aber wie im Halbfinale konnte er das Spiel in dieser Phase nicht zu machen und lie\u00df Mika Volcan wieder heranr\u00fccken. Beim Stand von 10:7 ben\u00f6tigte er nur noch ein Leg zum Sieg, doch Volcan kam mit dem Mute der Verzweiflung noch auf 9:10 heran. Mit einem weiteren Leg zum 10:10 w\u00e4re es in den Two-Clear-Modus gegangen, bei dem einer der Spieler einen Vorsprung von zwei Legs gebraucht h\u00e4tte, um das Spiel zu gewinnen. Doch Koltora kam dann mit einem 97er-Finish zum Erfolg. Nach 1814 und 1816 ist es der dritte Divisions-Titel f\u00fcr den Avasjanraver, Volcan bleibt trotz mittlerweile drei Finalteilnahmen noch ohne Titel. Der Weltmeister von 1814, der seitdem ganze 66 Turniersiege einfuhr, bleibt nun seit f\u00fcnf Jahren in den beiden wichtigsten Turnieren im Dartsport, der Division und der WM, ohne Titelerfolg. 1815 verlor er gegen die Legende Viktor Washa mit 11:7, letztes Jahr mit 17:15 gegen Velka Swayk im engsten Finale aller Zeiten, und nun auch gegen Koltora mit 11:9. Koltora beseitigte damit seine Zweifler, die ihm nach der Finalniederlage gegen Eric Martolod bei der WM schon bescheinigt hatten, er k\u00f6nnte gegen die j\u00fcngere Generation nicht mehr mithalten. Trotz des Abw\u00e4rtstrends konnte sich der 48-J\u00e4hrige, der immer wieder mit Abschiedsgedanken kokettiert, einen weiteren gro\u00dfen Titel sichern. So bleibt er uns wohl doch noch eine Weile erhalten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Die Tragik von der Geisterbahn &#8211; Phoenix scheitert im Premiere-Cup-Halbfinale an Canterville<\/strong><\/p>\n<p>Am Ende kullerten purpurne Tr\u00e4nen. Auf den Gesichtern der mitgereisten Fans wie auch bei manchen Spielern und sogar beim Trainer Ingo Igel. Dem AC Phoenix Wiesenhausen bleibt das Triple verwehrt und damit auch der erste Sieg im Premiere Cup \u00fcberhaupt. Trotz des 2:1-Hinspielsieges in Unterzahl scheiterte der ACP im R\u00fcckspiel des Halbfinals am SC Schlo\u00df Canterville, der mit einem 2:0 im heimischen Stadion Geisterbahn sein drittes Finale buchte. Der AC Phoenix spielte eine m\u00e4\u00dfige erste Halbzeit, jedoch eine \u00fcberragende zweite, es fehlte jedoch am Ende die Kaltschn\u00e4uzigkeit vor dem Tor.<\/p>\n<p>Aus dem Buch &#8222;Geschichten, die nur der Fu\u00dfball schreibt&#8220;. Da spielt eine Mannschaft eine sensationelle R\u00fcckrunde, schiebt sich in der Liga auf den ersten Platz, dringt ins Pokalfinale vor, verpr\u00fcgelt im Viertelfinale des Premiere Cups mal eben Werabino, schie\u00dft regelm\u00e4\u00dfig drei, vier Tore oder mehr und bleiben dann im vielleicht wichtigsten internationalen Spiel der letzten f\u00fcnf Jahre ohne eigenes Tor. Eine schmerzvolle Ironie. Ingo Igel, der seine Mannschaft mit vier \u00c4nderungen im Vergleich zum Hinspiel aufs Feld schickte, wollte mehr offensive Power sehen gegen Canterviller, die zum Siegen verdammt waren. Zun\u00e4chst setzte seine Mannschaft die Vorgaben gut um, dominierte die erste Viertelstunde und hielt den SC fern vom eigenen Tor. Jedoch nur in diesen ersten rund 15 Minuten. Dann verloren sie im Minutentakt den Zugriff auf das Spiel und verlagerten ihre Pressinglinie immer weiter nach hinten. Canterville wurde st\u00e4rker, druckvoller und kam zu ersten M\u00f6glichkeiten. Trainer-Sohn Isaak Igel rettete einmal spektakul\u00e4r gegen Magiaro, drei Minuten sp\u00e4ter war er machtlos. Gerade in der Phase als Canterville Phoenix hinten reindr\u00e4ngte, zerlegten sie die Abwehr und gingen in F\u00fchrung. Mitternacht mit einem Zuckerpass auf Lufthauch, der Magiaro das 1:0 auflegte, der lange nicht mehr so leicht einnetzen durfte. Mit einem 1:0 w\u00e4re der SC Schlo\u00df bereits durch, Phoenix zeigte sich jedoch angeknockt und konnte froh sein, dass die Gastgeber nicht sofort nachlegten. Doch intervenierte Igel klug, gab seinen Schl\u00fcsselspielern Rodriguez und Adler taktische Anweisungen und prompt konnte sich seine Mannschaft aus der Geister-Umklammerung l\u00f6sen. Fasan, der Praja vertrat, zwang Uhu zu einer Glanztat, Cideste setzte einen schwierigen Kopfball an den Au\u00dfenpfosten. Dennoch f\u00fchrte Canterville zur Pause verdient mit 1:0, Phoenix hielt mit, reagierte aber oft nur, anstatt zu agieren.<\/p>\n<p>Zur Pause brachte Igel mit Petrovic f\u00fcr Rammis einen schnelleren Fl\u00fcgelspieler, wollte mehr Druck auf Canterville erzeugen. Und seine Mannschaft trat nun komplett ver\u00e4ndert auf, warf sich mit breiter Brust in die Zweik\u00e4mpfe, entnervte Canterville nun mit geradezu manischem Pressingverhalten. Und das zeigte Wirkung. Canterville konnte sich offensiv kaum noch entfalten, Phoenix verlagerte das Spiel mehr und mehr in die H\u00e4lfte der Geister. Adler, Fasan und Petrovic hatten gute Chancen auf den Ausgleich, nachdem Canterville f\u00fcr ein Weiterkommen bereits zwei weitere Tore gebraucht h\u00e4tte. Und mitten in diese Drangphase traf Nacht Vollmond zum 2:0. Lufthauch hatte von rechts geflankt, Sottopiede war eine Millisekunde zu sp\u00e4t, Vollmond spitzte den Ball mit der Picke an Isaak Igel vorbei zur vermeintlichen Vorentscheidung. Die Geisterbahn war ein Tollhaus, ausgerechnet Ex-Phoenix-Coach Jacinto Pesos war dabei, seinen Ex-Verein aus dem Premiere Cup zu werfen. Ingo Igel brachte mit de Mendosa nun internationale Erfahrung, einen Leader, der das Ruder nochmal rumrei\u00dfen sollte. Und wie der AC Phoenix reagierte, war sensationell. Sie machten einfach weiter, als w\u00e4re nichts passiert, dr\u00e4ngten Canterville weiter in deren H\u00e4lfte und lie\u00dfen auch im Anschluss an das 2:0 zun\u00e4chst keine Chancen zu. Stattdessen versuchte de Mendosa sein Gl\u00fcck und auch Uhu stand erneut im Fokus, als er per Fu\u00dfabwehr gegen Fasan rettete. Doch die Minuten wurden immer weniger und die liegen gelassenen Chancen immer mehr. Praja kam eine Viertelstunde vor dem Ende als dritter St\u00fcrmer, Igels letzte Patrone im Kampf um das so wichtige Tor f\u00fcr die Verl\u00e4ngerung. Doch es sollte nicht mehr fallen. Canterville bekam nun Platz zum Kontern, Vollmond fand in Isaak Igel seinen Meister, das w\u00e4re das verfr\u00fchte Ende gewesen. So kam es zu dramatischen Szenen in der Nachspielzeit. Fasan kam nach einer Ecke zum Kopfball, den Uhu nur wegfausten konnte, aus dem Hintergrund kam Torwart Igel angerauscht und donnerte den Ball aufs Tor, Eule f\u00e4lschte jedoch zur Ecke ab, wer wei\u00df, wo der Ball gelandet w\u00e4re. Und eine Chance gab es noch, doch Hinterwimmers Kopfball bekam zu wenig Druck aufs Tor. Schiedsrichter Munirczak aus Molquarze pfiff ab, die Geisterbahn erbebte, die Spieler lagen sich in den Armen. Die Phoenixer Spieler lagen am Boden. An der Seitenlinie umarmte der siegreiche Pesos seinen alten Bekannten Ingo Igel, Pesos verkniff sich ausgiebige Jubelarien, Respekt auch davor. Ausgeschieden trotz eines unglaublichen Kampfes, im Hinspiel noch mit zehn Mann 2:1 gewonnen, im R\u00fcckspiel mit elf Mann trotz einer Weltklasse zweiten Halbzeit unterlegen. Einigen Spielern rollten Tr\u00e4nen \u00fcber die verschwitzten Gesichter, viele vergruben die K\u00f6pfe in die H\u00e4nde. Trainer Igel tr\u00f6stete die niedergeschlagenen Mannen, die sich schlicht nicht belohnen konnten f\u00fcr einen aufopferungsvollen Fight. Schlie\u00dflich schleppte sich das gesamte Team zu den 7500 mitgereisten Fans, die eine unglaubliche Reaktion zeigten. Bereits nach dem 2:0 hatten sie ihre Schals nach oben gereckt und lautstark die Vereinshymne gesungen, nun wiederholten sie es, nachdem sie sich den ersten Schock aus den Gliedern gesch\u00fcttelt haben. Auch in der Kurve sah man Tr\u00e4nen, dennoch wurden die Spieler beim Gang in die Kurve geradezu gefeiert. Nun musste auch Ingo Igel das Gesicht abwischen. Arm in Arm wurde erneut die Phoenix-Hymne gesungen und am Ende kamen selbst die Canterviller Spieler in Richtung Kurve und beklatschten die Fans, was diese lautstark mit Applaus honorierten.<\/p>\n<p>Am Mikrofon zeigten sich die Verantwortlichen aufgel\u00f6st: &#8222;Ich schwebe irgendwo zwischen tiefer Traurigkeit und unfassbarem Stolz. Was diese Mannschaft in dieser Saison geleistet hat und immer noch leistet ist unglaublich. Wir haben uns heute einfach nicht belohnt&#8220;, konstatierte Pr\u00e4sident Dagobert Duck. Manager Winter waren \u00e4hnliche T\u00f6ne zu entlocken: &#8222;Was Ingo Igel und seine Jungs heute vor allem in der zweiten Halbzeit geleistet haben, war ganz gro\u00dfes Kino. Wir stehen hier und gehen erhobenen Hauptes aus dem Wettbewerb, auch wenn es sich schei\u00dfe anf\u00fchlt.&#8220; Spieler und Trainer bedankten sich vor allem bei den Fans. &#8222;Wie diese Fans uns durch die Welt getragen haben, 6000 in Entenhausen, 5000 in Werabino, 7500 jetzt hier in Canterville, dazu die Stimmung bei den Heimspielen &#8211; das werden wir nie vergessen, ich liebe diese Fans und diesen Verein&#8220;, sagte ein sichtlich gezeichneter Franco Sottopiede. &#8222;Es muss niemand mit sich hadern. Es tut unfassbar weh, es ist so bitter, wir hatten heute die M\u00f6glichkeit Historisches zu erreichen. Aber dieser Abend heute hat gezeigt, was wir f\u00fcr eine geile Mannschaft sind. Der Moment ist wahnsinnig schwer und es wird bestimmt ein paar Tage dauern, es zu akzeptieren, aber wir werden wiederkommen, das verspreche ich&#8220;, sagte Trainer Ingo Igel am Mikro. Gleichzeitig betonte er aber die Gl\u00fcckw\u00fcnsche an den Gegner: &#8222;Canterville ist insgesamt auch nicht unverdient weitergekommen, ganz klar. Das ist eine unglaubliche Mannschaft und sie werden mit Sicherheit auch den Pokal gewinnen, Jacinto Pesos hat auch heute bewiesen, dass er ein sensationeller Trainer ist.&#8220; Von des Gegners Seite kamen warme Worte: &#8222;Wir f\u00fchlen mit dem AC Phoenix, nat\u00fcrlich. Wir haben nicht umsonst den Fans Respekt gezollt vorhin, es ist ein unglaublicher Verein und sie werden bestimmt wiederkommen, da bin ich mir sicher&#8220;, sagte Meadowhouse-Legion\u00e4r Magiaro, der ja in Wiesenhausen wohnt. Auch Pesos war voll des Lobes: &#8222;Was sich ver\u00e4ndert hat, seitdem ich weg bin, ist enorm. Unter mir war zum Schluss einfach die Luft raus, aber was auch im Sommer eingekauft wurde, wie Steffen Winter die Mannschaft verst\u00e4rkt hat, ist Wahnsinn. Und Ingo Igel ist ein sehr guter Freund von mir und es tut mir weh, ihn so sehen zu m\u00fcssen. Aber er wird die Mannschaft wieder aufrichten und das Leben geht weiter, sie stehen immer auf.&#8220;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Irrsinn in der AC-Arena! Phoenix schl\u00e4gt Canterville mit zehn Mann 2:1!<\/strong><\/p>\n<p>Der Wahnsinn hat Methode seit jeher beim AC Phoenix Wiesenhausen. Und zu diesem Wahnsinn ist am Mittwochabend ein weiteres Kapitel hinzugekommen. Im Hinspiel des Premiere Cup-Halbfinales gewann der meadowhousische Rekordmeister trotz einer Halbzeit in Unterzahl mit 2:1 gegen den WHAT-Meister SC Schlo\u00df Canterville und hat das Tor zum Finale in Schnecklich einen ganzen Spalt weit aufgesto\u00dfen. Mit ganz viel Leidenschaft, 60.000 fanatischen Fans und etwas Matchgl\u00fcck schreibt der AC sein 1819-M\u00e4rchen weiter.<\/p>\n<p>Vor dem Spiel begeisterten beide Fanlager mit unglaublichen Choreographien. Die Phoenix-Fans tauchten ihre drei Trib\u00fcnen in Purpur mit jeweils einem gigantischen Vereinswappen. Nach f\u00fcnf Minuten verwandelte sich die AC-Arena in ein ph\u00e4nomenales Fahnenmeer. Die Fans der G\u00e4ste lie\u00dfen, ganz in schwarz gekleidet, ein riesiges kalkwei\u00dfes Gespenst \u00fcber ihre Trib\u00fcne wabern. Schon vor dem Anpfiff war es ein Spektakel.<\/p>\n<p>Ingo Igel \u00fcberraschte durchaus mit seiner Aufstellung. Stefan Hinterwimmer verteidigte auf der ungewohnten linken Seite, Monkepp spielte statt Mimiczik rechts. Der Gedanke dahinter: Zwei durchaus auch in der Innenverteidigung f\u00e4hige Au\u00dfenverteidiger zur besseren Deckung von Knoch Skelett und Mirco Magiaro, dazu sollten die beiden Au\u00dfen Rammis und Prevucena hinten mitarbeiten. Doch dieser Plan schien einen Pferdefu\u00df zu haben, da man somit Canterville das Spiel dominieren lie\u00df. Die Mannschaft von Ex-Phoenix-Coach Jacinto Pesos, die am Wochenende zum zweiten Mal hintereinander WHAT-Meister geworden war, war zun\u00e4chst klar spielbestimmend und kam durch Magiaro und Eule zu ersten Gelegenheiten. Der AC Phoenix schien trotz seiner fabelhaften Saison nerv\u00f6s und verlor viele B\u00e4lle im Mittelfeld. Erst nach rund 20 Minuten konnten sich die Gastgeber etwas befreien und Adler kam zum ersten Abschluss, den Uhu entsch\u00e4rfte. Nun spielte die Igel-Elf offensiver und nicht mehr so abwartend. Und dann leistete sich ein weiterer Ex-Phoenixer einen Aussetzer. Lupus Wolf kam im Kampf um den Ball gegen Rian Rammis zu sp\u00e4t und holte den Petrovic-Ersatz von den Beinen. Der paradiesische Schiedsrichter Christian Gittelmann zeigte sofort auf den Punkt. Alejandro Cideste nahm sich der verantwortungsvollen Aufgabe an und blieb eiskalt. Ganz platziert verwandelte er rechts unten, w\u00e4hrend Uhu die linke Ecke w\u00e4hlte. Dabei lie\u00df er sich auch nicht von den 15.000 G\u00e4stefans hinter dem Tor beeindrucken. Danach \u00fcbernahm der AC die Spielkontrolle und setzte den SC Schlo\u00df fr\u00fch unter Druck. Turmuhr rettete in h\u00f6chster Not vor dem einschussbereiten Praja. Die G\u00e4nsehaut-Stimmung in der AC-Arena war durch die F\u00fchrung noch mehr gestiegen. Dann jedoch fing sich Canterville und hatte zwei verhei\u00dfungsvolle M\u00f6glichkeiten, doch Magiaro rutschte am Ball vorbei und Isaak Igel rettete vor Skelett. Kurz vor der Pause zeigte dann jedoch Eulos Uhu, warum er als bester Torwart der Welt gilt. Einen Kopfball von Praja gegen die Laufrichtung fischte er noch aus dem Torwinkel. So ging es knapp mit 1:0 in die Pause. Nach der Pause allerdings glich der Spielverlauf einem Desaster aus Phoenixer Sicht. Canterville kam \u00e4hnlich dominant wie zu Beginn der ersten Halbzeit aus der Kabine und belohnte sich diesmal relativ fr\u00fch. Einen Schuss von Lufthauch f\u00e4lschte Maik\u00e4fer ungl\u00fccklich gegen die Laufrichtung von Isaak Igel ab, dieser landete auf dem Hosenboden und der Ball im kurzen Eck &#8211; 1:1. Die mitgereisten Geister nahmen nun die Osttrib\u00fcne auseinander vor Freude. Und Phoenix verlor nun vollends den Faden. Freund Eule steckte den Ball herrlich durch zu Skelett, der Maik\u00e4fer enteilte und F\u00fcrchte-Knallus lief ihm in die Hacken. Er war letzter Mann, Schiedsrichter Gittelmann zeigte korrekterweise glatt Rot. Innerhalb von zwei Minuten war nicht nur die F\u00fchrung dahin, sondern auch noch alles \u00fcber den Haufen geworfen. Sottopiede kam f\u00fcr Adler, um die Viererkette wieder zu komplettieren. Das Motto hie\u00df nun: Irgendwie das Tor verteidigen und mit einer erreichbaren Mission ins R\u00fcckspiel gehen. Cantervilles Druck wurde nun immer heftiger, Phoenix kam teilweise kaum aus dem eigenen Strafraum raus. Nachdem sich die Igel-Truppe aber stabilisiert hatte, schafften sie es zumindest, die Torabschl\u00fcsse der G\u00e4ste auf au\u00dferhalb des Strafraums zu verlagern. Mit irrer Leidenschaft warfen sie sich in die Zweik\u00e4mpfe, kauften dem SC Schlo\u00df Minute f\u00fcr Minute den Schneid wieder ab. Das Stadion hatte die Schockstarre nun auch wieder abgelegt und feuerten die Mannschaft wieder lautstark an. Und nun kamen auch die Konterchancen. Zun\u00e4chst setzte Praja einen Ball \u00fcber das Tor, doch dann kam die Stunde des Alvaro Rodriguez. In der Liga zum zweiten Mal innerhalb von drei Wochen rotgesperrt, nahm er sich nun aus fast 25 Metern ein Herz und donnerte den Ball genau oben rechts in den Knick zum 2:1 nach 66 Minuten. Die Zauberertrib\u00fcne brach beinahe ein, auf den Sitzr\u00e4ngen hatten die Fans danach andere Pl\u00e4tze als vorher. Rodriguez riss sich das Trikot vom Leib und alle st\u00fcrmten auf ihn drauf. Dass er das \u00fcberlebte gleicht dem n\u00e4chsten Wunder. Mit zehn Mann war der AC Phoenix wieder in F\u00fchrung gegangen. Und Canterville hatte daran zu knabbern. Dubia Praja h\u00e4tte drei Minuten sp\u00e4ter fast nachgelegt, sein strammer Schuss verfehlte das Tor nur zum Millimeter, man sah den Ball schon ins Tor fliegen. Die G\u00e4ste wechselten offensiv und wurden nach ein paar Minuten auch wieder dominanter. Hinterwimmer rettete auf der Linie, nachdem Magiaro eine Ecke aufs Tor k\u00f6pfte. Aber wieder warf der ACP alles in der Zweik\u00e4mpfe, man sah, wie sehr die Mannschaft wollte. F\u00fcnf gelbe Karten holten sich die Spieler in Durchgang zwei, ohne jedoch zu hart zur Sache zu gehen. Sie verteidigten zudem taktisch sehr klug, lie\u00dfen Canterville immer wieder wenig Raum im Zentrum. In der Schlussphase produzierte der eingewechselte Sottopiede beinahe ein Eigentor, Magiaro h\u00e4mmerte den Ball aus spitzem Winkel an den Au\u00dfenpfosten, jedes Mal stockte einem der Atem. Kreuzotter kam f\u00fcr den halb tot gelaufenen Prevucena, Canterville hatte nun drei echte St\u00fcrmer auf dem Feld. Doch die Minuten rannen dahin, l\u00e4ngst sa\u00df im Stadion niemand mehr. In der Nachspielzeit h\u00e4tte Cideste beinahe die Entscheidung besorgt, konnte den Kopfball aber nicht richtig koordinieren. Und gegen\u00fcber war Scrooge zu \u00fcberrascht und jagte den Ball in den zweiten Stock. Nach einem Duell im Mittelfeld zwischen Kreuzotter und Geistos beendete Gittelmann das Spiel. Das Stadion explodierte, die Spieler sackten v\u00f6llig entkr\u00e4ftet auf den Rasen. Trotz Unterzahl eine mehr als ordentliche Ausgangsposition f\u00fcr das R\u00fcckspiel in der Geisterbahn, dort reicht nun ein Remis.<\/p>\n<p>Igel sprach nachher vom &#8222;unglaublichsten Spiel des AC Phoenix \u00fcberhaupt im Premiere Cup&#8220;. 1814 hatte man im Finale ein 0:3 gegen eben jenes Canterville aufgeholt und im Elfmeterschie\u00dfen trotzdem verloren. Nun besiegte man diese Mannschaft mit 2:1 und k\u00f6nnte zum zweiten Mal in der Geschichte das Finale erreichen. Der vollkommen ersch\u00f6pfte Rian Rammis wollte von der Unterzahl nicht wissen: &#8222;Wir sind nie in Unterzahl. Die Fans hier werden immer wieder f\u00fcr Gleichzahl sorgen. Das ist unglaublich, was hier los ist.&#8220; Die Fans blieben noch lange im Stadion und n\u00f6tigten die Truppe zur Ehrenrunde. Gemeinsam sang man die Phoenix-Hymne, pures Gl\u00fcck regierte den Abend. Ex-Trainer Pesos lobte die Mannschaft ebenfalls: &#8222;Wir haben gegen Mentalit\u00e4tsmonster verloren. Aber wir haben ein Ausw\u00e4rtstor und im R\u00fcckspiel unsere Fans im R\u00fccken. Wir werden die Geisterbahn f\u00fcr den AC so unheimlich wie m\u00f6glich machen.&#8220; Die Kneipen waren in ganz Wiesenhausen auf den letzten Platz voll. Am n\u00e4chsten Morgen d\u00fcrfte so mancher Arbeitgeber vergeblich auf seine Angestellten warten. Aber Obacht! Es gibt trotz aller Gl\u00fcckseligkeit noch ein R\u00fcckspiel und mit einer 0:1-Niederlage oder h\u00f6her w\u00e4re man raus. Dennoch darf man den Moment nun vollends genie\u00dfen. Der AC Phoenix Wiesenhausen hat sich endg\u00fcltig in die Herzen der Fans gespielt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Einzug ins Premiere-Cup-Halbfinale &#8211; Phoenix wieder zur\u00fcck auf der gro\u00dfen Fu\u00dfballb\u00fchne<\/strong><\/p>\n<p>Sie hatten es sich so sehr gew\u00fcnscht. Erstmals seit drei Jahren steht der AC Phoenix Wiesenhausen wieder im Halbfinale des Premiere Cups. Nach dem deutlichen 4:0-Erfolg im Hinspiel des Viertelfinales gegen Olympic Werabino reichte im R\u00fcckspiel am Mittwochabend eine 1:2-Niederlage zum Weiterkommen. Damit setzt die Mannschaft von Ingo Igel ihre Erfolgsserie auch international fort. Im Halbfinale kommt es nun auch noch zum Traumspiel gegen den SC Schlo\u00df Canterville mit Ex-Trainer Jacinto Pesos.<\/p>\n<p>Die Sektflaschen waren bereits nach dem Hinspiel kaltgestellt am Wiesenhausener Theater. Mit 4:0 war man \u00fcber den Tabellenzweiten der WHAT-Liga hinweggefegt und hatte sich damit f\u00fcr die genau so hohe Pleite in der Gruppenphase ger\u00e4cht. So war man mit einem Gef\u00fchl der Sicherheit in die whalsche Hauptstadt gereist, allerdings blieben Restsorgen, da Olympic im eigenen Stadion oft deutlich besser auftritt als ausw\u00e4rts. Und Ingo Igel stellte bis auf ein paar Ausnahmen (de Mendosa f\u00fcr Adler, Fasan f\u00fcr Praja) auch die bestm\u00f6gliche Mannschaft auf. Die vorwiegend defensive, auf Konter ausgerichtete Taktik ging zun\u00e4chst nicht auf, da die Whaler wie erwartet sehr druckvoll agierten und versuchten, schon in der Anfangsphase das erste Tor zu erzielen, um Zweifel beim ACP zu s\u00e4en. So entsch\u00e4rfte Akafalas nach acht Minuten einen gef\u00e4hrlichen Kopfball von Walos, vier Minuten sp\u00e4ter rettete Mimiczik in h\u00f6chster Not vor dem einschussbereiten Compass. Anschlie\u00dfend beruhigte sich das Spiel jedoch und der AC verstand es, die Gastgeber nicht mehr in Abschlusssituationen kommen zu lassen. Und nach gut 20 Minuten nagelte de Mendosa einen Distanzschuss an den Pfosten, Werabino h\u00e4tte dann sechs Tore gebraucht. Doch stattdessen lie\u00df Walos das Stadion erbeben. Einen tollen Steckpass von Spielmacher Compass spielte Blau im Strafraum quer und Walos musste nur noch einschieben. Olympic blies nun wieder zum Angriff, oft fehlte es beim letzten Pass jedoch an Genauigkeit und Phoenix verteidigte gut. Und kurz vor der Pause lie\u00df Fasan dann die rund 4500 mitgereisten AC-Fans jubeln. Werabino verlor den Ball am Phoenix-Strafraum und der Rekordmeister konterte gnadenlos. Sottopiede leitete auf Rodriguez weiter, der sofort Prevucena auf der verwaisten linken Seite einsetzte. Dieser trieb den Ball vor sich her und spielte ihn dann genau im richtigen Moment vor der Abwehr her, wo Fasan nicht im Abseits stand und alleine auf Torwart Buckel zulief und ihn souver\u00e4n umkurvte und zum Ausgleich einschob. Damit waren quasi alle Hoffnungen auf ein Wunder der Gastgeber beendet.<\/p>\n<p>Zur Pause stellte Igel dann entsprechend um, wechselte Cideste aus und brachte mit Scott McCorley einen zweiten Sechser neben Rodriguez. F\u00fcr McCorley, den als Fehleinkauf abgestempelten Neuzugang aus St. Gravenhage, war es der erste Auftritt seit langem. Fasan st\u00fcrmte nun alleine vorne, zudem kam Rammis f\u00fcr Petrovic auf der rechten Angriffsseite. Zu Beginn der zweiten Halbzeit versuchten es die Gastgeber noch einmal, aber ihnen mangelte es nun an \u00dcberzeugung. Phoenix spielte die Partie l\u00e4ssig runter, F\u00fcrchte-Knallus kam sp\u00e4ter noch f\u00fcr Maik\u00e4fer in der Innenverteidigung. Fasan, Prevucena und Rodriguez hatten Chancen zum 1:2 (58., 69., 73.), auf der anderen Seite verpassten Walos, Walmeyer und Blau (51., 56., 76.). Zehn Minuten vor dem Ende unterlief jedoch Sottopiede eine Blau-Flanke und Walos k\u00f6pfte am chancenlosen Akafalas vorbei zum 2:1 f\u00fcr Olympic Werabino. Dennoch fehlten noch vier Tore f\u00fcr die Gastgeber, daher war das Tor in der 80. Minute nur noch Seelenheilmittel f\u00fcr die Whaler, die auch danach nicht mehr wirklich auf Angriff spielten. Dann war das Spiel aus, der AC Phoenix Wiesenhausen im Halbfinale. Ingo Igel hat damit in seiner ersten Saison mit dem FVM-Pokal und dem Premiere Cup zwei Halbfinals erreicht, vor ihm schaffte dies nur Jacinto Pesos in der Saison 14\/15. Und genau den wird man im Halbfinale wiedersehen. Letzte Saison im M\u00e4rz entlassen, nachdem das Verpassen der internationalen Pl\u00e4tze drohte, dreimaliger Pokalsieger und Meister 1817 mit dem AC Phoenix geworden. Zur aktuellen Saison stellte ihn dann der SC Schlo\u00df Canterville als Nachfolger des in Ruhestand gegangenen Gustav Resthard (ebenfalls mal Trainer in Wiesenhausen, allerdings noch beim FC Rot-Wei\u00df) ein. Und dort leistet er hervorragende Arbeit. Tabellenf\u00fchrer in der WHAT-Liga, im Finale des WHAT-Pokals steht man auch schon, und nun auch wieder im Halbfinale des Premiere Cups. Dabei musste man allerdings ein bisschen zittern, den 4:1-Sieg im Hinspiel konnte Gegner Lansweg mit dem 3:1-R\u00fcckspielergebnis beinahe egalisieren. Am Ende brachte man den Ein-Tor-Vorsprung in der Gesamtwertung dennoch \u00fcber die Zeit. Es kommt damit gegen den AC Phoenix damit zur Wiederauflage des Finals von 1814, als der SCSC im wohl dramatischsten Endspiel der Geschichte sich in einem Marathon-Elfmeterschie\u00dfen mit 11:10 durchsetzte. Zuvor traf man bereits 1810 im Viertelfinale aufeinander, damals gewann der ACP mit 2:1. F\u00fcr Phoenix ist es die insgesamt sechste Teilnahme am Halbfinale, f\u00fcr Canterville die vierte. Was k\u00f6nnen wir von diesem, von den Fans als Traumspiel erhoffte, Aufeinandertreffen erwarten?<\/p>\n<p>Beide Klubs \u00e4hneln sich sehr in ihrer Struktur und ihrer Philosophie. Beides sind gro\u00dfe Traditionsvereine mit einer enormen Fanbasis und einem sehr famili\u00e4ren Image. Die Spieler des SC Schlo\u00df &#8211; bis auf Meadowhouse-Legion\u00e4r Mirco Magiaro &#8211; sind alle Geister, von daher schon immer im Verein und auch von Alterungsprozessen nicht betroffen. Die meisten spielen schon jahrzehntelang im Verein und haben ihn aufgebaut. Die Geistergeneration in den 60er-, 70er- und fr\u00fchen 80er-Jahren, die mittlerweile in der Management-Ebene sitzen oder im Ausland als Repr\u00e4sentanten unterwegs sind, um Geister anderer Vereine f\u00fcr Canterville zu begeistern, holte Titel en masse, darunter auch die legend\u00e4re Siegesserie in der World League von 1774 bis 1776, als man als bisher einzige Mannschaft dreimal hintereinander einen internationalen Titel gewinnen konnte. Die heutige Generation tat sich anfangs schwer, seit Anfang des nun ausklingenden Jahrzehnts aber war die Entwicklung von Skelett, Eule, Turmuhr und Co. jedoch wieder auf internationalem Spitzenniveau. Der Spielstil von Schlo\u00df und Phoenix ist \u00e4hnlich, Pressing, schnelles Offensivspiel und \u00fcberfallartige Angriffe pr\u00e4gen die Auftritte beider Klubs. Daher wird es schwierig zu sagen, ob daraus nun ein prickelndes Feuerwerk entsteht, oder ob es eher zu einer gegenseitigen Neutralisierung f\u00fchrt. Wahrscheinlicher ist jedoch bei realistischer Betrachtung beider Sturmreihen, dass es ein richtiges Feuerwerk wird. Praja, Cideste und Fasan auf der Phoenixer Seite, Magiaro, Skelett, Scrooge und Vollmond auf der des SC Schlo\u00df. In jedem Fall werden es wahre Fu\u00dfballfeste.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Premiere Cup: AC Phoenix Wiesenhausen schafft den Sprung ins Viertelfinale<\/strong><\/p>\n<p>Der AC Phoenix Wiesenhausen steht erstmals seit 1817 wieder unter den letzten Acht im Premiere Cup. Die Mannschaft von Trainer Ingo Igel gewann auch ihr R\u00fcckspiel gegen den FC Entenhausen mit 2:1 (1:1) und sicherte sich damit den Einzug in das Viertelfinale. Der FC Rubinburgh hat sich dagegen trotz aussichtsloser Ausgangsposition noch gut verkauft und Eintracht Lansweg 2:0 geschlagen. Am Ausscheiden \u00e4nderte dies nach dem 0:4 aus dem Hinspiel aber nichts mehr.<\/p>\n<p>Gro\u00dfes Aufatmen in der Hauptstadt! Mit dem FC Entenhausen hatte der AC Phoenix wei\u00df-Gott keine Laufkundschaft f\u00fcr das Achtelfinale gezogen, zwar sind die gro\u00dfen Jahre des FCE mit Titel national wie international vorbei, dennoch kamen mit Maus, Hasanovic und Ex-H\u00f6hler Zuiop\u00fc einige sehr spielstarke Angreifer auf die ja nicht immer stabile Defensive des ACP zu. Doch die Defensive, die auch schon in den letzten Spielen in der FLM deutlich sicherer agierte, lie\u00df auch diesmal nur ein Gegentor zu. Dies allerdings relativ fr\u00fch, als Maus eine Flanke von Ranquis eink\u00f6pfte und Maik\u00e4fer zu weit weg postiert war. Die F\u00fchrung nach 13 Minuten war noch kein Beinbruch, ein 0:1 h\u00e4tte ja dennoch das Weiterkommen bedeutet, f\u00fcr die Nerven war der R\u00fcckstand allerdings nicht wirklich hilfreich. Erst recht nicht, als D\u00fcmpelfrieds Freisto\u00df von Akafalas so gerade noch um den Pfosten gedreht werden konnte. Erst dann erwachte auch der schlafende Riese, die Offensive des AC. Cideste und Praja, seit Wochen in absoluter Top-Form, jubelten zum ersten Mal nach etwas \u00fcber 20 Minuten, der Treffer von Praja wurde allerdings wegen Abseits korrekterweise nicht gegeben. Aber ab dann \u00fcbernahm die Heimelf die Initiative in der nat\u00fcrlich ausverkaufen Arena. Cideste traf dann wie auch schon im Hinspiel, diesmal enteilte er Tick und schob den Ball l\u00e4ssig zum 1:1 ins lange Eck. Beinahe h\u00e4tte dann Youngster Adler noch vor der Pause f\u00fcr eine Art Vorentscheidung gesorgt, sein Schuss traf allerdings nur das Geb\u00e4lk.<\/p>\n<p>Nach dem Seitenwechsel passierte zun\u00e4chst wenig, beide Teams scheuten das Risiko, der FCE wollte zun\u00e4chst die Chance auf eine Schlussoffensive wahren, Phoenix wollten die schnellen Konter der G\u00e4ste vermeiden. So blieb es bis in die Schlussphase beim 1:1, was nat\u00fcrlich f\u00fcr Unruhe sorgte, da ein Tor des FC Entenhausen die Verl\u00e4ngerung bedeutet h\u00e4tte. G\u00e4ste-Trainer Dussel wechselte dann auch offensiv, stellte auf Dreierkette um und das Spiel verlagerte sich immer mehr in die Phoenixer H\u00e4lfte. Wirklich brenzlig wurde es aber nur einmal, als Hasanovic nur knapp am Tor vorbeik\u00f6pfte und ganz Wiesenhausen den Atem anhielt. Als alle sich schon auf &#8222;in die n\u00e4chste Runde mauern&#8220; eingestellt hatten, lie\u00df Adler die AC-Arena beben. Einer der wenigen schnellen Angriffe im zweiten Durchgang verwertete der Nachwuchsk\u00fcnstler mit einem wuchtigen Schuss ins Eck zum erl\u00f6senden 2:1 f\u00fcnf Minuten vor dem Ende. Im Anschluss gab es kollektive Jubelszenen mit Auswechsel- und Feldspielern vor der Zauberertrib\u00fcne, auch Trainer Igel lie\u00df seinen Emotionen freien Lauf und rannte kurz aufs Spielfeld. Danach passierte nicht mehr viel, der AC Phoenix steht im Viertelfinale und trifft dort &#8211; so viel ist seit Donnerstagnachmittag klar &#8211; auf Olympic Werabino, mit denen sie seit der Gruppenphase (0:4, 1:2) noch eine Rechnung offen haben.<\/p>\n<p>Der FC Rubinburgh hat sich leider erwartungsgem\u00e4\u00df aus dem Wettbewerb verabschiedet. Dass dies so kommen w\u00fcrde, war eigentlich schon nach dem Hinspiel klar, welches der FCR gegen den AC-Phoenix-Schreck der letzten beiden Jahre Eintracht Lansweg mit 0:4 verlor, womit sich die Eintracht auch eindeutig zur schwarzen Bestie f\u00fcr meadowhousische Teams gemausert hatte. Im R\u00fcckspiel im heimischen Precious Stone ging es damit eigentlich nur noch um die Ehre. Aber der FCR machte kurzzeitig den Eindruck, als k\u00f6nne noch etwas ganz Besonderes an diesem Abend passieren. Jean Eam\u00e9s Doppelpack machte nach nicht einmal einer halben Stunde pl\u00f6tzlich das Unm\u00f6gliche m\u00f6glich. Doch die Eintracht aus Lansweg stabilisierte sich anschlie\u00dfend und lie\u00df nur noch wenig vor der Pause zu gegen die nach wie vor wild anrennenden Rubinburgher. In Durchgang zwei \u00fcbernahmen die G\u00e4ste sogar mehr oder weniger das Kommando, Rubinburghs Kr\u00e4fte schwanden und am Ende war das 2:0 des FC zu wenig f\u00fcr die Sensation, an die jedoch sowieso nur noch die k\u00fchnsten Tr\u00e4umer geglaubt hatten. Mit erhobenem Haupt verabschiedet sich damit der FC Rubinburgh aus dem Premiere Cup und der Gewissheit, dass es international mithalten kann.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Jetzt also offiziell: Dagobert Georgie ist neuer meadowhousischer Reichstrainer!<\/strong><\/p>\n<p>Lange hat es gedauert und die Anzeichen waren nicht mehr zu \u00fcbersehen. Dagobert Georgie, trat trotz mehrerer Angebote keine neue Stelle im Jugendfu\u00dfball an, tritt nun bei der Weltwahl nicht mehr als Gesundheitsdromorniss an und der Mitkandidat im Rennen um die Nachfolge von Horst G\u00f6tz, Torben Voeste, hat l\u00e4ngst wieder einen Job in der Koenigsliga angetreten. Er war der letzte verbliebene Kandidat und gleichzeitig von Anfang an der aussichtsreichste. Und nun ist es offiziell! Dagobert Georgie ist der zweite meadowhousische Fu\u00dfballreichstrainer nach Horst G\u00f6tz.<\/p>\n<p>Die einberufene PK am Dienstagnachmittag galt eigentlich zumindest mal als Verk\u00fcndungs-PK. Zu gro\u00df war sie unter der \u00dcberschrift &#8222;Der FVM informiert!&#8220; angek\u00fcndigt worden. Dass dann aber neben FVM-Pr\u00e4sident Edward Elch und Sportdirektorin Mathilda Mausohr auch Dagobert Georgie die B\u00fchne betrat, sorgte dann f\u00fcr einen erstauntes Raunen unter den anwesenden Journalisten. Und schnell war die Message klar und Applaus brandete auf. Elch grinste und sagte: &#8222;Ja ich wei\u00df, wir haben uns lange genug Zeit gelassen.&#8220; Und auch Georgie war vom freundlichen Empfang durchaus \u00fcberrascht und f\u00fcgte an: &#8222;Hoffentlich werde ich in einem Jahr auch noch so begr\u00fc\u00dft.&#8220; Der 46-j\u00e4hrige Ur-Wiesenhausener und ehemaliger beinharter Sechser vom FC Rot-Wei\u00df und sp\u00e4ter AC Phoenix Wiesenhausen war zuletzt von 1814 bis 1816\u00a0U17-Trainer des SC Molchendorf und dort \u00e4u\u00dferst erfolgreich, beendete aber sein Engagement wegen der zu hohen Belastung durch seinen Kiosk und die Arbeit als Gesundheitsdromorniss. Den Posten \u00fcbt er nun nur noch bis Sp\u00e4therbst aus und ist dann einzig und allein Nationaltrainer von Meadowhouse. Die schwierige Nachfolge von Horst G\u00f6tz, der durch seine exzellente Arbeit von 1810 bis 1818 definitiv in die meadowhousischen Geschichtsb\u00fccher eingehen wird, scheint ihn aber trotz des erheblichen Karrieresprungs \u00e4u\u00dferst zu reizen. Er sei &#8222;motivierter als alles\u00a0andere&#8220;, um diese Aufgabe nun zu meistern. Der bisherige Interimscoach Markus\u00a0Wessels\u00a0wird sein Co-Trainer werden.\u00a0Er hatte ja am Testspiel am 12. Januar gegen Iseraco (2:0) die Mannschaft betreut. Beim kommenden Testspiel am n\u00e4chsten Mittwoch gegen Diamantina wartet dann schon die erste Aufgabe auf Georgie. Er freue sich besonders auf die Arbeit mit den Spielern: &#8222;Einige kenne ich ja pers\u00f6nlich und ich komme in ein mir sehr vertrautes Umfeld.\u00a0Mich verbindet jahrelange Freundschaft von Edward und Mathilda, zudem\u00a0wei\u00df ich, wie in Meadowhouse die Uhren ticken. Ich habe schon richtig Lust auf diese Arbeit.&#8220; Er verriet, dass er an den Stil von Horst G\u00f6tz ankn\u00fcpfen wolle: &#8222;Horst hat den meadowhousischen Fu\u00dfballstil weltweit bekannt und erfolgreich gemacht. Wir wollen weiter beinhart verteidigen, schnelle Spieler\u00f6ffnung, Angriffe \u00fcber die Au\u00dfenpositionen und schn\u00f6rkellosen Offensivfu\u00dfball mit ganz viel Power und Wucht entfachen. Meadowhousische Stadien sollen die gef\u00fcrchteten Hexenkessel bleiben.&#8220;<\/p>\n<p>Elch und Mausohr erkl\u00e4rten im Anschluss an Georgies Begr\u00fc\u00dfungsrede, dass man sich f\u00fcr ihn entschieden habe, weil man ihm am ehesten zutraue, Meadowhouse&#8216; Fu\u00dfballidee zu verk\u00f6rpern und den richtigen Umgang sowie die beste Ansprache an die Spieler zu finden. &#8222;Dagobert ist ein meadowhousisches Original, einen meadowhousischeren Trainer gibt es kaum. Er hat in Molchendorf bewiesen, wie gut er mit jungen Spielern umgehen kann und sie zu H\u00f6chstleistungen f\u00f6rdert. Daneben ist er selbst erst sehr sp\u00e4t zum Fu\u00dfball gekommen und kann daher noch eine sehr spezielle Ansprache an unsere erfahrenen Spieler richten, die vielleicht auch sie nochmal ein St\u00fcck weiter bringt&#8220;, erkl\u00e4rte Edward Elch, dem man ansah, dass\u00a0von ihm eine Last abgefallen war, denn er wirkte sehr gel\u00f6st. Mathilda Mausohr erg\u00e4nzte: &#8222;Dagobert verk\u00f6rpert ein Wir-Gef\u00fchl, dass jeden Spieler packt. Unser Trumpf war schon unter Horst G\u00f6tz die Geschlossenheit, mit Dagobert k\u00f6nnen wir dieses Erfolgsrezept weiter verfolgen.&#8220; Zum Schluss gab es eine sinnbildliche Umarmung der drei, hoffentlich sehen wir diese dann auch 1820 bei der Titanienmeisterschaft. Zu dem Thema verriet Georgie schmunzelnd:\u00a0&#8222;Ich will der erste Trainer sein, der Meadowhouse in ein TM-Viertelfinale f\u00fchrt.&#8220; Das war ja so ziemlich das einzige, was Horst G\u00f6tz in seiner \u00c4ra nicht schaffen konnte.<\/p>\n<p>Die Entscheidung f\u00fcr\u00a0Dagobert Georgie war eine die eigentlich schon lange feststand und doch erst jetzt offiziell wurde. Grund daf\u00fcr war wohl die schwierige Entscheidungsfindung in Sachen Dromornissposten, gegen die sich der 46-j\u00e4hrige wohl erst nach sehr langer \u00dcberlegung entschieden hat. Zudem war der Markt sehr leer gefegt, Kandidaten wie\u00a0Hemes Rems (VfL Polsingerschersch), Jacinto\u00a0Pesos (Schlo\u00df Canterville) oder Torben Voeste (SC Yamoussokro) waren\u00a0unter Vertrag, Originale wie Gustav Resthard haben ihre Karriere beendet. Zudem ist Georgie\u00a0noch ein eher junger Trainer, bei dem man nicht bef\u00fcrchten muss, dass er nach ein paar Jahren seinen R\u00fccktritt erkl\u00e4rt. Wir hoffen nat\u00fcrlich, dass Georgie wie auch Horst G\u00f6tz eine \u00c4ra pr\u00e4gt beim FVM. Es w\u00e4re ihm nicht nur zu w\u00fcnschen, man kann es ihm auch definitiv zutrauen. Ein Verlierertyp ist die &#8222;rot-wei\u00dfe Axt&#8220;, wie er einst genannt wurde,\u00a0noch nie gewesen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>FBV Valreuth trennt sich von Christian Hockenjos<\/strong><\/p>\n<p>Der FBV Valreuth hat sich von seinem Trainer Christian Hockenjos (47) getrennt. Das gab der Verein am Sonntagabend auf seiner vereinseigenen Homepage bekannt. Grund daf\u00fcr waren die zwei Auftaktniederlagen der R\u00fcckrunde und die immer mehr schwindenden Chancen auf die Teilnahme am internationalen Gesch\u00e4ft.<\/p>\n<p>Im letzten Jahr war der FBV noch ganz nah dran am gro\u00dfen Wurf. Der Meistertitel war so nahe wie lange nicht mehr, im letzten entscheidenden Spiel gegen den SV Johannesburgh reichte das erzielte 1:1 dann aber nicht, um den Rivalen noch auf Platz 2 zu verdr\u00e4ngen und die Schale wieder ins Vereinshaus stellen zu k\u00f6nnen. In der Saison 1816\/17 war am Ende nur ein mehr als ern\u00fcchternder 13. Platz herausgesprungen, damals war Hockenjos nur Trainer geblieben, weil er beinahe sensationell Pokalsieger wurde. Mit wenig Kredit in die Saison 17\/18 gegangen, holte er aus der Mannschaft dann das Maximale raus, wurde am Ende Vizemeister, erreichte in dieser Saison dann auch das Achtelfinale im Premiere Cup. In der Liga jedoch ist trotz namhafter Neuzug\u00e4nge wie Ivica Grabov und Jakub Franciszek meilenweit entfernt vom internationalen Gesch\u00e4ft, f\u00fcr das in dieser Saison ja unter Umst\u00e4nden nur die Pl\u00e4tze 1 bis 6 berechtigen. Schuld daran scheint allerdings auch Sportdirektor Wellmann zu sein, denn die schlechte Kaderzusammenstellung ist mit einem \u00dcberangebot im Sturm und personeller Schieflage in der Defensive nicht nur Verantwortung des Trainers. Hockenjos musste daf\u00fcr nun den Kopf hinhalten, vielen missfiel zudem noch sein bisweilen apathisches Auftreten. Den Kredit, den er vor der Saison 17\/18 noch \u00fcberhaupt nicht hatte und in der Spielzeit\u00a0dann aufs Maximale aufstockte, hat er nun in einem halben Jahr wieder verspielt. Seinem Ruf als der\u00a0Wankelm\u00fctige unter den Trainern hat der geb\u00fcrtige Wittenbacher jedoch wieder alle Ehre gemacht.<\/p>\n<p>In den beiden R\u00fcckrundenspielen hatte der FBV mit Johannesburgh und Kapstadt allerdings auch den Meister und Premiere-Cup-Sieger und den Herbstmeister dieser Saison vor der Brust, die Auftritte der eigentlich so herausragend besetzten Mannschaft wiesen allerdings mal wieder einige Fragezeichen auf. Beim SVJ lie\u00df man sich zum R\u00fcckrundenauftakt mit 0:4 abschlachten, da war vor allem die defensive Leistung eine Katastrophe. Beim Spiel am Samstag gegen Kapstadt verlor man 0:1 und zeigte trotz 75-min\u00fctigen R\u00fcckstandes nicht wirklich ein Aufb\u00e4umen und entt\u00e4uschte trotz der offensiv gew\u00e4hlten Aufstellung mit Grabov und Franciszek vor allem im Angriff. Eigentlich ein Unding bei diesem Sturm. Sinnbild f\u00fcr die verfehlte Kaderpolitik ist G\u00fcnther Einecke, der letzte Saison noch Torsch\u00fctzenk\u00f6nig wurde, bevor ohne Not St\u00fcrmer wie Grabov und Franciszek f\u00fcr insgesamt 25 Millionen Schillinge verpflichtet wurden und Einecke auf die Bank verdr\u00e4ngten. Dass Grabov und Franciszek es insgesamt auf 17 Tore bringen ist insofern entt\u00e4uschend, als dass Einecke letzte Saison zu diesem Zeitpunkt diesen Wert im Alleingang aufgestellt hatte. Zudem wurde man den Eindruck nicht los, dass Hockenjos nicht mehr Herr \u00fcber seine Aufstellung war und dem Diktat des Vorstandes erlegen war, dass es auf keinen Fall sehen wollte, dass man 25 Millionen Schillinge auf die Bank versetzte, sodass Einecke trotz der eher m\u00e4\u00dfigen Leistung seiner Konkurrenten dennoch auf der Bank schmorte. Als er sich dann im November einen B\u00e4nderriss zuzog und Grabov eine Woche sp\u00e4ter ebenfalls ausfiel, erschien dann als Ironie des Schicksals.<\/p>\n<p>Mittlerweile betr\u00e4gt der R\u00fcckstand auf den Tabellensiebten Entenhausen f\u00fcnf Punkte, auf den ersten Abstiegsplatz betr\u00e4gt das Polster drei Punkte mehr. Noch kann der FBV das internationale Gesch\u00e4ft in Gestalt der World League erreichen, auch im Pokal ist man noch vertreten. Die Saison ist also noch zu retten, jedoch traute man dies dem aktuellen Coach nicht mehr zu. Die Entlassung k\u00f6nnte bei Erfolg eines neuen Trainers gerade\u00a0noch zur rechten Zeit gekommen sein. Laut Medienberichten soll der Nachfolger unter der Woche vorgestellt werden und k\u00f6nnte wohl Paul St\u00f3lic sein.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Eric Martolod setzt sich die Darts-Krone auf<\/strong><\/p>\n<p>Der neue Darts-Weltmeister hei\u00dft Eric Martolod! Der Mittell\u00e4nder setzte sich am Neujahrsabend gegen Stevan Koltora aus Avasjanrav mit 7:5 in den S\u00e4tzen durch und darf damit zum ersten Mal seinen Namen auf der Viktor-Washa-Troph\u00e4e, wie sie seit diesem Jahr hei\u00dft, eingravieren lassen. F\u00fcr viele kommt der Titel \u00fcberraschend, galten doch Finalgegner Koltora und Mika Volcan als die gro\u00dfen Favoriten. Nach einem sehr guten Jahr 1818 f\u00fcr Martolod ist es allerdings auch keine Sensation mehr.<\/p>\n<p>Martolod, der im Halbfinale in einem dramatischen Spiel den gro\u00dfen Newcomer Richard Paterson mit 6:5 besiegt hatte, legte gegen den leicht favorisierten Stevan Koltora los wie die Feuerwehr, warf im ersten Satz direkt vier 180er und traf drei von vier Versuchen auf die Doppelfelder. So holte er sich den ersten Satz glatt mit 3:0 in den Legs und auch danach war die Sichtburgher Glasburg zun\u00e4chst Herrschaftsgebiet des Lokalmatadoren. Im zweiten Satz konnte Koltora etwas mehr dagegenhalten, Martolod blieb aber vor allem bei eigenem Anwurf \u00e4u\u00dferst souver\u00e4n und holte sich auch den zweiten Satz souver\u00e4n und ging mit 2:0 in F\u00fchrung. Sein Gegner fand bisher nicht wirklich statt, Martolod wirkte bei seinem allerersten Finale erstaunlich abgekl\u00e4rt und unaufgeregt. Doch Koltora hatte nun Wut im Bauch und drehte im dritten Satz auf, breakte Martolod zweimal und sicherte sich mit einem 112er-Average den dritten Satz zum 2:1-Anschluss. Die Fans, die sich mehr oder weniger h\u00e4lftig als Martolod- oder Koltora-Sympathisanten aufgeteilt hatten, sahen ein hohes Tempo und erwarteten nun einen offenen Schlagabtausch. Der jedoch blieb trotz des 2:1 aus. Martolod fand nach einem schwachen dritten Satz schnell wieder zu seinem Spiel zur\u00fcck. Koltora jedoch hielt nun besser dagegen, allerdings spielte er im Entscheidungsleg des vierten Satz zu schwach und Martolod breakte ihn mit einem 147er-Finish zum 3:1 in den S\u00e4tzen. Die anschlie\u00dfende Pause schien vor allem dem 29-j\u00e4hrigen Mittell\u00e4nder gut zu tun, der sich sammelte und nun beinahe wieder so stark spielte wie zu Beginn. Die Averages lagen nach dem vierten Satz bei 106,4 zu 99,8, Koltora musste sich also steigern und gleichzeitig hoffen, dass Martolod ein bisschen die Spur verlieren w\u00fcrde. Doch auch im f\u00fcnften Satz geschah dies nicht. Martolod erwies sich als \u00e4u\u00dferst flexibel auf die Triple-Felder, konterte einen Dart in die einfache 20 h\u00e4ufig mit zwei Darts in die Triple-19 und zog Koltora mehr oder weniger davon. Nachdem Martolod 86 Punkte \u00fcber das Bulls-Eye checkte, schien es beim Stand von 4:1 nun ein sehr langweiliges Finale zu werden. Doch nun fand Martolod pl\u00f6tzlich nicht mehr so richtig zu seinem Spiel und der Gegner witterte wie aus dem Nichts Morgenluft.<\/p>\n<p>Koltora steigerte sich nun beim Scoring und vor allem bei der Doppelquote und setzte damit Martolod unter Druck. Dessen Average sank leicht und Koltora holte sich erneut mit einem 3:0 in den Legs seinen zweiten Satz zum 4:2. Dennoch war der Weg noch weit um ein wirklich spannendes Finale zu erleben, doch der Mann aus Avasjanrav nahm den Schwung mit in den siebten Satz. Dort spielte er einem ph\u00e4nomenalen 119er-Average und beendete meist in knapp anderthalb Minuten seine Legs. Nach sechs gewonnenen Legs in Folge stand es pl\u00f6tzlich nur noch 4:3 in den S\u00e4tzen. Die Glasburg tobte. Martolod spielte in den S\u00e4tzen sechs und sieben \u00fcberhaupt keine Rolle, bekam nur einmal die Chance auf ein Doppelfeld. Das Spiel hatte sich in dieser Phase komplett gedreht, Koltoras K\u00f6rpersprache versprach zudem eine furiose Aufholjagd. Nach der Pause hatte Koltora erneut Anwurf, Martolod kam nun wieder besser rein, auch weil Koltora nicht erneut einen so gro\u00dfartigen Satz spielte. Das Entscheidungsleg holte sich dann aber wieder Koltora und der nicht mehr f\u00fcr m\u00f6glich gehaltene Ausgleich zum 4:4 war perfekt. Martolod wirkte angeschlagen, Koltora, eigentlich ein ruhiger Spieler, ballte nun immer wieder die Faust in Richtung seiner Familie. Der neunte Satz h\u00e4tte uns dann fast den so ersehnten 9-Darter beschert. Koltora, der bekannt daf\u00fcr ist, in solchen Phasen immer wieder das perfekte Spiel drauf zu haben, hatte im ersten Leg Martolod bereits gebreakt, als dieser dreimal an der Doppel-12 vorbeiwarf, nun begann er sein eigenes Leg mit einer 177 und legte dann eine 180 obendrauf. Jeder Treffer wurde lautstark von den Fans bejubelt, 144 Punkte fehlten dem Avasjanraver nun zum ersten 9-Darter seit der WM 1816. Damals hatte ihn Mika Volcan gespielt. Der erste Dart landete genau in der Triple-20, der zweite genau daneben. Die Fans waren komplett aus dem H\u00e4uschen, der letzte Dart landete dann aber nur Millimeter unter der Doppel-12 im einfachen Segment. Koltora biss sich auf die Lippen, die Fans nahmen entt\u00e4uscht aber trotzdem begeistert wieder Platz. Martolod fand dadurch aber pl\u00f6tzlich wieder seine Lockerheit, klatschte mit seinem Gegner ab und l\u00e4chelte wieder. Dennoch gewann Koltora den neunten Satz und f\u00fchrte nach einem 4:1-R\u00fcckstand mit 5:4 und brauchte nur noch zwei S\u00e4tze zu WM-Titel Nummer 3. Sein Average lag nun bei 103,7, war damit nun leicht vor Martolod. Doch der Mittell\u00e4nder, den der Beinahe-9-Darter seines Gegner wieder aufgeweckt\u00a0zu haben schien, kam nun wieder hinein in die Partie. Koltora merkte man die Anstrengung seiner Aufholjagd an, im zehnten Satz hatte er viele Ausrei\u00dfer in die einfache\u00a05. Mit einem 3:1 in den Legs glich Martolod zum 5:5 aus, es war ein fantastisches Finale. Koltora k\u00e4mpfte\u00a0nun um seine Konzentration, brachte im elften Satz seine Anwurflegs jeweils mit einem High-Finish von 106 bzw. 113 Punkten durch, sein Scoring lie\u00df\u00a0jedoch wieder nach und Martolod bekam\u00a0wieder die Sicherheit wie in den ersten S\u00e4tzen. Durch einen 12-Darter im Entscheidungsleg drehte der Mittell\u00e4nder die Partie wieder zu seinen Gunsten, es stand 6:5.<\/p>\n<p>Der letzte Satz sollte noch einmal richtig Spannung bringen. Koltora hatte Anwurf, br\u00e4chte er seine Legs ins Ziel, w\u00fcrde es in einen Entscheidungssatz gehen. Martolod jedoch breakte ihn sofort und f\u00fchrte mit 1:0. Koltora jedoch hielt aggressiv dagegen, holte sich\u00a0direkt das Re-Break zum 1:1 und brachte danach auch einen Anwurf durch zum 2:1 in den Legs. Alles\u00a0sprach nun f\u00fcr einen Entscheidungssatz, Martolod glich zum 2:2 aus. Im Entscheidungsleg hatte Koltora wieder Anwurf, doch Martolod\u00a0spielte die vielleicht wichtigste 180 des gesamten Spiels, brachte sich dadurch auf 70 Punkte Rest, w\u00e4hrend sich Koltora nur stellen konnte. Martolod traf die Triple-18 f\u00fcr die Doppel-8, hatte nun zwei Championship-Darts, doch flatterten ihm die Nerven und warf beide vorbei. Koltora allerdings konnte die 124 nicht auschecken und Martolod\u00a0durfte nochmal. Die ersten beiden Darts waren erneut daneben geflogen, der letzte jedoch sa\u00df und Martolod reckte die Arme in die Luft und das Feuerwerk sprang an. Zum ersten Mal hatte der 29-j\u00e4hrige Mittell\u00e4nder die WM gewonnen. Ein bisschen ungl\u00e4ubig reckte er die 20-Kilo-schwere Troph\u00e4e in die Luft, lie\u00df sich von den Fans feiern. Koltora zeigte sich als fairer Verlierer, hatte er ja auch ein unglaubliches Match gezeigt. Am Ende lagen beide Averages mit 103,12 zu 101,05 \u00fcber 100. Das einzige, was dem Finale fehlte, war der 9-Darter, doch auch den h\u00e4tte es ja beinahe gegeben.<\/p>\n<p>Derweil darf sich auch die meadowhousische Darts-Welt freuen. Frederik Flughorn erreichte ja durch seinen Sensationssieg gegen Favorit Mika Volcan das Achtelfinale, musste sich da allerdings Adrian Lovchek geschlagen geben. Doch dadurch wird er weiterhin unter den Top 32 der Welt gef\u00fchrt und wird daher wohl auch bei der n\u00e4chsten WM gesetzt sein.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Revolution im Fu\u00dfball ist perfekt &#8211; LWFV verk\u00fcndet Reform des Premiere Cup und R\u00fcckkehr der World League<\/strong><\/p>\n<p>Im Oktober bereits hatte die schneckl\u00e4ndische Zeitung &#8222;Die Postschnecke&#8220; enth\u00fcllt, dass es eine Reform in den internationalen Vereinsfu\u00dfballwettbewerben geben wird. Der LWFV sollte demnach eine tiefgreifende Ver\u00e4nderung im Modus des Premiere Cups planen und drei parallele Wettbewerbe ab der Saison 1819\/1820 ins Leben rufen. Das\u00a0hat der LWFV nun tats\u00e4chlich verk\u00fcndet. Von nun an duellieren sich die Meister der Ligen in einem Wettbewerb, die Pokalsieger in einem Wettbewerb und die restlichen international gesetzten Teams spielen in der wiederbelebten World League einen Sieger aus. Vorbild f\u00fcr diese Reformen ist die Geisterwelt und auch auf der Erde gab es diesen Modus bis vor knapp 30 Jahren.<\/p>\n<p>Ab der kommenden Saison werden die Meister der 32 besten Ligen der Welt &#8211; laut der 5-Jahres-Wertung des LWFV\u00a0&#8211; im &#8222;Premiere Cup der Ligameister&#8220; einen Sieger ausspielen.\u00a0Der Gruppenmodus, der bisher im Premiere Cup existierte, f\u00e4llt weg, es wird knallhart im K.o.-System gespielt. In der ersten Runde gibt es\u00a0beim Losverfahren noch zwei T\u00f6pfe, sodass sich dort nicht die Meister aus\u00a0zwei Ligen aus den Top 16 gegen\u00fcber stehen k\u00f6nnen, ab der zweiten Runde\u00a0darf es nur keine nationalen Duelle geben &#8211; diese sind allerdings nur in der World League m\u00f6glich. Ab dem Viertelfinale, welches darauffolgt, kann es\u00a0Begegnungen jeder Art geben.\u00a0Die 5-Jahres-Wertung wird zur neuen Saison neu gewertet, die FLM kann durch die ordentlichen Ergebnisse der meadowhousischen Teams im Premiere Cup in den vergangenen Jahren seine f\u00fcnf internationalen Startpl\u00e4tze behalten. Sie bleibt allerdings auf Platz 4 der besten Ligen der Welt gelistet, hinter der Atk\u00e1nsk\u00e1-Liga, der WHAT-Liga und der Koenigsliga. Jedoch konnten sie ihren Vorsprung vor der Staatsliga und der Klondyk-Liga leicht ausbauen. Die beste Liga der Welt bleibt nach wie vor die Koenigsliga, diese muss allerdings den 7. Platz einb\u00fc\u00dfen, der ab der kommender Saison nur noch in Eventualf\u00e4llen zum Teilnehmen an der World League berechtigt. Aber der Reihe nach.<\/p>\n<p>Ab der kommenden Saison wird also der meadowhousische Meister (erster Teilnehmer wird wohl der El Grande FC werden) im Premiere Cup der Ligameister antreten.\u00a0Der meadowhousische Pokalsieger wird im Premiere Cup der Pokalsieger antreten, welcher den exakt gleichen Modus hat wie der Premiere Cup der Ligameister. Sind der Meister und der Pokalsieger ein und\u00a0dieselbe Mannschaft,\u00a0so spielt diese im Premiere Cup der Ligameister, der Pokalfinalist darf daf\u00fcr im\u00a0Pokalsieger-Wettbewerb antreten. Bleibt noch der Wettbewerb f\u00fcr die restlichen Teams.\u00a0Bevor der Premiere Cup 1808 eingef\u00fchrt wurde, durften\u00a0die Fans bekanntlich\u00a0in der World League den Teams die Daumen dr\u00fccken. Diese World League kommt nun zur\u00fcck. Dort duellieren sich jetzt die \u00fcbrigen Teams, sprich in den Normalf\u00e4llen die Zweit- bis F\u00fcnftplatzierten\u00a0der FLM. Die World League hat aufgrund der erh\u00f6hten Teilnehmerzahl noch eine Runde mehr, dort spielen nicht 32 Teams, sondern 64 Teams. Aus den Top-16-Ligen der Welt schicken die drei Top-Ligen f\u00fcnf Teams ins Rennen, die FLM vier, die restlichen\u00a0Ligen der Top 16\u00a0stellen meist drei oder zwei Teams. Aus den unteren\u00a016 der 32 teilnehmenden Ligen kommt bis auf aus der Prvna Liga, der Weststaffel und der Rh\u00fben-Division, wo zwei Teams kommen, jeweils eine Mannschaft. Doch auch hier gibt es einige Eventualf\u00e4lle, die zu beachten sind. Wenn beispielsweise der Pokalsieger gleichzeitig der Tabellendritte der FLM ist. Dann spielt dieses Team trotz Tabellenplatz 3, der ja eigentlich die World League bedeutet, im Premiere Cup der Pokalsieger. Da die FLM aber dennoch vier Teams in die World League entsenden muss, r\u00fcckt der Sechstplatzierte in den dritten internationalen Wettbewerb nach. Auch in der World League wird es keine Gruppen geben, es gilt derselbe Modus wie im FVM-Pokal, sogar mit gleich vielen Teilnehmern. Der LWFV begr\u00fcndete diese Reformen wie folgt:<\/p>\n<p>Zum einen will der Weltfu\u00dfballverband die Wettbewerbe durch den K.o.-Modus erschweren und abspecken. Der Premiere Cup soll durch die Beschr\u00e4nkung auf Meister und Pokalsieger entw\u00e4ssert werden, nicht mehr von Teams aus der Koenigsliga, der WHAT-Liga und der FLM \u00fcberschwemmt werden, die zu Spitzenzeiten an die 50 % der Gesamtteilnehmer ausmachten. Zum anderen gibt der LWFV auch kleineren Ligen die Chance, sich international zu beweisen, die bisher durch die Qualifikation zum Premiere Cup, in denen Teams aus der Pare Kategoria beispielweise ganze drei Runden durchlaufen mussten, bis sie an der Endrunde teilnehmen durften &#8211; was \u00fcbrigens bisher nie geschah &#8211; kaum die M\u00f6glichkeit hatten, sich auf gro\u00dfer internationaler B\u00fchne zu pr\u00e4sentieren. Und auch Mannschaften, die bisher immer im Schatten ihrer gro\u00dfen Teams standen, die Chance geben, international dabei zu sein. Der SC Caracas zum Beispiel gilt als Nummer zwei der Panthalassa-Liga hinter dem FC St. Gravenhage, der jedoch ligaweit seit Jahren mit riesigem Vorsprung Meister wird und dem SCC dadurch die Chance nahm, international h\u00e4ufiger dabei zu sein. Wird der SC Caracas wie \u00fcblich, in der Panthalassa-Liga Zweiter, ist ihnen die Teilnahme an der World League sicher. Viele Mannschaften und Ligaverb\u00e4nde hatten eine solche \u00c4nderung schon des \u00d6fteren herbeigesehnt und gefordert, da der Premiere Cup in seiner jetzigen Form komplett abgeschottet war f\u00fcr aufstrebende kleine Teams. Zudem stellte er durch seinen Gruppenmodus und den K.o.-Modus w\u00e4hrend der R\u00fcckrunde eine zunehmende Belastung f\u00fcr die international agierenden Teams dar. Durch den K.o.-Modus w\u00e4hrend des gesamten Wettbewerbs ist man nach zwei schlechten Spielen bereits drau\u00dfen und hat nicht noch vier weitere Gruppenspiele vor der Brust. Kommt man im aktuellen Premiere Cup ins Viertelfinale hat man inklusive jener Runde zehn Spiele gespielt, durch den neuen Modus gerade einmal sechs.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Die Sensation ist perfekt!! Flughorn zwingt Volcan in die Knie!<\/strong><\/p>\n<p>Der meadowhousische Darts-WM-Teilnehmer Frederik Flughorn hat die gr\u00f6\u00dfte Sensation dieser Weltmeisterschaft geschafft und den Top-Favoriten auf den Titel, den Drachonier Mika Volcan mit 4:2 in den S\u00e4tzen besiegt! Er beeindruckte dabei mit einer 60%-Doppelquote und einem 101er-Average. Mit dem Drachonier ist die Nummer 1 der Weltrangliste ausgeschieden.<\/p>\n<p>Die Vorzeichen waren eindeutig, Volcan als Nummer 1 der Weltrangliste gegen Flughorn, die Nummer 32 der Weltrangliste. Alles andere als ein souver\u00e4ner Sieg des Titelfavoriten w\u00e4re eine dicke \u00dcberraschung. Im ersten Satz hatte Flughorn Anwurf und es gab keine Breaks. Jeder brachte seine Legs ins Ziel, spielten im ersten Satz solide und Flughorn checkte im Entscheidungsleg 124 Punkte zur 1:0-F\u00fchrung. Die Sichtburgher Glasburg tobte zum ersten Mal. In den S\u00e4tzen zwei und drei drehte Volcan dann jedoch auf, spielte sieben perfekte Darts und holte sich mit dem 170er-Finish auch als einziger bisher das maximale Checkout. Flughorn spielte jedoch weiter sein Spiel und hielt gut mit, auch wenn der Average in der Phase ein bisschen absackte, dennoch lag er nach dem dritten Satz mit 2:1 in R\u00fcckstand. Dann jedoch drehte der Meadowhouser auf.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst kassierte er noch das 0:1 im vierten Satz, dann wurde er jedoch extrem konstant auf die Triple-20 und auf die Doppelfelder. So schnappte er sich auch das Break im dritten Leg, spielte dabei sechs perfekte Darts und beendete den Satz mit einem Wurf auf die Doppel-16 zum 2:2-Ausgleich in den Legs. Und Flughorn, der sp\u00e4testens jetzt das Publikum auf seiner Seite hatte, konnte den Schwung trotz Pause mit in die darauffolgenden S\u00e4tze nehmen. Sein Average stieg jetzt immer weiter an, Volcan verlor dagegen mehr und mehr den Faden und lieferte Flughorn durch schlechte Aufnahmen beim \u00dcbergang in den Finish-Bereich immer wieder Gelegenheiten, zuzuschlagen. Und dieser wusste das zu nutzen. Als Volcan das Bulls-Eye verfehlte, nahm Flughorn unter tosendem Jubel der Zuschauer eine 164 als Checkout und lag pl\u00f6tzlich mit 3:2 in den S\u00e4tzen vorne. Im darauffolgendem Satz ben\u00f6tigte Flughorn nun wieder ein Break, da Volcan Anwurf hatte. Dies gelang ihm dann ausgerechnet im Entscheidungsleg. Volcan, dessen Doppelquote nun auf 33 % geschrumpft war, verpasste die Doppel-12, Flughorn bekam seine Chance bei 86 Punkten Rest, traf die Triple-18, traf dann die einfache 16 und vollendete \u00fcber die Doppel-8 zum sensationellen Sieg \u00fcber die Nummer 1 der Welt. Er gab zun\u00e4chst Volcan fast verlegen die Hand, der sich als fairer Verlierer zeigte, dann genoss der Meadowhouser in Jubelpose vor den \u00fcber 3000 Zuschauern in der Sichtburgher Glasburg seinen Sieg, die ihn daf\u00fcr frenetisch mit Sprechch\u00f6ren feierten. Es ist nicht nur die gr\u00f6\u00dfte Sensation dieser WM, sondern auch ein Meilenstein in der Geschichte des Darts in Meadowhouse.<\/p>\n<p>Ein anderer Titelkandidat hat den Sprung in das Viertelfinale souver\u00e4n geschafft. Stevan Koltora besiegte Francesco Alario locker mit 4:0 und spielte dabei einen Average von 104 Punkten. Kommt Frederik Flughorn ins Halbfinale, k\u00f6nnte er dort auf den Avasjanraver treffen, der neben Volcan als aussichtsreicher Titelfavorit galt, nun vielleicht als aussichtsreichster. Mit Mark Toulvac und Mensur Frankovic sind dagegen zwei Weltdivision-Teilnehmer des Jahres ausgeschieden. Toulvac unterlag dem jungen Paradieser Fahrian mit 3:4, Frankovic kassierte gegen Gjorgi Tacholo eine 1:4-Pleite, die ihn in der Weltrangliste den einen oder anderen Platz kosten k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Flughorn nach Krimi in der n\u00e4chsten Runde &#8211; Volcan mit &#8222;White Wash&#8220;<\/strong><\/p>\n<p>Bei der Darts WM in Sichtburgh hat der meadowhousische Hoffnungstr\u00e4ger Frederik Flughorn die n\u00e4chste Runde erreicht. In einem engen Match gegen den Polynesier Friedrich Loding setzte sich der 26-j\u00e4hrige\u00a0Niedersteiner mit 3:2 in den S\u00e4tzen durch. Sein Gegner in der dritten Runde wird damit Titelfavorit Mika Volcan sein, der seinem Gegner Robert Lakza nicht einen Leg-Gewinn g\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Nachdem mit Daniel Hofmeister und Mario\u00a0Mur\u00e4ne zwei meadowhousische Teilnehmer in der zweiten bzw. ersten Runde bereits ausgeschieden waren, ruhten fast alle Hoffnungen auf\u00a0Frederik Flughorn, der nach einem guten Jahr in die Top 32 der Weltrangliste vorgesto\u00dfen war und somit f\u00fcr die 2. Runde gesetzt war. Sein Gegner war der Polynesier Friedrich Loding, der sich in der 1. Runde gegen Timo Silvio mit 3:0 durchgesetzt hatte. Nach einem z\u00e4hen ersten Satz, in dem Loding das Entscheidungsleg gewann und folgerichtig\u00a00:1 in F\u00fchrung ging, nahm das Spiel ab dem zweiten Satz Fahrt auf und die Averages lagen im zweiten Satz bei beiden Spielen \u00fcber der 100er-Marke. Es kam zu keinem Break und Flughorn konnte sich bei eigenem Anwurf den Decider zum Ausgleich in den S\u00e4tzen sichern. Im dritten Satz baute Loding dann vom Scoring her ab und wurde auch fehlerhaft beim Versuch auf die Doppelfelder, was der junge Meadowhouser zu\u00a0nutzen wusste. So ging\u00a0Flughorn nach einem Satz ohne Legverlust mit 2:1 in F\u00fchrung. Nachdem er Loding beim Stand von\u00a02:2 in den Legs breaken lie\u00df, obwohl er\u00a0auf Doppel-16 und Doppel-8 f\u00fcnf Matchdarts vergab, war klar, dass das Spiel in einen Entscheidungssatz m\u00fcndete. Diesen durfte Loding beginnen und er holte sich mit einem 157er-Finish auch das erste Leg. Das zweite Leg ging dann klar an Flughorn und im dritten Leg versetzte er seinem Gegner mit einer\u00a0einer 180 und einem 150er-Finish den Todessto\u00df. Das darauffolgende Leg durfte er anwerfen und er beendete\u00a0das Match letztendlich souver\u00e4n und zog in die n\u00e4chste Runde ein. Es gibt sicherlich noch Luft nach oben in der Leistung, der Average von 93,21 war letztendlich in Ordnung, d\u00fcrfte jedoch f\u00fcr den n\u00e4chsten Gegner nicht reichen.<\/p>\n<p>Denn in der 3. Runde wird Flughorn auf den Dominator des Jahres 1818 treffen. Mika Volcan, der nach der knappen Finalniederlage in der\u00a0Welt-Darts-Division gegen Velka Swayk so gut wie alles gewann, was ihm in die Quere kam, nahm auch seinen Gegner am Samstagabend nach allen Regeln der Kunst auseinander. Robert Lakza sah gegen den Drachonier \u00fcberhaupt kein Land und musste sich am Ende ohne einen einzigen Leggewinn aus dem Turnier verabschieden. Volcan spielte einen weltmeisterlichen 105er-Average, checkte dazu noch die 121 zweimal\u00a0aus plus noch 147, 130 und 117. Lakza spielte einen passablen 91er-Average, der aber letztendlich nicht genug war,\u00a0um Volcan in Bedr\u00e4ngnis bringen zu k\u00f6nnen. Dieser untermauerte damit seine Weltmeisterambitionen und hofft auf seinen dritten WM-Titel seit 1813 und 1816.<\/p>\n<p>Von den Favoriten, die alle erst in der zweiten Runde einsteigen, setzte sich bisher auch Eric Martolod\u00a0souver\u00e4n mit 3:0 durch, Geheimfavorit Oliver Fahrian\u00a0warf leider den meadowhousischen Vertreter Daniel Hofmeister aus dem Turnier, am Ende mit 3:1 in den S\u00e4tzen. Der dritte von vier Meadowhousern im Turnier, Mario Mur\u00e4ne, zeigte im Match gegen\u00a0den Mittell\u00e4nder\u00a0Robin Letno gro\u00dfe Moral und holte einen 0:2-R\u00fcckstand in den S\u00e4tzen auf, verlor aber den Entscheidungssatz und somit auch die Partie. Am Sonntag startet mit Mathias Meisenruf der vierte Meadowhouser ins Turnier, er trifft auf den Paradieser Henrich Kirchbauer. Weltmeister Erik van Feurveld startet am Montag ins Turnier.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Hinrunde der FLM-Saison vorbei &#8211; Besondere Spielzeit zeichnet sich ab<\/strong><\/p>\n<p>Am gestrigen Sonntag ging mit den letzten f\u00fcnf Partien des 23. Spieltags die Hinrunde in der FLM zu Ende, ungew\u00f6hnlich fr\u00fch, doch gerade f\u00fcr die international spielenden Teams sehr gelegen. Als letztes wird in der Woche vor Weihnachten sowieso noch der Ligapokal gespielt, sodass der Fu\u00dfball f\u00fcr dieses Jahr in Meadowhouse noch nicht ganz abgeschlossen ist. Doch angesichts einer wirklich \u00fcberraschenden Hinrunde lohnt es sich, einmal auf die erste H\u00e4lfte dieser Saison zur\u00fcckzublicken.<\/p>\n<p>Insgesamt kann man vier positiv \u00fcberraschende Mannschaften ausmachen und vier negativ \u00fcberraschende Teams. Angefangen mit den positiven \u00dcberraschungen, ist zuerst nat\u00fcrlich das Team des El Grande FC zu nennen. Nach dem f\u00fcnften Spieltag, der Niederlage im wichtigsten Spiel des Jahres gegen den AC Phoenix Wiesenhausen (2:3) und gerade einmal sieben Punkten, drohte auch diese Saison wieder eine solche zu werden, wie es in El Grande seit Einf\u00fchrung der FLM \u00fcblich war, graues Mittelfeld am Ende eingeschlossen. Doch dann explodierte das Team des damals bereits angez\u00e4hlten Coachs Rudolphus von Canterville, verlor bis zum heutigen Tage kein Spiel mehr und gab lediglich beim Remis in M\u00f6vental am 18. Spieltag (0:0) Punkte ab. Herausragend ist vor allem die defensive Leistung des Teams um den ehemaligen Startrainer des SC Schloss Canterville, welches mit gerade einmal 13 Gegentoren fast nur alle zwei Spiele mal ein Gegentor hinnehmen muss. Grund f\u00fcr den kometenhaften Aufstieg des EFC sehen Experten vor allem in der (erneuten) Verpflichtung von Stilian Vercucz (vor der Saison aus Burg Daunenfels gekommen), der zusammen mit Sturmpartner Louis Valdin so manche gegnerische Defensive auseinandernimmt. Ergebnis der besten Hinrunde aller Zeiten f\u00fcr den Verein sind sagenhafte 59 Punkte bei 46 geschossen Toren. Kein Wunder also, dass nicht wenige den EFC bereits sicher als Meister abgestempelt haben. Trainer von Canterville will davon jedoch noch nichts wissen: &#8222;In den vergangenen Jahren haben wir meist eine miserable Hinrunde gespielt und in der R\u00fcckrunde dann noch Boden gut gemacht, wir haben keine Garantie, dass die R\u00fcckrunde genauso gut l\u00e4uft wie die vergangenen Monate. Und wenn dann ein paar Spiele mal verloren gehen, geht auch ganz schnell mal der Kopf an und der Vorsprung auf Platz zwei verringert sich zusehends. Ich werde erst sagen, dass wir Meister sind, wenn wir vom Zweitplatzierten nicht mehr einzuholen sind.&#8220;<\/p>\n<p>Und gerade dieser Zweitplatzierte ist die n\u00e4chste Riesen\u00fcberraschung dieser FLM-Saison. Denn dass der TSV Wiesen-Zentrum nach der H\u00e4lfte der Saison dort stehen w\u00fcrde, h\u00e4tten sich noch nicht einmal die gr\u00f6\u00dften Optimisten des Vereins ausmalen k\u00f6nnen. Die Mannschaft von Albert Mooney startete durchaus schwerf\u00e4llig in die Saison und viele sahen sich best\u00e4tigt, dass die vergangene Spielzeit mit Platz 13 und keinerlei Abstiegssorgen wohl ein einmaliges Erlebnis gewesen sei. Doch nach dem 14. Spieltag und dem h\u00f6chsten Sieg des Vereins in der ersten Liga bis dahin, ein 5:2 gegen den AC Santo Opalo, erfolgte auch hier eine wahre Leistungsexplosion. In den restlichen Spielen bis zur jetzt einsetzenden Winterpause verloren die Wiesen-Zentrer kein einziges Mal mehr und schlugen dabei Topmannschaften wie Abstiegskandidaten gleicherma\u00dfen, mal souver\u00e4n und eiskalt vor dem Tor (5:1 gegen Heubachtal, 3:1 in Ahornsburg), mal spektakul\u00e4r und mit einer Moral, die ihresgleichen sucht (4:3 in M\u00f6vental mit zwei Toren in der Nachspielzeit, 3:2 in D\u00fcsterwald nach 0:2-R\u00fcckstand zur Pause). Dank solcher Ergebnisse kann der TSV auch die beste Offensive der Liga sein Eigen nennen, 55 Tore schossen die Mannen um Starst\u00fcrmer Eduard Eichelh\u00e4her, der zusammen mit El Grandes Valdin auch die Torsch\u00fctzenliste anf\u00fchrt, und sorgten haupts\u00e4chlich damit f\u00fcr die jetzige schier unfassbare Tabellenposition. Ob der TSV, vom Etat der kleinste Club der Liga, seine Form in der R\u00fcckrunde jedoch halten kann ist fraglich, doch angesichts der unglaublichen Ergebnisse dieser Hinrunde scheint alles m\u00f6glich zu sein. Sicher ist nur: Sollte die R\u00fcckrunde \u00e4hnlich erfolgreich wie die Hinrunde sein, wird der Verein seine M\u00fche damit haben, seine Spieler trotz sicherlich verlockender Angebote aus In- und Ausland zu halten. L\u00e4ngst haben n\u00e4mlich Eichelh\u00e4her, Steinkauz, Ratte, Meise, Buchfink und nicht zuletzt auch Trainer Mooney Begehrlichkeiten in der Fu\u00dfballwelt gesch\u00fcrt, sodass die R\u00fcckrunde mit Sicherheit noch deutlich mehr beobachtet werden wird.<\/p>\n<p>Hinter diesen beiden gr\u00f6\u00dften \u00dcberraschungen in dieser Saison stehen auf den Pl\u00e4tzen drei bis f\u00fcnf dann tats\u00e4chlich Teams, die dort auch vor der Saison erwartet worden waren: Punktgleich mit den Pl\u00e4tzen sechs und sieben ringen die FGS Saphirento 98, der DFC D\u00fcsterwald und der FC Rubinburgh um ihre Pl\u00e4tze im internationalen Gesch\u00e4ft. In dieses k\u00f6nnten auch die beiden anderen \u00dcberraschungsmannschaften der Hinrunde gelangen, sollten sie in der R\u00fcckrunde \u00e4hnlich gute Leistungen zeigen: Der SC Molchendorf, momentan Sechster, und der FSV H\u00f6hle Wiesenhausen, momentan Neunter, haben beste Aussichten, ein gro\u00dfes Wort um die PCQ oder sogar noch mehr mitreden zu k\u00f6nnen. Kommt der Aufw\u00e4rtstrend beim FSV H\u00f6hle einer Erl\u00f6sung nach Jahren der Stagnation gleich, kann man die Tabellenposition von Molchendorf angesichts des Beinahe-Abstiegs im Mai sehr gut als Sensation bezeichnen. Ausgerechnet Ex-H\u00f6hle-Trainer Frank Frosch zeigt sich f\u00fcr den momentanen Erfolg der Molchendorfer verantwortlich und hat in der Sommerpause aus einer Abstiegstruppe eine konkurrenzf\u00e4hige Mannschaft geformt, die nun tats\u00e4chlich ums internationale Gesch\u00e4ft mitspielen kann. Spieler wie Radeljev, Blackbird und Molchic bl\u00fchen unter der Regie des 52-J\u00e4hrigen ungeahnt nochmal auf und k\u00f6nnten, bei gleichbleibenden Leistungen, f\u00fcr den gr\u00f6\u00dften Erfolg seit der Vize-Meisterschaft 1812 sorgen.<\/p>\n<p>Bei Froschs Ex-Club H\u00f6hle, wo Hans Habicht mittlerweile das Sagen hat, ist man ob des positiven Trends ungemein erleichtert. Nach Jahren des Umherirrens in den unbedeutenden Regionen der langen FLM-Tabelle scheint es nun so, als wenn Habicht das Rezept gefunden habe, mit dem er H\u00f6hle ins internationale Gesch\u00e4ft f\u00fchren k\u00f6nne, was bei dem Verein einer Premiere gleichk\u00e4me. Habicht ist zudem zuzuschreiben, dass er den hochkar\u00e4tigen Abgang von Asdf Ghjkl\u00f6\u00e4 im Sommer kompensieren konnte und durch perspektivische Transfers die gealterte Mannschaft verj\u00fcngt hat, bisher durchaus mit Erfolg.<\/p>\n<p>Nun aber zu den negativen \u00dcberraschungen dieser Saison, von denen die erste auf Platz sieben steht. Zwar war ein klarer Aufw\u00e4rtstrend in den letzten Wochen zu erkennen, doch die Zeit zwischen Mitte Oktober und Mitte November diesen Jahres wird wohl als schw\u00e4rzeste in die Annalen des AC Phoenix Wiesenhausen 1708 eingehen. Nach einem fulminanten und vielversprechenden Saisonauftakt, unter anderem mit dem Sieg im Erzrivalen-Duell gegen El Grande, holte der ACPhW in den folgenden vierzehn Partien gerade einmal drei Siege, spielte h\u00e4ufig Remis, verlor aber teils indiskutabel gegen Abstiegskandidaten (1:2 gegen Keslenburg, 1:3 gegen Echo-Tal) und zum ersten Mal \u00fcberhaupt auch das Heimderby gegen den FSV H\u00f6hle Wiesenhausen (2:3). Nach einer 1:2-Niederlage im Premier Cup gegen den julsavischen Vertreter 1. FC Enaji schien dann das Aus von Trainer und Vereinslegende Ingo Igel nur noch eine Frage der Zeit zu sein, genauso wie das von Manager Steffen A. Winter, der Igel vor der Saison geholt hatte und sich in der Vergangenheit schon mit Jacinto Pesos einen Fehlgriff geleistet hatte. Hinzu kam, dass Spieler, die in der vergangenen Saison zuverl\u00e4ssig ihre Leistungen gebracht hatten, beispielsweise Torsch\u00fctzenk\u00f6nig Fasan, Sturmstar Praja und Spieler wie Kreuzotter, de Mendosa und Maik\u00e4fer, teilweise vollkommen au\u00dfer Form waren und sich haarstr\u00e4ubende Fehler leisteten. Auch die Neuzug\u00e4nge, sieht man vielleicht einmal von St\u00fcrmer Cideste ab, der zuverl\u00e4ssig trifft, schlugen bisher nicht ein, und dass, obwohl viel Geld in die Hand genommen wurde, um Spieler wie G\u00f6ran Inlegzool, Franco Sottopi\u00e8de, Heinrich Rittershausen, Scott McCorley und Mika Petrovic zu holen, was auch Manager Winter angelastet wurde. Doch, wie zur augenscheinlichen Beruhigung, konnte der ACPhW in den letzten vier Spielen der Hinrunde die Maximalausbeute von zw\u00f6lf Punkten aus vier Spielen holen und damit das Inferno, was sich im Verein anbahnte, zumindest vorl\u00e4ufig vermeiden. Klar ist dennoch: Der Premier Cup ist absolut wieder in Reichweite, einfach wird aufgrund der harten Konkurrenz jedoch ganz bestimmt nicht und die angestrebte Meisterschaft ist so realistisch wie Schnee in der Zentralw\u00fcste. Und au\u00dferdem: Sollten die Leistungen in der R\u00fcckrunde wieder einmal so einen Tiefpunkt erreichen, k\u00f6nnte das Pr\u00e4sidium um Dagobert Duck durchaus geneigt sein, schneller die Notbremse zu ziehen und f\u00fcr einen Neuanfang zu sorgen. Igel und Winter haben ihren Kredit und ihre Vorschusslorbeeren nach einer Saisonh\u00e4lfte also schon g\u00e4nzlich verspielt.<\/p>\n<p>Die zweite Entt\u00e4uschung dieser Saison ist, nach den diese Saison verbessert spielenden Achtplatzierten aus Burg Daunenfels, den kaum auf internationalem Niveau agierenden Ahornsburgern auf Platz zehn und Vize-Meister SC Geisterfelsen-Isenfeld auf Platz elf, die dieses Ziel diese Saison wohl nicht noch einmal erreichen werden, der Zw\u00f6lfte FC Eichenstadt 05. Im Gegensatz zu El Grande und H\u00f6hle, die in den vergangenen Jahren in sch\u00f6ner Eintracht neben den Eichenst\u00e4dtern im Mittelma\u00df der Tabelle standen, blieb bei ihnen die Leistungssteigerung aus, und dass trotz hochkar\u00e4tiger Neuzug\u00e4nge wie Andres Work und Chris McAugust. Wirklich erkl\u00e4rlich ist die Misere der Eichenst\u00e4dter durchaus nicht, starteten sie doch fulminant in die Spielzeit, lie\u00dfen dann aber auch genauso schnell wieder nach. Der teure und eigentlich auf Hochklasseniveau befindliche Sturm aus Work, Karliakov, de Cavore und McMerrey hat h\u00e4ufig Ladehemmungen und die Defensive ist trotz gestandener Spieler wie Maniem, Brandstetter und McAugust oft indisponiert. Dazu kommt ein zu h\u00e4ufiges Remis-Spielen. Kaum eine andere Mannschaft hat so h\u00e4ufig Unentschieden gespielt wie der FCE05, was sich mit Platz zw\u00f6lf, genau in der Mitte der Tabelle nat\u00fcrlich eins zu eins widerspiegelt. Hervorstechend waren bei diesen Remis aber vor allem die vergebenen F\u00fchrungen, die Eichenstadt in dieser Hinrunde \u00fcber f\u00fcnfzehn Punkte kosteten. Zwar ist die Situation noch nicht dramatisch und die PCQ noch in realistischer Reichweite, doch dann m\u00fcsste eine erhebliche Steigerung, vor allem auch auf mentaler Ebene, in der R\u00fcckrunde erfolgen, damit die ehemalige Topmannschaft zur\u00fcck in den internationalen Fu\u00dfball kehren kann und nicht zuletzt auch, damit FCE-Trainer von Falckenstein seinen Job behalten darf, was infolge einer erneut entt\u00e4uschenden Saison angesichts des teuren Kaders nicht der Fall sein d\u00fcrfte.<\/p>\n<p>Die letzten beiden negativen \u00dcberraschungen dieser Saison finden sich in der zweiten Tabellenh\u00e4lfte hinter Slevan San Laven, dem 1. SC Echo-Tal und dem Heubachtaler FC, die allesamt eine unaufgeregte, aber auch einigerma\u00dfen sorgenfreie Hinrunde spielten, auf den Platzen sechszehn und siebzehn. F\u00fcr den VfS M\u00f6vental 05 ist ebenjener sechszehnte Platz die schlechteste Platzierung zur Winterpause in der ersten Liga der Vereinsgeschichte. Und dieses historische Manko lie\u00df zuletzt sogar Kritiker lauter und lauter am in M\u00f6vental eigentlich unantastbaren Stuhl von Achim Sarstedt s\u00e4gen, der seit 1804 verantwortlicher Trainer ist und den Verein von der Dritten Gr\u00fcnen Liga zun\u00e4chst in die Erste Gr\u00fcne Liga und dann auch die FLM f\u00fchrte. Doch mittlerweile ist Sarstedt nicht mehr unumstritten, viele Vereinsmitglieder w\u00fcnschen sich frischen Wind im Club, Sarstedts Trainingsmethoden gelten als veraltet und sein Status als Unantastbarer gestaltet auch die Zusammenarbeit im Verein schwierig. Angesichts der historisch schlechten Hinrunde mit gerade einmal 26 Punkten, akuter Abstiegsgefahr bei keiner Besserung in der R\u00fcckrunde und Serien von zwischenzeitlich sieben Spielen ohne Sieg oder aber nur einem Sieg aus zw\u00f6lf Partien, gerade gegen Ende der Hinrunde, k\u00f6nnten nach dann fast f\u00fcnfzehn Jahren also tats\u00e4chlich f\u00fcr den Abschied der Vereinslegende sorgen. Entscheidend daf\u00fcr sind mit Sicherheit die ersten drei Spiele nach der Winterpause, ohnehin gilt Sarstedt momentan als derjenige Trainer, dessen Entlassung am wahrscheinlichsten ist, zum ersten Mal in seiner eineinhalb Jahrzehnte andauernden Amtszeit.<\/p>\n<p>Die letzte negative \u00dcberraschung, auf die hier eingegangen werden soll, hatte sich bereits in der vergangenen Saison angedeutet und hat in der nun beendeten Hinrunde ihre volle Wirkung entfaltet: Beim AC Santo Opalo, vor zweieinhalb Jahren im Mai 1816 immerhin noch umjubelter Meister der FLM, lief in dieser Saison bisher fast alles schief. Nach der Freistellung von Kurzzeittrainer Hans-Peter Lehnhoff im Sommer und der Verpflichtung von Ex-El Grande-Coach Pawel Flatsky-Petronow setzte sich der Abw\u00e4rtstrend der vergangenen Saison nahtlos fort. Unter Flatsky-Petronow, dessen Verpflichtung schon vor der Saison skeptisch bis ablehnend eingestuft wurde, gewann der ACS gerade einmal vier der ersten siebzehn Spiele und stand folgerichtig nach dem siebzehnten Spieltag auf dem letzten Tabellenplatz. Nun wurde vonseiten des Vereins, der sich in den Wochen davor wie in Schockstarre pr\u00e4sentierte, dann doch noch die Rei\u00dfleine gezogen, Flatsky-Petronow wurde entlassen, \u00fcbrigens die einzige Trainerentlassung dieser Saison bisher, und durch U21-Trainer Heiner Wiesmann ersetzt, unter dem zuletzt ein klarer Aufw\u00e4rtstrend erkennbar war, denn er gewann f\u00fcnf der letzten sechs Spiele in \u00fcberzeugender Art und Weise und macht Hoffnung auf ein glimpfliches Ende einer ansonsten desastr\u00f6sen Saison. Mit 26 Punkten steht Santo Opalo schlechter da als jemals zuvor in der Vereinsgeschichte nach der Hinrunde und von hochtrabenden Zielen, die vor der Saison vonseiten des Vereins formuliert wurden, ist man Lichtjahre entfernt, vielmehr sollte der Aufw\u00e4rtstrend auch deshalb anhalten, weil der Verein in der R\u00fcckrunde sonst in akute Abstiegsgefahr geraten w\u00fcrde, auf den ersten Abstiegsplatz betr\u00e4gt das Polster gerade einmal vier Punkte.<\/p>\n<p>Hinter diesen beiden also \u00fcberraschend negativ abschneidenden Mannschaften finden sich dann noch insgesamt sieben Teams, von denen eigentlich erwartet wurde, dass sie hier aufzufinden w\u00e4ren. Auf Platz achtzehn pr\u00e4sentiert sich FairPlay Pilzland als bisher bester Aufsteiger und \u00fcberzeugte vor allem in der zweiten H\u00e4lfte mit \u00dcberraschungserfolgen gegen Topmannschaften wie Rubinburgh und D\u00fcsterwald (beide 2:1) sowie Saphirento (2:0). Hinter dem Team mit dem zweitkleinsten Etat der Liga und der objektiv wohl auch schw\u00e4chsten Mannschaft steht dann der Club mit der l\u00f6chrigsten Abwehr: Der FC Gestr\u00fcppstadt. Das Team von Alexander Rebisberger wird in dieser Saison wohl mehr mit dem Abstieg zu tun haben, als noch in den vergangenen zwei Jahren, als man jeweils recht souver\u00e4n die Klasse hielt. Grund daf\u00fcr ist vor allem die schlechte Defensive, 53 Gegentore musste der FCG bereits verzeichnen. Auf dem letzten Nicht-Abstiegsplatz dann der zweite Aufsteiger, der 1. FSV Keslenburg, der zwei Punkte vor der Abstiegszone steht, sich aber immer wieder durch Erfolge, gerade gegen direkte Konkurrenten, \u00fcber Wasser h\u00e4lt. Dennoch wird es auch f\u00fcr die S\u00fcdmeadowhouser ein Kampf, wahrscheinlich bis zum letzten Spieltag.<\/p>\n<p>Auf den Abstiegspl\u00e4tzen ist zun\u00e4chst der WFC Oase anzutreffen, der jedoch absolut noch in Reichweite des rettenden Ufers ist und zuletzt einen klaren Aufw\u00e4rtstrend erkennen lie\u00df. Trainer Helmut Brettholzer, dessen Berufung vor der Saison als Nachfolger von Vereinslegende Olaf Jansen durchaus kritische Stimmen laut werden lie\u00df, scheint die Mannschaft mittlerweile zu erreichen und wird versuchen, den ersten Abstieg der Vereinsgeschichte zu vermeiden. Auf Platz 22 schlie\u00dflich steht der NOS Westerdamm, der nach einer ordentlichen ersten H\u00e4lfte der Hinrunde nach und nach durchgereicht wurde und sich nun mitten im tiefsten Abstiegskampf wiederfindet. Ob Trainer Gerd Heisenbach bis zum Saisonende weitermachen darf, ist wohl stark von den ersten Spielen der R\u00fcckrunde abh\u00e4ngig, allerdings steht NOS ausgerechnet zur Winterpause auch zum ersten Mal \u00fcberhaupt in dieser Saison auf einem Abstiegsplatz, sodass der erste Abstieg nach drei Jahren erster Liga durchaus noch verhinderbar ist. Abgeschlagen auf den letzten beiden Pl\u00e4tzen dann noch der FC Wiesenbach und der FSV Klippenburg, letztere auch mit der schlechtesten Offensive der Liga, nur zw\u00f6lf Mal, also etwa jedes zweite Spiel, konnte das Team vom &#8222;Raven Cottage&#8220; den Ball im gegnerischen Tor unterbringen, bei Wiesenbach war es immerhin doppelt so oft. Dennoch sind sich alle Experten einig, dass beide Mannschaften weder von der Spielveranlagung noch von der Kaderst\u00e4rke die Kraft haben werden, die acht bzw. neun Punkte locker aufholen zu k\u00f6nnen, sodass sie nach nur einer Saison in der FLM wohl direkt wieder in die SLM absteigen m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Somit geht also eine interessante, unvorhersehbare und teils spektakul\u00e4re Hinrunde in der FLM zu Ende, man darf gespannt sein, wie es f\u00fcr die Mannschaften in der R\u00fcckrunde ab Ende Januar weitergehen wird.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Rubinburgh im Phoenix im Premiere-Cup-Achtelfinale<\/strong><\/p>\n<p>Am letzten Spieltag in der Gruppenphase des Premiere Cups ging es f\u00fcr die vier meadowhousischen Mannschaften noch um das Weiterkommen in die K.o.-Phase. Rubinburgh, D\u00fcsterwald, Geisterfelsen-Isenfeld und der AC Phoenix Wiesenhausen standen allesamt auf dem zweiten Platz in ihren Gruppen, mussten jedoch noch um das Weiterkommen bangen. Am Ende schafften es der Rekordmeister und der FC Rubinburgh, Geisterfelsen-Isenfeld und D\u00fcsterwald schieden leider aus. Besonders beim AC Phoenix ging es dabei dramatisch zu.<\/p>\n<p>F\u00fcr den in dieser Saison sehr durchwachsen auftretenden Rekordmeister ging es zum bereits weitergekommenen Gruppenersten Olympic Werabino, gegen den man am 1. Spieltag der Gruppenphase noch eine 0:4-Niederlage im eigenen Stadion einstecken musste. Konkurrent auf den 2. Platz in der Gruppe war der 1.FC Duckenburgh, der ein Heimspiel gegen Enaji bestritt, die bereits ausgeschieden waren. Das fr\u00fche 1:0 f\u00fcr Werabino versetzte dem ACP einen Schock, kurz vor der Pause ging dann auch Duckenburgh in F\u00fchrung und war damit am Rekordmeister vorbeigezogen. Doch quasi parallel konnte Fasan in Werabino das 1:1 erzielen, was aber dennoch nicht reichte, da Duckenburgh gleichzeitig f\u00fchrte. Nach der Pause kam Enaji zum Ausgleich, was den ACP wieder ins Achtelfinale hievte. Zehn Minuten sp\u00e4ter konnte der Rekordmeister der Koenigsliga jedoch wieder in F\u00fchrung gehen und die Mannschaft von Trainer Ingo Igel war wieder ausgeschieden. Es w\u00e4re das erste Mal in der Vereinsgeschichte, dass der AC Phoenix schon nach der Gruppenphase des Premiere Cups nicht mehr dabei ist. Doch Enaji kam \u00fcberraschend zum erneuten Ausgleich neun Minuten vor Schluss und dabei blieb es auch. Werabino schoss drei Minuten vor Schluss das 2:1 gegen den ACP, was jedoch nicht von Bedeutung war, da Duckenburgh h\u00e4tte gewinnen m\u00fcssen. Nach dem Spiel atmeten die Beteiligten einmal durch und sehen sich jetzt richtigen Brocken im Achtelfinale gegen\u00fcber. Geisterfelsen-Isenfeld h\u00e4tte im direkten Aufeinandertreffen gegen den FV Varberg ein Unentschieden zum Weiterkommen gereicht, allerdings ging das Spiel trotz fr\u00fcher F\u00fchrung mit 1:4 verloren und der SCG schied aus. Auch D\u00fcsterwald musste am Dienstag nach einem achtbaren 2:2 gegen St. Gravenhage die Segel streichen, da Okster I mit einem 3:0 in Bayonne am DFC noch vorbeizog.<\/p>\n<p>Der FC Rubinburgh dagegen hat zum zweiten Mal in Folge die Gruppenphase des Premiere Cups \u00fcberstanden. In der &#8222;Todes-Gruppe&#8220;\u00a0mit Entenhausen und Vinnycjae setzte man sich leicht \u00fcberraschend als Gruppenzweiter hinter dem FC Entenhausen durch. Der Rekordchampion und letztj\u00e4hrige Finalist SF Vinnycjae dagegen schied schon aus, Entenhausen wurde Gruppensieger. Schon vor dem letzten Gruppenspieltag war einigerma\u00dfen wahrscheinlich, dass es f\u00fcr den FCR klappen k\u00f6nnte. Das Team von Trainer Sebastian Bussard spielte beim bereits ausgeschiedenen Au\u00dfenseiter SV Stadt am Ufer, w\u00e4hrend der SF Vinnycjae in Entenhausen ran musste. Rubinburgh f\u00fchrte fr\u00fch mit 1:0, was alle Zweifel am Weiterkommen schon fr\u00fch beseitigte. Erst recht, als die schnelle F\u00fchrung des SFV schnell in eine Entenhausener F\u00fchrung gedreht wurde, die bis zur Pause hielt. Nach der Pause konnte Stadt am Ufer den Ausgleich erzielen, nur ein paar Minuten sp\u00e4ter jedoch markierte Entenhausen das alles entscheidende 3:1. Vinnycjae kam zwar am Ende noch zu einem 3:3, h\u00e4tte jedoch gewinnen m\u00fcssen, um \u00fcberhaupt noch eine Chance zu haben, den FCR vom zweiten Platz zu verdr\u00e4ngen. Und die Bussard-Elf ging derweil erneut in F\u00fchrung und gewann das Spiel mit 2:1. Die rund 6000 mitgereisten Rubinburgher Fans verwandelten das Stadion am Gro\u00dfen See zum Rubinburgher Territorium. Trainer und Spieler zeigten sich anschlie\u00dfend in Feierstimmung. Auch auf den FCR warten nun im Achtelfinale absolute Hochkar\u00e4ter, denn mit dem SF Vinnycjae ist nur einer von zig Titelaspiranten in der Gruppenphase ausgeschieden. Der Rest ist gr\u00f6\u00dftenteils als Gruppenerster weiter. Und auf einen solchen k\u00f6nnen nun der FC Rubinburgh und der AC Phoenix Wiesenhausen treffen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Doppelentlassung in der Koenigsliga &#8211; Gr\u00e4fen und Wiese m\u00fcssen gehen<\/strong><\/p>\n<p>Nun ist es also passiert. In der Koenigsliga hat es am 11. Spieltag die erste Trainerentlassung gegeben. Und es war nicht nur eine, gleich zwei Vereine setzten ihre Trainer vor die T\u00fcr. Beim SC Yamoussokro endet mit der Beurlaubung von Frank Gr\u00e4fen eine elfj\u00e4hrige \u00c4ra, beim SC Timmendorf muss Ewald Wiese nach\u00a0vier Jahren Traineramt gehen. Ausl\u00f6ser waren jeweils die teils erschreckend schwachen Auftritte in der bisherigen Saison.<\/p>\n<p>Nach knapp einem Drittel der Saison l\u00e4sst sich schon f\u00fcr einige Vereine sagen, wohin die Reise geht. F\u00fcr den SC Yamoussokro ist klar, dass es diese Saison wohl gr\u00f6\u00dftenteils gegen den Abstieg gehen d\u00fcrfte. Gerade einmal sieben Punkten aus den bisherigen elf Partien und 24 Gegentreffern ist es der schlechteste Saisonstart seit Aufstockung der Liga auf 20 Teams im Jahr 1805. Dazu kam das peinliche Pokalaus in der vergangenen Woche bei F\u00fcnftligist Alterburgwald. Frank Gr\u00e4fen, der die Geschicke beim W\u00fcstenklub seit 1807 leitet, muss nun seinen Hut nehmen. Am Freitagabend gab es bei Meister Johannesburgh eine 0:5-Packung, die durchaus noch h\u00f6her h\u00e4tte ausfallen k\u00f6nnen, dabei zeigte die Mannschaft Aufl\u00f6sungserscheinungen in der ersten Halbzeit. Vorige Woche hatte sich die Mannschaft mit einem \u00fcberraschenden 4:0 gegen Vizemeister Valreuth noch vermeintlich ein wenig Luft verschafft. Mit Gr\u00e4fen endet nun eine elfj\u00e4hrige \u00c4ra, dessen gr\u00f6\u00dfte Erfolge neben mehreren Premiere-Cup-Teilnahmen vor allem das Erreichen der Bronzemeisterschaft 1812 war.<\/p>\n<p>Auch beim SC Timmendorf muss der Trainer seinen Hut nehmen. Das schien nach dem katastrophalen Saisonstart\u00a0tats\u00e4chlich nur eine Frage der Zeit zu sein, die 0:1-Niederlage in Duckenburgh kostete Ewald Wiese nun den Job. Letzte Woche hatte der SCT noch einen Negativrekord gebrochen, gegen den FCK Medailivogn lag die Mannschaft im eigenen Stadion nach gerade einmal 18 Minuten schon mit sage und schreibe 0:5 zur\u00fcck, am Ende stand\u00a0mit\u00a0dem 0:7 die zweith\u00f6chste Niederlage der Vereinsgeschichte auf der Anzeigetafel. Timmendorf steht mit nur\u00a0zwei Punkten\u00a0aus elf\u00a0Spielen abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz und hat schon 32 Gegentore kassiert bei nur\u00a0sieben selbst erzielten Toren. Ewald Wiese betreute die Mannschaft seit 1814, f\u00fchrte den damaligen Zweitligisten direkt in der ersten Saison in die Koenigsliga und erreichte nacheinander die Pl\u00e4tze 12, 16 und 15. In dieser Saison ist die Mannschaft jedoch schon abgeschlagen Tabellenletzter mit sechs Punkten R\u00fcckstand auf einen Nicht-Abstiegsplatz und ist als einziges Team noch ohne Sieg.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Sensation! SC Geisterfelsen-Isenfeld schl\u00e4gt Inter Salenavo &#8211; AC Phoenix landet wichtigen Dreier<\/strong><\/p>\n<p>Im Premiere Cup gab es am Mittwochabend eine gewaltige Sensation. Deb\u00fctant SC Geisterfelsen-Isenfeld besiegte vor heimischem Publikum den Mitfavoriten auf den Titel Inter Salenavo vollkommen verdient mit 3:1 (2:0). Wie schon im Auftaktspiel in Varberg, was die Geistermannschaft ebenfalls mit 3:1 gewinnen konnten, traf Galgen dabei doppelt und der Gegner einmal ins eigene Tor. Derweil hat der meadowhousische Meister AC Phoenix Wiesenhausen mit einem \u00fcberraschend deutlichen 3:0-Ausw\u00e4rtssieg beim Koenigsliga-Dritten 1.FC Duckenburgh einen extrem wichtigen Befreiungsschlag nach zuvor zwei sieglosen Ligaspielen gelandet. Dazu konnte man nach der 0:4-Auftaktklatsche gegen WHAT-Liga-Meister Olympic Werabino das Torekonto ein wenig aufbessern,<\/p>\n<p>Der SC Geisterfelsen-Isenfeld begann gegen Favorit Salenavo frech und forsch im Spiel nach vorne. Die G\u00e4ste aus Klondyk zeigten sich verwundbar bei fr\u00fchem Pressing des Gegners und begingen einige einfache Fehler im Aufbauspiel. Diese ergaben dann Konterchancen f\u00fcr den krassen Au\u00dfenseiter, der diese allerdings vorerst nicht nutzen konnte. Das erste Tor der Partie fiel dann nach 16 Minuten, als der SCG schnell \u00fcber die linke Au\u00dfenbahn kombinierte und die flache Hereingabe vom Knie des Inter-Verteidigers Voering ins eigene Tor sprang. Das &#8222;Stadium of the rattling bones&#8220; war trotz der eher geringen Kapazit\u00e4t von 22.300 Zuschauern zu einem Inferno geworden. In der Folgezeit waren die G\u00e4ste bem\u00fcht, Kontrolle \u00fcber das Spiel zu erlangen, was ihnen aber aufgrund des fr\u00fchen und laufintensiven Pressings nicht wirklich gelang. F\u00fcnf Minuten vor der Pause schlug der SCG dann gar das zweite Mal zu, als sich Galgen im Zentrum durchsetzte und durch die Beine des Inter-Torwarts zum 2:0 einnetzte. So ging es auch in die Pause, ein sensationeller Zwischenstand. Nach der Pause sah es dann zun\u00e4chst so aus, als ob Inter das Spiel doch noch unter Kontrolle bringen k\u00f6nnte und eventuell sogar noch das Spiel drehen k\u00f6nnte. F\u00fcnf Minuten nach Wiederanpfiff belohnte Martin Bartoltz die w\u00fctenden Salenaver mit einem sehenswerten Kopfballtreffer. Inter erh\u00f6hte das Tempo und den Druck, was die Hausherren nun vor einige Probleme stellte. Sie schafften es allerdings trotzdem mit einigen Nadelstichen und Kontersituationen die nicht sattelfeste Abwehr der G\u00e4ste in der Schlussphase erneut zu knacken. Mit einer solchen Konterm\u00f6glichkeit drei Minuten vor Spielende setzte Galgen dann den Deckel drauf. Die Sensation war perfekt, Geisterfelsen feierte den zweiten Sieg im zweiten Premiere-Cup-Spiel, was angesichts der Gegner Varberg und Inter Salenavo eine echte \u00dcberraschung ist.<\/p>\n<p>Der AC Phoenix Wiesenhausen war am Mittwoch in Duckenburgh gefordert und stand schon unter enormen Druck. Nach dem 0:4 daheim zum Auftakt im Wettbewerb gegen Werabino mussten die Wiesenhausener in Duckenburgh schon gewinnen, um den R\u00fcckstand auf die ersten beiden Pl\u00e4tze nicht zu gro\u00df werden zu lassen. Der FCD hatte seinerseits am ersten Spieltag mit 4:0 in Enaji gewonnen. Der ACP trat trotz zuletzt zwei FLM-Spielen in Folge ohne Sieg mutig und selbstbewusst auf und traf mit dem ersten Torschuss gleich ins Netz. Friedrich Fasan hatte FC-Keeper \u00dcxkytl per Lupfer \u00fcberwunden. Duckenburgh versuchte mit schnellem Umschaltspiel das sensible Abwehrgebilde des ACP in Verlegenheit zu bringen, doch im Gegensatz zu den Partien gegen Wiesenbach und Molchendorf stand die Abwehr der G\u00e4ste diesmal gut. Phoenix hatte \u00dcbergewicht und erzielte drei Minuten vor der Pause dann auch das 2:0. Kreuzotter staubte ab, nachdem zun\u00e4chst Praja an \u00dcxkytl gescheitert war. So ging es mit einem beruhigenden 0:2 in die Kabine. Nach dem Seitenwechsel machte Praja nach einer Ecke dann den Deckel drauf. Nach dem 0:3 kreierte Duckenburgh noch einige gef\u00e4hrliche Strafraumszenen, blieb im Abschluss jedoch zu harmlos. Auf der anderen Seite h\u00e4tte de Mendosa mit einem Freisto\u00df die eigene Tordifferenz in der Gruppe sogar ausgleichen k\u00f6nnen, scheiterte jedoch am Pfosten. Damit hat der AC Phoenix wieder Anschluss an Duckenburgh gefunden, die nur aufgrund der besseren Tordifferenz auf dem zweiten Platz in der Gruppe liegen. Werabino marschiert mit einem 3:0 gegen Enaji weiter vorne weg.<\/p>\n<p>Am Dienstagabend bereits sicherte sich D\u00fcsterwald mit einem 2:0-Heimsieg gegen Okster I eine ordentliche Ausgangsposition f\u00fcr die kommenden Spiele. Der FC Rubinburgh musste dagegen eine bittere 2:3-Niederlage in Entenhausen hinnehmen, nachdem man zwischenzeitlich einen 0:2-R\u00fcckstand ausgleichen konnte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Atlantis zum zweiten Mal Weltmeister &#8211; Meadowhouse beendet WM als Dritter<\/strong><\/p>\n<p>Um 21:50 Uhr Ortszeit in Fishguard war es soweit: Final-Schiedsrichter Peter van Boeheven pfiff das furiose Endspiel der Weltmeisterschaft in Gartenparadies ab und Atlantis stand als neuer Weltmeister fest. Spieler, Trainerteam und Funktion\u00e4re lagen sich jubelnd in den Armen und feierten bis sp\u00e4t in die Nacht hinein zusammen mit den Fans den zweiten Titel f\u00fcr die Nordtitanier seit 1782. Doch zuvor sah es lange nicht danach aus, dass Atlantis, die nicht von wenigen im Vorhinein als Titelkandidat gehandelt wurden, am Ende den Weltmeisterpokal in den H\u00e4nden halten w\u00fcrde.<\/p>\n<p>F\u00fcr den sp\u00e4teren Sieger verlief die erste Halbzeit gegen Endspielgegner und Titanienmeister von 1812, Fantasio, wie ein Albtraum. Schon nach f\u00fcnf Minuten traf Armando Puntera mit seinem dritten Turniertor zum 1:0 f\u00fcr die offensiv stark aufspielenden S\u00fcdtitanier. Geisterschloss hatte Remicolasso nicht am Flanken gehindert, Puntera staubte freistehend vor dem chancenlosen Uhu ab. Und es wurde nicht besser f\u00fcr Atlantis: Ohne den gesperrten Linksverteidiger Blut, der im Halbfinale gegen Meadowhouse die Rote Karte gesehen hatte, merkte man der Defensive des Teams von Trainer Adalbert Pulverfass die Verunsicherung sp\u00fcrbar an. Es folgten immer wieder Gro\u00dfchancen f\u00fcr Fantasio, die beste hatte Pokryta, als er nach 25 Minuten einen Freisto\u00df an die Latte h\u00e4mmerte. Atlantis hatte in der gesamten Ersten Halbzeit lediglich eine gute M\u00f6glichkeit, die in Person vom bei diesem Turnier erstaunlich blass gebliebenen Skelett jedoch freistehend vor Torwart Giodetti vergeben wurde. In der 33. Minute belohnte sich Fantasio f\u00fcr die dr\u00fcckende \u00dcberlegenheit dann aber doch noch einmal. Linksverteidiger Pellegrino schickte Marconato die linke Seitenlinie entlang, ein Doppelpass mit Sturmstar Ignaz Palmilha reichte aus und schon schoss Marconato den Ball von der Strafraumgrenze weitgehend ungehindert in den rechten Torwinkel. Der fantasianische Block war zu diesem Zeitpunkt kaum noch zu halten und angesichts der Dominanz des Teams von Trainer Damian Mantoiani rechnete kaum noch jemand mit einem Comeback von Atlantis. Der Rest der ersten Halbzeit verlief weitgehend ereignislos, Fantasio beschr\u00e4nkte sich auf Defensivarbeit und Atlantis hatte sich bis zur Pause noch nicht wieder von dem nun noch h\u00f6heren R\u00fcckstand erholt.<\/p>\n<p>Was dann allerdings in der zweiten H\u00e4lfte passierte, war absolut unerkl\u00e4rlich und ist in einem WM-Finale in dieser Art und Weise noch nie vorgekommen. Atlantis&#8216; Trainer Pulverfass wechselte zur Halbzeit den wirkungslosen Ranquis aus und brachte stattdessen den ehemaligen Entenhausener Freund Eule, der damit nach dem Gruppenspiel gegen Transanien erst zu seinem zweiten WM-Einsatz kam. Doch der Wechsel zahlte sich aus: Schon Sekunden nach Wiederanpfiff schickte Eule den in der Folge besser spielenden Praja in den fantasianischen Strafraum, wo er in letzter Sekunde von Pellegrino am Schuss gehindert werden konnte. Doch diese Szene deutete bereits an, in welche Richtung es in der zweiten Halbzeit gehen w\u00fcrde: Fantasio beschr\u00e4nkte sich fast nur noch auf die Defensive, bei weitem nicht der beste Mannschaftsteil der S\u00fcdtitanier, und Atlantis versuchte, durch das Bollwerk zu dringen, was ihnen mit fortschreitender Zeit immer besser gelang.<\/p>\n<p>Das erste Ergebnis der atlantischen Bem\u00fchungen gab es in der 56. Minute, als bei einer Ecke von Mitternacht Abwehrspieler Schloss Turmuhr mit einem wuchtigen Kopfball den Anschlusstreffer herstellte. Doch reagierte Fantasio darauf so gut wie gar nicht, eher konnte der Eindruck gewonnen werden, dass sie irgendwie hofften, den Spielstand \u00fcber die Zeit zu bringen. Konsequenz war ein extrem dominantes Auftreten von Atlantis, vor allem zwischen der 60. und 80. Minute, in der eine Angriffswelle nach der n\u00e4chsten auf Giodettis Tor zurollte und die S\u00fcdtitanier nur durch Gl\u00fcck nicht schon dann den Ausgleich kassierten. So traf Praja in der 64. Minute nur den Au\u00dfenpfosten, Vollmond scheiterte zwei Minuten sp\u00e4ter an Giodetti und Spinnes Ball wurde in der 71. Minute gerade noch so vom hinten aushelfenden Pokryta von der Linie gekratzt. Doch war es nur eine Frage der Zeit, bis der Ausgleich fallen w\u00fcrde, und dieser kam dann in der 75. Minute, ausgerechnet durch den f\u00fcr den gesperrten Blut in die Startelf ger\u00fcckten Graf Geisterschloss. Ein abgeblockter Schuss von Skelett fiel dem Innenverteidiger vor die F\u00fc\u00dfe, er zog aus etwa zwanzig Metern ab, traf den Ball perfekt und versenkte ihn im linken Eck. Zu diesem Zeitpunkt explodierte der atlantische Fanblock dann auch zum ersten Mal. Doch fast w\u00e4re die Freude \u00fcber den Ausgleich postwendend wieder getr\u00fcbt worden, denn nun erwachte Fantasio endlich aus seiner seit der Halbzeit andauernden Lethargie, aber Palmilha schoss bedr\u00e4ngt ans Au\u00dfennetz (80.).<\/p>\n<p>In der Schlussphase war es ein offenes Spiel. Beide Mannschaften spielten nach vorne, darauf aus, das Spiel mit dem n\u00e4chsten Tor zu entscheiden und so einer Verl\u00e4ngerung zu entgehen. Nach einer Gro\u00dfchance f\u00fcr Marconato in der 84. Minute kam dann aber der entscheidende und historische Zeitpunkt im gesamten Spiel: In der 86. Minute warf Eulos Uhu den Ball weit ab, genau in die Beine des im Mittelkreis postierten Eightleg Spinne. Dieser legte den Ball raus auf Praja, der mit einer K\u00f6rperdrehung Pokryta verlud und dann im Sprint auf Giodetti zulief. Kurz bevor Praja zum Schuss ansetzen konnte, spitzelte ihm Pellegrino den Ball vom Fu\u00df, allerdings genau zum ebenfalls mitgelaufenen Freund Eule, der den Ball volley rechts ins lange Eck h\u00e4mmerte und Giodetti keine Chance lies. Ausgerechnet Eule machte also das entscheidende Tor, er, der in Entenhausen nie wirklich gl\u00fccklich wurde und nun, zur\u00fcck bei Schloss Canterville, zu alter Hochform aufl\u00e4uft. Von Fantasio kam, mit Ausnahme einer Halbchance f\u00fcr Romeo (89.), nichts mehr und nach einer kurzen Nachspielzeit stand es dann fest: Atlantis war zum zweiten Mal nach 1782 Weltmeister.<\/p>\n<p>Tags zuvor hatte sich Atlantis&#8216; Halbfinalgegner Meadowhouse zum zweiten Mal nacheinander den dritten Platz gesichert. Wieder hie\u00df, wie bereits 1814 in Mittelland, der Gegner Mittelland. Am Ende hie\u00df es 3:1 (2:0) f\u00fcr die im Halbfinale knapp an Atlantis gescheiterten Meadowhouser, die damit ihrem scheidenden Trainer Horst G\u00f6tz einen w\u00fcrdigen Abschied bescherten. Abwehrchef Alastor Moody hatte Meadowhouse fr\u00fch in der f\u00fcnften Minute in Front gebracht, als er bei einem Freisto\u00df von Vlad Tepes den Kopf zum richtigen Zeitpunkt in den Ball hielt und unhaltbar f\u00fcr Mittellands Torwart Podesev eink\u00f6pfte. In der Folge entwickelte sich ein munteres Spiel mit Chancen auf beiden Seiten: Magiaro (19.) schoss Inlegzool an, sodass der Ball abgef\u00e4lscht nur Zentimeter rechts an Podesevs Tor vorbeiging, auf der anderen Seite scheiterte Kristiansen am gl\u00e4nzend reagierenden Reiner Reh (34.). Doch hatte man in der ersten Halbzeit das Gef\u00fchl, dass Meadowhouse das Aus im Halbfinale, so bitter es auch gewesen sein mochte, besser verkraftet hatte. Kurz vor der Halbzeit kam dann wieder einmal, wie bei dieser WM bereits so h\u00e4ufig, der Auftritt von Zachi Wyvernus. Der Sturmstar des DFC D\u00fcsterwald, der nach dieser WM mit Sicherheit viele Angebote aus aller Welt erhalten wird, spielte einen Doppelpass mit Linksverteidiger Igor Cavenza \u00fcber mehr als vierzig Meter und veredelte Cavenzas punktgenaues Zuspiel dann eiskalt in der 44. Minute.<\/p>\n<p>Nach der Pause war Mittelland dann zun\u00e4chst die aktivere Mannschaft, Grabov scheiterte kurz nach Wiederbeginn (47.) am langen Bein von B\u00e4umer, ehe es in der 59. Minute hektisch wurde: F\u00fcrchte-Knallus hielt bei einem Schuss von Loopzool den Arm in die Schussbahn, sodass Schiedsrichter Hermann Sayrov aus Klondyk keine andere Wahl blieb, als auf Elfmeter zu entscheiden. Doch dort versagten Entenhausens Sturmstar Ivica Grabov, der bis dahin ohnehin nur eine m\u00e4\u00dfige WM gespielt hatte, die Nerven. Etwa vier Meter schoss er den Ball \u00fcber das Tor von Reh, der damit bei dieser WM vom Punkt nicht \u00fcberwunden blieb. Doch drei Minuten sp\u00e4ter war es dann doch soweit: Bojinov, der das Turnier ohne einen einzigen Treffer beendete, spielte Refrool den Ball genau in die Schnittstelle zwischen Moody und Cavenza, sodass dieser nur noch Reh vor sich hatte und diesen dann mit einem gekonnten Lupfer \u00fcberwand. G\u00f6tz reagierte umgehend, brachte Fasan f\u00fcr Magiaro und Grauslich auf der linken Seite f\u00fcr Koch, was das Spiel umgehend strukturierter gestaltete. Mittelland investierte nicht mehr alles in sein Offensivspiel, lauerte auf Konter und Meadowhouse biss sich an der Weltklassedefensive der Nordatcanier um Abwehrchef G\u00f6ran Inlegzool ein ums andere Mal die Z\u00e4hne aus. Doch in der 77. Minute gab es dann doch noch einmal ein Durchkommen: Ein Geniestreich von Offensivlegende Auge, der mit einem Ball drei Spieler von Mittelland \u00fcberwand, setzte Fasan in Szene, der den Ball dann trocken unter die Latte von Podesevs Tor drosch. Damit war Mittellands Wille dann gebrochen und Meadowhouse&#8216; Sieg h\u00e4tte noch h\u00f6her ausfallen k\u00f6nnen, doch der f\u00fcr Wyvernus eingewechselte Ehmann traf in der 87. Minute nur den linken Pfosten. Als kurz darauf der Schlusspfiff ert\u00f6nte, jubelten die Meadowhousischen Spieler und die Fans als w\u00e4ren sie Weltmeister geworden, was angesichts des vor dem Turnier ausgegebenen Ziels des Viertelfinals auch verst\u00e4ndlich war. Am Ende war es also wieder der dritte Platz bei einer WM und damit ein kr\u00f6nendes Ende der erfolgreichen \u00c4ra Horst G\u00f6tz.<\/p>\n<p>Nun folgen noch einige Statistiken zur Weltmeisterschaft in Gartenparadies:<\/p>\n<p><strong>Bester Torsch\u00fctze (Goldener Schuh):<\/strong> Zachi Wyvernus (Meadowhouse, 5 Tore) \/ Antonio de Revo (Charymoyebso, 5 Tore)<\/p>\n<p><strong>Bester Torh\u00fcter (Goldener Handschuh):<\/strong> Valerio Giodetti (Fantasio, 6 Gegentore)<\/p>\n<p><strong>Bester Spieler des Turniers:<\/strong> Geistersen Mitternacht (Atlantis) \/ Ole Andresen (De Litland)<\/p>\n<p><strong>Beste Neuentdeckung:<\/strong> Friedrich Fasan (Meadowhouse)<\/p>\n<p><strong>Elf des Turniers:<\/strong><\/p>\n<p><em>Tor:<\/em> Ole Andresen (De Litland)<br \/>\n<em>Abwehr:<\/em> G\u00f6ran Inlegzool (Mittelland), Alastor Moody (Meadowhouse), Marco Pellegrino (Fantasio), Schloss Turmuhr (Atlantis)<br \/>\n<em>Mittelfeld:<\/em> Geistersen Mitternacht (Atlantis), Nacht Vollmond (Atlantis), Auge (Meadowhouse), Felipe Marconato (Fantasio)<br \/>\n<em>Sturm:<\/em> Zachi Wyvernus (Meadowhouse), Armando Puntera (Fantasio)<br \/>\n<em>Trainer:<\/em> Adalbert Pulverfass (Atlantis)<\/p>\n<p><strong>Weltmeister seit 1726:<\/strong><\/p>\n<p>1726: Avasjanrav<br \/>\n1730: Paradies<br \/>\n1734: Estland<br \/>\n1738: Fantasio<br \/>\n1742: Paradies<br \/>\n1746: Klondyk<br \/>\n1750: Schneckland<br \/>\n1754: Mev\u00e1ns<br \/>\n1758: Schneckland<br \/>\n1762: Fantasio<br \/>\n1766: Miwan<br \/>\n1770: Avasjanrav<br \/>\n1774: Mittelland<br \/>\n1778: Paradies<br \/>\n1782: Atlantis<br \/>\n1786: Lassver<br \/>\n1790: keine WM wegen Paradiesischem Unabh\u00e4ngigkeitskrieg<br \/>\n1794: keine WM wegen Paradiesischem Unabh\u00e4ngigkeitskrieg<br \/>\n1798: Django<br \/>\n1802: Paradies<br \/>\n1806: Lassver<br \/>\n1810: De Litland<br \/>\n1814: Paradies<br \/>\n1818: Atlantis<\/p>\n<p><strong>Insgesamt:<\/strong><\/p>\n<p>5x: Paradies<br \/>\n2x: Avasjanrav, Schneckland, Fantasio, Lassver, Atlantis<br \/>\n1x: Estland, Klondyk, Mittelland, Django, De Litland, Mev\u00e1ns, Miwan<\/p>\n<p><strong>SV Johannesburgh 06 ist Premiere-Cup-Sieger<\/strong><\/p>\n<p>Im zweiten Anlauf ist der Coup gegl\u00fcckt. Der SV Johannesburgh 06 ist Premiere-Cup-Sieger 1818. Im Finale des gr\u00f6\u00dften internationalen Vereinswettbewerb der Lieben Welt setzte sich der Meister der Koenigsliga mit 1:0 (0:0) gegen Rekordsieger (3x) SF Vinnycjae durch. Das goldene Tor erzielte Andres Wysci\u00f3lka in der 49. Minute. Im Vorjahr war der SVJ noch gegen den FC St. Gravenhage unterlegen.<\/p>\n<p>In der Francesburgh-Arena vor rund 100.000 Zuschauern hatte der SVJ schon den akustischen Vorteil. Francesburgh und Johannesburgh trennen nur gut 350 Kilometer. Trainer Franz Schnecktile konnte aus dem Vollen sch\u00f6pfen, Vereinslegende Johannes Brauser lief zum letzten Mal f\u00fcr seinen Verein auf. Vinnycjae musste kurz vor dem Spiel noch auf Mittelfeldlenker Valerij Rath verzichten, der sich beim Warmmachen verletzte, konnte daf\u00fcr aber auf Starst\u00fcrmer Guido Ball zur\u00fcckgreifen, der seine Kn\u00f6chelverletzung auskuriert hatte. Das Spiel begann zun\u00e4chst abwartend und zerfahren, beide Teams waren darauf bedacht, keine Fehler zu machen. Nerv\u00f6ser wirkten zun\u00e4chst die Johannesburgher, die auf keinen Fall das zweite Finale in Folge verlieren wollten. So musste eine Standardsituation herhalten, um die erste gef\u00e4hrliche Torchance heraufzubeschw\u00f6ren. Eine Ecke von Edelhoff fiel vor die F\u00fc\u00dfe von Tomas Coppe, der jedoch zu \u00fcberrascht war und im letzten Moment von SVJ-Verteidiger Ortmann geblockt werden konnte (22.). Nach etwa einer halben Stunde gestaltete sich das Spiel dann offener. Johannesburgh lie\u00df jetzt mehrmals ihre spielerische Klasse aufblitzen, Timo Kreuzinger (33.), Martin Cordes (36.) und vor allem Andres Wysci\u00f3lka (42.), der aus sechs Metern freistehend am Tor vorbeik\u00f6pfte, hatten M\u00f6glichkeiten. So war der Halbzeitstand von 0:0 zum Ende hin sogar noch etwas gl\u00fccklich f\u00fcr den SF Vinnycjae.<\/p>\n<p>Ohne Wechsel ging es dann weiter in Durchgang zwei. Bereits nach zwei Minuten hatte Guido Ball das 1:0 auf dem Fu\u00df, sein Schuss zischte jedoch nur knapp links vorbei (47.). Beinahe postwendend erzielte auf der Gegenseite Andres Wysci\u00f3lka dann den F\u00fchrungstreffer f\u00fcr seine Johannesburgher. Cagatay brachte den Ball von links scharf in den Sechzehner, wo zun\u00e4chst alle verpassten, doch am zweiten Pfosten hatte sich Wysci\u00f3lka davon gestohlen und dr\u00fcckte den Ball \u00fcber die Linie. Der Jubel kannte kaum noch Grenzen auf Seiten der Paradieser, doch nur acht Minuten sp\u00e4ter verwandelte sich die \u00fcberschw\u00e4ngliche Freude in bange Gesichter. Rechtsverteidiger Johannes Olczik lie\u00df sich im Zweikampf gegen den unangenehmen Skrakna zu einem Ellbogenschlag in dessen Magengrube hinrei\u00dfen, f\u00fcr Schiedsrichter Ellez aus Django schwer zu sehen, aber der Vierte Offizielle gab den Hinweis und Ellez zeigte v\u00f6llig zurecht die Rote Karte. In der Folge jedoch war von der Unterzahl nur wenig zu erkennen, Johannesburgh stand kompakt, lie\u00df kaum Torchancen zu, wurde jedoch in der Offensive auch immer harmloser. Ein Freisto\u00df von Palmilha, den SVJ-Torwart Steiner sensationell \u00fcber die Latte lenkte (73.) l\u00e4utete dann die Schlussoffensive des SF Vinnycjae ein. Johannesburgh wehrte sich mit Z\u00e4hnen und Klauen, geriet jetzt aber mehr und mehr ins Wanken. Ball scheiterte am starken Steiner mit einem Flachschuss (78.), Coppe setzte eine Flanke von Palmilha per Innenseite \u00fcber das Tor (85.). Johannesburgh wechselte defensiv und schlug clever Zeit heraus, Vinnycjae fand nur noch mit der Brechstange Mittel. Palmilhas Distanzschuss, den Vitt noch gef\u00e4hrlich abf\u00e4lschte (90.) war die letzte Chance der Mittell\u00e4nder. In der Nachspielzeit aber hatte Johannesburgh mit einem Konter die Riesenchance, das Spiel zu entscheiden, Kreuzingers Querpass auf Olbrich war jedoch zu schlampig (90.+2). Kurz darauf pfiff Ellez die Partie ab und Johannesburgh fiel komplett in ein Meer aus Freude und Jubel. Der Premiere-Cup-Titel geht damit nach 1811 zum zweiten Mal wieder in die Koenigsliga, dem SF Vinnycjae blieb der vierte Triumph verwehrt. F\u00fcr den SF ist es zudem die erste Finalniederlage \u00fcberhaupt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier k\u00f6nnen Sie die letzten Meldungen aus der Rubrik &#8222;Sport&#8220; noch einmal nachlesen. Jochen Wintermann zum ersten Mal Kugelbahnmeister &#8211; Regger verabschiedet sich w\u00fcrdig Am Ende einer denkw\u00fcrdigen Kugelbahnsaison ist ein neuer Name in die auserlesene Riege Meadowhousischer Kugelbahnmeister aufgenommen worden: Jochen Wintermann errang in einem teils dramatischen, teils kuriosen Saisonfinale in Wiesenhausen am Ende zwar keine Medaille, verteidigte jedoch knapp seine Spitzenposition in der Gesamtabrechnung und kr\u00f6nte sich damit zum ersten Mal in seiner Karriere zum Kugelbahnmeister. Die Entscheidung in der ausverkauften Kugelbahnanlage in Wiesenhausen-Frankenthal fiel dabei im vorletzten Rennen des sonnt\u00e4glichen Finals, bei welchem zudem der bereits abgestiegen gegoltene Anton Regger noch einmal f\u00fcr Furore sorgte und sich <a class=\"more-link\" href=\"https:\/\/wiesenhausen.de\/?page_id=799\">Continue Reading \u2192<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-799","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/wiesenhausen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/799","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/wiesenhausen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/wiesenhausen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wiesenhausen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wiesenhausen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=799"}],"version-history":[{"count":188,"href":"https:\/\/wiesenhausen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/799\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":28127,"href":"https:\/\/wiesenhausen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/799\/revisions\/28127"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/wiesenhausen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=799"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}