{"id":803,"date":"2014-12-30T10:32:14","date_gmt":"2014-12-30T10:32:14","guid":{"rendered":"http:\/\/wiesenhausen.de\/?page_id=803"},"modified":"2025-10-19T18:48:07","modified_gmt":"2025-10-19T18:48:07","slug":"ueber-wiesenhausen-archiv","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/wiesenhausen.de\/?page_id=803","title":{"rendered":"\u00dcber Wiesenhausen &#8211; Archiv"},"content":{"rendered":"<p>Hier k\u00f6nnen Sie \u00e4ltere Meldungen noch einmal nachlesen.<\/p>\n<p><strong>Neue Museen retten Bilanz der Molchendorfer Eisfelder nach ern\u00fcchternder Saison<\/strong><\/p>\n<p>Schon seit Jahren ist es ein stetige Zitterpartie, die sich rund um die traditionsreichen Eisfelder an den Molchendorfer Anh\u00f6hen im Wiesenhausener Stadtteil Molchendorf abspielt. Auf kalte, zum Eisminenabbau gut geeignete Winter, folgen immer wieder auch Saisons, in denen die Massen in Molchendorf fern bleiben, was nat\u00fcrlich nicht nur zu Lasten der Felder und deren Betreiber selbst geht, sondern auch die darum herum entstandene Touristik und Gastronomie vor Probleme stellt. Am Mittwoch nun zog die Vorsitzende der Gesellschaft der Molchendorfer Anh\u00f6hen, Heike Winsch, Bilanz f\u00fcr den abgelaufenen Winter und musste diesmal eine durchaus ern\u00fcchternde Saison konstatieren, die jedoch durch besondere Effekte zumindest finanziell als erfolgreich angesehen werden kann.<\/p>\n<p>&#8222;Es war leider ein sehr milder Winter, den wir hinter uns haben&#8220;, konstatierte Winsch am Vormittag vor versammelter Presse. &#8222;Abgesehen von kurzen, teils nur tagelangen K\u00e4lteperioden Anfang Dezember und Ende Januar\/Anfang Februar waren die Temperaturen fast durchweg zu warm, als dass sich ausgepr\u00e4gte Eisminen h\u00e4tten bilden k\u00f6nnen.&#8220; Laut Winsch senkte sich die Temperatur in der abgelaufenen Saison nachts zwar zuverl\u00e4ssig teils deutlich unter Null Grad, doch waren es die sonnenreichen Februar- und M\u00e4rztage und der geringe Niederschlag, der die Saison weitestgehend zunichtemachte. &#8222;Anfang Februar hatten wir noch die Hoffnung, dass die traditionell k\u00e4lteste Zeit ab Mitte Februar uns noch einen Schub verleiht, aber diese Hoffnung mussten wir dann leider begraben&#8220;, so Winsch weiter. &#8222;Die Sonne und der recht warme Wind haben am Tage sp\u00e4testens zur Mittagszeit alles wieder aufgetaut, was in der Nacht zuvor gefroren war. Au\u00dferdem hatten wir mit einem recht neuen Ph\u00e4nomen zu k\u00e4mpfen: Wassermangel. Nat\u00fcrlich braucht es zur Formierung der Eisminen in erster Linie Wasser, das dann entsprechend gefriert. Doch bedingt durch die ausbleibenden Niederschl\u00e4ge in der zweiten H\u00e4lfte der Saison, sei es als Regen oder als Schnee, trockneten einige Bereiche der Eisminenfelder fast aus. Das kam erschwerend hinzu.&#8220;, so Winsch in ihrer ausf\u00fchrlichen Analyse.<\/p>\n<p>So \u00fcberrascht es wenig, dass die in diesem Winter gefundene, l\u00e4ngste Eismine lediglich 38 cm ma\u00df, gefunden von einem professionellen Eiserntner aus Westtriso bereits Mitte Dezember. Damit lag diese Marke nicht nur unter der des Vorjahres (56 cm), sondern fiel auf den tiefsten Wert seit 1816, der damals den Endpunkt einer echten Krisenzeit der Molchendorfer Eisfelder markierte. Der Rekord f\u00fcr die l\u00e4ngste jemals in Molchendorf aufgefundene Eismine von 96 cm aus dem Winter 1809\/10 bleibt damit weiterhin bestehen. Laut Winsch betrugen die durchschnittlichen L\u00e4ngen der Minen in diesem Winter zwischen 10 und 20 cm, was ebenfalls ein Zeichen einer eher schwachen Saison ist. Somit konnten die abgebauten Eisminen insbesondere f\u00fcr die Herstellung von Schmuck und Kunstwerken verwendet werden, doch f\u00fcr die Produktion etwa von Linsen, Okularen oder \u00e4hnlichen Spezialgl\u00e4sern nicht, da sie daf\u00fcr zu klein waren. Der Hauptank\u00e4ufer von Eisminen, K\/A (Kristallogie und Astronomie), best\u00e4tigte auf Nachfrage auch, dass man in diesem Winter nur einen sehr geringen Prozentsatz an Eisminen aus Meadowhouse angekauft habe, da es wenig Auswahl und recht geringe Qualit\u00e4t gab.<\/p>\n<p>In der Vergangenheit h\u00e4tte eine solche Saison umgehend wieder Fragen nach dem Fortbestand der Molchendorfer Anh\u00f6hen als Hauptstandort des Eiserntens nach sich gezogen, doch blieben diese Fragen und Forderungen in diesem Jahr weitestgehend aus. Einerseits, weil die anderen Abbauorte, etwa im Wei\u00dfen Gebirge oder im Niederstein, mit \u00e4hnlichen Problemen wie Molchendorf zu k\u00e4mpfen hatten, andererseits weil im Oktober vergangenen Jahres zwei Museen direkt angrenzend an die Eisfelder er\u00f6ffnet hatten, die trotz des f\u00fcr Eisernte ungeeigneten Wetters zahlreiche Touristen anlockten und damit die Bilanz des Eiserntestandorts zumindest finanziell retteten.<\/p>\n<p>Zum einen sorgte das &#8222;Museum f\u00fcr Eisernte&#8220; selbst f\u00fcr gro\u00dfes Interesse. Das Haus war vom Meadowhousischen Eisernte-Verband (MEV) vergangenen Herbst er\u00f6ffnet worden, um einerseits die Tradition des Eiserntens in Wiesenhausen und Meadowhouse zu verdeutlichen, um sich andererseits aber auch etwas unabh\u00e4ngiger von den unw\u00e4gbaren Witterungsbedingungen zu machen, die die Zahlen des Standorts ansonsten stark Schwanken lie\u00dfen. Dieser Plan ist zumindest in der ersten Saison aufgegangen. Auf drei Ebenen konnten sich Besucher erkl\u00e4ren lassen, wie die Eisernte einst nach Molchendorf kam, wie sich der Abbau \u00fcber die Jahrhunderte ver\u00e4ndert hat und wie er schlie\u00dflich von einem Privileg f\u00fcr Adelige \u00fcber einen Arbeitsplatz f\u00fcr Angeh\u00f6rige niederer St\u00e4nde bis zur Touristen- und Sportattraktion wurde. Dabei durften Besucher Exponate aus der Zeit der Paradiesischen Kaiser in Wiesenhausen ebenso bewundern, wie fr\u00fcheres Werkzeug, was teils von illegalen Eiserntern genutzt wurde, die das kaiserliche Vorrecht auf die Eisfelder umgingen. Die Besucher konnten dar\u00fcber hinaus auch selbst versuchen, aus Eisminenst\u00fccken Schmuck oder Kunstwerke zu formen, was insbesondere bei Familien sehr gut ankam. Ebenso frequentiert war die Dachterrasse des Museums, die einen Blick \u00fcber die Anh\u00f6hen, die Eisfelder bis zur Molchendorfer Br\u00fccke bietet. Insgesamt besuchten etwa 200.000 Menschen das Museum seit seiner Er\u00f6ffnung Anfang Oktober, was die Kassen der Gesellschaft der Molchendorfer Anh\u00f6hen massiv aufbesserte.<\/p>\n<p>Positiv wirkte sich auch die zweite, von den Eisfeldern eigentlich unabh\u00e4ngige Museumser\u00f6ffnung nahe des ehemaligen Molchendorfer Vulkans aus. Hier hatte Anfang November das &#8222;Museum des Winterkriegs 1809&#8220; er\u00f6ffnet, welches in unmittelbarer N\u00e4he des Eisfelder liegt. Auf hier f\u00fcnf Etagen k\u00f6nnen sich Besucher seit Herbst somit ein Bild aus einer Zeit machen, in welcher Meadowhouse noch kein eigener Staat war, deren Bedeutung f\u00fcr die sp\u00e4tere Staatsgr\u00fcndung jedoch kaum hoch genug eingesch\u00e4tzt werden kann. Neben zeitgeschichtlichen \u00c4u\u00dferungen, etwa von Carl von der Regi\u00e8me oder dem heutigen Weltkaiser Apfulkrax, die beide zum damaligen Zeitpunkt im Kampfeinsatz an den Molchendorfer Anh\u00f6hen gegen die B\u00f6sen waren, k\u00f6nnen Besucher auch echte Exponate in teils extra daf\u00fcr angefertigten R\u00e4umen bestaunen. So wurde etwa das Flugzeug, in welchem Emilia Ente und Gerlinde Fuchs-Gans w\u00e4hrend des Krieges in den Molchendorfer Sumpf st\u00fcrzten, als Exponat gewonnen, ebenso wie die ber\u00fchmt-ber\u00fcchtigten Schleudern der B\u00f6sen und R\u00fcstungen der Schwarzen Reiter. Die letzten R\u00e4ume zeigen dann, wie der Winterkrieg, insbesondere durch die damalige Weigerung Gr\u00fcnlands, zur Hilfe zu kommen, obwohl mit Wiesenhausen eine gr\u00fcnl\u00e4ndische Stadt angegriffen wurde, zu Separationsbewegungen in Wiesenhausen f\u00fchrte, die im Oktober 1810 dann schlie\u00dflich in der Unabh\u00e4ngigkeit und Staatsgr\u00fcndung Meadowhouse&#8216; m\u00fcndeten. Seit seiner Er\u00f6ffnung Anfang November konnte auch das Museum \u00fcber den Winterkrieg an die 140.000 Besucher verzeichnen.<\/p>\n<p>Zum Abschluss der Pressekonferenz ergriff auch der Vorsitzende des Meadowhousischen Eisernte-Verbands (MEV), Gerd Rogers, das Wort, wobei er auf die besonderen Effekte durch die Museen hinwies: &#8222;Es ist sehr erfreulich und f\u00fcr alle Beteiligten auch beruhigend, dass Molchendorf im Winter nun neben den Eisfeldern auch andere touristische Magnete vorweisen kann. Gerade finanziell kann das den Standort retten, wenn Besucher, die vielleicht touristisch zum Eisernten hierher gekommen sind, dann aufgrund schlechter Bedingungen nicht direkt wieder fahren oder ihre Hotelreservierungen canceln, sondern die Museen besuchen. Dennoch muss man nat\u00fcrlich festhalten, dass die Eisernte nach wie vor das zentrale Gesch\u00e4ft hier ist und auch bleiben sollte, zumal die wichtigen professionellen Eiserntner und die weiterverarbeitenden Betriebe nur nach Molchendorf kommen, wenn es sich lohnt f\u00fcr sie. Die Museen helfen zwar bei den Hobby-Erntern, aber nicht bei den Profis.&#8220;<\/p>\n<p>Somit bleibt nach einem von den Bedingungen her ern\u00fcchternden Winter in Molchendorf nur eines, n\u00e4mlich die Hoffnung auf eine bessere n\u00e4chste Saison. Durch die angesiedelten Museen scheint der Standort Molchendorf finanziell nun erst einmal abgesichert zu sein und auch die vor Ort befindlichen Hotel- und Gastst\u00e4ttenbetriebe d\u00fcrften erleichtert sein. Einem Bedeutungsverlust im internationalen Vergleich kann f\u00fcr die Eisfelder in Molchendorf jedoch nur verhindert werden, wenn dort langfristig gute Bedingungen f\u00fcr die Eisernte herrschen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>14 Jahre Meadowhouse \u2013 Volksfest trotz Nebel mit ausgelassener Stimmung<\/strong><\/p>\n<p>Lange Zeit war man am ehrw\u00fcrdigen 18. Oktober jeden Jahres seit 1810 mit bestem Oktoberwetter gesegnet. Diesmal jedoch umh\u00fcllten dichte Nebelschwaden das Epizentrum der Feierlichkeiten in Wiesenhausen. Von der allgemeinen Ausgelassenheit der vergangenen Jahre lie\u00df man sich jedoch auch mit eingeschr\u00e4nkter Sicht nicht abhalten, da es obendrein auch trocken blieb. 14 Jahre Meadowhouse \u2013 ein \u00dcberblick \u00fcber das Geschehen in der Weltstadt.<\/p>\n<p>Mehr im Fokus als sonst standen diesmal die milit\u00e4rischen Beitr\u00e4ge. Die Leibgarde K\u00f6nig Ezechiels I. marschierte von Burg Daunenfels bereits fr\u00fch morgens los und machte auf Schlo\u00df Wiesenhausen halt, um dort von Heinrich Petersen eine symbolische Karte mit der Route zum Felsenschiff \u00fcberreicht zu bekommen. Vom Balkon des Schlosses wurden dann vierzehn Kanonensch\u00fcsse Richtung Burg Daunenfels abgefeuert, bevor der Marsch Richtung Wiesenbacher H\u00fcgel weiterging. Der Weg f\u00fchrte zun\u00e4chst durch Ahornsburg, am Rathaus vorbei zum Weltpalast, wo die Dromornissenschaft samt Weltherrscher Apfulkrax dem Geschehen beiwohnte. An den Drachenklippen vorbei setzte sich der Trupp \u00fcber die Drachenebene in die Oase fort. Auch hier wurde ein kleiner Stopp eingelegt und zu Ehren der gefallenen Opfer im Winterkrieg 1808\/1809 ein gro\u00dfer Kranz am Hauptfriedhof abgelegt. Mit aufeinanderfolgend 18, 8, 18 und 9 Salutsch\u00fcssen wurde den Gefallenen eine zus\u00e4tzliche Ehre erwiesen. Dazu spielte die Kapelle das BEFIMer Folk \u201eIm Winter 1809\u201c. Am Dromornissenpark vorbei nahm die Parade ihren Weg zum H\u00fcgel des Windes und nahm von dort aus Kurs zum Felsenschiff. Dort angekommen heulten wie jedes Jahr die Sirenen in der Stadt und als die ersten Besucher eintrafen, ert\u00f6nte die Nationalhymne von den Steinen der Unabh\u00e4ngigkeit. Die Gr\u00fcnderv\u00e4ter des Landes, Johannes von Daunenfels, Gerhard Herme und Hemes Rems hielten jeweils eine Rede, nachdem sie sich vergewissert hatten, dass sie trotz des Nebels gut sichtbar waren. Die Reden waren nicht wie in manchen Vorjahren die Unabh\u00e4ngigkeitsreden aus 1810, sondern beinhalteten diesmal einen R\u00fcckblick auf die vergangenen Jahre und den Versuch eines Ausblicks auf die Zukunft. Johannes von Daunenfels als Elder Statesman, Gerhard Herme als Abgeordneter im Saal der Gespenster und Hemes Rems als Au\u00dfendromorniss a.D. ordneten die Situation auch aus pers\u00f6nlicher Sicht ein. Von Daunenfels sprach \u00fcber die meadowhousische Identit\u00e4t in Zusammenhang mit der Notwendigkeit einer Verhinderung von Nationalismus, Herme sprach \u00fcber den Spagat zwischen Freiheits- und Sicherheitsbed\u00fcrfnis und Rems \u00fcber die Herausforderung, international Verantwortung zu \u00fcbernehmen ohne eine meadowhousische Nomenklatur heraufzubeschw\u00f6ren. F\u00fcr die jeweils rund zehnmin\u00fctigen Ansprachen gab es danach stehende Ovationen.<\/p>\n<p>Die Milit\u00e4rparade f\u00fchrte daraufhin auf direktem Wege zur\u00fcck zu Burg Daunenfels, wo bereits geladene G\u00e4ste aus In- und Ausland, sowie aus anderen Welten an den Feierlichkeiten teilnahmen. Von den anderen Welten waren der ehemalige Verstorbenenpr\u00e4sident Winston Churchill und Geisterpr\u00e4sident Sir Henry Ghoston, der sich aktuell auf gro\u00dfer Reise durch die Liebe Welt befindet, anwesend. Mitglieder der britischen K\u00f6nigsfamilie waren diesmal nicht dabei, jedoch war Thronfolger Prinz William zuletzt anl\u00e4sslich der Montgolfi\u00e8re erschienen. Auch Weltherrscher Apfulkrax stattete der Burg sp\u00e4ter noch einen kurzen Besuch ab, ebenso der paradiesische Pr\u00e4sident Karl Ligones. Gr\u00fcnlands Kanzler Gr\u00fcnbaum lie\u00df sich diesmal virtuell zuschalten und betonte nochmals die Fortschritte in der Zusammenarbeit. F\u00fcr das Rahmenprogramm auf der Burg sorgten vor allem die Geisterbewohner mit einem Mittelaltermarkt, \u00fcber den die Prominenz am Abend staunend schritt. Der anhaltende Nebel sorgte dabei f\u00fcr eine passende Kulisse.<\/p>\n<p>In der Stadt gab es neben dem obligatorischen Marsch zum Felsenschiff auch viele kleinere und gr\u00f6\u00dfere Stra\u00dfenfeste. Unter Amelia Abendsegler als B\u00fcrgermeisterin wird nun zunehmend versucht, das Fest zu dezentralisieren und bis auf wenige gro\u00dfe Festb\u00fchnen das Geschehen in den Stadtteilen zu f\u00f6rdern. Lohnenswert war diesmal vor allem das Fest in Wiesen-Zentrum mit sp\u00e4terer Vereinigung des Hogwarts-Festes. In Wiesen-Zentrum wurde eine Meile aus St\u00e4nden, historischen Fakten, Spielen und Begegnungsst\u00e4tten errichtet, auf der sich Normalo und A-Prominenz auf einen lockeren Plausch und das eine oder andere Getr\u00e4nk austauschen konnten. Vor Ankunft der H\u00f6hlenbewohner, die am Abend noch Hausf\u00fchrungen anboten, war besonders die Familie Igel gefragt, die sich vor Phoenix-Fans kaum retten konnte. Dobby stellte mehrere riesige T\u00f6pfe voll Tee und Maronengerichten bereit, Friedhelm Fuchs und Gerlinde Fuchs-Gans zeigten den neugierigen Besuchern die MMS-Drehorte und Volker Siebeling hatte seinen Gartenteich in ein gro\u00dfes, beheiztes Schwimmbad inklusive Saunen verwandelt. Einer der gro\u00dfen Publikumsmagneten fand dann ebenfalls in Wiesen-Zentrum statt, oder besser gesagt auf dem gro\u00dfen Hogwarts-Balkon. Ab 20 Uhr spielte das Hogwarts-Orchester ein rund 90-min\u00fctiges Best-of seines Schaffens, was man aus Wiesen-Zentrum bestens verfolgen konnte. Mit dabei waren absolute Klassiker wie die Pizzicato-Polka, Funicula, das Western-Medley und nat\u00fcrlich die Hogwarts-Patrouille, zu der der ganze Stadtteil meadowhousische Fahnen schwenkte.<\/p>\n<p>Ohnehin war es ein sehr musikalischer Nationalfeiertag. \u00dcberall in der Stadt gab es kleinere Konzerte aus lokalen Bands, f\u00fcr die ein Auftritt an diesem Datum eine einmalige Chance darstellt, ihre Musik einem breiten Publikum vorzustellen. F\u00fcr all jene, die dem Nebel ausweichen wollten, hatten die Wiesenhausener Kulturh\u00e4user einiges anzubieten. Das Stadtarchiv zeigte eine gro\u00dfe Ausstellung \u00fcber Grenzgeschichten der Landesgrenze zu Gr\u00fcnland von 1810 bis heute. Besucher konnten hier entdecken, welche Familienschicksale die neue Grenze mit sich brachte, wie Berggipfel zum Sperrgebiet wurden und welche Naturwunder sich im unbesiedelten Grenzgebiet seitdem abspielen. Ohnehin wurde das Angebot im Inneren sehr gut angenommen. Die Schlangologie hatte in Kooperation mit der Schmetterlingfangakademie einen Zirkus errichtet, in dem sich alle m\u00f6glichen Tierarten pr\u00e4sentieren konnten und neben Kunstst\u00fccken auch einen Einblick in ihren Lebensalltag zum Besten gaben. Die Schlangen veranstalteten zudem noch einen sogenannten Spei-Wettbewerb, bei dem aus 20 Metern Entfernung versucht wurde, ein Konterfei von Terda Alesha mit Gift zu bespucken. F\u00fcr weitere Unterhaltung sorgte ein langer Poetry-Slam-Tag in Eichenstadt und eine Comedy-Arena in Pilzland, bei dem Rudi Rabe junge aufstrebende Comedians aus Wiesenhausen pr\u00e4sentierte und auch selbst einige Einlagen zum Besten gab. F\u00fcr Spielefreunde gab es eine gro\u00dfe Wanderung durch Wiesenhausen in Anlehnung an das Wiesenhausen-Spiel. Mit dabei war ein Drache, der die Teilnehmer hin und wieder zur\u00fccksetzte, wenn diese eine Aufgabe nicht erf\u00fcllen oder eine Frage nicht beantworten konnten. Aber auch das Burg-Daunenfels-Spiel wurde nachgespielt, allerdings nicht auf der Burg selbst, sondern auf einer nachgebauten Attrappe in der Geisterstadt.<\/p>\n<p>Neben dem gro\u00dfen Konzert des Hogwarts-Orchesters gab es aber noch einige andere gro\u00dfe Feiermeilen. Vormittags fand ein Festumzug durch die Frankenthaler Skyline, in dem die Feiernden den Kleidungsstil des Jahres 1810 pflegten, was einen als Beobachter doch schockierte, was sich modisch in den letzten 14 Jahren ver\u00e4ndert hat. Der Umzug endete im Bad Neureicher Hafen, wo die K\u00f6nig Johannes seit Wochen auf ihre erste Kreuzfahrt seit drei Jahren wartete und mit gro\u00dfen Ehren ablegte. Ein weitere gro\u00dfer Zuschauermagnet war das Papierbootrennen auf der Rohan. Dort traten die verschiedenen Stadtteile gegeneinander an, Startpunkt war oberhalb des Buddhyballstadions, durch den unterirdischen Teil begleiteten Kameras das Geschehen, in Ahornsburg rauschten die Boote dann wieder ans Tageslicht und sammelten sich im Becken auf den Molchendorfer Anh\u00f6hen. Sieger war Team Laubenberg vor Bad Quellfels und Echo-Tal. Wer mochte, konnte im Anschluss in der Laubenberger H\u00fctte noch beim Empfang von B\u00fcrgermeisterin Abendsegler dabei sein. In ihrer Ansprache bekannte sie sich deutlich f\u00fcr eine offene Stadt: \u201eWiesenhausen soll seine Bewohner stets an erste Stelle setzen. Wir wollen jedoch auch weiterhin die Attraktivit\u00e4t f\u00fcr Touristen hochhalten, wir haben eine gro\u00dfe Anzahl an Durchreisenden. In Wiesenhausen zu sein, muss nach wie vor ein Erlebnis bleiben.\u201c<\/p>\n<p>Alles in allem stellt sich beim Feiern inzwischen eine gewisse Routine ein. Diese Routine jedoch nicht beliebig und langweilig werden zu lassen, wird zur gro\u00dfen Herausforderung f\u00fcr die kommenden Nationalfeiertage. An diesem jedenfalls zahlte sich auch das Angebot in Innenr\u00e4umen aus, die wegen des Nebels stark frequentiert waren. Die verschiedenen Feierlichkeiten sorgten daf\u00fcr, dass es nirgendwo zu Verkehrskomplikationen oder \u00dcberbelegungen kam, allerdings auch, dass manche Stadtteile eher unter sich blieben. Insgesamt leisteten vor allem die Sicherheitskr\u00e4fte wieder eine sensationelle Arbeit, ruhig und koordiniert leiteten sie die Gro\u00dfveranstaltungen, ohne wirklich bemerkt zu werden. Der 14. Nationalfeiertag war damit trotz der schlechten Sicht ein gro\u00dfer Erfolg. Ach ja \u2013 und das Feuerwerk in der Nacht tauchte den Nebel in ein wunderbar glimmendes Licht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Bestes Wetter bei der 38. Wiesenhausener Montgolfi\u00e8re<\/strong><\/p>\n<p>Die allj\u00e4hrliche Wiesenhausener Montgolfi\u00e8re hat erneut zahlreiche Besucher aus aller Welt angelockt. Bei sp\u00e4tsommerlichem Wetter starteten aus Eichenstadt und Fichtenberg vom 19. bis 23. September rund 600 Ballons in den Hauptstadthimmel. Highlights waren erneut das Gro\u00dfe Wiesenhausener Ballonrennen am Sonntag und das Nachtgl\u00fchen in der Nacht von Samstag auf Sonntag. Die Windverh\u00e4ltnisse sorgten zudem f\u00fcr gute Sichtverh\u00e4ltnisse vom Boden aus.<\/p>\n<p>Am Donnerstagnachmittag er\u00f6ffnete B\u00fcrgermeisterin Amelia Abendsegler feierlich die mittlerweile 38. Wiesenhausener Montgolfi\u00e8re. Mit von der Partie waren auch Repr\u00e4sentanten des K\u00f6nigs wie Heinrich Petersen und Dragomir. Mit einem symbolischen Musketenschuss war das zweitgr\u00f6\u00dfte Ballonfestival der Lieben Welt hinter Ouagadougou eingel\u00e4utet. Auf der gro\u00dfen Festwiese an der Fichtenberger Schlucht herrschten bereits zu diesem Zeitpunkt beste Wetterbedingungen. 24 Grad, ein klarer Himmel und ein m\u00e4\u00dfiger Nordostwind zauberten das Strahlen in den Gesichtern der Balloniere noch etwas gr\u00f6\u00dfer. Nach dem Massenstart, der als allgemeiner Testlauf f\u00fcr die sp\u00e4teren Wettbewerbe gilt, trieben die Ballons \u00fcber das gesamte Wiesenhausener Stadtgebiet. Dabei ging es zun\u00e4chst \u00fcber das Ysental und danach \u00fcber den Zentralh\u00fcgel. Die ausgewiesenen Landewiesen im S\u00fcden der Stadt wurden nach etwa dreieinhalb Stunden erreicht. Die Teilnehmerteams waren mit 480 dabei so zahlreich wie nie und in den n\u00e4chsten Jahren rechnet die Stadt mit noch mehr Anmeldungen. \u201eBallonfahren ist absolut im Kommen\u201c, erkl\u00e4rt Eric Elsterwacht, Vorsitzender des veranstaltenden Vereins BVW gegen\u00fcber dem Zeitungsgespenst. \u201eIn den aufgeregten Zeiten, die einen mental zunehmend herausfordern, ist ein Hobby, das solche Gl\u00fccksgef\u00fchle ausl\u00f6st, eine willkommene Ablenkung.\u201c F\u00fcr die Besucher auf den Festwiesen war bereits am ersten Abend ein vielf\u00e4ltiges Programm geboten. Es gab eine weitl\u00e4ufige Kirmes, zahlreiche gastronomische Angebote und lokale Kulturprogramme. F\u00fcr lange Schlangen sorgten die aufgebauten Sitzgelegenheiten vom \u201eBig Ben um die Ecke\u201c und \u201eZum Schopftintling\u201c. Am Abend trat Kabarettist Rudi Rabe \u00fcberraschend auf und philosophierte in einem rund 30-min\u00fctigen Stand-up \u00fcber die Parallelen von Ballonfahren und kleinb\u00fcrgerlicher Bigotterie. Vom Hogwarts-Orchester wurde der Abend dann mit einem Kammerkonzert feierlich beendet.<\/p>\n<p>Auch der Freitag stand noch ganz im Zeichen des Schaukampfes. Viele Teilnehmer pr\u00e4sentierten ihre Ballons einem gro\u00dfen Teil der Besucher mit F\u00fchrungen und gaben die M\u00f6glichkeit zum Erlernen einiger grunds\u00e4tzlicher Kniffe des Ballonfahrens. Auch die Sonderformen kamen jetzt besonders zur Geltung, vor allem bei den kleineren G\u00e4sten. In diesem Jahr gab es neben verschiedenen Tierformen und Werbeballons auch Nachbildungen einiger ber\u00fchmter meadowhousischer Sehensw\u00fcrdigkeiten, zum Beispiel von Burg Daunenfels oder dem Felsenschiff. \u00c4sthetisch besonders hervor stach jedoch ein Ballon in Form der Alten Kathedrale von Rubinburgh, f\u00fcr die es gleich zwei Brenner bedurfte. \u00c4hnlich wie zuvor waren die Wetterbedingungen herrlich, sodass es gegen Nachmittag neben dem allt\u00e4glichen Feierabendverkehr auch einige Staus wegen der vorbeifliegenden Ballone gab. Am Abend dann wurde es prominent. Zahlreiche nationale wie internationale Politiker waren geladen, um dem abendlichen Treiben hinter dem Eichenst\u00e4dter H\u00fcgel beizuwohnen. K\u00f6nig Ezechiel, der im vergangenen Jahr noch wegen einer Reise nach De Litland fehlte, war diesmal mit von der Partie, ebenso wie auch Gr\u00fcnlands Kanzler Gr\u00fcnbaum, Vekehrsdromorniss Botao und Luftfahrtexperte Harald Hei\u00dfluftballon, der selbst auch einen knallbunten Ballon steuerte. Besonders geehrt durfte man sich vor Ort wohl aber \u00fcber den Besuch aus dem Erde-Partnerland Gro\u00dfbritannien freuen. Von dort reiste der Thronfolger Prinz William an und erkundete fachm\u00e4nnisch das eine oder andere Kaltgetr\u00e4nk, welche er sp\u00e4ter als \u201edelizi\u00f6s\u201c lobte. F\u00fcr ein kulinarisches Highlight sorgte dann Dobby, der auf der Montgolf\u00e8re die Maronensaison einl\u00e4utete. Nach einem symbolischen \u00d6ffnen der gr\u00f6\u00dften bisher gereiften Marone der Saison, servierten er und seine Rotisseurs besondere Kreationen aus der beliebten Herbstfrucht.<\/p>\n<p>Mit Spannung wurde am Samstag das Nachtgl\u00fchen erwartet. Aufgrund der stattfindenden Fu\u00dfballspiele in der Stadt war das Programm tags\u00fcber etwas abgespeckt und nur wenige Ballons s\u00e4umten den Himmel. Abends jedoch verwandelte sich der Nordteil des Stadtzentrums in ein wahres Farbenmeer. 480 Ballons wurden mithilfe der Brenner und beigemischter Funkelgase aus den Kellern von Hogwarts in schillernde Leuchtkugeln verwandelt. Severus Snape, Rudolphus Flitwick und die Drachen aus D\u00fcsterwald zeichneten sich f\u00fcr die gro\u00dfe Show verantwortlich. Abgerundet wurde das Spektakel dann durch ein gro\u00dfes Feuerwerk, f\u00fcr das diesmal die neue Firma von Geisterus F\u00fcrchte-Knallus sorgte. F\u00fcr Alt und Jung war also allerhand geboten bei einem der gr\u00f6\u00dften Volksfeste in der von Volksfesten so reichen Welthauptstadt.<\/p>\n<p>Am Sonntag wurde es dann sportlich. Neben den zuvor stattgefundenen Schauk\u00e4mpfen wurde sich in den Teams bereits akribisch auf das obligatorische Ballonrennen am letzten Tag der Montgolfi\u00e8re vorbereitet. Startschuss war diesmal bereits morgens um 9 Uhr, da die Windverh\u00e4ltnisse f\u00fcr den Abend eher eine Absage bedeutet h\u00e4tten. Dies hielt die ehrgeizigen Teams aber nicht davon ab, hochmotiviert an den Vorkehrungen f\u00fcr das Rennen zu arbeiten. Es galt dabei, eine Strecke von 100 Kilometern zur\u00fcckzulegen und dabei als erster wieder am Eichenst\u00e4dter H\u00fcgel anzukommen. Aufgrund des Windes konnte diesmal die besonders sch\u00f6ne Strecke um den Maranhl\u00e9ssee gefahren werden. Am See warteten bereits Schaulustige und auch die Balloniere genossen die ph\u00e4nomenale Aussicht. Erst seit einigen Jahren kann durch ein geschicktes Schubumkehrsystem auch eine kurze Strecke gegen den Wind geflogen werden, weshalb die R\u00fcckkehr zum Startplatz diesmal f\u00fcr keinen der Ballons mehr ein Problem darstellte. Der Sieg ging an ein Team aus Paradies, die mit ihrer ergonomischen Samtbeschichtung nach f\u00fcnf Stunden und zw\u00f6lf Minuten wieder in Eichenstadt ankam. Silber holte sich ein Team aus Emedari, Bronze ging an einen de litl\u00e4ndischen Ballon. Der Ehrgeiz wich im Anschluss vor allem zugunsten der euphorischen Freude, die bildh\u00fcbsche Strecke umrundet zu haben und allen Teams war das Gl\u00fcck in den Gesichtern anzusehen. \u201eDieses Ballonfestival ist einfach das sch\u00f6nste der Welt, die Landschaft aus Weltstadt und Natur ist atemberaubend\u201c, lie\u00df sich der Kapit\u00e4n des Siegerteams locken, trotz der Konkurrenz zum Ballonfestival in Ouagadougou. Jedoch waren ihnen auch die Strapazen der letzten Tage anzusehen. \u201eDiese Tage sind unfassbar stressig, alles muss durchgeplant und genau getaktet sein, es darf keine Unw\u00e4gbarkeiten geben und am Ende ist man einfach nur platt und m\u00f6chte schlafen.\u201c Gelohnt hat sich jedoch allemal. Bis zur n\u00e4chsten Montgolfi\u00e8re kann der Akku wieder aufgeladen werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Traditionssportarten im Fokus: Erste Wiesenhausen-Spiele sorgen f\u00fcr gro\u00dfes Interesse<\/strong><\/p>\n<p>Es war ein Ereignis, wie es so noch nie in Wiesenhausen stattgefunden hatte: Am vergangenen Sonntag endeten nach einer Woche die Wiesenhausen-Spiele, die zum ersten Mal seit der Gr\u00fcndung des Staates Meadowhouse in dessen Hauptstadt Wiesenhausen ausgetragen wurden. Ausgehend von einer Initiative der BdH-VCS-Regierung zur F\u00f6rderung von lokalen Traditionen und Br\u00e4uchen sowie dem Engagement von Wiesenhausens Oberb\u00fcrgermeisterin Amelia Abendsegler konnte das Sportprojekt in diesem Sommer nun zum ersten Mal umgesetzt werden. Und nach Ablauf der Woche voll mit Wiesenhausener Traditionssportarten kann res\u00fcmiert werden: Es war ein voller Erfolg.<\/p>\n<p>Begonnen hatten die Spiele am vorvergangenen Sonntag mit einer Er\u00f6ffnungszeremonie im Frankenthaler Kolosseum, welches \u00fcber die gesamte folgende Woche hinweg auch Schauplatz diverser Sportveranstaltungen werden sollte. An besagtem Sonntagabend er\u00f6ffnete schlie\u00dflich Oberb\u00fcrgermeisterin Abendsegler, die zusammen mit dem Koordinator der Spiele, dem Naturprinz, hauptverantwortlich f\u00fcr deren Organisation und Durchf\u00fchrung war, die ersten Wiesenhausen-Spiele in der Geschichte der Stadt. Rund 45.000 Zuschauer und Sportbegeisterte wohnten der Er\u00f6ffnungsfeier, die neben dem feierlichen Zeremoniell auch Unterhaltungspunkte bot, etwa in Form von Auftritten der BEFIM, des Hogwarts-Orchesters oder einer Slapstick-Einlage von Komiker Rudi Rabe.<\/p>\n<p>Am darauffolgenden Montag ging es schlie\u00dflich mit den Sportveranstaltungen los. Insgesamt teilten sich die Sportarten in Mannschaftssportarten und individuelle Sportarten auf. Bei den Mannschaftssportarten, die zum Teil die gesamte Woche \u00fcber gespielt wurden, wurde im Turniermodus ausgespielt, wer schlussendlich Gold, Silber oder Bronze erringen w\u00fcrde. Dabei teilten sich die Mannschaften auf in die unterschiedlichen Wiesenhausener Stadtbezirke und spielten auf diese Weise gegeneinander den finalen Sieger aus. Bei den individuellen Sportarten hingegen spielte der Wohnort der jeweiligen Athleten keine Rolle, sodass aus s\u00e4mtlichen Bezirken eine beliebige Anzahl von Sportlern teilnehmen durfte, wobei f\u00fcr einen Auftritt bei den Wiesenhausen-Spielen zuvor eine Qualifikation durchlaufen werden musste, damit sich die Teilnehmerzahl in Grenzen hielt.<\/p>\n<p>Die ersten Entscheidungen, die am Montag anstanden betrafen, neben den Vorl\u00e4ufen und Achtelfinals in Sportarten wie Feld- und Bergbuddhyball, Nachtball oder Quidditch, zun\u00e4chst das Bogenschie\u00dfen und am Nachmittag schlie\u00dflich das Wasserspringen. Im Bogenschie\u00dfen, welches im Kolosseum ausgetragen wurde, setzte sich am Ende Albert Adler, Onkel von TSV-Fu\u00dfballspieler Aaron Adler, durch und gewann die Goldmedaille vor dem ehemaligen Reichstagspr\u00e4sidenten Friedhelm von Hirschbach und dem Heubachtaler Georg Gr\u00fcngras. Im Wasserspringen, welches auf einer Anlage am Mondscheinsee ausgetragen wurde und bei welchem insbesondere kreative und ausgefallene Spr\u00fcnge gewertet wurden, gewann Katharina Kr\u00f6te schlie\u00dflich die Goldmedaille in einem engen Rennen vor Artur Asselmann aus H\u00f6hlenpark und Boris Bachstelz aus Bad Neureich. Kr\u00f6te wusste die Jury nach einem fehlerfrei ausgef\u00fchrten Flugsprung insbesondere mit einer Salto-Schrauben-Kombination zu \u00fcberzeugen.<\/p>\n<p>Am Dienstag fanden dann die Entscheidungen in den Distanzwettbewerben statt. Zun\u00e4chst betraf dies diverse Kanurennen im klassischen Wiesenhausener Kanu auf dem Ysen. Start war am Geisterfelsen nahe des Ysenfelds und Ziellinie war die gro\u00dfe Hafenbr\u00fccke an der Grenze zwischen Bad Neureich und Frankenthal. Im Einerkanu der Herren gewann Paul Perlenh\u00f6fer aus Frankenthal vor sozusagen heimischem Publikum vor Siegbert Seefisch und Dieter Dorsch (beide Bad Neureich). Im Einerkanu der Frauen gewann Roberta Rochen aus Ost-Molchendorf vor Heidrun H\u00e4fner aus Westwiesenhausen und Ulrike Unkenbach aus Br\u00fcckenreich. Zeitgleich war am Morgen das Ballonrennen auf dem Ysenfeld gestartet. Ziel des Hei\u00dfluftballonrennens, welches zugleich auf die im September allj\u00e4hrlich stattfindende Montgolfi\u00e8re in Wiesenhausen-Eichenstadt hinweisen sollte, war das zwanzig Kilometer entfernte Feld am H\u00fcgel des Windes oberhalb des Felsenschiffs. Nach fast zwei Stunden Flugzeit bei Gegenwind und leichtem Regen erreichte der Ballon des Teams um den ehemaligen Sicherheitsdromorniss Marko Maszliskus, zusammen mit Friedrich von Lingen und Hogwarts-Lehrer Severus Snape als erster das Ziel in Wiesenbach. Silber ging an Heinz Hasenberg mit seinen Co-Piloten Uwe Uhu und Adalbert Ampfer, Bronze an den Leiter des Wiesenhausener Tonstudios Johannes-Karl Lange mit seinen Co-Piloten, BEFIM-Dirigent Oswald Octopus und Komiker Rudi Rabe, die in einem gigantischen, einen Raben imitierenden Ballon den dritten Platz belegten.<\/p>\n<p>Am Mittwoch schlie\u00dflich kehrte das Geschehen in das weite Rund des Kolosseums in Frankenthal zur\u00fcck. Auf dem Programm standen diesmal die Wettbewerbe mit Sportarten, die insbesondere von der Geisterminderheit in Wiesenhausen ausge\u00fcbt werden. Am Vormittag gab es somit zun\u00e4chst die Entscheidung im Geisterkettenweitwurf, bei welcher sich Sebastian Seegrab aus Geisterfelsen-Isenfeld bei den Herren die Goldmedaille mit einem Wurf auf 78,43 m sicherte. Silber ging an Konrad Kruzifix (Geisterstadt, 74,38 m), Bronze an Erich Elend (Burg Daunenfels, 72,37 m). Bei den Damen gewann Eleonore Rabenschwarz (Geisterstadt, 68,38 m) vor Frieda Fallbeil (Burg Daunenfels, 65,93 m) und Christiana Nachtmann (ebenfalls Geisterstadt, 63,95 m). Nachmittags ging es dann weiter mit den Entscheidungen im Totenkopfsto\u00dfen, welches ebenfalls eine typische Geistersportart in den Geisterdistrikten Wiesenhausens darstellt. Hier gewann bei den Herren Isidor Irrlicht (Burg Daunenfels, 24,40 m) vor Harry Havarie (Geisterfelsen, 23,18 m) und Georg Grauslich (Geisterstadt, 21,95 m). Bei den Frauen setzte sich Pamela Neumond (Geisterfelsen, 19,49 m) vor Andrea Rasselkette (Geisterstadt, 18,07 m) und Veronika Geisterberg (17,30 m) durch. Die letzte Enscheidung des Tages fiel dann an der schwindelerregenden Steilwand neben dem Ysen-Fall. Nachdem am Montag das Baumklettern und am Dienstag das Klettern auf die Drachenklippen die ersten beiden Runden dargestellt hatte, fand nun das Finale im Sportklettern am Ysen-Fall statt. Es ging darum, vom Boden neben dem Ysen-Fall bis hoch zur Kante, von welcher das Wasser hinabst\u00fcrzt, in m\u00f6glichst schneller Zeit zu kommen. Gold ging hier am Ende an Edwin Eidechs (Gestr\u00fcppstadt), Silber an Roswitha Ringelblum (Wiesenbach) und Bronze an Simon Sumpfohr (Urwald).<\/p>\n<p>Am Donnerstag folgten dann zun\u00e4chst am Hang von Br\u00fcckenreich die Entscheidungen \u00fcber die Medaillenvergabe im Baumrollen. Ziel hierbei war es, die genormten Baumscheiben m\u00f6glichst weit den Parkour am Hang hinunterrollen zu lassen. Gold ging am Ende an den Lokalmatadoren Franco Regger (Bad Quellfels), dessen Baumscheibe fast auf der LKW-Bahn landete, Friedrich Flughund (Waldhausen) und Andreas Aster (Fichtenberg) komplettierten schlie\u00dflich das Podium. Am Nachmittag dann der erste ganz klare H\u00f6hepunkt der Spiele: Die Finals im Mattenfechten standen an. Ausgetragen wurden die Wettbewerbe im Mattenfechten, bei denen die Vork\u00e4mpfe bereits am Montag begonnen hatten, in der Sporthalle des Titanien-Centers in Frankenthal. Bei den Herren setzte sich in einem spannenden Finale um Gold schlie\u00dflich Matthias Morgentau (Ahornsburg) gegen Jens Wiesenmeier (Lindenpark) durch. Bronze hatte zuvor Jonathan Molchenberger (Molchendorf) gewonnen. Bei den Damen gewann die bekannte BEFIMistin Gerlinde Fuchs-Gans (Wiesen-Zentrum) das Finale um Gold gegen Mathilde Mehlwurm (S\u00fcdwiesenhausen), w\u00e4hrend Bronze an Astrid Algenbacher (Mondscheinsee) ging.<\/p>\n<p>Am Freitag fand dann zun\u00e4chst die Entscheidung im Steinwurf statt. Die Wettbewerbe wurden in H\u00f6hlenpark nahe der traditionsreichen Schiefermiene ausgetragen. Im Finale um Gold gewann dann etwas \u00fcberraschend das Team aus Pilzland um Renato R\u00f6hrling, Fiona Flaschenst\u00e4ubling und Hanno Hallimasch gegen das eigentlich favorisierte Team aus Oase um Leonard Ligustermann, Heide Holzberg und Bernd Sandemann. Bronze hatte sich zuvor das Team aus D\u00fcsterwald mit Wotan Wyvern, Henning Drachenmeier und Anna Schuppmann gesichert. Der n\u00e4chste H\u00f6hepunkt folgte dann am Freitagabend mit dem Finale des Quidditchwettbewerbs. Nachdem sich das Team aus S\u00fcdwiesenhausen Bronze gesichert hatte, ging es im Endspiel zwischen Revier Hogwarts und Eichenstadt um Gold. Am Ende wurden die favorisierten Zauberer ihrer Rolle gerecht und besiegten das Team aus Eichenstadt deutlich mit 200:120.<\/p>\n<p>Auch der Samstag stand vollkommen im Zeichen der Finals von diversen Teamsportarten. Zun\u00e4chst fand das Finale im Bergbuddhyball am Hang von Gestr\u00fcppstadt statt, an welchem im Winter normalerweise die Schlitten-WM ausgetragen wird. Nach dem Spiel um Bronze, welches sich die Mannschaft aus Echo-Tal sichern konnte, wurde ein spannendes Finale zwischen den Teams aus D\u00fcsterwald und Laubenberg erwartet. Beide Mannschaften zeigten absolute Topleistungen, was unter anderem von Ehrengast Guido Ball honoriert wurde, seines Zeichens ebenfalls ehemaliger Weltklasse-Bergbuddhyballer. Nach fast zwei Stunden setzte sich schlie\u00dflich das Team aus Laubenberg durch und konnte den Gewinn der Goldmedaille feiern. Sp\u00e4t am Abend fand dann zudem im Kolosseum von Frankenthal die Entscheidung im Nachtball statt. Bronze hatte sich zu diesem Zeitpunkt bereits das Team aus Geisterstadt gesichert. Im Finale standen sich Ahornsburg und Molchendorf gegen\u00fcber. In einem kuriosen Finale, in welchem beide Mannschaften zweitweise den Ball in der Dunkelheit aus den Augen verloren, setzte sich am Ende die Ahornsburger Mannschaft kurz nach Mitternacht durch und konnte dadurch Gold erringen.<\/p>\n<p>Am letzten Tag der Wiesenhausen-Spiele standen dann noch zwei weitere Entscheidungen aus. Zun\u00e4chst gab es am Sonntagvormittag die Entscheidung im Kugelbahnwettbewerb. In den diversen Vorl\u00e4ufen und Vorausscheidungen hatten sich insgesamt sechs Kugelbahner ins Finale vorgek\u00e4mpft. Bedingung f\u00fcr eine Teilnahme am Wettbewerb war gewesen, dass die Teilnehmer nie in den nationalen Kugelbahngruppen eins oder zwei vertreten waren, womit es einigen potentiell prominenten Kugelbahnern, etwa Heinrich Petersen, Mirco Magiaro oder Anton Regger, gar nicht erlaubt war, an den Wettbewerben teilzunehmen. Gold ging am Ende an Kasimir Kreuzschnabel (Kalter Wald), Silber an Wilhelm Waldmeyer (S\u00fcdwiesenhausen) und Bronze holte sich sensationell der ehemalige Oberb\u00fcrgermeister von Wiesenhausen, Edward Elch (Wiesen-Zentrum), der eigentlich nur aus Gr\u00fcnden der \u00f6ffentlichen Unterst\u00fctzung f\u00fcr das Projekt der Wiesenhausen-Spiele am Wettbewerb teilgenommen hatte. Die letzte Entscheidung fiel dann erneut im Kolosseum von Frankenthal und betraf die wohl mit der meisten Spannung erwartete Entscheidung: Das Finale im Feldbuddhyball stand an. Bronze hatte sich bereits das Team aus Bad Sumpflingen gesichert. Im Endspiel, wenige Stunden vor der Abschlussfeier der Wiesenhausen-Spiele, standen sich nun die Mannschaft aus Wiesen-Zentrum und das Team aus Echo-Tal gegen\u00fcber. In einem dramatischen und teils spektakul\u00e4ren Finale, welches von einigen St\u00fcrzen von den jeweiligen Schaukeln und hochklassigen Kombinationen gepr\u00e4gt war, sicherte sich am Ende das Team aus Wiesen-Zentrum die Goldmedaille in diesem prestigetr\u00e4chtigen Wettbewerb.<\/p>\n<p>Wenige Stunden sp\u00e4ter wurden die ersten Wiesenhausen-Spiele der Geschichte dann offiziell von Oberb\u00fcrgermeisterin Abendsegler im Kolosseum beendet. Insgesamt knapp 600.000 Zuschauer verzeichnete diese erste Ausgabe der Spiele und \u00fcbertraf dabei die angepeilten 400.000 Zuschauer bei Weitem. Dazu bei trug sicherlich auch die Terminierung der Spiele mitten in den gro\u00dfen Ferien und zwischen der Titanienmeisterschaft im Fu\u00dfball und der bald wieder beginnenden Saison der FLM und ihrer Unterligen. Auch die Austragungsorte \u00fcberall in der Stadt zu verteilen machte sich am Ende positiv bemerkbar, da dadurch die sportlich Interessierten h\u00e4ufig ohne gro\u00dfes Verkehrschaos und Versp\u00e4tungen bei den jeweiligen Veranstaltungsorten eintreffen konnten. Kurz nach den Spielen zeigte sich auch Hauptorganisator Naturprinz mit Ablauf und Annahme der Wiesenhausen-Spiele durch die Zuschauer rundum zufrieden und lie\u00df bereits erahnen, dass diese Sportveranstaltung sicherlich nicht zum letzten Mal stattgefunden hat. In welchem Rhythmus dies geschehen wird und ob zuk\u00fcnftig eventuell weitere Sportarten ins Programm aufgenommen werden, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch vollkommen unklar. Klar ist nur, dass die ersten Wiesenhausen-Spiele ein voller Erfolg waren und allen Interessierten die teils skurrilen und teils ohnehin beliebten klassischen Wiesenhausener Sportarten n\u00e4her gebracht und mit der Aufmerksamkeit versehen haben, die diese sportlichen Bet\u00e4tigungen ansonsten eher selten bekommen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>13. Nationalfeiertag bietet buntes Rahmenprogramm in Wiesenhausen<\/strong><\/p>\n<p>Wieder einmal feiert unser sch\u00f6nes Land Geburtstag. Der dreizehnte ist es nun schon und soll es doch keine Ungl\u00fcckszahl sein. Die Zeiten scheinen friedlich und bestehende Konflikte auf dem Weg der Besserung. Ausgelassene Stimmung herrschte dabei in der Hauptstadt und Wiege des K\u00f6nigreichs. Ein buntes Rahmenprogramm verwandelte den Mittwoch in eine galerieartige Kulturmeile. Dabei standen weniger die prominenten G\u00e4ste als mehr die Veranstalter und Auftretenden der Programme im Mittelpunkt.<\/p>\n<p>Dass das \u00fcbliche Sirenenheulen auch dieses Jahr nicht ausblieb versteht sich von selbst. Das Programm am Felsenschiff war dieses Mal nicht nur musikalisch, sondern auch visuell anspruchsvoll. Vor dem steinigen Monument hatte man Sand aufgesch\u00fcttet und Sonnenschirme, sowie Buden aufgestellt und es wurden in der milden Oktobersonne Kalt- und Hei\u00dfgetr\u00e4nke sowie kulinarische K\u00f6stlichkeiten zum Selbstkostenpreis serviert. Mit von der Partie waren nat\u00fcrlich einige Wiesenhausener Originale wie Thomas Rensing vom \u201eBig Ben um die Ecke\u201c, die Restaurants \u201eZum Schopftintling\u201c, \u201eExcelsior\u201c, \u201eZur Geisterkette\u201c und \u201eZum Totenkopf\u201c, sowie auch einige ans\u00e4ssige Getr\u00e4nkehersteller. \u201eWir bieten unseren G\u00e4sten diesmal eine lockere Atmosph\u00e4re und m\u00f6chten das Menschenaufkommen etwas entflechten\u201c, so Thomas Rensing. \u201eVom Massenereignis soll die Feier am Felsenschiff mehr zum entspannten Volksfest werden.\u201c Nat\u00fcrlich waren auch diesmal die drei Gr\u00fcndungsv\u00e4ter des K\u00f6nigreichs wieder vor Ort und richteten ein paar Worte an die ca. 10.000 G\u00e4ste, die unter den Gl\u00fccklichen waren, die eine Karte ergattern konnten. Hemes Rems, vormittags extra aus Schneeland angereist, sprach von einem \u201eZusammenwachsen\u201c des Landes und einer Ann\u00e4herung von verschiedenen Regionen zueinander. Gerhard Herme, der erstmals das Fest hauptverantwortlich mitgestaltete, betonte die Selbstverst\u00e4ndlichkeit, mit der die Meadowhouser heute in Frieden leben. Johannes von Daunenfels, aktuell im Wahlkampf um den Posten des Innendromorniss, rief die Menschen dazu auf, das Land aktiv mitzugestalten. \u201eDas Land ist aufgebaut und konsolidiert. Nun kann es gestaltet werden\u201c, sagte der K\u00f6nig a.D.<\/p>\n<p>Begleitet wurden der ganze Tag und Abend hindurch von Flugshows. Zun\u00e4chst bewiesen die Piloten der Luftwaffe ihr K\u00f6nnen und zogen bunte Muster der Nationalflagge in den Himmel. Sp\u00e4ter am Abend waren es dann die Drachen des D\u00fcsterwaldes, die den nun dunklen Nachthimmel mit akrobatischen Feuereinlagen erhellten. Das Spektakel begeisterte Alt und Jung in der ganzen Hauptstadt. Zuvor war besonders die Gro\u00dfe Stra\u00dfe als Festmeile in Erscheinung getreten. Entlang der wichtigsten Verkehrsader der Innenstadt gab es zahlreiche B\u00fchnen mit Live-Musik, Kinderprogrammen und visuellen Darbietungen. Zudem wurde der Abschnitt zwischen Rathaus und Zeltbaum zur \u201eBilderstrecke\u201c. Dort zeigten Wiesenhausener K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstler ihre Werke am Stra\u00dfenrand. Es entstand eine vielf\u00e4ltige Mischung aus Skulpturen, Plastiken, Malerei und anderweitigen Exponaten. Spannend wurde es in den Museen der Hauptstadt. Dort fand eine gemeinsame Ausstellung zum Thema Edelsteine unter dem Motto \u201eDie 13 Sch\u00e4tze des K\u00f6nigreichs\u201c statt. Bis Mitternacht konnten Besucher verschiedene Exemplare und Variationen der dreizehn wertvollsten Arten der in Meadowhouse vorkommenden Edelsteine bewundern, in geschliffenem Zustand, als auch in der Rohversion. Die Fu\u00dfballweltmeister und Kugelbahnlegende Alastor Moody geh\u00f6rende \u00dcberwachungs-GmbH musste ein besonderes Aufgebot bereitstellen, um die Sicherheit der Ausstellungsst\u00fccke im Gesamtwert von fast 15 Phantastilliarden Tropalen zu gew\u00e4hrleisten. F\u00fcr die kleinen G\u00e4ste gab es extra Nachtwanderungen durch die Museen inklusive aufregender Schatzsuche.<\/p>\n<p>Besonders gepr\u00e4gt war dieser Nationalfeiertag besonders durch die neuen Weinberge von Eichenstadt. Zum ersten Mal konnte dort die Weinlese in gro\u00dfem Umfang stattfinden und die neue Rebsorte \u201eEzechiel\u201c, benannt nach Schirmherr K\u00f6nig Ezechiel I., verkostet werden. Der K\u00f6nig half zwischenzeitlich auch beim Ausschank aus und Besucher konnten ein paar Worte mit dem Staatsoberhaupt wechseln. Die neue Rebsorte hat einen feinherben Geschmack und ist f\u00fcr einen Wei\u00dfwein besonders perlend. F\u00fcr die Anwesenden ohne Zuneigung zum Alkohol gab es mit dem zugeh\u00f6rigen Fruchtsecco eine ebenfalls sehr schmackhafte 0,0-Alternative. Ohnehin mischten sich viele Prominente zwischen ihren offiziellen Terminen unter das Volk und gingen im Trubel der Massen oft unter. Beim Br\u00fcckenfest auf der gro\u00dfen Ysentalbr\u00fccke waren beispielsweise viele Parlamentarier unter den feiernden G\u00e4sten. In den luftigen H\u00f6hen \u00fcber dem Tal gaben sich auch zahlreiche lokale Bands die Ehre und es gab spielerische Angebote f\u00fcr Jung und Alt.<\/p>\n<p>Einzigartig ist Wiesenhausen bekannterma\u00dfen f\u00fcr seine Diversit\u00e4t in der Bev\u00f6lkerung. Und so gaben sich viele ethnische Gruppen wie die Drachen, Geister und Hauselfen die Ehre und nahmen den Rest der Wiesenhausener in eine Reise durch ihre Kultur mit. Die Hauselfen hatten sich auf der Br\u00fccke zusammengefunden und pr\u00e4sentierten Handgemachtes, spielten Musik auf ihren traditionellen Instrumenten und servierten besondere Speisen und Getr\u00e4nke. Die Geister verzichteten darauf, ihr allseits beliebtes Geisteressen in der Stadt unter die Leute zu bringen, sie fielen stattdessen durch den Verkauf einiger Rarit\u00e4ten auf. In Pilzland, unweit der Geisterstadt, veranstalteten sie einen Flohmarkt, auf dem sie aus ihren teilweise sehr lange zur\u00fcckliegenden Menschenleben Kleinods oder Alltagsgegenst\u00e4nde anboten. Dort gab es spannende Sachen zu entdecken, teilweise waren die Dinge weit \u00fcber 1000 Jahre alt. Zudem gab es mehrere St\u00e4nde, in denen sie besondere D\u00fcfte pr\u00e4sentierten, die sie selbst verwenden, um der festen menschlichen Form n\u00e4herzukommen. Sterbliche Menschen k\u00f6nnen sie teilweise als Parfum, teilweise als gesundheitsf\u00f6rdernde Sprays, zum Beispiel gegen Infektionskrankheiten oder zur St\u00e4rkung des Immunsystems verwenden. Ab und an schlich sich auch mal eine Dose Geisterspray unter, die f\u00fcr allgemeine Erheiterung sorgte.<\/p>\n<p>Das eine Highlight der Feierlichkeiten gab es dieses Mal nicht im Besonderen. Zuschauermagnet war ohne Frage jedoch das allj\u00e4hrliche Konzert der BEFIM, diesmal auf dem Vorplatz der Alten Kathedrale. Dort gab es 90 Minuten Live-Musik vom Feinsten, Familien mit Kindern und wagemutige Einzelg\u00e4nger konnten sich anschlie\u00dfend noch an einer Gespensterwanderung durch den Br\u00fcckenreicher Canyon versuchen. Mit Lichterketten wurde der Hochseilgarten S\u00fcdwiesenhausen zum M\u00e4rchenwald und \u00f6ffnete seine Pforten bis sp\u00e4t in die Nacht. Ab 22 Uhr fand im H\u00f6hlenpark dar\u00fcber hinaus ein Lichtkunstfestival statt. Die Baumkronen leuchteten geheimnisvoll, die Minen glommen gespenstisch und die umliegende Architektur gab durch die Lichtprojektionen verborgene Geheimnisse frei. Oberb\u00fcrgermeisterin Amelia Abendsegler sprach um kurz nach 23 Uhr auf dem Rathausplatz und moderierte ihren zweiten Nationalfeiertag als oberste Frau der Stadt. Mit einem Glas des bekannten Whiskey Wies stie\u00df sie mit Heinrich Petersen auf das Bestehen des K\u00f6nigreichs an. Statt in Erinnerungen zu schwelgen, wollte sie lieber auf die Zukunft hinweisen. \u201eUnsere Stadt ist die Wiege der Nation. Das sollte uns nicht mit falscher Arroganz f\u00fcllen, sondern lieber mit Mut zur Verantwortung. Ich m\u00f6chte, dass Wiesenhausen enger mit den anderen Landesteilen und St\u00e4dten zusammenr\u00fcckt und wir irgendwann ein komplett geeintes Land mit vielen Unterschieden sind.\u201c Um Mitternacht war dann Zeit f\u00fcr das gro\u00dfe Feuerwerk. Die Ysentalbr\u00fccke erleuchtete die H\u00fcgel ringsum, die Drachen lie\u00dfen das Spektakel noch gr\u00f6\u00dfer wirken. Hotspots der Pyroshow waren neben der Br\u00fccke die gro\u00dfen Wahrzeichen der Stadt wie Burg Daunenfels, Hogwarts, das Rathaus, das Felsenschiff, sowie Kolosseum und Titanien-Center. Anschlie\u00dfend war das Fest vorbei und die Menschenmassen zogen sich wieder in ihre private R\u00e4ume zur\u00fcck. Mancherorts gingen die Feierlichkeiten noch weiter, so etwa in den Schenken und Lokalen der Stadt. Besonders in Wiesen-Zentrum herrschte aufgrund des Premiere-Cup-Spiels des TSV Wiesen-Zentrum noch lange Ausnahmezustand. Das 4:0 sorgte f\u00fcr noch bessere Stimmung beim anschlie\u00dfenden Besuch im \u201eBig Ben\u201c. In der H\u00f6hle gab es noch eine private Feier der H\u00f6hlenbewohner mit vielen geladenen G\u00e4sten aus Politik, Kultur und Sport. So ging der dreizehnte Nationalfeiertag vorbei und f\u00fcr alle war nach vielen mannigfaltigen Eindr\u00fccken wohl auch der Akku leer. Ein vielseitiges Programm mit Angeboten f\u00fcr alle Alters- und Interessengruppen bot vor allem Einheimischen, aber auch Touristen eine gro\u00dfartige M\u00f6glichkeit, auch nach 13 Jahren noch neue Seiten der Stadt und des Landes zu entdecken.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Wiesenhausener Ysenregatta geht an Florenz &#8211; Meadowhouse verpasst Podest nur knapp<\/strong><\/p>\n<p>Es war mal wieder Zeit f\u00fcr ein Volksfest in Wiesenhausen. Nicht, dass es davon zu wenige in der Weltstadt gibt, allerdings gibt es kein vergleichbares zu diesem. Eine Segelregatta findet schlie\u00dflich nicht alle Tage statt und so scharten sich wieder viele tausend Menschen um Meadowhouse&#8216; ber\u00fchmtesten und wasserreichsten Fluss, um den Teilnehmern zuzujubeln und bei sonnigen Stunden ihre Zusammenkunft zu genie\u00dfen. Sieger der diesj\u00e4hrigen Ysenregatta wurde Florenz vor Diamantina und Mompracem. Meadowhouse landete auf einem respektablen f\u00fcnften Platz, ihnen fehlten nur wenige Minuten auf den dritten Platz.<\/p>\n<p>Startschuss der Regatta war am Karfreitag, rund 7 Kilometer vor der eigentlichen K\u00fcstenlinie. 32 Boote gingen an den Start, ins Ziel schafften es 28. Vier Nationen mussten das Rennen wegen technischer Probleme oder Krankheit abbrechen. Das Wetter beim Start war alles andere als optimal. Starke Winde Richtung Festland verhie\u00dfen zwar einen standesgem\u00e4\u00dfen R\u00fcckenwind, die Regenwolken und die aufsch\u00e4umende Gischt verhinderten jedoch eine gute Sicht. So sahen die Fernsehzuschauer vom Start des Rennens eher wenig, die Medienhubschrauber durften zudem nicht zu tief fliegen, um die Boote mit ihren Wirbeln nicht zu beeinflussen. Dennoch lief der Start reibungslos und das meadowhousische Boot &#8222;Windrose&#8220; konnte sogar als erstes das Ysendelta durchqueren und in die Flussm\u00fcndung einfahren. Einen groben Patzer leistete sich das Team aus Carisonien, was durch einen Navigationsfehler in einen Seitenarm des Ysens fuhr und wieder kehrtmachen musste. Schlie\u00dflich waren sie auch eines der Boote, welches das Rennen wegen technischer Komplikationen abbrechen musste. Je weiter es ins Inland ging, desto besser wurden auch die Witterungsbedingungen. Die N\u00e4chte jedoch boten auch nach wie vor harte Herausforderungen f\u00fcr die Teilnehmer. Temperaturen um den Gefrierpunkt machten einigen Seglern zu schaffen, Erk\u00e4ltungen bis hin zu Grippef\u00e4llen waren keine Seltenheit. Im Falle des miwanischen Teams sorgte ein Infekt sogar f\u00fcr das Aus, da die gesamte Mannschaft flachlag und die Veranstalter eine weitere Teilnahme als unverantwortlich eingestuft hatten. Meadowhouse musste seine F\u00fchrung dann auch an den Buchmacher-Favorit Aloe Vera abgeben, deren erfahrene Crew besser mit den Str\u00f6mungsverh\u00e4ltnissen am Oberysen zurechtkam. Florenz hatte sich jedoch stets im Verfolgerfeld gehalten und nutzte die in der Fr\u00fch auftretenden Seitenwinde clever aus, um sich ebenfalls an Meadowhouse vorbeizuschieben.<\/p>\n<p>Besonders in den Nachmittagsstunden versammelten sich viele Schaulustige an den Ufern des Ysens und warfen Proviant in Richtung der Boote. Da sich wegen der geringeren Flie\u00dfgeschwindigkeit viele Teilnehmer ohnehin n\u00e4her an das Ufer begaben, war der zu \u00fcberbr\u00fcckende Weg f\u00fcr die Obstbeutel, Frikadellen, Flaschen und mehr auch nicht allzu weit. Das Etappenziel am Landsitz derer von Hirschbachs war dann wieder der Ort, wo die ersten Sektkorken knallten. Friedhelm von Hirschbach h\u00f6chstselbst lie\u00df die Flasche \u00fcberlaufen, als Florenz, die im Dreistromland den F\u00fchrenden Aloe Vera \u00fcberholt hatten, als erstes den Meilenstein passierten. Dass es dabei f\u00fcnf Uhr morgens war, schien den fr\u00fcheren Reichstagspr\u00e4sidenten dabei keineswegs zu st\u00f6ren. Florenz enteilte jetzt seinen Verfolgern mehr und mehr. Zu einem kleinen, gl\u00fccklicherweise allerdings folgenlosen, Unfall kam es bei den Stromschnellen von Isenau, als das whalsche Boot zu weit nordw\u00e4rts abdriftete und auf Grund lief. Nach einer aufwendigen Reparatur konnte die Mannschaft ihr Gef\u00e4hrt aber wieder flott machen, kleinere Schnittwunden blieben die einzigen Verletzungen. Die &#8222;Windrose&#8220; musste zur Spitze nun abrei\u00dfen lassen, befand sich aber nun in einem spannenden Rennen um die Podestpl\u00e4tze. Die Ufer waren in den St\u00e4dten und D\u00f6rfern nun gezeichnet von vielen Buden, Zelten und St\u00e4nden. Vielerorts wurde die Regatta f\u00fcr ein kleines Volksfest genutzt, wo Wein, Wurst und andere Spezialit\u00e4ten serviert und pr\u00e4sentiert wurden. Kurz vor Steg am Isen erlebten die Teilnehmer dann nochmal einen Wetterumschwung, begleitet von teilweise sintflutartigen Regenf\u00e4llen und Gewittern. Dies ver\u00e4nderte in der Spitzengruppe nochmal die Konstellation, da Mompracem aufgrund der Beschaffenheit ihrer Segel nun aufholte, w\u00e4hrend Florenz seinen Vorsprung etwas einb\u00fc\u00dfen musste. Meadowhouse wurde zudem von den an schlechtes Wetter gew\u00f6hnten Diamantinern \u00fcberholt, konnte aber dennoch dranbleiben an den ersten Dreien. Dies verz\u00f6gerte den Verlauf des Rennens wieder ein wenig, welches zuvor unter dem vorgesehenen Zeitplan lag.<\/p>\n<p>Florenz passierte dann auch als erstes Team die Wiesenhausener Stadtgrenze. Meadowhouse war auf dem vierten Platz in die Weltstadt eingelaufen, das Rennen zum Brisciusfels spitzte sich nun zu. Mit rund 54 Minuten Vorsprung gewann die florentinische Mannschaft dann die 31. Wiesenhausener Ysenregatta mit ihrer Ankunft am Brisciusfels. Diesmal lie\u00df B\u00fcrgermeisterin Amelia Abendsegler die Sektkorken knallen und \u00fcberreichte Skipper Nevio Gimbald das begehrte Goldene Ruder. F\u00fcr Florenz ist es nach 1799 und 1809 der dritte Triumph. Das Rennen um die Pl\u00e4tze 2, 3, 4 und 5 gestaltete sich dann sehr dramatisch. Diamantina landete nur Sekunden vor Mompracem den Sprung auf das Silberpodest, Mompracem wiederum \u00fcbertrumpfte Aloe Vera nur um eine knappe halbe Minute, Meadowhouse fehlten nur knapp zwei Minuten auf Mompracem. Dennoch wurde das heimische Team von den anwesenden G\u00e4sten herzlich bejubelt und zu zufriedenen Gesichtern waren nach den letzten Platzierungen (15, 20 und 9) auch durchaus verst\u00e4ndlich. Sieger Florenz ben\u00f6tigte f\u00fcr die Strecke, die breiter ist als die westparadiesische Bucht, eine sehr gute Zeit von sechs Tagen, zw\u00f6lf Stunden und 23 Minuten. Meadowhouse schaffte die beste Zeit seit 1817 und kann damit einen Erfolg vermelden. Skipper Frank Lipton, inzwischen seit neun Jahren dabei, verk\u00fcndete, man wollte n\u00e4chstes Jahr dann den Sprung aufs Podest schaffen. Man erkenne die Entwicklung seines Teams sehr deutlich.<\/p>\n<p>Die Vorsitzende der Veranstaltungskommission Birte Blaumeise bedankte sich bei allen Veranstaltern und Beteiligten f\u00fcr die Organisation und den reibungslosen Ablauf und bei den Seglern f\u00fcr ein spannendes Rennen. Am Abend trudelten dann auch die letzten Boote am Brisciusfels ein, als letztes ins Ziel schaffte es Estland. Auch f\u00fcr die B\u00fcrger hat sich diese Regatta wieder einmal gelohnt und sei es nur aus kulinarischen und sozialen Gr\u00fcnden.<\/p>\n<p>Platzierungen der 31. Wiesenhausener Ysenregatta 1823: (Top 10)<\/p>\n<ol>\n<li>Florenz<\/li>\n<li>Diamantina<\/li>\n<li>Mompracem<\/li>\n<li>Aloe Vera<\/li>\n<li>Meadowhouse<\/li>\n<li>Dilosophien<\/li>\n<li>Rh\u00fben<\/li>\n<li>Mev\u00e0ns<\/li>\n<li>Drachonien<\/li>\n<li>De Litland<\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Das ist die beste Tiergruppe aller Zeiten &#8211; Begeisterndes Konzert auf Schlo\u00df Wiesenhausen<\/strong><\/p>\n<p>Mit ihrem derzeitigen Album \u201eWeltkinder\u201c ist die Tiergruppe mal wieder auf Tour. Seit der letzten \u201eImmer weiter\u201c-Tour 1815 sind einige Jahre vergangen und erneut legte das Ensemble auch Station in Wiesenhausen ein. Bereits voriges Jahr hatten sie mit einer Kostprobe ihres neuen Albums bei der Verleihung der Goldenen L\u00f6wen die Herzen von Fans und Kritikern erobert. Auch das letztlich vollst\u00e4ndig ver\u00f6ffentlichte Album vergangenen Sommer sorgte f\u00fcr \u00fcberaus positive Schlagzeilen. Nun ist die Gruppe wieder auf Tour. Ihr letzter Halt: Schlo\u00df Wiesenhausen am Freitagabend.<\/p>\n<p>Vieles ist anders, als noch bei der letzten Tour. Kleinere Hallen, weniger Songs, keine Gastauftritte anderer Musiker mehr. So ein bisschen wirkt es, als ob man wieder zur\u00fcck zu seinen Wurzeln will. Auch musikalisch. Die Songs sind durchweg beeindruckend intensiv, vermitteln einen spielerischen Umgang mit leichten Themen und besprechen die Schwierigkeiten im Umgang mit Natur und Umwelt ernsthaft aber mit der n\u00f6tigen L\u00e4ssigkeit. Der erhobene moralische Zeigefinger fehlt zum Gl\u00fcck durchweg. \u201eWeltkinder\u201c ist vor allem ein Behandeln der Frage, was es bedeutet, ein lebendes und f\u00fchlendes Wesen zu sein. Die rund 20 000 Zuschauer im Gro\u00dfen Saal auf Schlo\u00df Wiesenhausen, in dem auch einst das Hogwarts-Orchester sein legend\u00e4res Konzert gab, waren durchweg begeistert. Das lag vor allem an den neuen Songs, aber auch der wohl dosierten Einstreuung alter Gassenhauer.<\/p>\n<p>Diesmal verzichteten Frontmann Dolens Aoule und sein Ensemble auf einen pomp\u00f6sen Showbeginn. Der Vorhang hob sich, die Musiker betraten beinahe dem\u00fctig die B\u00fchne, Aoule winkte kurz ins Publikum und los ging die wilde Fahrt. Der namensgebende Titel des Albums \u201eWeltkinder\u201c f\u00fchrte schwungvoll in den Abend. Schnell machte sich die hohe Variabilit\u00e4t des neuen Albums bemerkbar. Schon das zweite St\u00fcck \u201eGeboren irgendwo\u201c drehte sich um das Finden der eigenen Wurzeln. Die Moral von der Geschicht \u2013 wir alle haben sie am selben Ort. \u201eWeltkinder\u201c ist vor allem auch ein Liebesbekenntnis zu unserem Heimatplaneten. Erstaunlich ist auch die musikalische Vielfalt. Aoule nimmt sich inzwischen mehr als Teil eines Teams wahr, denn als den alles \u00fcberstrahlenden Fronts\u00e4nger. Immer wieder hatten in vergangenen Jahren auch einige Instrumentalisten gro\u00dfe Auftritte gehabt, so etwa Wolli mit \u201eDer tropfende Wasserhahn\u201c oder auch Zischel mit seinem Mundharmonika-Solo. Eins vorweggenommen: Letzteres gab es auch bei diesem Konzert, allerdings nicht nur dieses. Inzwischen \u00fcbernehmen ganze Gesangspassagen Aoules Kollegen Wolli (Gitarre, Klavierfl\u00fcgel), Zischel (Gitarre, Bass) und Jens Elaphro (Gitarre, Keyboards, Percussion). Beim trocken-rockigen \u201eWir sind Tiere\u201c schwang sich Aoule selbst die Gitarre um, w\u00e4hrend der Gesang komplett an den Rest des Ensembles ging. \u201eDie Fr\u00f6sche am Teich\u201c ist ein Duett zwischen Aoule und Wolli, die Aoule auch beim kapitalismuskritischen \u201eFass ohne Boden\u201c und beim psychoanalytischen \u201eMorgen fang ich ein neues Leben an\u201c am Klavierfl\u00fcgel begleitet.<\/p>\n<p>Erst das siebte St\u00fcck des Abends ist dann ein altbekannter Klassiker. Elaphro spielt sein bekanntes Gitarrenriff an und das Publikum ist aus dem H\u00e4uschen. Die besungene \u201eEnzyklop\u00e4die der Tierwelt Reptilien und Amphibien\u201c ist nicht nur der namentlich l\u00e4ngste Titel der Tiergruppe, sondern auch seit Ende der 90er-Jahre einer der beliebtesten. Auch die M\u00e4chtigen der Welt werden direkt angesprochen. \u201ePalaces Monda\u201c stellt viele Fragen \u00fcber die Zukunft und wie wir die Liebe Welt unseren Kindern hinterlassen werden. Nur wenige Kilometer vom Weltpalast entfernt, kann der Text seine Wirkung so voll entfalten. Auf gro\u00dfe Reden verzichtet man jedoch g\u00e4nzlich, man l\u00e4sst lieber die Lieder sprechen. Das Publikum honoriert das, gerade die Puristen unter den Fans kommen voll auf ihre Kosten. Es ist einfach Musik, Musik mit Anspruch, aber eben Kunst, die f\u00fcr sich spricht und keine Selbstdarstellung braucht. Etwas, was der Tiergruppe gerade w\u00e4hrend ihrer letzten Tour vor acht Jahren immer wieder vorgeworfen wurde. Mit dem gro\u00dfartigen \u201ePfeilgift\u201c, dem wahrscheinlich popul\u00e4rsten Song des \u201eImmer weiter\u201c-Albums, spielt das Ensemble um Aoule dann die zweite \u00e4ltere Nummer. Es ist schwer zu beurteilen, ob die Fans nun noch begeisterter sind oder einfach weiter singen. Die Vermutung liegt nahe, dass das Publikum bei den alten St\u00fccken etwas textsicherer ist.<\/p>\n<p>Im letzten Drittel des Konzerts werden dann nicht nur die Musiker obligatorisch vorgestellt, auch wenn wahrscheinlich jeder der Anwesenden sie nicht nur mit Namen, sondern auch mit Anschrift, Geburtsort und Lebenslauf kennt, sondern es naht auch wieder Zischels gro\u00dfer Auftritt mit seinem Mundharmonika-Solo. Diesmal ist es allerdings eine erkennbar andere Nummer als noch bei der letzten Tour, bei der Schlagzeuger Pho Crhande ihn begleitete. Zischel spielt alleine und wieder einmal famos. Es zahlt sich mehrfach an diesem Abend aus, dass bis auf Crhande (nur Schlagzeug) und Aoule (nur Gitarre) alle Multiinstrumentalisten sind. Jens Elaphro schnappt sich bei \u201eReise durch die Zeit\u201c unter anderem einen Synthesizer. Das wohl meist beachteste St\u00fcck des Albums war ohne Frage \u201eLiebes Gl\u00fcck\u201c. Ein Wortspiel als Titel eines Liedes \u00fcber die Verbr\u00fcderung zwischen der Lieben und der B\u00f6sen Welt. In einer Zeit, in der nicht mal die k\u00fchnsten Pazifisten und Fantasten ein solches Szenario herbeifordern, traut sich die Tiergruppe, dieses Thema anzusto\u00dfen und sogar letztes Jahr in Ranjos aufzuf\u00fchren. Mit Aoules Sprechgesang w\u00e4hrend der Strophen und Wollis Gesang im Refrain erh\u00e4lt der Abend auch musikalisch nochmal eine andere Note. Der Applaus nach dem fast orchestralen Ende des St\u00fccks ist wohl der ehrlichste an diesem Abend. Kein \u00fcberbordendes Johlen und Jubeln und doch wohl die durchdringendste Zuneigungsbekundung des Publikums. Nat\u00fcrlich darf auch \u201eWiesenhausen \u2013 Hymne an die Weltstadt\u201c an diesem Wiesenhausener Abend nicht fehlen. Aoule gab bekannt, diese Nummer nur in Meadowhouse aufzuf\u00fchren. \u201eEs passt woanders einfach nicht, au\u00dferdem ist es sch\u00f6n, bestimmte Orte mit bestimmten Songs zu verbinden und wir machen das jetzt mal so\u201c. Nach dem mit der BEFIM entstandenen St\u00fcck verschwand die Tiergruppe erst einmal von der B\u00fchne. Die \u201eZugabe\u201c-Rufe waren wohl noch im Ysental zu h\u00f6ren, so dauerte es nicht lange und die Band kam zur\u00fcck und spielte noch drei Songs. Das vorletzte St\u00fcck \u201eBr\u00fccken\u201c rundete den Albumpart dann ab, der Rausschmei\u00dfer \u201eRaus aufs Meer\u201c entstammte dann wieder dem 1815er Album. Es passte alles. Der vor Sehnsucht triefende Song wurde zum Mitmachsingen, welches zuvor an dem Abend noch nicht stattgefunden hatte. Und Aoule erhielt doch noch seinen Solo-Auftritt. A cappella sang er die letzten Zeilen im Wechsel mit dem Publikum, w\u00e4hrend der Rest der Band schon im Dunkeln hinter dem sich langsam schlie\u00dfenden Vorhang weilte. Dann war Schluss, nach 21 St\u00fccken und knapp 1 Stunde 50 Livemusik, die sich gelohnt hat.<\/p>\n<p>Die Tiergruppe erfindet sich neu und kehrt gleichzeitig zu ihren Wurzeln zur\u00fcck. Dass so etwas gelingt, ist mehr als selten in der Kunst- und Kulturbranche. Und oftmals die Suche nach der ber\u00fchmten Nadel im Heuhaufen. Aoule und Co haben sie gefunden und das zeugt von einer enormen geistigen Kapazit\u00e4t, gepaart mit einer starken Reflexion \u00fcber die eigenen Werke. Sie haben daraus vor allem die richtigen Schl\u00fcsse gezogen, was wohl die Schwierigste aller zugrundeliegenden Herausforderungen war. Fans aus aller Welt sind begeistert und auch die Welt der Kritiker liegt dem Ensemble zu F\u00fc\u00dfen. \u201eWeltkinder\u201c ist auch live ein absolutes Erlebnis, sei es f\u00fcr partybeseelte Mitsing-Fans oder f\u00fcr das musik-ideologie-kritische Edelpublikum. Es ist wohl die beste Tiergruppe seit der legend\u00e4ren Welttournee 1808, wahrscheinlich sogar die beste aller Zeiten. Sie sind zudem offensichtlich weg von den gro\u00dfen Fanmassen. Spielten sie 1815 noch in der Isengoldhalle vor rund 80 000, sind sie diesmal deutlich minimalistischer unterwegs. Aoule nannte daf\u00fcr einen ganz konkreten Grund: \u201eKleinere Hallen haben einfach etwas famili\u00e4res. Man sieht die Gesichter der Menschen deutlicher, man steht enger zusammen, man h\u00f6rt Zwischenrufe deutlicher, es ist einfach weniger anonym. So riesige Massen wie in der Isengoldhalle oder damals in Theoflorencio in der WAS-IST-WAS-Arena erschlagen einen manchmal und man bekommt gar kein Gesp\u00fcr f\u00fcr sein Publikum.\u201c So wird es auf der Tour auch weitergehen. In Meadowhouse stehen noch f\u00fcnf Termine auf dem Programm, man wird diesmal auch im klassischen Teil der Lieben Welt bleiben. Dies hat auch mit dem Alter einiger Bandmitglieder zu tun. Ger\u00fcchte um ein Ende der musikalischen Aktivit\u00e4t hat es in den letzten Jahren immer wieder gegeben, Aoule bekr\u00e4ftigte jedoch, man werde erstmal weitermachen. Seine Aussagen lassen jedoch darauf schlie\u00dfen, dass es wohl noch maximal ein neues Album geben wird. Das jetzige nochmal zu toppen, wird jedoch schier unm\u00f6glich sein. F\u00fcr Wiesenhausen war es mal wieder ein musikalisches Fest. Und man darf sich freuen. Im Sommer wird es zum ersten Mal in der meadowhousischen Geschichte ein Konzert des Hogwarts-Orchesters Gr\u00fcnland in Wiesenhausen geben. Dirigentin Claudia de Vere freue sich bereits sehr.<\/p>\n<p>Weitere Termine der Tiergruppe in Meadowhouse:<\/p>\n<p>Rubinburgh: 15.04.1823<br \/>\nSaphirento: 18.04.1823<br \/>\nKarlsburg am Isen: 21.05.1823<br \/>\nSanto Opalo: 23.05.1823<br \/>\nEl Grande: 02.06.1823<\/p>\n<p>Setlist:<\/p>\n<ol>\n<li>Weltkinder<\/li>\n<li>Geboren irgendwo<\/li>\n<li>DOP-Zug<\/li>\n<li>Die Fr\u00f6sche am Teich<\/li>\n<li>Rudel W\u00f6lfe<\/li>\n<li>Wir sind Tiere<\/li>\n<li>Enzyklop\u00e4die der Tierwelt Reptilien und Amphibien<\/li>\n<li>Fass ohne Boden<\/li>\n<li>Gemeinsam unterwegs<\/li>\n<li>Palaces Monda<\/li>\n<li>Sauer<\/li>\n<li>Pfeilgift<\/li>\n<li>Meine Heimat ist die sch\u00f6ne Liebe Welt<\/li>\n<li>Reise durch die Zeit<\/li>\n<li>Goldener Regenbogen<\/li>\n<li>Zischels Mundharmonika-Solo<\/li>\n<li>Liebes Gl\u00fcck<\/li>\n<li>Wiesenhausen \u2013 Hymne an die Weltstadt<\/li>\n<\/ol>\n<p><em>Zugabe<\/em><\/p>\n<ol start=\"19\">\n<li>Morgen fang ich ein neues Leben an<\/li>\n<li>Br\u00fccken<\/li>\n<li>Raus aufs Meer<\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Amelia Abendsegler (BdH) gewinnt gegen Stefan Cornelius (WVD) und wird neue Oberb\u00fcrgermeisterin von Wiesenhausen<\/strong><\/p>\n<p>Die Welthauptstadt Wiesenhausen wird erstmals von einer Frau regiert. Amelia Abendsegler (BdH) gewann bei den reichsweiten Kommunalwahlen in Wiesenhausen gegen Amtsinhaber Stefan Cornelius (WVD) und wird die erste Frau an der Spitze der Millionenstadt. Cornelius, der das Amt seit Gerhard Hermes Abgang in den Weltpalast 1811 innehatte und 1817 im Amt best\u00e4tigt wurde, muss seinen Hut nehmen und rei\u00dft ein weiteres gro\u00dfes Loch in die WVD. F\u00fcr diese bedeutet der Verlust der Heimatbastion an die politische Konkurrenz den desastr\u00f6sen Tiefpunkt im Superwahljahr 1822.<\/p>\n<p>Bereits bei den Herzogenwahlen hatte sich angedeutet, dass die Uhren f\u00fcr die WVD auch in Wiesenhausen abzulaufen drohten. Damals lag der BdH bereits knapp vor der WVD, was ein Novum darstellte. Nie zuvor war die WVD bei regionalen wie \u00fcberregionalen Wahlen nur zweitst\u00e4rkste Kraft geworden, unmittelbare Auswirkungen hatte dies aber (noch) nicht. Seit diesem Sonntag ist klar, dass 1822 endg\u00fcltig als politische Zeitenwende einzuordnen ist. Die WVD ist erstmals auf Platz 2 abgerutscht und muss damit zum ersten Mal eine Wahlniederlage hinnehmen, Gerhard Herme war 1804 noch als gemeinsamer Kandidat von WVD und BdH aufgestellt worden, die meisten Stimmen erhielt allerdings auch damals die WVD. Nun ist ihr Kandidat Stefan Cornelius, der obendrein den Bonus des Amtsinhabers auf seiner Seite hatte, abgew\u00e4hlt worden und die Zeiten, in denen man auf Schlo\u00df Wiesenhausen mit dem BdH gemeinsame Kandidaten aufstellen konnte, sind l\u00e4ngst vorbei. Stattdessen gewann jener BdH mit seiner Spitzenkandidatin Amelia Abendsegler die Herzen der W\u00e4hler im Sturm. 36,5 % erhielt die 36-j\u00e4hrige Wirtschaftswissenschaftlerin, die erst seit 1816 politisch aktiv ist. Cornelius rutschte auf 32,7 % ab, 1817 waren es noch rund 38 % gewesen. Der BdH gewann damit mehr als 10 % hinzu, was das \u00dcberholman\u00f6ver komplett machte. Dabei musste der BdH nicht mal eine Kampagne gegen den zwar menschlich beliebten, aber politisch immer umstritteneren Cornelius fahren. Im Gegenteil: Im Wahlkampf ging es recht ruhig zu, viel wurde inhaltlich ausgetauscht und gestritten, jedoch ohne ein gro\u00dfes Medienecho zu erzeugen, was in einer Stadt wie Wiesenhausen mehr als ungew\u00f6hnlich ist. Abendsegler trat am Nachmittag in der Parteizentrale, nachdem Oberb\u00fcrgermeister a.D. Gerhard Herme sie unter tosendem Jubel auf die B\u00fchne geholt hatte. Begeistert war sie offenkundig, fasste sich jedoch schnell und k\u00fcndigte an, Wiesenhausen \u00f6kologischer und sozialer gestalten zu wollen. &#8222;Wir haben eine Menge zu tun. Wir wollen Wiesenhausen zu einer Stadt des \u00d6PNV machen statt zu einer verstopften Automeile. Wir wollen Wiesenhausen erschwinglich machen f\u00fcr Leute mit niedrigeren Einkommen statt zu einer Blase der Reichen. Wir wollen Wiesenhausen nat\u00fcrlicher gestalten, gr\u00f6\u00dfer ist nicht unbedingt auch besser, Es soll ein Wohnort sein und kein gigantomanisches M\u00e4rchenschloss. Und ab jetzt werden wir zusammen daf\u00fcr sorgen.&#8220;<\/p>\n<p>Der abgew\u00e4hlte OB Stefan Cornelius gestand seine Niederlage umgehend ein und gratulierte der Siegerin. Zugleich bekr\u00e4ftigte er, dass dies nicht das Ende seiner politischen Laufbahn sein werde. &#8222;Ich werde weiterhin im Stadtrat sitzen und niemals aufh\u00f6ren, mich f\u00fcr diese Stadt, die ich liebe, einzusetzen. Die B\u00fcrger und B\u00fcrgerinnen haben entschieden, dass meine Zeit als B\u00fcrgermeister beendet ist und dieses Urteil respektiere ich nicht nur, sondern achte es zutiefst. Meinen Gl\u00fcckwunsch an Frau Abendsegler zu diesem Erfolg, durch den Trend in diesem Jahr war es aus unserer Sicht zu bef\u00fcrchten gewesen. Wichtig ist, dass die WVD in Wiesenhausen weiter eine starke Rolle spielt und nicht marginalisiert wurde. Wir und auch ich m\u00fcssen uns allerdings komplett neu definieren. Heute hat sich gezeigt, dass der Absturz unserer Partei vor keiner Stadt Halt macht.&#8220; Die Koalitionsverhandlungen k\u00f6nnten sich relativ schnell ergeben, sowohl WVD und BdH haben bekr\u00e4ftigt, dass eine Weiterf\u00fchrung ihrer Koalition unter umgekehrten Machtverh\u00e4ltnissen eine Option sei. Bereits am Montag sollen die ersten Sondierungsgespr\u00e4che stattfinden. Es bleibt damit auch dabei, dass andere Parteien in Wiesenhausen bislang nur Nebenrollen spielen. Die VCS konnte ihren positiven Trend zuletzt mit in die Hauptstadt nehmen und erreichte 12,2 %. Die FED verlor recht deutlich und erreichte 6,1 %, die MCM kam auf 3,5 %, MSP und MP verpassten mit jeweils 2,2 % den Sprung nach Schlo\u00df Wiesenhausen. Andere Parteien holten 4,6 %, wovon der Erfolg der Tierpartei besonders hervorzuheben ist, die allein davon fast 2 % holten. Auch die FMP holte fast 2 %, andere Parteien blieben unterhalb der 1 %-Marke. F\u00fcr den BdH stellt sich neben der Koalition mit der WVD noch die M\u00f6glichkeit einer Koalition mit der VCS und der FED. Gerade aufgrund der recht linken Positionen im Wahlprogramm der Wiesenhausener FED scheint dies jedoch sehr unwahrscheinlich zu sein. Besonders die VCS hatte im Vorfeld eine Koalition unter Beteiligung von FED, MSP oder MP ausgeschlossen. Ihre Position als dritte Kraft in Wiesenhausen hat sie sich von der FED wieder zur\u00fcckerobert, was in der Partei gro\u00df gefeiert wurde. Ihr Spitzenkandidat Ulf Westerling k\u00fcndigte an, bei einer Koalition aus BdH und WVD wolle man die regulative Kraft im Stadtrat sein. &#8222;Es bleibt zu bef\u00fcrchten, dass auch unter dem BdH vieles nicht in die richtige Richtung geht. Um Wiesenhausen als lebenswertesten Ort der Lieben Welt beizubehalten, braucht es ein Korrektiv und das werden wir sein.&#8220; Knapp nicht gereicht hat es f\u00fcr eine Koalition aus BdH und VCS. Diese hatten beide Parteien im Vorfeld nicht ausgeschlossen. So wird es wohl mit ziemlicher Sicherheit zu einer Einigung zwischen BdH und WVD kommen.<\/p>\n<p>Amelia Abendsegler ist nun die elfte Person an der Spitze der Stadt Wiesenhausen. Sie ist die erste Frau im Amt und die erste, die einen WVD-Kandidaten schlagen konnte. Besonders bei W\u00e4hlern unter 50 konnte sie extrem punkten und schaffte bei diesen sogar die 40 %-Marke. Sie gilt als eloquent, \u00e4u\u00dferst gebildet und sozial kompetent. Politisch steht sie f\u00fcr den \u00f6kologischen Fl\u00fcgel der Partei und k\u00e4mpft zudem f\u00fcr mehr soziale Gerechtigkeit. Dass sich die Lebenshaltungskosten in der Hauptstadt seit der Einf\u00fchrung des Tropals konstant nach oben entwickeln, sieht sie als die gr\u00f6\u00dfte Gefahr f\u00fcr die Stadt. Dies betonte sie immer wieder im Wahlkampf. &#8222;Wir Wiesenhausener sind deshalb so stark geworden, weil wir immer uneingeschr\u00e4nkt zusammenstanden. Wenn wir diesen Zusammenhalt gef\u00e4hrden, sind wir schutzlos.&#8220; Daf\u00fcr sieht sie Umverteilungsma\u00dfnahmen als M\u00f6glichkeit. So will sie aus privaten Geldern mehr in \u00f6ffentliche Kassen umleiten, jedoch ohne die Unternehmen st\u00e4rker zu belasten. So sollen Unternehmenssteuern, die der Kommune zugute kommen, reduziert werden und stattdessen Sozialabgaben erh\u00f6ht werden. &#8222;Unser Haushalt sieht zweckgebundene Einnahmen vor, \u00fcber die die Stadt nicht flexibel verf\u00fcgen k\u00f6nnen. Um uns flexibler aufzustellen, m\u00fcssen wir die Einnahmesituation anpassen und jene Einnahmen erh\u00f6hen, derer wir bed\u00fcrfen&#8220;, so die designierte Oberb\u00fcrgermeisterin. Die FED wollte in ihrem Programm vor allem den Spitzensteuersatz deutlich von 51 auf 56 % anheben und gleichzeitig Unternehmenssteuern wie die Gewerbesteuer erh\u00f6hen. Der Schuss ging nach hinten los, der BdH lehnte eine Koalition trotz einer eher links-progressiven Spitzenkandidatin ab.<\/p>\n<p>Die Niederlage der WVD l\u00e4sst sich derweil nicht nur am reichsweiten Trend erkl\u00e4ren, sondern hat auch lokale Gr\u00fcnde. Stefan Cornelius war sp\u00e4testens seit der Schwarzbach-Aff\u00e4re nicht mehr unumstritten. Sein Pl\u00e4dieren f\u00fcr den Abbau von Erd\u00f6l unweit der traumhaften Natur rund um den Mondscheinsee wurde ihm von anderen Parteien und der Bev\u00f6lkerung \u00fcbel genommen. Auch seine Kommunikation nach innen wie nach au\u00dfen wurde kritisiert. Oft habe er wichtige Leute bei seinen Entscheidungen \u00fcbergangen und trat auch bei \u00f6ffentlichen Terminen hin und wieder in Fettn\u00e4pfchen. Auch das milliardenschwere Investitionsprogramm in den Wiesenhausener \u00d6PNV wurde weniger ihm, sondern mehr dem BdH zugeschrieben, da dieser es \u00f6ffentlich initiiert hatte und Cornelius sp\u00e4ter von &#8222;seinem Projekt&#8220; sprach. Damit verlor er nicht nur endg\u00fcltig die Unterst\u00fctzung des Koalitionspartners, sondern auch Sympathiepunkte in der Bev\u00f6lkerung. Alt-OB Friedrich von der Tagel bescheinigte ihm noch &#8222;totale menschliche Gr\u00f6\u00dfe und Integrit\u00e4t&#8220;, betonte jedoch bereits im Vorfeld, dass inzwischen nur Volksn\u00e4he und Nahbarkeit nicht mehr f\u00fcr die WVD in Wiesenhausen reichen w\u00fcrden. F\u00fcr die WVD kommen nun noch knapp zwei Monate des Bangens vor der Reichstagswahl. Nach der Verbannung in die Oppositionsb\u00e4nke der Herzogt\u00fcmer und der Niederlage des WVD-Kandidaten bei den K\u00f6nigsvorwahlen hat die Kommunalwahl in Wiesenhausen den bisherigen Tiefpunkt beschert. Vor der Parlamentswahl kann einem aus WVD-Sicht nur Angst und Bange werden. Der H\u00f6henflug des BdH geht derweil in die n\u00e4chste Runde. Und mit Amelia Abendsegler hat sie nun ein weiteres prominentes Aush\u00e4ngeschild.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>BdH mit Verlusten erneut st\u00e4rkste Kraft im Herzogtum Wiesenhausen &#8211; WVD in der Hauptstadt nur noch auf Platz 2<\/strong><\/p>\n<p>Mit Blick auf die landesweiten Herzogenwahlen stellt sich aus Sicht Wiesenhausens nat\u00fcrlich vor allem die Frage nach den Ergebnissen des Herzogtums Wiesenhausen sowie der meadowhousischen Hauptstadt. Insgesamt zeigte sich auch hier der allgemeine Trend der anderen Herzogenwahlen. Amtsinhaber Marko Maszli\u0161ku\u0161 kann aller Wahrscheinlichkeit nach weiterregieren, allerdings reicht es nur noch zu einer Drei-Parteien-Koalition. In der Hauptstadt muss der WVD \u00dcbles f\u00fcr die Kommunalwahl im Sommer schwanen.<\/p>\n<p>Um 20:12 Uhr trat Herzog Marko Maszli\u0161ku\u0161 vor die BdH-Anh\u00e4nger im Au\u00dfenzelt des &#8222;Big Ben&#8220; in Wiesen-Zentrum. Der Jubel war ihm sicher, allerdings fiel er nicht so st\u00fcrmisch aus, wie man zuvor gehofft hatte. Man musste gut f\u00fcnf Prozentpunkte einb\u00fc\u00dfen, f\u00fcr die alleinige Weiterf\u00fchrung der Koalition mit der WVD reichte es auch nicht mehr. Dennoch war Maszli\u0161ku\u0161 ohne Zittern wiedergew\u00e4hlt worden, dies machte er auch sofort klar: &#8222;Der BdH hat die Wahl gewonnen&#8220;, sagte er voller Zuversicht. &#8222;Wir h\u00e4tten gerne die bestehende Koalition fortgef\u00fchrt, werden aber auch hierf\u00fcr eine L\u00f6sung finden.&#8220; Einige W\u00e4hler hatte man an die VCS verloren, einige hatten diesmal auch die FED gew\u00e4hlt. Trotz der Verluste lag man gut zehn Prozent vor der zweitst\u00e4rksten Partei. Dass diese nicht WVD hei\u00dft ist in einem Herzogtum wie Wiesenhausen mehr als beachtenswert. Die ehemals klare Dominanz ist wie weggeblasen, Aufl\u00f6sungserscheinungen im ganzen K\u00f6nigreich machten auch vor der Wiege der Partei nicht Halt. Nur noch 15,9 % f\u00fcr die Ur-Wiesenhausener Partei, die in manchen Gegenden sogar unter 10 % blieb. Im Norden des Herzogtums und rund um die Hauptstadt waren sie erfolgreicher, im S\u00fcden und Westen dagegen blieben sie bedeutungslos. Die Reaktionen lie\u00dfen nicht lange auf sich warten. WVD-Spitzenkandidat Franz Wennecke nahm die volle Verantwortung auf sich und richtete k\u00e4mpferische Worte an seine Partei: &#8222;Auch wenn unser Ergebnis mehr als entt\u00e4uschend ist, so muss uns doch allen klar sein, welche Bedeutung wir f\u00fcr Wiesenhausen und Meadowhouse haben. Wir scheinen nach diesen Ergebnissen ein strukturelles Problem zu haben, aber ich sehe es keineswegs als unl\u00f6sbar an.&#8220; Welche strukturellen Probleme vorl\u00e4gen, verriet er jedoch nicht. Dabei fuhr man im Wahlkampf bereits eine andere Linie als noch in den Jahren zuvor. Man warb mit einem durchaus progressiven Programm, f\u00fcr eine st\u00e4rkere Einbindung von Minderheiten in die Gesellschaft, f\u00fcr ein umfangreiches Sozialpaket und ein gro\u00dfes Konjunkturprogramm. All dies n\u00fctzte nichts. Auch in der Stadt Wiesenhausen sind die Ergebnisse besorgniserregend f\u00fcr die WVD.<\/p>\n<p>Es gab Zeiten, da holte die WVD \u00fcber 50 % der Stimmen in Wiesenhausen. Bei der gr\u00fcnl\u00e4ndischen Bundestagswahl 1803 erzielte sie ihren Bestwert von sage und schreibe 63,5 %. Auch bei den B\u00fcrgermeisterwahlen schnitt sie allzeit gut ab, nur wenn die WVD sich mit dem BdH auf einen gemeinsamen Kandidaten einigte, wie seinerzeit Gerhard S. Herme vom BdH, war die WVD nicht die B\u00fcrgermeisterpartei. Seit 1811 regiert Stefan Cornelius in der wohl bedeutungsvollsten Stadt der Lieben Welt und sieht seine Position wohl mehr und mehr in Gefahr. 19 Jahre nach dem legend\u00e4ren Triumph und 13 Jahre nach dem Winterkrieg 1808\/09 gegen die B\u00f6se Armee ist die WVD in der Stadt Wiesenhausen nicht mehr die f\u00fchrende Kraft. Zwar ist der Vorsprung des BdH hier mit 31,2 % zur WVD mit 30,5 % hauchd\u00fcnn, die Schmach mildert dies jedoch nicht. Wen auch immer der BdH zur Kommunal- und B\u00fcrgermeisterwahl im Juni aufstellen wird, Stand jetzt w\u00e4re er der Favorit. Und der Trend spricht nicht unbedingt f\u00fcr die WVD. Stirnrunzeln ist mindestens angesagt in der Parteizentrale, die Schelte von Ehrenmitglied Friedrich von der Tagel im &#8222;H\u00f6hlen-Podcast&#8220; zur Herzogenwahl machte es nicht besser. Der ehemalige Wiesenhausener B\u00fcrgermeister wetterte heftig gegen die Parteispitze und forderte indirekt den R\u00fccktritt von Boris Leonhard, der der wohl aussichtsreichste Kanzlerkandidat der Partei und zudem Kanzleramtsminister ist. Die n\u00e4chsten Wochen werden zeigen, wie es mit der am Boden liegenden Partei weitergeht. Viele Herzogtumspolitiker beklagen sich zudem \u00fcber mangelnde Unterst\u00fctzung aus der Parteif\u00fchrung, was wahrscheinlich weitere Streitereien vorprogrammiert.<\/p>\n<p>Der gr\u00f6\u00dfte Gewinner im Herzogtum Wiesenhausen ist ohne Zweifel die VCS. Fast aus dem Stand zog sie erstmals nach Schlo\u00df Wiesenhausen ein und wurde mit 16,0 % drittst\u00e4rkste Kraft hinter dem zweiten Gewinner der Wahl, der FED. Spitzenkandidat Simon Uhlmann trat nicht nur als j\u00fcngster Kandidat an &#8211; er ist 35 &#8211; sondern auch mit einem sehr \u00f6kologischen Programm. Dieses zahlte sich aus, die VCS konnte nicht nur der WVD einige W\u00e4hler abwerben, sondern auch dem BdH. Sie darf sich nun berechtigte Hoffnung auf einen Platz im Kabinett machen, da die Koalition aus BdH und WVD durch den &#8222;Stimmenklau&#8220; der VCS keine Mehrheit mehr hat und diese um 39 Sitze auch deutlich verfehlte. Aber auch die FED hat gute Karten um zumindest in ernsthafte Gespr\u00e4che mit dem BdH zu kommen. Zu einer Mehrheit bed\u00fcrfte es dann wohl noch der Unterst\u00fctzung von entweder MP oder MSP. Gerade Letztere wird mit nur 4,6 % wohl aber allein aus Respekt vor dem Wahlergebnis keinerlei Rolle bei Gespr\u00e4chen spielen. Ein weiterer Wahlgewinner mit der MP wohl schon eher. Die schafften es, ihr Wahlergebnis von vor f\u00fcnf Jahren fast zu verf\u00fcnffachen. Fast 10 % holte die Partei mit Spitzenkandidatin Ursula Gruivers, vor allem die Antriebsreform im Schiffsverkehr schien bei vielen W\u00e4hlern gut anzukommen. Hier werden Gespr\u00e4che sicherlich gef\u00fchrt werden, als wahrscheinlicher gilt unter Experten jedoch eine Koalition aus BdH, WVD und VCS. Das liegt auch an dem katastrophalen Abschneiden der MCM, die mehr als 13 % gegen\u00fcber 1817 verloren und nur noch bei 7,7 % stehen. In Wiesenhausen-Stadt schafften sie mit gerade mal rund 4 % so gerade den Sprung \u00fcber die 3 %-H\u00fcrde.<\/p>\n<p>F\u00fcr Herzog Marko Maszli\u0161ku\u0161 d\u00fcrfte der Wahlabend mit gemischten Gef\u00fchlen geendet sein. Zwar konnte er den Vorsprung vor den anderen Parteien ausbauen, allerdings auf Kosten einiger Stimmen. Dem muss der BdH auf den Grund gehen, sonst drohen weitere Verluste in f\u00fcnf Jahren. Konservative BdH-W\u00e4hler zog es zur VCS, \u00f6kologische eher zur FED, somit liegt die Vermutung nahe, dass die Partei zu sehr zwischen den Welten agiert und ein klares Profil vermissen l\u00e4sst. Auch mag der Anspruch der Dezentralisierung nicht authentisch gewirkt haben, manche vermuten auch den Irrtum, dass diese Dezentralisierung in der Bev\u00f6lkerung gar nicht so erw\u00fcnscht ist, wie gedacht. Marko Maszli\u0161ku\u0161 ist nach wie vor sehr beliebt in der Bev\u00f6lkerung und erreicht Zustimmungswerte weit \u00fcber dem Ergebnis seiner Partei, ein Personalproblem d\u00fcrfte also nicht vorliegen. Nun kommt es auf eine effektive Koalitionsbildung an. Inhaltlich steht man eher der FED und der MP nahe, vor allem die Planungen f\u00fcr das Wei\u00dfe Gebirge und den Ysen kommen bei den beiden anderen Parteien, vor allem der MP, gut an. Pers\u00f6nlich sind die Beziehungen zur WVD und VCS dagegen sehr viel besser, es bleibt spannend zu sehen, was am Ende st\u00e4rker ins Gewicht f\u00e4llt.<\/p>\n<p>Hier sehen Sie noch die Ergebnisse des Herzogtums Wiesenhausen und der Stadt Wiesenhausen:<\/p>\n<p><strong>Herzogtum Wiesenhausen:<\/strong><\/p>\n<p>BdH: 26,3 %\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 (-5,4 %)<br \/>\nWVD: 15,9 %\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 (-9,4 %)<br \/>\nVCS: 16,0 %\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 (+14,7 %)<br \/>\nFED: 16,8 %\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 (+9,6 %)<br \/>\nMCM: 7,7 %\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 (-13,1 %)<br \/>\nMSP: 4,6 %\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 (-6,9 %)<br \/>\nMP: 9,7 %\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 (+7,5 %)<br \/>\nAndere: 3,0 %<\/p>\n<p><strong>Stadt Wiesenhausen:<\/strong><\/p>\n<p>WVD: 30,5 %\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 (-6,6 %)<br \/>\nBdH: 31,2 %\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 (+5,3 %)<br \/>\nVCS: 11,3 %\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 (+3,3 %)<br \/>\nMCM: 4,1 %\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 (-6,7 %)<br \/>\nMSP: 4,3 %\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 (-3,9 %)<br \/>\nFED: 10,0 %\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 (+4,0 %)<br \/>\nMP: 6,8 %\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 (+2,6 %)<br \/>\nAndere: 1,8 %<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Serienm\u00f6rder Frank Doschberg zu lebenslanger Haft verurteilt<\/strong><\/p>\n<p>Der als &#8222;Abt von Heinrichsmuth&#8220; bekannt gewordene Serienm\u00f6rder Frank Doschberg ist vom Wiesenhausener Bezirksgericht zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Der inzwischen 39-j\u00e4hrige Doschberg hatte zwischen 1816 und 1820 neun Menschen erdrosselt und war aufgrund seiner von Zeugen best\u00e4tigten Verkleidung als M\u00f6nch als &#8222;Abt von Heinrichsmuth&#8220; in die landesweiten Schlagzeilen geraten. Die Verteidigung hat das Urteil derweil akzeptiert, womit es rechtskr\u00e4ftig ist.<\/p>\n<p>\u00dcber 20 Monate dauerte der Prozess im bisher aufsehenerregendsten Kriminalfall der noch jungen meadowhousischen Geschichte. Doschberg hatte auf Unzurechnungsf\u00e4higkeit pl\u00e4diert, weswegen w\u00e4hrend des Prozesses vier psychologische Gutachten erstellt werden mussten. Drei dieser Gutachten befanden Doschberg f\u00fcr zurechnungsf\u00e4hig und so taten es auch die Richter. Nach f\u00fcnfeinhalbst\u00fcndiger Beratung verlas der vorsitzende Richter Artur Thalwald den Schuldspruch, in dem er den regungslosen Angeklagten zu lebenslanger Haft verurteilte. Er sei w\u00e4hrend seiner Taten in vollem Ma\u00dfe zurechnungsf\u00e4hig gewesen und habe seine Morde in vollem Bewusstsein der Konsequenzen get\u00e4tigt. Zudem stellte er die besondere Schwere der Schuld fest, weswegen Doschberg nicht nach 15 Jahren entlassen werden kann. Haftentlassung kann somit fr\u00fchestens nach 25 Jahren beantragt werden, dann bedarf es allerdings weiterer Gutachten. Als Motiv hatte der w\u00e4hrend der gesamten Verhandlung wortkarge T\u00e4ter mit religi\u00f6sem Eifer angegeben. Dies sahen die Richter neben dem Tatbestand des Mehrfachmordes als niederen Beweggrund an, weswegen die besondere Schwere der Schuld festgestellt wurde.<\/p>\n<p>Im Verlauf der Verhandlungen hatte sich die Frage nach dem Motiv des T\u00e4ters gestellt. Dieser hatte dazu zun\u00e4chst beharrlich geschwiegen, die Psychologen konnten das Motiv dann aber herausfinden, welches der Angeklagte sp\u00e4ter vor Gericht auch zugab. Er handelte bei all seinen Taten aus religi\u00f6sem Eifer. Der streng gl\u00e4ubige Christ war Mitglied in einer radikalen Gruppierung namens &#8222;Erdenkinder&#8220;, denen selbst die fundamentalsten Prediger des Katholizismus noch zu moderat sind. Besonders die &#8222;S\u00fcnden&#8220; der modernen Welt waren Doschberg ein Dorn im Auge. Bereits 1813 schrieb er ein 350-seitiges Manifest, welches in seiner Gartenlaube sichergestellt werden konnte. Darin prangerte er den Wandel der Kirche an, die sich seiner Meinung nach dem Diktat der \u00d6ffentlichkeit unterworfen h\u00e4tte und ihre moralischen Prinzipien verraten h\u00e4tte. Daher sei er, fr\u00fcher \u00fcberzeugter Katholik, aus der Kirche ausgetreten und habe sich der Gruppierung der Erdenkinder angeschlossen. Diese wird polizeilich beobachtet und gilt als radikale Sekte. Dort hat er sich nach Auffassung der Gutachter entscheidend radikalisiert und fing an, \u00fcberall S\u00fcnder zu suchen und, seiner Ansicht nach, auch zu finden. So beobachtete er monatelang seine Umgebung und studierte die Verhaltensweisen seiner Mitmenschen. So kam es auch, dass alle Opfer aus derselben Gegend stammten. Sie alle waren zuvor wochen-, wenn nicht gar monatelang von Doschberg gestalkt worden, ohne dies zu bemerken. &#8222;Kein Privatdetektiv h\u00e4tte dies besser gekonnt&#8220;, vermerkte Richter Thalwald in seiner Urteilsbegr\u00fcndung. Dies tat er immer dann, wenn er bei jemandem den Verdacht hatte, dieser w\u00fcrde nicht nach &#8222;christlichen&#8220; Moralvorstellungen leben. Dass dies eher die Moralvorstellungen von religi\u00f6sen Fanatikern waren, hatte keine Auswirkung auf Doschbergs Zuspruch f\u00fcr diese Vorstellungen. Laut den psychologischen Gutachten sei seine Pers\u00f6nlichkeit und sein Werdegang ideal gewesen, um empf\u00e4nglich f\u00fcr solchen Fanatismus zu sein. Er wuchs in einer Familie auf, in der Gewalt und Alkoholmissbrauch an der Tagesordnung standen, wechselte sp\u00e4ter oft den Beruf und hatte zum Schluss gar keine Arbeit mehr. Stattdessen steigerte er sich immer mehr in jenen t\u00f6dlichen Fundamentalismus hinein, der ihn zum Serienm\u00f6rder werden lie\u00df.<\/p>\n<p>Beobachtete er jene &#8222;S\u00fcnden&#8220; bei seinen Observierungsaktionen, so stand f\u00fcr ihn fest, dass er die Welt von diesen Menschen &#8222;bereinigen&#8220; m\u00fcsse. Trug er bei seinen Beobachtungen ganz normale Alltagskleidung, richtete er als &#8222;Abt&#8220; \u00fcber das Schicksal seiner Opfer. Mit der Kordel seiner Kutte erdrosselte er sie, hin und wieder wurde ein vorbeifahrender Autofahrer zum Augenzeugen, meistens war die Tat bis dahin aber schon geschehen. Auf die Frage des Gerichts, warum er nicht das ganze Land ermordet habe, da seine Imaginationen eines &#8222;S\u00fcnders&#8220; so ziemlich auf jeden Menschen zutr\u00e4fen, antwortete Doschberg lapidar: &#8222;H\u00e4tten Sie mich nicht geschnappt, h\u00e4tte ich das wohl getan.&#8220; Um sich sp\u00e4ter vor Gott verantworten zu k\u00f6nnen, studierte er das Verhalten seiner potenziellen Opfer vorher immer sehr genau, um keinen Fehler zu begehen und sich ganz sicher sein zu k\u00f6nnen, dass dieser Mensch f\u00fcr dessen S\u00fcnden bestraft werden m\u00fcsse. Daher ermordete er auch scheinbar wahllos Frauen wie M\u00e4nner aus allen Altersgruppen, was es f\u00fcr die Ermittler zun\u00e4chst schwierig machte, ein T\u00e4terprofil zu erstellen. Blieb noch die Frage, weshalb er seine Opfer stets vor das \u00f6rtliche Kloster legte. Dies erkl\u00e4rte Doschberg damit, dass er der Meinung war, den M\u00f6nchen die Arbeit abzunehmen und ihnen die Nachricht \u00fcbermitteln zu m\u00fcssen, dass sie sich ebenfalls vers\u00fcndigt h\u00e4tten und weltlichen Sitten hergegeben h\u00e4tten. Doschberg erkl\u00e4rte in den Verh\u00f6ren der Polizei, dass er hoffte, die M\u00f6nche w\u00fcrden sich auf seine Seite schlagen, als dies jedoch nicht geschah, sah er sich gezwungen, auch einen von ihnen zu ermorden.<\/p>\n<p>Die Sekte der &#8222;Erdenkinder&#8220; wurde derweil von der Polizei aufgel\u00f6st und verboten. Alle Mitglieder wurden ausgiebig befragt und einige von ihnen aufgrund von Vorstrafen, unter anderem aufgrund von Volksverhetzung, auch strafrechtlich belangt. F\u00fcr Heinrichsmuth geht ein Schreckenb zu Ende, dessen Auswirkungen dort aber wohl noch lange zu sp\u00fcren sein werden. Viele Bewohner haben die Ortschaft in den letzten Jahren verlassen, f\u00fcr viele Ausw\u00e4rtige ist der Name zum Symbol einer religi\u00f6s motivierten Mordserie geworden. Viele Ans\u00e4ssige haben diese Taten aber auch zusammengeschwei\u00dft, insbesondere die M\u00f6nche sind wieder n\u00e4her an die Bev\u00f6lkerung ger\u00fcckt und es wurde zusammen getrauert. Konsequenzen soll es nun auch bei der \u00dcberwachung von Sekten und religi\u00f6sen Splittergruppierungen geben. Heinrichsmuths B\u00fcrgermeister Oliver Wattenfelder (WVD) will zusammen mit der Herzogenregierung strengere Vorschriften zur Gr\u00fcndung eines religi\u00f6sen Vereins festlegen. Auch auf Reichsebene will man strengere Gesetze. Da Vereinsgr\u00fcndung jedoch den Herzogt\u00fcmern obliegt, d\u00fcrften allgemeine Regelungen hier schwierig werden. F\u00fcr Frank Doschberg endet sein Amoklauf hinter Gittern. Fr\u00fchestens im Rentenalter kann er wieder freikommen, ob er jedoch \u00fcberhaupt wieder Frischluft atmen darf, steht noch in den Sternen. Er wird ins Hochsicherheitsgef\u00e4ngnis nach Isbr\u00fcck verlegt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Elf Jahre Meadowhouse &#8211; Wiesenhausen feiert Nationalfeiertag<\/strong><\/p>\n<p>Der 18. Oktober 1810 bleibt wohl f\u00fcr immer eines der entscheidenden und wichtigsten Daten in der Geschichte der Stadt Wiesenhausen, zusammen mit dem Jahr 1081, als sich die Wiesenhausener B\u00fcrger von der Gewaltherrschaft Enczegovijas entledigten. So gab es auch in diesem Jahr anl\u00e4sslich des elften Staatsjubil\u00e4ums wieder ein umfangreiches offizielles Programm, dem zahlreiche Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport beiwohnten. Dabei orientierte man sich am vergangenen Jahr, als insbesondere die sehr lokal stattfindenden Aktionen und Festakte f\u00fcr gro\u00dfen Anklang in der Bev\u00f6lkerung sorgten.<\/p>\n<p>Doch nat\u00fcrlich startete der Nationalfeiertag am Morgen zun\u00e4chst mit dem hochoffiziellen Teil, der Begr\u00fc\u00dfung verschiedenster G\u00e4ste, die sich dieses Mal wieder auf Burg Daunenfels die Ehre gaben, nachdem im letzten Jahr Schloss Wiesenhausen Ort des Geschehens gewesen war. Unter den anwesenden G\u00e4sten waren unter anderem Vertreter der Weltregierung in Form von Weltherrscher Apfulkrax, Finanzdromorniss Knackser, Wirtschaftsdromorniss Fatra oder Innendromorniss Moleskar, meadowhousische Politiker, allen voran Kanzler Schwalbenschwanz nebst gesamten Kabinett, Kulturschaffende, etwa Starregisseur Archibald Cronberg, Schauspieler Frank Busch oder Journalist Karl-Josef Singmann, sowie Vertreter aus dem Bereich des Spitzensports, wie der neue Kugelbahnmeister Mirco Magiaro, FVM-Nationaltrainer Dagobert Georgie oder Dartsspieler Frederik Flughorn. Als erster Programmpunkt stand am Vormittag ein Vortrag des Naturprinzen auf dem Programm, der neben seiner T\u00e4tigkeit als Stadionsprecher des AC Phoenix Wiesenhausen auch als Vorsitzender des Umweltverbandes VSFF (&#8222;Verband zum Schutz von Flora und Fauna&#8220;) agiert. Er referierte \u00fcber die Einzigartigkeit jeder einzelnen meadowhousischen Region und gestaltete seinen Vortrag mithilfe mitgebrachter Tiere und Pflanzen sehr unterhaltsam und lehrreich f\u00fcr alle Anwesenden.<\/p>\n<p>Im Anschluss an den Vortrag erfolgte dann die mittlerweile ebenfalls am Nationalfeiertag zur Tradition gewordene Verleihung des K\u00f6nig-Johannes-Ordens f\u00fcr besondere Verdienste um den Staat Meadowhouse. In diesem Jahr ging der Preis an den ehemaligen B\u00fcrgermeister der Kommune Wiesenhausen, ma\u00dfgeblichen Wegbereiter der Meadowhousischen Unabh\u00e4ngigkeit und mittlerweile Vorsitzenden des meadowhousischen Reichsgerichts, Edward Elch. Dieser nahm die Auszeichnung sichtlich bewegt entgegen und bedankte sich bei den Anwesenden, dass er &#8222;Teil einer solch gro\u00dfen Sache sein durfte und er sich seinen Dienst f\u00fcr die Stadt und das Land bei seinem Einstieg in die gr\u00fcnl\u00e4ndische Politik 1774 nie derart bedeutend h\u00e4tte ausmalen k\u00f6nnen&#8220;. Nach der Laudatio, die Vorjahrespreistr\u00e4ger Laurenz Grogge hielt, und Elchs Dankesrede, schritten die geladenen G\u00e4ste \u00fcber zum Festbuffet, welches im gro\u00dfen Saal des Restaurants &#8222;Zur Geisterkette&#8220; aufgetischt wurde. Neben normalem Essen f\u00fcr die Lebenden Anwesenden gab es auch geistertypische Gerichte wie Nilpferdkuchen und Wespenauflauf, um die ebenfalls anwesenden Geister zu begl\u00fccken. Nach dem Essen und einem anschlie\u00dfenden Kaffee- bzw. Teetrinken erwartete man dann auf dem Burghof gespannt das traditionelle Signal zum Aufbruch an den Wiesenbacher H\u00fcgel.<\/p>\n<p>Dieses kam auch in diesem Jahr p\u00fcnktlich auf die Minute durch die Lautsprecher in der Stadt geschallt, als Heinrich Petersen, wie vor elf Jahren, seine legend\u00e4re Durchsage wiederholte. Bei gutem Wetter und angenehmen 22 Grad versammelten sich schlie\u00dflich wieder tausende Menschen unterhalb des Felsenschiffs und jubelten den drei Reden von Gerhard S. Herme, Hemes F. Rems und Johannes von Daunenfels zu, womit der feierliche H\u00f6hepunkt des Nationalfeiertags erreicht war. Nach dem Singen der Meadowhousischen Nationalhymne und dem traditionellen Folksong &#8222;An einem Tag im Herbst&#8220; endeten an dieser Stelle auch die offiziellen Programmpunkte und die G\u00e4ste waren eingeladen, an den zahlreichen Stellen in der Hauptstadt an verschiedenen Aktivit\u00e4ten teilzunehmen oder diesen beizuwohnen.<\/p>\n<p>Weltherrscher Apfulkrax und K\u00f6nig Percival I. etwa besuchten am sp\u00e4ten Nachmittag die Alte Kathedrale, wo eine Kunstaustellung stattfand und der neue Kulturdromorniss Wilhelm Rabe stattete, ebenso wie Bildhauer Francois Fortunard, dem S\u00fcdh\u00fcgel ingesamt einen Besuch ab und bestaunte die \u00fcber 600 ausgestellten Freiluftskulpturen. Andere prominente Gesichter konnte man beispielsweise sp\u00e4ter am Abend im Kolosseum von Frankenthal sehen, wo Komiker Rudi Rabe eine kuriose Olympiade moderierte, etwa in Person von Hemes F. Rems, Gerhard S. Herme, Steffen A. Winter, Reichskanzler Schwalbenschwanz, Pr\u00e4sident Basilisk und LA-Chef Dobby. In der W\u00fcste fand ein unter Aufsicht von Ezechiel Bloor und Gilderoy Lockhart stehendes Autorennen statt, welches alle kuriosen Formen von Fortbewegungsmitteln aufzeigte. Am Ende gewann &#8222;Zeitungsgespenst&#8220;-Herausgeber Johannes-Karl Lange mit einem selbst gebauten Luftkissenboot, auf dem er \u00fcber den Sand flog.<\/p>\n<p>Gegen Abend versammelten sich dann die Bewohner aller Stadtteile in ihren jeweiligen Wohngegenden und lie\u00dfen den Feiertag ausklingen. In Wiesen-Zentrum lud der &#8222;Big Ben um die Ecke&#8220;, wie bereits im letzten Jahr, zu einem gro\u00df angelegten Barbecue ein, w\u00e4hrend in Ahornsburg der Partyservice MM f\u00fcr das leibliche Wohl der Anwohner und Anwesenden sorgte. Im D\u00fcsterwald sorgten die Drachen gegen Abend dann noch, in Verbindung mit den Geistern aus der angrenzenden Geisterstadt, f\u00fcr eine spektakul\u00e4re und zum Teil auch gruselige Show, die die Dunkelheit des Waldes erleuchtete. Diese ging dann auch nahtlos \u00fcber in das traditionelle Abschlussfeuerwerk \u00fcber dem Ysental, welches erneut von BEFIMist und Hogwartslehrer Severus Snape und Ex-Sicherheitsdromorniss Marko Maszliskus organisiert worden war. Insgesamt ging damit ein ereignisreicher und rundum gelungener Nationalfeiertag zu Ende und Meadowhouse ist um ein weiteres Jahr \u00e4lter geworden. M\u00f6gen noch viele weitere Jahre und Feiertage hinzukommen!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Gr\u00f6\u00dftes Infrastrukturprojekt in Wiesenhausen seit 13 Jahren steht kurz vor dem Abschluss <\/strong><\/p>\n<p>Das Landschaftsbild der Hauptstadt hat sich immer wieder ver\u00e4ndert, besonders in der Zeit des Aufstieges hin zur Weltstadt. Nun hat man diesen Status seit rund 10 Jahren inne und das gr\u00f6\u00dfte Infrastrukurprojekt seit dem Umbau der Reichsstra\u00dfe 1808 steht kurz vor dem Abschluss. Es beinhaltete das Erschlie\u00dfen neuer Industrie- und Wohngebiete, den Ausbau des Schienennetzes und der Renaturierung alter Verkehrsadern beziehungsweise deren Modernisierung. Auch der Ausbau des Bad Neureicher Hafens ist nur noch eine Frage von Wochen.<\/p>\n<p>B\u00fcrgermeister Stefan Cornelius hatte nach seiner Wiederwahl 1817 ein gro\u00dfes Investitionspaket von rund 10 Milliarden Tropalen aus der Schatzkammer zur Verf\u00fcgung gestellt, um Wiesenhausen zu modernisieren. Unter anderem war auch das Projekt Schwarzbach Teil des Investitionsvorhabens. Da dieses bekannterma\u00dfen scheiterte, konnte die restliche Summe noch ausgiebiger f\u00fcr das Verkehrsnetz und andere Vorhaben genutzt werden. Davon profitierten auch Gerhard Herme und Hemes Rems. Die beiden Eigner der Schiefermine in H\u00f6hlenpark konnten oberhalb des Hauptabbauareals neue Abbaugebiete erschlie\u00dfen und Unterbringungsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr die Arbeiter errichten. Zudem wurden neue B\u00fcrogeb\u00e4ude gebaut. Extra daf\u00fcr stellte die Stadt Geld zur Verf\u00fcgung, um eine Durchgangsstra\u00dfe zur A2 zu bauen. Entlang der Stra\u00dfe, die den Namen &#8222;Zur Schiefermine&#8220; erhielt, errichtete die Stadt dann in Kooperation mit den dem Ex-Justizdromorniss und dem Au\u00dfendromorniss auch neue Wohnh\u00e4user, Einfamilien-, sowie Mehrfamilienh\u00e4user. Mit einem tollen Blick auf den H\u00f6hlenpark-Wald und das darin versteckte Restaurant &#8222;Zum Schopftintling&#8220; k\u00f6nnte man hohe Mieten und Kaufpreise verlangen, jedoch werden die Wohnungen von der Stadt bezuschusst. &#8222;Keine der Wohnungen wird \u00fcber 1.200 Tropale im Monat vermietet&#8220;, sagte Cornelius gegen\u00fcber unserer Website.<\/p>\n<p>Ein weiteres Industrie- und Stra\u00dfenprojekt gab es nahe Schlo\u00df Wiesenhausen. Dort haben die Wiesenhausener Baumschulen eine neue Plantage er\u00f6ffnet, die Leitung hat die Firma Wei\u00dfkorn.tanne. Dort werden unter anderem Wei\u00dftannenm\u00fcsli und Knusperzapfen angebaut, die vor allem in den regionalen Verkauf gehen sollen. Daf\u00fcr wurden neue Zufahrtswege aus Holzsp\u00e4nen angelegt, die von der Stra\u00dfe zur Moodys Hochsitz in Ahornsburg abzweigen. Ohnehin wolle man mehr Stra\u00dfen aus Holzsp\u00e4nen bauen, anstatt aus Asphalt, um die L\u00e4rmbelastung zu mindern und Schnellfahrer auszubremsen, da man auf diesen Stra\u00dfen maximal 40 Kilometer in der Stunde fahren kann. Ein paar Ecken weiter, in Klippenburg, wurde dagegen eine Stra\u00dfe renaturiert. Die Klippenstra\u00dfe wurde zum Fahrradweg umgewandelt, man kommt maximal noch 100 Meter von der Gro\u00dfen Stra\u00dfe in den Ort hinein. Zu den Klippen ben\u00f6tigt man dann ein anderes Fortbewegungsmittel. So will man die Anwohner vom Durchgangsverkehr erl\u00f6sen, dieser Weg wurde bisher gerne als Alternative zum D\u00fcsterwaldtunnel genutzt, der seinerseits auf jeweils zwei Spuren vergr\u00f6\u00dfert wurde.<\/p>\n<p>Nahe des Palaces Monda hat man am meisten am Stra\u00dfenbild ver\u00e4ndert. Die Gro\u00dfe Stra\u00dfe verliert den meisten Verkehr ohnehin an der Abzweigung Kleine Stra\u00dfe am Rathaus, diejenigen, die den letzten Abschnitt nutzen wollen, kommen jetzt nur noch direkt zum Weltpalast, zu den Freizeitm\u00f6glichkeiten S\u00fcdwiesenhausens (Hochseilgarten, Zeltbaum) oder in Richtung Ahornsburger Tunnel und Geheimgang nach Wiesen-Zentrum. Der Durchgang in Richtung Br\u00fcckenreich und Bruchhausen wurde dicht gemacht, stattdessen hat man dort jetzt einen Naturpark errichtet, in den man nur mit Ausnahmegenehmigung darf. Dort soll die heimische Flora und Fauna ungest\u00f6rt gedeihen k\u00f6nnen, ohne die St\u00f6rung durch eine der meist befahrenen Stra\u00dfen Wiesenhausens. Federf\u00fchrend war hier jedoch der Weltpalast, der zum einen aus Sicherheitsgr\u00fcnden und zum anderen aus Umweltgr\u00fcnden die Idee hatte, die Gro\u00dfe Stra\u00dfe in S\u00fcdwiesenhausen enden zu lassen. Will man nun nach Br\u00fcckenreich, muss man direkt die S1 nehmen oder den Geheimgang und dann \u00fcber die Canyon-Br\u00fccke an der Alten Kathedrale vorbei. Kritiker warfen der Stadt vor, den Verkehr nur von der einen auf die andere Stra\u00dfe zu verlagern, jedoch arbeitet man auch stark an anderen M\u00f6glichkeiten. Wie zum Beispiel dem Schienenverkehr.<\/p>\n<p>Dort werden immer neue Stra\u00dfenbahnnetze gebaut, die den Verkehr von der Stra\u00dfe auf die Schiene bringen sollen. Inzwischen kommt man mit der Linie 40 teils ober-, teils unterirdisch von Waldhausen bis nach Eichenstadt, mit Halt am Wiesenhausener Hauptbahnhof. Wie angek\u00fcndigt wurden daf\u00fcr nur sehr wenige Naturfl\u00e4chen versiegelt, da alle Bahnen mit Melotraub angetrieben werden. Die Kosten daf\u00fcr waren am Ende mit rund 350 Millionen Tropale sogar niedriger als gedacht, da man nicht einmal Oberleitungen bauen musste. Nach einer Anfrage im Stadtrat von der Tierpartei wurden insgesamt rund 15 Hektar Land versiegelt, weitere 20 Hektar wurden neu f\u00fcr die Natur bereitgestellt. Die Wiesenhausener Verkehrsbetriebe (WVB) konnten allein durch die neue Linie 40 100 neue Mitarbeiter einstellen. Aber nicht nur die Stra\u00dfenbahnen waren Teil der Wiesenhausener Infrastrukturreform, sondern auch das Netz der Meadowhouse-Bahn. Wiesenhausen als der Knotenpunkt f\u00fcr nationale und internationale Z\u00fcge platzte seit jeher aus allen N\u00e4hten an seinen Bahnh\u00f6fen, oft waren Versp\u00e4tungen die Folge. Berechnungen zufolge h\u00e4tte allein der Hauptbahnhof am Brisciusfels zehn zus\u00e4tzliche Gleise ben\u00f6tigt, um die Kapazit\u00e4ten zu stemmen. Vorige Woche konnte man dann die Fertigstellung des neuen Bahnhofs im Ostteil Frankenthals. Ab Oktober werden dann auch Nah- und Fernverkehrsz\u00fcge in &#8222;Wiesenhausen-Skyline&#8220; halten. Daf\u00fcr wurden neue Gleise gebaut, die eine Schleife hinter Eichenstadt machen, um von Westen kommende Z\u00fcge besser anzubinden. Der neue Bahnhof ist fast so gro\u00df wie der riesige Hauptbahnhof und ist auch f\u00fcr den DOP-Zug erreichbar. Dies hat den Vorteil, dass bei Bauarbeiten am Hauptbahnhof der DOP-Zug trotzdem in Wiesenhausen halten kann. An das Fernverkehrsnetz angebunden sind damit Wiesenhausen Hbf, Wiesenhausen-Skyline, Wiesenhausen-Flughafen, Wiesenhausen-S\u00fcdbahnhof und Wiesenhausen-Isenfall. Der neue Halt entlastet die anderen Bahnh\u00f6fe um sch\u00e4tzungsweise rund 400.000 Besucher pro Tag. B\u00fcrgermeister Cornelius nannte diesen Schritt als wichtigsten Punkt der Infrastrukturreform: &#8222;Dies war uns ein Herzensanliegen. Wir wollen, dass Wiesenhausen trotz der Gr\u00f6\u00dfe und der Frequentierung keinen Stress bei der Ankunft oder Abfahrt verursacht. Der neue Bahnhof wird vor allem f\u00fcr Gesch\u00e4ftsreisende attraktiv, was unserem Image als Businessstadt weiter positiv zukommen wird.&#8220; Ab Januar wird dann auch die Schnellfahrstrecke nach Santo Opalo eingeweiht. Dort f\u00e4hrt ein MDE (Meadowhouse-Express) im Stundentakt in nur sechs Stunden an die K\u00fcste und f\u00e4hrt dabei fast 600 km\/h auf offener Strecke. Unterwegs h\u00e4lt der Zug nur in Karlsburg am Isen Hbf. So soll Urlaubern der Weg ans Meer erleichtert werden. Schneller ist man dann nur per Flugzeug.<\/p>\n<p>Bleibt noch der Ausbau des Bad Neureicher Hafens. Dort wurden neue Docks gebaut, die der BNWG geh\u00f6ren und als Werft genutzt werden k\u00f6nnen. Ebenso hat man f\u00fcr Kreuzfahrtschiffe drei neue Anlegestellen geschaffen, bei der bis zu 350 Meter lange Schiffe anlegen k\u00f6nnen. Das Prunkst\u00fcck meadowhousischer Schiffsbaukunst, die <em>K\u00f6nig Johannes I. <\/em>hielt bereits vor zwei Wochen dort, die beiden anderen Anlegestellen m\u00fcssen noch f\u00fcr Passagiere zug\u00e4ngig gemacht werden. Als 1818 auf dem Isen zwei F\u00e4hren miteinander kollidierten und 20 Menschen verletzt wurden, wurde zudem der Plan f\u00fcr ein neues Zugangssystem zum Fluss gefasst. Dieser Plan ist nun in die Tat umgesetzt worden. Statt einem gro\u00dfen Zugang aus dem Hafen heraus, gibt es nun drei Schleusen, eine f\u00fcr F\u00e4hren, eine f\u00fcr Kreuzfahrtschiffe und eine f\u00fcr Frachtschiffe. So sollen Chaos und Zusammenst\u00f6\u00dfe verhindert werden, zus\u00e4tzlich wurden Ampeln installiert, die den Kapit\u00e4nen die Zeitpunktentscheidung eines Starts auf den Isen erleichtern sollen. Freizeitboote k\u00f6nnen wie bisher auch, direkt aus den angrenzenden H\u00e4fen, auf den Isen starten oder aus dem H\u00f6hlenkanal. Dieser Zugang ist jedoch nach wie vor den Bewohnern der Innenstadt vorbehalten. Der H\u00f6hlenkanal wurde aus Hand der Bewohner Wiesen-Zentrums neu gestaltet, die Ufer wurden mit Pflanzen best\u00fcckt und sogar einige Sandstr\u00e4nde wurden aufgesch\u00fcttet, samt zugeh\u00f6riger Bars. Auch Stand-up-Paddeln wird dort bald erlaubt sein, genauso wie neben der Schifffahrtsrinne auf dem Isen.<\/p>\n<p>Mit all dem ver\u00e4ndert sich das Stadtbild Wiesenhausenes zwar nur unwesentlich, wird aber langfristig gro\u00dfe Auswirkungen auf das Verkehrsgeschehen in der Hauptstadt haben. Mehr Menschen werden auf die Bahn umsteigen, inmitten des Trubels neue Erholungsm\u00f6glichkeiten entdecken k\u00f6nnen, wie am Isen, in Klippenburg oder am Weltpalast, und neue Arbeitspl\u00e4tze werden entstehen. Trotz der Globalisierung der Wirtschaft, siehe Titanien-Union, stehen Wiesenhausener Unternehmen und regionale Produktion weiterhin im Fokus, F\u00f6rderungen kommen vor allem Firmen wie Wei\u00dfkorn.tanne oder der Schiefermine Rems &amp; Herme zugute. Ein Gro\u00dfteil der Bev\u00f6lkerung sieht dies als sehr positiv an, das Investitionspaket sei gut genutzt worden. Und noch sind rund 1,5 Milliarden Tropale \u00fcbrig und abrufbar. Mal sehen, wo es demn\u00e4chst weiter Projekte gibt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Polizeisprecher best\u00e4tigt &#8211; &#8222;Abt von Heinrichsmuth&#8220; festgenommen!<\/strong><\/p>\n<p>Es mutet beinahe an wie ein Weihnachtswunder. Am zweiten Weihnachtsfeiertag nahm die Meadowhousische Polizei des K\u00f6nigreichs (MPK) mithilfe der lokalen Beh\u00f6ren im Wiesenhausener Stadtbezirk Maarfurt einen Verd\u00e4chtigen im bis dahin wohl mysteri\u00f6sesten Kriminalfall von Meadowhouse fest. Ein Sprecher der MPK best\u00e4tigte am Nachmittag dann: &#8222;Wir haben den Abt von Heinrichsmuth verhaftet.&#8220; Sogar die Presseleute gaben spontanen Beifall. Neun Tote, vier Jahre und eine lange Zeit des Bangens um die eigene Sicherheit scheinen endlich vorbei zu sein. &#8222;Die Beweise sind eindeutig und erdr\u00fcckend&#8220;, sagte Polizeisprecher Biewers. Der Verd\u00e4chtige habe keinerlei Widerstand geleistet und die Taten teilweise schon zugegeben. Doch der Reihe nach.<\/p>\n<p>Das Individuum sei m\u00e4nnlich, 37 Jahre alt und geb\u00fcrtig aus Wiesenhausen-Johannesborn. Die Polizei sp\u00fcrte ihn nach Angaben des Sprechers in einer Gartenlaube nahe der Kleinstadt Heinrichsmuth auf. In diesem Gebiet waren die Taten zwischen August 1816 und Mai 1820 geschehen. Der Mann habe dort seit Jahren gehaust und seine Taten auch von dort aus geplant. Er stehe in keinerlei Verbindung zum Kloster Heinrichsmuth, wie es teilweise in Medien spekuliert worden war. &#8222;Wir haben den Verd\u00e4chtigen \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum observiert und konnten so einige Indizien sicherstellen. Durch den Durchbruch in der DNA-Analyse im Fr\u00fchsommer konnten wir bei seinem letzten Homizid Spuren sichern, die uns letztendlich den entscheidenden Beweis gaben&#8220;, sagte Biewers. Man habe jedoch auf eine schnelle Festnahme verzichtet, um den Verd\u00e4chtigen zun\u00e4chst zu beobachten und so weitere wichtige Indizien gegen ihn in der Hand zu haben. Am zweiten Weihnachtsfeiertag erfolgte dann jedoch aber der Zugriff. Ein Team von Spezialeinheiten aus allen Teilen des Landes \u00fcberraschte den 37-J\u00e4hrigen um 5 Uhr morgens im Schlaf. Dieser lie\u00df alles widerstandslos mit sich geschehen. Die Ermittler durchsuchten anschlie\u00dfend die Gartenlaube und fanden eine erdr\u00fcckende Beweislast, sodass der Haftrichter noch am selben Tag die Untersuchungshaft anordnete. Bereits auf dem Weg ins Polizeipr\u00e4sidium machte er dann auch die ersten Angaben. Unbest\u00e4tigte Mutma\u00dfungen lie\u00dfen verlauten, er habe die Morde bereits zugegeben und sei sogar dankbar f\u00fcr seine Verhaftung gewesen. Polizeisprecher Biewers und auch andere Beamte wollten dies jedoch nicht best\u00e4tigen. Was man jedoch best\u00e4tigen k\u00f6nne, sei, dass der Abt wohl bereits seinen n\u00e4chsten Mord plante, von dem ihm die Polizei aber abhalten konnte. Mit neun Opfern hat der Abt damit genauso viele Menschen ermordet, wie Rick Gottwitz, der sogenannte &#8222;Kampdorf-Killer&#8220;, der seine lebenslange Haftstrafe absitzt. Ein \u00e4hnliches Schicksal d\u00fcrfte nun den bisher namenlosen Abt ereilen.<\/p>\n<p>Das modulierte PCR-Verfahren, welches in Paradies entwickelt wurde und Anfang des Jahres erstmals getestet wurde, half den Ermittlungsbeh\u00f6rden sehr zeitnah nach dem neunten Mordfall. Als das Ergebnis im Sp\u00e4tsommer feststand, machte man sich an genauere Observationen. Der 37-j\u00e4hrige mutma\u00dfliche T\u00e4ter sei neben seiner Unterkunft in der Gartenlaube im Westen von Johannesborn, nahe der Stadtbezirksgrenze zu Sonnenfeld, zudem arbeitslos und alleinstehend. Das hatte man sich nach einer T\u00e4terprofilerstellung bereits gedacht. Man habe, so Biewers, \u00fcber seine Motive bereits einige Informationen erfahren, jedoch sei der genaue Tathergang und die einzelnen Motivationen hinter den Morden noch in den Befragungen des Verd\u00e4chtigen genau festzustellen. Auch habe man bereits eine Reihe von Psychologen und Psychoanalytikern engagiert, um einen Einblick in das Wesen des Serienm\u00f6rders zu bekommen. Ob er sich jedoch solchen Befragungen \u00f6ffnen w\u00fcrde, sei unklar. Man gehe derzeit jedoch von einer psychischen Erkrankung aus, gepaart mit religi\u00f6sem Fanatismus. Bei den Durchsuchungen der Laube habe man mehrere religis\u00f6se Symbole gefunden und sogar die Kutte, die dem T\u00e4ter den Spitznamen &#8222;Abt von Heinrichsmuth&#8220; eingebracht hatte. Die Tatwaffe sei aller Wahrscheinlichkeit nach die Kordel der Kutte. &#8222;Damit hat er seine Opfer zumeist von hinten erdrosselt&#8220;, sagte Chefermittler Oliver Kerdel, dessen pers\u00f6nlicher Albtraum nun auch ein Ende gefunden hat. Die Kutte habe er mutma\u00dflich erst nach der Tat angelegt, um in dieser Aufmachung die postmortalen Verletzungen zuzuf\u00fcgen. &#8222;Wir gehen davon aus, dass die Hauptmotivation f\u00fcr die Morde vor allem in den Taten nach der T\u00f6tung liegt. Aber die Einzelheiten werden die Befragungen nun ergeben&#8220;, sagte Kerdel der gespannten Presse. Kerdel war wegen des Nichtendenwollens der Mordserie, gerade in der zweiten Jahresh\u00e4lfte 1816, massiv in die \u00f6ffentliche Kritik geraten, sowohl der damalige Innenminister von der Tagel, als auch der Nachfolger Borkenk\u00e4fer sahen jedoch von einer Suspendierung ab und schenkten ihm weiter das Vertrauen. Ob dies eine gute Entscheidung war, kann man wohl nie sicher sagen, klar ist jedoch: Kerdel hat daf\u00fcr gesorgt, dass der Serienm\u00f6rder nun in Gewahrsam sitzt.<\/p>\n<p>Die rund 250.000 Einwohner in Maarfurt f\u00fchlen sich nun sicherer. Der Wald, in dem die meisten Morde geschehen waren, wird zwar noch weiterhin seine unr\u00fchmliche Bekanntheit behalten, allerdings kann man wohl wieder ohne Angst vor einem Killer durch ihn spazieren. Heinrichmuths B\u00fcrgermeister Oliver Wattenfelder (WVD) zeigte sich am darauffolgenden Vormittag in einer Pressekonferenz sehr erleichtert und dankte den Einsatzkr\u00e4ften und Ermittlern. &#8222;Sie alle haben Heinrichsmuth und Maarfurt gestern sicherer gemacht und den B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern wieder ein Gef\u00fchl des Zuhauseseins gegeben.&#8220; Manch einer sei in der Zeit der Mordserie weggezogen, aus Angst vor dem M\u00f6rder oder aber aus Scham, aus jenem ber\u00fchmt-ber\u00fcchtigten \u00d6rtchen zu kommen. F\u00fcr die Hinterbliebenen der Opfer k\u00f6nne man keine angemesse Wiedergutmachung schaffen, aber zumindest &#8222;ein bisschen Gerechtigkeit&#8220;, wie Wattenfelder es nannte. &#8222;Und es wird ihnen helfen, mit diesen furchtbaren Dingen abschlie\u00dfen zu k\u00f6nnen.&#8220; Auf der Pressekonferenz wurde dann von Polizeiseite im gr\u00f6\u00dften Teil das wiederholt, was auch am Abend zuvor bekannt war. Man werde nun einige Untersuchungen durchf\u00fchren, um einen genaueren Eindruck vom Geisteszustand des Verd\u00e4chtigen zu erhalten. Danach werde man entscheiden, ob er zeitnah zu Aussagen bewegt werden k\u00f6nne, oder ob er erst in eine psychiatrische Einrichtung gebracht werden sollte. Innenminister Borkenk\u00e4fer (BdH) teilte via Brieftaube mit, er habe die Nachricht der MPK &#8222;mit gro\u00dfer Erleichterung und Zufriedenheit&#8220; aufgenommen. Auch er dankte den Einsatzkr\u00e4ften und lie\u00df verlauten, er wolle Heinrichsmuth zeitnah einen Besuch abstatten, um mit Hinterbliebenen und Einwohnern zu sprechen. Die M\u00f6nche des Klosters in Heinrichsmuth veranstalteten am Sonntag spontan einen Gottesdienst zu Ehren der Opfer mit anschlie\u00dfendem Beisammensein und Austausch. Das letzte Opfer des &#8222;Abts&#8220; war ein M\u00f6nch des Klosters gewesen, der wie die anderen hinterr\u00fccks im Wald angegriffen worden war, um anschlie\u00dfend am Fu\u00dfe des Klosters pr\u00e4sentiert zu werden. Zu der Veranstaltung kamen viele Einwohner aus der Gegend und auch der B\u00fcrgermeister war sp\u00e4ter zugegen. Der wahre Abt, n\u00e4mlich der des Klosters, Bruder Benjamin, gab zu, auch pers\u00f6nlich erleichtert zu sein und er hoffe dass die &#8222;aufmerksamkeitsheischende Berichterstattung der Boulevardmedien&#8220; nun ein Ende haben w\u00fcrde. Tats\u00e4chlich schrieb das Revolverblatt\u00a0<em>Carrera\u00a0<\/em>auf seiner Titelseite, dass man selbst bei den Recherchen \u00fcber das Kloster wohl etwas \u00fcber das Ziel hinausgeschossen sei. Bei denjenigen, die die M\u00f6nche im Verdacht hatten, macht sich nun allgemeine Einsicht breit.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Hinterbliebenen der Opfer und auch f\u00fcr die Opfer selbst ist alles was nun folgt, nicht mit Wiedergutmachung gleichzusetzen. Es ist in der Tat nur der Versuch, zumindest f\u00fcr ein bisschen Gerechtigkeit zu sorgen und den Hinterbliebenen bei der Verarbeitung dieser schrecklichen Ereignisse zu helfen. Ganz so, wie es B\u00fcrgermeister Oliver Wattenfelder in der Pressekonferenz gesagt hatte. Und mal ganz davon abgesehen ist es gelungen, den Abt von Heinrichsmuth dingfest zu machen, noch bevor er erneut zuschlagen konnte. Sofern er vor Gericht gestellt wird, droht ihm die lebenslange Haftstrafe mit anschlie\u00dfender Sicherungsverwahrung aufgrund der besonderen Schwere der Schuld. Es ist die h\u00f6chste Strafe, die das meadowhousische Recht kennt und er w\u00fcrde sein Leben nicht mehr in Freiheit kommen. Bis dahin wird es jedoch wohl noch etwas dauern und es wird spannend zu erfahren sein, wie jemand darauf kommt, solche Taten zu vollziehen und was ihn dabei angetrieben hat. Die Angeh\u00f6rigen der Opfer, die sich einer Interessengemeinschaft zusammengeschlossen haben, wollen ihn vor Gericht sehen. Er m\u00fcsse erkl\u00e4ren, was er getan hat und warum. Nur so k\u00f6nne man in Zukunft vielleicht pr\u00e4ventive Ma\u00dfnahmen ergreifen und verhindern, dass Menschen zu solchen Ungeheuern werden, wie es der Abt wurde. Die sonst h\u00e4ufig auftretenden Forderungen aus erzkonservativen Kreisen nach der Todesstrafe blieben diesmal \u00fcberraschenderweise aus. Sogar die KFM lie\u00df verlauten: &#8222;Jemanden lebenslang ins Gef\u00e4ngnis sperren klingt weitaus harmloser als ihn zu erschie\u00dfen. Und doch ist es wohl die wesentlich schlimmere Strafe.&#8220; Das ist wohl kaum zu bezweifeln.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Im Zeichen der B\u00fcrger &#8211; Landeshauptstadt Wiesenhausen feiert 10 Jahre Meadowhouse<\/strong><\/p>\n<p>Zehn Jahre Meadowhouse. Nicht mehr und nicht weniger wurde am Sonntag, dem 18. Oktober diesen Jahres gefeiert, insbesondere nat\u00fcrlich in der Landeshauptstadt Wiesenhausen, wo der Prozess der Unabh\u00e4ngigkeitsbestrebungen an diesem Tage zehn Jahre zuvor seinen H\u00f6hepunkt und wohl auch seinen Schlusspunkt erreichte. Das runde Jubil\u00e4um der Staatsgr\u00fcndung wurde mit allerlei Besonderheiten zelebriert, einige bereits bekannt aus den vergangenen Jahren, doch lie\u00dfen sich die Veranstalter, der Meadowhousische Staat und die Stadt Wiesenhausen, auch in diesem Jahr zahlreiche neue Veranstaltungen, Festivit\u00e4ten und Events einfallen, alles rund um die Unabh\u00e4ngigkeit und Staatsgr\u00fcndung am 18. Oktober 1810.<\/p>\n<p>Begonnen wurde der Nationalfeiertag am Sonntag zun\u00e4chst mit der Begr\u00fc\u00dfung der offiziell geladenen G\u00e4ste auf Schloss Wiesenhausen, wo in diesem Jahr der Festakt anl\u00e4sslich der Unabh\u00e4ngigkeit stattfand und somit zum dritten Mal nach 1814 und 1817, w\u00e4hrend in den Jahren dazwischen stets Burg Daunenfels Ort des Geschehens gewesen war. Unter den zahlreichen aus- und inl\u00e4ndischen G\u00e4sten fanden sich neben einer Delegation der Dromornissenschaft und zahlreichen titanischen Staatsoberh\u00e4uptern auch viele Kunst- und Kulturschaffende des Landes, darunter Regisseur Archibald Cronberg, Komponist und Kugelbahner Mirco Magiaro und AC Phoenix Wiesenhausen-Trainer Ingo Igel, der jedoch gegen Mittag aufgrund des Spiels seiner Mannschaft in Pilzland die Feierlichkeiten verlassen musste. Nach Eintreffen der G\u00e4ste folgte dann zun\u00e4chst ein kurzer Vortrag von Carl von der Regi\u00e8me \u00fcber die Unabh\u00e4ngigkeit und das Selbstverst\u00e4ndnis der Meadowhouser in der heutigen Zeit. Nicht zuletzt die vor drei Wochen erfolgte Ver\u00f6ffentlichung seines Buches zum Sturz von Langzeitherrscher Enczegovija Zerljet sorgte daf\u00fcr, dass die Anwesenden gebannt den Ausf\u00fchrungen der &#8222;Moorleiche&#8220; folgten, welche mit Bildern und Soundeffekten einen sehr lebendigen Vortrag hielt.<\/p>\n<p>Gegen ein Uhr mittags lud K\u00f6nig Percival I. dann zum feierlichen Festbankett, das somit, entgegen der vorangegangenen Jahre, zur Mittagszeit stattfand, und bedankte sich bei zahlreich erschienenen G\u00e4sten f\u00fcr ihre Aufwartung. Nach etwa zwei Stunden war das Bankett vorbei und die G\u00e4ste mischten sich untereinander bei strahlendem Wetter auf dem Innenhof des Schlosses, um gegen halb vier dem n\u00e4chsten H\u00f6hepunkt des Feiertags beizuwohnen: Der traditionellen Verleihung des K\u00f6nig-Johannes-Ordens, der h\u00f6chsten zivilen Auszeichnung der Staates Meadowhouse. In diesem Jahr ging der mit 200.000 Tropalen dotierte und von den Meadowhousischen Staatsgr\u00fcndern ins Leben gerufene Orden an den mittlerweile ehemaligen Vorsitzenden des Reichsgerichtshofs und neuen Vorsitzenden des LWGH in Palar, Richter Laurenz Grogge. In seiner Laudatio w\u00fcrdigte K\u00f6nig Percival I. die Verdienste Grogges bei der Erarbeitung einer Meadowhousischen Verfassung und seinem langj\u00e4hrigen Dienst am Obersten Gerichtshof in Ahornsburg. Er habe einen wesentlichen Teil dazu beigetragen, dass Recht und Gesetz sich im jungen Staat Meadowhouse von Beginn an als unverzichtbare S\u00e4ulen des Staates etabliert h\u00e4tten, die jedem noch so gro\u00dfen Sturm getrotzt h\u00e4tten. Grogge nahm die Auszeichnung sichtlich bewegt entgegen und erkl\u00e4rte, dass es f\u00fcr ihn eine gro\u00dfe Ehre sei.<\/p>\n<p>Doch nach der Verleihung des K\u00f6nig-Johannes-Ordens stand dann nat\u00fcrlich der traditionelle H\u00f6hepunkt des Feiertags auf dem Programm: Das Heulen der Sirenen, die Durchsage von Heinrich Petersen, sich am Wiesenbacher H\u00fcgel zu versammeln und die anschlie\u00dfenden Reden der drei Staatsgr\u00fcnder Herme, Rems und von Daunenfels, die auch in diesem Jahr ihre Reden unfallfrei und unter gro\u00dfen Begeisterungsst\u00fcrmen der anwesenden Wiesenhausener B\u00fcrgern zum Besten gaben. Nachdem der absolute H\u00f6hepunkt des Feiertags vorbei war, endete auch der offizielle Teil der Feierlichkeiten der Meadowhousischen Regierung und ihrer Ehreng\u00e4ste. Schon zuvor hatte Kanzler Schwalbenschwanz angek\u00fcndigt, dass der sp\u00e4te Nachmittag und Abend in diesem Jahr ganz im Zeichen der B\u00fcrger und der verschiedenen Aktivit\u00e4ten in den Stadtteilen stehen sollte, bei denen sich die prominenten Meadowhouser dann auch gerne beteiligen konnten.<\/p>\n<p>Und so kam es dann auch. Nachdem die meisten B\u00fcrger den Feiertag bis zur Versammlung am Felsenschiff in den Familien, mit Nachbarn und Freunden, beim Grillen oder im Restaurant verbracht hatten, kamen sie nun alle in den unterschiedlichen Teilen der Stadt zusammen und feierten ihren Staat. So kam es in Wiesen-Zentrum beispielsweise zu einem gewaltigen Stra\u00dfenfest auf der Wiesenstra\u00dfe, bei dem unter anderem die dort wohnenden drei Dromornisse, Reichskanzler Schwalbenschwanz und die zahlreichen Mitglieder der BEFIM ein spontanes Konzert auf der Stra\u00dfe abhielten, wobei inbesondere die &#8222;Wiesenhausener Folks&#8220; ausgiebig gesungen wurden, ehe man sich dem vom Wirt des &#8222;Big Ben um die Ecke&#8220;, Thomas Rensing, aufgebauten Barbecue widmete, sowie dem dazugeh\u00f6rigen Glas &#8222;Wiesenhausener Pils&#8220; oder &#8222;Wies-Whisky&#8220;. Bis sp\u00e4t in die Nacht feierten dort die Anwohner und da der Montag als Ersatz f\u00fcr den ohnehin freien Sonntag vom Meadowhousischen Staat zuvor als freier Tag ausgerufen worden war, bestand bei den Feierlichkeiten auch kein Zeitlimit.<\/p>\n<p>In Ahornsburg auf dem Marktplatz hatte der von Marko Maszliskus und Wolfgang Mirenis betriebene Partyservice &#8222;MM&#8220; eine Festtafel aufgebaut, die vom Eingang des Rathauses auf der einen Seite bis in die Goldbohnenplantagen am Ahornsburger Tunnel auf der anderen Seite des Platzes reichte. Im Laufe des Abends gesellten sich hier neben seiner Majest\u00e4t K\u00f6nig Percival I., Oberb\u00fcrgermeister Stefan Cornelius, dem Lehrerkollegium der Zaubererakademie aus Revier Howgarts und Sicherheitsdromorniss Auge auch WRF-Chef Johannes-Karl Lange, BEFIM-Dirigent Oswald Octopus und Comedian Rudi Rabe zu den fast 600 feiernden Menschen, womit die aufgestellte Tafel bis auf den letzten Platz besetzt war. Auch hier wurden durch die zahlreich anwesenden Mitglieder des Hogwarts-Orchesters im Laufe des Abends immer wieder musikalische Einlagen geboten. Am sp\u00e4ten Abend sorgten zudem die D\u00fcsterw\u00e4lder Drachen mit einer spektakul\u00e4ren Feuershow f\u00fcr einen weiteren H\u00f6hepunkt des Tages. Eine weitere gro\u00dfe Feier fand in S\u00fcdwiesenhausen auf den Drachenklippen oberhalb des Weltpalasts statt, wo das Restaurant &#8222;Excelsior&#8220; auf den Klippen ebenfalls ein gro\u00dfes Buffet aufgebaut hatte, das mit zunehmender Zeit immer besser besucht wurde. Im Laufe des Abends wurden so beispielsweise auch Weltkaiser Apfulkrax und zahlreiche Mitglieder seiner Dromornissenschaft gesehen, W\u00fcstenbewohner Ezechiel Bloor und hunderte weitere Menschen, die zusammenkamen, um den Sonnenuntergang auf den Klippen bei kostenlos zur Verf\u00fcgung gestelltem Essen zu genie\u00dfen. Das letzte hier zu erw\u00e4hnende gro\u00dfe Ereignis, neben den vielen kleinen Feiern in fast jeder Stra\u00dfe der Hauptstadt, fand ab dem sp\u00e4ten Nachmittag dann auf Burg Daunenfels statt. Dort feierten die Geister, allen voran der ehemalige K\u00f6nig Johannes von Daunenfels und Verteidigungsdromorniss Carl von der Regi\u00e8me ein gro\u00dfes Fest auf dem Burghof, zu welchem im Vorhinein explizit alle Geister aus Wiesenhausen und ganz Meadowhouse eingeladen worden waren. Es erschienen am Ende fast 1000 Geister, Gespenster und \u00e4hnliche Wesen, die die Burg in eine schaurig-sch\u00f6ne Atmosph\u00e4re tauchten. Bei exklusiv bereitgestelltem Essen der Restaurants &#8222;Zur Geisterkette&#8220; und &#8222;Zum Totenkopf&#8220;, konnten auch die untoten Bewohner der Hauptstadt bei Wespenauflauf, Nashornkadaver und Nilpferdkuchen den Feiertag in typischer Atmosph\u00e4re ausklingen lassen.<\/p>\n<p>Den offiziellen Schlusspunkt setzte jedoch wie jedes Jahr das gro\u00dfe Feuerwerk, organisiert von Hogwartslehrer Severus Snape und Ex-Sicherheitsdromorniss Marko Maszliskus, das auch in diesem Jahr nicht entt\u00e4uschte. In ganz Wiesenhausen konnte das spektakul\u00e4re Farbenspiel betrachtet werden, unter anderem wurden Raketen und Lichtspiele von Burg Daunenfels, der gro\u00dfen Ysentalbr\u00fccke, von Hogwarts, den Drachenklippen, dem Wiesenbacher H\u00fcgel und dem Mondscheinsee gez\u00fcndet, die die Hauptstadt f\u00fcr die letzte Viertelstunde des 18. Oktobers in ein glei\u00dfendes Lichtermeer tauchten. Den Abschluss bildete dabei die Z\u00fcndung von insgesamt 500 Raketen in den Meadowhousischen Nationalfarben. Damit war der zentral organisierte Teil der Feierlichkeiten vorbei, doch an den zahlreichen Pl\u00e4tzen in Wiesenhausen wurde teilweise noch bis vier Uhr am n\u00e4chsten Morgen gefeiert, gesungen und gelacht.<\/p>\n<p>Mit diesem Nationalfeiertag gibt es Meadowhouse nun also schon zehn Jahre. An die Pr\u00e4senz des Staates auf der Landkarte ist jeder l\u00e4ngst gew\u00f6hnt und bis heute ist die Geschichte des Staates eine von gro\u00dfen Erfolgen und nur wenigen Misserfolgen. Doch trotz des nun schon zehnten Nationalfeiertags hat sich nichts an der Begeisterung der B\u00fcrger f\u00fcr ihren Staat ge\u00e4ndert und der am Sonntag in einem etwas anderen Rahmen stattgefundene Nationalfeiertag hat dies wieder einmal eindringlich gezeigt. M\u00f6gen noch viele runde Jubil\u00e4en und Feiern auf den Stra\u00dfen Wiesenhausens folgen!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>&#8222;1081 &#8211; Tage des Umbruchs&#8220;\u00a0 &#8211; Carl von der Regi\u00e8me pr\u00e4sentiert Buch \u00fcber den Enczegovija-Sturz<\/strong><\/p>\n<p>Die Ereignisse des Jahres 1081 gelten in der Wiesenhausener Historie als revolution\u00e4r und einmalig. Am 09. Februar 1081 st\u00fcrzten die Wiesenhausener B\u00fcrger unter Beteiligung eines bisher unbekannten Attent\u00e4ters den brutalen Gewaltherrscher Enczegovija Zerljet, der das Land Wiesenhausen fast zwanzig Jahre lang tyrannisierte und f\u00fcr Tausende Tote unter seiner Herrschaft sorgte. In der Wiesenhausener Geschichtsschreibung wird daher stets von der &#8222;Dunklen Zeit&#8220; oder &#8222;Dunklen \u00c4ra&#8220; gesprochen, wenn auf die Jahre 1061, dem Todesjahr des Wiesenhausener Stadtgr\u00fcnders Herzog Friedrich von Daunenfels, bis 1081 Bezug genommen wird. Im November 1812 r\u00fcckte Enczegovija bisher zum letzten Mal in den Fokus der \u00f6ffentlichen Berichterstattung, als im Burgarchiv von Burg Daunenfels vier bisher unbekannte Briefe des Diktators gefunden wurden, die allesamt im letzten Lebensjahr Enczegovijas verfasst wurden und seine Weltanschauung und Betrachtung der Menschheit schonungslos offenlegten. So war beispielsweise von einer &#8222;minderwertigen Sorte von Mensch&#8220; die Rede, an einer anderen Stelle wurde die &#8222;Heilung von Menschen durch Arbeit&#8220; propagiert.<\/p>\n<p>Die Briefe, die an den Parteivorstand von Enczegovijas &#8222;Einheits- und Friedenspartei&#8220; adressiert waren, und einen direkten Einblick in die Gedankenwelt des Langzeitherrschers warfen, lie\u00dfen auch das Interesse an den genauen Vorkommnissen des Jahres 1081 wieder aufflammen. So wurde immer wieder die Frage gestellt, wer am Ende f\u00fcr die Ermordung des zu diesem Zeitpunkt 64-j\u00e4hrigen Zerljets verantwortlich war und wie die genauen Abl\u00e4ufe zuvor und kurz danach, als im M\u00e4rz 1081 schlie\u00dflich Johannes von Daunenfels, sp\u00e4ter Johannes I., zum neuen K\u00f6nig von Wiesenhausen gew\u00e4hlt wurde, waren. Auf viele dieser Fragen gibt es nun neue Antworten, denn in einer vielbeachteten Buchvorstellung auf Schloss Wiesenhausen pr\u00e4sentierte heute der ehemalige Admiral der Marine von Meadowhouse, gegenw\u00e4rtige Verteidigungsdromorniss und einzige noch aussagekr\u00e4ftige Augenzeuge der damaligen Geschehnisse, Carl von der Regi\u00e8me, allgemein auch als &#8222;Moorleiche&#8220; bekannt, ein neues Buch, das \u00fcber viele der offen gebliebenen Fragen zu den damaligen Vorkommnissen Hintergrundinformationen und Fakten liefert.<\/p>\n<p>&#8222;1081 &#8211; Tage des Umbruchs&#8220; lautet der Titel des fast 800 Seiten langen Werkes, das von der Regi\u00e8me heute im Gro\u00dfen Saal von Schloss Wiesenhausen vorstellte. Die \u00d6ffentlichkeit war erst am Montagabend davon in Kenntnis gesetzt worden, dass die Vorstellung stattfinden w\u00fcrde, zuvor war nur vage von einer &#8222;Pressekonferenz&#8220; die Rede gewesen. Von der Regi\u00e8me ergriff selbst das Wort und erl\u00e4uterte sein Werk mit folgenden Worten: &#8222;Wie viele wahrscheinlich wissen, ist das Jahr 1081 wohl insgeheim das eigentliche Gr\u00fcndungsjahr von Wiesenhausen und vor allem aber der Beginn unseres Selbstverst\u00e4ndnisses und unserer Mentalit\u00e4t. Wir vertrieben damals den Diktator aus unserer Stadt und installierten eigenm\u00e4chtig, ohne Unterst\u00fctzung von au\u00dfen zu haben, eine Monarchie, die immerhin anschlie\u00dfend fast 500 Jahre Bestand haben sollte. Und angesichts der Tatsache, dass Wiesenhausen heute als Hauptstadt von Meadowhouse endg\u00fcltig unabh\u00e4ngig ist und wir unsere Monarchie sogar wiederbelebt haben, ohne dass dies zu Schwierigkeiten f\u00fchrte, zeugt davon, wie gro\u00df die Bedeutung der damaligen Ereignisse f\u00fcr das weitere Schicksal unserer Stadt war. Aus diesem Grund pr\u00e4sentiere ich hier und heute meine Ansicht der Ereignisse, die ich bisher immer sehr zur\u00fcckgehalten habe, da ich die exakten Ereignisse erst nach Studieren der vorliegenden Dokumente jener Zeit, insbesondere auch der 1812 gefundenen Briefe, in Verbindung mit meinen eigenen Erinnerungen wieder aktivieren konnte. Das Ergebnis sehen Sie nun heute hier. Warum ich gerade jetzt dieses Buch ver\u00f6ffentliche, hat zwei Gr\u00fcnde: Zum einen schreibe ich daran nun schon seit f\u00fcnf Jahren und es war jetzt eben fertig, zum anderen, was wohl der etwas ernster zunehmende Grund ist, gab es in der j\u00fcngeren Vergangenheit unheimlich viele Spekulationen, auch um meine Involvierung in die Vorg\u00e4nge, sodass ich hoffe, zumindest einen Teil zum L\u00fcckenschluss in der Wiesenhausener Historie beitragen zu k\u00f6nnen. Alle Vorkommnisse in dem Buch sind so tats\u00e4chlich geschehen und historisch verbrieft, auch wenn ich zur heutigen Zeit der einzige bin, der dies einwandfrei best\u00e4tigen kann.&#8220;<\/p>\n<p>Angesichts der Ank\u00fcndigung liefen bei den anwesenden Pressevertretern Kameras und Mikrofone hei\u00df und die ersten Ausgaben des Buches wurden noch vor Ort und Stelle an interessierte K\u00e4ufer vermittelt. Doch was steht nun genau in diesem Buch, das heute wohl ein St\u00fcck Wiesenhausener Historie geschrieben hat, und das im wahrsten Sinne des Wortes? Die beschriebene Handlung setzt ein rund um den Jahreswechsel 1080\/81, kurz nachdem Enczegovija mit seiner Armee in der Schlacht von Westerdamm unterlegen war. Carl von der Regi\u00e8me, damals noch nicht als &#8222;Moorleiche&#8220; zugegen, wurde aufgrund der verheerenden Niederlage am 08. Januar 1081 zum Oberbefehlshaber der Wasserstreitkr\u00e4fte berufen, da Enczegovija alle zuvor verantwortlichen milit\u00e4rischen F\u00fchrungspersonen aufgrund der Niederlage exekutieren lie\u00df. Lediglich sein Minister f\u00fcr Heereswesen blieb im Amt und am Leben. So gelang von der Regi\u00e8me, zuvor Hafenmeister von Bad Neureich, der Aufstieg in den innersten F\u00fchrungszirkel von Zerljets Machtkreis, der von allen Au\u00dfenstehenden vollkommen abgeschirmt war. Dort erlebte von der Regi\u00e8me dann auch von Angesicht zu Angesicht die \u00c4u\u00dferungen des Alleinherrschers und seine Befehle, so beispielsweise in einer im Buch beschriebenen Sitzung des Vorstands der &#8222;Einheits- und Friedenspartei&#8220; am 17. Januar 1081: &#8222;&#8230;nach fast vierst\u00fcndigen Beratungen folgerte Enczegovija, dass auf die Niederlage von Westerdamm zwangsl\u00e4ufig ein schneller milit\u00e4rischer Erfolg folgen m\u00fcsse, da seine Machtposition auf der Paradiesischen Halbinsel ansonsten gef\u00e4hrdet sei. Angesichts der hohen Verluste in Westerdamm und der Hungersnot, durch die die Bev\u00f6lkerung in jenem Winter zu leiden hatte, rieten ich und andere Milit\u00e4rs, die ebenfalls neu im innersten F\u00fchrungskreis waren, stark von einer solchen Option ab. Enczegovija interessierte dies jedoch wenig und wollte das Mindestalter f\u00fcr die Einberufung in die Armee auf 14 Jahre hinuntersetzen und von s\u00e4mtlichen Familien, von denen sich auch nur ein Mitglied dem Armeedienst verweigern sollte, Haus und Habe konfiszieren und das verweigernde Mitglied auf dem Burghof hinrichten lassen. Alle nicht Wehrtauglichen sollten unverz\u00fcglich mit der Produktion neuer Ausr\u00fcstungen und Munition beginnen, obwohl es den meisten Handwerkern, wenn sie nicht sowieso in einem der vielen Kriege gefallen waren, an dem Grunds\u00e4tzlichsten fehlte, nicht nur an Kohle und Erz zur Waffenherstellung, sondern wichtiger, an der M\u00f6glichkeit, ihre Familien zu ern\u00e4hren. Alle diese Argumente z\u00e4hlten f\u00fcr Enczegovija und gro\u00dfe Teile seines Vorstands jedoch nicht, weil sie ja auch gem\u00fctlich auf der Burg mit genug Nahrung und W\u00e4rme sa\u00dfen, sodass die Order am n\u00e4chsten Morgen ohne unsere Zustimmung tats\u00e4chlich vom Parteiherold verk\u00fcndet wurde. Es war der erste Moment, in dem ich an eine M\u00f6glichkeit dachte, dem Ganzen ein Ende zu bereiten.&#8220;<\/p>\n<p>Besonders detailliert geht von der Regi\u00e8me im Folgenden dann auf die Ereignisse unmittelbar vor der Ermordung des Diktators ein. So erfolgte am 01. Februar 1081 ein Aufstand von Teilen der Bev\u00f6lkerung, der in der Nacht zum 02. Februar von Truppen Enczegovijas unter direkter Leitung seines Ministers f\u00fcr Heereswesen, Melczek Hanitas, brutal niedergeschlagen wurde. Etwa 400 Menschen sollen allein in dieser Nacht den Exzessen der Armee zum Opfer gefallen sein. Von der Regi\u00e8me erlebte die Nacht folgenderma\u00dfen: &#8222;&#8230; gegen zehn Uhr abends \u00e4nderte sich die Stimmung auf einmal. Den ganzen Tag waren Proteste am Hafen und die Stra\u00dfe hoch zur Burg gewesen, Protestrufe waren zu h\u00f6ren und Trommeln der Demonstration. Obwohl der Sekret\u00e4r von Heeresminiser Hanitas an diesem Tage bereits zwei Mal bei mir gewesen war, lehnte ich jegliche Mobilmachung der Armee ab, zumal ich nur f\u00fcr die Marine zust\u00e4ndig war. Aber auch meine Kollegen zeigten sich ablehnend gegen\u00fcber einer milit\u00e4rischen Niederschlagung der Aufst\u00e4ndischen. Doch um zehn Uhr abends ert\u00f6nten auf einmal Sch\u00fcsse, Kanonen und Gewehre. Das Rufen der Menschen wandelte sich in Schreie um und ich trat vor mein Haus in Sichtweite des Hafens und erblickte ein Massaker. Angef\u00fchrt von Hanitas schossen die Soldaten wahllos in die Menge, auf unbewaffnete Zivilisten, auf Frauen und Kinder. Die Anf\u00fchrer der Proteste, der Adelige Graf Roman von Wiesenbach und der Schmied des Hafens, Ferdinand Fuchs, wurden von den Soldaten gefangen genommen und in die Burg verschleppt. Um 01 Uhr nachts war alles vorbei, gespenstische Stille senkte sich \u00fcber den Marktplatz am Hafen. Niemand hatte mir oder den anderen Milit\u00e4rs Bescheid gegeben. Am n\u00e4chsten Morgen erfuhren wir, dass Enczegovija selbst den Befehl zur Niederschlagung der Proteste erteilt hatte.&#8220;<\/p>\n<p>Von der Regi\u00e8me schildert detailliert und eindringlich, vor allem aber einf\u00fchlsam die Schicksale der einzelnen Familien, von denen jede einen Verlust zu beklagen hatte. Den endg\u00fcltigen Entschluss, etwas zu unternehmen, fassten von der Regi\u00e8me und die anderen Milit\u00e4rs jedoch nach den Ereignissen des 07. Februars. An diesem Nachmittag wurden die beiden gefangen genommenen Aufst\u00e4ndischen, Graf Roman von Wiesenbach und Ferdinand Fuchs, auf dem Burghof in einer stundenlangen Hinrichtung erst qualvoll gefoltert und anschlie\u00dfend durch Erh\u00e4ngen exekutiert. Dies geschah alles, w\u00e4hrend die Familien der Delinquenten gefesselt auf dem Burghof sa\u00dfen und die Hinrichtung ihrer Verwandten mit ansehen mussten. Enczegovija und seinen Funktion\u00e4ren gefiel die Vorstellung laut Aussage von von der Regi\u00e8me so gut, dass der Diktator vorschlug, solche Strafen f\u00fcr Aufst\u00e4ndische k\u00fcnftig immer ausf\u00fchren zu lassen, was auf breite Zustimmung beim Parteivorstand stie\u00df: &#8222;&#8230;sie alle stimmten zu. Keiner von ihnen hatte Mitleid mit den Ehefrauen und den Kindern der beiden Verurteilten, die Minute f\u00fcr Minute mit ansehen mussten, wie ihre Familienmitglieder dem Tod immer n\u00e4her kamen. Es war das schlimmste, was ich in meinem ganzen Leben gesehen habe. Selbst die hartgesottensten Zuschauer der Exekution konnten dieser Vorstellung nicht lange beiwohnen. Am Ende waren es nur noch Enczegovija und seine Leute, wir f\u00fcnf Milit\u00e4rs und die armen Familienangeh\u00f6rigen. Nach sechs Stunden war der Todeskampf schlie\u00dflich vorbei, von Wiesenbach und Fuchs wurden durch den Strang &#8222;erl\u00f6st&#8220; und anschlie\u00dfend auch noch enthauptet. Ihre K\u00f6pfe wurden auf der Burgmauer aufgespie\u00dft. Es war furchtbar. Noch am selben Abend trafen wir f\u00fcnf, der Kommandant des Heeres Berthold von Hirschbach, der Kommandant der Burgwache Graf Herrmann von Ahornsburg, der Oberaufseher des Waffenarsenals Graf Georg von Fichtenberg, der Hauptmann der Stadtwache Theobald von der Tagel und meine Person uns in einem Schankhaus am Hafen unter dem Eindruck der Erlebnisse des Tages. Wir waren uns alle einig, dass es so nicht weitergehen konnte. Zu viele Leben standen auf dem Spiel, letztlich auch unsere eigenen. Enczegovija hatte sich bereits entt\u00e4uscht \u00fcber unser Verhalten w\u00e4hrend der Proteste ge\u00e4u\u00dfert, was in seinem Kontext so viel wie &#8222;letzte Warnung&#8220; bedeutete. Es musste also schnell gehandelt werden.&#8220;<\/p>\n<p>Von der Regi\u00e8me kommt in seinem Buch nun zum entscheidenden Moment: Dem Tod des Diktators in der Nacht vom 09. auf den 10. Februar und wer daf\u00fcr verantwortlich war. Eines sei vorweggenommen: Genau kl\u00e4ren, wer am Ende Enczegovija den entscheidenden Todessto\u00df versetzte, lie\u00df sich weder damals noch heute. Grund daf\u00fcr ist, dass alle f\u00fcnf beteiligten Verschw\u00f6rer eine Art der Ermordung planten, um auf jeden Fall sicher zu sein: &#8222;&#8230;Enczegovija war insbesondere nach den Protesten enorm vorsichtig geworden. Wir mussten auf der sicheren Seite sein, damit unser Plan funktionierte und wir nicht die n\u00e4chsten am Galgen gewesen w\u00e4ren. Von Hirschbach vergiftete sein Abendessen an jenem Tag, als er unbeobachtet in der K\u00fcche war, der Graf von Ahornsburg versteckte eine Giftschlange im Bett Enczegovijas, der Graf von Fichtenberg installierte eine selbst ausl\u00f6sende Armbrust im Salon des Diktators, Hauptmann von der Tagel schlie\u00dflich versteckte sich vor der T\u00fcr Enczegovijas f\u00fcr den Fall, dass er alle Attentate \u00fcberleben sollte, und mir gelang es, den Wein, den er abends immer trank, zu vergiften. Wenn man realistisch sein wollte: Enczegovija konnte diesen Abend nicht \u00fcberleben. Am Ende fand von der Tagel ihn tot neben seinem Stuhl am Esstisch liegen, die Giftschlange neben sich. Ob er nun allerdings am Gift der Schlange, des Essens oder des Weins starb, konnte damals nicht klar nachgewiesen werden, zumal sein Leichnam nach seinem Tod verbrannt wurde.&#8220;<\/p>\n<p>Eine endg\u00fcltige Antwort, wer f\u00fcr den Tod des Diktators verantwortlich war, wird es damit vermutlich nie geben, doch ist der Kreis der Personen schon wesentlich eingeschr\u00e4nkt. In den Stunden nach der Verk\u00fcndung des Todes Enczegovijas herrschte dann heilloses Chaos auf Burg Daunenfels: &#8222;&#8230;die Vorstandsmitglieder der Partei wussten, dass sie nun dem Volk ausgeliefert waren und versuchten zu fliehen. Der Graf von Fichtenberg war von uns jedoch bereits in die Stadt geschickt worden, um die Nachricht zu verbreiten, sodass sich innerhalb k\u00fcrzester Zeit eine gro\u00dfe Menschenmasse sammelte, die gegen 11 Uhr abends schlie\u00dflich die Burg st\u00fcrmte. Der Vorstand \u00fcberlebte die Erst\u00fcrmung nicht, ebenso wenig wie die f\u00fcr das Massaker verantwortlichen Soldaten. Das Volk holte sich seine Stadt zur\u00fcck und stellte auch keine Fragen \u00fcber das Ableben des Diktators, dessen Leichnam unter gro\u00dfem Freudengeschrei zusammen mit denen der anderen Funktion\u00e4re auf dem Burghof verbrannt wurde. Uns \u00fcberkam eine ungeheure Erleichterung.&#8220;<\/p>\n<p>Von der Regi\u00e8me l\u00e4sst sein Buch mit dem Kapitel \u00fcber die Wahl Johannes&#8216; von Daunenfels enden, der ab dem 12. M\u00e4rz 1081 der neue Wiesenhausener K\u00f6nig wurde: &#8222;&#8230;er war wie daf\u00fcr gemacht, 23 Jahre jung, mit der Aussicht lange zu herrschen, und zudem verwandt mit dem Stadtgr\u00fcnder. Besser ging es nicht und letztlich war es ja auch eine gute Entscheidung und der Beginn einer goldenen \u00c4ra. Ich f\u00fchlte mich geehrt, unter ihm dienen zu d\u00fcrfen und schlug viele Schlachten f\u00fcr ihn gegen die Eindringlinge aus allen Himmelsrichtungen. Auch wenn ich das Ende seiner Regentschaft 1131 nicht mehr miterleben sollte, da ich 1108 in einer Schlacht auf dem Isenfeld fiel und zu dem wurde, was ich heute bin, muss ich sagen, dass mich die Ereignisse der damaligen Nacht nie wirklich losgelassen haben und ich ein bisschen stolz darauf bin, meinen Teil dazu beigetragen zu haben, Wiesenhausen zu der Stadt zu machen, die sie heute ist.&#8220;<\/p>\n<p>Das heute vorgestellte Buch von Carl von der Regi\u00e8me wird die Wiesenhausener Geschichte neu beleben und sicherlich viele weitere Forschungen und Fragen mit sich bringen. Es ist ein wirklich herausragend und unglaublich spannend geschriebenes Werk, obwohl der Ausgang ja allgemein bekannt ist. Nicht wenige halten es daher auch f\u00fcr einen Kandidaten f\u00fcr den Paradiesischen Buchpreis oder sogar f\u00fcr den Liebe Welt-Preis. Doch alle diese Spekulationen werden von der Regi\u00e8me nicht viel bedeuten. Er hat heute sein Schweigen gebrochen und uns allen damit die Ereignisse und Vorkommnisse der Geburtsstunde der Wiesenhausener Monarchie und Mentalit\u00e4t beschert. Dies wird l\u00e4nger nachwirken als alle Preise dieser Welt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Neue Spuren im Fall &#8222;Abt von Heinrichsmuth&#8220; &#8211; neuartiges DNA-Verfahren soll Identit\u00e4t des Serienm\u00f6rders kl\u00e4ren<\/strong><\/p>\n<p>Es war ruhig geworden um die unheimliche Mordserie in der Gegend rund um das Dorf Heinrichsmuth bei Wiesenhausen-Maarfurt. Der &#8222;Abt&#8220;, wie die Presse und die Ermittler ihn nannten, ermordete zwischen August und Dezember 1816 sechs Menschen, im November 1817 einen weiteren und im M\u00e4rz 1818 ebenfalls einen weiteren. Bis vergangene Woche erneut eine Leiche in den W\u00e4ldern von Heinrichsmuth gefunden wurde. Es ist das mittlerweile neunte Opfer des Killers und diesmal l\u00e4sst die Identit\u00e4t des Opfers wahrlich aufhorchen. Es ist Bruder Michael, einer der M\u00f6nche des Klosters St. Henrizius bei Heinrichsmuth. Doch diesmal hinterlie\u00df der T\u00e4ter offenbar Spuren am Tatort, die mithilfe neuartiger DNA-Verfahren m\u00f6glicherweise erste R\u00fcckschl\u00fcsse auf die Identit\u00e4t des M\u00f6rders ziehen lassen.<\/p>\n<p>Die immer gr\u00f6\u00dfer werdenden Abst\u00e4nde zwischen den Taten lie\u00df die Ermittler immer h\u00e4ufiger glauben, der Abt habe das Morden eingestellt, sei weitergezogen oder gar gestorben. Chefermittler Oliver Kerdel, seit dem ersten Tag an Leiter der Sonderermittlungsgruppe &#8222;Kutte&#8220;, bezweifelte dies immer wieder auch \u00f6ffentlich. &#8222;Serienm\u00f6rder werden entweder festgenommen oder sterben. Aber sie h\u00f6ren nicht einfach auf.&#8220; Er sollte Recht behalten. Der Fund eines toten M\u00f6nches am Wegesrand im Wald vergangenen Mittwochmorgen durch eine Polizeistreife traf den Ort und die Ermittler wieder bis ins Mark. Der Horror schien schon einmal \u00fcberwunden, doch als sich alle wieder in Sicherheit w\u00e4hnten, schlug der M\u00f6rder wieder zu. Nun sind \u00fcber zwei Jahre zwischen zwei Taten vergangen. Kerdel stellte dazu im Gespr\u00e4ch mit Journalisten fest: &#8222;Wir m\u00fcssen erkennen, dass er immer noch unter uns weilt. Er kann sehr lange warten, doch sein Drang zu t\u00f6ten \u00fcberf\u00e4llt ihn irgendwann wieder.&#8220; Mit neun Opfern zog der Abt damit nun auch in der wenig bewunderswerten Liste der schlimmsten Serienm\u00f6rder Meadowhouse&#8216; mit dem Kampdorf-Killer gleich. Der jedoch &#8222;schaffte&#8220; dies in 15 Monaten, w\u00e4hrend der Abt nun schon seit fast vier Jahren unentdeckt unter den Bewohnern Maarfurts w\u00fctet. Dass ihm diesmal sogar einer der besonders am Anfang der Ermittlungen immer wieder verd\u00e4chtigten M\u00f6nche des Klosters zum Opfer fiel, \u00fcberraschte die Ermittler sehr. &#8222;Das f\u00e4llt aus der Reihe&#8220;, stellt auch Oliver Kerdel fest. &#8222;Wir waren im Laufe der Ermittlungen zumindest soweit gekommen, dass wir es geschafft haben, zwischen den scheinbar wahllos ausgew\u00e4hlten Opfern eine Verbindung herstellen zu k\u00f6nnen, aber diese Tat stellt einiges wieder auf den Pr\u00fcfstand.&#8220; Dass es aber derselbe T\u00e4ter war, dessen sind sich die Ermittler sicher. &#8222;Wir haben wieder die altbekannten Merkmale am K\u00f6rper des Opfers, auch solche, die wir bislang nicht an die \u00d6ffentlichkeit gegeben haben. Es kann nur die Person gewesen sein, die bereits acht Menschen auf dem Gewissen hatte.&#8220;<\/p>\n<p>Doch es gibt diesmal Anlass zur Hoffnung. Am Tatort hinterlie\u00df der Abt Spuren, die durch eines der neuartigsten kriminaltechnischen Verfahren der Welt, nun genauer analysiert werden k\u00f6nnen. &#8222;Es ist ein sehr aufw\u00e4ndiges Verfahren, aber sehr zuverl\u00e4ssig. Durch die Spuren, die wir am Tatort sicherstellen konnten, k\u00f6nnen wir nun zwar nicht die eine bestimmte Person bestimmen, daf\u00fcr sind leider zu wenige Nachweise am Tatort gewesen, aber wir k\u00f6nnen durch eine Art moduliertes PCR-Verfahren den Kandidatenkreis auf wenige Personen einengen.&#8220; Dass der T\u00e4ter ein Mann ist, dessen sind sich die Ermittler ohnehin schon seit langer Zeit sicher. Zudem geht man davon aus, dass er zwischen 25 und 50 Jahren alt ist, Rechtsh\u00e4nder ist und ein gest\u00f6rtes Verh\u00e4ltnis zur Sexualit\u00e4t hat, denn: &#8222;Die durchaus merkw\u00fcrdigen Drapierungen der Opfer und die Brandmarkungen, man muss es leider so nennen, die er den Opfern postmortal zuf\u00fcgt, sind eindeutige Zeichen. Wir gehen davon aus, dass er sie Gott opfern will und den Grund daf\u00fcr will er der Welt mitteilen, indem er sie so darbietet. Als h\u00e4tten sie ges\u00fcndigt und er als R\u00e4cher Gottes bestraft sie nun daf\u00fcr.&#8220; Auch der M\u00f6nch war auf eine solche Art und Weise im Wald ausgelegt. Das Kloster St. Henrizius zeigte sich tief betroffen und schockiert. &#8222;Wir haben jemanden aus unserer Mitte verloren und einen lieben Bruder und Freund zudem. Wir ehren ihn mit Gedenkgottesdiensten und Erinnerungen jeden Tag. Es schmerzt zutiefst, dass unser Bruder durch so abscheuliche Weise von uns genommen wurde. Wir beten daf\u00fcr, dass derjenige, der dies und all die anderen Untaten vollbracht hat, von der Justiz dieses Landes geschnappt wird und seine gerechte Strafe auf Lieben Erden bekommt. Auch wenn es mit dem Gebot der N\u00e4chstenliebe nicht in Einklang steht, hoffen wir sogar, dass er dereinst im Feuer der H\u00f6lle schmoren wird&#8220;, sagte der Abt des Klosters, Bruder Benjamin. Dass der T\u00e4ter gar einer der M\u00f6nche sein k\u00f6nnte, wie von Beginn der Ermittlungen an vermutet und auch danach nie v\u00f6llig ausgeschlossen, verneinte Bruder Benjamin nachdr\u00fccklich. &#8222;Als klar wurde, dass ein Serienm\u00f6rder hier in Heinrichsmuth sein Unwesen treibt, und einige Opfer sogar vor unserem Kloster abgelegt worden waren, haben wir zu unserem eigenen Schutz eine Rundum\u00fcberwachung per Video auf unserem Grundst\u00fcck installiert und es ist klar, dass zu den fraglichen Zeiten niemand unserer Br\u00fcder das Anwesen verlassen hat.&#8220; Er bat ebenfalls nachdr\u00fccklich darum, sich und seine Glaubensbr\u00fcder mit Anschuldigungen dieser Art zu verschonen, gerade jetzt, wo ein M\u00f6nch dem T\u00e4ter zum Opfer gefallen war.<\/p>\n<p>Das Opfer selbst, Bruder Michael, war sp\u00e4tabends auf dem R\u00fcckweg von einem Hausbesuch im Dorf. Da es in den letzten zwei Jahren zu keinen Vorf\u00e4llen mehr gekommen war, nutzte er den Weg durch den Wald und wurde dort wohl vom M\u00f6rder \u00fcberrascht. Wie beim letzten Mord, dem am Malermeister Julian K. im M\u00e4rz 1818, gab es auch diesmal keinerlei Zeugenaussagen. Bruder Michael wurde erdrosselt, auch diesmal fehlte jegliche Waffe am Tatort. Er wurde breitbeinig auf den Boden gelegt und ein Kreuz wurde ihm auf die Brust geritzt. Weitere Anzeichen, die der \u00d6ffentlichkeit auch weiterhin vorenthalten werden, weisen eindeutig auf den Abt als M\u00f6rder hin. Dass diesmal jedoch Spuren gefunden wurden, die erst seit Anlauf des neuen DNA-Verfahrens im Herbst 1818 brauchbar sind, ist jedoch ein wahrer Gl\u00fccksfall. Zwar wird es noch einige Zeit dauern, bis man damit wirkliche Beweise zur Schuld eines bestimmten T\u00e4ters nachweisen kann, jedoch sind sie ein erster wichtiger Schritt auf dem Weg von Heinrichsmuth zur\u00fcck zu Normalit\u00e4t und Sicherheit. Denn eines ist fakt: Den Wald dort wird so schnell niemand mehr betreten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Mev\u00e0ns gewinnt 28. Wiesenhausener Ysenregatta &#8211; Meadowhouse belegt 15. Platz<\/strong><\/p>\n<p>Die allj\u00e4hrliche Wiesenhausener Segelregatta auf dem Ysen ging in diesem Jahr in ihre 28. Auflage. Dabei unternahmen Segelteams aus 32 Nationen den Versuch, als schnellstes den weiten Weg vom Ysendelta bis zum Brisciusfels in Wiesenhausen zu gelangen. Am Ende triumphierte die Mannschaft aus Mev\u00e0ns, die die rund 2500 Kilometer lange Strecke in nur sechs Tagen, vier Stunden und 26 Minuten schaffte. Das meadowhousische Segelteam erreichte am Ende den 15. Platz.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Teilnehmer ist es oft ein Kampf auf Leben und Tod, wenn sie an den Start einer Regatta gehen. Seit dem verheerenden Ungl\u00fcck bei der Atcanik-Regatta 1797, als in einem pl\u00f6tzlich auftretenden Unwetter 41 Segler den Tod fanden, haben solche Wettbewerbe erheblich an Attraktivit\u00e4t eingeb\u00fc\u00dft. Daf\u00fcr erfreuen sie sich immer h\u00e4ufiger auf Binnengew\u00e4ssern wie Fl\u00fcssen oder Seen gro\u00dfer Beliebtheit. Davon profitiert seitdem auch die Wiesenhausener Ysenregatta. Eine Strecke, so lang wie die westparadiesische Bucht breit ist, m\u00fcssen die Teams auf ihren Booten zur\u00fccklegen und treffen dabei auf ganz andere Hindernisse als auf offener See. Nicht mit tobenden St\u00fcrmen, t\u00fcckischen Riffs oder riesigen Monsterwellen m\u00fcssen sie sich auseinandersetzen, sondern mit Stromschnellen, gef\u00e4hrlichen Strudeln oder Wasserf\u00e4llen. Bis auf den Ysenfall bei Wiesenhausen-Bruchhausen mussten sie diese F\u00e4lle auch alle in ihren Booten meistern. Eine gro\u00dfe Herausforderung f\u00fcr alle Beteiligten, f\u00fcr die Interessierten und Zuschauer ist es dagegen oft pure Unterhaltung. Bei herrlichem Sonnenschein, perfekten Bedingungen und ruhigen Gew\u00e4ssern des Ysens war die diesj\u00e4hrige Regatta auch nicht das gro\u00dfe Problem f\u00fcr die Segler und ihre Boote. Die 28. Wiesenhausener Ysenregatta war eher eine riesige Klassenfahrt.<\/p>\n<p>Start der Regatta war der 13. April. Bereits da herrschte in ganz Meadowhouse wunderbares, fast sommerliches Wetter und der Startschuss im Ysendelta, rund 7 Kilometer vom eigentlichen Festland entfernt, konnte durch die Medienhubschrauber in bester Qualit\u00e4t \u00fcbertragen werden. Dies war nicht immer so, 1813 musste die Regatta sogar verschoben werden, da der April noch frostige Tage damals bereithielt. Das mev\u00e0nsische Boot konnte sich relativ fr\u00fch absetzen und aufgrund der gro\u00dfen Verteilung der Startlinie kam es auch nicht so oft zu Kollisionen beim Einfahren in den Hauptstrom des Ysens. Das meadowhousische Team um Skipper Frank Lipton kam aufgrund von strukturellen Problemen ihres Bootes relativ schnell in einen R\u00fcckstand zur F\u00fchrungsgruppe um Mev\u00e0ns, Carisonien und Mittelland. Knapp dahinter fanden sich Aloe Vera, Rh\u00fben und Staatenparadies, die jedoch sp\u00e4ter weiter abfallen sollten. Die Probleme am meadowhousischen Boot &#8222;Windrose&#8220;, bestanden zu gro\u00dfen Teilen an Verkeilungen der Seile f\u00fcr die Segel und Verluste von einigen, der sich am Rumpf befindlichen, Fender, die die Man\u00f6vrierreaktion des Bootes kurzzeitig ver\u00e4nderten. Vom Ysendelta ging es schlie\u00dflich weiter ins Festland hinein, wo sich die 32 Boote ihren Weg \u00fcber den jetzt sehr breiten und ruhigen Fluss bahnten. An den Ufern versammelten sich Schaulustige, die entweder auf das meadowhousische Boot warteten, um das Team besonders anzufeuern, oder, wenn Boote nah an den Ufern vorbeifuhren, Proviant in Form von W\u00fcrstchen, Frikadellen, Obst, Wasserflaschen oder Bierdosen zu den Seglern zu werfen. Manche Nationen nahmen gar nicht wirklich am Rennen um das begehrte Goldene Ruder teil, sondern sahen die Regatta eher als gro\u00dfen Ausflug und steuerten oft extra nah an den Ufern entlang, obwohl dort die geringsten Windverh\u00e4ltnisse herrschten, damit sie viel Proviant abbekamen. Da es flussaufw\u00e4rts ging, versammelten sich die meisten Boote oft rechts und links der Flussmitte, da in der Mitte die h\u00f6chste Flie\u00dfgeschwindigkeit vorherrscht, der sie aus dem Weg gehen wollten, jedoch gleichzeitig auch die Vorteile eine auffrischenden Windes ausnutzen wollten. Mev\u00e0ns perfektionierte diese Methode im Laufe der Regatta immer besser und hatte, als die Boote sich so langsam in Richtung Dreistromland aufmachten, bereits einen ordentlichen Vorsprung herausgefahren. So passierten sie bereits nach zweieinhalb Tagen den Landsitz der Familie von Hirschbach, die am Ufer die Sektkorken knallen lie\u00dfen. Das Wetter war nach wie vor ausgesprochen gut, sommerlich warm, auch nachts, jedoch immer mit einer frischen Brise, die nahezu ausschlie\u00dflich von Osten kam und so die Boote immer weiter Richtung Wiesenhausen trieb. So waren Wenden und Halsen w\u00e4hrend dieser Regatta nicht einmal zu sehen. An wundersch\u00f6nen Landschaften vorbei bahnten sich die Teilnehmer immer weiter ihren Weg \u00fcber den Ysen, Stromschnellen und Wasserf\u00e4lle wurden in diesem Jahr oft m\u00fchelos gemeistert. Auch das meadowhousische Team kam nun besser voran, die &#8222;Windrose&#8220; trieb z\u00fcgig durch die Gew\u00e4sser und holte so noch den einen oder anderen ein. So auch Rh\u00fben, die sich anfangs noch nahe an der Spitzengruppe befunden hatten, aber immer mehr Probleme bekamen, ihr Tempo zu halten. Spitzenzeit des meadowhousischen Teams waren zwischenzeitlich 28,5 Knoten f\u00fcr rund zwei Minuten. Kreuzfahrtschiffe schaffen in der Regel rund 22 Knoten. Bestzeit in diesem Jahr waren 31,1 Knoten, aufgestellt von der Mannschaft aus Dilosophien, die am Ende Siebter wurden.<\/p>\n<p>Am 19. April um 14:52 lief dann das Boot der mev\u00e0nsischen Mannschaft am Brisciusfels in Wiesenhausen ein. Konfetti flog, Sektkorken knallten erneut, wie schon bei derer von Hirschbachs und Skipper Antoine Rampeut nahm das Goldene Ruder entgegen. Mev\u00e0ns stellte dabei seinen eigenen Rekord bei der Ysenregatta ein, bei der bisher besten Teilnahme 1811 schafften sie die Strecke in sechs Tagen, elf Stunden und neun Minuten. Meadowhouse schaffte am Ende immerhin einen Platz in der oberen H\u00e4lfte des Tableaus, ihr Ziel war jedoch ein Platz in den Top 10 gewesen. So mussten sie sich in diesem Jahr mit dem 15.Platz begn\u00fcgen, f\u00fcr die sie aber bei ihrer Ankunft von mehreren Tausend Besuchern gefeiert wurden. Nach acht Tagen, zwei Stunden und 44 Minuten hatten sie die Strecke hinter sich gebracht und erreichten ihr Ziel am vergangenen Dienstag. Mittlerweile haben alle Boote ihr Ziel erreicht, als letztes ins Ziel kam Gartenparadies, die aber ohnehin nur aus Abenteuerlust mitgemacht hatten. Wie auch in den Jahren zuvor kommt das eingespielte Geld, in diesem Jahr rund 4,5 Millionen Tropale, einem guten Zweck zugute. Die jetzt eingespielte Summe erh\u00e4lt die Titanische Krebsforschung zur Herstellung neuer Medikamente.<\/p>\n<p>B\u00fcrgermeister Stefan Cornelius bedankte sich am Ende der Regatta am Freitagabend bei allen Veranstaltern, Freiwilligen und nat\u00fcrlich bei den Seglern, die jeweils auch eine Pr\u00e4mie mit nach Hause nehmen konnten. Die Stadt Wiesenhausen sponsorte diese und sch\u00fcttete an die 32 Nationen insgesamt knapp 2 Millionen Tropale aus. Die Vorsitzende der Veranstaltungskommission f\u00fcr die Ysenregatta, Birte Blaumeise, sprach von einem &#8222;gro\u00dfartigen Event&#8220; und hob vor allem die perfekten Bedingungen in diesem Jahr hervor. &#8222;Wir sind nun mal sehr vom Wetter abh\u00e4ngig, wenn es regnet, haben wir weniger Zuschauer und geringere Einschaltquoten. In diesem Jahr war jedoch alles perfekt, so etwas hat man nicht jedes Jahr. Wir sind sehr dankbar.&#8220; Der Skipper des meadowhousischen Teams Frank Lipton gab sich am Ende recht zufrieden mit dem Erreichten: &#8222;Diese Platzierung ist nicht das, was wir uns erhofft hatten. Wir waren schon einmal deutlich besser, hatten anfangs jedoch unser Boot nicht richtig unter Kontrolle. Das hat uns schon sehr fr\u00fch im Rennen eine bessere Platzierung gekostet, aber wir haben aus einem \u00fcberaus schlechten Start noch das Maximum herausgeholt.&#8220; So k\u00f6nnen am Ende alle Beteiligten sehr zufrieden sein. Die 28.Wiesenhausener Ysenregatta war tats\u00e4chlich in allen Belangen ein voller Erfolg.<\/p>\n<p>Platzierungen der 28. Wiesenhausener Ysenregatta 1820: (Top 10)<\/p>\n<p>1. Mev\u00e0ns<br \/>\n2. Mittelland<br \/>\n3. Magabinien<br \/>\n4. Carisonien<br \/>\n5. Masalia<br \/>\n6. Florenz<br \/>\n7. Dilosophien<br \/>\n8. Delfino<br \/>\n9. Malkle<br \/>\n10. Staatenparadies<br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n15. Meadowhouse<br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n32. Gartenparadies<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Internationale Gastronomiemesse: Ehrungen f\u00fcr Wiesenhausener Gastronomie<\/strong><\/p>\n<p>An diesem Wochenende fand in der djangoischen Hauptstadt Avanjas zum insgesamt 65. Mal die &#8222;Internationale Gastronomie- und K\u00fcchenmesse&#8220; (IGKM) statt, auf der j\u00e4hrlich die neusten Trends und Innovationen im Bereich Kochen, Backen und K\u00fcchendesign vorgestellt werden. Doch der weit wichtigere Teil als die zahlreichen Aussteller, die sich auch diesmal wieder auf dem Messegel\u00e4nde eingefunden hatten, war wie jedes Jahr die Verleihung der drei Hauptpreise der Messe, sowie die Pr\u00e4sentation des &#8222;Internationalen Kulinarischen Gastronomief\u00fchrers&#8220;, in dem die weltbesten Restaurants und Gastronomen in verschiedenen Kategorien aufgef\u00fchrt werden, was eine gro\u00dfe Ehre, Anerkennung und nicht zuletzt auch finanzielle Vorteile mit sich bringt.<\/p>\n<p>Bei der Preisverleihung des &#8222;bronzenen&#8220;, &#8222;silbernen&#8220; und &#8222;goldenen L\u00f6ffels&#8220;, wie die Hauptpreise der Veranstaltergesellschaft der IGKM genannt werden, gelang es erstmals einem Meadowhousischen, genauer gesagt Wiesenhausener, Restaurant, einen der begehrten Preise mit nach Hause zu nehmen. Das Hotel-Restaurant &#8222;Zum Schopftintling&#8220; erhielt den &#8222;Silbernen L\u00f6ffel&#8220;, aufgrund von &#8222;erlesener Qualit\u00e4t und der Verbindung von innovativer Kochkunst mit traditionellen Gerichten&#8220;, wie es in der Laudatio, vorgetragen vom de litl\u00e4ndischen Spitzenkoch Olivier Flaubant, hie\u00df. Fassungslos nahmen die anwesenden Vertreter des Restaurants aus Wiesenhausen-H\u00f6hlenpark den Preis entgegen. Restaurantleiter Siegbert Schopftintling, der seinen Betrieb bereits in f\u00fcnfter Generation f\u00fchrt, bedankte sich bei den anwesenden Jurymitgliedern f\u00fcr die Zustimmung und k\u00fcndigte an, dass die Preise im Restaurant zur Feier des Tages f\u00fcr diesen Monat halbiert werden sollten. Neben &#8222;Zum Schopftintling&#8220; wurde das Restaurant &#8222;Goldener Kranich&#8220; aus Sacistano, Transanien, mit dem &#8222;Bronzenen L\u00f6ffel&#8220; ausgezeichnet, w\u00e4hrend der absolute Hauptpreis, der &#8222;Goldene L\u00f6ffel&#8220;, an den schon zuvor als Favoriten gehandelten &#8222;Emsker Ratskeller&#8220; aus Emedari ging. Alle Ausgezeichneten feierten bis sp\u00e4t in die Nacht ausgiebig die Ehrungen f\u00fcr ihre jeweiligen Betriebe.<\/p>\n<p>Doch damit nicht genug. Nach der Verleihung der drei Preise wurde der mit Spannung erwartete &#8222;Internationale Kulinarische Gastronomief\u00fchrer&#8220;, oder, nach seinem Begr\u00fcnder, dem avasjanravschen Spitzenkoch und Restaurantkritiker, Ferenc Malszew (1702-1789), kurz auch &#8222;Malszew-F\u00fchrer&#8220; genannt, vor den gut 600 anwesenden G\u00e4sten pr\u00e4sentiert. Der &#8222;Malszew-F\u00fchrer&#8220; vergibt dabei ein, zwei oder maximal drei Sterne an die weltweit bewerteten Restaurants. Die bisherigen Meadowhousischen Gastronomen, die aufgef\u00fchrt wurden, waren das Restaurant &#8222;Zum g\u00fcldenen Rad&#8220; in Rubinburgh (zwei Sterne), das &#8222;Meeresblick&#8220; aus Karburg (ein Stern) und auch das &#8222;Slevan-Grillhaus&#8220; aus San Laven (ein Stern). Doch in der neu pr\u00e4sentierten Ausgabe kommen aus Meadowhousischer Sicht noch erfreulich viele weitere hinzu. Die drei bereits genannten Restaurants konnten ihre Stellung im F\u00fchrer nicht nur behaupten, sondern im Falle des &#8222;Meeresblick&#8220;, das einen zweiten Stern bekam, sogar noch ausbauen. Doch gerade die Wiesenhausener Gastronomie, bisher auf internationaler Ebene, abgesehen vom &#8222;Excelsior&#8220;, das als Kette insgesamt zwei Sterne sein Eigen nennt, jedoch kein original Meadowhousisches Restaurant ist, sondern seinen Hauptsitz in Paradies hat und in Wiesenhausen auf den Drachenklippen lediglich eine Filiale, kaum vertreten, darf nun insgesamt sechs Betriebe verzeichnen, die es in die Liste des &#8222;Malszew-F\u00fchrers&#8220; geschafft haben.<\/p>\n<p>Wenig \u00fcberraschend nach der Auszeichnung mit dem &#8222;Silbernen L\u00f6ffel&#8220; ist zun\u00e4chst einmal das Restaurant &#8222;Zum Schopftintling&#8220; dabei, das allein durch die Auszeichnung schon mit den zwei Sternen bedacht wurde. Zudem wurde das k\u00f6nigliche Restaurant &#8222;Zur Geisterkette&#8220; auf Burg Daunenfels f\u00fcr &#8222;ausgefallene Kombinationen aus normalem und Geisteressen&#8220; ausgezeichnet, ebenfalls mit zwei Sternen. Wiesenhausener und Meadowhousischer Spitzenreiter ist jedoch vollkommen \u00fcberraschend der &#8222;T\u00fcmpelhof&#8220; in Molchendorf, der f\u00fcr &#8222;traditionelle K\u00fcche mit innovativen Ideen und ausgezeichnetem Geschmack&#8220; gar mit drei Sternen ausgezeichnet wurde, der h\u00f6chsten Auszeichnung in diesem Kontext. Je einen Stern erhielten zudem der &#8222;Isenstern&#8220; in Bad Neureich, f\u00fcr eine &#8222;breite Auswahl und exzellente Zubereitung an Fischspeisen&#8220;, das Restaurant &#8222;Am Kalten Wald&#8220; in Kalter Wald f\u00fcr &#8222;innovative Ideen rund um das Kochen mit Wildfleisch&#8220; und, die wohl gr\u00f6\u00dfte \u00dcberraschung, der Gastronomiebetrieb &#8222;Big Ben&#8220; in Wiesen-Zentrum f\u00fcr &#8222;ein hochklassiges Angebot an Whisky-Spezialit\u00e4ten, gepaart mit passenden und delikat zubereiteten traditionellen Gerichten&#8220;.<\/p>\n<p>Die betreffenden Gastronomen zeigten sich \u00fcberw\u00e4ltigt von Ehrungen. &#8222;Zur Geisterkette&#8220;-Betreiber Richard Koch sagte gegen\u00fcber dem &#8222;Morgengespenst&#8220;: &#8222;Es ist f\u00fcr mich eine absolute Ehre. Zum ersten Mal werden wir in diesem Restaurantf\u00fchrer erw\u00e4hnt. Das wichtigste ist f\u00fcr mich aber, dass zum ersten Mal auch Geisteressen von der Jury, zumindest zum Teil ausgezeichnet wurde. Das ist ja etwas, wovor sie bisher immer etwas zur\u00fcckgeschreckt sind. Wir haben aber denke ich mal gezeigt, dass die Verbindung dieser beiden Kulturen durchaus m\u00f6glich und f\u00fcr Geister und Nicht-Geister bek\u00f6mmlich ist.&#8220; Auch &#8222;Big Ben&#8220;-Betreiber Thomas Rensing zeigte sich euphorisch: &#8222;Das ist eine unfassbare Auszeichnung. Es sind schon viele Leute hier gewesen, die gesagt haben, dass unser Whisky-Angebot eines der vielf\u00e4ltigsten sei, das sie jemals gesehen h\u00e4tten. Ich finde, es ist nicht nur eine Auszeichnung f\u00fcr unser Lokal und unsere K\u00fcche, sondern auch f\u00fcr den Wiesenhausener Whisky als solchen, der aus meiner Sicht in der Welt noch nicht so bekannt ist, wie er es eigentlich verdient. Und ich denke, dass wir uns heute Abend einige davon genehmigen werden.&#8220; Auch Kulturminister Herbert Uhling (BdH) \u00e4u\u00dferte sich gegen\u00fcber dem WRF erfreut \u00fcber die Flut an Auszeichnungen: &#8222;Es war ja schon beinahe unheimlich, dass gerade die weltbekannte Wiesenhausener K\u00fcche was das angeht bisher au\u00dfen vor war. Ich glaube, dass die Jury auf jeden Fall richtig gehandelt hat und den betreffenden Gastronomen richte ich meinen herzlichsten Gl\u00fcckwunsch aus.&#8220;<\/p>\n<p>Die Auszeichnungen im &#8222;Malszew-F\u00fchrer&#8220; bleiben definitiv drei Jahre bestehen. Dann wird erneut bewertet, ob die betreffenden Betriebe auf- oder abgewertet, oder gar aus dem Restaurantf\u00fchrer gestrichen werden. Somit wird gerade Wiesenhausen also f\u00fcr die n\u00e4chsten drei Jahre mehrere international empfohlene und damit zur absoluten Weltspitze geh\u00f6rende Restaurants und Gastronomen haben, die dies zwar wohl auch schon vorher waren, nun jedoch auch endlich die geb\u00fchrende Anerkennung erfahren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Neun Jahre Staat &#8211; Meadowhouse feiert ein Wochenende lang die Unabh\u00e4ngigkeit<\/strong><\/p>\n<p>Der 18. Oktober 1810. Das Datum, an dem Meadowhouse endg\u00fcltig unabh\u00e4ngig wurde und damit der bis dato j\u00fcngste Staat auf der Lieben Welt entstand. Dieses Datum wird auch im neunten Jahr nach der Unabh\u00e4ngigkeit von Gr\u00fcnland nat\u00fcrlich ausgiebig gefeiert, und in diesem Jahr sogar besonders lang. Denn durch den Umstand, dass der 18. Oktober diesen Jahres auf einen Freitag fiel, konnte man landesweit das gesamte Wochenende \u00fcber verschiedene Events und Feierlichkeiten rund um das Unabh\u00e4ngigkeitsdatum besuchen.<\/p>\n<p>Zentrum der Feierlichkeiten war nat\u00fcrlich Wiesenhausen. Dort, wo vor neun Jahren auf dem Felsenschiff am Wiesenbacher H\u00fcgel durch die drei Gr\u00fcndungsv\u00e4ter Herme, Rems und von Daunenfels, die Unabh\u00e4ngigkeit des damals noch kleinen Staates Meadowhouse mit Wiesenhausen als seiner Hauptstadt proklamiert wurde, begannen die Festivit\u00e4ten im traditionellen Sinne. Das Heulen der Sirenen, verbunden mit der historischen Durchsage Heinrich Petersens, die Reden der drei Gr\u00fcndungsv\u00e4ter auf dem Felsenschiff vor einer jubelnden Menschenmenge und anschlie\u00dfend das BEFIM und HO-Konzert direkt auf dem Wiesenbacher H\u00fcgel, sorgten f\u00fcr die richtige Nationalfeiertagsstimmung, die im Laufe des Abends endg\u00fcltig entfacht wurde.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend die B\u00fcrger sich also bei zahlreichen kulturellen Veranstaltungen begeistern konnten, ging der offizielle Staatsakt im Rahmen des Feiertags auf Burg Daunenfels weiter. Nach zwei Theaterst\u00fccken, die in Anwesenheit der allgemeinen Prominenz zum Besten gegeben wurden, ging der Abend allm\u00e4hlich zum Festdinner \u00fcber. Neben K\u00f6nig Percival und seinem Kabinett, dem Wiesenhausener Stadtrat um B\u00fcrgermeister Stefan Cornelius, den drei Dromornissen und Ex-K\u00f6nig Johannes von Daunenfels, die nach ihren Reden auf dem Felsenschiff im offenen Wagen bei bestem Wetter von Wiesenbach aus nach Burg Daunenfels fuhren, waren auch zahlreiche offizielle Festg\u00e4ste geladen. Darunter unter anderem eine Delegation des Erde-Partnerlandes Gro\u00dfbritannien, angef\u00fchrt von Prinz Charles nebst Gattin Camilla, die Pr\u00e4sidenten von Paradies, Westparadies und Atlantis, Ligones, Westerholz und Bremersen, Weltkaiser Apfulkrax mit dem Gro\u00dfteil seiner Dromornissenschaft und zahlreiche Vertreter aus Wirtschaft, Kultur und Sport, beispielsweise K.\/A.-Chef Manfred Goldkamp, Allroundgenie Mirco Magiaro, Komiker Rudi Rabe oder AC Phoenix-Trainer Ingo Igel.<\/p>\n<p>Der \u00dcberraschungsgast schlechthin jedoch kam mit einer halben Stunde Versp\u00e4tung mit dem DOP-Zug aus Gr\u00fcningen: Gr\u00fcnlands Pr\u00e4sident Gunter Gr\u00fcnbaum, eingeladen auf Wunsch von K\u00f6nig Percival I. erschien zur Begeisterung der Anwesenden G\u00e4ste kurz vor Beginn des offiziellen Dinners auf der Burg. Gr\u00fcnbaums Erscheinen bei den Feierlichkeiten hat durchaus eine historische Dimension: Er ist der erste gr\u00fcnl\u00e4ndische Pr\u00e4sident der Geschichte, der dem Staat, der sich vor neun Jahren per Separation souver\u00e4n machte und 1812 durch das Ostbekenntnis einen weiteren gro\u00dfen Teil des ehemaligen Gr\u00fcnlands erhielt, seine Aufwartung machte. In seiner Rede, die er aufgrund seiner Versp\u00e4tung nur noch an der Essenstafel halten konnte, sprach er sich f\u00fcr eine Ann\u00e4herung und Vers\u00f6hnung der beiden L\u00e4nder aus, die in den vergangenen Jahren nur die n\u00f6tigsten diplomatischen Beziehungen zueinander eingingen. Glaubt man Insiderkreisen, so wurde die Einladung Gr\u00fcnbaums unter anderem von Weltkaiser Apfulkrax und den Gr\u00fcndungsv\u00e4tern von Meadowhouse mit initiiert, um die Beziehungen endlich zu normalisieren. Am Rande der Feierlichkeiten vereinbarten beide Seiten auf jeden Fall mehrere Treffen auf Arbeitsebene, um verschiedene Projekte zu realisieren. Zudem versprach K\u00f6nig Percival I. einen Gegenbesuch in Gr\u00fcningen noch in diesem Jahr. Angetrieben von diesen guten Entwicklungen entwickelte sich der Abend auf der Burg zu einem rauschenden Fest, das weit nach Mitternacht mit einem Festball und dem Blick auf das von Hogwartslehrer Severus Snape und Ex-Sicherheitsdromorniss Marko Maszliskus koordinierte obligatorische Feuerwerk \u00fcber dem Ysental beendet wurde.<\/p>\n<p>Am Samstag, als der Gro\u00dfteil der Bev\u00f6lkerung noch langsam in den Tag startete, ging das offizielle Programm auf Burg Daunenfels schon weiter. Zun\u00e4chst \u00fcberreichte K\u00f6nig Percival I. insgesamt achtzig verschiedenen Personen, die aus anderen Staaten nach Meadowhouse \u00fcbersiedelten pers\u00f6nlich die Meadowhousische Staatsb\u00fcrgerschaft, ehe es dann zum H\u00f6hepunkt des Vormittags kam: Der Verleihung des K\u00f6nig-Johannes-Ordens. Der Orden, der seit 1811 vergeben wird und besondere Verdienste um den Staat Meadowhouse w\u00fcrdigt, wurde 1810 kurz nach der Staatsgr\u00fcndung von den Gr\u00fcndungsv\u00e4tern ins Leben gerufen und aus deren Privatverm\u00f6gen finanziert, wobei ein Anteil auch von der Meadowhousischen Staatskasse vollbracht wird. Preistr\u00e4ger des mit 200.000 Tropalen dotierten Ordens war in diesem Jahr der als &#8222;Moorleiche&#8220; bekannte Admiral der Wassertruppen Carl von der Regi\u00e8me, der f\u00fcr seinen Einsatz im Bereich der Marine, aber auch f\u00fcr seine Rolle im Zuge des Sturzes des Diktators Enczegevija Zerljets gew\u00fcrdigt wurde. Von der Regi\u00e8me zeigte sich sichtlich bewegt von der Auszeichnung, deren Tr\u00e4ger stets kurz vor Weihnachten des vorhergehenden Jahres verk\u00fcndet wird. Die &#8222;Moorleiche&#8220; reiht sich damit in die Reihe prominenter Meadowhousischer Pers\u00f6nlichkeiten ein, die die Auszeichnung bereits erhalten haben, namentlich, sortiert von 1811 bis 1818, Heinrich Petersen, Oswald Octopus, Archibald Cronberg, Dobby, Mirco Magiaro, Friedrich von der Tagel, Rudi Rabe und Horst G\u00f6tz, die ebenfalls bei der Verleihung anwesend waren.<\/p>\n<p>Anschlie\u00dfend ging es f\u00fcr den K\u00f6nig und einige seiner Begleiter zu einer kurzen Visite in die Alte Kathedrale in Br\u00fcckenreich, wo sie sich die Kunstausstellung im Rahmen des Nationalfeiertags anschauten und einige Worte mit den K\u00fcnstlern selbst wechselten. Dabei wurde auch ein eigens von Mirco Magiaro gestaltetes Gem\u00e4lde des Felsenschiffs mit der jubelnden Menge darunter und den drei Gr\u00fcndungsv\u00e4tern darauf an die Erde-Delegation \u00fcberreicht, die dieses Werk \u00fcberrascht, aber begeistert entgegennahm. Nach dem Besuch der Kathedrale ging es f\u00fcr die meisten G\u00e4ste des K\u00f6nigs zur\u00fcck in die jeweiligen Heimatl\u00e4nder, die Meadowhousische Prominenz jedoch wohnte beinahe geschlossen dem am sp\u00e4ten Nachmittag stattfindenden L\u00e4nderspiel der Meadowhousischen Nationalmannschaft gegen Cayenne bei, das zwar leider verloren ging, den Feierlichkeiten aber allenfalls einen kleinen D\u00e4mpfer verpasste. Am Abend stand n\u00e4mlich das lang erwartete gro\u00dfe Konzert der BEFIM und des Hogwartsorchesters auf Burg Daunenfels an, bei dem K\u00f6nig Percival I. unter anderem beim &#8222;K\u00f6nigswalzer&#8220; zusammen mit Gattin Cynthia das Tanzbein schwang. Nach dem \u00fcberw\u00e4ltigenden Konzert, das beinahe vier Stunden dauerte und vor allem Lieder rund um Wiesenhausen und die Meadowhousische Unabh\u00e4ngigkeit beinhaltete, wobei besonders die &#8222;Wiesenhausener Folks&#8220; den Burghof zum Erzittern brachten, schloss der Abend abermals mit einem Feuerwerk auf der Burg.<\/p>\n<p>Am Sonntag schlie\u00dflich verlagerten sich die Feierlichkeiten von Wiesenhausen aus in die anderen Regionen des K\u00f6nigreiches. In Santo Opalo beispielsweise fand eine gro\u00dfe Segelregatta zum Nationalfeiertag statt, die bei hohen Wellen vor Kap Sanorma den Sportlern alles abverlangte. In San Laven gab es zu Ehren des Jubil\u00e4ums eine gro\u00dfe Hafenparade, bei der Schiffe aus allen Zeiten und allen Regionen Meadowhouse&#8216; zu bestaunen waren. Besonderer H\u00f6hepunkt war dabei mit Sicherheit das 500 Jahre alte Segelschiff &#8222;Ysenstern&#8220;, welches das offizielle Schiff von Wiesenhausens ehemaligem K\u00f6nig Otto III. war. In Rubinburgh fand ein Stadtfest mit einem gro\u00dfen Festumzug statt, der ebenfalls auf Schiffen durch die Wasserstadt abgehalten wurde und in Tierhagen veranstaltete der preu\u00dfische Sportverband ein Fest, auf dem sich die Besucher in verschiedenen historischen und typisch Meadowhousischen Sportarten, beispielsweise Mattenfechten, Nachtball, Buddhyball oder Steinwurf messen konnten. Am Abend wurde der Tag mit neun donnernden Kanonensch\u00fcssen auf dem Kap Sanorma vor einem strahlenden Sonnenuntergang beendet.<\/p>\n<p>In Wiesenhausen endete das Wochenende am Sonntagabend mit dem gro\u00dfen Abschlusskonzert der BEFIM und des Hogwartsorchesters in der Molchendorfer Isengoldhalle. Ein letztes Mal wurden die St\u00fccke des diesj\u00e4hrigen Erfolgsalbums &#8222;Da simma wieder!&#8220; vor Meadowhousischem Publikum gespielt, wobei einige St\u00fccke auf Wunsch des Publikums mehrfach wiederholt wurden. Der Rekord lag dabei bei &#8222;An einem Tag im Herbst&#8220;, was ganze f\u00fcnf Mal in voller L\u00e4nge von den beiden Orchestern zum Besten gegeben wurde. W\u00e4hrend des Konzerts k\u00fcndigte Co-Kommentator und Dirigent Oswald Octopus zudem an, das der n\u00e4chste Auftritt der beiden Orchester kurz vor Weihnachten zum traditionellen Weihnachtssingen, ebenfalls in der Isengoldhalle, geplant sei und dass man momentan an den Planungen f\u00fcr eine Titanien-Tour arbeite. Kurz nach Mitternacht endete dann mit dem Konzertende auch das feierintensive Wochenende und nicht wenige werden am Montag wohl etwas \u00fcberm\u00fcdet oder mit dem ein oder anderen Kater wieder zur Arbeit erschienen sein.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>25 Jahre nach Ende der Unabh\u00e4ngigkeitskriege: Gedenkveranstaltungen in Wiesenhausen geplant<\/strong><\/p>\n<p>Am 28. Juli diesen Jahres j\u00e4hrt sich zum f\u00fcnfundzwanzigsten Mal das Ende der Paradiesischen Unabh\u00e4ngigkeitskriege, oder, wie er von paradiesischer Seite genannt wird, das Ende des Gro\u00dfen Paradiesischen Krieges. Zweieinhalb Jahrzehnte ist es also dann schon her, dass mit Jens Stadelhoff ein zunehmend wahnsinniger Diktator ganz Thovez, Titanien und Atcanien ins Chaos st\u00fcrzte, immer mit der Vision eines weltumspannenden Riesenstaates Paradies. Anl\u00e4sslich des Jubil\u00e4ums des verheerendsten Krieges in der Geschichte der Lieben Welt, der \u00fcber f\u00fcnf Jahre dauerte, dem Sch\u00e4tzungen zufolge insgesamt 27,34 Millionen Menschen zum Opfer fielen und dessen \u00f6konomischer Schaden auf mehr als 500 Billiarden Schillinge taxiert wird, finden in den betroffenen Gebieten zahlreiche Gedenkveranstaltungen statt, so auch in Wiesenhausen.<\/p>\n<p>Eine wissenschaftliche Arbeitsgruppe, unter anderem aus Zeitzeugen bestehend, ver\u00f6ffentlicht anl\u00e4sslich des Jahrestages eine Ausstellung mit den wichtigsten Ereignissen, die w\u00e4hrend des Gro\u00dfen Krieges geschahen. Zu dieser Gruppe geh\u00f6ren unter anderem der ehemalige Wiesenhausener B\u00fcrgermeister Friedrich von der Tagel, der den Krieg als Abgeordneter im gr\u00fcnl\u00e4ndischen Parlament in Gr\u00fcningen hautnah miterlebte, Verteidigungsdromorniss Gro\u00dfus Kriegerus, der bis zur Machtergreifung Stadelhoffs ebenfalls Abgeordneter im paradiesischen Parlament war, der ehemalige Pr\u00e4sident des Weltbundes, Diego Alm\u00e9nes, und der Leiter des Wiesenhausener Stadtarchivs, Albus Dumbledore. Bei der Ausstellung, die am 28. Juli auf Schloss Wiesenhausen ver\u00f6ffentlicht werden soll, deren Inhalte auf den Internetseiten des Wiesenhausener Stadtarchivs jedoch schon ab sofort verf\u00fcgbar sind, soll der gesamte Kriegsverlauf betrachtet werden, inklusive der Vorgeschichte, wie Stadelhoff in Paradies an die Macht kam, wie der Kriegsverlauf ablief und was sich ab 1793 \u00e4nderte, als die Staatengemeinschaft (SG) in den Krieg eintrat, um der Expansion Paradies&#8216; Einhalt zu gebieten. Auch soll der Fokus auf die Nachgeschichte gelegt werden, welche Entwicklungen nach dem Kriegsende 1794 das Weltbild der Lieben Welt bis heute gepr\u00e4gt haben und was aus den Kriegsverbrechern rund um Stadelhoff, der bei Kriegsende ja bereits nicht mehr lebte, insgesamt wurde.<\/p>\n<p>Doch nicht nur die Ausstellung auf Schloss Wiesenhausen wird an den historischen Tag vor 25 Jahren erinnern, auch zahlreiche Gedenkveranstaltungen werden am 28. Juli im Wiesenhausener Stadtgebiet abgehalten, so beispielsweise auf dem Isenfeld, wo seinerzeit die paradiesische Armee von Wiesenhausener Milit\u00e4rkr\u00e4ften mit Mithilfe der Drachen und Geister vernichtend geschlagen wurde, sodass Wiesenhausen bis Kriegsende nicht unter paradiesische Besetzung fiel, \u00fcbrigens als einzige Stadt auf dem gesamten heutigen meadowhousischen Staatsgebiet. Auch soll am Abend des 28. Juli eine Zeremonie in der Alten Kathedrale von Wiesenhausen abgehalten werden, in der an die zahlreichen Opfer des Krieges erinnert werden soll, ehe es anschlie\u00dfend zum erfreulicheren Teil des Abends \u00fcbergeht, in welchem ein Abschlussfest auf Schloss Wiesenhausen, bei dem dann auch die bereits erw\u00e4hnte Ausstellung er\u00f6ffnet wird, stattfinden soll und ganz zum Ende des Tages ein Feuerwerk. Auf jeden Fall wird es ein w\u00fcrdiger Gedenktag f\u00fcr eines der dunkelsten Kapitel in der Geschichte der Lieben Welt sein.<\/p>\n<p>Die Pr\u00e4sentation der Ausstellung von Schloss Wiesenhausen ist unter folgendem Link erreichbar: <a href=\"http:\/\/wiesenhausen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/9b39ae9b523e748888d352690ebf5058.pdf\">Der Gro\u00dfe Paradiesische Krieg<\/a> &#8211; Die Paradiesischen Unabh\u00e4ngigkeitskriege 1789-1794.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Wiesenhausens neues Wahrzeichen wird n\u00e4chstes Jahr er\u00f6ffnet &#8211; Titanien-Center h\u00f6chstes Geb\u00e4ude des Kontinents<\/strong><\/p>\n<p>Die Frankenthaler Skyline wird im kommenden Jahr Zuwachs bekommen. Das seit dem Selbstmordattentat 1807 geplante &#8222;Titanien-Center&#8220; soll nicht nur den Trotz Wiesenhausens gegen\u00fcber dem Terror aus der B\u00f6sen Welt repr\u00e4sentieren, sondern auch die Rolle Wiesenhausens als Handelsmetropole. Das &#8222;Titanien-Center&#8220; soll Dreh- und Angelpunkt der Wirtschaft des Kontinents werden und dabei vor allem auch Produkte aus Wiesenhausen und Meadowhouse in Umlauf bringen. Es besteht aus sechs Geb\u00e4uden, wobei zwei T\u00fcrme das Zentrum des Komplexes bilden. Diese Zwillingst\u00fcrme sollen mit \u00fcber 400 Metern das h\u00f6chste Geb\u00e4ude Titaniens werden.<\/p>\n<p>Als B\u00f6se Attent\u00e4ter im November 1807 f\u00fcnf Autobomben inmitten des morgendlichen Betriebs in der Frankenthaler Wirtschaftsstra\u00dfe z\u00fcndeten und dabei 84 Menschen ermordeten, plante Architekt Christoph Botao, der heute Verkehrsdromorniss ist, ein Zeichen im Kampf gegen den B\u00f6sen Terror. Statt sich unterkriegen zu lassen, wollte man noch m\u00e4chtiger dastehen, als Bastion der Lieben Welt gegen das B\u00f6se. Und dazu wurde ein gigantisches Handelszentrum geplant, was im kommenden Jahr er\u00f6ffnet werden soll. Sechs B\u00fcrogeb\u00e4ude, zwei davon alles \u00fcberragende T\u00fcrme mit mehr als 100 Etagen, mit Platz f\u00fcr mehrere 100 Firmen. \u00c4hnlich einigen Handelszentren auf anderen Welten, auf der Erde wurde ein solches Handelszentrum mal Ziel eines Terroranschlags, in der Baumhauswelt in Schlaben und in der Roboterwelt in Magnet City stehen ebenfalls solche Zwillingst\u00fcrme. Besonders hohe \u00c4hnlichkeit weisen die T\u00fcrme des Titanien-Centers mit denen aus der Baumhauswelt und der Erde auf. Sie sind nahezu identisch in der Bauweise und in der Form, jedoch unterscheiden sie sich durch die Antennen auf beiden Geb\u00e4uden und der etwas helleren Farbe im Vergleich zu den T\u00fcrmen der Baumhauswelt und denen, die auf der Erde standen. Gerade von letzterer Welt begr\u00fc\u00dft man den Bau, da man das neue Titanien-Center wohl auch als kleine Hommage an das ehemalige Welthandelszentrum der Erde ansieht. Botao betont jedoch, dass es so definitiv nicht ist: &#8222;Seitdem ich Verkehrsdromorniss bin, hatte ich nichts mehr mit den Arbeiten zu tun, allerdings betone ich, dass es kein Nachbau von irgendeinem Bau dieses Sonnensystems ist. Es ist das Titanien-Center, nichts anderes.&#8220; Bereits zum jetzigen Zeitpunkt sind alle\u00a0B\u00fcror\u00e4ume der\u00a0sechs Geb\u00e4ude vermietet, dort finden sich Zentralen von Banken, Versicherungen, international vernetzten Firmen, jedoch auch in Wiesenhausen ans\u00e4ssige lokale Firmen, die sich nun international st\u00e4rker ausbreiten wollen. So wird zum Beispiel DD dort eine Filiale er\u00f6ffnen, die MaronGroup will ihren Hauptsitz dorthin verlegen, wie Konzernchef Dobby ank\u00fcndigte, zudem sollen Lockhart-Reisen, Regger Holz, Sensemann Bestattungen oder die M\u00f6ller Goldbohnen AG dort B\u00fcros einrichten. Auch die beiden Firmen von Friedhelm Fuchs, die Maisfelder und die Gerstenfelder GmbH &amp; Co. KGaA, k\u00f6nnten dort neue Gesch\u00e4ftsr\u00e4ume bekommen. Aber nicht nur das.<\/p>\n<p>Das Titanien-Center soll zudem verschiedene kulturelle Einrichtungen bekommen. So soll im TC 4, einem rund 75 Meter hohem Nebengeb\u00e4ude der Zwillingst\u00fcrme, ein gro\u00dfes Konzerthaus er\u00f6ffnet werden, in dem neben Konzerten auch Opern oder Musicals aufgef\u00fchrt werden k\u00f6nnen. So k\u00f6nnte aus Frankenthal nicht nur ein wirtschaftlicher, sondern\u00a0ein gesamtgesellschaftlicher Mikrokosmos entstehen. Angeblich will sich auch die BEFIM im Titanien-Center Tonstudios einrichten. Eventuell k\u00f6nnte dort sogar mal ein BEFIM-Konzert stattfinden.\u00a0Au\u00dferdem wollen diverse Fernseh- und Radiosender dort einziehen. Im TC 5 soll ein gro\u00dfes Kino eine ganze Etage ausf\u00fcllen, im Keller dann eine Eislaufbahn gebaut werden. Die Zwillingst\u00fcrme &#8211; TC 1 und TC 2 &#8211; bilden in ihren Erdgeschossen gro\u00dfe Lobbys und mit Bars und Aufenthaltsr\u00e4umen, in den Etagen dar\u00fcber befinden sich Hotels.\u00a0Die T\u00fcrme stehen in Ost-West-Ausrichtung, der westliche der beiden, das TC 1, besitzt\u00a0in seiner obersten Etage\u00a0ein Restaurant, von dem man durch das komplette Ysental schauen kann und auch die H\u00fcgel des Wiesnerlandes \u00fcberblicken kann. Sein\u00a0Name &#8211; &#8222;Fenster\u00a0Wiesenhausens&#8220; &#8211; passt wohl wie die Faust aufs Auge.\u00a0Fertig gestellt ist bisher nur das TC 6, das kleinste der sechs Geb\u00e4ude, der Rest befindet sich zumindest von au\u00dfen nicht\u00a0mehr im Bau, es werden bis in den Fr\u00fchsommer 1819 nur noch Innenarbeiten get\u00e4tigt. Dann soll der jetzt bekannt gegebene Er\u00f6ffnungstermin, der\u00a027. Mai 1819, auch gehalten werden. Geplant ist zur Einweihung \u00fcbrigens ein BEFIM-Konzert.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Wiesenhausen und Meadowhouse feiern Nationalfeiertag &#8211; auch K\u00f6nig Percival I. spricht vom Felsenschiff<\/strong><\/p>\n<p>Es war ein Wetter wie es die kitschigsten Drehb\u00fccher nicht vorhersehen konnten. 21 Grad, sonnig, d\u00fcnne Wolken \u00fcber Wiesenhausen, genau wie damals vor acht Jahren an diesem denkw\u00fcrdigen Tag, an dem das K\u00f6nigreich Meadowhouse geboren wurde. Die Zeremonie war wie jedes Jahr danach dieselbe. Es heulten die Sirenen, die Menschen str\u00f6mten Richtung Felsenschiff, am Donnerstag waren es um 150.000, Hemes Rems, Gerhard Herme und auch Johannes von Daunenfels waren anwesend und hielten ihre ber\u00fchmten und mittlerweile geschichtstr\u00e4chtigen Reden. Nach &#8222;Wir sind Staat&#8220; knallten die Feuerwerksk\u00f6rper und die BEFIM gab auf dem Felsenschiff eine Auswahl ihrer bekanntesten St\u00fccke zum Besten. Abgeschlossen wurde das kleine Konzert mit der Nationalhymne. Aber auch Neu-K\u00f6nig Percival I. hatte einen Auftritt auf dem Felsenschiff. Er wurde vom Publikum sehr warmherzig empfangen und blickte in seiner Rede auf seine Rolle w\u00e4hrend der meadowhousischen Unabh\u00e4ngigkeit zur\u00fcck und schaute anschlie\u00dfend in die Zukunft. &#8222;Ich war damals erst seit ein paar Monaten offiziell Lieber Weltb\u00fcrger. Mich hat Wiesenhausen auch schon zu meinen Zeiten als B\u00f6ser in seinen Bann gezogen, was ich nat\u00fcrlich lange Zeit mir selbst nicht eingestehen wollte. Als dann Gerhard Herme, Hemes Rems und Johannes hier oben standen und ich die Bilder im TV gesehen habe, wusste ich, dass ich genau hierhin geh\u00f6re.&#8220; Mit Blick in die Zukunft sagte er: &#8222;Ich werde als K\u00f6nig daf\u00fcr sorgen, dass niemand je diesen Tag hier in seiner Bedeutung vergessen wird. Ich m\u00f6chte, dass auch in 100 Jahren noch jeder genauso feiert wie heute und in den vergangenen acht Jahren. Dieses K\u00f6nigreich soll in seiner ganzen Bl\u00fcte noch viele viele Jahre erstrahlen.&#8220; Daf\u00fcr war ihm der tosende Applaus der versammelten Massen sicher.<\/p>\n<p>Nach den Feierlichkeiten am Felsenschiff ging es wie auch schon in den vergangenen Jahren weiter an die verschiedensten Orte in Wiesenhausen. Auf Schlo\u00df Wiesenhausen traf sich die Prominenz, am Ysen lief die gro\u00dfe Party mit Live-Musik von BEFIM, Sichtburgher Palastorchester, Polsingerscherscher Hauptstadtorchester und vielen verschiedenen Wiesenhausener Bands, die teilweise auch St\u00fccke auf Alt-Wiesenhausisch zum Besten gaben. Auf Burg Daunenfels lud K\u00f6nig Percival zum gro\u00dfen Festbankett ein und scherzte dabei auch mit Ex-K\u00f6nig Johannes, was nach dem doch sehr hart gef\u00fchrten Wahlkampf durchaus erstaunlich ist. Seine erste Amtshandlung als neuer K\u00f6nig sei, Burg Daunenfels rot anzustreichen, sagte Percival augenzwinkernd aufgrund seiner politischen Pr\u00e4misse. Aber es wurde ja nicht nur in der Hauptstadt gro\u00df gefeiert.<\/p>\n<p>Zwar finden die wesentlich gr\u00f6\u00dferen Partys au\u00dferhalb des Ballungsraums Wiesenhausen eher im Fr\u00fchjahr statt, wenn in St\u00e4dten wie Rubinburgh, Santo Opalo, Saphirento, El Grande etc. das Ostbekenntnis von 1812 gefeiert wird, aber auch der Tag der Unabh\u00e4ngigkeit Wiesenhausens wurde im Rest des K\u00f6nigreiches gro\u00df gefeiert. Traditionsgem\u00e4\u00df r\u00fcckt dabei die Wasserstadt in Rubinburgh in den Mittelpunkt. Dort, wo der Meger die Stadt in Besitz nimmt, gab es am Donnerstag eine gro\u00dfe Schiffsparade, u.a. war auch das gr\u00f6\u00dfte meadowhousische Passagierschiff, die &#8222;K\u00f6nig Johannes I.&#8220; mit dabei, die nach dem Machtwechsel auf Burg Daunenfels nun auch ein St\u00fcck Geschichte geworden ist. Viele Partys fanden statt, Lokalprominenz war vor Ort, u.a. gab sich aber auch Starregisseur Archibald Cronberg die Ehre, der zun\u00e4chst auf der &#8222;K\u00f6nig Johannes I.&#8220; war, bevor er zur Party ins Rubinburgher Rathaus ging. Die ganze Stadt erstrahlte in den Farben rot-schwarz-gr\u00fcn und blieb bis sp\u00e4t in die Nacht ein Zentrum der Feierlichkeiten au\u00dferhalb Wiesenhausens. Aber auch auf Burg\u00a0Eulenstein, in Santo Opalo oder in Chaconne fanden gro\u00dfe Feiern statt.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich war auch wieder hoher Besuch aus dem Palaces Monda und den anderen Welten anwesend. Aus dem Partnerland in der Erde Gro\u00dfbritannien waren Vertreter des K\u00f6nigshauses und Premierministerin Theresa May auf Burg Daunenfels anwesend, Queen Elizabeth II. war jedoch nicht anwesend, da es f\u00fcr die mittlerweile 92-j\u00e4hrige zu gro\u00dfe Strapazen bedeutet h\u00e4tte. Jedoch waren ihr Enkelsohn Prinz William nebst Gattin Herzogin Kate mit beim Festbankett auf Burg Daunenfels dabei. Weltkaiser Apfulkrax war ebenso vertreten, wie die komplette Dromornissenschaft. Die Gesch\u00e4fte im Palaces Monda ruhten am Donnerstag. Auch auf Schlo\u00df Wiesenhausen, wo vor allem die Wiesenhausener Prominenz versammelt war &#8211; zumindest die, die nicht im Palaces Monda arbeitet &#8211; wie zum Beispiel Friedrich von der Tagel, Edward Elch, B\u00fcrgermeister Cornelius, Vertreter aus Sport und Film, so wie von der Zaubererschule Hogwarts. Dort wo die gro\u00dfen Partys gefeiert wurden, wie zum Beispiel am Ysen, dauerten die Feiern bis sehr sp\u00e4t in die Nacht an, da ja auch der Freitag frei war und damit das lange Wochenende eingel\u00e4utet wurde. Ein sch\u00f6ner Nebeneffekt des jedes Jahr aufs Neue sch\u00f6nsten Tag des Landes.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Wiesenhausen w\u00e4hlt mehrheitlich WVD &#8211; doch BdH r\u00fcttelt an der Vorherrschaft der Volksdemokraten<\/strong><\/p>\n<p>Spannend war nicht nur die Reichstagswahl an sich, sondern auch die Frage, wie die einzelnen Parteien in Wiesenhausen abschneiden w\u00fcrden. Gespannt war man da vor allem auf das Ergebnis der WVD, die ja in ihrer eigentlichen Hochburg vor einem Jahr bei der Kommunal- und B\u00fcrgermeisterwahl mit dem Verlust der absoluten Mehrheit eine empfindliche Niederlage erlitten hatten. Am Ende stimmte eine deutliche Mehrheit zwar f\u00fcr die WVD, wirklich zufrieden kann die Partei mit den erreichten 38,6 % jedoch nicht sein. Bei der Reichstagswahl 1814 hatten trotz gro\u00dfer reichsweiter Stimmenverluste in Wiesenhausen noch \u00fcber 40 % den Volksdemokraten ihre Stimme gegeben. Vor allem der BdH konnte in der Hauptstadt stark zulegen.<\/p>\n<p>Wie stark die WVD in Wiesenhausen ist, ist von Bezirk zu Bezirk relativ unterschiedlich. Im absoluten Zentrum der Stadt liefert sie sich meist ein enges Rennen mit dem BdH, der ja im Stadtteil Wiesen-Zentrum seine Wurzeln hat, in den \u00e4u\u00dferen Stadtteilen der Kernstadt Wiesenhausen liegt die WVD jedoch oft mit gro\u00dfen Abstand vor den anderen Parteien. Geht man gar in die l\u00e4ndlichen Au\u00dfenbezirke der Hauptstadt sieht man in den dortigen Stadtr\u00e4ten h\u00e4ufig nur kleine Fraktionen anderer Parteien, w\u00e4hrend die WVD den meisten Platz dort einnimmt. Dort genie\u00dft die reichsweit eher schrumpfende Partei auch heute noch die h\u00f6chste Gunst der W\u00e4hler. Aus den Au\u00dfenbezirken Wiesenhausens waren im Winterkrieg 1808\/1809 gegen die B\u00f6sen die meisten Soldaten rekrutiert worden. Dort konnte die WVD auch bei dieser Wahl sehr gute Ergebnisse einfahren, musste zwar Verluste gegen\u00fcber 1814 hinnehmen, jedoch nur marginalen Ausma\u00dfes. In vielen Au\u00dfenbezirken schaffte der dortige Kandidat die absolute Mehrheit gegen\u00fcber den anderen Parteien. Geht man jedoch weiter ins Stadtzentrum sieht man ein anderes Bild. In immer mehr Stadtteilen der Kernstadt votierte ein Gro\u00dfteil der W\u00e4hler nicht mehr f\u00fcr die WVD. Viele Stimmen holten hier BdH und FED, in den Stadtteilen Br\u00fcckenreich, Waldhausen, Pilzland, S\u00fcdwiesenhausen, Wiesendorf und Oase landete die WVD sogar noch hinter der FED und bildete nur die drittst\u00e4rkste Fraktion. Das kann und darf nicht der Anspruch der Volksdemokraten sein, die nach wie vor als V\u00e4ter der Staatsgr\u00fcndung gelten und das zurecht. Richtet man sein Auge nur auf die Kernstadt Wiesenhausen kommt die WVD auf 33,6 %, knapp vor dem BdH mit 32,2 %. In manchen Au\u00dfenbezirken holte die WVD dagegen wieder fast zwei Drittel der Stimmen. Doch der BdH kommt der Vorherrschaft der WVD in Wiesenhausen wie schon bei der letztj\u00e4hrigen Kommunalwahl gef\u00e4hrlich nahe. B\u00fcrgermeister Stefan Cornelius zeigte sich jedoch zufrieden \u00fcber die in seiner Stadt erreichten 38,6 %: &#8222;Bei der letzten Kommunalwahl hatten wir ein \u00e4hnliches Ergebnis, dass wir jetzt wieder da landen, zeigt jedoch dass es richtig war, unsere Politik hier in Wiesenhausen zu \u00e4ndern. Wir wollen nun fortfahren mit einer b\u00fcrgernahen, offenen Politik in unserer Hauptstadt.&#8220; Der BdH kam am Ende auf 23,6 %.<\/p>\n<p>Die FED schnitt in Wiesenhausen etwas\u00a0schw\u00e4cher ab als\u00a0im K\u00f6nigreich komplett gesehen. 13,5 % erhielten die Freien Evangelen, die h\u00f6chsten Werte erhielten sie entlang der Grenzen der Kernstadt, sprich Kiefernwalde, Goldauen und Streinau. Dort bildeten sie\u00a0jeweils hinter dem BdH die\u00a0zweitst\u00e4rkste Kraft, je weiter man jedoch den Au\u00dfengrenzen der kompletten Stadt kam, desto schlechter wurden die Resultate, allerdings galt das f\u00fcr alle Parteien au\u00dfer die WVD. MSP und MCM erhielten teils katastrophale Ergebnisse, kamen in manchen Stadtteilen nicht einmal \u00fcber 3 %, in vielen nicht \u00fcber 5 %. Die MP dagegen schnitt vergleichsweise gut ab, lag bei deutlich\u00a0mehr Stadtteilen mit \u00fcber 3 % als noch vor vier Jahren und damit auch wesentlich besser als\u00a0bei der Kommunalwahl. Die VCS hat\u00a0ebenfalls sehr gute Ergebnisse einfahren k\u00f6nnen, wie auch auf Reichsebene, sie bekam vor allem im Stadtzentrum, sowie in den das Stadtzentrum umschlie\u00dfenden Stadtteilen Johannesborn, Maarfurt und Sonnenfeld zweistellige Resultate. Jedoch verlor sie immer mehr an die WVD, je weiter man die Kernstadt Richtung Au\u00dfengrenzen verl\u00e4sst. Hier die Gesamtergebnisse der Parteien der\u00a0kompletten Metropolregion Wiesenhausen im \u00dcberblick:<\/p>\n<p>BdH: 23,6 %<br \/>\nWVD: 38,6 %<br \/>\nMCM: 4,4 %<br \/>\nFED: 13,5 %<br \/>\nVCS: 9,5 %<br \/>\nMSP: 3,7 %<br \/>\nMP:\u00a03,5\u00a0%<br \/>\nSonstige: 3,2 %<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Der Abt schl\u00e4gt wieder zu! &#8211; Horror in Heinrichsmuth geht von Neuem los<\/strong><\/p>\n<p>Es schien ruhig geworden zu sein um den unheimlichen Killer, der von August bis Dezember 1816 sechs Menschen und im November letzten Jahres das siebte Opfer ermordete, scheint nun zum bereits achten (!) Mal zugeschlagen zu haben. Der &#8222;Abt&#8220;, wie die Presse und mittlerweile auch die Ermittler ihn nennen, da er laut mehrerer Zeugen sich in einer Abtkluft durch den Wald bei Heinrichsmuth nahe Wiesenhausen-Maarfurt treibt und offenbar willk\u00fcrlich unschuldige Menschen t\u00f6tet, holte sich am vergangenen Samstag den 28-j\u00e4hrigen Malermeister Julian K. Davon jedenfalls geht die Polizei aus. Dabei offenbarten die Ermittler auch m\u00f6gliche Fortschritte bei den Ermittlungen und ein unverwechselbares Kennzeichen des M\u00f6rders.<\/p>\n<p>Julian K.&#8217;s Leiche wird am Sonntagmorgen am Wegesrand im Wald bei Heinrichsmuth gefunden, in dem schon einige der bis dato sieben Opfer gefunden worden waren. Ein vorbeikommendes Auto bemerkt fr\u00fch morgens den leblosen K\u00f6rper des 28-j\u00e4hrigen Malermeisters aus Heinrichsmuth und die Insassen alarmieren sofort die Polizei. Die erkennt sofort: Es handelt sich um einen Mord, ausgef\u00fchrt vom Abt. Dessen Blutrausch im Herbst 1816 kostete bereits sechs Menschen das Leben, dann schien er pl\u00f6tzlich aufgeh\u00f6rt zu haben, bevor er vor sechs Monaten erneut zuschlug. Nun hat er bereits mindestens acht Personen ermordet. Zeugenaussagen gibt es diesmal jedoch keine, Polizeisprecher Christian S\u00f6rensen gab jedoch preis, wie man die Tat trotzdem dem Abt zuordnen k\u00f6nne: &#8222;Neben der unverwechselbaren Drapierung der K\u00f6rper gibt es auch noch ein weiteres, nennen wir es Markenzeichen, des M\u00f6rders. Er ritzt den Opfern postmortal mit einer scharfen Klinge ein Kreuz auf die Brust, ungef\u00e4hr dort wo das Herz liegt.&#8220; Diese Information hatte man bisher geheimgehalten, nun gehen die Ermittler scheinbar mit mehr Details an die \u00d6ffentlichkeit. Verzweiflung macht sich breit, Chefermittler Oliver Kerdel, dessen Posten nun vakant sein d\u00fcrfte, trat \u00fcber die Presse bereits mit dem T\u00e4ter mehr oder weniger in Kontakt: &#8222;Es w\u00e4re interessant zu erfahren, wer dieser Mensch ist, der so etwas tut. Ich w\u00fcrde gerne mit ihm sprechen, was er dabei denkt und f\u00fchlt, warum er es tut und wie er sich danach f\u00fchlt. Das w\u00e4re sicher ein sehr interessantes Gespr\u00e4ch.&#8220; Die Polizei gab jedoch auch bekannt, dass es anscheinend doch eine Verbindung zwischen den Opfern gibt: &#8222;Wir sind inzwischen weitergekommen, was die Auswahl der Opfer anbelangt. Wir arbeiten rund um die Uhr und sich uns sicher, nun zu wissen, warum der Abt diese Menschen ausgew\u00e4hlt hat&#8220;, so Kerdel. Genaueres behielten die Ermittler allerdings aus &#8222;ermittlungstaktischen Gr\u00fcnden&#8220; f\u00fcr sich.<\/p>\n<p>Dabei ist jedoch noch v\u00f6llig offen, wie der Abt es schafft, trotz mehrerer Zeugenaussagen teilweise unbemerkt die Leichen in aller Seelenruhe im Wald und an anderen Orten zu entkleiden, in anr\u00fcchige Posen zu legen und ihnen postmortale Verletzungen wie etwa das eingeritzte Kreuz zuzuf\u00fcgen. Beim siebten Opfer Alexander F. trennte er sogar noch die H\u00e4nde ab. Manche der Opfer wurden gar in unmittelbarer N\u00e4he des Fundorts ermordet, wie die Spuren bewiesen. Das bedeutet, dass der Abt es schafft, trotz der in Heinrichsmuth und Umgebung vorherrschenden Panik, seine Opfer aus den Autos zu locken, um sie dann zu erdrosseln. Die Tatwaffe k\u00f6nnte laut Polizei das Seil an seiner Kutte sein. Chefermittler Oliver Kerdel dazu: &#8222;Wir m\u00fcssen in Erw\u00e4gung ziehen, dass der T\u00e4ter sich erst nach der Ermordung die Verkleidung anlegt und vorher in anderer Aufmachung auftritt.&#8220; Er betonte nochmals, auf keinen Fall nachts bei einer Fahrt durch den Wald anzuhalten, wenn jemand am Wegesrand steht und winkt. &#8222;Wir rechnen damit, dass er eventuell sogar eine Polizistenuniform besitzt. Deshalb m\u00f6chten wir der Bev\u00f6lkerung noch einmal sagen: Wenn im Wald nachts nur ein einziger Polizist Sie bittet, anzuhalten, tun Sie das niemals, wenn etwas sein sollte, sind immer mindestens drei von uns da.&#8220; Das sorgt f\u00fcr zus\u00e4tzliche Angst in der Bev\u00f6lkerung. Heinrichtsmuths B\u00fcrgermeister Wattenfelder sagte, sein Dorf werde wohl in den n\u00e4chsten 100 Jahren nur \u00fcber diese abscheuliche Mordserie definiert werden.<\/p>\n<p>Chefermittler Kerdel lie\u00df am Ende der Pressekonferenz am Montagabend noch einen kleinen Blick in die Psyche des Killers zu: &#8222;Wir nehmen an, dass es dem Killer bei seinen Taten gar nicht um den Mord selbst geht, sondern um das Ritual danach. Er entweiht seine Opfer regelrecht, f\u00fchlt sich offenbar gottgleich, was die Aufmachung als Abt erkl\u00e4ren w\u00fcrde, und zeigt der Welt seine Opfer in herabw\u00fcrdigen Szenerien. Er muss eine starke Abneigung f\u00fcr seine Opfer gehabt haben.&#8220; Mit jetzt acht Opfern liegt der Abt in der zugegeben schwer morbiden Liste der meadowhousischen Serienm\u00f6rder nur noch knapp hinter dem sogenannten &#8222;Kampdorf-Killer&#8220;, der innerhalb von 15 Monaten im Keslenburger Stadtteil Kampdorf wahllos neun Menschen erschoss. M\u00f6gen wir hoffen, dass auch der Abt bald gefasst wird, am besten noch bevor, er diesen &#8222;Rekord&#8220; bricht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Eiserntner ziehen positive Bilanz &#8211; K\u00e4lteperiode sorgte f\u00fcr finalen Ernteschub<\/strong><\/p>\n<p>Die Eisminensaison 1817\/1818 kann wohl als beendet angesehen werden. Seit diesem Wochenende ist nicht nur meteorologisch Fr\u00fchlingsanfang, die Temperaturen steigen auch erstmals seit Wochen wieder deutlich \u00fcber den Gefrierpunkt und sollen auch vorerst so bleiben. Der Meadowhousische Eisernte-Verband MEV ist mit der Bilanz des Winters 1817\/1818 zufrieden, zeigte sich aber auch erleichtert aufgrund der K\u00e4lteperiode im Februar. &#8222;Diese K\u00e4ltewelle hat uns wirklich gerettet in diesem Jahr. Davor muss man ja eindeutig konstatieren, dass es kaum M\u00f6glichkeiten f\u00fcr die Bildung von Eisadern gab, gerade durch den vielen Regen im Januar&#8220;, sagte MEV-Vorsitzender Gerd Rogers. Der Februar jedoch war kalt und trocken, beste Bedingungen also f\u00fcr die Bildung der Eisadern im Haupternteort an den Molchendorfer Anh\u00f6hen in Wiesenhausen. Dadurch, dass die Temperaturen \u00fcber fast drei Wochen konstant unter null Grad blieben, konnten \u00fcber diesen Zeitraum hinweg die professionellen und Hobby-Eiserntner in Wiesenhausen-Molchendorf t\u00e4tig sein, was diese Saison sogar noch ein wenig besser stehen l\u00e4sst als die letzte. Damals war Ende Januar eine K\u00e4lteperiode eingetreten, die allerdings nicht ganz so lange andauerte wie diese im abgelaufenen Monat.<\/p>\n<p>Die gr\u00f6\u00dfte Eisader erreichte eine L\u00e4nge von 50,8 Zentimetern, letztes Jahr lag die gr\u00f6\u00dfte bei wenig weit entfernten 48,3 Zentimetern. Das liegt zwar alles weit entfernt vom Rekord im Januar 1810 (96 Zentimeter), ist aber nach den verregneten und milden Wintern von 1811-1816 mittlerweile eine Freude wert. War es vor der Saison 1816\/1817 noch zum Ultimatum gekommen und der Verbleib der Eisernte in Molchendorf akut gef\u00e4hrdet, ist man nach den K\u00e4ltewellen im Jauar 1817 und dem Februar 1818 nun wieder etwas sicherer im Sattel. Heike Winsch, die die Eisminenfl\u00e4chen an den Anh\u00f6hen leitet, zeigte sich ebenfalls zufrieden mit den Resultaten in diesem Winter. Ganze 67 % der geernteten Eisminen konnten auch an die begehrten Abnehmer verkauft werden, die damit Bauwerke oder Kunstwerke herstellen, oder die Eisminen wissenschaftlich untersuchen, in der bisher schlechtesten verlaufenen Eisminensaison 1813\/1814 waren es nur 17 %. Es scheint so, als ob sich die Molchendorfer Anh\u00f6hen als Eisminenstandort nach dem Horrorjahr 1815\/1816, als die Saison komplett abgesagt wurde, sich wieder stabilisieren. &#8222;Wir konnten durch die K\u00e4lteperiode sehr viele Touristen gewinnen, die aufgrund der Wetterprognosen zu uns gesto\u00dfen sind. Es war prima, dass die K\u00e4lteperiode so lange andauerte, so konnten sich sehr viele Eisadern entwickeln oder zusammenschlie\u00dfen, sodass die Ernte sehr viel Spa\u00df machte&#8220;, so Winsch. Allerdings gab auch sie zu, dass ohne diese K\u00e4lteperiode das Jahr wohl ins Wasser gefallen w\u00e4re: &#8222;Der Januar war schon sehr entt\u00e4uschend. Wir hatten ja permanent \u00fcber null Grad, auch nachts konnten sich kaum Eisadern bilden und wenn, dann wurden sie am n\u00e4chsten Tag vom Regen wieder zerst\u00f6rt. Der Februar dagegen war genau nach unserem Geschmack.&#8220;<\/p>\n<p>Der Ertrag stieg im Vergleich zum Vorjahr um 34 % an, das bedeutet einen Anstieg um satte 62 % im Vergleich zur Saison 1814\/1815. Damit liegen die Molchendorfer Anh\u00f6hen wieder ungef\u00e4hr im Durchschnitt von vor 1810, den die letzten Jahre so derma\u00dfen nach unten gezogen hatten. Dass \u00fcberhaupt an den Molchendorfer Anh\u00f6hen so viel Eis entsteht liegt an der Lage. &#8222;In Wiesenhausen herrschen ja schon teilweise sehr gro\u00dfe Temperaturunterschiede, dennoch gibt es mehr als ein paar Orte in Meadowhouse die k\u00e4lter sind als die Molchendorfer Anh\u00f6hen. Aber die Lage l\u00e4sst es zu, dass im Winter sehr wenig Sonne dorthin kommt und es sich tags\u00fcber kaum aufw\u00e4rmen kann. Durch die schattige Lage sinken die Temperaturen nachts dann auf noch einmal f\u00fcnf, sechs Grad weniger als an den umliegenden Stellen&#8220;, erkl\u00e4rt Heike Winsch. Die bisher k\u00e4lteste Nacht dieses Jahres am 28. Februar lie\u00df die Werte am Boden der Eisminen auf -27 Grad fallen, w\u00e4hrend die Lufttemperatur im nur 1 km entfernten Stadtkern von Molchendorf &#8222;nur&#8220; auf -15 Grad fiel. &#8222;Dass dann am Tage die Sonne die Eisfelder nicht erw\u00e4rmen kann und die Lufttemperatur ebenfalls nicht \u00fcber den Gefrierpunkt gestiegen ist, hat beste Voraussetzungen f\u00fcr die Bildung der Eisadern geschaffen.&#8220; Damit d\u00fcrfte auch die n\u00e4chste Saison garantiert sein. F\u00e4llt diese ebenso ordentlich aus wie diese, ist das Damoklesschwert der Standortverlagerung wohl erstmal f\u00fcr ein paar Jahre vom Tisch. Die traditionsreichen Eisfelder in Molchendorf haben wohl doch noch eine Zukunft.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Meadowhouse feiert siebenj\u00e4hriges Bestehen &#8211; Zahlreiche Feierlichkeiten in Wiesenhausen<\/strong><\/p>\n<p>Sieben Jahre ist es nun schon her, dass der damalige B\u00fcrgermeister von Wiesenhausen, Gerhard S. Herme, der Stadtratsvorsitzende Hemes F. Rems und der damals ehemalige Herrscher von Burg Daunenfels, K\u00f6nig Johannes I., die Unabh\u00e4ngigkeit des Staates Meadowhouse von Gr\u00fcnland auf dem Wiesenhausener Felsenschiff proklamierten. Anl\u00e4sslich des siebten Jahrestages dieses historischen Moments, sind erneut viele unterschiedliche Feierlichkeiten, vor allem in Wiesenhausen geplant.<\/p>\n<p>Beginnen werden die Feierlichkeiten am Morgen mit einer Schiffsparade der Wiesenhausener Marine, begleitet von zahlreichen extra vom Staat zur Verf\u00fcgung gestellten Schiffe, auf denen verschiedene Meadowhousische Institutionen und Verb\u00e4nde sich pr\u00e4sentieren k\u00f6nnen. So werden beispielsweise Schiffe mit Motiven von &#8222;Wiesenhausener Pils&#8220;, &#8222;Regger Holz&#8220;, dem Fu\u00dfballverband FVM und von der Zaubererakademie Hogwarts erwartet. In der Folge wird dann eine spektakul\u00e4re Flugshow \u00fcber dem Ysental stattfinden, mit Hei\u00dfluftballons, Zeppelinen und Flugstaffeln der Meadowhousischen Luftwaffe.<\/p>\n<p>Am fr\u00fchen Nachmittag dann werden auf Burg Daunenfels Staatsg\u00e4ste aus aller Welt und aus anderen Welten erwartet, eine Delegation aus dem Erde-Partnerland Gro\u00dfbritannien inklusive. Nach einem gemeinsamen Teetrinken Meadowhousischer Art auf der Burg werden dann traditionell gegen zehn nach f\u00fcnf nachmittags die Sirenen der Stadt aufheulen und die B\u00fcrger damit zum Felsenschiff nach S\u00fcdwiesenhausen rufen. Dort werden dann, ebenfalls in der Tradition der letzten Jahre, die drei Reden der &#8222;Gr\u00fcndungsv\u00e4ter&#8220; Meadowhouse&#8216; von K\u00f6nig Johannes I., Gerhard S. Herme und Hemes F. Rems erneut vorgetragen.<\/p>\n<p>Ab sechs Uhr abends dann beginnt das eigentliche Fest. Auf Burg Daunenfels wird es ein gro\u00dfes Staatsbankett geben, auf dem die BEFIM und die Tiergruppe erstmals in ihrer Geschichte zusammen musizieren werden. Aber auch hier wird es eine Premiere geben: Erstmals wird der renommierte K\u00f6nig-Johannes-Orden am Nationalfeiertag verliehen. Der 1811 von den Drei Dromornissen ins Leben gerufene Orden ist die h\u00f6chste zivile Auszeichnung des Staates Meadowhouse und soll von nun an immer am Nationalfeiertag verliehen werden. Preistr\u00e4ger ist in diesem Jahr der ehemalige Wiesenhausener B\u00fcrgermeister Edward Elch, der den Preis f\u00fcr seine jahrelangen, insbesondere wirtschaftlichen,\u00a0Verdienste um die Stadt Wiesenhausen und f\u00fcr seine erhebliche Rolle bei der Losl\u00f6sung von Gr\u00fcnland erh\u00e4lt. Zeitgleich finden aber auch im Skydome mit dem extra aus Sichtburgh eingeflogenen Palastorchester, in der Ysengoldhalle mit Komiker Rudi Rabe und einem gro\u00dfen Jahrmarkt auf dem Ahornsburger Marktplatz weitere hochkar\u00e4tige Festakte statt, die es in dieser Form noch nie gab.<\/p>\n<p>Gegen Abend dann werden die Frankenthaler Skyline und andere zentrale Bauwerke in Wiesenhausen, wie die Alte Kathedrale oder auch das Felsenschiff, in den Meadowhousischen Nationalfarben angestrahlt. Den Abschluss bildet dann vor dieser Kulisse das ebenfalls traditionelle Feuerwerk, f\u00fcr das sich dieses Jahr erneut Hogwarts-Professor und BEFIM-Mitglied Severus Snape verantwortlich zeigt. Somit geht dann ein ereignisreicher Tag zu Ende.<\/p>\n<p>Doch nicht nur in Wiesenhausen, sondern auch in anderen St\u00e4dten Meadowhouse&#8216; und im gesamten Land wird gefeiert, so werden auch gr\u00f6\u00dfere Feierlichkeiten in den Herzogenhauptst\u00e4dten Karburg, Saphirento, Rubinburgh, Santo Opalo, El Grande und San Laven stattfinden, die ebenfalls den gesamten Tag dauern werden. Somit wird deutlich, dass der Meadowhousische Staat immer mehr zusammenw\u00e4chst, und dass auch die nach dem Ostbekenntnis 1812 hinzugekommenen Gebiete diesen Tag so feiern, als w\u00e4ren sie schon immer dabei gewesen.<\/p>\n<p>Insgesamt darf sich Meadowhouse also mal wieder auf einen rauschenden 18. Oktober freuen, da weder Kosten noch M\u00fchen gescheut wurden, um einen unvergesslichen Tag daraus zu machen und daran zu erinnern, welche gro\u00dfe symbolische Bedeutung dieser Tag f\u00fcr alle Meadowhouser hat.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Archibald Cronberg plant Verfilmung der Weltschlacht &#8211; Gespr\u00e4che in Wiesenhausen<\/strong><\/p>\n<p>Seit dem furiosen Ende des MMS-Saga 1815 war es ruhiger geworden um Archibald Cronberg. Nun startet er offenbar aber mal wieder einen Gro\u00dfangriff auf das internationale Filmgesch\u00e4ft: Cronberg m\u00f6chte die Weltschlacht vom September 1812 verfilmen. Was sich zun\u00e4chst nach einem Actionfilm anh\u00f6rt, wird wohl aber eher ein Film, der die Politik und somit auch die Entstehung der Weltschlacht und deren Folgen in den Vordergrund stellt. Cronberg best\u00e4tigte dies gegen\u00fcber dem &#8222;Morgengespenst&#8220;: &#8222;Wenn die Zuschauer das Wort &#8222;Kriegsverfilmung&#8220; h\u00f6ren, denken sie direkt an gro\u00dfe Schlachten und harte, blutige Szenen. Mein neuer Film wird aber solche Szenen eher weniger enthalten, vielmehr geht es um die Abl\u00e4ufe in jenen Tagen des Jahres 1812, in denen alleine schon so viel Spannung liegt, dass ausgedehnte Schlachtszenen nicht dazu passen w\u00fcrden. Nur einmal wird letztendlich tats\u00e4chlich etwas mehr Kriegshandlung gezeigt, n\u00e4mlich am Ende, wo die Liebe Armee in Dlawreuas die Klondykschen Schergen besiegt. Ansonsten wird sich nur auf kleinere Ausschnitte beschr\u00e4nkt.&#8220;<\/p>\n<p>Laut Cronberg soll der Film am Anfang mit der Unterzeichnung der Friedensvertr\u00e4ge f\u00fcr den Frieden im zuvor tobenden B\u00fcrgerkrieg im Osten Klondyks starten. Danach g\u00e4be es immer wieder Zeitspr\u00fcnge bis zum 31. August 1812, an dem die Kriegserkl\u00e4rungskonferenz im Palaces Monda stattfand. Alleine die Konferenz und die hinter den Kulissen ablaufenden Schlagabt\u00e4usche sollen die Anspannung hautnah miterlebbar machen, die auf den Schultern der anwesenden Staatsoberh\u00e4upter liegt. Besonders in den Fokus ger\u00e4t mit der Zeit auch der damalige Weltherrscher Helobos, der zu Beginn noch von einer &#8222;langen Periode des Friedens&#8220; erz\u00e4hlt, am Ende aber hilflos mitansehen muss, wie die Situation eskaliert. Die verschiedenen Ausschnitte aus dem Kriegsgeschehen sollen von den Schlachten um Canterville, Silmesparadies, Enaji und am Ende auch Dlawreuas handeln, ebenfalls dabei ist eine kurze Sequenz \u00fcber die im S\u00fcdtitanischen Ozean stattfindende Seeschlacht zwischen Meadowhouse und Klondyk. Aber nach dem Ende der Schlacht ist der Film noch nicht vorbei, es folgen die Verhaftungen der Hauptverantwortlichen und schlie\u00dflich deren Verurteilungen, besonders r\u00fcckt dabei nat\u00fcrlich der fanatische Ex-Pr\u00e4sident von Klondyk, Anton Regler, in den Fokus, der im gesamten Filmverlauf einen diabolischen Gegenspieler zu Helobos und dessen Anh\u00e4ngern darstellt.<\/p>\n<p>Um jedoch diese gro\u00dfen und komplexen Handlungen verstehen zu k\u00f6nnen, besuchte der leitende Regisseur des Films, Studioboss Archibald Cronberg, in dieser Woche zahlreiche Wiesenhausener Politiker und Prominente, um sie nach ihren Ansichten und Erlebnissen des Jahres 1812 zu fragen. So sprach er beispielsweise mit Vertretern der Dromornissenschaft, insbesondere mit Liebe Armee-Chef und Solidarit\u00e4tsdromorniss Dobby, sowie Verteidigungsdromorniss Gro\u00dfus Kriegerus. Aber auch K\u00f6nig Johannes I. und Richter Laurenz Grogge bekamen vom Team von Cronberg Besuch und schilderten ihm ihre Meinung. Diese Interviews, die Cronberg \u00fcbrigens nach der Ver\u00f6ffentlichung des Filmes in einem Buch pr\u00e4sentieren will, sind jedoch nur der Anfang einer l\u00e4ngeren Interviewtour quer durch alle L\u00e4nder und auch Welten. So sind auch Geisterpr\u00e4sident Sir Henry Ghoston und Baumhauspr\u00e4sident Sonnanus Exaquantus auf der Liste des Regisseurs vermerkt, ebenso wie einfache zivile Menschen, die unter den Folgen der Weltschlacht in Julsavien oder Klondyk zu leiden hatten.<\/p>\n<p>Wie der Film, der entweder Ende des Jahres oder Anfang des n\u00e4chsten Jahres in die Kinos kommen soll, hei\u00dfen wird, ist noch nicht klar. Nur einige Details zur Besetzung wurden bereits ver\u00f6ffentlicht; besonderes Highlight dabei ist, dass Meadowhouse&#8216; Filmstar Nummer eins, Frank Busch, wohl die Rolle von Klondyks Pr\u00e4sident Regler \u00fcbernehmen wird. Busch spielte in der MMS-Reihe unter Cronberg bereits das legend\u00e4re Phantom als Chef der Mafiaorganisation und r\u00e4umte damit zahlreiche Preise ab. Zudem best\u00e4tigt wurde Achim Fezenau als Helobos und Piotr Wladeczky als Julsaviens Premierminister Vladimir Gustov.<\/p>\n<p>Somit d\u00fcrfen sich die Fans von Archibald Cronberg und auch die Fans von Frank Busch auf eine erneute und vermutlich \u00e4hnlich erfolgreiche Zusammenarbeit der beiden Ausnahmetalente freuen. Oder wie K\u00f6nig Johannes I. es ausdr\u00fcckte: &#8222;Niemand, wirklich niemand k\u00f6nnte die Weltschlacht jemals ann\u00e4hernd so detailbesessen und recherchiert verfilmen wollen, wie es Archibald Cronberg machen will.&#8220;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Molchendorfer Eisernte auf Rekordjagd &#8211; Bisher beste Bilanz seit Winter 1809\/10<\/strong><\/p>\n<p>Es wurde auch wirklich Zeit. Quasi auf den allerletzten Dr\u00fccker scheint sich Molchendorf doch noch als Traditionsstandort der Meadowhousischen Eisernte zu halten, und dass obwohl vor dem Winter viele mit dem Aus des traditionsreichen Erntens auf den Molchendorfer Anh\u00f6hen gerechnet hatten.<\/p>\n<p>Der Managerin der Molchendorfer Eisminenfl\u00e4chen, Heike Winsch, war die Erleichterung merklich anzusehen, als sie am Mittwochnachmittag verk\u00fcnden konnte: &#8222;Bisher scheint uns das Wetter gn\u00e4dig und wir k\u00f6nnen sagen, dass dies der beste Winter seit dem Rekordjahr 1809\/1810 wird, zumindest zahlenm\u00e4\u00dfig. Was die Gr\u00f6\u00dfe der gefundenen Minen angeht, ist noch Luft nach oben.&#8220; Doch die Tatsache, dass \u00fcberhaupt wieder Eisminen in Molchendorf gesucht und auch gefunden werden in diesem Winter, scheint in Anbetracht der letzten Jahre geradezu eine Sensation zu sein.<\/p>\n<p>Zum Hintergrund: Seit dem Rekordwinter von 1809\/10, in dem die gr\u00f6\u00dfte Eismine in Molchendorf gefunden wurde, die jemals auf der Paradiesischen Halbinsel entdeckt wurde (96 cm), waren die Ernteertr\u00e4ge eher mau. 1811 war die gr\u00f6\u00dfte Eismine gerade einmal 24 cm lang, 1812 immerhin noch 31 cm und 1813 akzeptable 36 cm, doch in den Folgejahren konnte man \u00fcber L\u00e4ngen bis 20 cm wirklich froh sein und 1815 musste die Saison sogar g\u00e4nzlich abgesagt werden. Der Grund: Zu wenig Frost und somit kein Eis, womit auch keine Touristen oder Hobby-Eisernter, ganz zu schweigen von den professionellen Eiserntern, den Weg nach Molchendorf fanden. Im Oktober 1816 dann das Ultimatum an die Molchendorfer Verantwortlichen: Der Vorsitzende des Meadowhousischen Eisernte-Verbands (MEV), Gerd Rogers, machte klar, wie ernst die Lage f\u00fcr den Traditionsstandort ist: &#8222;Sollte diesen Winter die Ernte nicht um mindestens 10% besser ausfallen als letztes Jahr, werden wir Molchendorf als Hauptstandort der Eisernte vorerst canceln.&#8220; Nach diesen Worten schaute man mit bangen Blicken auf die Monate Dezember, Januar und Februar, die Hauptmonate in der winterlichen Eiserntesaison. Bei einem erneuten Reinfall drohte der Verband mit der Verlegung des Meadowhousischen Hauptstandortes aus Molchendorf ins Wei\u00dfe Gebirge, wo schon im Oktober Schneefall und Frost Einzug hielten. Eine Entscheidung, die jedoch viele nicht f\u00fcr sinnvoll hielten, so zum Beispiel auch Heike Winsch: &#8222;Im Wei\u00dfen Gebirge ist das Temperaturgef\u00e4lle so gro\u00df, dass dort kaum konkret vorausgesagt werden kann, ob man Eis ernten kann. Bei -20 Grad kann man das nicht und bei 4 Grad genauso wenig.&#8220; Dennoch blieb der Verband bei seinem verh\u00e4ngten Ultimatum.<\/p>\n<p>Doch diese Woche sind die Sorgen (zumindest f\u00fcr diesen Winter) wohl vom Tisch. Laut der bisherigen Bilanz des Winters 1816\/17 konnte sich der Ernteertrag um stolze 28% steigern, sodass ein Aus im n\u00e4chsten Jahr nicht infrage kommen d\u00fcrfte. Grund f\u00fcr die deutlich bessere Ausbeute im andauernden Winter sind die teilweise eisige K\u00e4lte nachts, die in Molchendorf schon die -20\u00b0C Marke tangierte, und die etwas geringeren Minusgrade tags\u00fcber, was insgesamt perfekt zur Minenbildung beitrug. Auch die Hotels rund um die Molchendorfer Eisfelder bekamen die verbesserten Bedingungen zu sp\u00fcren: In den Winterferien besuchten 30% mehr Touristen den Wiesenhausener Stadtteil als noch in den Vorjahren.<\/p>\n<p>Wie es indes wetterm\u00e4\u00dfig weitergeht ist noch nicht klar. WRF-Wettermoderator Gunnar Hemmohl dazu: &#8222;Wir rechnen bis Ende des Monats mit leichtem Anstieg der Temperaturen, sodass die Fl\u00e4chen tags\u00fcber ziemlich weich und d\u00fcnnere Fl\u00e4chen wohl auch verschwinden werden. Anfang Februar aber rechnen wir mit einem erneuten K\u00e4lteeinbruch, wie es in den letzten Jahren ebenfalls der Fall war, sodass gerade dann auch gro\u00dfe Eisminenexemplare geerntet werden k\u00f6nnten. Mit dem Ende der Saison rechne ich allersp\u00e4testens Anfang M\u00e4rz.&#8220; So bleiben Molchendorf also noch etwa sechs Wochen, um die eigene Bilanz weiter aufzupolieren, bevor man wieder bis Dezember warten muss. Die bisherige Rekordeismine dieses Winters ist bisher \u00fcbrigens 48 cm lang und wurde am 12. Januar von einem Touristen aus Magabienien gefunden. Ob diese L\u00e4nge f\u00fcr den Titel reicht, entscheidet sich aber erst nach dem Ablauf der jetzigen Saison.<\/p>\n<p><strong>Weihnachtssingen l\u00e4utet Jubil\u00e4umsjahr der Isengoldhalle ein<\/strong><\/p>\n<p>Schon l\u00e4ngst Tradition geworden, hat es dieses Jahr aber trotzdem einen besonderen Charakter: Das allj\u00e4hrliche Weihnachtssingen in der Isengoldhalle. Am Sonntag, den 18. Dezember l\u00e4dt die BEFIM mit zahlreichen Gesangsstars als G\u00e4sten wieder zum &#8222;Sing Along&#8220; in die altehrw\u00fcrdige Halle ein. Die Karten f\u00fcr das begehrte Jahresabschlussevent des Orchesters werden ab dem 01. Dezember verkauft; BEFIM-Pr\u00e4sident Dumbledore rechnet wieder mit einem ausverkauften Haus.<\/p>\n<p>Doch neben dem gemeinsamen Singen von Weihnachtsliedern ist der Jahresabschluss des Jahres 1816 zugleich auch der Auftakt f\u00fcr eine Reihe von Veranstaltungen im neuen Jahr 1817, in dem die Isengoldhalle ihr 100-j\u00e4hriges Jubil\u00e4um feiert. Hallenchef Dagobert Georgie, der die Termine f\u00fcr dieses besondere Jahr bereits seit fast zwei Jahren im Vorraus plante, sagte gegen\u00fcber dem &#8222;Morgengespenst&#8220;: &#8222;Die Leute k\u00f6nnen sich im Jahr 1817 auf viele und sehr sch\u00f6ne Veranstaltungen freuen. Wir haben weder Kosten noch M\u00fchen gescheut, die besten Entertainer, S\u00e4nger, Theatergruppen oder Bands f\u00fcr dieses Jahr nach Wiesenhausen zu locken. Es wird ein w\u00fcrdiges Jubil\u00e4um.&#8220; Er\u00f6ffnet werden soll das neue Veranstaltungsjahr in der Halle in Molchendorf jedoch traditionell mit dem BEFIMer Neujahrskonzert, das nun bereits zum 54. Mal stattfindet. Insgesamt tritt die BEFIM im kommenden Jahr ganze zw\u00f6lf Mal in der Halle auf, immer wieder allerdings auch mit G\u00e4sten und als Teil eines gr\u00f6\u00dferen Programms.<\/p>\n<p>Die Isengoldhalle, vom paradiesischen Kaiser Briscius I. gew\u00fcnscht und nach dessen Vorstellungen gebaut, war zum damaligen Zeitpunkt der gr\u00f6\u00dfte Veranstaltungsort im paradiesischen Kaiserreich und der zweitgr\u00f6\u00dfte der Lieben Welt hinter dem Kolosseum in Carason. Begonnen wurde mit dem Bau im Jahr 1712, sodass die Halle schlie\u00dflich am 01. Juni 1717 eingeweiht werden konnte. Das erste Konzert spielte damals das &#8222;Kaiserliche Wiesenhausener Reichsorchester&#8220; unter der Leitung von Jacob Mirenis, einem Urgro\u00dfonkel des heutigen Wiesenhausener K\u00fcnstlers und Cateringunternehmers Wolfgang Mirenis aus Ahornsburg. Der Kaiser, der damals samt Familie h\u00f6chstpers\u00f6nlich zur Er\u00f6ffnung anreiste, soll sich hochzufrieden und sehr beeindruckt von der Baukunst gezeigt haben, die man auch heute noch zweifellos erkennen kann. Die zahlreichen S\u00e4ulen und die verzierten Decken und W\u00e4nde zeugen noch heute vom fast vergessenen Glanz des paradiesischen Kaiserreiches.<\/p>\n<p>Lange konnte sich Kaiser Briscius aber an dem Novum seines Reiches nicht erfreuen. Zwei Monate nach der Er\u00f6ffnung brachen Aufst\u00e4nde in Drachonien los, die den Anfang von Ende des Kaiserreichs und seiner besetzten Gebiete bedeuteten. Die &#8222;Revolution gegen die Monarchie&#8220; erfasste schlie\u00dflich auch Wiesenhausen und Kaiser Briscius dankte am 28. April 1718, nicht mal ein Jahr nach Er\u00f6ffnung der Halle ab. In den fast zwei Jahren der politischen Unruhen und der b\u00fcrgerkriegs\u00e4hnlichen Zust\u00e4nde blieb die Halle weitestgehend ungenutzt, wurde aber auch nicht zerst\u00f6rt.<\/p>\n<p>Doch im Gegensatz zu den Vorg\u00e4ngen in anderen St\u00e4dten blieben die Bauwerke des Kaiserreichs in Wiesenhausen auch nach dem Ende des B\u00fcrgerkriegs weitestgehend bestehen. Dies war nicht zuletzt der Verdienst des 1720 neu gew\u00e4hlten ersten B\u00fcrgermeisters der Kommune Wiesenhausen, Theodor Albrecht. Er setzte durch, dass Isengoldhalle, Schloss Wiesenhausen und die Alte Kathedrale am Br\u00fcckenreicher H\u00fcgel bestehen blieben und neu genutzt wurden. Durch diese Entscheidung blieb Wiesenhausens markantes Stadtbild zugleich bestehen.<\/p>\n<p>Nach hundert Jahren und insgesamt wohl etwa 40.000 Konzerten, Auff\u00fchrungen und Events ist nun also der Zeitpunkt gekommen, das historische Geb\u00e4ude in Molchendorf geb\u00fchrend zu feiern. Zum exakten Festtag am 01. Juni werden auch zahlreiche prominente G\u00e4ste aus Politik und Medien zu einem Festakt erwartet. Dieser wird dann als eine weitere historische Veranstaltung in die turbulente Geschichte der Isengoldhalle eingehen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>&#8222;Der schwarze Abt&#8220; schl\u00e4gt wieder zu &#8211; Innenminister von der Tagel beruft Krisensitzung ein<\/strong><\/p>\n<p>Er hat es wieder getan: &#8222;Der schwarze Abt&#8220;, so wie der Hauptverd\u00e4chtige in der grauenhaften Mordserie am Rande des Bezirkes Wiesenhausen in der Kleinstadt Heinrichsmuth genannt wird, hat wieder zugeschlagen. Gerade einmal zweieinhalb Wochen nach der letzten Tat, der Ermordung der Anwaltsgehilfin Lina F., wurde eine neue Leiche aus dem Waldst\u00fcck geborgen, in dem man Mitte August auch schon die ermordete Studentin Annabel H. gefunden hatte. Auch diesmal gibt es jedoch eine Zeugin, die den T\u00e4ter im fraglichen Zeitraum gesehen haben will.<\/p>\n<p>Das neue Opfer, von Beruf Innenarchitekt, ist 64 Jahre alt und stammt aus dem vier Kilometer entfernten Wasserfurth. Dort wurde es bereits seit vergangenem Donnerstag vermisst, als es von einer beruflichen Fahrt nach Lewensburg, etwa zehn Kilometer n\u00f6rdlich von Heinrichsmuth, nicht zur\u00fcckkehrte. Die Polizei, die vom ortsans\u00e4ssigen F\u00f6rster gerufen wurde, der das Auto des Architekten auf einem Parkplatz hatte stehen sehen und die Abschleppung veranlassen wollte, konnte nur wenige hundert Meter vom Auto entfernt, erneut unterhalb des Klosters, wo auch schon die anderen drei Leichen gefunden wurden, den leblosen K\u00f6rper des 64-J\u00e4hrigen Darius G. sicherstellen. Ersten pathologischen Befunden nach wurde auch er mit einem Seil oder einer dickeren Schnur erw\u00fcrgt, das Tatwerkzeug wurde jedoch auch diesmal nicht gefunden.<\/p>\n<p>Mittlerweile konnte die Polizei den Tathergang einigerma\u00dfen konstruieren. So muss Darius G. bereits auf dem R\u00fcckweg gewesen sein, als er vom &#8222;Schwarzen Abt&#8220;, wie auch immer, zum Anhalten auf dem Parkplatz und zum Aussteigen bewegt worden sein muss. Im Auto gab es keine Kampfspuren, aber auch auf dem schlammigen Parkplatz sind lediglich die Fu\u00dfspuren von Darius G. zu sehen, wie sie in den Wald f\u00fchren, wo die Polizei ihn finden konnte. Allein dieser Umstand ist ein gro\u00dfes R\u00e4tsel f\u00fcr die Ermittler. So muss der T\u00e4ter den 64-J\u00e4hrigen gezwungen haben, aber auch hier wei\u00df niemand, wie, in den Wald zu gehen und ihn dort erw\u00fcrgt haben. Anschlie\u00dfend entkleidete er das Opfer und drappierte es \u00e4hnlich explizit wie die drei vorherigen. Die Zeugin, die sich nach dem Fund des Mannes meldete, will am besagten Donnerstagabend der letzten Woche ein dunkles Auto gesehen haben, dass in der N\u00e4he des Dorfes aus dem Wald kam und dann mit deutlich \u00fcberh\u00f6hter Geschwindigkeit auf der Landstra\u00dfe in Richtung Lewensburg verschwand. Da das Licht im Inneren des Wagens brannte, konnte sie eine vermummte Gestalt ausmachen, die wohl eine Kutte trug. Zur besagten Zeit, etwa gegen 19:30 Uhr, d\u00fcrfte der T\u00e4ter bereits auf dem R\u00fcckweg gewesen sein, eine \u00e4hnliche Zeugenaussage hatte es bereits nach der Ermordung des zweiten Opfers Ende August gegeben.<\/p>\n<p>Insgesamt gehen damit schon vier Morde auf das Konto des &#8222;Schwarzen Abts&#8220;: Am 16. August wurde die Studentin Annabel H. tot nach einer Dorffeier nur weniger hundert Meter von zu Hause aufgefunden, nachdem sie gut zwei Wochen lang als vermisst gegolten hatte. Am 27. August schlie\u00dflich wurde die Leiche des Immobilienkaufmanns Anderas L. gefunden, der von Bekannten zur\u00fcckkam und im Waldst\u00fcck \u00fcberfallen und get\u00f6tet wurde. Nachdem die Sicherheitsma\u00dfnahmen erh\u00f6ht wurden und die Polizei so pr\u00e4sent wie selten in der Kleinstadt patroullierte, wurde es zun\u00e4chst ruhiger und alle dachten, der Spuk w\u00e4re vorbei, doch dann wurde am 29. Oktober, zwei Monate nach dem zweiten Mord, die Leiche der Lina F., Anwaltsgehilfin in der \u00f6rtlichen Kanzlei, gefunden und das Grauen war zur\u00fcck. Der vierte Mord jetzt, am 14. November, versch\u00e4rft die Situation nochmals erheblich.<\/p>\n<p>Aufgrund der mangelnden Beweis- und Spurenlage tappt die Polizei weitestgehend im Dunkeln und konnte nicht einmal eine vage Vermutung abgeben. Als Reaktion berief Innenminister von der Tagel heute den Innenausschuss zusammen, um \u00fcber das weitere Vorgehen zu beraten. Auch der MD soll in die Ermittlungen eingebunden werden, da die Sicherheit des Landes erheblich gef\u00e4hrdet ist. Gegen\u00fcber dem &#8222;Morgengespenst&#8220; sagte von der Tagel: &#8222;Ich mache niemandem Vorw\u00fcrfe, da die Taten leider exakt und genial geplant sind, sodass bei keiner der Opfer irgendeine Spur zu finden war, dennoch m\u00fcssen wir den T\u00e4ter so schnell wie m\u00f6glich fassen, um weitere Tote zu verhindern.&#8220;<\/p>\n<p>Beschlossen wurde im Ausschuss heute unter anderem eine Ausgangssperre f\u00fcr die Kleinstadt ab 20:00 Uhr, die Aufstockung der Einsatzkr\u00e4fte von 80 auf 140, die Anordnung einer systematischen Befragung der Einwohner und einer Durchsuchung des besagten Waldst\u00fcckes und eine Sonderkommission mit dem Namen &#8222;Abt&#8220;, die unter anderem mit Profilern und Psychologen besetzt ist, die sich in das verst\u00f6rende Vorgehensmuster des T\u00e4ters hineindenken sollen. Von der Tagel will unterdessen am Freitag der Stadt Heinrichsmuth einen Besuch abstatten und sich \u00fcber die aktuellsten Ergebnisse vor Ort informieren.<\/p>\n<p>Falls der T\u00e4ter also lediglich Aufmerksamkeit wollte, so hat er sie nun definitiv im ganzen Land. Erst einmal gab es eine solche blutige Mordserie in Meadowhousischen Geschichte: Im Herbst 1812 versetzte ein Serienm\u00f6rder den Keslenburger Ortsteil Kampdorf in Angst und Schrecken, damals wurde der T\u00e4ter jedoch nicht gefasst, was den Beh\u00f6rden schwer angelastet wurde. Ob der T\u00e4ter in dieser neuen Mordserie gefasst wird, steht aber ebenso noch vollkommen offen. Sicher ist nur: Die Dromornisse werden hier nicht ermitteln; 1812 machte Archibald Cronberg zu der Mordserie in Keslenburg noch einen MMS-Teil. Das wird er jetzt, nach Einstellung der Serie, nicht mehr machen k\u00f6nnen, doch die Ausgangslage und das Vorgehen des T\u00e4ters h\u00e4tten sich weder Archibald Cronberg noch das Phantom pers\u00f6nlich besser ausdenken k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>Ablaufplan f\u00fcr den Nationalfeiertag steht fest &#8211; Zahlreiche Premieren inklusive<\/strong><\/p>\n<p>Heute verk\u00fcndete Heinrich Petersen, Sprecher seiner Majest\u00e4t Johannes I. und Chef-Organisator des Feiertages, das geplante Programm f\u00fcr die Feiern zum sechsten Jahrestag der Meadowhousischen Unabh\u00e4ngigkeit von Gr\u00fcnland am 18. Oktober in Wiesenhausen. Unter gro\u00dfem medialen Interesse trat Petersen heute am sp\u00e4ten Vormittag vor die Presse und erkl\u00e4rte zun\u00e4chst, wie sehr er sich freue, erneut f\u00fcr die Feierlichkeiten verantwortlich zu sein und dass er und sein Team ein abwechslungsreiches und hochkar\u00e4tiges Programm zusammengestellt h\u00e4tten.<\/p>\n<p>Er\u00f6ffnet wird der Tag mit einer historischen Ausstellung auf Schloss Wiesenhausen, die den Verlauf der Meadowhousischen Unabh\u00e4ngigkeit und deren Folgen bis heute darstellt. Anwesende Redner werden unter anderem der Historiker Werner Hasenbach, der Komponist Mirco Magiaro und der Wiesenhausener Alt-B\u00fcrgermeister Edward Elch sein. Kurz vor der Mittagsstunde folgt das n\u00e4chste Highlight, indem 60 Hei\u00dfluftballons von der gro\u00dfen Ysentalbr\u00fccke oder dem Ysenfeld aufsteigen und eine spektakul\u00e4re Show liefern werden.<\/p>\n<p>Am fr\u00fchen Nachmittag dann werden auf Burg Daunenfels Staatsg\u00e4ste aus aller Welt und aus anderen Welten erwartet, eine Delegation aus dem Erde-Partnerland Gro\u00dfbritannien inklusive. Nach einem gemeinsamen Teetrinken Meadowhousischer Art auf der Burg werden dann traditionell gegen zehn nach f\u00fcnf nachmittags die Sirenen der Stadt aufheulen und die B\u00fcrger damit zum Felsenschiff nach S\u00fcdwiesenhausen rufen. Dort werden dann, ebenfalls in der Tradition der letzten Jahre, die drei Reden der &#8222;Gr\u00fcndungsv\u00e4ter&#8220; Meadowhouse&#8216; von K\u00f6nig Johannes I., Gerhard S. Herme und Hemes F. Rems erneut vorgetragen.<\/p>\n<p>Ab sechs Uhr abends dann beginnt das eigentliche Fest. Auf Burg Daunenfels wird es ein gro\u00dfes Staatsbankett geben, auf dem die BEFIM und die Tiergruppe erstmals in ihrer Geschichte zusammen musizieren werden. Zeitgleich finden aber auch im Skydome mit dem extra aus Sichtburgh eingeflogenen Palastorchester, in der Ysengoldhalle mit Komiker Rudi Rabe und einem gro\u00dfen Jahrmarkt auf dem Ahornsburger Marktplatz weitere hochkar\u00e4tige Festakte statt, die es in dieser Form noch nie gab.<\/p>\n<p>Gegen Abend dann werden die Frankenthaler Skyline und andere zentrale Bauwerke in Wiesenhausen, wie die Alte Kathedrale oder auch das Felsenschiff, in den Meadowhousischen Nationalfarben angestrahlt. Den Abschluss bildet dann vor dieser Kulisse das ebenfalls traditionelle Feuerwerk, f\u00fcr das sich dieses Jahr erneut Hogwarts-Professor und BEFIM-Mitglied Severus Snape verantwortlich zeigt. Somit geht dann ein ereignisreicher Tag zu Ende.<\/p>\n<p>Doch nicht nur in Wiesenhausen, sondern auch in anderen St\u00e4dten Meadowhouse&#8216; und im gesamten Land wird gefeiert, so werden auch gr\u00f6\u00dfere Feierlichkeiten in den Herzogenhauptst\u00e4dten Karburg, Saphirento, Rubinburgh, Santo Opalo, El Grande und San Laven stattfinden, die ebenfalls den gesamten Tag dauern werden. Es ist zum ersten Mal der Fall, dass der Nationalfeiertag derma\u00dfen umfangreich begangen wird.<\/p>\n<p>Insgesamt darf sich Meadowhouse also mal wieder auf einen rauschenden 18. Oktober freuen, da weder Kosten noch M\u00fchen gescheut wurden, um einen unvergesslichen Tag daraus zu machen und daran zu erinnern, welche gro\u00dfe symbolische Bedeutung dieser Tag f\u00fcr alle Meadowhouser hat.<\/p>\n<p><strong>Verleihung des K\u00f6nig-Johannes-Ordens 1816 an Friedrich von der Tagel<\/strong><\/p>\n<p>Heute wurde, wie jedes Jahr kurz vor Weihnachten, der Tr\u00e4ger des K\u00f6nig-Johannes-Ordens f\u00fcr das Jahr 1816 verk\u00fcndet. Am Nachmittag lie\u00df K\u00f6nig Johannes&#8216; Berater Heinrich Petersen verlauten, dass die h\u00f6chste zivile Auszeichnung des Landes Meadowhouse n\u00e4chstes Jahr an den ehemaligen B\u00fcrgermeister der Stadt Wiesenhausen, sowie ehemaligen Abgeordneten im gr\u00fcnl\u00e4ndischen Bundestag und weiterhin als Diplomat agierenden Friedrich von der Tagel gehen wird. Von der Tagel ist der sechste Preistr\u00e4ger, dem diese Ehre zuteil wird, der Orden wird seit 1811 vergeben.<\/p>\n<p>Eingerichtet wurde er von den drei &#8222;Gr\u00fcndungsv\u00e4tern&#8220; des Staates Meadowhouse, K\u00f6nig Johannes I., Gerhard S. Herme und Hemes F. Rems. Die mit 200.000 Tropalen dotierte Auszeichnung wird gr\u00f6\u00dftenteils aus dem Privatverm\u00f6gen der Dromornisse finanziert, einen kleineren Teil steuert die Meadowhousische Staatskasse bei. Geehrt werden Personen, die sich um den Namen des Staates Meadowhouse verdient gemacht, seinen Ruf in der Welt verbreitet, das Ansehen geehrt, sowie die Gesellschaft des Staates ver\u00e4ndert oder bereichert haben. Schon kurz nach der Gr\u00fcndung des Landes im Jahr 1810 wurde dieser Orden beschlossen, damals noch von Hemes F. Rems in seiner Funktion als Stadtrat und von Gerhard S. Herme als B\u00fcrgermeister. Die Preistr\u00e4ger kommen aus den unterschiedlichsten Bereichen des Staates und haben meist sehr verschiedene Dinge zur Bereicherung der Gesellschaft in eben jenem beigetragen.<\/p>\n<p>In der Begr\u00fcndung von Burg Daunenfels hie\u00df es, dass Friedrich von der Tagel &#8222;\u00fcber Jahre hinweg einen gro\u00dfartigen Ruf als Botschafter und Diplomat des Staates Meadowhouse erlangt und gehalten habe&#8220;, der daf\u00fcr gesorgt habe, dass &#8222;der neue Staat nicht nur respektiert und anerkannt wurde, sondern auch als wichtiger Partner alter und etablierter Staaten erkannt wurde.&#8220; Nicht zuletzt sei auch von der Tagel ma\u00dfgeblich an der Unabh\u00e4ngigkeit von 1810 beteiligt gewesen, da er den damaligen Pr\u00e4sidenten Gisbert Gr\u00fcnwald mit ruhigen, \u00fcberzeugenden Argumenten aufzeigte, wie die Unabh\u00e4ngigkeit des damaligen Stadtstaates Meadowhouse vonstatten gehen sollte. Auch habe er 1812 fr\u00fchzeitig vor Gr\u00fcnwald gewarnt, womit einem \u00dcberraschungsangriff der Gr\u00fcnl\u00e4nder auf Meadowhouse fr\u00fchzeitig vorgebeugt werden konnte.<\/p>\n<p>Von der Tagel selbst \u00e4u\u00dferte sich bisher noch nicht zu der Ehre, da er momentan auf dem Familiensitz am Rimer weilt, wo er mit seiner Familie, unter anderem seinem Sohn, Innenminister Reinhardt von der Tagel die Festtage verbringen will. Der 96-J\u00e4hrige war zudem erst vor vier Tagen von einer Verhandlung aus Atlantis zur\u00fcckgekehrt, wo er der Regierung in der Schuldenkrise beratend zur Seite steht.<\/p>\n<p><strong>K\u00f6nig-Johannes-Orden &#8211; Die bisherigen Preistr\u00e4ger:<\/strong><\/p>\n<p><strong>1811: <\/strong>Heinrich Petersen (&#8222;f\u00fcr eine exzellente Organisation im Zuge der Umstrukturierung des neuen Staatsgebietes mit all seinen b\u00fcrokratischen und organisatorischen Hindernissen&#8220;)<\/p>\n<p><strong>1812: <\/strong>Oswald Octopus (&#8222;f\u00fcr nationenverbindende Auftritte im Bereich der Musik, ein exzellentes k\u00fcnstlerisches Schaffen und eine damit verbundene Attraktivit\u00e4tssteigerung des gesamten Staates&#8220;)<\/p>\n<p><strong>1813:<\/strong> Archibald Cronberg (&#8222;f\u00fcr au\u00dfergew\u00f6hnliche Leistungen im Bereich der Filmkultur, die Meadowhouse international bekannt gemacht haben und Verbindungen zwischen Staaten geschaffen haben&#8220;)<\/p>\n<p><strong>1814: <\/strong>Dobby (&#8222;f\u00fcr die Verdienste w\u00e4hrend der Weltschlacht, dem Krieg gegen die &#8222;Shaka&#8220;, im Rahmen der Atcanien-Krise und als Symbol eines au\u00dfergew\u00f6hnlichen Meadowhousischen Milit\u00e4rs&#8220;)<\/p>\n<p><strong>1815: <\/strong>Mirco Magiaro (&#8222;f\u00fcr die ma\u00dfgebliche Entwicklung und Verbreitung der Meadowhousischen Kultur und des Sports in allen Belangen&#8220;)<\/p>\n<p><strong>1816: <\/strong>Friedrich von der Tagel (&#8222;f\u00fcr jahrelange diplomatische T\u00e4tigkeiten im Namen des Staates Meadowhouse, sowie f\u00fcr die Rolle bei der Gr\u00fcndung des Landes&#8220;)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Vorbereitungen auf Nationalfeiertag sind im vollen Gange<\/strong><\/p>\n<p>Am Sonntag j\u00e4hrt sich die Unabh\u00e4ngigkeit des Staates Meadowhouse von Gr\u00fcnland zum f\u00fcnften Mal. Am 18.10.1810 erkl\u00e4rten der B\u00fcrgermeister der Stadt Wiesenhausen, der jetzige K\u00f6nig des Staates Meadowhouse und der Stadtratsvorsitzende zun\u00e4chst die Stadt und einen zehn Kilometer breiten G\u00fcrtel darum herum f\u00fcr unabh\u00e4ngig von Gr\u00fcnland, bevor sich im Fr\u00fchjahr 1812 ganz Ostgr\u00fcnland zu Meadowhouse bekannte. Nat\u00fcrlich wird dieses historische Datum in Wiesenhausen geb\u00fchrend gefeiert.<\/p>\n<p>Wie jedes Jahr sind im Vorhinein nicht alle geplanten Aktionen und Veranstaltungen bekannt. Was aber bereits \u00f6ffentlich gemacht wurde, ist, dass es eine gro\u00dfe Parade geben werde, die von Burg Daunenfels aus \u00fcber die gro\u00dfe Br\u00fccke \u00fcber das Ysen-Tal f\u00fchren, dann nach S\u00fcdwiesenhausen und am Felsenschiff vorbei f\u00fchren soll, wo die drei Verantwortlichen f\u00fcr die Unabh\u00e4ngigkeit, Gerhard S. Herme, Hemes F. Rems und K\u00f6nig Johannes I. traditionell ihre vor f\u00fcnf Jahren gehaltenen Reden zititeren und wo die Parade etwa eine halbe Stunde verharrt, bis sie auf dem R\u00fcckweg im Park von Schloss Wiesenhausen zum stehen kommen soll. Dort wird dann ein Konzertprogramm vieler bekannter Bands und Orchestren auf dem Plan stehen. Die BEFIM ist sicher dabei, doch auch \u00fcber Namen wie Tiergruppe und Sichtburgher Palastorchester h\u00f6rt man seit einigen Wochen hartn\u00e4ckige Ger\u00fcchte. Zudem soll ein Auftritt von Rudi Rabe geplant sein.<\/p>\n<p>Am Abend schlie\u00dflich wird ein festliches Bankett im Saal der Gespenster auf Burg Daunenfels geplant. Anwesende G\u00e4ste werden unter anderem der Weltkaiser und seine Dromornisse, die Heeresleitung der Lieben Armee, zahlreiche Staats- und Regierungschefs, das Meadowhousische Kabinett, der Wiesenhausener Stadtrat und unter Umst\u00e4nden auch interuniverselle Diplomaten und W\u00fcrdentr\u00e4ger sein. So wurde auch \u00fcber eine Delegation aus dem K\u00f6nigshaus Windsor aus Meadowhouse&#8216; Erde-Partnerland Gro\u00dfbritannien gesprochen und Ger\u00fcchte, dass Minister anderer Welten kommen w\u00fcrden gab es auch.<\/p>\n<p>Nach dem Bankett wird es dann ein, wie Cheforganisator Heinrich Petersen es ausdr\u00fcckte, &#8222;gigantisches Feuerwerk&#8220; im Ysen-Tal und auf dem Marktplatz geben. Zudem werden zahlreiche Schiffe im Bad Neureicher Hafen erleuchtet und auch die Eisenbahngesellschaft Fichtenberg soll etwas geplant haben. Auf jeden Fall ist die Vorfreude bei B\u00fcrgern und Staatsdienern merklich sp\u00fcrbar. Denn sie alle wissen, dass die Unabh\u00e4ngigkeit des Staates Meadowhouse&#8216;, ganz gleich mit wie vielen Unannehmlichkeiten diese verbunden war, etwas ist, was in der langen Historie von Wiesenhausen immer den gr\u00f6\u00dften H\u00f6hepunkt darstellen wird.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Die Hitze hat Meadowhouse auch weiterhin fest im Griff &#8211; Temperaturrekorde gefallen<\/strong><\/p>\n<p>Seit Donnerstag ist Meadowhouse fest im Griff der ersten richtigen Sommerhitze dieses Jahres. Besonders im S\u00fcden und im Landesinneren stiegen und steigen die Temperaturen teilweise auf rekordverd\u00e4chtige Level an. Noch bis Mittwoch soll die Hitze anhalten, bevor sie sich wohl krachend mit Gewittern und Sturm verabschieden wird.<\/p>\n<p>Dieses Wochenende soll laut Meteorologen des Taaler Wetterinstituts in Westparadies (TWW) das heisseste Wochenende des Jahres werden. In ganz Titanien liegen die Temperaturen bei immer mindestens 30 Grad und mehr, selbst in Magabienien und im n\u00f6rdlichen Atlantis wurden bis zu 32 Grad im Schatten gemessen. Schon etwas w\u00e4rmer hat es die Paradiesische Halbinsel, auf der auch Meadowhouse liegt, gemeinsam mit dem Rest von Atlantis, 39,8 Grad wurden um ein Uhr mittags in Wiesenhausen-Ahornsburg gemessen, hier bisher Spitzenwert, knapp gefolgt von 39,6 Grad in Wiesenhausen-Frankenthal. Doch auch in Ranjos, Schneckdies und Transacity waren \u00e4hnliche Temperaturen zu messen. Noch schlimmer ist es nur noch s\u00fcdlich des \u00c4quators. In S\u00fcdtitanien, besonders auf Fantasio, Charymoyebso, Masalia und Feltnoland stiegen die Temperaturen auf \u00fcber 40 Grad im Schatten. Spitzenreiter in Titanien insgesamt ist Tvaci auf Masalia, wo 44,8 Grad im Schatten um halb zwei mittags gemessen wurden. Zahlreiche Touristen hielten sich bei diesen Temperaturen entweder im Schwimmbad oder in klimatisierten R\u00e4umlichkeiten auf. F\u00fcr die oben genannten vier L\u00e4nder, genauso wie f\u00fcr die Tschechoslowakei, Mompracem, Carisonien und die Silas-Inseln wurde h\u00f6chste Waldbrandgefahr ausgerufen. Auch hier gab es bereits die ersten Br\u00e4nde, besonders Fantasio rund um die Hauptstadt Liraspas ist gef\u00e4hrdet, aber auch Verizienien und Alkantro mussten schon gegen Flammen vorgehen.<\/p>\n<p>Doch trotz der guten Vorkehrungen gab es mehrere Todesopfer durch die Hitze. In Carisonien st\u00fcrzte ein Mann aus Schneckland von einer Klippe, nachdem er einen Schwindelanfall erlitten hatte. Vor der K\u00fcste Ranjos&#8216; verungl\u00fcckten vier Urlauber aus Klondyk mit einem Sportboot, das in die Hafenmole fuhr und in Flammen aufging. In San Laven kollabierte eine Rentnerin aus Karburg am Strand aufgrund vo Dehydrierung und in Olago ging ein Kaufhaus in Flammen auf, nachdem die Sonne \u00fcber eine zerbrochene Flasche das Dach in Brand gesetzt hatte, hier gab es zwanzig Verletzte.<\/p>\n<p>In Meadowhouse selbst war Chaconne Spitzenreiter auf der Skala, mit 41,5 Grad im Schatten, gemessen am fr\u00fchen Nachmittag, knapp gefolgt von San Laven und Campinas mit jeweils 41,3 Grad. Doch auch in den mittleren Gebieten, in den Drachenh\u00fcgeln und im Dreistromland fielen H\u00f6chstwerte, in El Grande waren es um ein Uhr mittags 40,9 Grad, in Kullburg 41,0 Grad und in M\u00f6vental 40,7 Grad, alles neu aufgestellte Rekorde. Am ertr\u00e4glichsten war es noch an der K\u00fcste und im Norden, wo mit 38,7 Grad in Santo Opalo, 37,4 Grad in Saphirento, 37,8 Grad in Karburg und 36,9 Grad in Tierhagen jedoch ebenfalls nicht wirklich an Abk\u00fchlung zu denken war.<\/p>\n<p>Die einzigen, die sich \u00fcber die anhaltende Hitze freuen, sind die Betreiber von Freib\u00e4dern. Nach einem durchwachsenen letzten Jahr konnten beispielsweise die Freib\u00e4der Geysir in Wiesenhausen-Molchendorf einen derma\u00dfenen Besucherandrang verzeichnen, dass zeitweise kaum noch Platz auf Parkpl\u00e4tzen, geschweige denn im Wasser, war.<\/p>\n<p>Bis Mittwoch soll sich die Hitze noch halten, dann gibt es wohl schwerste Gewitter und Unwetter, die die Temperaturen auf bis zu f\u00fcnfzehn Grad k\u00fchler machen sollen. F\u00fcr Mittwochabend sind bereits zahlreiche Unwetterwarnungen angegeben worden. Schiffe, die zu diesem Zeitpunkt in der Westparadiesischen Bucht unterwegs sind, oder auf dem S\u00fcdtitanischen Ozean, werden gebeten, f\u00fcr die Nacht von Mittwoch auf Donnerstag einen Hafen aufzusuchen, da extremer Wellengang prognostiziert wird. Vorerst aber scheint es so, dass die Hitze Meadowhouse weiterhin fest im Griff h\u00e4lt und alle Leute bis auf weiteres h\u00e4nderingend nach Abk\u00fchlungen jeder Art suchen m\u00fcssen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>K\u00f6nig Johannes I. besucht kommende Woche Erde-Partnerland Gro\u00dfbritannien<\/strong><\/p>\n<p>In der n\u00e4chsten Woche wird K\u00f6nig Johannes I. zusammen mit Staatspr\u00e4sident Basilisk das Meadowhousische Partnerland Gro\u00dfbritannien besuchen. Der Besuch ist die Erwiderung des Kommes der britischen K\u00f6nigin Elizabeth II. und des Premierminister David Cameron zum Meadowhousischen Unabh\u00e4ngigkeitstag 1814. F\u00fcr K\u00f6nig Johannes I. ist es bereits der zweite Besuch im Erde-Partnerland nach einem Treffen im Jahr 1812.<\/p>\n<p>Der K\u00f6nig wird am Montag per Raumschiff in die englische Hauptstadt London reisen und sich dort am Abend mit Mitgliedern der K\u00f6nigsfamilie bei einem Abendessen im Buckingham Palace treffen. Am Dienstag wird er den frisch wiedergew\u00e4hlten Premier Cameron treffen und sich mit ihm \u00fcber politische, wirtschaftliche und soziale Themen und Verbindungen der L\u00e4nder unterhalten. Am Nachmittag wird er London verlassen und sich gen Norden aufmachen, um in der walisischen Hauptstadt Cardiff mit Mitgliedern der dortigen Lokalregierung zu sprechen. K\u00f6nig Johannes geht es dabei besonders um die Bem\u00fchungen der Waliser sich im Falle eines Referendums Gro\u00dfbritanniens, sich von der EU (Europ\u00e4ische Union), einer innererdlichen Wirtschafts- und Handelszone, loszusagen, sich von Gro\u00dfbritannien abzuspalten. Am Mittwoch geht es dann weiter in Richtung Norden nach Schottland, wo der K\u00f6nig in der dortigen Hauptstadt Edinburgh ebenfalls mit Mitgliedern des Regionalparlaments sprechen wird. Zwar war das Referendum dort vor etwa einem halben Jahr knapp gescheitert, im Falle des schon angesprochenen EU-Austritts w\u00fcrde wohl aber auch hier ein erneutes Referendum stattfinden. Am Donnerstagvormittag schlie\u00dflich geht es nach einem kurzen Besuch am Loch Ness vom Weltraumflughafen Glasgow zur\u00fcck nach Wiesenhausen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Wiesenhausener Karneval sorgt f\u00fcr Ausnahmezustand auf den Stra\u00dfen<\/strong><\/p>\n<p>Der allj\u00e4hrliche Wiesenhausener Karneval hat auch dieses Jahr wieder f\u00fcr einen weitest gehenden Stillstand des \u00f6ffentlichen Lebens gesorgt. Besonders w\u00e4hrend des Gro\u00dfen Festumzugs am Rosenmontag standen alle \u00f6ffentlichen Verkehrsmittel still. Der Zug begann wie jedes Jahr auf der Wiesenstra\u00dfe an der H\u00f6hle, wo der vorher bereits der traditionelle &#8222;H\u00f6hlenkarneval&#8220; gefeiert wurde, und erstreckte sich \u00fcber die B1 und die Querstra\u00dfe bis zum Marktplatz an der Gro\u00dfen Stra\u00dfe in Ahornsburg. Insgesamt z\u00e4hlten die Veranstalter etwa 350.000 Besucher des Spektakels.<\/p>\n<p>Dominierende Themen auf den Motivwagen waren besonders die Debatte \u00fcber die Einf\u00fchrung des Parlamentsrates, die Weltwahl im November diesen Jahres, der anhaltende Konflikt im Erkietenland und das Ende der Krimi-Kult-Serie MMS. Der Vorsitzende des gr\u00f6\u00dften Karnevalsvereins Wiesenhausens, Kurt J\u00e4ger, sprach von einem &#8222;\u00fcberw\u00e4ltigenden Andrang an den Zuschauertrib\u00fcnen und am Wegesrand&#8220;. Karnevalsprinz des Jahres 1815 war Hermann Kolst aus Klippenburg, der auf einem Motivwagen zur Kandidatur des kalavischen Pr\u00e4sidenten Eremenkic mitfuhr. Die gesamte Veranstaltung begann am Morgen gegen elf und dauerte bis zum Abend. Wie jedes Jahr wurde der Karneval mit einem Feuerwerk der Zaubererakademie beendet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Karl-Otto Sterner ist tot &#8211; Der Taxi- und Chauffeurunternehmer wurde 84 Jahre alt<\/strong><\/p>\n<p>Er war der erste Taxiunternehmer in Wiesenhausen, als er 1760 seine erste Filiale in Ahornsburg er\u00f6ffnete, die auch heute noch Zentrale des Chauffeurverleihs und Taxiunternehmens Sterner ist. In den letzten 55 Jahren \u00fcberstand sein Betrieb zwei Wirtschaftskrisen, den Gro\u00dfen Paradiesischen Krieg und \u00fcbernahm zehn kleinere Unternehmen. Er selbst wurde Multimillion\u00e4r, erfand den Flugmodus f\u00fcr Autos, wurde Hauptchaffeurverleiher der Dromornisse und des Palaces Monda und spielte auch in Filmen mit &#8211; nun ist Karl-Otto Sterner im Alter von 84 Jahren in seinem Haus am Marktplatz verstorben.<\/p>\n<p>Sterner, am 24. Juni 1730 geboren in Chaconne, siedelte mit seinen Eltern 1740 erst nach Keslenburg und 1746 schlie\u00dflich nach Wiesenhausen \u00fcber. Dort absolvierte er Schulabschluss und Ausbildung und blieb dort sein ganzes Leben. Nachdem er Wehrdienst f\u00fcr Gr\u00fcnland geleistet hatte und eine Stelle in einem mittelst\u00e4ndischen Taxiunternehmen in Hamsterdamm ergattert hatte, dort 1759 wegen &#8222;unversch\u00e4mten Verhalten und Anma\u00dfung&#8220; aber wieder entlassen wurde, gr\u00fcndete er 1760 sein eigenes Taxiunternehmen in Ahornsburg. Zu Anfang bestand sein ganzer Stolz noch aus einem einzigen Auto, ehe nach bereits zwei Jahren schon zehn Mitarbeiter gefunden worden waren. Sterner sagte \u00fcber diese Zeit einmal: &#8222;Nach den schlechten Erfahrungen in Hamsterdamm und meinem Rauswurf hatte ich nur diese eine Chance, die ich zum Gl\u00fcck auch genutzt habe. Wer wei\u00df, was sonst aus mir geworden w\u00e4re?&#8220;<\/p>\n<p>Mit Sicherheit nicht die Person, die hinter einer der erfolgreichsten Wiesenhausener Firmengeschichten steht. Ab 1772 konzentrierte er sich nur auf die Verwaltung, er besch\u00e4ftigte zu diesem Zeitpunkt bereits 30 Angestellte, die gut zu tun hatten &#8211; jeder wollte mit den Sterner-Taxis fahren. W\u00e4hrend der Wirtschaftskrise 1774 kam Sterner der Zufall zur Hilfe. Er hatte wenige Wochen vor dem Einbruch der Kurse an einem fliegenden Auto gebastelt und einen Prototyp zum Test gegeben. Dieser kam mit Erfolg zur\u00fcck und die Stunde des Autos mit Flugmodus hatte geschlagen. Ab diesem Zeitpunkt wurden alle teureren Autos des Betriebs mit einem derartigen Flugmodus ausgestattet, der sich bis heute gehalten hat. Konsequenz: W\u00e4hrend im Mai 1774 alle Kurse fielen, stieg der von Sterner konsequent an und machte den Inhaber innerhalb eines halben Jahres zum Multimillion\u00e4r.<\/p>\n<p>Karl-Otto Sterner leitete den Betrieb selbst bis 1794 und gab die Leitung dann an seinen Sohn ab. Dennoch blieb er weiter aktiv und verwandelte den Betrieb neben dem Taxiunternehmen auch in einen Chauffeurverleih. Die Kr\u00f6nung erfolgte jedoch 1811, als Sterner zum offiziellen Chauffeur- und Taxiunternehmen des Palaces Monda wurde. &#8222;Seine gl\u00fccklichste Stunde&#8220; sei diese gewesen, so der damals 81-J\u00e4hrige.<\/p>\n<p>Den j\u00fcngeren Generationen wird er wohl vor allem durch seine Audioauftritte in den MMS-Krimis in Erinnerung bleiben, wo er stets anstatt &#8222;Chauffeurverleih&#8220; &#8222;Chaffeurverkauf&#8220; nannte, und damit immer f\u00fcr viele Lacher sorgte. Zuletzt lebte er aber nach einem Schlaganfall zur\u00fcckgezogen in seinem Haus in Ahornsburg, wo er in der Nacht zu Montag verstarb.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>MMS-Dreharbeiten haben begonnen &#8211; Erste Szenen in Wiesenhausen gedreht<\/strong><\/p>\n<p>Im Fr\u00fchjahr soll der finale Dreiteiler von &#8222;M\u00f6rdern macht Spa\u00df&#8220; fertig gedreht sein und in die Kinos kommen. F\u00fcr den letzten Dreiteiler d\u00fcrfte man noch einmal voll auf seine Kosten kommen, da die CronbergStudios Saphirento verk\u00fcndet hatten, dass\u00a0sie versuchen w\u00fcrden, den bisher auf Platz eins der beliebtesten MMS-Teile liegenden &#8222;MMS 23 &#8211; Das Geheimnis der\u00a0Cremissimo&#8220; zu verdr\u00e4ngen. Ob das gelingen wird, bleibt abzuwarten, jedoch konnte man heute an verschiedenen Orten in Wiesenhausen Dreharbeiten f\u00fcr den letzten Dreiteiler erkennen.<\/p>\n<p>So wurde beispielsweise in der N\u00e4he des Ysen-Falls gedreht oder auch in Wiesen-Zentrum, am Wohnsitz der Hauptdarsteller und Hauptcharaktere, den Drei Dromornissen. Besonders viel konnte man allerdings nicht erkennen, da, wie immer, h\u00f6chste Sicherheitsvorkehrungen getroffen wurden. Mit dabei waren allerdings auch wieder Marko Maszliskus, Dobby, Frank Busch (Phantom) und Scott Lethan (Lord Ghostery). Anscheinend wurden aber nur Szenen in der H\u00f6hle gedreht, da man von au\u00dfen nicht viel erkennen konnte.<\/p>\n<p>Auf Anfragen des &#8222;Meadowhousischen Film-Journals&#8220; reagierte Regisseur Cronberg nur verhalten: &#8222;Lassen Sie sich \u00fcberraschen. Warum sollte\u00a0ich schon alles vorher verraten. Nur lassen Sie sich eines gesagt sein: Der letzte Dreiteiler\u00a0wird, so hoffe ich, alles \u00fcbertreffen, was man bisher von MMS kennt. Es soll der letzte Teil werden und unser absolutes Meisterwerk.&#8220; Also keine Aussagen, die man nicht schon vor Wochen von\u00a0ihm h\u00f6rte. So muss man weiter warten, bis der Film in die Kinos kommt\u00a0und die Drei Dromornisse zum letzten Mal auf die Jagd nach dem\u00a0Phantom, Stratton und Karl von Lingen gehen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier k\u00f6nnen Sie \u00e4ltere Meldungen noch einmal nachlesen. Neue Museen retten Bilanz der Molchendorfer Eisfelder nach ern\u00fcchternder Saison Schon seit Jahren ist es ein stetige Zitterpartie, die sich rund um die traditionsreichen Eisfelder an den Molchendorfer Anh\u00f6hen im Wiesenhausener Stadtteil Molchendorf abspielt. Auf kalte, zum Eisminenabbau gut geeignete Winter, folgen immer wieder auch Saisons, in denen die Massen in Molchendorf fern bleiben, was nat\u00fcrlich nicht nur zu Lasten der Felder und deren Betreiber selbst geht, sondern auch die darum herum entstandene Touristik und Gastronomie vor Probleme stellt. Am Mittwoch nun zog die Vorsitzende der Gesellschaft der Molchendorfer Anh\u00f6hen, Heike Winsch, Bilanz f\u00fcr den abgelaufenen Winter und musste diesmal eine durchaus <a class=\"more-link\" href=\"https:\/\/wiesenhausen.de\/?page_id=803\">Continue Reading \u2192<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-803","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/wiesenhausen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/803","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/wiesenhausen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/wiesenhausen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wiesenhausen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wiesenhausen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=803"}],"version-history":[{"count":42,"href":"https:\/\/wiesenhausen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/803\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":27746,"href":"https:\/\/wiesenhausen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/803\/revisions\/27746"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/wiesenhausen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=803"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}